Hannah

18 Etappen mit dem Rad rund um Berlin – Tour Brandenburg

Maik Richter

18 Etappen mit dem Rad rund um Berlin – Tour Brandenburg

Fahrrad-Collection von Hannah

Hinter der Peripherie Berlins beginnen weite Wälder, malerische Naturschutzgebiete und blauschimmernde Seenlandschaften. Wenn dir die Hektik der Großstadt mal zu viel wird, dann verspricht die Tour Brandenburg Ruhe und Entschleunigung. Mit 1.088 Kilometern ist sie der längste deutsche Radfernweg und führt dich einmal im Kreis um die Hauptstadt. Dabei verbindet die Tour 31 Städte mit historischem Stadtkern und bringt dich durch die schönsten und abwechslungsreichsten Landschaften, die das Land zu bieten hat. Erlebe die Perlen der Prignitz, das funkelnde Rheinsberger und Lausitzer Seenland, mystische Wald- und Heidelandschaften sowie die eiszeitlich gewachsene Region Fläming. Also raus aus der Großstadt und rein in die Brandenburger Natur!

Startpunkt ist die Stadt Brandenburg an der Havel. Von hier aus radelst du entlang herrlicher Badeseen durch das Havelland und die historische Altmoränenlandschaft der Prignitz. Dabei steuerst du sehenswerte Etappenziele wie Rathenow, Wittenberge oder Perleberg an. Weiter geht es über die Rheinsberger Seenplatte, die Uckermark und das Oderland, wo dich die reizvolle Wasserstadt Fürstenberg, herrliche Badeseen und ein Abstecher an die Grenze zum Nachbarland Polen erwarten. Die Märkische Schweiz sorgt für ein abwechslungsreiches Auf und Ab, die Lausitz für magisches Wald- und Heideland und die Region Fläming bietet dir Radwege der Superlative.

In dieser Collection habe ich die 18 Etappen der Tour Brandenburg entsprechend der offiziellen Aufteilung für dich aufbereitet. Die Etappenlängen variieren von etwa 40 bis maximal 106 Kilometern und bieten so für jede Ambition die passende Tour. Die Touren verlaufen bis auf die Märkische Schweiz weitgehend flach und sind somit auch für Einsteiger bestens geeignet. Natürlich musst du nicht die ganze Runde am Stück fahren, sondern kannst dir aus einzelnen Touren auch tolle Tagesausflüge oder Kurztrips zaubern. Dies bietet sich besonders an, denn die Etappen beginnen und enden stets am Bahnhof.

Von Berlin, Potsdam oder Magdeburg aus kannst du die Startpunkte der Etappen wunderbar mit der Regionalbahn erreichen. Auch von Leipzig oder Dresden lohnt sich die Fahrt zu den südlichen Etappen. So kannst du für ein Wochenende das Rad bepacken, den Großstadttrubel hinter dir lassen und dir nach einer Stunde Zugfahrt schon die frische Brise des Brandenburger Umlandes um die Nase wehen lassen.

In den Etappenzielen kannst du idyllische Unterkünfte buchen, die du über die Tourismusseiten der jeweiligen Städte oder Regionen einsehen kannst. In Brandenburg gibt es außerdem eine Ausnahmeregelung, die mit dem Jedermannsrecht in Schweden verglichen werden kann. Diese erlaubt es Radreisenden, für eine Nacht ihr Zelt aufzuschlagen, wenn dadurch keine Privatrechte oder Naturschutzvorschriften verletzt werden. Wenn du gerne wildcampen möchtest, empfehle ich dir, dich vorher über die regionalen Naturschutzgebiete zu informieren und bei Privatgrundstücken um Erlaubnis zu fragen. Auch mit offiziellen Campingplätzen ist die Region bestens ausgestattet.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    03:45
    60,4 km
    16,1 km/h
    150 m
    150 m
    Fähre
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Deine Reise durch Brandenburg beginnt am Bahnhof Brandenburg an der Havel und führt dich auf etwa 60 Kilometern durch das südliche Havelland bis nach Rathenow, auch bekannt als die Wiege der Optik, durch die dortige Entwicklung der optischen Industrie. In Brandenburg empfehle ich dir, dich mit Proviant einzudecken, denn die kleinen Orte sind nicht immer mit Supermärkten ausgestattet.

    Nachdem du eine Runde durch die Stadt Brandenburg gedreht hast, geht es auf Traumradwegen entlang der herrlichen Badeseen Breitensee, Möserschensee und weiter in einer Kurve um den Plauer See. Egal, wo du hier eine Pause einlegst, den Blick auf das blauschimmernde Wasser genießt oder sogar direkt hineinspringst – es ist überall wunderschön. Außerdem warten spannende Relikte aus den Anfängen der Industrialisierung am Wegesrand, wie etwa eine alte Dampflock.

    Nachdem du die Plaue überquert hast, radelst du weiter am Havelufer entlang und erlebst echtes Urlaubsfeeling zwischen blumigen Feldern und Badestellen mit Sandstrand an der Havel. Nachdem du etwa 37 Kilometer geradelt bist, erreichst du das nette Örtchen Pritzerbe mit einer Fähre, die dich für schlappe 90 Cent auf die andere Seite der Havel schifft.

    Über ruhige Fahrradstraßen fährst du durch das Havelland und durchquerst kleine Orte wie Kützow, wo du einen Erlebnishof mit Hofladen, Campingplatz und Straußenfarm besichtigen kannst. Danach radelst du durch Bahnitz, einem Ort mit der wohl kleinsten Kirche Brandenburgs. Dem Verlauf der Havel folgend, erreichst du schon bald dein Etappenziel Rathenow, dessen spannender Optikpark nicht nur für Brillentragende interessant ist.

    In Rathenau kannst du in hübschen und preiswerten Pensionen übernachten. Etwa acht Kilometer weiter nördlich findest du den Biwakplatz Göttlin, wo du ein Lagerfeuer machen, im Fluss baden und für 2,50 Euro zelten kannst. Für ein leckeres Abendessen über dem offenen Feuer kannst du dich in Rathenow nochmal ausreichend mit Proviant versorgen.

    Mittelschwer
    04:03
    71,4 km
    17,6 km/h
    160 m
    150 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Deine zweite Etappe startet am Rathenower Bahnhof und verläuft auf etwa 70 Kilometern bis Glöwen. In Rathenow besorgst du dir am besten ausreichend Proviant, damit du an den schönen Rastplätzen halt machen und die Natur genießen kannst. Nun radelst du quer durch den Naturpark Westhavelland, vorbei am Hohennauener See und Witzker See mit wunderbaren Badestellen.

    Weiter geht es durch die typische Luchlandschaft Brandenburgs, die sich durch ihre moorigen Niederungen auszeichnet. Schon bald erreichst du die hübsche Hansestadt Havelberg, die mit ihren beiden Inseln ein besonderes Ausflugsziel ist. Hier gibt es sogar eine Campinginsel, die naturbelassen und doch mitten in Havelberg gelegen ist.

    Von Havelberg aus fährst du weniger als zehn Kilometer bis zu deinem Etappenziel. Glöwen ist klein und das Unterkunftsangebot begrenzt. Doch auch in den umliegenden Dörfern finden sich hübsche Pensionen, die du im Voraus online oder telefonisch anfragen kannst.

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  • Mittelschwer
    02:42
    46,9 km
    17,4 km/h
    110 m
    130 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die dritte Etappe führt dich auf moderaten 47 Kilometern von Glöwen durch die Flusslandschaft der Elbe bis nach Wittenberge, die größte Stadt in der Region Prignitz. Die Havel bestimmt den Verlauf deiner Tour und du kannst dich auf wunderbare Deichwege mit grasenden Schafen freuen.

    Von Glöwen geht es auf zehn Kilometern wieder zurück nach Havelberg und entlang des Ufers weiter. Auf der Strecke wartet ein toller Aussichtsturm darauf, von dir erklommen zu werden. Nach etwa 30 Kilometern auf deiner Tour erreichst du die Havelmündung, wo Havel und Elbe sich vereinen, und radelst weiter entlang der Elbe.

    Kurz vor deinem Etappenziel winkt das Bauerncafé in Hinzdorf mit einer kleinen Pause bei Kaffee und Kuchen oder deftigen Speisen. Nach Wittenberge ist es von hier nur noch ein Katzensprung. Die Stadt liegt am Tor der Elbtalaue und bietet allerhand Sehenswertes, wie die vielen kulturhistorischen Bauten.

    In Wittenberge findest du verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten, die du über dieprignitz.de einsehen kannst. Am Friedensteich mitten im Stadtwald kannst du rustikale Blockhütten mieten oder im eigenen Zelt schlafen. Direkt an der Elbe unterhalb Wittenberges gibt es einen weiteren Zeltplatz, wo du sogar mit Blick auf die Elbe übernachten kannst.

    Schwer
    05:19
    73,9 km
    13,9 km/h
    160 m
    160 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Deine vierte Etappe führt dich auf 73 Kilometern weiter durch die Flusslandschaft Elbe-Brandenburg bis in die Perle der Prignitz. Die ersten 30 Kilometer radelst du nur auf Uferwegen entlang der Elbe und kannst ganz in die wunderbare Welt der Elbtalaue eintauchen. Von grasenden Wildpferden, Elster-Biebern und Zugvögeln kannst du so manch einen Bewohner dieses traumhaften Naturschutzgebietes entdecken.

    Nach etwa 20 Kilometern radelst du an einem hübschen Café vorbei, wo du dir eine Pause gönnen kannst, oder du versorgst dich selbst mit leckerem Proviant und verweilst in der Natur mit Blick auf die Elbe. Etwa zehn Kilometer weiter gelangst du an den kleinen Lenzer Sportboothafen, der den Abschied der Elbe auf deiner Tour einläutet. Auch hier kannst du im Café eine kleine Rast einlegen und den Blick noch einmal über den Fluss schweifen lassen.

    Nun radelst du durch Lenzen mit einer Burganlage, die auch Gäste zur Übernachtung aufnimmt. Die Tour führt dich weiter am Rudower See vorbei und durch das Rambower Torfmoor. Hinter der Moorlandschaft bei Boberow biegst du rechts ab und radelst die letzten knapp 30 Kilometer auf ruhigen Landstraßen und ausgebauten Fahrradstraßen bis vor den Bahnhof deines Etappenziels Perleberg.

    Die fast 800 Jahre alte Stadt schmiegt sich an die Ufer der Stepenitz und überrascht mit ihren besonderen Winkeln. Du findest hier tolle Unterkünfte über die Prignitzer Gastgeber-Datenbank. Einen öffentlichen Campingplatz gibt es in Perleberg nicht. Wenn du aus deiner Tour eine Rundreise machen möchtest, kannst du auch weitere zwölf Kilometer bis Wittenberge zurückradeln und die Nacht am Ufer der Elbe verbringen.

    Mittelschwer
    03:33
    60,3 km
    16,9 km/h
    240 m
    210 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die fünfte Etappe führt dich auf 60 Kilometern durch die Prignitz und verbindet die sehenswerten, historischen Stadtkerne von Perleberg und Wittstock/Dosse miteinander. Auf dem Weg warten spannende Museen darauf, von dir erkundet zu werden. Auch landschaftlich ist die Strecke reizvoll, denn du radelst durch den Auenwald an der Stepenitz, deren Ufer unter Naturschutz stehen.

    In Wolfshagen kannst du ein Museumsschloss mit authentisch nachempfundenen Räumlichkeiten bewundern. Nach 33 Kilometern auf deiner Tour erreichst du die Pritzwalker Museumsfabrik, wo die Industrialisierung im ländlichen Raum anschaulich und interaktiv dargestellt ist. Freunde der Vogelkunde werden im wenige Kilometer weiter liegenden Heinrich-Gätke-Haus sicherlich Spannendes lernen können.

    Auf besten Radwegen durch das Grüne radelst du weiter und findest immer wieder nette Rastplätze, die zu einer ausgedehnten Stullenpause einladen. Vorbei an den idyllischen Dörfern Sadenbeck und Wilmersdorf und dem Kloster Stift zum Heiligengrabe erreichst du schon bald die malerische Altstadt von Wittstock/Dosse.

    Die Kleinstadt gehört zu den flächenmäßig größten Städten Deutschlands und verfügt neben einem spannenden, archäologischen Erbe auch über ein breites Angebot an Pensionen, das auf wittstock.de eingesehen werden kann. Am etwa zwölf Kilometer entfernt liegenden Dranser See findest du einen Naturcampingplatz. Auch am idyllischen Glambecksee an der Mecklenburgischen Seenplatte kannst du wunderschön zelten.

    Schwer
    04:19
    73,3 km
    17,0 km/h
    400 m
    400 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Heute radelst du 73 Kilometer durch die Rheinsberger Seenplatte bis in die Wasserstadt Fürstenberg und kannst dich auf tolle Bademöglichkeiten und eine wunderschöne Schlossanlage freuen. Durch den historischen Ortskern hindurch und vorbei an der alten Tuchfabrik radelst du aus Wittstock/Dosse hinaus und hinein in die Wiesen, Felder und Wälder des Nordostdeutschen Tieflandes.

    Nach 17 Kilometern erreichst du die ersten Seen bei Sewekow, wo du schöne Badestellen findest und deftig einkehren kannst. Weiter geht es auf ruhigen Straßen durch dichte, mystische Wälder. Schon bald erreichst du Flecken Zechlin, einen idyllischen Erholungsort mit zwei einladenden Badeseen.

    Nachdem du die Aussicht auf das Städtchen genossen hast, radelst du noch etwa zwölf Kilometer bis zum prächtigen Schloss Rheinsberg, dessen Anlage du zu Fuß erkunden kannst. Von hier aus sind es noch knapp 30 Kilometer, die dich durch die herrliche Seenlandschaft und über traumhafte Radwege durch die Natur führen.

    Dein Etappenziel Fürstenberg lockt mit seiner Vielzahl an Seen, Bächen und Flüssen. Hier hast du die Möglichkeit, ein Boot, Kanu oder Floß zu mieten und die Stadt vom Wasser aus zu erkunden. Übernachten kannst du mit Blick auf die Havel in kleinen Bootshäusern oder Ferienwohnungen, die du auf fuerstenberger-seenland.de/uebernachten einsehen kannst. Auch zelten kannst du hier mit Seeblick, zum Beispiel am Röblinsee oder Ellbogensee.

    Mittelschwer
    02:24
    40,9 km
    17,0 km/h
    190 m
    190 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf deiner siebten Etappe radelst du entspannte 41 Kilometer durch die Uckermark, vorbei an traumhaften Seen. Außerdem kannst du auf der Strecke sogar dem Weihnachtsmann einen Brief einwerfen. Hinter Fürstenberg radelst du an der Gedenkstätte des ehemaligen Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück vorbei, das du hier besichtigen kannst.

    In Kürze gelangst du nach Himmelpfort, wo der Briefkasten des Weihnachtsmannes steht, der seine Post tatsächlich auch beantwortet. Vorbei an zahlreichen Seen radelst du weiter entlang der Fahrrad-Draisinenstrecke zwischen Fürstenberg und Templin.

    Das idyllische Städtchen Lychen liegt etwa auf der Hälfte deiner Tour und lädt zu einer ausgedehnten Rast mit Blick auf die Uckermärkische Seenlandschaft ein. Die Strecke führt dich auf asphaltierten Fahrradstraßen weiter durch schattige Wälder, entlang einladender Seen und vorbei an Obstbäumen bis in dein Etappenziel Templin, das mit einem breiten Angebot an Kur, Kultur und Freizeit lockt.

    Du kannst in Templin dem Thermalsoleheilbad einen Besuch abstatten und deinen Beinen eine Erholung gönnen. Unter templin.de/ubernachtung kannst du die Übernachtungsangebote der Stadt einsehen. Auch zum Zelten kannst du dir einen der schönen Seen aussuchen, wie den Templiner See oder den Fährsee.

    Mittelschwer
    02:47
    45,9 km
    16,4 km/h
    260 m
    270 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Deine achte Etappe bringt dich auf 46 Kilometern durch das malerische Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und vorbei an traumhaften Wäldern und Badeseen bis in die Gemeinde Chorin, die bekannt ist für ihr Zisterzienserkloster.

    Vorbei am Südseeflair des Lübbeseestrandes radelst du auf wunderbar asphaltierten Fahrradstraßen durch schattenspendende Wälder. Auf diesen glatten Strecken zu fahren, ist pures Glück. Auf der Hälfte deiner Tour erreichst du Friedrichswalde mit einer kleinen Dorfkirche. Du solltest hier jedoch nicht mit einem Supermarkt rechnen und dich am besten bereits in Templin mit Proviant versorgen.


    Auf deiner Strecke locken immer wieder hübsche Rastplätze am Wegesrand, wo du innehalten und die Natur mit allen Sinnen spüren kannst. Deine Tour durch die Schorfheide führt dich am Grimnitzsee entlang, der mit vielen Badestellen lockt. Weiter geht es auf überwiegend asphaltierten Fahrradstraßen durch den Wald, die dich bis nach Chorin führen.

    In Chorin steht das bekannte Kloster für Tagesbesuche offen, dessen Geschichte bis in slawische Zeiten zurückreicht. Übernachtungsmöglichkeiten kannst du telefonisch bei der Touristeninformation unter (033355) 530053 erfragen. Campingplätze findest du am Parsteiner See oder am Serwester See.

    Mittelschwer
    03:30
    59,3 km
    17,0 km/h
    220 m
    270 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute radelst du 59 Kilometer durch das Oderland bis Wriezen und kannst dich auf einen Abstecher ins Nachbarland Polen freuen. Von Chorin aus fährst du auf wunderbaren Waldwegen durch die Schorfheide-Chorin.

    Danach überquerst du den Oder-Havel-Kanal und gelangst an das beeindruckende Schiffshebewerk hinter Niederfinow. Weiter entlang des Kanals radelst du über Oderberg, wo du eine tolle Aussicht auf die Oderberger Gewässer genießen kannst. Von hier aus folgst du der Wriezener Alten Oder, bis du das Ufer der Oder erreichst, die die geographische Grenze zu Polen bildet.

    Entlang der Oder radelst du nur ein kleines Stück bis Hohenwutzen, wo sich der von Berlin aus nächste Grenzübergang befindet. Auf dem beliebten Markt hinter der Brücke kannst du nach Herzenslaune so ziemlich alles einkaufen, was du dir vorstellen kannst.

    Nun sind es noch etwa 25 Kilometer bis zu deinem Etappenziel, die beschauliche Gemeinde Wriezen am westlichen Oderbruch. Unter wriezen.de kannst du die Angebote für Pensionen und Zimmer einsehen. Die nächsten Campingplätze sind etwa 25 Kilometer entfernt an der Oder gelegen. Natürlich kannst du auch die näheren Biwakplätze aufsuchen oder dir auf eigene Faust ein schönes Plätzchen für dein Nachtlager suchen.

    Mittelschwer
    04:11
    70,7 km
    16,9 km/h
    330 m
    290 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute erwarten dich auf deiner zehnten Etappe 70 Kilometer auf traumhaft ausgebauten Radwegen, vorbei an Schlössern und Seen durch die malerische Landschaft der Märkischen Schweiz. Außerdem kannst du dich auf ein abwechslungsreiches Auf und Ab freuen, wobei die Höhenmeter mit etwa 300 Metern in einem moderaten Rahmen bleiben.

    Nach etwa 14 Kilometern erreichst du das prunkvolle Schloss Reichenow, dessen Anlage zu einer Rast einlädt. Wenn du es lieber rustikal magst, gibt es auf dem Weg auch hübsche Schutzhütten mit Tisch für eine ausgedehnte Stullenpause.

    Weiter durch die Wiesen und Felder erreichst du schon bald Strausberg, wo du deinen Proviant aufstocken und den Straussee genießen kannst. Von hier aus startest du die zweite Hälfte der Tour und radelst die verbleibenden 35 Kilometer über idyllische Dörfer, Wald- und Feldwege bis in den historischen Stadtkern von Fürstenwalde an der Spree.

    Die märkische Stadt besticht mit ihrer schönen Lage am grünen Spreeufer, wo du deine Tour ausklingen lassen kannst. Übernachtungsmöglichkeiten kannst du unter fuerstenwalde-tourismus.de einsehen. Am nahegelegenen Waldsee findest du einen naturnahen Campingplatz.

    Mittelschwer
    02:06
    36,0 km
    17,1 km/h
    120 m
    120 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die elfte Etappe von nur 36 Kilometern führt dich entlang der Fürstenwalder Spree mitten in den historischen Stadtkern Beeskows. Du kannst also noch lässig durch die Fürstenwalder Altstadt schlendern, eine ausgedehnte Pause am Dehmsee einlegen oder den Erlebnishof in Beeskow besuchen. Natürlich kannst du auch mehr Strecke machen und einfach weiterdüsen.

    Hinter Fürstenwalde radelst du dem Verlauf der Fürstenwalder Spree folgend auf gut ausgebauten Radwegen bis Berkenbrück. Nach etwa zehn Kilometern erreichst du schon den Dehmsee, an dem du eine schöne Rast verbringen kannst. Der Radweg führt dich weiter auf wunderbarer Strecke durch den Wald, über eine hübsche Holzbrücke und weiter entlang der mäandernden Spree.

    Durch die Wiesen und Wälder der Beeskower Platte radelst du auf wunderbaren Radwegen und kommst an lohnenswerten Zwischenstopps vorbei, wie zum Beispiel einem Landhaus mit Sauna und Blick auf die weiten Wiesen.

    Das Etappenziel Beeskow hat einiges zu bieten, so die charmante Altstadt, eine spannende Burg mit zeitgenössischem Kulturprogramm und den Abenteuer-Erlebnis-Haustier-Hof für Groß und Klein. Die Unterkünfte von Ferienwohnungen und Pensionen über Jugendherbergen und Campingplätze kannst du unter spreeregion.de einsehen.

    Schwer
    05:01
    82,6 km
    16,5 km/h
    340 m
    310 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute startest du auf deine zwölfte Etappe von knapp 83 Kilometern durch die Lausitz im Süden Brandenburgs, quer durch wunderschöne Wälder und Seenlandschaften bis in die vielfältige Universitätsstadt Cottbus.

    Von Beeskow aus radelst du zunächst dem Verlauf der Spree folgend, dann weiter auf ruhigen Radwegen entlang Obstbaumalleen und kleinen Dörfern. Schon bald erreichst du das Naturschutzgebiet Reicherskreuzer Heide, das etwa auf der Hälfte der Etappe liegt. Hier kannst du dich von der magischen Atmosphäre der Heidelandschaft verzaubern lassen.

    Hinter der Heide radelst du weiter über Wiesen und Felder und erreichst nach etwa 20 Kilometern die Peitzer Teichlandschaft am Hammergraben, wo der Radweg dich mitten hindurchführt. Danach radelst du weiter am Hammergraben entlang und erreichst nach 15 Kilometern dein Etappenziel Cottbus.

    Die Stadt bietet ein breites kulturelles Angebot, diverse Gastronomie und schöne Parkanlagen, wo du deine Tour ausklingen lassen kannst. Das Übernachtungsangebot findest du unter cottbus-tourismus.de. Der nächste Campingplatz ist etwa 15 Kilometer entfernt und liegt direkt an der Talsperre Spremberg.

    Mittelschwer
    04:30
    71,9 km
    16,0 km/h
    250 m
    230 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Deine dreizehnte Etappe führt dich 72 Kilometer auf Spreeradwegen und durch das Lausitzer Seenland bis in den Erholungsort Senftenberg. Aus Cottbus radelst du auf grünen Wasserwegen hinaus und lässt dir von der Spree den Weg weisen. Vorbei an der Talsperre Spremberg fährst du durch herrliche Fichtenwälder und hast rechts von dir kleine, versteckte Badebuchten mit Sandstrand.

    Entlang der Spree radelst du weiter bis Spremberg, wo du die Gelegenheit hast, deinen Proviant aufzustocken. 15 Kilometer weiter erreichst du schon das Lausitzer Seenland, ein stillgelegter und gefluteter Braunkohletagebau. Den Rest deiner Tour schlängelt sich dein Weg zwischen den zahlreichen, südseeblauen Seen hindurch. Hier kannst du jederzeit eine Pause am Strand einlegen.

    Nachdem du die herrliche Strecke am Geierswalder See gefahren bist, radelst du am nicht minder schönen Senftenberger See entlang, wo du natürlich auch baden und einkehren kannst. Hinter dem hübschen Stadthafen biegst du ab und begibst dich direkt in den historischen Stadtkern von Senftenberg.

    Das Gastgeberverzeichnis der Stadt kannst du unter senftenberg.de einsehen. Auf der anderen Seite des Senftenberger Sees gibt es im Hafencamp die Unterkunft der besonderen Art: vier komplett ausgestattete Baumhäuser für zwei Personen. Dein eigenes Zelt kannst du für kleines Geld auch aufschlagen.

    Schwer
    06:25
    106 km
    16,5 km/h
    280 m
    300 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Deine heutige Etappe der Tour Brandenburg führt auf satten 106 Kilometern bis in die idyllische Stadt Uebigau-Wahrenbrück. Wenn dir das zu weit ist, kannst du deine Etappe einfach nach 77 Kilometern in Elsterwerda an der Niederlausitzer Heidelandschaft, oder nach 89 Kilometern in der Kurstadt Bad Liebenwerda enden lassen.

    Los geht die Tour vorbei am Senftenberger See, auf Wald- und Feldwegen über kleine Dörfer und hinein ins Schradenland, dessen Landschaft von Endmoränen geprägt ist. Vorbei an sich im Schlamm suhlenden Wasserbüffeln gelangst du an die Schwarze Elster, deren Lauf dich über Elsterwerda und Bad Liebenwerda bis nach Uebigau-Wahrenbrück führt.

    Das Gastgeberverzeichnis von Uebigau findest du unter uebigau-wahrenbrueck.de. Hier kannst du nach deiner langen Etappe zu günstigen Preisen in einem neobarocken Schloss nächtigen. Am Kiebitzer Baggerteich kannst du außerdem sehr günstig zelten, saunieren und grillen.

    Mittelschwer
    04:55
    86,7 km
    17,6 km/h
    230 m
    260 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute radelst du knapp 87 Kilometer bis Luckenwalde im Landkreis Teltow-Fläming und darfst dich auf den feinsten Asphalt des Flaeming-Skate Rundweges freuen.

    Los geht's auf knapp 20 Kilometern am herrlichen Ufer der Schwarzen Elster. Danach radelst du vorbei am Badesee bei Bernsdorf, über kleine Ortschaften mit Hofläden und vorbei am romantischen Schloss Wiepersdorf.

    Von hier aus geht es weiter auf der Strecke des Flaeming-Skate, wo du auf der fein asphaltierten Strecke ohne Kontakt zum Autoverkehr nur so dahingleitest. Dieses herausragende Fahrgefühl begleitet dich bis kurz vor den Stadtrand deines Etappenziels Luckenwalde.

    In Luckenwalde lockt die Hutfabrik als architektonisches Highlight, der Marktplatz mit frühgotischem Glockenturm sowie die Kunsthalle Vierseitenhof zu einem Besuch. Unterkünfte findest du hier: luckenwalde.de. Der nächste Campingplatz liegt am etwa 15 Kilometer entfernten Glienicksee.

    Mittelschwer
    03:39
    60,4 km
    16,5 km/h
    210 m
    200 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Deine 16. Etappe führt auf 60 Kilometern durch den Niederen Fläming, auf dem Flaeming-Skate Radweg und schönen Uferwegen bis in den mittelalterlichen Stadtkern von Treuenbrietzen.

    Vorbei am Luckenwalder Wahrzeichen radelst du aus der Stadt hinaus und begibst dich auf die Traumradwege der Region. Mit etwas Glück entdeckst du sogar den größten Vogel unseres Planeten am Wegesrand. Vorbei am Kloster Zinna radelst du durch Jüterbog, die mittelalterliche Hauptstadt des Flämings, und hast hier die Gelegenheit, Proviant zu besorgen und den einzigartigen Stadtkern zu besichtigen.

    Die zweite Hälfte deiner Tour radelst du ein kleines Stück weiter auf dem Flaeming-Skate entlang weiter Felder, kleiner Ortschaften und Überresten der Kriegszeit. Schon bald erreichst du dein Etappenziel am Nordrand des Niederen Flämings, die idyllische Kleinstadt Treuenbrietzen.

    Das Gastgeberverzeichnis der Stadt gibt es als PDF unter treuenbrietzen.de/upload/Gastliches_2018-19_web_mini.pdf. Hier kannst du sogar Urlaub auf dem Bauernhof machen. Der nächste Campingplatz liegt etwa 20 Kilometer entfernt. Alternativ ist es erlaubt, abseits der Naturschutzgebiete für eine Nacht ein Zelt aufzuschlagen oder bei Privatgrundstücken um Erlaubnis zu fragen.

    Mittelschwer
    03:05
    51,4 km
    16,6 km/h
    290 m
    250 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf Etappe 17 radelst du in einem 51 Kilometer langen Bogen durch die Niedere und Hohe Fläming bis in die Kurstadt Bad Belzig mit der spannenden Burg Eisenhardt.

    Hinter Treuenbrietzen geht es auf asphaltierten Fahrradstraßen durch dichte Wälder. Über Felder und kleine Ortschaften radelst du vorbei an Kirschbäumen und einer hübschen Bockwindmühle. Bei Marzehns gelangst du auf den Europaradweg, der dich den Rest deiner Tour führen wird.

    Auf der Strecke radelst du an hübschen Dorfkirchen und Rastplätzen vorbei, die dich zu einer kleinen Pause einladen. Bei deinem Etappenziel lohnt sich ein Abstecher zur Burg Eisenhardt. Neben spannenden Rundgängen gibt es hier auch ein Café, Burghotel, Hofladen und eine wunderbare Aussicht auf Bad Belzig. Natürlich bietet auch das Thermalsolebad einen tollen Ausklang für deine Tour.

    Unterkünfte in verschiedenen Preisklassen findest du hier: belzig.com/planen-buchen/gastgeber. Der nächste Campingplatz Hoher Fläming ist etwa zwölf Kilometer entfernt.

    Mittelschwer
    04:16
    73,8 km
    17,3 km/h
    240 m
    310 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Deine letzte Etappe der 1.088 Kilometer langen Tour zurück nach Brandenburg an der Havel steht heute an. Auf knapp 74 Kilometern radelst du durch die nördliche Hohe Fläming und die Wald- und Seenlandschaft der Lehniner Mittelheide.

    Die Tour führt dich vorbei an Überresten der Berliner Mauer aus Bad Belzig hinaus und du erreichst nach etwa zehn Kilometern das Naturschutzgebiet Baitz, wo du mit etwas Glück seltene Vogelarten zu Gesicht bekommst. Weiter geht es auf traumhaften Waldwegen und du radelst an militärischen Überresten des geteilten Landes vorbei. Am Wegesrand laden dich hübsch geschreinerte Holzschutzhütten auf eine Rast ein.

    Hinter dem ehemaligen Truppenübungsplatz durchquerst du die von Seen durchzogene Heidelandschaft um Lehnin und kannst dich an einer der Wasserstellen zur Pause niederlassen oder dem Kloster Lehnin einen Besuch abstatten.

    Über Wald- und Feldwege näherst du dich deinem Etappenziel. Das letzte Stück radelst du wunderschön am Ufer der Havel entlang und genießt tolle Blicke auf das Wasser.

    In Brandenburg endet die Tour vor dem Bahnhof. Von hier aus bist du super angebunden und fährst in weniger als einer Stunde nach Berlin, Potsdam oder Magdeburg. Natürlich kannst du die Stadt auch noch erkunden und lohnenswerte Ziele ansteuern, wie das Industriemuseum, das archäologische Landesmuseum oder die zahlreichen Kirchen und Baudenkmäler im historischen Stadtkern.

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Collection Statistik

  • Touren
    18
  • Distanz
    1 172 km
  • Zeit
    70:31 Std
  • Höhenmeter
    4 170 m

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