Der Stormarnweg im Herbst 2020

Collection von Karin Kreutz

Der Stormarnweg ist ein 115 Kilometer langer Hauptwanderweg .Er beginnt im Süden des Kreises Stormarn. In Reinbeck wird gestartet, durch den Sachsenwald, z.T. auf dem Fernwanderweg E1, über Ahrensburg und Bargteheide nach Bad Oldesloe. Weiter nach Reinfeld bis er in Lübeck endet. Gelbe Richtungsfeile mit rotem Rand weisen den Weg.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    05:49
    26,7 km
    4,6 km/h
    380 m
    360 m

    Der Zug brachte mich, leider mit Verspätung nach Reinbeck. Eine kurze Visite beim Schloss im Regen.
    Entlang einer Allee, mit traumhaften Villen, hinein in den Sachsenwald. Das ist schon ein bisschen Abenteuerlich. Ganz allein, immer wieder Regen, sumpfige Wege, im Billetal. Hat mir das Spaß gemacht!!! Schöne Pilze und Bein aus Baum gesehen.
    Nach Witzhave, braakermühle, Kaffeetrinken....geschlossen.
    Erneut immer wieder kurze Schauer.
    In Rausdorf, vorbei am Haus von Rüdiger Nehberg, hinein in den Wald.
    Jetzt weiß ich auch, wo der Weihnachtsmann wohnt :))
    Hab ihn gesehen!!!
    Dann zum Großensee. Die Sonne lacht. Beim Hügelgrab die Route verlassen und zum Forsthaus Seebergen. Eine schöne, idyllische Unterkunft. Gelegen an den Schwänenteichen. Mit Ziegen, Schafen, Kaninchen, Enten.
    Echt empfehlenswert. War ein schöner Tag!

    05:41
    28,5 km
    5,0 km/h
    450 m
    450 m

    Nach einem guten Essen am gestrigen Abend im
    Forsthaus Seebergen und einer erholsamen Nacht, ging es früh weiter auf dem Stormarnweg. Aber schon nach wenigen Schritten mußte die Regenjacke angezogen werden. Vorbei an riesigen Grundstücken mit schönen Toren, ging es durch Wälder und Felder auf Wald- und Asphaltwegen.
    Selbst im Naturschutzgebiet Hoisdorfer Teiche zeigten sich bei dem Regenwetter keine Tiere.
    Ein schmaler Weg führte vorbei an einem Pflegeheim inmitten eines sehr schönen Parks mit ruhigem Plätzchen auf einer Bank.
    ...wenn jetzt Sommer wäre...
    Durch ein Wohngebiet , wo gerde Bagger die alten Bäume wegräumen, um Platz für ein Mehrfamilienhaus zu machen.
    Weiter auf engen Wegen, über die Autobahn, durch vor Regen schützendem Wald, nach Großhansdorf.
    In einem Cafe treffe ich mich mit "Michael wandert".
    Gemeinsam wandern wir an diesem Tag und tauschen uns lebhaft über unsere gemachten Wanderungen aus. Auch der Regen hat zwischenzeitlich aufgehört.
    In Ahrensburg schauen wir uns das Schloß an. Die alte Wassermühle direkt daneben mahlte seit dem 17. Jahrhundert das Korn für für das Schloß Ahrensburg und das Umland.
    Über eine Bahngleisbrücke , es kam zufällig auch gerade ein Zug für mein Foto.
    Weiter durch Wald und Felder, mit Rehen auf der Koppel.
    So langsam zeigte sich auch der Hunger, und das Universum schenkte uns eine Bank zur Mittagsrast. :))
    Viele interessante Gespräche ließen uns die Zeit kurzweilig werden, denn schon war Bargteheide erreicht. Bei einem Käffchen ließen wir die Tour revue passieren,bevor es für Beide in entgegengesetzte Richtung mit dem Zug wieder nach Hause ging.
    Trotz anfänglichem Regen (den ich gerne mag ) hatten wir einen schönen Tag. Die Wanderung ist empfehlenswert.

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  • 05:19
    26,1 km
    4,9 km/h
    420 m
    450 m

    Noch im Dunkel ging es los nach Bargteheide. Tag 3 des Stormarnweges.
    Das Wetter soll gut werden, also weder Mütze noch Handschuhe😁.
    Durch Bargteheides Wohngebiet und vorbei an der geschlossenen Kirche (Stein hab ich liegen lassen) auf schönen Wegen zum Eiskeller von 1736. Dann in den Jersbeker Park. Alleen, schöne Eichen, Buchen, Obstbäume...
    Sooo schön. Außerdem zeigte sich die Sonne. Weiter ging es auf schönen Waldwegen zur Prinzeninsel. Ein kleiner Schlenker auf den Bahnweg zum Findlingsgarten und weiter zum ehemaligen Bahnhof Grabau. Kurzer Stopp zur Vogelbeobachtung.
    Auf Kopfsteinpflaster weiter, an Pferdekoppeln vorbei nach Tralau.
    Zum Schloss selbst ist der Weg Privat.
    Also umkehren...
    Aber schön verwunschen und verspielt sieht es trotzdem aus.
    Vorbei an der Feuerwehr in Richtung Nütschau. Im Kloster habe ich für heute Nacht ein Zimmer bekommen. Bin gespannt...
    Und dann bin ich da.Ein großes , weißes Gebäude, der Mönch empfängt mich, das Vater Unser in 80 Sprachen

    04:01
    18,7 km
    4,7 km/h
    280 m
    280 m

    Die Nacht im Kloster war sehr gut. Wenn man sich darauf einlassen möchte, kann man zum Gottesdienst oder zum stillen Gebet in die Kirche gehen. Gemeinsam wird gegessen und erzählt. Mir hat es sehr gut im Kloster gefallen.
    Noch ein kurzer Gang durch den Klostergarten, vorbei an der Schloßkate auf Pilgerwegen zum Brenner Moor. Dunkle Wolken über mir....( der Mönch hatte um gutes Wetter für die Apfelernte und für Wanderer gebeten) auf nassen, glitschigen Bohlenweg ging es einige hundert Meter durch das Moor mit seinen Salzquellen. Es gibt dort seltene Salzpflanzen, die ich aber nicht kenne. Mir gefällt es sehr gut in diesem Moorgebiet. Am Wegesrand viele frisch aufgeworfene Grasnarben, ein Zeichen, dass viele Wildschweine dort sind.
    Danach führt mich der Weg an der Trave entlang nach Bad Oldesloe. Bei Sonnenschein wandere ich durch die kleine Stadt, über den Wochenmarkt, und ich bekomme einen Pilgerstempel in der Peter - Paul - Kirche.
    Weiter geht es auf dem Traveweg, der Via Baltica. Ein sehr schöner Wanderweg. Ich finde wunderschöne Bänke für die Mittagsrast und freue mich darüber ;)). So viele Bänke gibt es nicht so oft. Auf Waldwegen und Pfaden geht es Richtung Reinfeld. Einige Teiche liegen an meinem Weg. Und pünktlich bei Einkehr in Reinfeld muß es doch noch mal kräftig regnen.
    Fazit: Erneut ein wundervoller Wanderweg mit vielen Ein- und Ausblicken und tollen Begegnungen. Sehr abwechslungsreich an Natur und Wetter. Es war schön!!

    04:01
    19,4 km
    4,8 km/h
    210 m
    220 m

    Bei dickem Nebel ging es morgens früh mit meiner Freundin auf die letzte Etappe des Stormarnweges. Lübeck ist ja immer eine Reise wert, erst Recht zu Fuss!!!
    Aber, da wollen wir erst hin, also der Reihe nach. Durch Reinfeld mit dem Karpfen als Wahrzeichen nach Stubbendorf. Wenig spektakulär. Auf guten Wegen durch die Felder , mystisch durch den Nebel, nach Groß Wesenberg. Wir befinden uns auf der Via Baltica und sehen von weitem die Kirche. Einen Pilgerstempel gibt es in einer Kiste beim Pastorat. Ein freundlicher Herr schließt uns auch die Kirche zur Besichtigung und Einkehr auf. Eigentlich eine offene Kirche, aber zu Coronazeiten leider auch nicht-...
    Leider ist die Trave, an der wir entlang gehen, wegen des Nebels nicht zu sehen. Der Weg führt uns durch Felder und dann durch einen richtig schönen Wald mit "Hirschgeweih". Kurze Pause (ohne Bank, ...aber das geht auch). An der Bahn entlang nach Moisling. Jetzt scheint auch schon die Sonne, es ist warm für Mitte Oktober, Entlang des Elbe-Lübeck-Kanals, mit seinen vielen Schräbergärten und bald schon sehen wir die sieben Türme von Lübeck. An den Speichern vorbei und schon haben wir unser Ziel, das Holstentor erreicht.
    Ja, das war er, der Stormarnweg im Oktober 2020!
    Ein schöner, abwechslungsreicher Weg. Tolle Erfahrungen, freundliche Begegnungen, super Mitwanderer, meistens gutes Wetter. Es hat mir viel Freude bereitet und ich empfehle den Weg gerne weiter!!!
    Ja, das war er,

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Collection Statistik

  • Touren
    5
  • Distanz
    119 km
  • Zeit
    24:52 Std
  • Höhenmeter
    1 730 m

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