Unterwegs im Nationalpark Schwarzwald

Wander-Collection von Nationalpark Schwarzwald

Tiefgrüne Wälder, rauschende Wasserfälle, bizarre Felsgebilde - bei einem kurzen Spaziergang, einem Radausflug oder einer Langlauftour können Sie die wilden Schönheiten des Schwarzwalds in Ihrem eigenen Tempo erkunden und genießen. Sie finden im Gebiet des Nationalparks eine Vielzahl von ausgeschilderten Wegen, Erlebnispfaden und im Winter auch Loipen und Schneeschuhwege. Helfen Sie mit, den Zauber der Natur zu erhalten und Tiere und Pflanzen zu schützen, indem Sie sich an die Regeln halten.

Zu Fuß lässt sich die Natur des Nationalparks vielleicht am intensivsten erleben. In der Langsamkeit der eigenen Schritte entfaltet sich der Zauber des Waldes durch seine Details. Wer mit offenen Augen durch den Schwarzwald wandert, kann am Wegesrand viele kleine Wunder entdecken.

Die Erlebnispfade zählen zu den beliebtesten Wegen im Nationalpark Schwarzwald. Und das nicht ohne Grund: Denn auf diesen drei Pfaden bietet sich den Besuchern ein ganz besonderes Naturerlebnis. Jeder der Pfade widmet sich dabei einem bestimmten Thema und zeichnet sich durch eine besonders attraktive Wegführung aus.

Alle Infos zu Fauna und Flora im Nationalpark findest du unter nationalpark-schwarzwald.de

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    01:15
    4,56 km
    3,6 km/h
    60 m
    60 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Immer wieder streifen einzelne Luchse durch den Schwarzwald. Bislang sind sie hier nicht sesshaft, aber wenn Sie die Raubkatze auf leisen Pfoten näher kennenlernen möchten, können Sie auf dem Luchspfad schon mal ihren Spuren folgen.Los geht‘s mit vielen Informationen in der Luchshütte. Zum Start ist auch dessen Ruf zu hören – die perfekte Einstimmung für den rund fünf Kilometer langen Weg. Vorbei
    an vielen Erlebnisstationen wandern Sie durch Wälder, in denen sich der Luchs wohlfühlen würde. Kinder können
    hier erleben, wie Luchse schleichen, springen, spähen und hören. Auf halber Strecke gibt es einen von hohen Buchen umgegebenen Vesperplatz.

    Schwer
    01:10
    3,79 km
    3,2 km/h
    60 m
    60 m
    Schwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der schmale Pfad führt mitten durch einen wilden Wald mit kreuz und quer liegenden Stämmen und großen Wurzeltellern.

    1999 warf der Orkan „Lothar“ einen großen Teil der 150 Jahre alten Bäume am Plättig um. Hier können Sie beobachten, wie sich der Wald seitdem frei entwickelt und überall neues Leben sprießt. Es geht über dicke Stämme – und auch mal darunter durch.
    Die schönste Gelegenheit für eine Pause bietet der Adlerhorst: Geborgen im hölzernen Nest lässt sich die Welt dort ganz entspannt von oben erleben. Nur eines von vielen Abenteuern auf diesem Weg, der sich besonders gut für Familien mit etwas älteren Kindern eignet.

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  • Leicht
    00:14
    862 m
    3,7 km/h
    10 m
    10 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Im Jahr 1999 pflügte der Orkan „Lothar“ auf den Gipfeln des nördlichen Schwarzwalds eine tiefe Schneise durch den Wald. Auf dem Lotharpfad können Sie erleben, wie sich die Natur nach einem Sturm ohne menschliches Eingreifen entwickelt und mit welcher Kraft neuer Wald entsteht. Viele Insekten und Pilze fanden im Totholz neue Lebensräume, junge Bäume wachsen wild in die Höhe.Der Erlebnispfad führt über Stege, Leitern und Treppen. Eine Aussichtsplattform bietet Fernblicke über die Höhenrücken des Nordschwarzwalds und ins Tal. Mitarbeiter des Nationalparks bieten regelmäßig Führungen über diesen Pfad an.

    Mittelschwer
    03:13
    11,5 km
    3,6 km/h
    230 m
    230 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der Wanderung durch das Tonbachtal wechseln sich Wiesen und Weiden mit urwüchsigen Wäldern ab. Vom großen Parkplatz in Tonbach aus führt der Weg quer durch das ruhige Tal. Über zum Teil schmale Pfade gelangen Sie zum Rotwildgehege, das die Auen beidseits des Baches mitsamt den angrenzenden Hängen umfasst. Dort können Sie Hirsche in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Am Rand des Geheges sehen Sie eine Holzhütte zur Fütterung des Rotwilds, die das Nationalparkteam im klassischem Fachwerkstil errichtet hat. Am Wendepunkt der Tour ist eine Rangerstation zu finden.
    TIPP: In den Morgenstunden ist das Tal besonders ruhig und die Natur lässt sich mit allen Sinnen genießen.

    Mittelschwer
    02:58
    9,40 km
    3,2 km/h
    380 m
    380 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Vom Nationalparkzentrum Ruhestein führt dieser abwechslungsreiche Rundweg durch Wiesen und Wälder. Vom Bosensteiner Eck lohnt sich ein Abstecher zum Brennter Schrofen, von wo aus sich Ausblicke auf den Kurort Ottenhöfen bieten. Unterhalb des Vogelskopfes können Sie über die Rheinebene bis zu den Vogesen schauen. Später zeigt sich auch die Hornisgrinde in der Ferne.Variante Karlsruher Grat: Wer das anspruchsvollste Wanderrevier des Schwarzwalds entdecken möchte, kann vom Gasthof Bosenstein weiter zum Karlsruher Grat wandern. Diesen schönen Klettersteig im Nordschwarzwald über den felsigen Grat sollten allerdings nur Schwindelfreie mit gutem Schuhwerk erklimmen.Alternativ bietet sich der leichtere Nachbarweg zum Bahnhof Ottenhöfen an. Hier spazieren Sie an weiteren schönen Aussichtspunkten und interessanten Felsformationen vorbei.
    Vom Bahnhof fährt im Sommer ein Bus zurück zum Nationalparkzentrum Ruhestein.

    Schwer
    02:33
    8,38 km
    3,3 km/h
    250 m
    250 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Ein Herzstück des Nationalparks lässt sich mit diesem abwechslungsreichen Rundweg erkunden. Vom Nationalparkzentrum Ruhestein wandern Sie über die Weiden am Skihang hinauf zu den Grinden am Seekopf. Dort betreten Sie Baden-Württembergs ältesten Bannwald, der seit mehr als hundert Jahren nicht mehr bewirtschaftet wird und heute zur Kernzone des Nationalparks gehört. Wie ein dunkles Auge eingebettet in das weite und ruhige Schönmünztal liegt der „Wilde See“. Urwüchsige Baumgestalten lassen erahnen, wohin sich auch die anderen Nationalparkwälder entwickeln könnten. Über einen breiten Weg mit schönen Aussichten auf die Rheinebene geht es zurück zum Nationalparkzentrum.
    Diese Tour bieten auch die Mitarbeiter des Nationalparks regelmäßig als Führung an.

    Mittelschwer
    02:00
    6,59 km
    3,3 km/h
    240 m
    240 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit diesem Rundweg gelangen Sie durch dunkle Wälder über einen Teil des Waldlehrpfades und den Herrenwieser Sattel auf die rund 1000 Meter hohe Badener Höhe. Der zweithöchste Berg im nördlichen Teilgebiet des Nationalparks ist seit jeher ein beliebtes Ausflugsziel. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er mit Rindern beweidet. 1999 entwaldete zudem Orkan „Lothar“ größere Flächen. So
    entstanden totholzreiche Flächen und Heiden, im Schwarzwald werden sie Grinden (hochdeutsch: Glatzen) genannt.
    Bei klarem Wetter können Sie vom Aussichtsturm einen weiten Blick über ein Meer aus Bäumen, mit etwas Glück sogar bis zu den Vogesen, genießen.

    Mittelschwer
    01:19
    4,24 km
    3,2 km/h
    150 m
    150 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von der Klosterruine Allerheiligen aus wandern Sie durch urwüchsige Mischwälder und auf schmalen Felsenpfaden am größten, naturbelassenen Wasserfall des Nordschwarzwalds entlang. Der Lierbach frisst sich hier in Allerheiligen durch den Granit und fällt insgesamt 66 Meter in die Tiefe.Die 100 Meter hohen Wände der Schlucht leuchten tiefgrün vom feucht glänzenden Moos. Um die Klosterruine und den urwüchsigen Bergwald des Schluchthangs ranken sich viele Sagen, von denen Sie am Wegesrand einige erfahren können.
    Von der Engelskanzel über den Wasserfällen gibt es einen freien Blick durch die Schlucht.
    Zum Schluss führt ein breiterer Weg über viele Treppenstufen zurück zum Klosterhof. Das letzte Wegstück an der oberen Schlucht ist auch mit einem Kinderwagen befahrbar. Entlang der Wasserfälle bietet das Nationalparkteam regelmäßig geführte Wanderungen an.

    Mittelschwer
    01:20
    4,78 km
    3,6 km/h
    100 m
    100 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Vom Parkplatz am Schliffkopf Hotel aus wandern Sie auf diesem Rundweg durch Bergheiden und urwüchsige Wälder. Unterwegs eröffnen sich herrliche Fernblicke über die blaugrünen Schwarzwaldhügel bis in die Rheinebene. Die Heideflächen mit Latschenkiefern, Heidelbeeren und Gräsern, die Sie durchqueren, heißen im Schwarzwald Grinden (hochdeutsch: Glatzen). Sie sind eine Besonderheit des Nationalparks Schwarzwald und ein wichtiger Lebensraum für viele seltene Arten wie Auerhühner, Baumpieper, Alpine Gebirgsschrecken oder Kreuzottern. Auf dem Gipfel des Schliffkopfs, auf 1000 Meter Höhe, können Sie diese spezielle Landschaft besonders gut erleben – sehr stimmungsvoll auch in der Abenddämmerung.

    Mittelschwer
    04:03
    13,2 km
    3,3 km/h
    460 m
    460 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Dieser Rundweg führt Sie in das ruhige Tal des Huzenbacher Sees und hinauf in die wilde Kernzone des Nationalparks. Der Huzenbacher See ist einer der typischen Karseen des nördlichen Schwarzwalds. Sie wandern zunächst in das vor Urzeiten von einem Gletscher ausgeschliffene kleine Tal – bis zum See, der von einer steilen Karwand umgeben ist. Von dort aus geht es den steilen Hang hinauf, mit vielen schönen Ausblicken. Hier durchqueren Sie die Kernzone des Nationalparks, in der die Natur wieder wild werden darf. Anschließend geht es durch den Tobelwald zurück zum
    Wanderparkplatz.
    Auf der Tour gibt es keine Einkehrmöglichkeiten. Eine Rucksackverpflegung sollte daher eingepackt werden.
    TIPP: Während der Teichrosenblüte im Mai und Juni leuchtet der See besonders eindrucksvoll.
    Variante Schönmünzach: Wer mit Bus und Bahn anreisen möchte und eine Tagestour einplant, kann alternativ vom
    Bahnhof Schönmünzach über den Seensteig in Richtung Parkplatz und von dort weiter bis zum See wandern.

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Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    67,3 km
  • Zeit
    20:07 Std
  • Höhenmeter
    1 940 m

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