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Outdoor-Escapes & eine Prise Dolce Vita – Ford Wochenend-Abenteuer in Italien

Die Landschaft Italiens bietet eine Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Von den Bergen im Norden mit den eindrucksvollen Gipfeln der Dolomiten über die Weingüter und pittoresken Küstenabschnitte weiter südlich bis zu den vorgelagerten Inseln, die mit abenteuerlichen Gesteinsformationen und traumhaften Stränden zu begeistern wissen. Wohin auch immer deine Reise in Italien geht, die Natur wird dich verzaubern und die italienische Lebensart wird dich schnell in die richtige Stimmung bringen, damit auch du die „Dolce Vita“ in vollen Zügen genießen kannst.

In dieser Collection stellen wir dir fünf kleine Abenteuerreisen vor, auf denen du einige der schönsten Ecken Italiens entdecken wirst. Allesamt sind sie perfekt für den Wochenendausflug mit dem eigenen Auto ausgelegt, denn jedes Abenteuer besteht aus einer etwas längeren Route, der du dich zum Beispiel an einem Samstag annehmen kannst, und einer kürzeren, gemütlicheren für den Sonntag. Natürlich kannst du sie auch alle Verknüpfen und zu einem fantastischen Italienurlaub miteinander kombinieren.

Zudem schickten wir speziell für diese Collection den Abenteurer Andrea Schiavina auf Entdeckungstour in die westlichen Dolomiten. Andrea konnte nach dem Corona-Lockdown kaum darauf warten, endlich wieder in seinem heißgeliebten Trentino auf Tour zu gehen. Er zögerte also nicht lange, packte sein Wander- und Kletterequipment wie auch sein Mountainbike ins Auto – Zelt nicht vergessen – und los geht's!



Am ersten Tag machte er sich auf, dem nicht ganz so bekannten schiefen Turm von Pisa in den Dolomiten einen Besuch abzustatten – und zu beweisen, dass er auch dann nicht umfällt, wenn man ihn erklimmt. Nach einer erholsamen Nacht unter dem klaren Sternenhimmel in den Bergen schwang er sich noch auf sein Mountainbike, um eine Runde im herrlichen Val Venegia zu drehen – der perfekte Abschluss für dieses actiongeladene Wochenende.

Die weiteren Abenteuer, die wir für dich in dieser Collection ausgewählt haben, führen dich zum einen durch die fantastische Landschaft der Brenta-Dolomiten, wo auch einer der schönsten Seen Italiens auf deine Umrundung wartet. Mit dem Gravel-Bike geht es auf die weltberühmten, weißen Schotterstraßen der Toskana – dort wo sich schon so mancher Profiradler nach der schweißtreibenden Tagestour über einen guten Chianti am Abend freuen durfte. In der Region von Finale Ligure erwarten dich epische Mountainbike-Abfahrten mit sagenhaften Ausblicken über die Küste. Und Sardinien heißt dich mit einer einzigartigen Felslandschaft und herrlich weißen Sandstränden willkommen, die dich auf der Radtour nicht nur einmal dazu verleiten werden, ins kühle Nass zu springen.

Auf allen Touren warten tolle Übernachtungsmöglichkeiten auf dich, mit denen du deinem Abenteuer noch den letzten Schliff geben kannst. Ob im Safari-Zelt an der Küste Sardiniens, unter den Sternen mitten in den Bergen oder direkt an der Quelle von Italiens berühmtesten Wein – die Nächte sind mindestens so einzigartig wie die Tage.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    01:30
    7,10 km
    4,7 km/h
    750 m
    440 m

    Unterkunft: 1000-Sterne-Zelt unter freiem Himmel oder auf dem Camping Fiemme Village, der noch ein paar Sterne mehr drauflegt
    Mehr Infos unter: fiemmevillage.it/de

    Das Ziel dieser abenteuerlichen Bergtour auf den Gebirgsstock des Latemar in den Dolomiten südöstlich von Bozen ist ein Bild des Torre di Pisa zu machen – des schiefen Turms von Pisa, der sich hier auf 2.636 Meter Höhe gegen den Wind lehnt.

    Natürlich handelt es sich nicht um den originalen Turm, niemand hat ihn aus dem über 300 Kilometer entfernten Pisa hierher getragen. Der hiesige Torre di Pisa ist ein eindrucksvoller Felsen in den westlichen Dolomiten, der aber mindestens genauso schief dasteht, wie sein Namensvetter auf Meereshöhe. Nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass diese Ecke der Dolomiten kaum touristisch erschlossen ist. Ein Grund mehr den Turm von Pisa nun endlich auch mal zu besteigen, anstatt sich ihm immer nur entgegen zu lehnen.

    Los geht's an der Talstation des Tresca-Lifts westlich von Pampeago. Hier befindet sich ein kleiner Parkplatz. Der erste Kilometer verläuft noch recht gemütlich ohne größere Steigungen, dann zweigt die Route rechts ins Gelände ab. Auf einem brach gelegenen Gebirgspfad geht es nun ordentlich bergauf, den Gipfel bereits fest im Blick – so spart man sich den Umweg über Baita della Scofa.

    Bei der Bergstation Passo Feudo kann man eine kleine Pause einlegen, ehe es im Anschluss entlang des Bergrückens langsam aber sicher kontinuierlich steiler wird. Steigungen um die 30% sind hier keine Seltenheit, weswegen gute Trittsicherheit von Nöten ist. Nach insgesamt 4,4 Kilometern ist nun fast der Gipfel erreicht. Hier befindet sich das Rifugio Torre di Pisa, eine bewirtete Schutzhütte, die zu einer Stärkung einlädt.

    Der Torre di Pisa versteckt sich zwischen ein paar anderen, ebenso eindrucksvollen Felsen nur wenige hundert Meter weiter entlang des Grats. Zur Besteigung benötigt man jedoch eine professionelle Kletterausrüstung und sollte einiges an Erfahrung, wie auch ein paar Kletterkollegen mitbringen. Natürlich ist es ein überragendes Gefühl auf dem schiefen Turm von Pisa zu stehen, aber auch sonst gibt der Felsen ein gutes Fotomotiv ab. Das tolle daran: Hier in den Dolomiten stehen einem garantiert keine Touristen im Weg herum, wenn man das typische „Ich stütze den Turm von Pisa ab” Foto machen will.

    Zurück geht es auf demselben Weg hinab bis zur Bergstation Passo Feudo. Hier kann man die Seilbahn ins Tal nach Residenza nehmen, was nur unweit des Parkplatzes liegt.
    Ich habe die Nacht nach diesem eindrucksvollen Tag in meinem Tausend-Sterne Zelt unter freiem Himmel verbracht. Alternativ kann man aber auch im Camping Fiemme Village eine Unterkunft finden. Der Campingplatz ist ein guter Zwischenstopp auf dem Weg zum nächsten Abenteuer.

    01:45
    13,4 km
    7,7 km/h
    500 m
    490 m

    Auf meinem zweiten Abenteuer im Trentino schwinge ich mich für eine Runde um den Castellaz auf mein Mountainbike. Im Landschaftsschutzgebiet „Parco Naturale Paneveggio Pale di San Martino“ fahre ich auf größtenteils gut befahrbaren Wanderwegen durch das einzigartige Val Venegia. Hier soll es über 500 verschiedene Pflanzenarten geben. Aber auch wenn man den Blick ÜBER die Landschaft streifen lässt, kommt man in den Genuss einzigartiger Gebirgspanoramen.

    Startpunkt für die Tour ist ein kleiner Parkplatz entlang der Strada Provinciale 81, die durch das Naturschutzgebiet führt. Von hier geht es in östlicher Richtung direkt durch das Val Venegia. Im groben folgt der Weg hier dem Bachlauf des Torrente Travignolo, der mit zunehmender Höhe immer schmäler wird, ehe er völlig im Gestein verschwindet.

    Über mehrere Serpentinen geht es hinauf zur Schutzhütte Baita Segantini, die weit mehr als einen einfachen Unterschlupf zu bieten hat. Hier kann man essen, trinken, wenn nötig auch schlafen und vor allem den herrlichen Ausblick auf die Palagruppe genießen, die seit 2009 Teil des UNESCO-Welterbes Dolomiten ist.

    Als wenn das nicht das schon genug des Guten wäre, geht es auf der weiteren Strecke zurück zum Parkplatz nun ausschließlich bergab. Vorbei an der Capanna Cervino Hütte, die ein weiteres Mal auf herrliche trentiner Küche einlädt, herrscht Abfahrt-Spaß pur! Hier und da muss man auf Wanderer achten, die Gegend ist aber recht übersichtlich, sodass man sie schon von weitem erkennen kann.

    Knappe sechs Kilometer geht es bergab bevor man wieder am Parkplatz ankommt. Vor allem im Bereich der Capanna Cervino Hütte kann man bei entsprechend fortgeschrittener Fahrtechnik auch auf ein paar Trails links von der Route ausweichen, um etwas Abwechslung in die Abfahrt zu bringen. Am Ende der Tour gilt es auf einem etwa einen Kilometer langen Abschnitt besondere Vorsicht walten zu lassen, denn auf dem schmalen Bergpfad ist das Radfahren offiziell nicht erlaubt.

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  • Schwer
    08:59
    19,6 km
    2,2 km/h
    1 150 m
    1 640 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Unterkunft: Campingplatz und Bungalows am Lago di Molveno
    Mehr Infos unter: campingmolveno.it/de

    Nach deiner Anreise und einer erholsamen Nacht im komfortablen Bungalow begrüßt dich zum Frühstück einer der schönsten Seen Italiens, der Lago di Molveno. Warum den Espresso nicht direkt am Seeufer genießen, während die Sonne aus dem Osten über die Berge wandert und die smaragdblaue Färbung des Sees zum Vorschein kommt? Hinter dir ragen die imposanten Gipfel der Brenta-Dolomiten auf, zu denen du heute eine eindrucksvolle Wanderung unternehmen wirst.

    Nach dem Frühstück geht es alsbald los zur Gondelstation hinauf zur Pradel-Hochebene. Wenn du von hier hinab in Richtung See blickst, wirst dir schnell klar, warum der Molvenosee unter den schönsten Seen Italiens so hoch im Rang steht. Ganz so viel Zeit solltest du dir bei diesem fantastischen Ausblick aber nicht lassen, denn bis zum Höhepunkt der Wanderung, dem Refugio Pedrotti sind es von hier ordentliche 1.150 Höhenmeter verteilt auf zehn Kilometer Wegstrecke – ein guter halber Tag über Stock und Stein. Und dann geht es ja noch zurück.

    Du folgst dem Wanderweg Nr. 340 in Richtung Rifugio Croz dell'Altissimo. Unterwegs kannst du bereits zahlreiche Ausblicke auf die herrliche Gebirgswelt der Brenta-Dolomiten genießen. Wenn deine Füße nicht mehr ganz so schwungvoll über die Gebirgspfade wandern, lohnt es sich im Rifugio Selvata eine kurze Pause vor dem Aufstieg zum Rifugio Pedrotti einzulegen. Zudem gabeln sich am Rifugio die Wege, was dir die Möglichkeit gibt, deine Wanderung abzukürzen und dich bereits hier auf den Rückweg zu machen, sollte es für den Aufstieg zeitlich zu knapp werden. Das spart einen guten Teil der Gesamtstrecke und ganze 800 Höhenmeter ein, sodass du erst mal genüsslich die Beine hochlegen kannst.

    Natürlich zählt der Aufstieg zum Rifugio Pedrotti zweifellos zu den eindrucksvollsten Wegabschnitten der heutigen Wanderung. Es lohnt sich also, die Beine in die Hand zu nehmen und in die magische Gebirgswelt der Dolomiten einzutauchen. Wenn es die Zeit und die Kraft erlaubt, kannst du vom Refugio noch einen kurzen Abstecher zum Bocca di Brenta machen und den Blick in Richtung Westen genießen. Dann geht es auf dem gleichen Weg zurück bis zum Rifugio Selvata und von dort auf einem Forstweg hinunter an den Lago di Molveno.

    Mittelschwer
    02:59
    11,0 km
    3,7 km/h
    160 m
    160 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    An deinem zweiten Tag in den Brenta-Dolomiten geht es etwas gemächlicher zu. Nachdem du am Vortag die eindrucksvolle Landschaft von den Gipfeln herab betrachtet hast, führt dich der heutige Weg einmal komplett um einen der schönsten Seen Italiens herum, den Lago di Molveno. Während dieser gemütlichen Halbtagestour ohne anstrengende Höhenmeter kannst du nun den Blick auf die Gipfel hinauf genießen, die den Molvenosee malerisch in einem imposanten Bergpanorama umschließen.

    Du startest direkt vor den Toren des Campingplatzes und umwanderst den See in entgegengesetzter Richtung des Uhrzeigersinns. Je nachdem wann du mit der Wanderung beginnst, kannst du so während deiner Seetour dem Lauf der Sonne folgen und morgens bereits in den Genuss der ersten Sonnenstrahlen am Westufer kommen oder vielleicht sogar abends der untergehenden Sonne vom Ostufer zusehen.

    An warmen Sommertagen lädt der Molvenosee während deiner elf Kilometer langen Rundwanderung natürlich nicht nur einmal dazu ein, auf einen Sprung in ihn einzutauchen – vergiss also deine Badekleidung nicht. Um den See herum gibt es außerhalb der Ortschaft Molveno übrigens nicht allzu viele Einkehrmöglichkeiten: das Baita ai Fortini di Napoleone nach knapp zwei Kilometern – perfekt für ein Frühstück – und das Ristorante Lago Park Molveno nicht ganz zwei Kilometer vor Ende der Wanderung – perfekt für das Abendessen. Es lohnt sich also unter Umständen einen Snack für ein kleines Picknick am Seeufer einzupacken.

    Schwer
    04:36
    53,0 km
    11,5 km/h
    870 m
    870 m
    Schwere Gravel-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Unterkunft: Glamping und Bungalows in den Weinbergen
    Mehr Infos unter: sienacamping.com/de

    Nach deiner Anreise umweht am Morgen zusammen mit den ersten goldgelben Sonnenstrahlen der Duft der Toskana deine Nase – würzig-limonene Zypressennoten und du – mitten in den Weinbergen der weltberühmten Chianti-Region. Doch als wäre das nicht schon Erlebnis genug, erwartet dich heute eine ganz besondere Fahrradtour: Wir schicken dich auf die weißen Schotterwege der Toskana, auf denen du einen Teil der Eroica-Runde nachfahren wirst.

    Falls du noch nicht von der Eroica gehört hast: Sie ist in Italien DAS Radsportevent für Freunde klassischer Rennräder. In Baumwolltrikots und Lederschuhen treffen sich einmal im Jahr rund 7.000 heldenhafte Radler, um dem Radsport vergangener Tage zu huldigen. Die zu befahrenen Strecken sind dabei trotz des groben Untergrunds selbst mit dem Rennrad zu bewältigen – sofern du nicht eine allzu empfindliche Bereifung hast. Besser geht es natürlich mit dem Gravel-Bike.

    Die heutige Tour ist als Runde angelegt und beinhaltet nicht die komplette Strecke der Eroica – diese ist im Original über 200 Kilometer lang. Du startest und beendest dein Abenteuer in dem Örtchen Pianella östlich von Siena. Vom Campingplatz sind es bis dorthin etwa zehn Kilometer mit dem Rad. Wenn du möchtest kannst du dieses Stück also noch an die Tour anschließen.

    Insgesamt führt dich die nördlich von Siena verlaufende Tour in einer ausgedehnten, etwas mehr als 60 Kilometer langen Schleife durch viele hübsche, kleine Ortschaften, die zur Pause einladen. Unterwegs wirst du immer wieder jene bilderbuchhafte Toskana-Landschaft genießen können, wie sie schon so manchen Künstler zu seinen Gemälden inspirierte oder die Urlauber zum Träumen anregte. Den Abend lässt du am besten stilvoll in abermals goldenem Sonnenlicht bei einem Glas Chianti oder Montepulciano ausklingen.

    Schwer
    04:19
    61,3 km
    14,2 km/h
    840 m
    830 m
    Schwere Gravel-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der zweite Tag in der Toskana führt dich auf weitläufigen Schotterpisten durch die Bilderbuchlandschaft südlich von Siena. Du startest heute direkt in Siena am Piazza del Campo, jener Platz, der auch das Ziel des berühmten Radrennens „Strade Bianche“ darstellt. Der Name des Radrennens rührt nicht von ungefähr, denn es führt ebenso wie schon die Eroica über die typisch weißen Schotterpisten der Toskana, die dich auch heute auf weiten Teilen begleiten werden.

    Abschnittsweise fährst du dabei auf Strecken der Strade Bianche – so etwa auf einem Teilstück von Arbia bis nach Asciano – und zu guter Letzt abermals auf der Eroica, die dich von Radi die letzten 14 Kilometer bis ins Ziel nach Siena führt.

    Dieser letzte Abschnitt ist besonders eindrucksvoll und bildet einen krönenden Abschluss deines Abenteuers in der Toskana: die Landschaft wird hier immer trockener und scheint in erdigen Pastelltönen geradezu mit der weißen Schotterpiste zu verschmelzen. Nicht umsonst trägt diese Ecke auch den Namen „Deserto di Accon“.

    Ebenso wie auf der Tour vom Vortag, sind die Streckenverhältnisse heute zwar rau aber trotz allem auch mit dem Rennrad gut zu bewältigen – eine einigermaßen robuste Bereifung vorausgesetzt. Und abermals gilt: Mit dem Gravel-Bike macht es natürlich doppelt so viel Spaß.

    Schwer
    04:21
    62,2 km
    14,3 km/h
    690 m
    700 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Unterkunft: Glamping in luxuriösen Zelten direkt am Golf von Orosei
    Mehr Infos unter: portososalinos.it/de

    Nach einer herrlichen Nacht inklusive des nicht allzu weit entfernten Rauschens der Brandung in den Ohren streckst du deinen Kopf aus dem Safari-Zelt und kannst bereits das Salz in der Luft schmecken, das mit einer frischen Meeresbrise vom Golf von Orosei zu dir herüber weht. Heute machst du dich auf, das Naturschutzgebiet Biderosa im Nordosten Sardiniens zu erkunden. Dich erwarten traumhaften Sandstrände in versteckten Buchten und mysteriöse Felsformationen im Landesinneren.

    Du startest direkt am Campingplatz und wenn du möchtest, kannst du, sofern du es nicht eh schon getan hast, hier erstmal an der idyllischen kleinen Bucht von Liberotto ins Mittelmeer springen – nach der Radtour ist der zu erwartende Erfrischungsfaktor natürlich deutlich höher. Auch der Strandsee von Sa Curcurica lädt bereits kurz nach dem Start zu einem kleinen Abstecher in unberührte Natur und unter Umständen ebenfalls zu einer Erfrischung ein – es gibt wahrlich viele schöne Plätze auf Sardinien, die vom Trubel des Tourismus noch relativ unberührt sind.

    Am nördlichsten Punkt der Tour bietet sich dir am Capo Comino eine gute Möglichkeit zur Pause. Auch lohnt es sich, im hübsch auf der Klippe gelegenen Moletto Oyster Restaurant die Energiereserven wieder etwas aufzufüllen, denn kurze Zeit später führt dich die Strecke bereits ins Landesinnere. Von nun an gewinnen die Abstufungen auf dem Höhenprofil deutlich an Intensität, belohnen dich dafür aber auch mit weiten Ausblicken in eine ursprüngliche Landschaft voller eindrucksvoller Gesteinsformationen – teilweise bis zum Meer.

    Richtig surreal wird die Landschaft spätestens am Monte Ruttu, hier haben Wind und Wetter die Granitfelsen auf derart absonderliche Weise ausgewaschen, dass die unmöglichsten Skulpturen entstanden sind. Der Untergrund auf dem kleinen Abstecher von der Hauptstraße zum Monte Ruttu ist zwar nicht befestigt, ist aber mit einem normalen Tourenrad gut zu befahren.

    Über Onifai führt dich die restliche Strecke am Rande des Fiume Cedrino wieder zurück an die Küste, wo du nach wenigen Kilometern wieder am Campingplatz ankommst – spätestens jetzt lohnt sich ein Sprung in die angenehm frischen Fluten des Mittelmeers an der Cala Liberotto.

    Schwer
    03:43
    51,3 km
    13,8 km/h
    870 m
    860 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Am zweiten Tag von deinem Sardinien-Abenteuer machst du dich auf in die Serra Orrios südlich von Orosei. Hier begibst du dich auf die Spuren des Volkes der Nuraghen, den Ureinwohnern auf Sardinien während der Bronzezeit. Wenn es dir nicht zu steil ist, erwartet dich am Felsentor von Sa Preta Istampata zudem eine überragende Aussicht über weite Ebenen bis hin zum Meer. Alternativ kannst du dieses etwas anstrengendere Teilstück bis hinauf zum Aussichtspunkt aber auch einfach auslassen.

    Du startest deine Tour in Orosei. Über die Granitsteinbrüche kurz hinter der Ortsgrenze geht es ohne große Umschweife auf die Berge hinauf – bis zum Felsentor, wenn du möchtest. Dort erwartet dich natürlich nicht nur eine fantastische Aussicht, sondern eine ebenso vergnügliche Abfahrt zurück auf die Hauptstrecke. Nachdem du deine Wasserreserven während der anstrengenden Bergetappe bestimmt zu einem guten Teil geleert hast, kommt die Wasserquelle am Straßenrand wenige Kilometer später wie gerufen.

    Am Lago del Cedrino schwenkst du wieder zurück gen Norden ein und gelangst kurze Zeit später bereits zum „Complesso Nuragico di Serra Orrios“ einer archäologischen Ausgrabungsstätte, die als eine der wichtigsten und am besten erhaltenen nuraghischen Stätten Sardiniens gilt.

    Ab hier fährst du in einem großen Bogen um den Monte Tuttavista herum, der seinem Namen wirklich alle Ehre macht – von seinem Gipfel sieht man wirklich alles, wie du vorher am Felsentor bereits bemerkt hast. Zwar liegen noch etwa 20 Kilometer bis zu deinem Ziel in Orosei vor dir, allerdings gibt es kaum nennenswerte Höhenmeter, die es zu bewältigen gilt. In der Ortschaft Galtellì kannst du zum Ende deiner Tour hin zudem noch eine verdiente Pause in einem der leckeren Straßenrestaurants einlegen.

    Schwer
    05:41
    53,3 km
    9,4 km/h
    1 850 m
    1 840 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    In Finale Ligure stürzt du dich in ein wahres Mountainbike-Abenteuer! Auch die Unterkunft auf dem Campingplatz AgriBike verwöhnt dich mit Outdoorfeeling vom Feinsten. Hier benötigst du zwar dein eigenes Zelt, dafür gibt es auf dem gesamten Terrain keine störenden Autos – so fühlt man sich unter Biker-Kollegen doch gleich noch ein Stück wohler. Damit für die Abfahrten auch alles ordentlich sitzt, verfügt der Campingplatz sogar über eine Fahrradwerkstatt.

    Der Campingplatz liegt mitten in den Bergen etwa neun Kilometer vom Startpunkt der Tour in Finalborgo entfernt. Um in die Tour einzusteigen, hast du nun vier Möglichkeiten: Entweder du fährst mit deinem Bike gemütlich bergab bis zum Startpunkt, steigst dort in die Tour ein oder profitierst von einem der Shuttle-Dienste, die dich hinauf zum Einstiegspunkt des Rollercoaster-Trails fahren – das ist durchaus zu Empfehlen, da du ein gutes Stück des Anstiegs sonst doppelt fährst. Oder du biegst während der Abfahrt nach Finalborgo schon etwas früher bei Calice Ligure in Richtung Tour ab, so sparst du ebenfalls etwas Strecke ein. Alternativ bietet auch der Campingplatz ein Bike-Shuttle an, und dazu noch in einem schicken, nostalgischen Van – einfach vor Ort nachfragen und schon kann’s losgehen!

    An der Bar Ristorante DIN kannst du noch einen Espresso schlürfen und die tolle Aussicht genießen bevor du in den ersten Trail einsteigst. Der Rollercoaster hat absoluten Kultstatus unter den Finale-Fans und sein Name ist Programm: Mountainbike-Downhill im Achterbahn-Format. Der letzte Teil ist durchaus etwas anspruchsvoll und vor allem bei Nässe sind so manche Sektionen nicht zu unterschätzen.
    Unten angekommen geht es auf der Hauptstraße wieder zurück hinauf nach Osteria del Din. Vielleicht hast du ja Glück und es sammelt dich unterwegs eines der vielen Shuttle ein, die hier verkehren. Falls du den Anstieg aus eigener Kraft schaffst, hast du dir oben in der Bar nun definitiv mehr verdient, als nur einen Espresso.

    Auf der Bergkuppe fährst du von hier erst entlang der Straße, dann über einen kleinen Zubringer-Trail bis zur ehemaligen NATO-Basis, die sich als „Lost Place“ für ein weiteres kleines Päuschen eignet, bevor es an die letzte große Abfahrt des Tages geht. Nachdem du dich auf dem Cravarezza, einem flowigen S1-Trail, eingeschwungen hast, geht dieser nahtlos in den Ingegnere über. Dieser fordert auf S2-Niveau schon etwas mehr technisches Können und verlangt während einer recht langen, verblockten Sektion zum Ende hin nochmals deine volle Aufmerksamkeit, ehe du beglückt und herrlich ausgepowert den Berg hinab zurück nach Finalborgo rollst. Im Idealfall hast du zuvor mit dem Campingplatz-Shuttle vereinbart, dass er dich in Bricco, kurz hinter dem Ingegnere-Trail, abholt.

    Schwer
    01:17
    13,7 km
    10,7 km/h
    320 m
    340 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    An deinem zweiten Tag in Finale Ligure erwartet dich eine vergleichsweise gemütliche Runde um den Monte Caprazoppa im Südwesten von Finale Ligure. So bleibt dir zusätzlich zum Mountainbike-Spaß auch noch genügend Zeit, einen der schönen Strände zu genießen, was bei einem Aufenthalt in dieser Ecke Italiens natürlich auch nicht zu kurz kommen darf.

    Highlight des Tages ist der sogenannte Bondi-Trail, der 2015 Teil der Enduro World Series war und sich entsprechender Beliebtheit erfreut. Nach einer viereinhalb Kilometer langen Auffahrt über die Nordwestflanke des Berges erreichst du bereits nach 280 Höhenmetern eine kleine Bar inmitten zwei hübscher Kirchen. Die Aussicht in Richtung Borgio und Loano ist wirklich der Hammer und reicht an klaren Tagen bis an die Landzunge vor Andora, etwa 25 Kilometer südlich von hier.

    Nach einer ausgiebigen Pause steigst du nun in den Trail ein, der dich direkt an die Küste vor Borgio führt. Auf einer Skala von S1 bis S3 in Bezug auf die Singletrail-Schwierigkeit erwarten dich hier steinige, steile aber auch wunderbar flowige Passagen. Unten angekommen kannst du dich an den Strand legen, aufs Meer hinaus schauen, oder aber den Blick zurück gen Monte Caprazoppa wandern lassen und dir überlegen, ob du die Runde nicht gleich noch einmal fährst.

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Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    346 km
  • Zeit
    39:10 Std
  • Höhenmeter
    7 990 m

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