© WWF | Foto: Ralph Frank

Wandern & aktiv Natur schützen – WWF HerbstwunderWanderungen

Wander-Collection von WWF

Entspannung, Erholung, Kraft, gemeinsame Abenteuer – die Natur gibt uns so viel, nun ist es Zeit, etwas zurückzugeben: Entdecke die Artenvielfalt vor deiner Haustür und sammle mit deinen Wanderfreunden Spenden, um die artenreichen Naturräume zu schützen. Welcher Monat eignet sich besser dafür, als der Goldene Oktober? Wenn sich die Wälder in ihrem buntesten Gewand zeigen und mystische Nebelfelder über die Seen ziehen.

Schnapp dir deine Freunde, Verwandten, Kinder oder Kollegen und erwandere die schönsten Naturparks und Schutzgebiete mit dem WWF, der sich seit 1961 für den Umwelt- und Artenschutz einsetzt. So kurbelst du dein Immunsystem an und kannst gleichzeitig aktiv helfen. Um wunderbare Natur zu erleben, musst du noch nicht einmal verreisen – die spannendsten Landschaften liegen auch in Deutschland nicht weit von dir entfernt. Mit der Spendenaktion der HerbstwunderWanderungen kannst du zum Erhalt der biologischen Vielfalt beitragen. Mach mit und organisiere deine eigene HerbstwunderWanderung.

Egal ob du lieber die weiten Wattlandschaften der Nordsee erkundest, in den verträumten Auenlandschaften der Elbe Frösche beobachtest oder durch die bunt eingefärbten Wälder des Schwarzwaldes wanderst – in dieser Collection stellen wir dir acht wunderbare HerbstwunderWanderungen vor. Auch in der wilden Ammerschlucht gibt es Naturwunder zu entdecken und auf Rügen folgst du im Nationalpark Jasmund dem Weg zwischen alten Buchenwäldern und steilen Kreideklippen.

Wusstest du, dass es auch in Deutschland Urwälder gibt? Die Thüringer Urwaldpfade bringen dir diese artenreichen Wälder näher. In der Feldberger Seenlandschaft kannst du sogar auf Fischotter, Biber und den mächtigen Seeadler treffen. Wenn du gern Vögel beobachtest, dann ist die Tour durch das Biosphärenreservat Schaalsee das Richtige für dich: Die vielen Buchten und Inseln der Seen sind ein Paradies für Wasservögel.

Und so funktioniert’s: Plane mit uns deine Wanderung, lade deine Freunde und Familie ein und melde dich bei der Online-Spendenaktion an. Wandere los, genieße die Artenvielfalt und hab Spaß. Du erhältst dann einen individuellen Spendenlink, den du anschließend mit deinen Wanderfreunden teilen kannst. Wer will, kann über den Link direkt spenden. Gemeinsam durch die goldene Jahreszeit wandern – und aktiv helfen. Alle genauen Infos findest du unter wwf.de/aktiv-werden/spenden-events/herbstwunderwanderung.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    03:49
    15,2 km
    4,0 km/h
    10 m
    10 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Das Wattenmeer entlang der dänischen, deutschen und niederländischen Nordseeküste bildet das größte Wattsystem der Welt. Die von Wind und Meer geformte Landschaft stellt einen einzigartigen Lebensraum für unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten dar. Für den Erhalt der weltweiten Artenvielfalt ist das Wattenmeer extrem wichtig, deshalb wurde es in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Auch der WWF setzt sich seit Jahren für den Schutz des länderübergreifenden Weltnaturerbes ein.

    Auf dieser Tour wanderst du mit deinen Freunden zwischen Wald und Watt: Das Katinger Watt ist ein vielfältiger Naturraum, der sich perfekt zur Vogelbeobachtung eignet. Der Startpunkt liegt am Aussichtsturm „Kiek ut“, von dem du dir gleich zu Beginn einen guten Überblick verschaffen kannst. Daneben lohnt ein Abstecher in den kleinen Naturerlebnisraum.

    Im Anschluss geht es in den Wald und am Wasser des Ringpriels entlang. An Schutzhütten und Infotafeln vorbei wanderst du durch die vielfältige Landschaft. Auf Brücken und Wehren querst du immer wieder kleine und große Wasserflächen, auf denen sich zahlreiche Vögel tummeln. Nach viereinhalb Kilometer erreichst du das Örtchen Katingsiel, wo du in die dortige Schankwirtschaft einkehren kannst. Mit neuen Kräften folgst du der Route auf dem alten Eiderdeich bis zum NABU Naturzentrum Katinger Watt, welches einen Besuch wert ist.

    Mit vielen Infos versorgt, geht es an das weite Mündungsgebiet der Eider: Von dem Deich, der das Katinger Watt von der Nordsee trennt, blickst du über die weite Wattlandschaft. Nach etwa eineinhalb Kilometern lohnt ein Abstecher zu einem Beobachtungsturm. Das bauliche Highlight dieser Tour ist das Eidersperrwerk, das dem Schutz vor Sturmfluten dient. Nördlich am Eidersperrwerk vorbei verläuft der Weg auf einem Damm entlang der Eider. Bei Niedrigwasser kannst du hier Vögel bei der Nahrungssuche im Watt und auf den Sandbänken beobachten. Mit Blick auf das Naturschutzgebiet „Grüne Insel mit Eidervorland“ gelangst du zum Ausgangspunkt zurück.

    von
    WWF
    Leicht
    01:44
    6,88 km
    4,0 km/h
    10 m
    10 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Auenlandschaft im Elbe-Mulde-Tiefland bietet Lebensraum für eine Vielfalt von auentypischen Pflanzen, Vögeln und Tieren. Der WWF hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese selten gewordenen Lebensräume langfristig zu schützen. Das Gebiet umfasst einen der letzten noch weitgehend zusammenhängenden Auenwaldkomplexe Mitteleuropas. Das Tal mit seinen Altwässern, Auenwäldern und -wiesen beheimatet eine vielfältige Flora und Fauna, darunter seltene Bienen- und Schmetterlingsarten sowie den Elbebiber.

    Die Kliekener Aue wird vom regelmäßig auftretenden Hochwasser geformt und ihre waldfreien Feuchtwiesen sind Lebensraum für Vögel, Lurche und Insekten. Die einfache Rundwanderung startet am Ortsrand von Klieken. Von dort folgst du dem Weg nach Süden an die Alte Elbe und querst das stehende Gewässer, auf dem sich viele Vögel tummeln. Besonders interessant ist der Blick von der Aussichtsplattform Werder: Im Herbst färbt sich der Wald rund um die Alte Elbe golden und über die Wasseroberfläche ziehen morgens mystische Nebelfelder.

    Auf der Infotafel am Aussichtsturm kannst du über die Entschlammung sowie die Wiederanbindung einer abgetrennten Flussschlinge nachlesen. Weiter geht es auf flachen Wegen zum Schöpfwerk, auf dem du den Katschbach überquerst. Dem Bach folgend, gelangst du zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.

    von
    WWF
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  • Schwer
    06:00
    21,8 km
    3,6 km/h
    260 m
    280 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Ammer – Naturjuwel am Rande der Alpen. In der beeindruckenden Schlucht zwischen Altenau und Peißenberg fließt der Fluss noch wild und frei. Auf den sich ständig verändernden Kiesbänken wachsen seltene Pflanzen und Vögel wie der Flussuferläufer brüten hier ihren Nachwuchs aus. In dem glasklaren Wasser tummeln sich 28 Fischarten und aufgrund der Bemühungen des WWF werden bestehende Barrieren in der Ammer entfernt, um mehr Raum für bedrohte Tiere und Pflanzen zu schaffen.


    Die Tour startet direkt an der Ammer und führt dich anfangs auf dem Alpiniweg steil hinauf zum Wasserfall in der Reitnerbachklamm. Der schmale Weg verlangt Trittsicherheit und bringt dich in herrlich bunte Wälder, die sich jetzt im Herbst von ihrer schönsten Seite zeigen. Du wanderst durch eine facettenreiche Kulturlandschaft und durchquerst Böbing.

    Anschließend steigt der Weg wieder an und verläuft an den Hängen der Schnalz entlang. Dann beginnt der beeindruckendste Abschnitt dieser Rundwanderung: Auf Wurzelpfaden steigst du langsam ins Tal der Ammer hinab und kommst dabei an faszinierenden Höhlen und Felsformationen vorbei. Auf dem hölzernen Kalkofensteg querst du das Wasser, das unter dir türkis-blau schimmert. Wenn du genau hinsiehst, kannst du Bachforellen und andere Fische entdecken. Die breiten Kiesbänke an der Ammer laden hier zu einer Rast ein.

    Wenige Schritte vom Steg entfernt, triffst du auf ein besonderes Naturphänomen – Kalk-Sinterterrassen. Über Stufen, Stege und Brücken wanderst du weiter durch die naturbelassene Ammerschlucht und durch romantische Mischwälder. Nach knapp zwanzig Kilometern trittst du aus dem Wald heraus und marschierst südlich von Peißenberg zum Startpunkt zurück.

    von
    WWF
    Leicht
    00:39
    2,47 km
    3,8 km/h
    20 m
    20 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wie Perlen an einer Schnur reihen sich entlang der Thüringer Höhenzüge ursprüngliche Waldgebiete aneinander, die wegen ihres Artenreichtums unter Naturschutz stehen. Durch pflegliche oder ausgebliebene forstwirtschaftliche Nutzung hat sich hier eine Vielzahl kostbarer Wald-Lebensräume gebildet. Das Projekt Thüringer Urwaldpfade ermöglicht die schönsten dieser naturnahen Wälder, wie den Nationalpark Hainich, kennenzulernen.

    Diese einfache Rundwanderung eignet sich perfekt für einen Familienausflug: Interessante Wissens-Stationen zum Ökosystem Wald säumen den Weg und sorgen für viel Abwechslung. Der Nationalpark Hainich verfügt bereits über einen Anteil von mehr als 90 Prozent nutzungsfreier Fläche – solche wilden Wälder sind im dicht besiedelten Europa sehr selten geworden.

    Vom Wanderparkplatz beim Informationszentrum Nationalpark Hainich folgst du der Hohen Straße Richtung Nordosten. Wenig später erreichst du eine Kreuzung, wo du dich rechts hältst. Nach circa 400 Metern zeigen Infotafeln den Beginn des Urwaldpfades an: An zehn Stationen kannst du dich über die Besonderheiten des Schutzgebietes informieren.

    Nach knapp der Hälfte der Wanderung lädt der Steinerne Tisch zu einer kurzen Pause und zum Ruhe genießen ein. Anschließend geht es weiter durch das tiefe Grün des Waldes, der hier von Elsbeeren und prächtigen Rotbuchen dominiert wird. Wenig später erreichst du ein weiteres Mal die Hohe Straße und wanderst zurück zum Startpunkt der Tour.

    von
    WWF
    Mittelschwer
    03:30
    12,6 km
    3,6 km/h
    210 m
    190 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Das UNESCO-Welterbeforum des WWF bildet ein Basislager für alle, die das einzigartige Naturerbe „Alte Buchenwälder“ entdecken wollen. Auf Rügen findest du im Nationalpark Jasmund den größten zusammenhängenden Buchenwald an der Ostseeküste. Zwischen den jahrhundertealten Baumriesen kommt echtes Urwald-Feeling auf und nur durch strengen Schutz kann er sich weiter ausweiten.

    Die steil abfallende, schneeweiße Kreideküste, die den Buchenwald begrenzt, ist ein absolutes Highlight auf Rügen. Die Wanderung entlang des Hochufers von Sassnitz bis nach Lohme bietet dir faszinierende Ausblicke auf die Küste und die Ostsee. Zur eigenen Sicherheit solltest du darauf achten, Abstand zu den Abbruchkanten zu halten, die sich ständig verändern.

    Der Startpunkt der Tour liegt in Sassnitz und von dort tauchst du direkt in den Buchenwald ein. Mal näher am Abgrund, mal tiefer im Wald geht es entlang der Kreideküste. Über den Lenzer Bach gelangst du zu den Wissower Klinken, die für das Bild „Kreidefelsen auf Rügen“ von Caspar David Friedrich Modell standen. Wenige Schritte entfernt lädt das Welterbeforum mit seinem Bistro zu einer Pause ein.

    Weiter führt dich der Weg zur Ernst-Moritz-Arndt-Sicht, einem der besten Aussichtspunkte am Höhenweg. Wo der Kieler Bach als Wasserfall in die Ostsee stürzt, kannst du über eine Holztreppe zum Strand hinabsteigen. Nachdem du die neue Perspektive auf die Kreidefelsen ausgiebig genossen hast, wanderst du auf dem Höhenweg an der Victoriasicht vorbei und erreichst das moderne Nationalparkzentrum.

    Nach einem Abstecher in die Ausstellung gelangst du zum bekanntesten Aussichtspunkt an der Kreideküste: Vom Königsstuhl blickst du im Herbst auf bunte Wälder, die sich markant vom Weiß der Felsen abheben. Im Anschluss geht es auf dem Hochuferweg weiter bis nach Lohme, von wo aus ein Bus zurück nach Sassnitz fährt.

    von
    WWF
    Mittelschwer
    02:39
    10,1 km
    3,8 km/h
    80 m
    80 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Die Gewässer, Hügel und Täler der Feldberger Seenlandschaft wurden während der letzten Eiszeit geformt und bieten mit ihren alten Buchenwäldern hervorragende Lebensräume für Adler. In den mächtigen Baumkronen können sie ihre Horste bauen. Auch Fischotter und Biber finden in dieser Seenlandschaft genügend Futter und bevölkern die Gewässer. Wegen seiner hohen Wertigkeit wurde dieser Landschaftsraum im Jahre 1997 als Naturpark ausgewiesen. Der WWF hat rund um die Seen Flächen erworben, um dieses Naturparadies zu schützen.

    Der Name dieser Rundwanderung stammt von Hans Falladas Kinderbuch „Fridolin, der freche Dachs“, der viele Abenteuer in der Feldberger Seenlandschaft erlebt. Die Kinder des Autors entdeckten in den 1930er Jahren die in der Eiszeit entstandenen Hügel und malerischen Seeufer. Du startest im idyllischen Ort Carwitz, wo das Wohnhaus Hans Falladas steht. Durch den Ortskern des alten Fischerdorfes wanderst du ans Ufer des Schmalen Luzin.

    Immer wieder triffst du auf Rastplätze und kleine Wiesen, an denen du direkten Zugang zum schimmernden Wasser hast. Dazwischen geht es entlang der steilen Uferhänge durch den Wald, was besonders im Herbst ein farbenfrohes Spektakel ist. Nach gut vier Kilometern erreichst du die Luzinfähre, eine der letzten handbetriebenen Seilfähren Europas. Infos zu den Fahrzeiten findest du unter luzinfaehre.de.

    Nach der Überquerung des Sees geht es durch einen uralten Buchenwald ins mystische Kesselmoor. In dem Feuchtgebiet kannst du viele Insekten wie Libellen beobachten und vielleicht hörst du sogar einen Adler schreien. Von dem Hügelrücken des Naturschutzgebietes Hauptmannsberg genießt du an unterschiedlichen Aussichtspunkten schöne Blicke auf den Carwitzer See und den Zansen. Vom höchsten Punkt des Hauptmannsbergs wanderst du wieder hinunter ins Dörfchen Carwitz.

    von
    WWF
    Mittelschwer
    03:39
    14,4 km
    3,9 km/h
    30 m
    30 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Das Biosphärenreservat Schaalsee zeichnet sich durch nährstoffreiche Seen, artenreiche Moore und wasserreiche Bruchwälder aus. Das Herz des Schutzgebietes bildet der Schaalsee, mit 72 Metern der tiefste See Norddeutschlands. Seit der innerdeutschen Grenzöffnung ist es das Ziel, diese von Grenzanlagen durchschnittene Landschaft wieder zusammenzufügen.

    Mit seinen vielen Buchten, Halbinseln und Inseln ist das Biosphärenreservat Schaalsee ein wichtiges Refugium für verschiedene Vogelarten: Hier brüten Kranich, Seeadler sowie Eisvogel und jedes Jahr ab dem Spätsommer rasten mehr als 25.000 Zugvögel auf den Wasserflächen. Der Schaalsee ist deshalb als europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen.

    Slow Foot, also langsamen Schrittes, entlang an mäandernden Flussläufen, vorbei an alten Wassermühlen und traumhaften Seeufern. Immer wieder mal stehen bleiben, rasten und die Natur genießen – der Name ist auf dieser Rundwanderung Programm. Vom Informationszentrums des Biosphärenreservates, dem du zu Beginn oder nach deiner Tour einen Besuch abstatten kannst, geht es auf den Moorlehrpfad. Über einen Holzbohlensteg spazierst du an Feuchtgebieten und Teichen vorbei, die im Herbst von einem bunten Mischwald umgeben sind.

    Am Ende des Pfades erreichst du das südliche Ufer des großen Schaalsees und folgst dem Weg über das Flüsschen Schaale. Ufernah geht es an geschützten Kopfweiden und mächtigen Baumriesen vorbei nach Schaliß. Von dort genießt du einen herrlichen Blick auf das gegenüberliegende Zarrentin am Schaalsee. Dann beginnt ein Teilstück des alten Landwegs, der dich vorbei an Feuchtwiesen zum Boissower See bringt.

    Von einem Aussichtsturm hast du eine tolle Sicht auf das kleine Naturschutzgebiet, das Heimat für Vogelarten wie etwa den Kranich, Eisvogel oder den Mittelspecht ist. Dem mäandernden Hammerbach folgend durchquerst du die urigen Orte Boissow, Bantin und Schaalmühle. In dem Bach leben übrigens Biber und Fischotter. Der letzte Abschnitt folgt der naturnahen Flußniederung der Schaale zurück zum Ausgangspunkt am Infozentrum.

    von
    WWF
    Mittelschwer
    01:34
    4,52 km
    2,9 km/h
    220 m
    210 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Südschwarzwald ist Heimat für seltene Tiere wie den Luchs und das Auerhuhn. In der Kernzone des Biosphärengebiets Schwarzwald kann sich der Wald ohne menschlichen Eingriff nach seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten entfalten. Diese Urwälder der Zukunft sind von besonderem Wert für Mensch und Tier. Warum das so ist, erfährst du an 14 Stationen entlang des Wildnis-Erlebnispfades, der auch mit Kindern einfach zu begehen ist.

    Ein kleiner „Test“ entscheidet gleich zu Beginn der Tour, ob du im Team Füchsle oder Lüchsle durch die Urwälder von morgen im Biosphärengebiet Schwarzwald wanderst. Im Anschluss warten an den vierzehn Stationen entlang des Erlebnispfades spannende Aufgaben und Infos auf dich: miss dich im Weitsprung mit den Tieren der Wildnis, erzeuge Strom auf einem Fahrrad und beantworte knifflige Fragen.

    Du startest an der Schule im Ort St. Wilhelm. Von dort geht es auf dem Wilhelmitenpfad durch den Wald, der leicht und kontinuierlich ansteigt. Am Gasthaus zur Linde-Napf angekommen warten badische Spezialitäten auf dich. Genieße die Aussicht auf die weiten Wälder, deren Baumkronen sich im Herbst in den Farben Gelb, Orange und Braun zeigen.

    Gestärkt wanderst du dann den gegenüberliegenden Hang hinauf. Du folgst dem Katzensteig, der dich an alten Baumriesen, moosbedeckten Steinen und wertvollem Totholz vorbeiführt. Den höchsten Punkt erreichst du am Küferhansenhof, einem traditionellen Schwarzwaldhof, von dem du eine weite Aussicht ins Tal genießt. Anschließend querst du den Katzensteigerbach und wanderst zurück zum Ausgangspunkt.

    von
    WWF

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Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    88,0 km
  • Zeit
    23:35 Std
  • Höhenmeter
    840 m

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