Innradweg

Vom plätschernden Bach zum mächtigen Fluss – der Innradweg

oberaudorf

Vom plätschernden Bach zum mächtigen Fluss – der Innradweg

Fahrrad-Collection von Innradweg

Hoch in den Bergen der Ostschweiz entspringt der Inn. Der sprudelnde Bergbach verwandelt sich schnell in mehrere Seen, um dann wild tosend durch das Engadin zu fließen. In Österreich angekommen, durchquert der Inn in seinem breiten Tal Tirol von West nach Ost und wird in Bayern zu einem stattlichen Fluss. In Passau schließlich fließt der Inn gemeinsam mit der Ilz in die Donau. Und auf dem Innradweg bist du bei seiner spannenden Reise durch die Alpen bis zu seiner Mündung immer mit dabei.

Auf über 550 Kilometern begleitest du mit deinem Rad den Lauf des Inns von Maloja nach Passau durch drei Länder und entdeckst einzigartige Naturlandschaften, historische und lebendige Städte und genießt herrliche Ausblicke auf hohe Berge und idyllische Flussschleifen. Der Innradweg ist in elf Etappen unterteilt. Die letzten drei Etappen kannst du links oder rechts des Flusses fahren, diese haben wir jeweils durch den Hinweis „Ost-Variante” und „West-Variante” gekennzeichnet.

Der Innradweg ist größtenteils ausgeschildert, wenn auch nicht überall und nicht immer einheitlich. Du beginnst im Oberengadin in Maloja, das du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichen kannst. Dort fährst du an den Oberengadiner Seen entlang nach Scuol ins Unterengadin. Hier sagt man „es hat acht Monate Schnee und ist vier Monate kalt”. Beachte deshalb bei deiner Vorbereitung, dass du auf über 1.800 Meter Höhe startest und es sogar manchmal im August schneien kann. Obwohl du stets dem Inn folgst, sind die Etappen nicht immer flach. Der Inn hat sich teilweise tief ins Gebirge eingegraben und der Radweg verläuft hoch über dem Fluss. Dafür erlebst du atemberaubende Ausblicke, die du so schnell nicht vergessen wirst.

Nachdem du das Engadin durchquert hast, fährst du durch Tirol. Innsbruck ist die Hauptstadt Tirols und auch die größte Stadt am Inn. Bei Kufstein erreichst du erstmals Deutschland. Hier wird das Inntal erneut schmaler und der Radweg hügelig. Zwischen Simbach und Passau bildet der Inn die Grenze zwischen Deutschland und Österreich – hier ist er zu einem stattlichen Fluss, umgeben von ruhigen Auenlandschaften, geworden. Nach gut 550 Kilometern erreichst du schließlich die Dreiflüssestadt Passau. In der barocken Perle endet der Innradweg und du kannst entweder mit dem Zug zurückfahren oder beginnst hier am Donauradweg dein nächstes Abenteuer.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    04:31
    57,2 km
    12,7 km/h
    400 m
    740 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Deine spannende Reise entlang des Inns startet im hübschen Engadiner Ort Maloja. Am besten reist du mit der Rhätischen Bahn nach St. Moritz und nimmst von dort den Linienbus, der auch Fahrräder mitnimmt. Von Maloja aus siehst du die schroffen Berge, in denen der Inn jenseits der 2.500 Meter entspringt.

    Die Oberengadiner Seenplatte ist an Schönheit kaum zu überbieten. Schneebedeckte Berge spiegeln sich in kristallklaren Seen. Du fährst den Ufern entlang bis Sankt Moritz. Der Ort ist vor allem für die Olympischen Winterspiele und für unzählige Fünfsternehotels bekannt, aber auch für das spannende Segantini-Museum, das dem Engadiner Künstler gewidmet ist. Wenn du in das Zentrum von Sankt Moritz hinauf fährst, kannst du den „Cresta Run” hinunter sausen. Im Winter wird dieser Radweg zu einer Natur-Bobbahn umgebaut. Oder du folgst weiter dem Inn.

    An deinem Weg liegen pittoreske Engadinerdörfer, wie Zuoz und S-chanf, wo die rätoromanische Kultur immer noch lebendig ist. Später führt der Radweg durch den Wald etwas oberhalb des Flusses. Nach einigen Anstiegen folgt die Abfahrt nach Zernez, dem Endpunkt der ersten Etappe. Eine interessante Sehenswürdigkeit im Ort ist das Naturparkhaus, eine interaktive Ausstellung zum nahe gelegenen Nationalpark.

    Schwer
    04:28
    52,6 km
    11,8 km/h
    900 m
    1 340 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Vor dir liegt eine knackige, aber abwechslungsreiche und aussichtsreiche Etappe. Zu Beginn ist das Inntal so schmal, dass kein Radweg entlang des Flusses Platz hat. Deshalb fährst du auf herrlichen, kleinen Sträßchen durch idyllische Dörfer oberhalb des Inns.

    Von Zernez aus fährst du über Susch nach Lavin. Nachdem du die gedeckte Holzbrücke überquert hast, folgt eine Steigung in den Ort, dessen Einwohner scherzhaft „die Kuhwürger” genannt werden. Vorbei an der sehenswerten, kleinen Kirche folgt eine langgezogene Steigung. Von der Strecke aus eröffnet sich ein einzigartiges Panorama auf das Tal und die Berggipfel.

    Der nächste Ort entlang deiner Strecke ist Guarda. Es zählt zu den am besten erhaltenen Dörfer des Engadin. Vor allem die hübschen Häuser mit den Sgraffiti-Verzierungen sind sehenswert. Weiter geht es nach Ardez und nach einer weiteren langen Steigung erreichst du Ftan. Der Ort wurde mehrmals von Lawinen getroffen, einmal sogar so heftig, dass der Ort zweigeteilt wurde.

    In Ftan beginnt die rauschende Abfahrt nach Scuol. Unterwegs hast du tolle Blicke auf die Burg Tarasp. In Scuol angekommen erwarten dich unzählige Heil- und Mineralwasserquellen und das Mineralbad Bogn Engiadina, in dem du dich herrlich entspannen kannst.

    Von Scuol aus fährst du auf tollen Waldwegen in Richtung der österreichischen Grenze. Im Ort Strada findest du ein kleines Schmuckstück: das Buchdruckmuseum Stamparia (stamparia.ch). Hier wurden bedeutende Schriften der rätoromanischen Literatur gedruckt. Die Etappe endet in Martina, dem Grenzort zu Österreich und unweit der Grenze zu Italien.

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  • Mittelschwer
    02:50
    44,8 km
    15,8 km/h
    360 m
    590 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Martina ist der letzte Ort im Engadin bevor du nach Tirol fährst. Hier ist das Inntal so schmal, dass lediglich die Landstraße Platz hat, auf der du die ersten Kilometer absolvierst. Kurz nach der Abzweigung in Vinadi – hier wurde früher tatsächlich Wein angebaut, heute führt eine kleine Straße von hier in das Samnauntal hinauf – verlässt du die Landstraße und fährst zur Grenzbefestigung Altfinstermünz.

    Das beeindruckende Gebäude stammt aus dem Jahr 1263 und kann von Mai bis Oktober besichtigt werden. Sobald das Inntal ein bisschen breiter wird, liegen einige schmucke Dörfer wie Pfunds und Ried an deinem Weg. Dort kannst du dich in mehreren Gasthäusern stärken, bevor du Kurs nimmst auf Landeck.

    Bis zu deinem Etappenziel überquerst du häufig den Inn auf teilweise sehr schönen gedeckten Holzbrücken. Der Fluss ändert auch immer wieder mal die Richtung, sodass du abwechselnd auf der Sonnen- und Schattenseite fährst. Beim Zusammenfluss von Sanna und Inn hast du schließlich Landeck erreicht.

    Mittelschwer
    03:01
    51,7 km
    17,1 km/h
    240 m
    410 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    In Landeck macht der Inn einen Knick und vereinigt sich mit der Sanna. Ab hier folgst du dem Inntal ostwärts durch Tirol. Die heutige Etappe ist deutlich flacher als die letzten beiden. Es geht großteils flach dahin mit ein paar kleineren Gegenanstiegen.

    Nach Imst beginnt eine herrliche Strecke durch den Wald. Dabei führt der Weg etwas oberhalb des Inns und lässt dich in das wilde Flussbett blicken. Das Inntal ändert dabei häufig sein Aussehen. Mal fließt der Inn in einer engen Schlucht, mal in einem breiten Flussbett. Dort ist das Inntal besonders fruchtbar, was du zum Beispiel an den vielen Apfelbäumen an der Haiminger Apfelstraße siehst.

    Kulturelles Highlight dieser Etappe ist zweifelsohne das Stift Stams. Im barocken Schmuckstück des Inntals leben zwar keine Zisterziensermöche mehr, aber das Stift betreibt ein interessantes Museum zur Geschichte des Klosterlebens und natürlich eine Schnapsbrennerei. Von Stams sind es nur noch wenige Kilometer bis zu deinem Etappenort Telfs. Die drittgrößte Gemeinde Tirols ist ein lebendiger Ort, wo Tradition und Moderne zusammenkommen.

    Leicht
    01:40
    29,3 km
    17,7 km/h
    20 m
    70 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute hast du als Verschnaufpause eine nur 30 Kilometer lange und flache Etappe vor dir. Dann bleibt dir noch viel Zeit, um die lebendige Studentenstadt Innsbruck zu erkunden. Du beginnst die Etappe in Telfs und folgst dem Lauf des Inns.

    In Zirl fährst du an einem riesigen, grauen Berg vorbei. Der markante Hechenberg fällt nach Süden hin steil ab und ist kaum bewachsen. Im Hang, vielen bekannt als Martinswand, erkennst du die Kaiser-Max-Grotte und die teilweise in den Fels gehauene Eisenbahn, die von Innsbruck nach Mittenwald führt.

    Kurze Zeit später erreichst du dein Etappenziel Innsbruck. Die bunte Hauptstadt Tirols erwartet dich mit allerlei bezaubernden Sehenswürdigkeiten und unzähligen Gasthäusern, Cafés und Kneipen. Die geschichtsträchtige Altstadt mit dem Goldenen Dachl, den schmalen Gassen und dem Hofgarten ist besonders sehenswert.

    Mittelschwer
    02:31
    43,6 km
    17,3 km/h
    60 m
    110 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Du verlässt die Hauptstadt Tirols und folgst dem Inn. Dabei fährst du durch das Olympische Dorf, wo die Athleten während der Olympischen Winterspiele hausten. Nach rund zehn Kilometern erreichst du schon das nächste Schmuckstück am Inn: Hall in Tirol. Die vielen Cafés in den engen Gassen der hübschen Altstadt eignen sich gut für eine kleine Kaffeepause.

    Die heutige Etappe ist flach und geht in der Tendenz bergab. In Tirol ist das Inntal ziemlich breit und auch dicht besiedelt. In Jenbach haben zwei Bahnen ihren Ausgangspunkt: die Zillertalbahn und die Achenseebahn. Mit der letzteren kannst du einen Ausflug zum Achensee machen, einem See umgeben von einer tollen Bergkulisse.

    Kurz hinter Jenbach endet die Etappe in Strass im Zillertal, dort, wo die Ziller in den Inn mündet. Wenn du etwas Zeit hast – vielleicht bleibst du hier einfach eine Nacht länger – lohnt sich ein Ausflug ins Zillertal, entweder mit dem Rad oder mit dem Zug.

    Mittelschwer
    03:14
    55,0 km
    17,0 km/h
    110 m
    150 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Kurz nach deinem Start erreichst du eine ganz besondere Stadt: Rattenberg. Die flächenmäßig kleinste Gemeinde und nach der Einwohnerzahl die kleinste Stadt Österreichs ist ein schöner mittelalterlicher Flecken. Rund eine Stunde später fährst du durch den einstigen Luftkurort Wörgl.

    Das nächste Highlight lässt nicht lange auf sich warten. Schon von Weitem siehst du die Festung der Grenzstadt Kufstein. Dieses enorme Verteidigungsbauwerk war auch nötig, denn Kufstein war immer wieder Schauplatz von Grenzstreitigkeiten zwischen Bayern und Tirol.

    Ab Kufstein bildet der Inn die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Zahlreiche Brücken sowie eine ganz besondere Gierseilfähre verbinden die beiden Länder. Du radelst auf der österreichischen Seite bis Erl. Dieser kleine Ort ist bekannt für die Tiroler Festspiele Erl. Die zwei modernen Gebäude des Festspielhauses sind ein spannender Kontrast zur ihnen umgebenden Bergwelt.

    Mittelschwer
    03:54
    54,1 km
    13,9 km/h
    240 m
    280 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nachdem du Erl verlassen hast, bildet der Inn während den nächsten beiden Etappen nicht mehr den Grenzfluss zwischen Deutschland und Österreich. Das Inntal ist nun sehr breit, der Inn zu einem stattlichen Fluss angewachsen und links und rechts liegen schöne Badeseen, wie etwa der Neubeurer See oder der Hochstrasser See.

    Die erste Hälfte der Etappe ist völlig flach und einfach zu radeln. Nach 25 Kilometern erreichst du am Zusammenfluss von Inn und Mangfall die Stadt Rosenheim. Viele schöne Parks und unzählige Cafés und Restaurants laden zu einer ausgedehnten Mittagspause ein.

    20 Kilometer später ändert sich das Flussbild und der Radweg wird hügelig. In Attel, das für sein ehemaliges Kloster bekannt ist, verengt sich das Tal und der Inn beginnt in Schleifen zu fließen. In einer dieser Schleifen liegt dein Etappenziel Wasserburg. Die ausgesprochen schöne Altstadt wird fast vollständig vom Inn umflossen und ist nur über eine schmale Landzunge und eine Brücke erreichbar.

    Schwer
    03:22
    50,2 km
    14,9 km/h
    480 m
    530 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Heute wartet eine anspruchsvolle Etappe auf dich: 50 Kilometer und 500 Höhenmeter gilt es heute zu absolvieren. Aber inzwischen bist du gut trainiert und wunderschöne Ausblicke entschädigen jede Anstrengung. Gleich zu Beginn geht es an den Innleiten hinauf und du genießt einen tollen Blick auf Wasserburg.

    Der Inn mäandert durch die Landschaft und du folgst seinem Lauf mal direkt an seinem Ufer, mal etwas weiter weg. Häufig führt der Weg durch den Wald, immer wieder fährst du auch durch schöne, kleine Orte. Kraiburg eignet sich beispielsweise gut für eine gemütliche Mittagspause, denn hier findest du viele, tolle Einkehrmöglichkeiten.

    Anschließend geht es nur noch einmal langgezogen bergauf, danach ist die Etappe bis zu deinem Etappenziel Mühldorf flach. Wenige Kilometer vor deinem Ziel liegt der Flossinger See, ein kleiner, aber hübscher Badesee, in dem du dich herrlich abkühlen kannst.

    Mittelschwer
    03:19
    48,1 km
    14,5 km/h
    400 m
    450 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Gleich zu Beginn geht es ordentlich auf den Innleiten bergauf und du genießt einen schönen Blick auf Wasserburg. Die ersten rund 15 Kilometer der Etappe führen meist nicht direkt am Inn entlang, da das Inntal hier sehr schmal ist und sich der Fluss durch die Hügel schlängelt. Es geht auch häufig auf und ab, dafür änderst du oft deine Perspektive und hast schöne Ausblicke.

    Auf der Stauanlage Jettenbach überquerst du den Inn und fährst nach Waldkraiburg. Die Stadt bietet sich für eine Mittagspause an. Danach fährst du auf der Insel entlang, die zwischen dem Inn und dem Innwerkkanal liegt.

    Dein Etappenziel, die geschichtsträchtige Stadt Mühldorf, ist für den beeindruckenden Stadtplatz bekannt. Dort findest du sicherlich ein Café oder eine Kneipe, in dem du dich nach der hügeligen Etappe entspannen kannst. Kurz bevor du das Stadtzentrum erreichst, kannst du es dir auf schönen Kiesbänken gemütlich machen oder zur Abkühlung in den Inn springen.

    Mittelschwer
    03:54
    57,6 km
    14,8 km/h
    370 m
    410 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Ost-Variante der zehnten Etappe ist etwas hügeliger und führt zur Abwechslung kaum am Inn entlang. Dafür machst du einen Schlenker nach Burghausen mit der längsten Burganlage der Welt. Von Mühldorf aus radelst du gemütlich durch kleine Dörfer nach Altötting. Besonders beeindruckend ist der Ortskern mit einem reichhaltigen Ensemble verschiedener Kirchen.

    Hügelig geht es weiter durch den Wald und über die Alz und den Alzkanal zur Salzach. An der österreichischen Grenze liegt Burghausen. Die Stadt ist so schön, dass sich hier eine längere Pause lohnt. Du kannst auf der über ein Kilometer langen Burganlage flanieren, durch die Altstadt schlendern und im Wöhrsee, einem Altarm des Inns, baden.

    Einen Anstieg, eine lange Abfahrt und noch eine knackige Steigung später erreichst du den Zusammenfluss von Inn und Salzach. Die beiden Flüsse bilden hier mit mehreren Altarmen und Seen ein Naturparadies, in dem sich vor allem verschiedene Vögel wohl fühlen. Die letzten Kilometer fährst du auf dem Inndamm nach Braunau und weiter nach Simbach auf der anderen, wieder deutschen Seite des Inns.

    Schwer
    03:55
    52,5 km
    13,4 km/h
    120 m
    170 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Auf dieser Etappe stehen herrliche Radwege durch die wunderschöne Natur im Vordergrund. Von Mühldorf aus fährst du noch ein Stückchen zwischen dem Inn und dem Innkanal in Richtung Neuötting. Ein Ausflug über die Brücke in den Ortskern lohnt sich allemal, denn dort findest du viele schöne, historische Gebäude.

    Bis Marktl, dem Geburtsort von Papst Benedikt XVI., fährst du auf einem idyllischen Weg entlang des mächtigen Inns. Unterwegs findest du mehrere Badeseen, die unterwegs für eine Abkühlung sorgen. Ein empfehlenswerter Schlenker ab Marktl ist der Umweg über Burghausen mit seiner riesigen Burg und seiner romantischen Altstadt.

    Bald erreichst du den Zusammenfluss von Inn und Salzach. Das Gebiet um den Zusammenfluss ist ein besonderes Naturparadies. Hier vereinigt sich auch der Innradweg mit dem Tauernradweg und ab hier bildet der Inn wieder die Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Vorbei am nächsten Badesee erreichst du dein Etappenziel Simbach am Inn.

    Mittelschwer
    04:28
    66,3 km
    14,8 km/h
    300 m
    350 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auch der Innradweg ist irgendwann zu Ende. Deshalb genieße die letzte, abwechslungsreiche Etappe ganz besonders. Diese Variante führt dich auf der österreichischen Seite am Inn entlang durch idyllische Auenlandschaften nach Obernberg mit seinen bunten Häusern am Marktplatz.

    Häuserzeilen mit buntbemalten Fassaden gibt es in dieser Gegend so einige. Ein besonders schönes Exemplar findest du in Schärding am Oberen Stadtplatz. Die barocke Grenzstadt eignet sich hervorragend für eine ausgedehnte Pause. Im Barockgarten oder im Schlosspark kannst du picknicken oder du kehrst in eines der vielen guten Restaurants ein. Ein Tipp ist das Lachinger, wo du besonders gute Innviertler Spezialitäten genießen kannst.

    Schließlich radelst du direkt am Innufer entlang bis nach Passau. Unterwegs kannst du beim beliebten Mostbauern anhalten und dich noch einmal stärken. In Passau angekommen erwartet dich ein fantastisches Panorama. Von der Marienbrücke aus blickst du auf die wunderschöne Passauer Altstadt. Wenig später bist du an der Ortsspitze angekommen, wo nicht nur der Inn, sondern auch die Ilz in die Donau fließen. Ein herrlicher Ort, um die vielen Eindrücke der Reise Revue passieren zu lassen.

    Schwer
    05:18
    66,1 km
    12,5 km/h
    190 m
    230 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Innradweg neigt sich langsam dem Ende zu. Genieße deshalb die letzte Etappe ganz besonders. Diese Variante führt dich auf der deutschen Seite am Inn entlang durch ausgedehnte Auenlandschaften. Nach knapp 30 Kilometern kannst du einen Abstecher in die Kurstadt Bad Füssing machen und der dortigen Therme einen Besuch abstatten.

    Gegenüber von Neuhaus liegt die schöne Stadt Schärding auf der österreichischen Seite. Außergewöhnlich schön sind die buntbemalten Häuser auf dem Oberen Stadtplatz. Die barocke Grenzstadt eignet sich hervorragend für eine ausgedehnte Pause. Im Barockgarten oder im Schlosspark kannst du picknicken oder du kehrst in eines der vielen guten Restaurants ein. Ein Tipp ist das Lachinger, wo du besonders gute Innviertler Spezialitäten genießen kannst.

    Schließlich radelst du direkt am Innufer entlang bis nach Passau. Der Weg führt durch einen herrlichen Wald, immer wieder leicht ansteigend. In Passau angekommen erwartet dich ein fantastisches Panorama. Von der Marienbrücke aus blickst du auf die wunderschöne Passauer Altstadt. Wenig später bist du an der Ortspitze angekommen, wo nicht nur der Inn, sondern auch die Ilz in die Donau fließen. Ein herrlicher Ort, um die vielen Eindrücke der Reise Revue passieren zu lassen.

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Collection Statistik

  • Touren
    14
  • Distanz
    729 km
  • Zeit
    50:26 Std
  • Höhenmeter
    4 190 m

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