Auf dem Alb-Neckar-Radweg von Ulm nach Heilbronn

Fahrrad-Collection von Johanna
2-4 Tage
3-6 Std / Tag
210 km
1 670 m
1 990 m

Glitzernde Flüsse, die durch wildromantische Täler fließen, tiefe Wälder, die sich auf lieblichen Hügeln ausbreiten und weite, offene Landschaften, die dir unvergessliche Fernblicke bescheren – das alles erwartet dich auf dem Alb-Neckar-Radweg. Neben der einzigartigen und abwechslungsreichen Natur darfst du dich entlang des Radwegs aber auch auf verschlafene Dörfer, gemütliche Orte und charmante Städte mit hübschen Fachwerkhäusern freuen.

Auf knapp über 200 Kilometern schlängelt sich der Alb-Neckar-Radweg durch Baden-Württemberg von Ulm nach Heilbronn. Er führt dich über die Schwäbische Alb und durch malerische Flusstäler, wie das Neckar-, Rems- und Bottwartal. In dieser Collection zeige ich dir, wie du den Radweg in fünf Etappen fahren kannst, die im Durchschnitt etwa 40 Kilometer lang sind.

Der Startpunkt der fünftägigen Tour ist in Ulm, wo du mit Zügen des Regional- und Fernverkehrs bequem hinkommst. Natürlich hast du auch die Möglichkeit, mit dem Rad anzureisen, zum Beispiel über den Donau-Radweg (komoot.de/collection/359). Vom Zielort Heilbronn kannst du für die Heimreise ebenfalls die Bahn nehmen oder auf dem Neckartal-Radweg weiterfahren.

In allen Etappenzielen des Alb-Neckar-Radwegs hast du eine gute Auswahl an Unterkünften und Einkehrmöglichkeiten. Auch unterwegs entlang der Strecke findest du genügend Restaurants, Cafés oder gemütliche Biergärten für genussvolle Pausen zwischendurch. So kannst du auf dem Radweg neben der schönen Landschaft und idyllischen Natur auch die schwäbische Küche in vollen Zügen genießen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    03:16
    46,7 km
    14,3 km/h
    560 m
    270 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    In Ulm am Donauufer beginnt die erste Etappe des Alb-Neckar-Radwegs. Sie ist nicht besonders lang, dafür aber gegen Ende hin knackig, denn sie führt dich auf die Alb hinauf. Zum Startpunkt der Etappe kommst du zum Beispiel über den Donau-Radweg oder du nimmst einen Fern- oder Regionalzug zum nahegelegenen Hauptbahnhof.

    Die Route führt dich vom Ufer der Donau am Bahnhof vorbei, sodass du auch direkt dort losradeln kannst. Durch die Stadt geht es ans Ufer der Blau. Du folgst dem Fluss aus Ulm hinaus und tauchst vor den Toren der Stadt in die wunderschöne Natur des idyllischen Blautals ein.

    Am Ende des Tals erreichst du Blaubeuren, wo du den imposanten Blautopf, die Quelle des Flusses, dem du gerade gefolgt bist, bewundern kannst. Bei einer ausgiebigen Pause in der Stadt lohnt sich auch ein Besuch im Kloster des Ortes.

    Anschließend radelst du ein kurzes Stück an der Ach entlang und biegst dann in das wildromantische Tiefental ab. Hier führt dich ein Radweg durch den Wald vorbei an mächtigen Felsen, dabei geht es kontinuierlich bergauf. Unterwegs hast du aber die Möglichkeit, an gemütlichen Rastplätzen Pausen einzulegen, um Kräfte zu sammeln und die faszinierende Landschaft um dich herum zu genießen.

    Nachdem du das Tal durchquert hast, kannst du einen Abstecher zur Sontheimer Höhle machen, bevor du in moderatem Auf und Ab ins Etappenziel Laichingen fährst. In der kleinen Stadt auf der Schwäbischen Alb findest du verschiedene Unterkünfte sowie zahlreiche Einkehrmöglichkeiten.

    Mittelschwer
    02:37
    40,7 km
    15,5 km/h
    390 m
    730 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Von Laichingen fährst du auf dem Hochplateau der Schwäbischen Alb durch die dünn besiedelte Region und genießt unterwegs ganz viel unberührte Natur. Von den höheren Lagen hast du oft faszinierende Aussichten weit über die schöne Landschaft, die von saftigen Wiesen und tiefen Wäldern geprägt wird.

    Nach etwa der Hälfte der Strecke erreichst du die Neidlinger Steige. Hier fällt die Schwäbische Alb steil ab und du rollst auf einer rasanten Abfahrt nach Neidlingen hinab. Wenn du bis jetzt noch keine ausgiebige Pause eingelegt hast, bietet sich hier eine an, denn in dem Ort findest du gemütliche Einkehrmöglichkeiten.

    Mit neuer Energie radelst du anschließend auf leicht abfallender Strecke weiter. Unterwegs kannst du immer wieder einen Blick auf den Nordrand der Schwäbischen Alb werfen, der sich imposant in der Ferne erhebt.

    An dem malerischen Kegelberg Limburg vorbei geht es nach Weilheim an der Teck und über schöne Felder und Wiesen weiter ins Etappenziel Bad Boll. In dem Kurort hast du eine große Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten und kannst den Tag entspannt in der Mineraltherme ausklingen lassen.

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  • Mittelschwer
    02:39
    43,9 km
    16,6 km/h
    310 m
    460 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Bad Boll rollst du zum Auftakt der dritten Etappe auf dem Alb-Neckar-Radweg durch ein schöne, ländliche Gegend hinunter ins Filstal. Dabei genießt du unterwegs herrliche Aussichten über die offene, weite Landschaft.

    Bei Göppingen überquerst du die Fils und radelst auf der anderen Talseite am Marbach entlang bergauf. Dabei fährst du bis nach Wäschenbeuren auf dem ehemaligen Bahndamm der Hohenstaufenbahn. Der Bahnradweg führt dich weitab vom Verkehr durch idyllische Natur.

    Von Wäschenbeuren radelst du ins Beutental. Hier erwartet dich nicht nur unberührte Natur im stillen Wald, sondern auch das Wäscherschloss und das gemütliche Waldcafé Beutental. Am Ende der Abfahrt durch den Wald erreichst du die Rems.

    Durch das Remstal fährst du dann auf relativ flachen Wegen weiter und gelangst über Lorch, Waldhausen und Plüderhausen ins Etappenziel Schorndorf. Zwischen Waldhausen und Plüderhausen kommst du an schönen Baggerseen vorbei, die besonders an heißen Tagen zu einer erfrischenden Pause einladen.

    In Schorndorf kannst du den Tag dann in der charmanten Altstadt mit ihren hübschen Fachwerkhäusern ausklingen lassen. Du hast hier eine große Auswahl an Unterkünften und Einkehrmöglichkeiten. Schorndorf hat auch einen Bahnhof mit Anschluss an den Regional- und Fernverkehr sowie an die S-Bahn Richtung Stuttgart.

    Mittelschwer
    02:24
    41,4 km
    17,2 km/h
    220 m
    270 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die vierte Etappe führt dich auf dem ersten Streckenabschnitt weiter durch das schöne Remstal. Hinter Winterbach radelst du ein Stück an dem herrlich renaturierten Fluss entlang und verlässt die Rems dann kurz.

    Über die Anhöhe des Sörenbergs fährst du an malerischen Weinbergen, idyllischen Schrebergärten und weiten Feldern vorbei nach Neckarrems. Hier mündet die Rems in den Neckar, dem du ab jetzt auf dem Neckartal-Radweg folgst.

    Zuerst rollst du auf dem Deich entlang des Flusses und genießt herrliche Blicke aufs Wasser. Bei Ludwigsburg radelst du durch die schöne Natur der Zugwiesen mit renaturierten Abschnitten des Neckars. Eindrucksvoll ist hier die Aussicht auf die gegenüberliegende Uferseite, die mit schönen Terrassenweinbergen und Felswänden beeindruckt.

    Auf glattem Asphalt radelst du im weiteren Verlauf an steilen Weinbergen und hübschen Gärten immer am Wasser entlang, bis du Marbach am Neckar erreichst. In Schillers Geburtsstadt lohnt sich zum Abschluss der Etappe ein gemütlicher Bummel durch die hübsche Altstadt. In Marbach hast du eine kleine Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten und Anschluss an die S-Bahn Richtung Stuttgart oder Backnang.

    Mittelschwer
    02:17
    36,9 km
    16,1 km/h
    210 m
    250 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die letzte Etappe auf dem Alb-Neckar-Radweg ist auch gleichzeitig die kürzeste. Wunderbar also, um die schöne Radtour gemütlich ausklingen zu lassen. Gleich nach dem Start der Etappe gelangst du ans Ufer der Murr, die bei Marbach in den Neckar mündet.

    Du folgst ihr flussaufwärts und genießt dabei immer wieder eindrucksvolle Blicke auf das Wasser und die üppig bewachsenen Ufer. Nach ein paar Kilometern erreichst du Steinheim. Hier verlässt du die Murr und tauchst hinter dem Ort ins malerische Bottwartal ein.

    Dem Verlauf der Bottwar folgst du bis nach Oberstenfeld und fährst dann weiter nach Beilstein. Dabei geht es kontinuierlich leicht bergauf. Hinter Beilstein hast du den höchsten Punkt der Etappe erreicht und rollst nun auf der ehemaligen Trasse der Bottwartalbahn gemütlich bergab.

    Bei Ilsfeld triffst du auf die Schozach und fährst auf einem schönen Radweg direkt am Flussufer durch das romantische Schozachtal bis nach Sontheim, wo der Fluss in den Neckar mündet. Ab hier rollst du am Neckarufer entlang bis nach Heilbronn, dem Ziel der Tour.

    Nachdem du Heilbronn und seine Umgebung genossen hast, kannst du vom Bahnhof aus mit den Fern- oder Regionalzügen der Bahn die Heimreise antreten oder auf dem Neckartal-Radweg deine Radtour fortsetzen.

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Collection Statistik

  • Touren
    5
  • Distanz
    210 km
  • Zeit
    13:13 Std
  • Höhenmeter
    1 670 m1 990 m

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