© Landratsamt Heidenheim Oliver Vogel

Wolliges Wandervergnügen auf dem Albschäferweg

Wander-Collection von Schwäbische Alb

Weite Wacholderheiden mit blökenden Schafherden wie in Schottland, eine Tropfsteinhöhle, ein Tal, in dem Mammutjäger weltberühmte Spuren hinterließen, ein tiefer Meteoritenkrater, ein mit Muscheln überzogenes Kliff und türkisblaues Wasser wie in der Karibik – was klingt wie ein Ausflug in einen Themenpark, ist in Wirklichkeit eine spannende Wanderung auf dem Albschäferweg auf der Schwäbischen Alb. Auf rund 160 Kilometern führt dich der Fernwanderweg in einem großen Rundkurs einmal durch die komplette Ostalb. Dabei durchstreifst du herrliche Mischwälder, genießt weite Wiesen und kommst immer wieder an unterschiedlichsten Steinformationen mit erstaunlicher Geschichte vorbei. Ruhe ausstrahlenden Schäfern mit gemütlich grasenden Schafen begegnest du immer wieder auf diesem Weg. Auf jedem Fall aber den Schäfersilhouetten aus rostigem Stahl. Sie erzählen dir kurze Geschichten aus dem Alltag des traditionellen Schäferlebens.

Schon seit dem 15. Jahrhundert wandern Schäfer mit ihren Herden durch die Täler und Hochebenen der Heidenheimer Brenzregion. Der Albschäferweg bringt dich auf die Spuren der Wanderschäfer und führt dich an Schafhöfen, Wacholderheiden und dem Felsenmeer vorbei. Immer wieder schlängelt er sich durch die sanft hügelige Landschaft und folgt hauptsächlich malerischen, naturnahen Wegen. Idyllische Dörfer und prachtvollen Burgen und Schlössern säumen dabei deinen Weg.

Offizieller Startpunkt des facettenreichen Albschäferwegs ist in Giengen an der Brenz. Hier gelangst du am besten mit der Brenztalbahn hin, die zwischen Ulm und Aalen verkehrt. Kostenlose Parkmöglichkeiten, falls du dich für die Anreise mit dem Auto entscheidest, findest du am Bahnhof. Da der Fernwanderweg ein Rundkurs ist, kannst du natürlich auch an jedem anderen Ort auf der Strecke einsteigen. Bist du ohne Auto unterwegs, bietet sich Heidenheim perfekt als alternativer Startort an, da die Stadt ebenfalls an das Bahnnetz angeschlossen ist. Willst du kürzer wandern, dann kann der Rundkurs auf dem gut ausgebauten Wanderwegenetz in verschiedene Varianten eingeteilt werden oder du schnupperst tageweise auf den 10 Rundtouren mit dem passend gewählten Namen „Albschäfer-Zeitspuren”.

Bis auf eine Ausnahme endet jeder Tag auf dem Albschäferweg in einer Ortschaft mit guten Übernachtungsmöglichkeiten. Hier kannst du oftmals zwischen Gasthäusern, Pensionen und Hotels wählen. Da du diese Ortschaften meist erst am Etappenende erreichst und der Fernwanderweg absolut naturnah ausgelegt ist, findest du unterwegs wenig Einkehrmöglichkeiten. Mit ausreichend Getränken und leckeren Snacks im Rucksack findest du aber immer wieder herrliche aussichtsreiche Plätze, oft ausgestattet mit Ruheliegen, für eine ausgedehnte Pause. Und was gibt es passenderes, als das Vesper zusammen mit glücklich weidenden Schafen zu genießen?

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    04:37
    17,3 km
    3,7 km/h
    220 m
    170 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Deine erste Etappe startet in Giengen an der Brenz. Du beginnst deine Wanderung am Bahnhof, folgst zunächst dem Weg entlang der Brenz und kreuzt dann den Fluss in Richtung Süden.Sofort lässt du die kleine Stadt hinter dir und du befindest dich in friedlicher Natur. Der Albschäferweg führt dich über weite Felder und entlang kleiner Waldstücke. Nach einer Weile überquerst du auf einer Brücke eine Landstraße und erreichst auf einem schmalen Bergsporn die Ruine der Güssenburg. Hier kannst zwischen den alten Gemäuern herumschlendern, bevor du auf dem Wanderweg auf ausgedehnten Wachholderheiden Hermaringen umrundest und wieder zum Ufer der Brenz gelangst. Gönn dir eine Pause im schattigen Weidezelt am Ufer. Das Brenzwasser hat die richtige Kneipptemperatur.Du folgst dem Flusslauf, mal näher am Wasser, mal etwas entfernt und wanderst durch Bergenweiler bis nach Sontheim an der Brenz. Der Albschäferweg führt dich am Rand von Sontheim entlang und bei guter Sicht kannst du von hier aus die Alpen erblicken.Der letzte Abschnitt bis zum Etappenziel führt dich durch einen ruhigen Wald und zuletzt über einige Felder, bevor du Stetten ob Lontal erreichst. Am Ortsausgang liegt die UNESCO-Welterbestätte der Vogelherdhöhle eingebettet in einem Themenpark. Dort kannst du dich einstimmen auf deine Wanderung durchs urzeitliche Lonetal.Auf deiner ersten Etappe liegt direkt am Weg die Einkehrmöglichkeit im Sportheim Hermaringen. Du kannst auch einen Abstecher nach Sontheim machen, um dort in einem Restaurant eine Rast einzulegen, erkundige dich bitte nach den Öffnungszeiten. In beiden Orten findest du auch Supermärkte und Bäckereien, um deinen Proviant aufzustocken.

    Mittelschwer
    03:53
    14,3 km
    3,7 km/h
    200 m
    210 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einer geruhsamen Nacht startest du deinen zweiten Tag auf dem Albschäferweg in Stetten ob Lontal. Nach wenigen Schritten hast du das Dorf verlassen und kreuzt bald das Lonetal und die Lone. Der Weg führt dich auf der anderen Talseite hinauf in einen dichten Wald und du wanderst auf gemütlichen Pfaden weiter in Richtung Kaltenburg. Um hierher zu gelangen, verlässt du den Albschäferweg auf einem kurzen Stück. Die Burganlage wurde in den letzten Jahren renoviert und thront nun weithin sichtbar über dem Tal.Direkt unterhalb der Burgruine liegt die Charlottenhöhle. Wenn du magst, kannst du der traumhaften und großen Tropfsteinhöhle einen Besuch abstatten und einen Blick in das Höhlenmuseum werfen, bevor du deine Wanderung fortsetzt.Du wanderst weiter, überquerst die Bundesautobahn A7 und tauchst anschließend wieder in den Wald. Auf bequemen Waldwegen erreichst du die Domäne Falkenstein. In der Vorburg der einstigen Burg Falkenstein ist ein nachhaltiger landwirtschaftlicher Betrieb untergebracht. Von der eigentlichen Burg auf einem vorgelagerten Felssporn sind kaum noch Spuren vorhanden, aber die Aussicht ins Eselsburger Tal ist in jedem Fall einen Besuch wert.Zwischen Wald und Feldern führt dich der Albschäferweg auf teils geschwungenen Pfaden den Hangwald hinunter in Richtung Etappenziel Anhausen. Hier findest du ein freundliches B&B, in dem du dich für den nächsten Tag erholen kannst.Auf dieser Etappe kannst du entweder eine Rast vor der Überquerung der Autobahn an der dortigen Raststätte oder bei einem Abstecher nach Eselsburg einlegen. In Eselsburg findest du direkt am Fluss die Eselsburger Talschenk, bei der du dich für den weiteren Weg stärken kannst. Der Schlenker durch das Tal, vorbei an den sagenumwobenen Steinernen Jungfrauen, ist auch zu empfehlen, wenn du in Herbrechtingen übernachten willst.

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  • Mittelschwer
    04:56
    18,7 km
    3,8 km/h
    240 m
    100 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der dritten Etappe erwartet dich die stille und abgeschiedene Natur der Schwäbischen Alb. Du verlässt Anhausen und folgst dem Albschäferweg über bequeme Waldwege und an ausgedehnten Weiden entlang nach Heldenfingen.Direkt am Wegesrand findest du das Heldenfinger Kliff, ein Rest der Steilküste eines Urmeeres, das hier vor 15 Millionen Jahren gegen die Felsen gebrandet ist.Du wanderst von hier aus weiter und gelangst bald in das ausgedehnte Hungerbrunnental. Zu beiden Seiten wird das saftige Tal von Wald umschlossen und außer anderen Wanderern und einigen Schafen wird dich hier nichts an die Zivilisation erinnern. Nach kurzer Überquerung der Landstraße, folgst du dem schönen, naturbelassenen Pfad und kannst von deinem Alltag perfekt abschalten.Kurz vor deinem Etappenziel in Gerstetten kannst du noch an den baumumstandenen Egleen Seen eine Rast einlegen und auf einer Bank die grandiose Aussicht genießen. Von hier aus ist es nur noch ein kurzes Stück bis zur Mitte des Ortes.Auf der dritten Etappe findest du in Heldenfingen sowohl die Bäckerei Banzhaf als auch den Landgasthof Ochsen. Die Bäckerei versorgt dich von Montag bis Samstag von 05.30 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 18 Uhr mit frischen Backwaren, nur am Montag, am Donnerstag und am Samstag bleibt der Laden nachmittags zu. Der Gasthof hat täglich von 9.00 bis 23.00 Uhr geöffnet, nur am Mittwoch bleibt nachmittags geschlossen.Am Ziel der Etappe in Gerstetten musst du dich eventuell um eine Übernachtungsmöglichkeit in Gussenstadt oder im Ochsen in Heldenfingen bemühen. Der Transport dorthin wird von deinen Gastgebern organisiert.

    Schwer
    05:10
    18,7 km
    3,6 km/h
    280 m
    380 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am vierten Tag folgst du dem Albschäferweg durch malerische Mischwälder und über schmale Heideflächen. Mit dem Steinheimer Becken am Ende der heutigen Etappe erwartet dich bereits ein einmaliges Naturerlebnis.Du startest in Gerstetten, lässt die Egleen Seen hinter dir und wanderst am Wasserturm vorbei. An Sonntagen kannst du sogar auf die Aussichtsplattform. Von oben erhältst du eine schöne Übersicht auf die umgebende Landschaft.Bald lässt du die offenen Felder hinter dir und wanderst über Wald- und Forstwege durch ausgedehnte Mischwälder. Vereinzelt geben die Bäume den Blick auf Wiesen und Heideflächen frei und immer wieder hast du die Chance, auf Schafe zu treffen.Du passierst das kleine Küpfendorf und nach einem weiteren Waldstück erreichst du das Steinheimer Becken. Der Weg führt dich in Sontheim auf den Burgstallfelsen. Vom höchsten Punkt des Felsens breitet sich der gut sichtbare und 15 Millionen Jahre alte Meteorkrater zu deinen Füßen aus. Das Becken liegt deutlich unterhalb der umgebenden Alblandschaft und bis heute sind die Kraterränder zu erkennen. Du wanderst über den Kraterrand weiter und nach dem Knillberg erreichst du die Schäfhalde. Auf der flachen Erhöhung befindet sich ein Segelflugplatz und direkt daneben findest du das Ausflugslokal Heiderose.Nach einer wohlverdienten Rast geht es um den Flugplatz herum und hinab ins Steinheimer Becken.

    Mittelschwer
    04:13
    15,5 km
    3,7 km/h
    280 m
    140 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf deiner fünften Etappe verlässt du morgens das Steinheimer Becken und steigst zum nördlichen Kraterrand auf. Bei schöner Aussicht auf den Krater wanderst du gemütlich am Waldrand entlang und bald darauf erreichst du das Wental.Im Wental stehen unzählige große und kleine Felsen und Steinformationen aus Dolomitkalkstein. Der Albschäferweg führt dich direkt durch das Tal und seine einzigartige Landschaft. Nachdem du alle Felsen bestaunt hast, führt dich der Wanderweg durch einen dichten Mischwald weiter in Richtung Etappenziel.Während du auf den Waldpfaden und Forstwegen zwischen den hochaufragenden Stämmen dahin wanderst, findest du eine einmalige Ruhe in der friedlichen Natur. Glücklich und zufrieden erreichst du schließlich das Etappenziel Zang.Auf halber Strecke durch das Wental liegt das Landhotel Wental mit angeschlossenem Restaurant. Wenn du keine Rucksackvesper bei dir hast, kannst du hier eine gemütliche Rast einlegen. Das Restaurant ist von Dienstags bis Sonntags geöffnet. Ansonsten kannst du dich aber auch problemlos in den Supermärkten in Steinheim mit Proviant versorgen.

    Mittelschwer
    04:47
    17,2 km
    3,6 km/h
    280 m
    380 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nach deiner erholsamen Nach im kleinen Albdorf Zang schlenderst du noch einige Schritte durch das Dorf. Wenn du Lust hast, dann lohnt sich der Abstecher zum kleinen Dorfweiher. Der Teich liegt idyllisch zwischen den kleinen Häusern.Anschließend verlässt du das Dorf in Richtung Osten. Der Albschäferweg führt dich zunächst am Waldrand entlang und nach einem kurzen Waldstück erreichst du bereits die ersten Häuser von Königsbronn. Bevor du zum Dorfkern hinabsteigst, kannst du noch einen Abstecher auf den Felssporn der ehemaligen Burg Herwartstein machen. Von hier oben hast du einen tollen Blick über den Ort und auf das idyllische Brenztal.Wenn du magst, kannst du beim Abstieg den Albschäferweg verlassen, um dir den Brenztopf anzusehen (hin und zurück circa ein Kilometer). Du kannst aber auch im Tal bleiben und über den Klosterhof zum Itzelberger See wandern. Die von Felsen gesäumte Quelle der Brenz liegt in der Mitte des Ortes, wo du auch ein Café und eine Metzgerei finden kannst.Der Albschäferweg führt dich danach am Ufer der Brenz bis zum Itzelberger See mit weiteren Einkehrmöglichkeiten. Hier verlässt du das Brenztal und wanderst durch einen großen Mischwald weiter zum Etappenziel Heidenheim.Diese Tour endet am Wanderheim Naturfreundehaus am Hahnenschnabel. Hier kannst du für einen fairen Preis übernachten. Das Haus liegt etwas oberhalb von Heidenheim und ist von Wiesen und Wäldern umgeben. Infos und Reservierung unter naturfreundehaus-heidenheim.de/unserhaus/index.html

    Mittelschwer
    03:38
    13,4 km
    3,7 km/h
    190 m
    190 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die siebte Etappe auf dem Albschäferweg fällt mit einer Strecke von rund neun Kilometern recht kurz aus. Daher lohnt sich auch unbedingt der Abstecher zum Schloss Hellenstein. Der Umweg ist bereits in der Tour enthalten und er verlängert die Strecke von 9,1 Kilometer auf 13,4 Kilometer. Wenn du dir den Umweg sparen möchtest, lösche einfach im Routenplaner die Highlights 1 und 2.Um zum Schloss zu gelangen, wanderst du ein Stück durch die Straßen von Heidenheim. Das Schloss, das Wahrzeichen der Stadt, thront weithin sichtbar auf einer Erhebung über den Häusern. Nach einem kurzen Aufstieg kannst du das Schloss und die Museen besichtigen, bevor du deine Wanderung auf dem Albschäferweg fortsetzt.Zurück geht es wieder ein kurzes Stück durch die Stadt, bevor du den Brenzpark erreichst. Dieser ist von März bis Oktober geöffnet und kostet einen kleinen Eintritt. Dennoch lohnt sich der Weg durch die toll gestaltete Parkanlage. Nachdem du den Brenzpark verlassen hast, bist du wieder zurück auf dem Albschäferweg.Es geht ein Stück die Brenz hinauf, bevor du die Stadt verlässt und in Richtung stillgelegtem Steinbruch hinaufwanderst. Durch das anschließende Waldstück kannst du die Stille und Ruhe genießen, bevor du die Ramensteinhöhle erreichst. Die Höhle ist zwischen November und April zum Schutz der Fledermäuse vergittert, ansonsten aber frei zugänglich.Von der Höhle ist es nur noch ein kurzes Stück bis zum Etappenziel in Nattheim.Auf dieser Etappe gibt es keine Einkehrmöglichkeit entlang des Wegs. Am besten stockst du in Heidenheim deine Vorräte auf, bevor du deine Wanderung startest.

    Mittelschwer
    04:00
    14,4 km
    3,6 km/h
    240 m
    290 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der achten Etappe auf dem Albschäferweg wanderst du über die Hochflächen des Härtsfelds. Das Härtsfeld hat einen erheblich steinigeren Untergrund als andere Regionen in der Ostalb und daher waren hier früher die Erträge der Landwirtschaft erheblich niedriger. Dies machte die Landschaft besonders beliebt für die Wanderschäfer. Mit heutigem Wissen lassen sich auch hier gute Ergebnisse in der Landwirtschaft erzielen und so werden die Schafherden immer seltener.Du verlässt Nattheim und wanderst an Feldern und Wiesen vorbei in Richtung eines dichten Waldes. Du durchquerst den Wald auf bequemen Wegen und passierst danach die Orte Fleinheim und Auernheim. Bei toller Aussicht wanderst du oberhalb der Felder und Wiesen am Waldrand entlang weiter in Richtung Neresheim, dem heutigen Etappenziel. Lange bevor du den Ort erreichst, kannst du bereits das berühmte Kloster über der Hochebene aufragen sehen.Auf der achten Etappe findest du keine Einkehrmöglichkeit am Albschäferweg. Idealerweise stattest du dich mit einer Rucksackvesper aus und machst deine Rast einfach nach deinen eigenen Bedürfnissen. Auf der Heide zwischen Fleinheim und Auernheim sowie kurz nach Auernheim findest du hierfür einen schönen Rastplatz.

    Mittelschwer
    03:55
    14,5 km
    3,7 km/h
    180 m
    240 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die vorletzte und neunte Etappe auf dem Albschäferweg führt dich zu drei historischen Bauwerken.Nur wenige Minuten von deinem Startpunkt in Neresheim gelangst du zu der gewaltigen Benediktinerklosteranlage Neresheim. Heute leben nur noch zehn Mönche in den großen Gebäuden, aber du kannst hier Kurse absolvieren und im Kloster übernachten. Ein besonderes Highlight ist die riesige Abteikirche mit ihrem strahlenden Innenraum.Das nächste Zwischenziel ist die Burg Katzenstein. Die gut erhaltene Festungsanlage kann von März bis Dezember besichtigt werden und die gemütliche Burgschänke eignet sich perfekt für eine gemütliche Rast.Über die weiten Felder der Schwäbischen Alb wanderst du weiter zum Härtsfeldsee. Im Sommer kannst du hier die Füße im Wasser abkühlen und schön rasten. Zum offiziellen Baden ist der Stausee nicht ausgewiesen.Du folgst dem Albschäferweg weiter nach Dischingen, wo dich die beeindruckende Pfarrkirche erwartet. Anschließend folgst du weiter dem Lauf der Egau bis zum Etappenziel Ballmertshofen.Beachte auf dieser Tour, dass die Burgschänke in Burg Katzenstein im Januar und Februar geschlossen, sowie im November und Dezember nur eingeschränkt geöffnet ist. Im Eintrittspreis zur Burg ist übrigens ein Verzehrgutschein enthalten. Wenn du in diesen Monaten deine Wanderung unternimmst, solltest du dich vorab mit ausreichend Proviant versorgen.Ein Tipp: Sonntag, Montag und Dienstag zwischen 14 und 18 Uhr ist das Café-Stüble Sofa in Dischingen geöffnet. Du findest es in der Torstraße 7, nur ein kurzes Stück ab vom Weg.

    Schwer
    05:45
    21,3 km
    3,7 km/h
    280 m
    280 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die letzte Etappe des Albschäferwegs ist zugleich auch die längste Tour dieser Fernwanderung. So hast du ausreichend Zeit, bevor du nun von ihr Abschied nehmen musst.Du verlässt Ballmertshofen in Richtung Westen und erreichst bald die bayerische Landesgrenze. Der Albschäferweg schlängelt sich durch dichten Wald und über Wiesen an dem kleinen Ort Zöschingen vorbei. Oberhalb von Zöschingen an der kleinen Kapelle ist ein schöner Rastplatz mit Kneippanlage angelegt. Kurz nach dem Ort findest du einen weiteren an einem naturbelassenen Teich. Im anschließenden Waldstück begegnen dir die Riesen der Windenergie.Immer wieder wechseln sich heute kurze Waldstücke mit Feldern und Heidelandschaft ab und nach neun Tagen hast du schnell deinen Rhythmus wiedergefunden. Zufrieden und voller Energie wanderst du weiter und überschreitest wieder die Grenze zu Baden-Württemberg.Bald darauf verlässt du nun vollständig den Wald und vor dir breiten sich die weiten Wiesen und Heiden der Ostalb aus. Genieße diesen letzten Abschnitt mit weiten Blicken über die sanften kargen Hügel der Alb, bevor du dich nun von ihr verabschieden musst.Gemächlich geht es bei traumhafter Aussicht hinab nach Giengen. Bevor du das Stadtzentrum erreichst, lohnt sich noch der Abstecher zum Pavillon. Von der kleinen Aussichtsplattform kannst du noch einen letzten Blick auf die Geburtsstadt von Margarete Steiff werfen.Die letzte Etappe bietet dir leider keine Einkehrmöglichkeit entlang der Strecke. Ein Abstecher (hin und zurück circa 3 Kilometer) nach Oggenhausen würde sich allerdings lohnen. Gleich zwei Betriebe bieten traditionelle schwäbische Gerichte zur Mittagszeit. Ansonsten solltest du dich in Ballmertshofen beim Frühstück mit Proviant eindecken.

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Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    165 km
  • Zeit
    44:55 Std
  • Höhenmeter
    2 390 m