Erlebnisradeln zwischen Kohle und Natur: das radrevier.ruhr

Fahrrad-Collection von
radrevier.ruhr

Dass du im Ruhrgebiet viele Industriedenkmäler aus Zeiten des Bergbaus und der Stahlproduktion entdecken kannst, ist wenig überraschend und dennoch total spannend. Doch das Ruhrgebiet hat noch viel, viel mehr zu bieten. Erklimme die „Gipfel“ des Potts und genieße tolle Aussichten von den hohen Halden auf die Städte der Metropole. Entdecke idyllische Wasserlandschaften entlang der Flüsse des Ruhrgebiets und an den Ufern wunderschöner Seen, die oftmals Relikte des Bergbaus sind und heute Bewohnern und Besuchern des Potts als grüne Oasen dienen. Folge den Spuren alter Handelswege und erlebe die blühenden Vorgärten der Städte.

Das Ruhrgebiet ist wahnsinnig abwechslungsreich und das Beste daran ist, dass du all diese Facetten in perfekter Art und Weise auf dem Rad entdecken kannst. Denn wie kaum eine andere Gegend besitzt das Ruhrgebiet ein dichtes Radwegenetz von über 1.200 Kilometer Länge. Dabei ist nicht nur die Länge beeindruckend, sondern vor allem die Qualität der Radwege: Über weite Strecken folgst du ehemaligen Bahntrassen oder radelst entlang von Flüssen und Kanälen – so genießt du ungetrübten Radelspaß fernab des Straßenverkehrs.

Beim Radfahren im radrevier.ruhr wird es niemals langweilig. Nahezu hinter jeder Kurve wartet ein neues Highlight auf dich. Ob Industriedenkmal, kultiger Kiosk oder einfach nur eine wunderschöne Landschaft – kein Wunder, dass auch der ADFC den Pott liebt und ihn in die Broschüre "Deutschland per Rad entdecken" aufgenommen hat. Auf den elf Themen-Touren dieser Collection kannst du das Ruhrgebiet in all seinen Facetten entdecken. Dabei haben alle Routen eines gemeinsam: Sie nutzen tolle Radwege, sind voll von kleinen und großen Highlights und bieten mehr als ausreichend Möglichkeiten, dich unterwegs zu stärken. Außerdem sind alle Ausgangspunkte der Touren einfach mit dem Auto erreichbar oder – mindestens genauso einfach – per Bahn. In diesem Sinne: viel Spaß beim Erradeln des Ruhrgebiets und „Glück auf“!

Auf der Karte

Touren im radrevier.ruhr

  • Mittelschwer
    03:51
    55,3 km
    14,4 km/h
    140 m
    140 m
    Fähre
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Im Ruhrgebiet kannst du nicht nur am namensgebenden Fluss, der Ruhr, entlangradeln, sondern auch den Rhein entdecken. In Duisburg mündet die Ruhr in den Rhein, dessen weitläufige Auen und Deiche sich bestens für ausgedehnte Radtouren eignen. Nicht nur im Frühling, wenn die Natur zu neuem Leben erwacht, lohnt es sich, den Fluss mit seiner artenreichen Flora und Fauna per Rad zu entdecken.Diese Rundtour startet in Wesel und führt dich auf insgesamt knapp 54 Kilometern zunächst flussaufwärts in Richtung Süden, später wieder in nördliche Richtung zurück zum Ausgangspunkt. Das Übersetzen in Orsoy per Fähre ist dabei ein besonderes Erlebnis und markiert gleichzeitig den Wendepunkt der Tour. Unterwegs genießt du die offene Flusslandschaft und radelst durch gemütliche Ortschaften. Das beeindruckende Lippe-Mündungsdelta ist das letzte große Highlight der Radtour, bevor du wieder in Wesel ankommst.Die Tour hat rund 140 Höhenmeter – durchaus machbar. Trotzdem kann dir diese Rundfahrt schon mal den Schweiß auf die Stirn treiben, denn deutlich fordernder als die wenigen Steigungen kann mitunter der Wind sein, der entlang des Flusses manchmal etwas kräftiger weht. Doch das gehört dazu – dafür wirst du mit einer herrlich naturnahen, ruhigen Streckenführung belohnt, die sich deutlich von den klassischen Industriekultur-Strecken im radrevier.ruhr abhebt.Da es sich bei dieser Tour um einen Rundkurs handelt, kannst du im Grunde starten, wo du möchtest. Von Duisburg aus kommst du mit der Regionalbahn besonders einfach nach Voerde, Friedrichsfeld oder zum von uns vorgeschlagenen Tourstart in Wesel.

  • Mittelschwer
    03:17
    48,6 km
    14,8 km/h
    180 m
    190 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Das Ruhrgebiet hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Früher bollerten hier die Hochöfen und wurde die Kohle aus dem Untergrund gefördert. Wo sich damals die Berg- und Stahlarbeiter abrackerten, stehen heute Cafés, Restaurants, Freizeit- und Erlebniszentren. Diese rund 47 Kilometer lange Tour steht ganz im Zeichen dieser großflächigen Veränderungen.Und somit beginnt die Tour auch an einem der markantesten Objekte der Industriekultur des Potts: am Gasometer in Oberhausen. Sein Anblick ist beeindruckend und ein Besuch lohnt sich. Im Inneren gibt es wechselnde Ausstellungen und ein Blick vom Dach aufs Ruhrgebiet ist allemal atemberaubend. Vorbei am Centro – der größten Einkaufsmeile Europas – startest du über den grünen Pfad zum Landschaftspark Duisburg-Nord, der ebenfalls ein Paradebeispiel des Strukturwandels darstellt. Heute befindet sich hier ein kulturelles Zentrum, in dem Konzerte veranstaltet werden, wo man sich an Kletterwänden austoben kann oder wo man einfach die skurrile Atmosphäre mit einem Mix aus Stahl, Rost und grüner Natur genießt. Im weiteren Verlauf radelst du ans Ufer des Rheins und passierst dabei das ThyssenKrupp-Werk, das im Gegensatz zu vielen anderen Industriebauten entlang der Strecke noch in Betrieb ist. Immer wieder kannst du hier tolle Blicke auf Hochöfen und andere Industrie-Gebäude werfen, die vor allem in der Dämmerung und bei Sonnenuntergang eine ganz besondere Atmosphäre schaffen, die es so nur im Ruhrgebiet gibt. Gegen Ende der Tour rollst du über eine ehemalige Bahnstrecke entspannt zurück zum Ausgangspunkt. Die Hoag-Trasse ist ein besonders schönes Beispiel dafür, wie man im Ruhrgebiet Altes mit Neuem verbindet und dabei die Geschichte und Kultur vergangener Tage bewahrt. Das Gasometer erreichst du spielend leicht, egal ob per Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Entlang der Strecke bieten sich zahlreiche Variationen an. So hast du zum Beispiel Anbindung an den beliebten Ruhrtalradweg. Auch um dein leibliches Wohl brauchst du dich nicht zu sorgen, denn unterwegs kommst du an zahlreichen Restaurants, Cafés und sogar an einigen Brauhäusern vorbei.

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  • Mittelschwer
    02:57
    46,0 km
    15,6 km/h
    270 m
    270 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nichts verbindet man mehr mit dem Ruhrgebiet, als den Bergbau. 2018 ging diese Ära jedoch zu Ende, als mit der Zeche Prosper Haniel auch die letzte Steinkohlezeche im radrevier.ruhr geschlossen wurde. Auf dieser Tour tauchst du aber nochmal ein in die spannende Geschichte des Bergbaus, die du im Pott nach wie vor an vielen Stellen mit allen Sinnen erleben kannst.Los geht‘s an einem der absoluten Highlights im ganzen Ruhrgebiet: dem UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein in Essen. Hier einfach nur vorbeizuradeln, wäre beinahe Frevel. Am besten planst du also vor oder nach deiner Tour genügend Zeit ein, um zum Beispiel an einer der interessanten Führungen teilzunehmen und dem Ruhr-Museum einen Besuch abzustatten. Ganz nebenbei kannst du so vom Dach der ehemaligen Kohlewäsche eine absolut atemberaubende Aussicht über das gesamte Ruhrgebiet genießen.Über die schöne Bahntrasse Nordsternweg machst du dich anschließend auf den Weg. Die Schurenbachhalde in Essen sowie der Nordsternpark in Gelsenkirchen sind empfehlenswerte Abstecher abseits der Tour und auch wenig später in Bottrop lohnt sich ein kleiner Schlenker vom Hauptweg weg. Zugegeben, die Auffahrt hoch zum Tetraeder ist ein bisschen anstrengend, lohnt sich aber allemal: Auch hier erwartet dich eine tolle Aussicht und auch das Tetraeder ist eins der Top-Highlights der ganzen Region. Nun radelst du weiter, vorbei an Oberhausen und zurück in Richtung Essen. Vom ruhigen Hexbachtal, das einen schönen Kontrast zum sonst eher städtischen Umfeld darstellt, gelangst du auf den „RS1“, den Radschnellweg, der das Vorzeigeprojekt deutscher Fahrrad-Infrastruktur ist. Auf einem rund zehn Kilometer langen Abschnitt ist er fertig – hier kannst du bereits erleben, wie der Radweg sich später über 100 Kilometer lang durchs gesamte Ruhrgebiet ziehen wird. Kurz bevor du wieder am Ausgangsort der Tour ankommst, empfiehlt sich noch eine Pause im schönen Radcafé „Radmosphäre“, das zu einer gemütlichen Rast am schönen Niederfeldsee einlädt.Den Ausgangspunkt der Tour erreichst du leicht per Auto, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch direkt mit dem Rad. Unterwegs bieten sich unzählige Möglichkeiten für kleine Abstecher. Ob interessante Sehenswürdigkeiten oder um dich zu stärken – diese Tour ist Abwechslung pur!

  • Mittelschwer
    03:36
    56,4 km
    15,7 km/h
    320 m
    320 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wer noch nie im Ruhrgebiet außerhalb der großen Stadtzentren unterwegs war, der wird kaum glauben, wie grün es im Umland ist. Diese Radtour ist der Beweis dafür, dass der Pott schon lange nicht mehr grau und verstaubt, sondern herrlich ruhig und grün ist. Auf der RevierRoute „GartenStadt – Kontraste erfahren“ bekommst du die geballte Schönheit von Flora und Fauna im radrevier.ruhr zu sehen – und das nahezu ohne Straßenverkehr. Die rund 48 Kilometer lange Rundtour ist ein bisschen hügelig – ebenso aber total idyllisch und vor allem so verkehrsarm, dass sie trotzdem bestens auch für Kinder geeignet ist. Du bist fast ausschließlich auf den attraktiven Routen unterwegs, die extra für Radfahrer angelegt wurden. Du startest am Mülheimer Hauptbahnhof und biegst direkt auf den „RS1“ ab, den deutschen Vorzeige-Radschnellweg, der dich auf breitem Wege in Richtung Essen bringt. Hier wechselst du auf die Grugatrasse – ein Abstecher in den grünen Grugapark bietet sich an. Auf dem Weg runter zur Ruhr kommst du an der Gartenstadt Margarethenhöhe vorbei. Einst als Arbeitersiedlung angelegt, gilt sie als eine der schönsten Siedlungen des Ruhrgebiets. Wenn du magst, kannst du hier einen Abstecher für eine Pause nutzen.Der Ruhrtalradweg, einer der beliebtesten Radwege Deutschlands, führt dich nun entlang des Baldeneysees zu den historischen Stadtteilen von Werden und Kettwig. Hier lohnt es sich, kurz in die historische Fachwerk-Altstadt zu rollen – die gemütlichen Cafés laden hier jedenfalls zu einer kleinen Rast ein. Danach fährst du durch die malerischen Ruhrauen zurück zum Mülheimer Hauptbahnhof.Da es sich um einen Rundkurs handelt, kannst du natürlich überall in die Route einsteigen. Unsere Tour beginnt am Mülheimer Hauptbahnhof und ist daher besonders für die Anreise mit der Bahn geeignet. Die Route kreuzt an vielen Stellen andere beliebte Radwege durch den Ruhrpott, sodass du die Tour nach Belieben variieren kannst.

  • Mittelschwer
    02:12
    34,9 km
    15,9 km/h
    260 m
    260 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nirgendwo sonst gibt es ein so dichtes und gut ausgebautes Radwegenetz auf alten Bahntrassen, wie im Ruhrgebiet. Wo früher die Eisenbahnen Rohstoffe in die Fabriken brachten oder Kohle transportierten, rollst du heute lautlos durchs ruhige Hinterland der ehemaligen Industriehochburg. In der Regel verlaufen die alten Trassen fernab des Verkehrs und ohne nennenswerte Steigungen. Im Zuge der Deindustrialisierung ist hier ein Netz außergewöhnlich guter Radwege entstanden.Du startest die mit 36 Kilometern eher kurze Tour an der Jahrhunderthalle in Bochum. Genug Zeit also, um diesen spannenden Ort ein wenig zu erkunden – die Mischung aus alten Industriebauten und grüner Oase trägt zu einer bemerkenswerten Atmosphäre bei. Hier treffen Alt und Neu aufeinander und es gibt viele schöne Pausenplätze, an denen du diese tolle Stimmung auf dich wirken lassen kannst. Dann geht es los: Über die Erzbahntrasse fährst du in Richtung Gelsenkirchen, wo ein Stopp bei Holgers Erzbahnbude eigentlich Pflichtprogramm ist. An der kultigen Bude treffen sich Rennradfahrer, E-Biker und Genussradler, um gemeinsam einen Kaffee, ein Stück Kuchen und manchmal sogar Livemusik zu genießen. Im Sommer ist hier selbst am späten Abend noch was los.Weiter geht es dann über die Kray-Wanner-Bahn ins Ruhrtal zum Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen. Für das größte private Eisenbahnmuseum Deutschlands kannst du ruhig auch wieder etwas Zeit einplanen und vielleicht hast du ja sogar Lust auf eine Fahrt mit der Museumseisenbahn. Über den Springorum-Radweg geht es dann wieder zurück nach Bochum. Wenn du noch Lust auf ein Abendprogramm hast, können wir dir eine Kneipentour im berüchtigten Bermudadreieck empfehlen oder – etwas gediegener – einen Besuch im bekannten Musical „Starlight Express“.

  • Schwer
    03:43
    56,8 km
    15,3 km/h
    460 m
    460 m
    Fähre
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Diese Tour ist unter Ruhr-Radlern schon ein echter Klassiker: Von Ruhr zu Ruhr – der Name ist Programm. Du startest in Hattingen entlang der Ruhr, verlässt den Fluss dann für einen hügeligen Abstecher über die „Kohlenbahn-Trasse“ und erreichst nach rund 57 Kilometern wieder den Fluss, der nicht nur dieser Tour seinen Namen verlieh.Los geht’s in Hattingen, wobei du die Wahl hast, ob du per Bahn oder Auto anreisen möchtest. Wenn du mit der Bahn kommst, startest du einfach am Bahnhof. Mit dem Auto empfehlen wir dir, direkt an der Henrichshütte zu beginnen, denn hier befinden sich viele Parkplätze. Von hier aus fährst du zum Ufer der Ruhr, wo du für einige Kilometer dem Ruhrtalradweg folgst. Hier genießt du die schöne Flusslandschaft und den Kemnader See, an dem du dir ein leckeres Eis gönnen kannst. Direkt am großen Parkplatz steht im Sommer bei gutem Wetter immer ein Eiswagen, der dich mit der süßen Leckerei versorgt. Wenig später steht schon die nächste Pause an, wenn du per Fähre die Ruhr überquerst. Die kleine Ruhrtalfähre ist extra für Spaziergänger und Radler gedacht und bringt dich lautlos (da mit Elektroantrieb) ans andere Ufer. Kurz darauf kannst du in der Zeche Nachtigall eine Menge über die Anfänge des Bergbaus im Ruhrgebiet lernen und dabei sogar in einen kleinen Besucherstollen einfahren.Nun hast du erstmal genug Pausen gemacht. Im weiteren Verlauf steht das Radfahren im Vordergrund und das auf einer wirklich reizvollen Strecke. Der erst kürzlich eingeweihte Radweg auf der ehemaligen Trasse der Elbschetalbahn ist genauso ein Highlight, wie die ruhig gelegene Kohlenbahn, über die du stets leicht bergab zurück nach Hattingen kommst. Hier wartet noch ein weiterer Höhepunkt auf dich, das LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen. Solltest du noch Zeit haben, dann besuch unbedingt dieses atemberaubende Gelände, auf dem der heute älteste Hochofen im Ruhrgebiet steht.

  • Mittelschwer
    02:57
    46,6 km
    15,8 km/h
    290 m
    280 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Handel von Waren war früher deutlich beschwerlicher, als heutzutage. Damit der überhaupt möglich war, benötigte man Handelswege und genau so einer war der westfälische „Hellweg“, der von Duisburg bis nach Höxter verlief. Noch heute ist der Verlauf dieses historischen Wegs bekannt und kann besonders gut mit dem Fahrrad nachgefahren werden. Und genau das machst du auf dieser schönen Radtour, die in Unna direkt am Hellweg beginnt.Vom Start in Unna nimmst du direkt Kurs auf den alten Hellweg, dem du eine Weile folgst. Früher war er ein wichtiger Handelsweg, heute führt er dich fernab vom städtischen Trubel in aller Ruhe durch malerische Wiesen und Felder. Wenn die Route nach Süden abknickt und Wickede ansteuert, wird es ein wenig hügelig. Du überquerst nun nämlich den Haarstrang, eine Hügelkette, die sich von Westen nach Osten im südlichen Teil der Stadt Dortmund sowie über den Kreis Unna und Soest erstreckt. Vom Höhenzug aus kannst du einen weiten Ausblick über das Umland genießen. Es folgt eine schöne Abfahrt runter ins Ruhrtal, wo du kurz dem RuhrtalRadweg folgst. In Fröndenberg bietet sich das Kettenschmiedemuseum für eine Pause an. Dort kannst du Maschinen zur Kettenherstellung bestaunen, deren Bestandteile über Jahre mühevoll zusammengetragen wurden.Ein zweites Mal geht es über den Haarstrang, an Holzwickede vorbei und zurück nach Unna. In der gemütlichen Altstadt warten jede Menge Restaurants und Cafés auf dich, in denen du dich nach der Tour ausruhen und stärken kannst. Wenn du noch Zeit und Lust hast, bietet Unna mit dem Zentrum für internationale Lichtkunst noch ein außergewöhnliches kulturelles Highlight: Es ist weltweit das einzige Museum, in welchem ausschließlich Lichtkunstwerke ausgestellt sind.

  • Mittelschwer
    02:45
    43,6 km
    15,9 km/h
    240 m
    250 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wenn du denkst, im Ruhrpott rollst du immer nur flach vor dich hin, täuschst du dich. Denn auch hier gibt es richtige „Berge“ mit steilen Auffahrten und tollen Ausblicken. Zugegeben, diese Berge sind nicht natürlichen Ursprungs: Zu Hochzeiten der Industrie im Ruhrgebiet sind aus der Aufschüttung von Abraum, Schlacke und Bauschutt große Halden entstanden, die die Landschaft des Ruhrgebiets nachhaltig verändert haben. Wo früher jedoch unwirtliche Mondlandschaften waren, findest du heute eine abwechslungsreiche, renaturierte Hügellandschaft, die sich bestens eignet, um mit dem Fahrrad entdeckt zu werden.Diese Tour widmet sich auf 38 Kilometern den Bergen des Ruhrgebiets, den Halden. Du startest in Essen und knöpfst dir nacheinander die Halden Rheinelbe, Pluto, Hoppenbruch und Hoheward vor. Dabei streifst du die Halden jeweils nur. Wenn du ihre „Gipfel“ erklimmen möchtest, fügst du der Tour noch einiges an Höhenmetern und Distanz hinzu. Am Fuße der Halden erklärt es sich jeweils von selbst, wo es nach oben geht und auch wenn dadurch diese Tour etwas anstrengender wird, solltest du dir hier und da die tolle Aussicht von ganz oben aufs Ruhrgebiet nicht entgehen lassen.Neben den Halden warten auf dieser Tour noch mehr Highlights auf dich. Für das UNESCO-Welterbe Zollverein solltest du unbedingt Zeit einplanen und auf der Erzbahntrasse ist eine Pause in Holgers Erzbahnbude eigentlich Pflicht. Ganz nebenbei ist der Weg im wahrsten Sinn des Wortes bereits das Ziel: Die Tour führt dich größtenteils über herrliche ruhige Bahntrassenradwege, die einfach ein Genuss sind!Diese Tour startet am Essener Hauptbahnhof und endet in Recklinghausen. Von hier aus kannst du ganz einfach per Bahn zurück zum Ausgangspunkt fahren: Mit dem Regionalexpress RE42 dauert das gerade mal 20 Minuten.

  • Mittelschwer
    03:01
    42,9 km
    14,2 km/h
    290 m
    290 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf dieser Tour gehst du auf Tuchfühlung mit dem schwarzen Gold des Ruhrgebiets, mit der Kohle. Diese hatte noch einen langen Weg vor sich, nachdem sie aus der Tiefe der Bergwerke ans Tageslicht befördert wurde. In der Kokerei wurde sie bei hohen Temperaturen zu Koks verarbeitet und dann schlussendlich in den Hochöfen der Stahlproduktion verfeuert. Dieser Weg der Kohle hat Spuren hinterlassen, die du auch heute noch entdecken kannst. Auf den rund 40 Kilometern dieser Tour begibst du dich auf Entdeckungsreise.Die Fahrt beginnt in Dortmund an der Zeche Zollern, eine der schönsten Industrieanlagen aus der Kohlezeit im Pott. Kaum vorstellbar, dass die schlossartige Anlage in den 1960er Jahren beinahe abgerissen worden wäre. Stattdessen markiert sie heute den Beginn der Industriedenkmalpflege in Deutschland und beherbergt eine Dauerausstellung, die die Geschichte des Bergwerks und der Menschen, die hier arbeiteten, erzählt. Bevor es also richtig losgeht, lohnt es sich, für eine Besichtigung der Anlage etwas Zeit einzuplanen.Dann radelst du los. Größtenteils über alte Bahntrassen machst du dich auf den Weg. Früher rasselten hier die Güterzüge voll mit Kohle durchs Ruhrgebiet, heute sind die ehemaligen Bahntrassen herrliche Radwege, die du voll und ganz genießen kannst. Entlang der Emscher streifst du Dortmund und falls du noch Zeit und Power hast, lohnt sich hier ein kleiner Abstecher nach Phoenix West, wo du eine alte Hochofenanlage über einen „Skywalk“ hautnah erleben kannst. Außerdem lädt die Bergmann Brauerei mit Biergarten hier zu einer kulinarischen Pause ein. Mit der Kokerei Hansa erreichst du dann einen weiteren Höhepunkt auf der Route. Bis 1992 wurde hier noch Koks hergestellt – heute erzählt ein Erlebnispfad von dieser Zeit. Vom Kohlenturm aus hast du ein herrliches Panorama über die Anlage. Bevor du den Ausgangspunkt der Tour erreichst, kannst du auf den letzten Kilometern nochmal das idyllische Naturschutzgebiet Dellwiger Bach genießen.An der Zeche Zollern gibt es Parkplätze, sodass du entspannt mit dem Auto anreisen kannst. Noch einfacher geht’s per Regionalbahn: Die Linie RB42 fährt dich vom Dortmunder Hauptbahnhof zur Haltestelle Dortmund Bövinghausen – von hier ist es ein Katzensprung bis zur Zeche. Am schönsten ist aber zweifelsohne die Anreise mit dem Fahrrad: Über die Radwanderwege R10 und R31 sowie über den Emscherpark-Radweg gibt es viele schöne Routen hierher, die bereits die Anreise zum Start der Tour zu einem herrlichen Erlebnis machen.

  • Mittelschwer
    03:59
    62,2 km
    15,6 km/h
    300 m
    300 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Flüsse im Ruhrgebiet haben eine bewegte Zeit hinter sich. Durch die intensive industrielle Nutzung glichen sie einst eher Abwasserkanälen, als natürlichen Fließgewässern. Vor allem die beiden Flüsse Ruhr und Emscher spielen hier eine wichtige Rolle. Insbesondere die Emscher war ein echtes „Arbeitstier“ und galt lange Zeit als einer der schmutzigsten Flüsse des Ruhrgebiets. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei. Beide Flüsse wurden und werden aufwändig renaturiert und erstrahlen heute in neuem Glanz, den du auf dieser 62 Kilometer langen Tour von Dortmund nach Wetter in aller Ruhe entdecken kannst.Am Dortmunder Hauptbahnhof geht’s los. Ein kurzes Stück durch die Stadt und schon befindest du dich am Ufer der Emscher. Von jetzt an reihen sich die Sehenswürdigkeiten und Fotomotive aneinander. Der schöne Phoenixsee, das Wasserschloss Haus Rodenberg und natürlich der Emscherquellhof – immer wieder lohnt es sich, anzuhalten, die schönen Orte zu genießen und gleichzeitig etwas über ihre spannende Geschichte zu lernen. Über den Haarstrang wird es einmal kurz hügelig, bevor du ins Ruhrtal rollst und fortan der Ruhr flussabwärts in Richtung Wetter folgst. Unterwegs kannst du beeindruckende Brückenbauwerke bestaunen oder einfach nur idyllische Abschnitte durch die Ruhrauen genießen. Besondere Highlights gegen Ende der Tour sind die beiden Ruhr-Staustufen Hengsteysee und Harkortsee. Kurz vorm Ziel in Wetter kannst du dich in einem Café direkt am Seeufer stärken und noch einmal die heute so schöne und ruhige Flussidylle genießen. Nur noch ein paar Minuten, dann bist du schon am Ziel der Tour angelangt: Vom Bahnhof in Wetter kommst du ganz einfach mit der S-Bahn (Linie S5) zurück nach Dortmund.

  • Mittelschwer
    03:49
    57,2 km
    15,0 km/h
    170 m
    160 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wo viele Menschen leben und arbeiten, wird auch viel gegessen. Kein Wunder also, dass sich in der Zeit vor der Globalisierung vor den Toren des Ruhrgebiets viele landwirtschaftliche Betriebe ansiedelten, deren ausgedehnte Agrarflächen auch heute noch das Landschaftsbild prägen. Auf dieser rund 52 Kilometer langen Tour kannst du diesen grünen Vorgarten des Potts in aller Ruhe erradeln.Die Tour startet am Bahnhof von Dorsten und führt dich zunächst in Richtung Bottrop. Dabei kommst du durch die Kirchheller Heide, eine der schönsten Landschaften des Ruhrgebiets. Im Spätsommer kannst du hier die Blütenpracht der vielen Pflanzen bewundern, aber natürlich macht es zu jeder anderen Jahreszeit genauso viel Spaß, hier hindurchzuradeln – der idyllische Heidesee ist allemal einen Stopp wert.In Hünxe überquerst du dann den Wesel-Datteln-Kanal, bevor du dich über eine ehemalige Bahntrasse durch Schermbeck hindurch langsam auf den Rückweg begibst. In Dorsten kannst du dich anschließend im Freizeitbad Atlantis erfrischen oder noch einen kulinarischen Abstecher hinzufügen. Wir haben der offiziellen Route, die wieder am Bahnhof von Dorsten endet, noch zwei kleine Extrastopps hinzugefügt: Der Currywurst-Drive-In „Currystation 52“ ist echter Kult. Hier gibt’s Wurst mit Saucen von Sternekoch Björn Freitag, der übrigens ein Kind des Ruhrgebiets ist und in Dorsten sein Sternerestaurant „Goldener Anker“ betreibt. Wenn du auch in kulinarischer Hinsicht lieber dem Motto dieser Tour folgen möchtest, empfehlen wir dir hingegen das Hofcafé von Bauer Dalhaus, in dem es leckeren Kuchen und Kaffee gibt. Im Hofladen kannst du außerdem regionale, landwirtschaftfliche Produkte kaufen und dir so ein kleines Andenken an diese schöne Radtour mit nach Hause nehmen.

Collection Statistik

  • Touren
    11
  • Distanz
    550 km
  • Zeit
    36:06 Std
  • Höhenmeter
    2 930 m

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