Den Rittern auf der Spur – 7 Etappen auf dem Hohenzollernweg

Wander-Collection von komoot
6-13 Tage
3-6 Std / Tag
141 km
3 420 m
3 230 m

Markant, imposant, einzigartig: Die Burg Hohenzollern begrüßt seine Besucher schon von Weitem. Hoch oben thront der prachtvolle Bau auf dem kegelförmigen Zollernberg, der am Horizont besonders heraussticht. Die Burg Hohenzollern ist ein Highlight, an dem du auf dieser siebentägigen Tour auf dem Hohenzollernweg vorbei wanderst – ein Highlight von vielen. An weiteren schmucken Schlösser, verwitterten Burgruinen, römischen Stätten und Hinterlassenschaften aus der Steinzeit kommst du auf diesem 100 Kilometer langen Wanderweg vorbei. Eine Vielfalt, die sich auch in der Natur widerspiegelt: Du beginnst im reizvollen Neckartal, wanderst über die hohen Berge der Zollernalb und die aussichtsreichen Albhochflächen, steigst hinab in das sattgrüne Tal der Lauchert und beendest die Tour im romantischen Felsental des Donaudurchbruchs. Das Wappen der Hohenzollern – ein schwarz-silber/weiß gevierteltes Schild – hilft dir, unterwegs den Weg zu finden. Freu dich auf eine abwechslungsreiche Wanderung mit jeder Mengen adligem Flair.

Das Wandern in dieser Region Baden-Württembergs macht von Frühling bis Herbst Spaß. Am schönsten ist die Natur jedoch, wenn sich die Blätter der Bäume im Spätsommer und Herbst verfärben. Besonders eindrucksvoll ist das Naturschauspiel im Donautal, denn die schroffen, hellen Kalkfelsen bilden einen wunderschönen Kontrast zu den gelb-orangen Blättern, während unten im Tal gemächlich die blaue Donau plätschert. Eine Landschaft zum Dahinfließen.

Entlang der Route findest du stets genügend Einkehrmöglichkeiten. Die Etappen sind so geplant, dass du in jedem Zielort eine Unterkunft reservieren kannst. Die Auswahl der Gasthöfe und Hotels sind teilweise jedoch begrenzt, vorab reservieren ist auf jeden Fall sinnvoll. Doch die Gegend ist sehr gut auf den Tourismus eingestellt. Sollten in einem Ort die Unterkünfte schon belegt sein, dann wirst du sicherlich im Nachbarort fündig. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommst du gut durch die Region. Alle Ort entlang des Hohenzollernwegs erreichst du auch mit dem Bus oder Zug. Einige allgemeine Informationen und ein Verzeichnis der Gastgeber findest du auf dieser Seite: ferienland-hohenzollern.de.

Falls du noch länger Zeit hast, dann kannst du von Beuron über Meßstetten, Schömberg und Rosenfeld zu deinem Ausgangspunkt Sulz-Glatt zurückwandern und die Runde komplett machen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    05:34
    19,2 km
    3,5 km/h
    460 m
    430 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Was für ein fürstlicher Einstieg – die erste Etappe des Hohenzollernwegs beginnt am Wasserschloss im Sulzer Stadtteil Glatt. Hier stehst du vor einem der ältesten Renaissance-Schlösser Süddeutschlands. Starte deinen Tag also früh, so dass du auch Zeit hast, die gut erhaltene Schlossanlage zu besichtigen. Weiter geht es durch das Neckartal, bis du nach etwa neun Kilometern den knackigen aber kurzen Aufstieg auf den Kirchberg beginnst. Auf schönen Waldwegen wanderst du vorbei am Kloster Kirchberg, kannst bei guter Sicht schon einen Blick auf die Burg Hohenzollern erhaschen und steigst dann hinab ins Eyachtal. Nach knapp 20 Kilometern und 470 bewältigten Höhenmetern hast du dein Ziel Haigerloch erreicht.

    Möglichkeiten zum Einkehren findest du auf dieser Strecke viele, angefangen beim Café im Schloss Glatt über den Biergarten im Kloster Kirchberg. Hotels und Gasthöfe gibt es mehrere in Haigerloch. Eine Übersicht der Restaurants und Unterkünfte ist hier aufgelistet: haigerloch.de.

    Auf der Internetseite der Stadt kannst du zudem nachlesen, was du in Haigerloch sonst noch alles erleben kannst. Wusstest du zum Beispiel, dass hier 1944 ein Bierkeller zu einem Forschungsraum mit Versuchsreaktor umfunktioniert wurde? Im Atomkeller-Museum erfährst du die Geschichte dahinter.

    Schwer
    05:16
    18,3 km
    3,5 km/h
    440 m
    450 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zum Start dieser Etappe verschaffst du dir erstmal einen Überblick. Denn von der Aussichtsplattform des Römerturms hast du einen fantastischen Blick in die Region Zollernalb. Haigerloch, die sogenannte „Perle des Eyachtales“ liegt dir zu Füßen. Schöne Waldwege führen dich über den Owinger Berg und an Obstbäumen vorbei nach Rangendingen. Weiter geht es über den Weiler Berg, bis dir ein Schild den kurzen Abstecher zum Stauffenberg Denkmal anzeigt. Die letzten Höhenmeter lässt du auf dem Weg zum Jagdschloss Lindich hinter dir. Nun geht es gemütlich bergab in den Hechinger Stadtteil Stein.

    Auf dieser Strecke kommst du an mehreren schönen Rastplätzen vorbei. Nach sieben Kilometern findest du eine Grillstelle. Kurz vor deinem Ziel kommst du an einem weiteren Grillplatz mit Schutzhütte vorbei. Du willst kein Vesper mittragen? Kein Problem, es sind mehrere Gaststätten am Wegesrand. Direkt in Stein gibt es nur einen Gasthof, deshalb ist es sinnvoll im Hotel Lamm rechtzeitig zu reservieren (Telefon: 07471/9250).

    Falls du frühzeitig in Hechingen-Stein ankommst, dann lohnt sich noch ein Besuch im römischen Freilichtmuseum „Villa Rustica“. Hier bekommst du einen Eindruck, wie die Menschen zur Römerzeit gelebt haben und was speziell in der Region um Hechingen entdeckt wurde. Das Museum startet seine Saison im April. Öffnungszeiten und Eintrittspreise findest du hier: villa-rustica.de.

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  • Schwer
    06:21
    20,8 km
    3,3 km/h
    710 m
    510 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Absolut herausragend – die Burg Hohenzollern auf dem markanten Zollernberg ist ein imposantes Merkmal am Rande der schwäbisch Alb. Dank der kegelförmigen Bergform erkennst du die Burg auch aus der Ferne sehr leicht. Auf der heutigen Etappe kommst du dem Bauwerk auf 885 Metern Höhe ganz nah. Los geht die 20 Kilometer lange Wanderung in Hechingen. Nach dem Besuch der Hohenzollern wanderst es noch einmal bergauf zum Zeller Horn, dann bleibst du rund sechs Kilometer auf einer Hochebene. Tagesziel ist der Ort Killer, ein Stadtteil von Burladingen. Am Anfang der Wanderung führt dich der Weg noch durch städtisches Gebiet, doch wenn du aus Hechingen raus bist, wanderst du viel auf Wald- und Wurzelpfaden.

    Auf dieser Strecke kommst du an wunderschönen Rastplätzen mit eindrucksvollen Ausblicken vorbei – von und mit der Burg Hohenzollern. Besonders schön ist der Blick vom Zeller Horn, Halbzeit der Wanderung. Auf der Burg selbst findest du schattige Plätze im Biergarten. Stell dich jedoch an schönen Tagen auf viele Besucher auf der Hohenzollern ein. In Killer kannst du dich im Gasthof Lamm einquartieren (Telefon: 07477/1088).

    Du bist zufällig am ersten Sonntag eines Monats in Killer? Dann kannst du Deutschlands einziges Peitschenmuseum besuchen. Geöffnet ist an den Sonntagen von 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr.

    Schwer
    06:09
    21,3 km
    3,5 km/h
    490 m
    470 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Historische Gemäuer, beeindruckende Waldpassagen, vorwiegend sanfte Anstiege – diese 21 Kilometer Wegstrecke führen dich von Burladingen nach Gammertingen. Du wanderst viel auf schattigen Waldwegen und entlang der Fehla, einem 18 Kilometer langen Donau-Nebenfluss. Nach dem ersten Anstieg auf den Killerberg hast du den steilsten Abschnitt dieser Strecke bereits hinter dir. Genieße den Duft des Waldes und die mittelalterlichen Stätten, bevor du im gemütlichen Städtchen Gammertingen deine Wanderschuhe ausziehen kannst.

    Auf der Strecke kommst du durch die Ortschaften Burladingen und Gauselfingen. Dort findest du Restaurants, Imbisse und Einkaufsläden. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es mehrere in Gammertingen.

    Du suchst noch eine Abkühlung nach der Wanderung? Dann kannst du in der Freizeitanlage an der Lauchert, am nördlichen Ortausgang, planschen gehen. Dort gibt es einen Strand, einen Barfußpfad und eine Kneippanlage für geschlauchte Wanderbeine. Der Eintritt ist frei.

    Schwer
    07:42
    28,2 km
    3,7 km/h
    400 m
    490 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Immer am Wasser entlang. Auf dieser 29 Kilometer langen Etappe folgst du der Lauchert von Gammertingen nach Sigmaringen. Auf ihrem Weg zur Donau fließt die Lauchert vorbei an romantischen Wäldern und satten Wiesen. Burgruinen und eindrucksvolle Höhlen liegen ebenfalls auf deinem Weg. Wusstest du, dass die Schwäbische Alb zu einer der höhlenreichsten Regionen Europas zählt? Ausgespült wurden die Grotten vom Wasser, denn da wo du heute wanderst, schwappte einst das Jurameer. Weiter geht es durch das Laucherttal, dann über den Nägelefelsen und hinab nach Sigmaringen im Donautal. Diese Etappe ist zwar etwas länger, dafür hast du kaum Anstiege zu bewältigen. Und unterwegs gibt es genug zum Entdecken.

    Auf der Strecke wanderst du durch mehrere Ortschaften, in denen du Restaurants findest und eine ausgiebige Pause einlegen kannst. Oder du suchst dir ein lauschiges Plätzchen am Ufer der Lauchert. Die Auswahl an Unterkünften in Sigmaringen ist groß.

    Das malerische Laucherttal wird geprägt durch viele schroffe, helle Felsklippen, oft durchlöchert von Höhlen. Die dichten Wälder geben bunte Kontraste zu den Felsen. Diese Strecke bildet einen super Übergang von der Region Zollernalb ins Donautal.

    Mittelschwer
    04:46
    16,4 km
    3,4 km/h
    430 m
    420 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Willkommen im Donautal. Die hellen Steilwände der Kalkfelsen sind ein Merkmal der Region und bieten eine unvergessliche Wanderkulisse, liebevoll auch der „Schwäbischen Grand Canyon“ genannt. Die Donau hat sich vor tausenden Jahren ihren Weg durch dieses Tal gegraben und zwischen Beuron und Sigmaringen eine unverwechselbare Landschaft geformt. Geschmückt ist das Tal durch zahlreiche Burgen, Ruinen und Höhlen. Diese gut 16 Kilometer lange Etappe des Hohenzollernwegs führt dich von Sigmaringen auf und ab bis nach Thiergarten. Immer wieder hast du fantastische Ausblick auf die Donau, in dieser Region noch ein beschaulicher Fluss. Ihre Reise durch zehn Länder bis ins Schwarze Meer hat gerade erst begonnen.

    In Sigmaringen und Inzigkofen findest du einige Gaststätten. Schöne Rastplätze mit Ausblick ins Donautal liegen ebenfalls an der Strecke. Setz dich bei gutem Wetter einfach auf die Felsen und genieße den Blick auf diese einmalige Landschaft.

    In Thiergarten kannst du das „Jack Rattels“ entern. In der Herberge im Piraten-Stil gibt es Kajüten, die Kombüse versorgt dich mit Verpflegung und für Informationen steht dir die Crew zur Seite. Wenn du nicht das Deck schrubben willst, dann reserviere am besten hier: jackrattle.de. Falls du nicht seetüchtig bist, findest du natürlich auch andere Unterkünfte in Thiergarten.

    Schwer
    05:03
    17,2 km
    3,4 km/h
    490 m
    460 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Einfach mal die Perspektive wechseln: Auf dieser Etappe wanderst du das erste Drittel über schmale Pfade und gesicherte Steige durch die steilen Felsen hinab ins Donautal. Danach folgt der Weg dem Fluss Richtung Beuron. Auch vom Tal aus sind die Aussichten auf die Burgen, Ruinen und Felsmassive eindrucksvoll. Mehr Donautal als auf diesen 17 Kilometern geht nicht. Los geht die Tour in Thiergarten. Genieße die Aussichten von oben, bevor du dann unten im Tal weiter wanderst – links und recht umgeben von den steilen, hellen Felswänden. Kurz vor Ende überquerst du den Hermannsteg und hast dein Tagesziel vor Augen: Das Kloster Beuron.

    Du willst einen schönen Platz für eine Pause? Dann setz dich entlang der Donau ins Gras und genieße die Landschaft um dich. In Hausen und Beuron findest du auch Gaststätten. In deinem Zielort gibt es mehrere Unterkünfte, bei denen du dir ein Bett reservieren kannst – unter anderem auch im Kloster.

    Von Beuron sind es noch vier Tagesetappen bis du wieder im Ausgangspunkt Sulz-Glatt ankommst. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln brauchst du etwa zwei Stunden bis dahin. Von Beuron nimmst du den Bus nach Tuttlingen. Dort geht es weiter mit dem Zug bis nach Sulz. Von dort sind es dann nur noch zehn Minuten mit dem Bus bis in den Stadtteil Glatt.

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Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    141 km
  • Zeit
    40:51 Std
  • Höhenmeter
    3 420 m3 230 m

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