Fontane.RAD Tour

Die FONTANE.RAD-Route: Auf den Spuren des Schriftstellers

TMB-Fotoarchiv Steffen Lehmann

Die FONTANE.RAD-Route: Auf den Spuren des Schriftstellers

Fahrrad-Collection von Fontane.RAD Tour

Majestätische Schlösser, ehrwürdige Landgüter, gemütliche historische Städtchen, typisch märkische Dörfer und vor allem eine wunderbare Route entlang von Seen und Flüssen durch abwechslungsreiche Naturräume: Die knapp 300 Kilometer lange FONTANE.RAD-Route ist purer Genuss auf zwei Rädern. Aber sie entführt dich nicht nur in die herrlichen Landschaften des Havellands und des Ruppiner Seenlands, sondern schickt dich gleichsam auf Zeitreise. Du schaust zurück ins 19. Jahrhundert und begibst dich auf die Spuren des großen Schriftstellers Theodor Fontane, der 1819 in Neuruppin geboren wurde und der wie kein anderer für die Erkundung der Mark steht. Diese Collection führt dich an jene Orte und Landschaften in Fontanes Heimat, die ihm für sein Hauptwerk „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ als Vorlage dienten. Neuruppin, Fontanes Geburtsstadt und Ausgangsort seiner Wanderungen, liegt im Zentrum dieser Route.

Neben der FONTANE.RAD-Hauptroute findest du in dieser Collection zwei alternative Streckenabschnitte sowie sieben zusätzliche Rundwege, die jeweils an einem der Etappenziele starten und sich als Tagestouren anbieten. Auf diese Weise ergeben sich für dich schier unendliche Möglichkeiten. Du kannst dir einzelne Etappen heraussuchen und dir ein schönes Fontane-Wochenende machen, oder du planst einen richtigen Urlaub auf den Spuren des Schriftstellers. Die Hauptroute liefert Stoff für eine ganze Woche auf zwei Rädern und wenn du noch länger unterwegs sein möchtest, kannst du die Mark Brandenburg auf den zusätzlichen Tagestouren erkunden. Diese starten immer an einem der Etappenorte, wo du einfach mehrere Übernachtungen einplanen und ohne zusätzlichen Aufwand weitere Touren genießen kannst.

Die FONTANE.RAD-Route ist nicht nur wunderschön, sie liegt auch total praktisch: Die meisten Etappenorte sind hervorragend ans Netz der Bahn angebunden, sodass du sie von Berlin aus in kürzester Zeit erreichen kannst. Oftmals gibt es unterwegs zusätzliche Bahnhöfe, die dir als Ausstiegsoption dienen können. Das erleichtert dir nicht nur die An- und Abreise, sondern schafft dir auch eine gewisse Flexibilität und die Gewissheit, dass du im Falle einer Planänderung immer auf der sicheren Seite bist. Dasselbe gilt in Sachen Übernachtung und Verpflegung: Es gibt überall schöne Unterkünfte und ausreichend Einkehrmöglichkeiten, sodass du keine großen Vorräte in deine Gepäcktaschen quetschen musst. So kannst du voll und ganz die wunderschöne Natur genießen und dich über Theodor Fontane und seine Heimat informieren: Informationstafeln an circa 60 Fontane-Orten laden zum Verweilen ein, geben dir Erlebnistipps und Auskunft über Fontanes Geschichten der Mark Brandenburg. Wenn du dann zurück bist, kannst du – wie der große Meister selbst – sagen: „Ich bin die Mark durchzogen und habe sie reicher gefunden, als ich zu hoffen gewagt hatte.“

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    03:09
    51,9 km
    16,4 km/h
    180 m
    160 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Die erste Etappe der FONTANE.RAD-Route ist der ideale Auftakt für deine Entdeckungsreise auf den Spuren des großen Schriftstellers. Hauptdarsteller des ersten Aktes sind vier Schlössern und eine Liebesgeschichte, die es Fontane besonders angetan hatte. Zwischen den kulturellen Highlights der Tour kannst du am glitzernden Huwenowsee in Meseberg und in den weitläufigen Mischwäldern um Liebenberg mit uralten Baumbeständen und sanften Hügellandschaften, weite Blicke und unendliche Ruhe genießen.

    Du startest in Oranienburg und machst dich auf den Weg dieser mehr als 50 Kilometer langen Auftaktetappe. Gleich zu Beginn kannst du dich von der Liebesgeschichte begeistern lassen, die es schon damals Theodor Fontane angetan hatte: Kurfürstin Luise Henriette, geborene Prinzessin von Oranien war begeistert von den fruchtbaren Niederungen – daraufhin schenkte der Kurfürst ihr das Schloss. Luise nannte es Oranienburg.

    Im weiteren Verlauf der Strecke kommst du noch an anderen, von Fontane beschriebenen Schlössern vorbei: Schloss Liebenberg mit seinem Gutshof, Schloss Hoppenrade mit Park und Kapelle und schließlich Schloss Meseberg – das Gästehaus der Bundesregierung. Ganz in der Nähe davon lädt dich der Huwenowsee zu einer Verschnaufpause oder zu einer Umrundung ein. Am Ende der Etappe kannst du den Tag mit einem Rundgang durch die mittelalterliche Altstadt von Gransee ausklingen lassen.

    Mittelschwer
    02:45
    47,1 km
    17,1 km/h
    200 m
    210 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zweite Etappe auf der FONTANE.RAD-Tour führt dich durch Mischwälder und die wundervolle Seenlandschaft des Naturschutzgebiets Stechlin, einem Teil des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land. Highlight des Tages ist das Gut Zernikow, wo ein ideenreicher Herr einst eine ganz besondere Tierfarm betrieb und wo du auch heute noch eine Menge entdecken kannst.

    Gransee ist Startpunkt deiner zweiten Etappe auf der FONTANE.RAD-Route nach Rheinsberg. Nachdem du das gemütliche Städtchen verlassen hast, folgst du zunächst einem wunderschönen, schnurgeraden Bahntrassen-Radweg, der dich zur ersten potenziellen Pausenstation der Tour befördert: zum Gut Zernikow. Dessen ehemaliger Besitzer Michael Gabriel Fredersdorf faszinierte schon Theodor Fontane, weil er Seidenraupen züchtete. Heute zeugt von diesen Aktivitäten noch eine Maulbeerallee und auf dem Gelände des Guts eine Seidenraupenausstellung. Aber auch sonst ist das hübsche Gut einen Stopp wert. Wenn du Hunger hast, kannst du dich im Bric à Brac, einer Crêperie im ehemaligen Schafstall, stärken.

    Wenn du Fontane-Fan bist, solltest du nicht einfach an Neuglobsow vorbeifahren, sondern einen kleinen Abstecher zum Stechlinsee unternehmen. Der See ist Namensgeber des Fontane-Romans „Der Stechlin“. Wenig später bietet sich schon die nächste Rast an: Das beschauliche Dorf Menz beherbergt das NaturParkHaus Stechlin in der Alten Oberförsterei. Es informiert über den Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Deine Fahrt führt dich mitten durch diese herrliche Seenlandschaft. In Rheinsberg lädt dich am Ende der Etappe das gleichnamige Schloss zu einem Spaziergang durch den Park am Ufer des Sees ein.

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  • Schwer
    02:43
    44,1 km
    16,2 km/h
    270 m
    270 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Die zweite Etappe der FONTANE.RAD-Route führt dich in den staatlich anerkannten Erholungsort Rheinsberg, der sich – wenn du magst – prima für einen etwas längeren Aufenthalt anbietet. Damit du deine Zeit hier aktiv gestalten kannst, haben wir dir diese hübsche Extrarunde mit Rheinsberg als Ausgangspunkt zusammengestellt.

    Die Gegend rund um Rheinsberg ist wirklich schön und lädt dich zu einer ausgedehnten Tagestour ein: Entlang vieler Seen geht's durch alte Parks und Wälder rund um Rheinsberg zum romantischen Gutshaus Binenwalde und durch malerische kleine Ortschaften mit mittelalterlichem Straßenpflaster.

    Besonders sehenswert ist die Boltenmühle, die direkt am Tornowsee liegt. Schon Theodor Fontane beschrieb die Mühle, in der sich heute ein Café und ein Restaurant befinden. Bis zur nächsten Rast ist es nicht weit: Am Ufer des Zermützelsees lädt dich die über 100 Jahre alte Waldschenke mit großem Biergarten dazu ein, dich in aller Ruhe zu stärken. Auch im nächsten Ort war Fontane gern zu Gast: Der hölzerne Glockenturm in der Mitte des Dorfes Molchow hat ihn damals in seinen Bann gezogen. Von hier ausverläuft die Rundtour wieder auf der Hauptstrecke der FONTANE.RAD-Route, die dich zurück nach Rheinsberg bringt.

    Mittelschwer
    02:51
    48,2 km
    16,9 km/h
    220 m
    220 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Mit dieser Route zeigen wir dir eine weitere schöne Rundtour von Rheinsberg aus. Sie ist perfekt für dich geeignet, wenn du – abseits der Hauptroute – noch ein paar unbekannte Schönheiten der Region entdecken möchtest. Die kleine Stadt Lindow (Mark) ist so ein Juwel, ebenso wie Köpernitz: Kaum ein Flecken ist literarisch so beehrt worden wie dieser kleine Ortsteil von Ziesar.

    Von Rheinsberg aus startest du in Richtung Süden und fährst zunächst eine ganze Weile durch ein herrlich grünes Waldgebiet. Hier bist du ganz ohne Autos unterwegs und kannst die Ruhe der Natur voll und ganz genießen. Du lässt den Gudelacksee rechts liegen und stoppst im Städtchen Lindow (Mark) andem bekannten Kloster. Es war Vorbild für das „Kloster Wutz“ in Fontanes Roman „Der Stechlin“. Eine Statue im See erinnert an die tragische Liebesgeschichte, die sich zwischen der schönen Nonne und dem armen Bauernburschen zugetragen haben soll.

    Zurück führt die Route dich über ruhige Nebenstraßen nach Köpernitz, wo zu Fontanes Zeiten die weltgewandte Gräfin La Roche-Aymon residierte. Heute wird das Anwesen als öffentlicher Treffpunkt und Kulturhaus genutzt. Von hier aus radelst du zurück zum Ausgangspunkt nach Rheinsberg. Alternativ kannst du die Tour von Lindow aus beginnen.

    Mittelschwer
    01:40
    28,5 km
    17,2 km/h
    130 m
    140 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die dritte Etappe der FONTANE.RAD-Route ist eine ganz besondere: Das heutige Etappenziel Neuruppin ist die Kreisstadt des Landkreises Ostprignitz-Ruppin – vor allem aber ist sie der Geburtsort von Theodor Fontane, auf dessen Spuren du unterwegs bist. Nach rund 26 Kilometern auf deinem Fahrrad kannst du am Etappenziel intensiv mit dem großen Schriftsteller auf Tuchfühlung gehen.

    Doch zuvor trittst du nochmal beschwingt in die Pedale, während alte Mischwälder und Ackerflächen sanft an dir vorüberziehen. Ein erster Halt bietet sich in Zippelsförde, ein Dorf mit großer Fischzucht und Angelteichen – falls du Hunger hast: Hier gibt’s leckere Fischbrötchen. Dem nächsten potenziellen Halt der Radtour in Molchow widmete Fontane viel Aufmerksamkeit – er erfreute sich an der „hellen und lichten“ Atmosphäre der Siedlung, in dessen Mitte ein einzelner Glockenturm steht.

    Am Ende dieser kurzen Etappe wartet schon die Geburtsstadt Fontanes auf dich: Neuruppin. Kurz vor der Altstadt liegt eine der ältesten Seebadeanstalten Deutschlands, die Seebadeanstalt Neuruppin. Bei kaltem Wetter wärmt die Fontane-Therme mit ihrer in den See gebauten Sauna. Die Stadt bietet zahlreiche Einblicke in das Leben und Wirken Theodor Fontanes, wie zum Beispiel die dreieinhalb Kilometer lange Fontane-Stadttour, die direkt am Rheinsberger Tor startet.

    Leicht
    01:53
    31,4 km
    16,6 km/h
    110 m
    110 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wenn du mit Fontanes Augen in kurzer Zeit Brandenburg entdecken möchtest, dann machst du am besten diese Tagestour rund um den Ruppiner See. Mit Neuruppin als Ausgangspunkt eignet sie sich hervorragend als zusätzliche Tour im Anschluss an die dritte Etappe der FONTANE.RAD-Route.

    Die erste Pausenstation nach Neuruppin ist Wustrau-Altfriesack, ein kleiner Ortsteil der Gemeinde Fehrbellin, der direkt am Ruppiner Kanal gelegen ist. Ihm ist das erste Kapitel in Fontanes „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ gewidmet ist. Wustrau beeindruckte den Schriftsteller mit seiner dörflichen Schönheit, die auch dich in ihren Bann ziehen wird.

    Entlang der Strecke geben sich noch mehr Fontane-Orte die Hand: Der Abstecher nach Radensleben birgt eine Besonderheit. Hinter der Kirche befindet sich ein „Campo Santo“, eine nach italienischem Vorbild gestaltete Friedhofsanlage. Beim nächsten Halt in Karwe entsteht der alte Park der Familie von dem Knesebeck nach altem Vorbild wieder neu und der Neuruppiner Ortsteil Gnewikow besticht durch seine Gutsanlage. In Wuthenow kannst du dörflichen Charme erleben, ebenso wie auf dem Abstecher nach Wulkow.

    Mittelschwer
    02:28
    40,8 km
    16,5 km/h
    70 m
    60 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Tour ist eine schöne Alternative für den Start in die FONTANE.RAD-Route und kann die ersten drei Etappen (Oranienburg, Gransee und Rheinsberg) ersetzen. Wenn du nicht so viel Zeit hast und trotzdem eine tolle Entdecker-Tour auf den Spuren von Theodor Fontane erleben möchtest, ist diese Variante genau richtig für dich – zumal es von Berlin aus eine hervorragende Zuganbindung zum Start der Tour in Neustadt gibt.

    Die alternative Etappe startet direkt in Neustadt (Dosse) und schließt in Neuruppin an die Hauptroute an. Es geht direkt mit einem Highlight los: Das Gestüt in Neustadt prägte schon zu Zeiten Fontanes in einzigartiger Weise die gesamte Region. Es wurde in den letzten Jahren umfassend saniert, sodass sich die denkmalgeschützten Gebäude und Anlagen heute in einem hervorragenden Zustand präsentieren. Es lohnt sich also, wenn du hier direkt etwas Zeit einplanst.

    Nach ein paar Kilometern erreichst du den „Zwilling“ von Neustadt – so nannte Fontane die kleine Stadt Wusterhausen/Dosse, in der du einen Blick auf die schöne Stadtkirche St. Peter und Paul werfen solltest. Anschließend führt dich die Radtour weiter über Brunn nach Trieplatz, dessen Gutshaus Fontane ausführlicher beschrieb und welches auch heute noch steht. In Ganzer lädt das Rohrsche Herrenhaus mit Kunstworkshops und Fontane-Spaziergängen zu einer Pause ein. Weiter geht es über Gottberg mit seiner beeindruckenden Feldsteinkirche und Kränzlin, das Fontane wegen seiner Freundschaft zur Gutsfamilie Scherz vielfach besuchte. Die Tour endet in Neuruppin – der Geburtsstadt Theodor Fontanes.

    Mittelschwer
    03:26
    58,7 km
    17,1 km/h
    160 m
    160 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wenn du Theodor Fontanes Geburtsstadt Neuruppin und ihre Umgebung noch genauer unter die Lupe nehmen möchtest, ist diese Tagestour bestens dafür geeignet. Sie entführt dich in die Gegend südlich von Neuruppin, folgt ein Stück dem Ufer des Ruppiner Sees und verläuft dann entlang weiter Wiesen und Felder. Fontane hat es einst hier besonders gut gefallen und so widmete er Wustrau, dem Startort dieser Tour, das erste Kapitel seiner „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“.

    Start der Tour ist in Wustrau, genauer gesagt am Bahnhof Wustrau-Radensleben, der etwa drei Kilometer entfernt einsam im Wald gelegen ist. Trotz der idyllischen Lage ist dieser Bahnhof bestens erreichbar – sowohl von Neuruppin aus (die Fahrt dauert bloß ein paar Minuten) als auch von Berlin. So kannst du ganz entspannt anreisen und dich auf eine schöne Tour freuen.

    Die Route führt dich zunächst entlang des Ruppiner Sees und verläuft dann ein kurzes Stück auf der FONTANE.RAD-Hauptroute Richtung Potsdam. Ab Buskow zweigt die Tour über Stöffin nach Protzen ab, das Fontane als „wohlhabendes Luch- und Torfdorf“ beschrieb. „Luch“ ist besonders in Brandenburg die Bezeichnung für eine Art Moorlandschaft – und genau dort hindurch führt dich ein idyllischer Radweg.

    Im weiteren Verlauf fährst du durch romantische Ortschaften wie Fehrbellin und Hakenberg, aber auch vorbei an ehemaligen Kriegsschauplätzen, die nachdenklich stimmen: Die Siegessäule in Hakenberg lädt zu einer stillen Pause ein. Für ein tolles Naturerlebnis solltest du einen Abstecher über Linum einplanen: Nicht nur, wenn sich im Spätsommer die Zugvögel sammeln, ist im Storchendorf Hochbetrieb. Der Ort lag früher an einer viel genutzten Pilgerstrecke von Berlin nach Bad Wilsnack. Von hier aus radelst du zurück nach Wustrau.

    Leicht
    01:44
    30,2 km
    17,4 km/h
    80 m
    80 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Tour eignet sich hervorragend als Verlängerung oder als zusätzliche Tagestour, wenn du über die Variante 1 in die FONTANE.RAD-Route einsteigst. Auf der eher kurzen Runde lernst du die Gegend rund um Wusterhausen/Dosse von einer ganz anderen Seite kennen. Fontane nannte es damals „trist“ – heute würde man es eher ruhig und idyllisch nennen, was dich auf der Fahrt zwischen kleinen Wäldern und Ackerflächen erwartet. Perfekt zum Entschleunigen und um Landluft zu schnuppern.

    Der Start der Runde liegt in Wusterhausen/Dosse und ist nur ein paar Kilometer vom Neustädter Zentrum entfernt. Wenn du nicht selbst hierherfahren möchtest, erledigt die Regionalbahn die Anfahrt für dich in gerade einmal vier Minuten. Die gesparte Zeit kannst du für eine Rundfahrt durch die beschauliche Altstadt von Wusterhausen nutzen.

    Nun geht es aber los und du nimmst Kurs auf Brunn. Dort steht vor der Kirche ein Grabstein, den Fontane in seinen Wanderungen beschrieb – eine schöne Gelegenheit für eine kurze Pause. Weiter geht’s: Du radelst durch kleine Ortschaften und vorbei an ehemals prunkvollen Gutshäusern, die sich heute im Dornröschenschlaf befinden. Nur wenigen davon kommt das Glück zuteil, von ihren neuen Besitzern zu neuem Leben erweckt zu werden.

    Letzter Stopp ist die Stadt Kyritz mit dem Beinamen „an der Knatter“, den der Ort aufgrund der vielen knatternden Wassermühlen erhielt. Hier kannst du dir überlegen, ob du noch einen kleinen, sehr empfehlenswerten Abstecher zum Untersee machst. Dort bringt dich eine kleine Fähre auf die klitzekleine Unterseeinsel – ein echtes Idyll mit hohem Erholungswert!

    Leicht
    01:54
    33,5 km
    17,6 km/h
    60 m
    70 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die vierte Etappe auf der FONTANE.RAD-Route ist geprägt von der herrlichen Luchlandschaft südlich von Neuruppin. Freu dich auf eine kurze, ruhige Fahrt bis nach Paulinenaue, die vorbei an kleinen Kanälen und durch saftige Wiesen führt.

    Entlang des Ruppiner Sees verlässt du Fontanes Geburtsstadt Neuruppin. Du folgst noch eine Weile dem Ufer, bis du kurz vor Wustrau nach Fehrbellin abbiegst: Ab jetzt verleiht die idyllische Luchlandschaft dieser Tour bis ans Ziel ihren ganz eigenen Charakter.

    Ursprünglich breitete sich hier ein weites Sumpfland aus, in dem lange vor Fontanes Zeit eine ganze Armee versank: 1675 verloren die Schweden die Schlacht bei Fehrbellin gegen die brandenburgischen Reiter, obwohl diese zahlenmäßig den Schweden unterlegen waren. Später ließ Friedrich Wilhelm I. die Gegend trockenlegen und der Torfabbau gewann an Bedeutung. Die Strecke bis nach Paulinenaue führt durch das Havelländische Luch und zeugt von dieser interessanten Geschichte. Die feuchten Wiesen bieten übrigens zahlreichen Sumpfvögeln einen Lebensraum. Wenn du dir die Zeit nimmst, kannst du sie – wie es damals schon Fontane machte – mit ein bisschen Glück beobachten.

    Vom Bahnhof in Paulinenaue gibt es übrigens eine schnelle Verbindung nach Berlin – so eignet sich der Ort auch ziemlich gut als Ein- oder Ausstieg in die FONTANE.RAD-Route. Wenn du vor Ort übernachten möchtest, sind die Möglichkeiten überschaubar. Eine rustikale Unterkunft bietet direkt im Ort das Jugendhaus Paulinenaue: jugendhaus-paulinenaue.com.

    Mittelschwer
    02:25
    38,8 km
    16,0 km/h
    130 m
    130 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Dass eine Rennsau ein Rennpferd besiegen könnte, hätte Fontane nie geglaubt. In Senzke erfuhr er von dieser Geschichte und dem beeindruckend mondän-exzentrischen Landleben der Bredows. Rennende Schweine wirst du auf dieser Tour vermutlich nicht zu sehen bekommen. Dennoch begibst du dich auf der knapp 40 Kilometer langen Tagestour wieder auf die Spuren von Theodor Fontane und kannst viele spannende Entdeckungen machen.

    Zum Startpunkt Senzke kommst du leicht von Paulinenaue aus. Der Ort liegt auf der Hauptstrecke der FONTANE.RAD-Route, sodass sich diese Tour hervorragend als Extratour eignet.

    Gleich nach dem Start kommst du an besagtem Schweine-Gut vorbei. Fontane beschrieb den Gutsherrn von Senzke als „schneidige und zugleich burleske Figur“ und war fasziniert von einer ganz besonderen, leicht skurrilen Geschichte: Der Gutsherr ließ sein chinesisches Schwein gegen das Pferd des Gutsnachbarn antreten – und es gewann!

    Im weiteren Verlauf kommst du noch an einigen spannenden Zeitzeugen vorbei, zum Beispiel am „Schwedenturm“ in Wagenitz oder am barocken Schloss in Kleßen, dessen Gartencafé dich zu einer Rast einlädt. In Friesack kannst du vom rund drei Kilometer außerhalb gelegenen Bahnhof zurück nach Paulinenaue oder weiter nach Berlin fahren, oder über Haage auf deinem Fahrrad den Rückweg antreten.

    Leicht
    01:53
    31,0 km
    16,5 km/h
    110 m
    110 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Tour schmeckt rundum nach Havelland – du fährst durch Wiesen, Felder, Kiefernwäldchen und vorbei an den von Fontane viel bewunderten Gutshöfen und Schlössern mit weitreichend kultureller Bedeutung, wie dem Schloss Nennhausen. Wenn du Lust auf etwas Industriekultur hast, kannst du die Tour alternativ in Rathenow beendet, wo sich ein Zentrum der optischen Industrie befindet.

    Nach dem Start in Paulinenaue erreichst du sehr bald Senzke, ein kleiner Ort, um den sich eine skurrile Geschichte rankt. Schon Fontane staunte nicht schlecht, als er vom Gutsherrn von Senzke hörte, der – im Rahmen einer Wette – sein chinesisches Schwein gegen das Pferd des Gutsnachbarn antreten ließ – und es gewann! Fontane beschrieb den Gutsbesitzer als „scharf, schneidig, zugleich burlesk“. Herrenhaus und Park sind auch heute noch teilweise öffentlich zugänglich – ein Rennschwein gibt es aber leider nicht mehr.

    Durch eine mit Kanälen durchzogene Landschaft radelst du nun weiter bis nach Stechow. Hier kannst du dir an heißen Tagen im nahe gelegenen Ferchesaer See eine Abkühlung gönnen. Wenn du die Tour ein bisschen abkürzen möchtest oder einfach Lust auf etwas Abwechslung hast, kannst du ab Stechow den Abstecher nach Rathenow wählen und dir das regionale Zentrum der optischen Industrie anschauen. Alternativ kannst du dort auch in den Zug einsteigen.

    Die Hauptroute selbst führt ab Stechow weiter nach Nennhausen. Das gleichnamige Schloss mit seinen Bewohnern Caroline von Briest und Friedrich de la Motte Fouqué beobachtete Fontane genau. Bezüge zeigen sich in seiner Romanfigur „Effi Briest“. Schloss Nennhausen ist ein bekanntes Beispiel für das damalige reiche, kulturelle Leben in der Mark Brandenburg.

    Mittelschwer
    03:19
    52,2 km
    15,7 km/h
    130 m
    130 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland...“ – mit dieser Zeile beginnt das bekannte Gedicht von Theodor Fontane, das dem kleinen Dorf mit seinem Schloss im Havelland zu landesweiter Bekanntheit verhalf. Diese Tour führt dich nicht nur nach Ribbeck, sondern mitten durch den wunderschönen Naturpark Westhavelland. An den Bahnhöfen in Rathenow, Nennhausen, Nauen oder Brieselang hast du Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten, sodass du die recht lange Tour nach deinen Vorstellungen anpassen kannst.

    Diese sechste Etappe der Radtour FONTANE.RAD startet am havelländischen Musenhof Schloss Nennhausen oder alternativ in der Stadt Rathenow, dem Zentrum der optischen Industrie. Auf deiner Fahrt durch den Naturpark Westhavelland solltest du auch mal einen Blick nach oben werfen, denn es kann gut sein, dass du eine beeindruckende Beobachtung machst: Einer der schwersten flugfähigen Vögel der Welt, die seltene Großtrappe, fühlt sich in dieser Gegend sehr wohl.

    In Groß Behnitz kannst du eine gemütliche Pause einplanen. Von der Terrasse des Cafés im Landgut Stober eröffnet sich ein grandioser Blick über den Groß Behnitzer See, der Teil eines historischen Landschaftsparks ist. Danach geht es weiter auf der Radtour nach Ribbeck – du kannst ja schonmal ein bisschen üben, damit du es in Ribbeck drauf hast: Das Gedicht des Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland ist immerhin eines der meistzitierten deutschsprachigen Gedichte.

    Im Schloss Ribbeck befinden sich ein Restaurant und ein Museum; der Dorfanger lädt dich zu einem Spaziergang ein. Danach radelst du weiter bis nach Nauen, wo dich die historische Altstadt zu einer kurzen Rast einlädt. Hier ist auch ein Ausstieg aus der Tour am Bahnhof Nauen möglich. Wenn du weiter radelst, lässt du nun über einen Abstecher zum Fontane-Ort Bredow die Tour gemütlich ausklingen, bis du schließlich das Etappenziel Brieselang erreichst.

    Leicht
    01:59
    34,1 km
    17,2 km/h
    90 m
    90 m
    Fähre
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Frisch und spritzig ist sie, die siebte Etappe der FONTANE.RAD-Route. Verantwortlich dafür ist der Havelkanal, vor allem aber die Havel selbst. Ab Paretz folgst du dem Fluss, der in diesem Gebiet immer wieder zu größeren Seen aufgestaut ist und der wasserreichen Landschaft ihren ganz speziellen Charakter verleiht.

    Die Strecke selbst ist heute ganz besonders gut zum Radeln geeignet – das Havelland zeigt sich hier von seiner allerschönsten Seite. Highlights sind Schloss Paretz und die berühmte Blütenstadt Werder mit ihrer Altstadt, die du dir am Ende der Route in Ruhe anschauen kannst.

    Auf dieser siebten Etappe lohnt es sich, immer wieder mal nach links und rechts zu schauen: Zahlreiche Fontane-Orte laden dich zu kleinen Abstechern ein. Fontane gefiel die Natur rund um Brieselang und Finkenkrug mit seinen ausgedehnten Waldgebieten. Die Tour schlängelt sich entlang des Havelkanals in Richtung Ketzin/Havel zunächst nach Falkenrehde und weiter mit einem Abstecher über Etzin nach Paretz. Dort kannst du in der denkmalgeschützten, restaurierten Schlossanlage in dem gut erhaltenen historischen Ortskern in längst vergangene Zeiten eintauchen.

    Ein kleines Highlight wartet noch am Ende der Tour auf dich: Von Paretz aus fährst du weiter nach Ketzin/Havel und mit der Fähre schließlich in die Blütenstadt Werder (Havel) mit ihrer traumhaft gelegenen Altstadt-Insel, die dich dazu einlädt, den Tag ganz entspannt ausklingen zu lassen.

    Mittelschwer
    03:18
    53,7 km
    16,3 km/h
    170 m
    180 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Würde sich Fontane heute auf den Weg machen, er würde diese Tour lieben: Sie ist nicht nur landschaftlich wunderschön, sondern auch kulturgeschichtlich wechselvoll. Du unternimmst eine Reise der Gegensätze durch verschiedene Welten bis zurück ins Mittelalter. Bevor du die letzte Etappe der FONTANE.RAD-Route fährst, kannst du dein Abenteuer auf den Spuren des Schriftstellers mit dieser Extratour noch ein bisschen verlängern.

    Die Tour beginnt in Werder (Havel) und führt dich weg von der Hauptroute in westliche Richtung. Vorbei am Kloster Lehnin und entlang der Götzer Berge und der Mittleren Havel erreichst du schließlich die sehenswerte Stadt Brandenburg an der Havel.

    Bevor du richtig in die Pedale trittst, lohnt sich zu jeder Jahreszeit eine Rundfahrt durch Werder (Havel), das nicht nur wegen seines Baumblütenfestes überregional bekannt ist. Wenn du Lust auf einen kleinen Abstecher hast, lohnt es sich, Glindow in die Tour einzubauen. Neben dem Ziegeleimuseum beeindrucken dich dort die Glindower Alpen – tiefe, durch den Tonabbau entstandene Schluchten. In Geltow begeisterte Fontane der Kontrast zwischen neu und alt und beim nächsten Halt prägt das Schloss Petzow die Szenerie aus maurischem Kastell- und englischem Tudorstil.

    Weiter führt dich die Tour zum Kloster Lehnin mit seinen beeindruckenden mittelalterlichen Klostermauern. Die Landschaft rund um die Götzer Berge und entlang der Havel ist von hohen Kiefernwäldern geprägt und purer Genuss. In Götz gibt es einen Bahnhof, sodass du von hier aus mit dem Zug nach Brandenburg fahren kannst, wenn du genug hast. Dort endet die Tour, egal, ob du mit dem Zug oder auf dem Fahrrad hier ankommst. In der historischen Altstadt Brandenburgs mit ihrem mächtigen Dom kannst du den Tag entspannt ausklingen lassen.

    Schwer
    02:56
    40,2 km
    13,7 km/h
    110 m
    100 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Wasser, Wasser, Wasser: Entlang der Route dieser Tour erwartet dich Wasser satt. Die malerische Havel und ihre großzügigen Seen sorgen für eine meerhafte Brise. Unsere Stationen führen dich zu einem der besten Freunde Fontanes – und wenn du schonmal da bist, kannst du direkt noch auf dem neu angelegten Rundgang um das Schloss Plaue ein wenig die Seele baumeln lassen.

    Diese Tagestour startet in Brandenburg an der Havel – der Wiege der Mark Brandenburg mit seiner fast 1.000-jährigen schillernden Stadtgeschichte. Sie eignet sich perfekt, um von dir im Anschluss an die „Variante 2“ der FONTANE.RAD-Route beradelt zu werden. Ein Highlight der Runde ist die Stadt Plaue mit ihrem Schloss, das Fontane einst gern besuchte. Es ist eines von fünf Herrensitzen, die Fontane im abschließenden Band der „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ ausführlich darstellte und darin „ein wirkliches Schloss“ nannte. Auf dem neu angelegten Rundgang durch Schloss und Park kannst du dich in Ruhe über den Schriftsteller und die Geschichte dieses Ortes informieren. Ganz in der Nähe vom Schloss wohnte ein guter Freund von Fontane: Carl Ferdinand Wiesike residierte hier in seiner Villa, von der heute nur noch Reste erhalten sind.

    Im weiteren Verlauf der Tour ist der Ort Reckahn unbedingt einen Abstecher wert. Fontane nahm dort mehrmals Kontakt auf zu den Gutsherren von Rochow, die prominente Aufklärer und Schulreformer waren und ganz Preußen prägten. Im sehenswerten Gutshaus lädt dich ein Museum zu einer kleinen „Bildungsrast“ ein. Zum Abschluss der Tour winkt eine Erfrischung an einem der Strände direkt im Stadtgebiet von Brandenburg an der Havel oder ein Spaziergang durch die wundervolle Altstadt und entlang dem Wasser.

    Leicht
    01:12
    20,1 km
    16,7 km/h
    80 m
    80 m
    Fähre
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Die letzte Etappe der FONTANE.RAD-Route führt dich von der Blütenstadt Werder in die Landeshauptstadt Potsdam. Unterwegs kannst du dich – wie einst Theodor Fontane – vondenkwürdigen Fürstenorten entlang der Havel begeistern lassen, dazu gehören Petzow, Geltow und Caputh.

    Du startest von Werder aus und kannst dich gleich zu Beginn auf einen schönen Abstecher freuen: Nur ein paar Meter abseits der Route befindet sich am malerischen Schwielowsee gelegen das Schloss Petzow. Schloss, Park und Kirche sind als Ensemble absolut sehenswert und das Schloss ist mit seiner Mischung maurischer und englischer Baustile geradezu exzentrisch.

    Wenig später hast du von der Uferpromenade des Ortes Geltow aus malerische Ausblicke auf den See und die Inselstadt Werder (Havel), von denen schon Fontane bei seinem Aufenthalt in Baumgartenbrück schwärmte. Per Fähre geht's weiter: Italienisches Flair versprüht das Kavalierhaus in Caputh. Besonders begeistert war Fontane vom Lustschloss Caputh. Es zeigt sich heute in alter Pracht direkt am Wasser.

    Am Ende der Tour wartet im Potsdamer Stadtteil Bornstedt das Krongut Bornstedt in der Nähe des Schlossparks Sanssouci auf dich. In Potsdam befindet sich auch das Theodor-Fontane Archiv mit seiner wohl umfangreichsten Sammlung an Briefen von und an den Schriftsteller. Im schönen Ambiente der Hauptstadt des Landes Brandenburg bieten sich dir allerlei Möglichkeiten, den Tag ausklingen und deine unvergessliche Tour auf den Spuren von Theodor Fontane Revue passieren zu lassen.

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Collection Statistik

  • Touren
    17
  • Distanz
    684 km
  • Zeit
    41:37 Std
  • Höhenmeter
    2 300 m

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