Tamara

Die Gipfel immer im Blick – Alpenpanorama-Weg Schweiz

Markus Paulini

Die Gipfel immer im Blick – Alpenpanorama-Weg Schweiz

Wander-Collection von Tamara
22-50 Tage
3-6 Std / Tag
510 km
13 840 m
13 870 m

Der Name ist definitiv Programm: Der Alpenpanorama-Weg durchzieht auf einer Strecke von 510 Kilometern einige der schönsten Landschaften der Schweiz. Vom Bodensee wanderst du in 29 Etappen nach Genf – dich erwarten sowohl alpine Berggipfel und urchige Alphütten als auch mediterrane Weingärten und herrliche Seen. Dabei hast du die verschneiten Alpen, die Hügel des Mittellandes und den Jura immer im Blick.

Auf diesem herrlichen Weitwanderweg wanderst du durch das Appenzellerland, das Toggenburg, die Zentralschweiz, das Emmental, das Schwarzenburger- und das Greyerzerland an die Riviera des Genfersees, dem Lac Léman, und erreichst schliesslich dein Ziel in der pulsierenden Metropole Genf.

Der längste Abschnitt der Route verläuft durch die bunte Kulturlandschaft der Schweizer Voralpen, wo noch heute traditionelle Alpwirtschaft betrieben wird. Grasende Kühe, blumenbestandene Alpwiesen und würziger Käse sind deshalb deine allgegenwärtigen Begleiter auf dem Alpenpanorama-Weg. Am Genfersee wechseln dann die Umgebung, das Klima und die Sprache: Sonnenverwöhnte Weinhänge, sandige Badestrände und herrschaftliche Châteaus prägen das Bild.

Alle Etappen des Alpenpanorama-Wegs sind ohne alpine Erfahrung sicher zu begehen. Sie unterscheiden sich jedoch in der Länge und der zu überwindenden Höhenmeter. Auf den besonders langen Etappen (zum Beispiel Etappe 6, 10 oder 27) besteht die Möglichkeit, die Strecke per Bahn oder Bus zu verkürzen. Generell gibt es entlang des Alpenpanorama-Wegs mehrere Anbindungen an das öffentliche Verkehrsnetz, somit kannst du den Weitwanderweg auch aufteilen und nur einzelne Etappe wandern. Die Nächte verbringst du in idyllischen Orten oder Städten mit einer breiten Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten, gemütlichen Berghotels und Hütten.

Wenn du also Lust auf ein panoramareiches Weitwander-Abenteuer mit einer abwechslungsreichen Mischung aus Natur und lebendigen Städten hast, dann ist der Alpenpanorama-Weg genau das Richtige für dich.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    05:30
    17,0 km
    3,1 km/h
    940 m
    440 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Startpunkt des Alpenpanorama-Wegs liegt in Rorschach am wunderschönen Bodensee: Vom Hafen aus geht es anfangs an der Seepromenade entlang, bevor du durch die östlichen Ausläufer der Stadt ins Hinterland wanderst. Der Weg führt stetig bergauf und führt dich entlang der Bahngleise nach Heiden. Der Aufstieg zum Luftkurort wird mit herrlichen Ausblicken auf den Bodensee und zum Alpstein belohnt. Kurz nach Heiden erreichst du den ersten Gipfel deines Weitwander-Abenteuers, den 1.120 Meter hohen Kaienspitz.

    An der Schutzhütte der Naturfreunde kannst du eine Pause einlegen und das Panorama auf dich wirken lassen. Im Anschluss geht es über Rehetobel ins Chastenloch hinunter, wo sich ein uriges Restaurant befindet. Am Ufer der Goldach kannst du dich mit einer Brettljause stärken, die dir Kraft für den letzten Anstieg des Tages gibt. Durch den Wald wanderst du zum ehemaligen Landsgemeindedorf Trogen hinauf, wo du die Nacht verbringst.

    Mittelschwer
    04:11
    13,4 km
    3,2 km/h
    450 m
    590 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zu Beginn der zweiten Etappe wanderst du von Trogen auf den Gipfel der Hohen Buche. Hier kannst du es dir auf einer der Rastbank gemütlich machen und die grossartige Aussicht auf den Säntis, den Bodensee und das Appenzellerland geniessen. Oder du gönnst dir im Gasthaus Hohe Buche ein zweites Frühstück.

    Durch einen bunten Mix aus Wiesen, Feldern und Wäldern geht es anschliessend in den Ort Bühler hinunter. Auch hier findest du Einkehrmöglichkeiten, die dich mit Energie für den bevorstehenden Aufstieg versorgen. Mit phänomenalen Aussichten auf die Schweizer Alpen folgst du dem verschlungenen Weg durch die schöne Landschaft. Der letzte Abschnitt dieser Etappe bringt dich in den weiten Talkessel von Appenzell mit seinen reich verzierten Bürgerhäusern und der sehenswerten Pfarrkirche Sankt Mauritius.

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  • Schwer
    05:17
    15,6 km
    2,9 km/h
    990 m
    420 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Am dritten Tag wird es alpin: Von Appenzell steigst du auf die Alp Wasserschaffen hinauf. Bunte Wiesenblumen und weite Ausblicke begleiten dich auf deinem Weg nach Scheidegg, wo ein urchiges Gasthaus zur Einkehr einlädt. Leg die Füsse hoch und lass dir auf der grossen Terrasse die Sonne ins Gesicht scheinen. Gestärkt geht es am Kronberg-Grat entlang – parallel zum Alpstein mit entsprechend fantastischem Panorama.

    An der schneeweissen Jakobskapelle vorbei folgst du dem Pfad im Zickzack auf den Gipfel des 1.663 Meter hohen Kronberg. Eine Seilbahn verbindet den Gipfel mit dem Ort Jakobsbad im Tal. Vom höchsten Punkt dieser Etappe geht es anschliessend durch eine schöne Alplandschaft hinunter auf die Schwägalp – Talstation der Säntis-Luftseilbahn und dein heutiges Ziel. Wenn du möchtest, kannst du noch mit der Seilbahn auf den aussichtsreichen Gipfel des 2.502 Meter hohen Säntis fahren, von dem du alle Nachbarländer der Schweiz sehen kannst.

    Mittelschwer
    04:23
    12,5 km
    2,8 km/h
    430 m
    950 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der vierten Etappe erwarten dich viel Ruhe, Natur und Stille: Nach einer Nacht auf der Schwägalp wanderst du erstmal Richtung Südwesten. Über den Stelzenboden und den Dunkelboden geht es nach Lutertannen ins Tal hinab. Dabei durchquerst du eine Alplandschaft wie aus dem Bilderbuch mit Blumenwiesen, grasenden Kühen und rauschenden Bächen.

    Nachdem du Lutertannen durchquert hast, geht es wieder bergauf und du erreichst auf 1.459 Metern den Aussichtspunkt Risipass. Wenn du hungrig bist, kannst du von hier einen Abstecher zur bewirtschafteten Alp Leser machen. Ansonsten folgst du dem Wanderpfad, der sich in unzähligen Kurven nach unten windet. Mit Blick auf den Neuenalpspitz wanderst du nach Stein am Fluss Thur, deinem heutigen Etappenziel.

    Schwer
    05:06
    14,0 km
    2,7 km/h
    790 m
    730 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Pack dir beim Frühstück am fünften Tag lieber noch ein extra Jausenbrot als Proviant ein, denn direkt in Stein beginnt der recht lange Aufstieg zur Vorderen Höhe hinauf. Der Pfad windet sich parallel zum plätschernden Dürrenbach am Hang entlang. Nach gut drei Kilometern erreichst du im Wald einen malerischen Rastplatz, der zu einer Verschnaufpause einlädt.

    Ausgeruht nimmst du die letzten Höhenmeter bis zum Gipfel Vorder Höhi in Angriff und wirst oben mit einer herrlichen Aussicht auf die Glarner Berge belohnt. In der kleinen Beiz am Gipfel, die Sommer wie Winter geöffnet hat, kannst du dich mit Bergkäse stärken. Dem abwechslungsreichen Höhenweg um den Gulmen herum folgend, erreichst du die saftigen Wiesen des Hochmoor Hinterhöhi. Über die Strichboden Alp und am Mattstock vorbei geht es nach Amden hinunter, dein Etappenziel. Alternativ kannst du vom Mattstock auch mit der Sesselbahn nach Amden fahren.

    Schwer
    07:01
    26,0 km
    3,7 km/h
    140 m
    590 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die sechste Etappe hat es in sich und das nicht nur, weil sie 26 Kilometer lang ist: Du wanderst durch drei Kantone und an zwei Seen vorbei. Dabei wechselst du von der Ost- in die Zentralschweiz. Wenn du die lange Etappe etwas abkürzen möchtest, dann kannst du von Amden den Bus hinab nach Weesen nehmen. Die unglaublichen Ausblicke auf den Walensee beim Abstieg hinab zum Seeufer machen diesen Abschnitt jedoch besonders schön.

    Vorbei am Hafen Weesen führt dich die Route am Fluss Linth entlang nach Ziegelbrücke. Dort überquerst du das Gewässer und gelangst nach Niederurnen. Der Weg verläuft ohne größere Höhenunterschiede am Talboden entlang nach Bilten und anschliessend nach Reichenburg. Nach knapp 19 Kilometern kannst du dich im Hirschlensee erfrischen und marschierst dann weiter bis nach Siebnen, wo du die Nacht verbringst. Eine zweite Möglichkeit, die Etappe abzukürzen, bietet die Zugverbindung zwischen Ziegelbrücke und Siebnen mit mehreren Zwischenstopps.

    Schwer
    06:54
    22,1 km
    3,2 km/h
    940 m
    490 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Mit 22 Kilometern und mehr als 900 Höhenmetern ist die siebte Etappe eine der herausforderndsten des gesamten Alpenpanorama-Wegs. Zu Beginn geht es von Siebnen auf flachen Wegen durch Siedlungen und Wohngebiet Richtung Lachen am Obersee. Dort beginnt der zünftige Aufstieg hinauf zum Stöcklichrüz. Mit jedem bezwungenen Höhenmeter werden die Ausblicke besser und du lässt das geschäftige Tal hinter dir. Wenn du für die letzten Meter hoch zum Gipfel noch einen extra Schub Energie brauchst, kannst du dich im Diebishüttli mit Kuchen stärken.

    Vom Stöcklichrüz hast du dann einen herrlichen Ausblick auf den Sihlsee. Vom höchsten Punkt der Etappe geht es dann hinab zum Etzelpass und der dortigen St. Meinradskapelle. Im Anschluss folgst du der Passstrasse zum Geburtshaus von Paracelsus. Nach einer kurzen Besichtigung wanderst du auf flachen Wegen zum Ufer des schimmernden Sihlsees, wo du nach 22 Kilometern das beeindruckende Kloster Einsiedeln erreichst. Die weitläufige Anlage lohnt einen Besuch, entweder als Abschluss der siebten oder zu Beginn der achten Etappe.

    Schwer
    06:04
    19,3 km
    3,2 km/h
    570 m
    740 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einer Nacht in Einsiedeln startest du am Morgen des achten Tages auf die Erhebung des Chatzenstrick hinauf. Von dort geht es weiter nach Altmatt, wo du durch die interessante Flora des Hochmoors Rothenthurm wanderst. Nachdem du den Bach Biber überquert hast, folgst du dem Pilgerweg zur malerisch gelegenen Kapelle St. Jost.

    Auf den Rastbänken kannst du die Sonne geniessen und kurze Zeit später gelangst du zum Pass Raten, wo sich ein Restaurant befindet. Gestärkt geht es dann in den Wald hinein. Weiche, schattige Pfade leiten dich zum Weissen Kreuz, einem herrlichen Aussichtspunkt mit Blick auf den blauen Ägerisee. Das Zugerland vor Augen, steigst du nach Unterägeri hinab, deinem heutigen Etappenziel.

    Mittelschwer
    03:38
    12,6 km
    3,5 km/h
    200 m
    510 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf dieser Etappe heißt es Seen-Hopping Deluxe: Von Unterägeri am schönen Ägerisee wanderst du zum traumhaften Zugersee. Anfangs verlässt du Unterägeri Richtung Süden und marschierst durch eine grüne Landschaft, die von mehreren Bächen durchzogen wird. Nach gut der Hälfte erwartet dich die Alpwirtschaft Brunegg mit einer grossen Sonnenterrasse und leckeren Gerichten an der Ostflanke des Zugerbergs. Diese Gegend ist übrigens für die leckere Zuger Kirschtorte bekannt.

    Mit wechselnden Ausblicken geht es talwärts. Bevor du dein heutiges Ziel in Zug erreichst, kannst du an der schmucken Kapelle St. Verena eine Rast einlegen. Abschliessend erwartet dich die pittoreske Altstadt von Zug mit der Kirche St. Michael, der Burg Zug und der alten Stadtmauer. Wenn du noch eine Abkühlung brauchst, kannst du bei der Badewiese Seeliken in den glasklaren Zugersee springen.

    Schwer
    08:04
    28,6 km
    3,5 km/h
    600 m
    580 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit traumhaften Blicken über den Zugersee beginnt die zehnte Etappe, mit 28,6 Kilometern die längste des Alpenpanorama-Wegs. Wenn du die Strecke abkürzen möchtest, dann kannst du zum Beispiel von Zug mit – ja, du hast es erraten – dem Zug nach Hünenberg fahren. Ansonsten folgst du dem Weitwanderweg am Seeufer des Zugersees entlang. Es geht an kleinen Häfen, Seebädern und am Schloss St. Andreas vorbei in den Villette Park bei Cham. Hier laden kunstvolle Blumenbeete und mächtige Baumriesen zu einer Verschnaufpause ein.

    Zwischen Seeufer und Gleisen führt der Weg weiter Richtung Süden. Bei Buonas verlässt du den Zugersee und biegst nach Meierskappel ab. Im Anschluss folgt der Aufstieg hinauf zum aussichtsreichen Michaelskreuz mit Gasthof und Heiratskapelle. Nach einer Einkehr im Gasthof folgt ein stetes Auf und Ab durch die Landschaft bei Udligenswil und Adligenswil. Vorbei am Golfplatz Luzern geht es hinab zum Ufer des bekannten Vierwaldstättersees. Auf der belebten Seepromenade schlenderst du an Schiffen und Booten vorbei ins Zentrum von Luzern, deinem Etappenziel.

    Mittelschwer
    03:49
    13,1 km
    3,4 km/h
    360 m
    310 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die elfte Etappe ist mit 13 Kilometern eine vergleichsweise entspannte. Vom Ufer des Vierwaldstättersees geht es anfangs vorbei an den vielen kunstvollen Brücken, welche die Reuss überspannen, Richtung Luzern Kleinstadt. Bald lässt du die lebendige Stadt hinter dir und wanderst auf den Sonnenberg, von dem aus du Luzern, seine Aussengemeinden und den Vierwaldstättersee überblickst.

    Eine schöne Allee leitet dich in den Sonnenbergwald. In engen Serpentinen geht es in die beeindruckende Renggloch-Schlucht hinab, die dir Einblick in die Geologie der Region bietet. Rauschende Wasserfälle und senkrechte Felswände machen die Schlucht so besonders. Im Anschluss verläuft er Alpenpanorama-Weg weiter bergab und bald erreichst du den Ort Blatten. Dort kannst du die Kirche St. Jost besuchen oder im Gasthaus Krone einkehren. Auf dem letzten Teilstück bis zu deinem Etappenziel Malters folgst du dem Lauf der Kleinen Emme.

    Mittelschwer
    02:41
    10,2 km
    3,8 km/h
    120 m
    30 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zwölfte Etappe verläuft auf ihrer gesamten Länge auf einem der Hauptstränge des Jakobswegs. Nach einer Nacht in Malters startest du am Ufer der Kleinen Emme, die dich Richtung Südwesten führt. Auf fast ebenen Wegen wanderst du entspannt zum Schwellisee, wo ein schöner Rastplatz zu einer Pause im Grünen einlädt.

    Nachdem du deinen Proviant verspeist hast, geht es weiter am Flusslauf der Kleinen Emme entlang nach Werthenstein, einem bekannten Wallfahrtsort. Die Klosteranlage mit der kunstvollen Kirche kann besichtigt werden und im benachbarten Gasthaus Kloster kannst du dich für den letzten Abschnitt stärken. Im Anschluss überquerst du die Kleine Emme und wanderst nun am nördlichen Ufer bis nach Wolhusen, deinem heutigen Ziel.

    Schwer
    05:28
    17,0 km
    3,1 km/h
    1 010 m
    200 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute warten 1.000 Höhenmeter auf dich, pack dir beim Frühstück also noch eine extra Portion auf deinen Teller. Von Wolhusen folgst du dem Fluss auf der nördlichen Uferseite aus der Gemeinde hinaus, bevor du auf den Steinhuserberg hinaufsteigst. Dort erwarten dich die ersten herrlichen Ausblicke des Tages. An Wiesen, Feldern und verstreuten Bauernhöfen vorbei geht es auf dem Chruzhübel. Entlang des Weges findest du immer wieder schöne Rastplätze mit tollen Rundblicken über die Emmentaler Hügel.

    Anschliessend tauchst du in die naturnahen Wälder des UNESCO Biosphärenparks Entlebuch ein. Bei der urchigen Chrotthütte kannst du eine verdiente Pause einlegen, bevor du den letzten Anstieg dieser Etappe angehst: Der Weg durch den Chrachegrabe bis Hapfigchnubel hat es in sich, mächtige Bäume sorgen dafür für Schatten und frische Luft. Via der Alpwirtschaft Stächelegg wanderst du weiter bis zum Napf, wo du auf 1.408 Metern dein Ziel erreichst. Der Blick vom Gipfel auf die Alpenkette, das Mittelland und den Jura ist traumhaft. Die Nacht verbringst du im gemütlichen Berghotel Napf.

    Mittelschwer
    03:42
    11,7 km
    3,2 km/h
    250 m
    490 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die 14. Etappe startet mit einem herrlichen Bergpanorama am Napf – In aller Ruhe kannst du hier die Landschaft des Emmentals auf dich wirken lassen. Nach einem kräftigen Frühstück im Hotel Napf wanderst du durch den Wald zur Eiflue hinab. Du lässt den Gipfel hinter dir und kommst schon bald beim Bergrestaurant Niederänzi vorbei. Dann geht es noch ein Stück bergab zum Änzisattel, bevor der steile Aufstieg hinauf nach Hochänzi beginnt.

    An klaren Tagen geniesst du vom Höhenweg eine grandiose Aussicht auf die Alpen, das Mittelland bis hin zum Jura. Nach knapp der Hälfte dieser Etappe erreichst du die bekannte Obere Lushütte, die zu einer Stärkung einlädt. Mit neuen Kräften geht es weiter über die Geissgratflue, den Rotchnubel und Bluttenriedschwand zur Lüderenalp. Das beliebte Ausflugsziel mit schöner Rundumsicht ist dein heutiges Ziel. Hier steht übrigens mit 38 Metern die längste aus einem Stück gefertigte Sitzbank der Welt.

    Schwer
    05:00
    16,8 km
    3,4 km/h
    440 m
    630 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Nach einer entspannten Nacht auf der Lüderenalp wanderst du auf aussichtsreichen Wanderwegen hinab ins Tal der Emme. Der Abstieg ist einfach und führt durch ein Mosaik aus Wäldern und Alpwiesen, die mit traditionellen Bauernhöfen gespickt sind. Nach gut sechs Kilometern erreichst du den Dürsrütiwald, der sich durch mächtige, bis zu 350 Jahre alte Weisstannen auszeichnet. Mit dem Etappenziel vor Augen, Moosegg, steigst du weiter ab und nach gut 300 Höhenmetern querst du bei Neumühle die rauschende Emme.

    Am Flussufer ist der tiefste Punkt dieser Etappe erreicht und anschliessend beginnt der Weg wieder anzusteigen. Über Lauperswil geht es zur Ruine Wartenstein hinauf – einige Reste der Höhenburg kannst du im Wald noch entdecken. An Weilern und Weiden vorbei marschierst du deinem Ziel entgegen. Herrlich ist der Blick von oben auf Langnau, das Emmental und die Berner Alpenkette. Die Nacht verbringst du im Hotel Moosegg, das für seine Freilichtspiele und Veranstaltungen bekannt ist.

    Mittelschwer
    04:59
    17,2 km
    3,4 km/h
    300 m
    710 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die 16. Etappe startet am Hotel Moosegg und führt dich anfangs in den schattigen Blasewald. Auf weichen Waldwegen steigst du zur Blasenfluh hinauf, mit 1.118 Metern ein aussichtsreicher Gipfel. Du blickst auf Langnau und die weichen Hügel der Gemeinden Oberthal, Signau und Lauperswil. Gemütlich geht es nach Grosshöchstetten hinab, wo du mehrere Einkehrmöglichkeiten findest.

    Durch kleine und grössere Dörfer verläuft der Alpenpanorama-Weg durch die bunte Landschaft und bringt dich ins breite Aaretal. In Münsingen erreichst du dein heutiges Etappenziel – zum Abschluss dieses Tages kannst du das Schloss mit seinem schönen Schlosspark besuchen oder du kehrst ins gemütliche Restaurant Schlossgut ein.

    Schwer
    06:20
    20,3 km
    3,2 km/h
    860 m
    510 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Tag 17 des Alpenpanorama-Wegs fordert deine Waden: Mehr als 20 Kilometer und 860 Höhenmeter warten auf dich. Vom Zentrum in Münsingen geht es ans Ufer der Aare, die du sogleich übrquerst. Vom Tal steigst du auf den Belpberg hinauf. Oben angekommen erwarten dich eine weite Aussicht sowie das traditionelle Restaurant Chutzen. An Gütern und Höfen vorbei geht es im Anschluss ins Gemüseland Gürbetal und den Ort Toffen.

    Von der Ebene machst du dich sogleich an den fordernden Aufstieg hinauf auf den Längenberg. Der Weg verläuft durch kleinere Waldgebiete wie das Rattenholz und den Tannwald, dazwischen beeindrucken immer wieder grossartige Aussichten auf die Berner Alpen. An deinem Ziel Rüeggisberg angekommen, kannst du die eindrücklichen Ruinen des Klosters Rüeggisberg besuchen. Die Anlage zählte im frühen Mittelalter zu den bedeutendsten Klosterbauten der heutigen Eidgenossenschaft.

    Schwer
    05:19
    17,2 km
    3,2 km/h
    680 m
    470 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die 18. Etappe startet in Rüeggisberg. Über eine Kuppe mit Blick auf die Berner Alpen geht es in den Schwarzwassergraben hinunter, wo du auf der ältesten Betonbogenbrücke der Welt den Fluss Schwarzwasser überquerst. Je nach Jahreszeit und Wetter verändern sich die Kiesbänke und grünen Ufer des Flusses. Im Anschluss wanderst du durch kleinere Siedlungen und an Höfen vorbei nach Schwarzenburg. Dort findest du eine gute Auswahl an Shops und Einkehrmöglichkeiten für eine Pause.

    Am Schwarzenburger Plateau folgst du dem Alpenpanorama-Weg durch Wiesen und Wälder entlang des Dorfbaches. Dann beginnt der letzte Aufstieg für heute: Du wanderst auf das aussichtsreiche Guggershörnli mit seinem berühmten Vreneli. Auf der Aussichtsplattform angekommen, kannst du dich über ein herrliches Panorama freuen, das bis nach Bern reicht. Nur wenige Gehminuten später erreichst du dein heutiges Ziel, Guggisberg. Dort kannst du im Gasthaus Sternen übernachten.

    Schwer
    05:03
    16,5 km
    3,3 km/h
    550 m
    610 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf dieser Etappe wechselst du vom Berner Mittelland zu den Freiburger Voralpen – dich erwartet erst eine sanfte Hügel- und dann eine beeindruckende Berglandschaft. Du startest in Guggisberg und wanderst zunächst bergab ins Tal des Laubbachs. Dann windet sich der Weg auf einen bewaldeten, von Bächen durchzogenen Höhenrücken hinauf und am Weiler Martisgraben erreichst du den höchsten Punkt dieses Tages.

    Anschliessend wanderst du nach Zollhaus hinab, dem Eintrittstor zum Kanton Freiburg. Dort vereinigen sich die Kalte Sense und die Warme Sense und werden zum Fluss Sense. Durch Weiden und Wälder leitet dich die Route am Lauf der Warmen Sense entlang. Über die gepflasterte Steinbrücke von Geissalp geht es ans andere Ufer und nachdem du einige Weiler hinter dir gelassen hast, weitet sich das Tal und gibt den Blick auf den schönen Schwarzsee frei. Dein Ziel ist der zauberhafte Ferienort Schwarzsee, der von idyllischer Natur umgeben ist.

    Mittelschwer
    04:02
    12,0 km
    3,0 km/h
    580 m
    630 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Etappe beginnt mit einem herrlichen Abschnitt entlang des Schwarzseeufers: Umgeben von der idyllischen Natur der Freiburger Voralpen wanderst du an der Dankes-Grotte vorbei, die einen Abstecher lohnt. Vom Seeufer steigst du dann zur kleinen Alphütte Hubel Rippa hinauf, wo dich eine Stärkung und eine beeindruckende Sicht auf den Schwarzsee erwarten. Weiter bergauf kommst du bei der Alphütte Unteri Rippa vorbei und wanderst in den von Gletschern geformten Breccaschlund.

    Mit Blick auf steile Felshänge geht es hinauf auf den Euschelspass, der vom Chällihorn und vom Chörblispitz eingerahmt ist. Vom Stierenberg geniesst du einen letzten traumhaften Blick auf den Schwarzsee, bevor du eine Entscheidung treffen musst: Auf den nächsten Metern warten gleich drei Alphütten mit verführerischen Köstlichkeiten auf dich. Gestärkt folgst du dann dem Pfad, der sich über Alpwiesen ins Tal schlängelt. Nach 12 Kilometern erreichst du dein Etappenziel Jaun, einziges deutschsprachiges Dorf im Greyerzbezirk.

    Schwer
    06:09
    22,5 km
    3,7 km/h
    240 m
    480 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die abwechslungsreiche Etappe beginnt in Jaun, wo du den rauschenden Wasserfall am Ortsrand besichtigen kannst. Dann geht es entlang des Jaunbachs und gleichzeitig der Sprachgrenze in Richtung Charmey. Vom Wasser begleitet, wanderst du durch kleinere Waldabschnitte und Dörfer durch das Tal. Das malerische Dorf Charmey, das ab dem Hochmittelalter das wichtigste Produktionszentrum für den Käse Gruyère war, erwartet dich am Ausgang des Tals.

    Dann geht es an den Lac de Montsalvens. Auf einer Hängebrücke wechselt du ans andere Ufer und folgst dem Weg zum Staudamm aus dem Jahr 1920. Im Anschluss marschierst du über Brücken und in den Fels gehauene Galerien durch die wilde Jaunbachschlucht. Am Ende der Schlucht erreichst du Broc, von wo aus du weiter ins mittelalterliche Städtchen Gruyères wanderst, das für sein beeindruckendes Schloss bekannt ist. Ausserdem lohnt ein Besuch der Kirche und des HR Giger Museums. Von eindrücklicher Natur und Architektur umgeben, verbringst du die Nacht in Gruyères.

    Schwer
    05:27
    15,9 km
    2,9 km/h
    800 m
    500 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zu Beginn der Etappe 22 lässt du den Hügel mit dem im XII. Jahrhundert gegründeten Städtchen Gruyères hinter dir und folgst dem Pfad der Käsereien. Hoch über La Provêta kannst du für diese Region typische Chalets und Berghütten entdecken, die zu einer Verkostung lokaler Produkte einladen. Der Alpenpanorama-Weg führt stetig bergauf und am Plan Francey erreichst du auf über 1.500 Metern den höchsten Punkt des heutigen Tages.

    Am Gipfel kannst du in das Restaurant einkehren oder du fährst mit der Seilbahn auf den aussichtsreichen Le Moléson hinauf. Auf gleichbleibender Höhe wanderst du zur Alphütte Gros-Plané weiter, die ebenfalls zu einer Pause einlädt. Im Anschluss steigst du durch den Wald hinab in den Ferienort Les Paccots, der ein beliebter Startpunkt für zahlreiche Wanderungen ist. In dem Ort findest du eine gute Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten.

    Schwer
    06:09
    19,6 km
    3,2 km/h
    520 m
    1 140 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Du startest in Les Paccots und zu Beginn dieser Etappe geht es an den Skiliftanlagen außerhalb des Ortes vorbei. Durch einen schattigen Wald gelangst du an den Bach Veveyse de Fégire, der die Grenze zwischen den Kantonen Freiburg und Waadt bildet. Dann wanderst du weiter zur bewirtschafteten Alp Les Mossettes, wo du regionale Spezialitäten probieren kannst.

    Mit neuen Kräften folgst du dem Alpenpanorama-Weg durch die einzigartige Landschaft des Schutzgebiets Marais des Tenasses. Auf Holzbohlenwegen spazierst du durch die beeindruckenden Sümpfe. Im Anschluss geht es mit weiten Aussichten auf den Genfersee und die umliegenden Alpen ins Tal nach Blonay. Alternativ kannst du von der Haltestelle Lally auch mit der Zahnradbahn hinabfahren. Am Schloss Blonay vorbei führt dich die Route nach Vevey am schönen Genfersee, dein heutiges Ziel.

    Schwer
    05:11
    19,4 km
    3,7 km/h
    200 m
    270 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Etappe 24 ist eine wahre Genusswanderung entlang des nördlichen Ufers des Genfersees. Du lässt den Trubel in Vevey hinter dir und tauchst in die sonnenverwöhnten Weinberge ein. Mit ständig wechselnden Ausblicken auf das blaue Wasser und die grünen Reben wanderst du Richtung Westen. Ein besonderes Juwel ist das Örtchen Saint-Saphorin mit seinen engen Gassen und steinernen Häusern.

    Nachdem du du Rivaz durchquert hast, spazierst du durch die steilen Rebhänge des Lavaux, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Beim Winzerdorf Epesses hältst du dich links und gelangst direkt an das Ufer des Genfersees. An kleinen Häfen und auf schönen Promenaden folgst du dem Alpenpanorama-Weg bis nach Lausanne. In der wunderschönen Metropole verbringst du die Nacht und kannst den Tag mit einer Bootsfahrt über den Genfersee, französisch Lac Léman, abschliessen.

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Collection Statistik

  • Touren
    29
  • Distanz
    510 km
  • Zeit
    151:42 Std
  • Höhenmeter
    13 840 m13 870 m

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