Anton Brey

Hoch hinaus zu weiten Aussichten – Bergtouren im Naturpark Ammergauer Alpen

Wander-Collection von Naturpark Ammergauer Alpen

Der Naturpark Ammergauer Alpen ist eine wunderbare Region zum Bergwandern. Eingefasst zwischen den Allgäuer Alpen und dem Wettersteingebirge mit der Zugspitze hast du hier auf jeder Bergtour eine fabelhafte Aussicht. Während sich auf der einen Seite felsige Giganten erheben und ein raues und abenteuerliches Bild abgeben, zeigt sich auf der anderen Seite ein ruhiges Panorama mit blau leuchtenden Seen in der malerischen Voralpenlandschaft.

In dieser Collection findest du ein paar der schönsten Bergtouren im Naturpark Ammergauer Alpen: Von Ganztageswanderungen über gemütliche Halbtagestouren bis zum kurzen Bergintermezzo ist alles dabei. Einige der Touren sind mit einem Hauch Abenteuer gewürzt: Ein luftiger Grat bringt dich hinauf auf die Hochplatte und das Ettaler Manndl besteigst du über einen spannenden Klettersteig. Auch auf dem felsigen Weg zum Kofelgipfel wirst du deine Hände brauchen. Ambitionierte Wanderer erklimmen den höchsten Gipfel der bayerischen Ammergauer Alpen, die Kreuzspitze.

Nicht minder schön sind die aussichtsreichen Wanderungen auf den Zeitberg und den Laber. Diese und auch die Tour auf den Kofel kannst du praktischerweise mit einer Bergbahn abkürzen, wenn dir danach ist. Ausgiebige Rundwanderungen kannst du auf den Stierkopf und die Notkarspitze unternehmen.

Einige der Bergtouren starten direkt in Unterammergau oder Oberammergau. Andere führen dich ins Graswangtal, in dem auch das märchenhafte Schloss Linderhof steht. Von hier besteigst du die Große Klammspitze und den Pürschling. Auch das barocke Kloster Ettal dient als Ausgangspunkt für Wanderungen. Hier beginnst du deine Touren zum Ettaler Manndl und auf die Notkarspitze. Durch eine Klamm mit vielen Wasserfällen führt dich die kurze Wanderung zum Steckenbergkreuz.

Etwas Abwechslung gefällig? Der Naturpark Ammergauer Alpen lässt sich nicht nur zu Fuß, sondern auch auf zwei Rädern prima erkunden. Hier kannst du dich von vielen schönen Touren inspirieren lassen: komoot.de/collection/1041394. Und falls du nun noch mehr Lust auf flowige Abfahrten hast – ab drei Übernachtungen in der Region bekommst du ein Halbtagesticket für den Bikepark Oberammergau geschenkt.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    06:13
    14,6 km
    2,4 km/h
    710 m
    710 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Wenn du eine schöne Tagestour mit herrlichen Ausblicken und Einkehrmöglichkeiten machen möchtest, hast du die richtige gefunden. Direkt in Unterammergau startet diese Runde, die dich über einen der drei Hörnlegipfel auf den Stierkopf führt. Deshalb ist sie auch besonders gut zu erreichen. Hierher gibt es eine Zugverbindung über Murnau oder du fährst mit dem Bus zur Haltestelle am Rathaus. Auch einen Parkplatz findest du am Einstieg.


    Vom Ortsrand wanderst du Richtung Osten los. Dir stehen zwar einige Höhenmeter bevor, aber diese erklimmst du auf gut ausgebauten Wegen, die das Gehen leicht machen. Über Wiesen und zwischen Bäumen hindurch bahnst du dir deinen Weg immer nach oben. Auf dem Rücken des Mittleren Hörnles gelangst du zur Hörnle-Alm, die mit zünftigen Brotzeiten auf dich wartet. Hier kannst du gemütlich einkehren, denn bis zu deinem Ziel hast du nur noch rund 100 Höhenmeter vor dir.


    Der tolle Blick, der sich an der Hörnle-Alm schon angedeutet hat, wird am Hinteren Hörnle noch besser. Unter dir erstreckt sich das Alpenvorland mit dem Staffelsee. Im Süden erhebt sich die Zugspitze. Gleich nebenan, auf dem Stierkopf, darfst du das Panorama noch einmal genießen. Dann beginnst du den Abstieg, der dich größtenteils durch Wald führt. Wo die Bäume wieder in Wiesen übergehen, kannst du noch einen Abstecher zum Gasthaus Romanshöhe machen. Sonst wendest du dich gleich nach rechts und wanderst Unterammergau entgegen.

    Schwer
    06:01
    11,1 km
    1,8 km/h
    1 000 m
    1 000 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Rundwanderung bringt dich auf drei Gipfel und beschert dir beeindruckende Aussichten auf das barocke Kloster Ettal. Die Route beginnt vor den Toren der Abtei oder am Parkplatz direkt am Fuß des Berges. Im Aufstieg bleibst du immer auf dem Bergrücken, der dich auf steilen und sich windenden Wegen zum Ochsensitz führt.


    Anschließend wanderst du am Kamm entlang weiter zur Ziegelspitz. Immer wieder versüßen dir tolle Blicke auf die Berge ringsherum den Aufstieg. Hinter jedem Gipfel wartet immer ein kurzer Abstieg, bevor es wieder bergauf geht. Und dann steht auch schon das Finale an: Noch rund 150 Höhenmeter sind es bis zum Gipfel des Tages, der Notkarspitze.


    Der Abstieg beginnt über einen Rücken nach Norden und dann steil hinab ins Kar. Auch im anschließenden Wald wird es kaum flacher und so lässt du die Höhenmeter ganz schnell hinter dir. Wieder im Tal angekommen bietet sich noch ein Besuch in Ettal mit dem Kloster an. Auch wenn du hungrig bist, wirst du hier fündig und kannst deinen Wandertag gemütlich ausklingen lassen.

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  • Schwer
    05:32
    10,7 km
    1,9 km/h
    910 m
    910 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Überschreitung der Hochplatte ist eine spannende Gratwanderung mit leichten Kletterpassagen. Der felsige Gipfel und die Ausblicke versprechen ambitionierten Wanderern eine alpine Atmosphäre. Vom Parkplatz an der Ammerwaldalm wanderst du zunächst durchs Roggental immer am Bach entlang. Dabei machst du schon einige Höhenmeter gut und gehst geradewegs auf die Hochplatte zu.


    Wo es geradeaus nicht mehr weitergeht, wendest du dich nach links. Nun wird das Gelände immer steiler und steiniger. So gelangst du auf den Sattel zwischen Hochplatte und Hochblasse, von dem du einen beeindruckenden Blick Richtung Lechtaler und Allgäuer Alpen hast. Gleich im Anschluss erreichst du den nächsten Sattel. Dieser markiert den tiefsten Punkt zwischen der Krähe und deinem Zielgipfel. Hier befindet sich das Fensterl, ein steinernes Loch, durch das du wie durch einen Rahmen blicken kannst.


    Nun beschreitest du den aufregenden Grat zum Gipfel, der an einigen Stellen mit Seilen abgesichert ist. Hier sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Bleibe also lieber stehen, wenn du den Blick übers Ammergau zum Forggensee genießen möchtest. Dieser bleibt dir am gesamten Grat erhalten, er kann also auch die Kulisse für deine Brotzeit am Gipfelkreuz sein. Oder möchtest du lieber auf die Zugspitze blicken, während du Pause machst?


    Vom höchsten Punkt hältst du dich weiter am Grat und steigst wieder hinab. Der Weg bringt dich über das Weitalpjoch wieder zurück an den Roggentalbach, dessen Lauf du bis zum Ausgangspunkt folgst.

    Schwer
    06:44
    13,2 km
    2,0 km/h
    960 m
    960 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Direkt neben dem märchenhaften Schloss Linderhof startet diese Tagestour. Möchtest du die Residenz des bayerischen Königs Ludwig II. und die dazugehörigen Gärten besuchen, stehst du am besten früh auf. Wenn du dir dabei richtig Zeit lassen willst, kommst du aber besser an einem anderen Tag wieder, denn du wirst schon einige Zeit unterwegs sein. Anreisen kannst du mit Bus oder Auto – es gibt sowohl eine Haltestelle als auch einen Parkplatz.


    Westlich des Schlosses beginnst du deinen Aufstieg auf schattigen Waldwegen. Die steilen Hänge werden durch Kehren entschärft, es geht aber trotzdem recht knackig bergauf. So gelangst du hinauf auf den Bergkamm, wo die Bäume langsam spärlicher werden und die schöne Aussicht nach Norden und Süden freigeben. Hier passierst du die Brunnenkopfhütte. Entweder stärkst du dich hier für die Besteigung des Gipfels – behalte dabei im Hinterkopf, dass du noch etwa 300 Höhenmeter vor dir hast – oder du kehrst erst auf dem Rückweg ein, der verläuft nämlich auf demselben Weg.


    Über einen wunderschönen Steig wanderst du weiter zu deinem Ziel, der Großen Klammspitze. Kurz vor dem Gipfel wird es im Kar noch einmal richtig steil. Umso schöner ist es, wenn du das Kreuz erreichst und deinen Blick ringsherum schweifen lässt.


    Du kannst nicht genug von den traumhaften Gipfelblicken bekommen? Dann kannst du auf dem Hin- oder Rückweg noch einen Abstecher auf den Brunnenkopf machen, der direkt über der gleichnamigen Hütte liegt.

    Mittelschwer
    04:33
    9,01 km
    2,0 km/h
    730 m
    730 m
    Mittelschwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Laber ist ein beliebter Aussichtsberg direkt über Oberammergau. Fast bis ganz auf den Gipfel fährt eine nostalgisch anmutende Bergbahn. Du kannst den Berg aber auch aus eigener Kraft erklimmen und unterwegs noch einen zweiten Gipfel und wunderbare Aussichten mitnehmen.


    Die Route startet an der Talstation der Bergbahn und führt zunächst fast parallel zur Gondelbahn hinauf. Größtenteils bewegst du dich aber im Wald und bekommst von dem Treiben über dir kaum etwas mit. Ziemlich geradewegs gehst du so zunächst auf den Gipfel zu, doch etwa 250 Höhenmeter darunter schwenkst du nach rechts und querst den Hang unter der Bergstation.


    Über ein paar letzte steile Kehren gelangst du auf den Kamm und kurz darauf bist du auch schon auf dem Schartenkopf. Hier kannst du erstmal verschnaufen und den atemberaubenden Blick auf die nahen Felsen und die ferne Zugspitze genießen. Bis zum Hauptgipfel des Laber ist es von hier nur noch ein Katzensprung. An der Bergstation kannst du anschließend mit Aussicht auf das Wettersteingebirge einkehren. Der Abstieg erfolgt auf demselben Weg oder wahlweise mit der Bahn.

    Schwer
    03:11
    6,31 km
    2,0 km/h
    650 m
    650 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Das Ettaler Manndl ist ein markanter Felsgipfel, der schon beim Anblick von weitem Lust auf eine Besteigung macht. Und er enttäuscht auch nicht: Ganz hinauf zum Gipfelkreuz führt ein kurzer Klettersteig, der deiner Wanderung eine Prise Abenteuer verleiht.


    Startpunkt ist nordöstlich vom Kloster Ettal. Von dort geht es durchwegs steil hinauf, geradewegs auf den Gipfel zu – also quasi direttissimo, wenn man von den kleinen Kehren einmal absieht. Oben unter dem Gipfelaufbau wird es dann spannend. Hier beginnt der Klettersteig, der mit einem Stahlseil seine Route in die Wand schreibt. Er ist mit der Schwierigkeit A/B bewertet. Unter seinesgleichen ist er also recht leicht, aber trotzdem nicht zu unterschätzen.


    Bevor du das Ettaler Manndl erreichst, stattest du noch seiner Frau, dem Ettaler Weibl einen Besuch ab. Das ist der Name des Vorgipfels, von dem es nur noch ein paar Schritte zu deinem Ziel sind. Retour geht es auf demselben Weg. Unten kommst du noch an einem Kneippbecken mit Blick aufs Kloster vorbei. Über eine Erfrischung freuen sich deine Füße nun sicher.

    Mittelschwer
    04:30
    9,52 km
    2,1 km/h
    660 m
    660 m
    Mittelschwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese gemütliche Wanderung startet am berühmten Schloss Linderhof. Wenn du früh am Morgen startest, hast du nachmittags noch Zeit, dir den Park und die prunkvollen Bauten anzusehen. Die Wanderung beginnt im Westen des Schlosses und umgeht die weitläufige Anlage oberhalb. Zunächst geht es nur wenig bergauf, aber dann wird es immer steiler.


    Die meiste Zeit verbringst du im Wald. Deshalb ist die Aussicht umso schöner, sobald du zwischen den Bäumen hervortrittst. Schöne Pfade bringen dich auf den Pürschling, wo das August-Schuster-Haus – auch Pürschlinghaus genannt – auf dich wartet.


    Zum Absteigen gehst du denselben Weg wieder zurück. Und, hast du noch Lust auf ein bisschen königlichen Prunk? Die Gärten von Linderhof sind frei zugänglich. Hier kannst du nach deiner Wanderung prima entspannen. Möchtest du auch das Schloss besichtigen, buchst du am besten im Voraus eine Führung.

    Schwer
    07:22
    11,3 km
    1,5 km/h
    1 050 m
    1 050 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Eine Tour der Superlative, denn die Kreuzspitze ist mit 2.185 Metern der höchste Gipfel der Ammergauer Alpen, der sich in Bayern befindet. Die Wanderung beginnt auf einem Parkplatz im hintersten Graswangtal direkt hinter der Grenze zu Österreich. Als erstes überquerst du das trockene Flussbett des Neualmbachs und bist damit dann schon wieder in Deutschland.

    Noch kurz darfst du es gemütlich angehen lassen, bevor der durchweg recht steile Anstieg beginnt. Hier kommst du an der Stelle vorbei, an der einst die Hundinghütte von König Ludwig II. stand. Diese war nicht minder märchenhaft als seine anderen Bauten und du kannst sie heute als Rekonstruktion im Park von Schloss Linderhof bestaunen.


    Zunächst führen dich im Wald unzählige Kehren immer auf einem schönen Pfad hinauf. Auf die gleiche Art und Weise geht es anschließend im Hochgrieskar weiter. So gelangst du auf einen Rücken, der dich zielsicher auf die Kreuzspitze bringt. Zunächst säumen Latschenkiefern deinen Weg bis zum felsigen Gipfelaufbau. Hier wird es spannend und leicht kletterig – wahrscheinlich brauchst du auch mal die Hände.


    Und dann der lohnende Gipfel: Ringsherum blickst du auf die Ammergauer und Lechtaler Alpen, über den Eibsee bis zum Wetterstein. Nun musst du dich nur noch entscheiden, in welche Richtung du bei deiner Brotzeit gucken willst. Retour geht es auf demselben Weg.

    Schwer
    03:41
    11,9 km
    3,2 km/h
    600 m
    600 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Markant ragt die felsige Spitze des Kofels hoch über Oberammergau in den Himmel. Schon von unten ist das Gipfelkreuz zu sehen und motiviert zu einer aussichtsreichen Halbtagestour mit Einkehr. Die Rundtour beginnt an der Talstation der Kolbensesselbahn. Von dort wanderst du zunächst zur Ammer und siehst dir schon einmal von weitem an, was du vor dir hast. Am Ufer entlang erreichst du bald den Döttenbichl, wo über 2.000 Jahre alte, römische Artefakte gefunden wurden. Sie kamen mit der 19. römischen Legion hierher, die 15 vor Christus über die Alpen zog.


    Nun, da du warm gewandert bist, beginnt der steile Aufstieg zum Gipfel. Mithilfe zahlreicher Kehren gewinnst du im Wald schnell an Höhe und gelangst zum Kofelsattel. Hier beginnt der spannende Teil der Runde: Zum Gipfel führt dich eine felsige Passage, die teilweise mit Seilen abgesichert ist. Oben wartet eine weite Aussicht auf Berge, Täler und auch zwei Moore – im Norden das Pulvermoos und in Südosten das Weidmoos.


    Vom Gipfel steigst du ab, wie du gekommen bist und wanderst dann nach Westen weiter. Nun liegt der entspannte Teil der Tour vor dir. Ganz gemütlich spazierst du auf dem schönen Höhenweg zur Kolbensattelhütte, wo du deiner Wanderung mit einer Einkehr das Sahnehäubchen aufsetzen kannst. Von hier wanderst du wieder ins Tal oder du saust mit dem Alpine Coaster hinunter.

    Leicht
    01:42
    3,43 km
    2,0 km/h
    290 m
    290 m
    Leichte Bergtour. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Wanderung ist nicht weit, aber sie hat es in sich: In weniger als zwei Stunden entdeckst du sprudelnde Wasserfälle in einer Klamm und eine herrliche Aussicht. Los geht es an einem Wanderparkplatz im Südwesten von Unterammergau. Dort tauchst du direkt in einen Wald ein, den du erst an deinem Ziel am Steckenbergkreuz wieder verlässt.


    Schon bald ist der Wald vom Rauschen des Wassers erfüllt und du betrittst die Schleifmühlklamm. An deren Anfang steht die restaurierte Wetzsteinmühle, in der das Wetzsteinmachen aufrechterhalten wird. Interessantes zu diesem historischen Handwerk findest du auf Informationstafeln entlang des Weges. Zusammen mit den Wasserfällen gestaltet sich dieser erste Wegabschnitt sehr kurzweilig.


    Nach mehreren Brücken in der Klamm überquerst du das Wasser ein letztes Mal und beginnst den steilen Anstieg über einen schönen Waldpfad zum Steckenbergkreuz. Dieses liegt noch gute 150 Höhenmeter unter dem Gipfel des Steckenbergs, aber die Aussicht von hier kann sich trotzdem sehen lassen.


    Nachdem du den Blick ausgiebig genossen hast, wanderst du zunächst auf demselben Weg wieder hinab. Auf dem Rückweg bleibst du im Tal auf dieser Seite der Klamm und gehst ganz gemütlich auf der Pürschlingstraße zurück zum Ausgangspunkt.

    Schwer
    06:12
    14,3 km
    2,3 km/h
    710 m
    710 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese ausgedehnte Tageswanderung führt dich auf den Zeitberg mit seinem kurzweiligen Naturlehrpfad und auf die drei Hörnlegipfel. Sollte dir nach einer kürzeren Runde sein, kannst du auch von Bad Kohlgrub mit der Bahn auf den Zeitberg fahren. So reduzierst du die Route um rund zwei Drittel.


    Entscheidest du dich für die große Runde, startest du in Wurmansau und kannst dich zu Beginn ganz gemütlich im Tal warm wandern, denn es geht zunächst kaum bergauf nach Süden. Anschließend wendest du dich nach links und die Steigung nimmt zu. Über Wiesen und durch Wald wanderst du hinauf in Richtung Vorderes Hörnle. Kurz vor dem Gipfelanstieg erreichst du die Hörnlehütte gleich neben der Bergstation der Bahn von Bad Kohlgrub, eine der beiden Einkehrmöglichkeiten auf dem Weg. Hier kannst du es dir schon einmal gemütlich machen und den weiten Ausblick übers Land genießen.


    Anschließend folgst du dem Naturlehrpfad, der dir Spannendes über verschiedene Zeiten verrät, zum Beispiel wie in der Urzeit die Alpen entstanden sind oder wann die Brutzeit der heimischen Vögel ist. Der Reihe nach wanderst du ganze drei Gipfel ab: zuerst das Vordere, dann das Mittlere und schließlich das Hintere Hörnle. Unterwegs kommst du an vielerlei originellen Ruheorten vorbei, die zum Entspannen einladen. Zwischen dem zweiten und dem dritten Gipfel kannst du dich auf der Hörnle-Alm stärken.


    Zwischen den Hörnle wanderst du wieder zurück zur Bergstation der Sesselbahn und beginnst dort deinen Abstieg. Zunächst folgst du einem Rücken und wendest dich dann nach Norden. Zurück im Tal bringen dich gemütliche Wege wieder zurück zum Ausgangspunkt.

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Collection Statistik

  • Touren
    11
  • Distanz
    115 km
  • Zeit
    55:42 Std
  • Höhenmeter
    8 270 m

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