Kristof

Durch die Natur vor den Toren Frankfurts – Der Nidda-Radweg

Weze

Durch die Natur vor den Toren Frankfurts – Der Nidda-Radweg

Fahrrad-Collection von Kristof

Im vulkanischen Vogelsberg zwischen Frankfurt, Gießen und Fulda entspringt auf über 700 Metern die Nidda. Aber nicht an der Niddaquelle, sondern kurioserweise etwas oberhalb am Landgrafenborn. Dort tröpfelt das Flüsschen aus dem Stein, mäandert knapp 100 Kilometer durch Hessen und mündet zwischen Frankfurt-Höchst und Frankfurt-Nied in den Main. Dabei verändert sich die Landschaft ständig: Vom bewaldeten Mittelgebirge über Hochmoore und Stauseen bis zu Parks findest du an der Nidda alles, was du zum Wohlfühlen brauchst. An den vielen Naturschutzgebieten erfreuen sich natürlich auch allerlei Pflanzen und Tiere, wie etwa Vögel, die du an mehreren Stellen beobachten kannst. Zudem fährst du auch noch an vielen kulturell interessanten Orten vorbei, wie Schlössern, hübschen Altstädten mit Fachwerkhäusern und mehreren Kunstwerken, die am Wegesrand aufgestellt wurden.

Ich habe vor einigen Jahren kurze Zeit in Frankfurt gewohnt, hatte aber leider mein Fahrrad nicht dabei. Hätte ich damals schon gewusst, dass direkt vor den Toren der Stadt so ein toller Radweg liegt, wäre ich nicht ohne Rad gekommen. Deshalb habe ich diese Collection für alle erstellt, die in und um Frankfurt wohnen und auf zwei Rädern dem Trubel der Stadt entfliehen wollen. Noch dazu kannst du einem Fluss von der Quelle bis zur Mündung an einem Wochenende – oder sogar an einem Tag – folgen. Also nichts wie raus und ab in den Vogelsberg.

Zwar kommst du nicht mit dem Zug hin, aber der Vulkan-Express-Bus fährt dich und dein Fahrrad nach Hoherodskopf, nur vier Kilometer vom Landgrafenborn entfernt. Hier findest du alle Infos dazu: rmv.de/c/de/start/vgo/freizeit/vulkan-express/allgemeines. Von der Mündung ist es dafür umso einfacher wieder nach Hause zu kommen: Der Bahnhof Frankfurt-Höchst ist der zweitgrößte der Mainmetropole und ein wichtiger Knotenpunkt für den Regionalverkehr. Unterwegs kannst du an mehreren Orten übernachten, vom Campingplatz bis zum Kurhotel ist alles dabei. Außerdem kannst du an mehreren Orten unterwegs in den Zug steigen oder du fährst nur die dritte Etappe im Grüngürtel Frankfurt. Auch an guter, regionaler Gastronomie mangelt es nicht. Du siehst, mehr als ein Rad und deine Waden brauchst du nicht, um raus in die Natur zu fahren.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Leicht
    01:17
    25,2 km
    19,7 km/h
    50 m
    640 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Inmitten herrlicher Natur plätschert ganz unscheinbar ein Flüsschen aus der Erde. Am Landgrafenborn entspringt das Flüsschen Nidda, das 100 Kilometer später in Frankfurt in den Main fließt. Leider gibt es weit und breit keine Eisenbahn, die dich zur Quelle bringen kann. Diese wurde nämlich schon 1960 abgebaut. Aber keine Sorge, ein Vulkan-Express-Bus fährt dich mit deinem Fahrrad nach Hoherodskopf, etwa vier Kilometer vom Landgrafenborn entfernt. Infos findest du hier: rmv.de/c/de/start/vgo/freizeit/vulkan-express/allgemeines.

    Die erste Etappe ist besonders einfach zu fahren. Sie ist nur 25 Kilometer lang und es geht fast immer leicht bergab. Schon gleich zu Beginn warten außergewöhnliche Naturschauplätze auf dich: Das Hochmoor in der Breungeshainer Heide, eines von nur zwei Hochmooren in Hessen. Dann kommst du am Flößerteich vorbei zum Naturschutzgebiet Bannwald Niddahänge. Dort lohnt es sich den Radweg kurz zu verlassen und zur plätschernden Nidda zu spazieren.

    Der erste größere Ort auf dieser Etappe ist Schotten. Kurz bevor du in den Ort fährst liegt links der Vogelpark mit Café, Streichelzoo und einem Sinnespark. Die Altstadt von Schotten ist mit ihren vielen Fachwerkhäusern bezaubernd. Hier bietet es sich an die Mittagspause zu verbringen. Südlich er Altstadt, direkt am Niddaufer, liegt ein schön angelegter Park.

    Du fährst ganz gemütlich am Nidda-Stausee vorbei und über Wiesen. Immer wieder führt dich der Weg direkt an der Nidda entlang. Das Ziel der Etappe liegt im Ort Nidda, der über einen Bahnhof verfügt. Für die nächste Etappe gibt es zwei Varianten: Einmal weiter direkt an der Nidda entlang, einmal mit einem kleinen Umweg über Bad Salzhausen.

    Mittelschwer
    02:44
    47,1 km
    17,2 km/h
    110 m
    130 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Für die zweite Etappe hast du zwei Möglichkeiten, die sich lediglich in den ersten zehn Kilometern unterscheiden. In dieser Variante fährst du von Nidda aus über Ranstadt.

    Wenn du es nicht schon gemacht hast, solltest du in Nidda in die Altstadt hineinfahren. Dort gibt es viele schöne Fachwerkhäuser, ein Schloss und im Johanniterpark sogar einen Kirchturm ohne Kirche.

    Die Tour führt dich weiter durch Auenlandschaften, in denen sich Tiere und Natur wohl fühlen. Unterwegs gibt es auch Vogelbeobachtungsstationen und Infotafeln. Nicht nur für Ornithologen interessant, sondern auch für alle, die mal ein bisschen aus Frankfurt raus wollen, um der Natur ganz nahe zu sein.

    In Staden lohnt sich ein längerer Stopp. Im dortigen, architektonisch interessanten Schloss Ysenburg gibt es eine nette Gastwirtschaft. Daneben findest du einen Park und nicht weit davon, direkt am Radweg, ein Naturschutzgebiet und einen Brunnen, in dem du deine Trinkflasche wieder auffüllen kannst.

    Die weitere Etappe führt dich immer direkt an der Nidda entlang und du folgst dem Flüsschen, wie es sich durch herrliche Wiesen- und Auenlandschaften schlängelt und durch hübsche Dörfer fließt. Für noch mehr Abwechslung sorgen zusätzlich noch einige Kunstwerke, die neben dem Radweg aufgestellt wurden.

    Das Ende der zweiten Etappe liegt in Bad Vilbel. Du kannst dich nach der Etappe im Freibad abkühlen, in den Zug steigen oder wenn du noch Kraft und Lust hast, die gut 20 Kilometer lange dritte Etappe anschließen. Sie führt dich durch den Frankfurter Grüngürtel bis zur Niddamündung in den Main.

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  • Mittelschwer
    02:45
    47,5 km
    17,3 km/h
    150 m
    180 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Für die zweite Etappe hast du zwei Möglichkeiten, die sich lediglich in den ersten zehn Kilometern unterscheiden. In dieser Variante fährst du von Nidda über den Kurort Bad Salzhausen.

    Ein kleiner Schlenker in die Altstadt von Nidda lohnt sich. Dort gibt es viele schöne Fachwerkhäuser, ein Schloss und einige Cafés. In Nidda fährst du über den gleichnamigen Fluss. Nicht weit von deinem Radweg entfernt liegt der Johanniterpark mit einem Kirchturm ohne Kirche. Anschließend geht es über eine kleine Steigung nach Bad Salzhausen, wo du dich im Kurpark entspannen kannst.

    Die Tour führt dich weiter durch Auenlandschaften, in denen sich Tiere und Natur wohl fühlen. Unterwegs gibt es auch Vogelbeobachtungsstationen und Infotafeln. Nicht nur für Ornithologen interessant, sondern für auch für die, die mal ein bisschen aus Frankfurt raus wollen, um der Natur ganz nahe zu sein.

    In Staden lohnt sich ein längerer Stopp. Im dortigen, architektonisch interessanten Schloss Ysenburg gibt es eine nette Gastwirtschaft. Daneben findest du einen Park und nicht weit davon, direkt am Radweg, ein Naturschutzgebiet und einen Brunnen, in dem du deine Trinkflasche wieder auffüllen kannst.

    Die weitere Etappe führt dich immer direkt an der Nidda entlang und du folgst dem Flüsschen, wie es sich durch herrliche Wiesen- und Auenlandschaften schlängelt und durch hübsche Dörfer fließt. Für noch mehr Abwechslung sorgen zusätzlich noch einige Kunstwerke, die neben dem Radweg aufgestellt wurden.

    Das Ende der zweiten Etappe liegt in Bad Vilbel. Du kannst dich nach der Etappe im Freibad abkühlen, in den Zug steigen oder wenn du noch Kraft und Lust hast, die gut 20 Kilometer lange dritte Etappe anschließen. Sie führt dich durch den Frankfurter Grüngürtel bis zur Niddamündung in den Main.

    Leicht
    01:14
    21,2 km
    17,3 km/h
    50 m
    60 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die letzte Etappe auf dem Nidda-Radweg ist kurz und sehr einfach zu fahren. Gleichzeitig ist sie ein idyllischer Ausflug durch die herrliche Natur im Grüngürtel Frankfurt. Wenn du in Frankfurt oder in der Nähe wohnst, ist diese kurze Etappe auch eine schöne Idee für einen Halbtagesausflug. Die Tour beginnt in Bad Vilbel, der Startpunkt ist hervorragend mit dem Zug erreichbar.

    Von Bad Vilbel aus fährst du zuerst direkt an der Nidda entlang und folgst ihren Mäandern durch die Felder. Links und rechts des Flüsschens sind immer wieder größere und kleinere Abschnitte naturbelassen, sodass Pflanzen und Tiere ausreichend Platz haben, sich zu entfalten.

    In Bonames kannst du einen Abstecher zum alten Flughafen machen, der inzwischen renaturiert und zu einem Park umgebaut wurde. Im ehemaligen Tower gibt es ein nettes Café. Danach geht es weiter durch den Grüngürtel Frankfurt. An deinem Weg liegen tolle Parks, wie der Volkspark Nidda oder der Brentanopark.

    Nachdem du unter der zweitältesten Eisenbahnbrücke Deutschlands hindurchgefahren bist, hast du die Mündung der Nidda bald erreicht. Fast unspektakulär fließt sie hier in den stattlichen Main, 100 Kilometer nachdem sie aus einem Felsen tropft.

    Wenn du dem Flusslauf ein paar Meter folgst, erreichst du die kleine, aber besondere Höchster Altstadt mit ihrem Schloss. Unweit davon kannst du am Bahnhof Frankfurt-Höchst in den Zug steigen.

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Collection Statistik

  • Touren
    4
  • Distanz
    141 km
  • Zeit
    07:59 Std
  • Höhenmeter
    350 m

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