Traumhafte Trauf-Blicke – wandern auf dem Albtraufgänger

Wander-Collection von Schwäbische Alb

Der Fernwanderweg Albtraufgänger führt dich zu einzigartigen Aussichtspunkten, geschichtsträchtigen Burgruinen und in malerische Orte. Du wanderst entlang der imposanten Felskante, die das mächtige Hochplateau vom sanften Albvorland trennt. Die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren typische Wacholderheiden und schroffen Felsformationen ist ein Paradies für Wanderer. Auf gut ausgebauten Wanderwegen geht es in sechs Etappen durch die Natur – mal lieblich, mal malerisch und immer wieder eindrucksvoll.


Die Rundwanderung startet und endet in Wiesensteig. 115 Kilometer wanderst du bergauf und bergab und erlebst dabei hautnah die Schönheit des Albtraufs. Höhenluft schnupperst du auf den bis zu 800 Meter hohen Gipfeln wie dem Boßler. Ruhe und Stille kannst du in den naturbelassenen Tälern wie dem Felsental oder dem Naturschutzgebiet Autal finden. Der Albtrauf ist vor allem für seine unzähligen Kanzeln und Aussichtspunkte bekannt, die dir immer wieder wechselnde Perspektiven bieten. Auch Kulturliebhaber kommen auf dieser Rundwanderung nicht zu kurz: Am Weg liegen geschichtsträchtige Bauten wie die Ruine Reußenstein, der Ödenturm und die Wallfahrtskirche Ave Maria.

Die einzelnen Etappen enden an urigen Unterkünften oder in historischen Städten mit schönen Fachwerkhäusern. Für die Begehung des Albtraufgängers brauchst du keine alpine Erfahrung, jedoch Ausdauer und gutes Schuhwerk. Die Wege sind allesamt einfach zu begehen und gut ausgeschildert. Der Albtraufgänger verbindet Natur, Geschichte und Kulinarik – ein wahrer Genuss für Körper und Geist.

Da Gingen an der Fils und Geislingen an der Steige über eine Anbindung an das VVS-Netz verfügen, kannst du auch nur einen Teil des Albtraufgängers erwandern. Alle anderen Orte, wie Wiesensteig, sind ganz einfach mit Linienbussen erreichbar. Mehr Infos findest du unter: vvs.de

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    05:30
    19,4 km
    3,5 km/h
    400 m
    370 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Albtraufgänger startet im Zentrum von Wiesensteig, das für seine historischen Fachwerkhäuser bekannt ist. Du folgst der Fils in Richtung Westen bis zur Papiermühle und querst dort den plätschernden Bach. Schon bald gelangst du zum malerisch gelegenen Filsursprung, der Quelle der Fils.Der Weg schlängelt sich durch den stillen Wald zur Schertelshöhle hinauf. Wo einst das Jurameer den Albtrauf bedeckte, kannst du heute faszinierende Tropfsteinhöhlen erforschen. Zurück an der Oberfläche geht es anschließend weiter Richtung Norden. Du wanderst auf weichen Waldwegen und kannst die frische Luft genießen. Das absolute Highlight dieser Etappe ist die Ruine Reußenstein, die auch gerne als „Juwel der Schwäbischen Alb“ bezeichnet wird. Hier kannst du einen herrlichen Ausblick genießen und die jahrhundertealten Reste der Burg erforschen. Beim Hofgut Reußenstein trittst du aus dem Wald heraus und kannst eine Pause in der Gastwirtschaft einlegen. Nach einer verdienten Einkehr führt dich die Route weiter zum Gipfel des Boßlers. Auf dem Weg dorthin kommst du immer wieder an schönen Aussichtspunkten vorbei. Vom 800 Meter hohen Boßler steigst du zum Deutschen Haus hinab, deinem heutigen Etappenziel.

    Schwer
    07:07
    23,9 km
    3,4 km/h
    640 m
    570 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Etappe ist mit knapp 24 Kilometern die längste des Albtraufgängers, bietet dir aber traumhafte Ausblicke und viele Highlights. Durch herrliche Natur geht es zum Aichelberg, dessen Kegelstumpf-Form an seinen vulkanischen Ursprung erinnert. Abwechselnd wanderst du durch idyllische Wälder, kleine Ortschaften und über weite Wiesen. Von Bad Boll marschierst du auf einem Höhenweg zum sogenannten Tempele hinauf. Von dem 1824 erbauten Pavillon – früher als Belvedere bekannt – hast du eine wunderschöne Aussicht auf das Untere Filstal und die drei Kaiserberge Rechberg, Stuifen und Hohenstaufen. Anschließend verläuft die Route durch die Boller Heide zum Obstlehrpfad, wo du im Frühling ein Blütenmeer bestaunen kannst. Im Spätsommer warten dann reife Äpfel auf dich. Über bewaldete Kuppen und durch ruhige Täler wanderst du entspannt durch die hügelige Landschaft. Vom Fuchseck kannst du ein herrliches Panorama genießen und die weitere Strecke schlängelt sich aussichtsreich am Waldrand entlang. Das Wasserberghaus des Albvereins erwartet dich mich regionalen Köstlichkeiten und ist dein heutiges Ziel.

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  • Mittelschwer
    04:04
    13,9 km
    3,4 km/h
    270 m
    570 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einer erholsamen Nacht im Wasserberghaus beginnt die dritte Etappe mit einem ruhigen Abschnitt durch den Wald. Du kommst an einem kleinen See vorbei und querst mehrere Bäche. Durch die idyllische Region des schwäbischen Albtraufs wanderst du bis zum Grünenberg, einem Aussiedlerhof mit Gasthaus.Weiter geht es zum ersten beeindruckenden Aussichtspunkt dieses Tages, dem Burren. Auf dem 690 Meter hohen Berg wartet ein herrliches Panorama auf dich und dein Blick schweift bis zu den drei Kaiserbergen. Vom Burren aus verläuft die Route weiter ins Obere Filstal, vorbei am Tennenberg, zum Naturschutzgebiet Kuchberg und weiter durch den Wald zum Spitzenberg. Die Bäume öffnen sich immer wieder und bieten dir schöne Ausblicke.Vom Spitzenberg wanderst du auf einer Serpentine ins Tal hinab und erreichst dort dein Ziel Gingen an der Fils. Das malerische Städtchen wird wegen seiner Fachwerkhäuser und idyllischen Lage auch „Perle des Filstals” genannt. In Gingen findest du eine gute Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten.

    Schwer
    05:39
    19,2 km
    3,4 km/h
    550 m
    480 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von Gingen an der Fils steigst du den teilweise steilen Weg zum Hämmelplatz hinauf. Auf einem aussichtsreichen Weg geht es am Hohenstein und Klepperfels vorbei zum Kuhfels. Dort erwartet dich ein herrlicher Ausblick auf Geislingen an der Steige und Kuchen.

    Im Anschluss führt dich die Albtraufgänger-Route hinab ins Eybtal, wo du die Heidenheimer Straße querst. Am Waldrand wanderst du Richtung Eybach und biegst dann rechts ins idyllische Felsental ab. Das Naturschutzgebiet ist für seine interessanten Felsformationen und Höhlen bekannt, die eine nähere Betrachtung lohnen.

    Vom Felsental geht es auf die Albhochfläche hinauf, wo du außerhalb des Ortes Weiler den Ödenturm besteigen kannst. Vom 36 Meter hohen Aussichtsturm kannst du eine noch beeindruckendere Aussicht auf die abwechslungsreiche Landschaft genießen. Der Turm liegt etwas abseits der Haupt-Route – wir haben dir den Abstecher gleich mit eingeplant. Für den Hin- und Rückweg solltest du rund einen Kilometer Strecke einplanen.
    Bevor du nach Geislingen hinabsteigst, bringt dich der Weg noch zur Ruine Helfenstein. Hier kannst du tief in die Geschichte der Region eintauchen und in der Burgschenke eine Pause einlegen. Die Strecke endet am Etappenziel in der historischen Altstadt von Geislingen.

    Schwer
    06:52
    22,7 km
    3,3 km/h
    730 m
    520 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Zu Beginn der fünften Etappe des Albtraufgängers wanderst du von Geislingen auf die Schildwacht mit dem imposanten Ostlandkreuz. Von der 665 Meter hohen Erhebung hast du eine schöne Aussicht auf die Highlights des Vortages, wie die Ruine Helfenstein und den Ödenturm.

    Die Route führt dich an der Albkante entlang, an der sich ein traumhafter Aussichtspunkt an den nächsten reiht. So bietet der Kahlenstein ein beeindruckendes Panorama und unterhalb des Aussichtsfelsens verbirgt sich eine Höhle. Anschließend geht es abwärts durch eine Wacholderheide Richtung Bad Überkingen und schon bald erreichst du das Naturschutzgebiet Autal. In dem naturbelassenen Tal warten die Autalwasserfälle und die Brunnensteighöhle auf dich.

    Auf geschwungene Waldwegen marschierst du zur Wallfahrtskirche Ave Maria bei Deggingen. Die Kirche ist für ihre kunstvolle Innenausstattung und die schönen Wandmalereien bekannt. Nach einem kurzen Stopp in der Wallfahrtskirche verläuft der Weg über den Oberberg weiter durch die hügelige Landschaft zur Ruine Hiltenburg. Die Burgruine ist das offizielle Etappenziel, die Nacht kannst du entweder in Gosbach oder Bad Ditzenbach verbringen.

    Schwer
    05:11
    16,4 km
    3,2 km/h
    590 m
    680 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der erste Abschnitt der finalen Etappe führt dich durch das Örtchen Gosbach im Hiltental. Von dort beginnt der fordernde Aufstieg auf den Leimberg, der dich mit einer Panoramaaussicht von der kleinen Kreuzkapelle auf das Obere Filstal belohnt. Auf der Rückseite der Kirche laden Holzbänke zu einer Verschaufpause ein.

    Auf gut begehbaren Waldwegen wanderst du nach Mühlhausen im Täle hinunter, zentral gelegen im schönen Goißatäle. Die „Goißa“, also Ziegen, gaben dem Tal seinen Namen. Beim Hotel Höhenblick schlängelt sich der Weg des Albtraufgängers auf der anderen Seite des Tals wieder den Berg hinauf.

    Abwechselnd geht es durch Wacholderheiden und stillen Mischwald. Das letzte Stück hält nochmal eine Steigung für dich bereit, denn du marschierst zur Kreuzkapelle oberhalb von Wiesensteig hinauf. Von hier kannst du eine schöne Aussicht ins Tal und auf deinen Zielort Wiesensteig genießen. Der abwechslungsreiche Albtraufgänger endet da, wo er begonnen hat, nämlich am historischen Residenzschloss von Wiesensteig.

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Collection Statistik

  • Touren
    6
  • Distanz
    115 km
  • Zeit
    34:24 Std
  • Höhenmeter
    3 180 m

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