Vanessa Kopp

Berggenuss hoch 34 – auf dem Alpenpässe-Weg durch die Schweiz

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Berggenuss hoch 34 – auf dem Alpenpässe-Weg durch die Schweiz

Wander-Collection von Vanessa Kopp
34-78 Tage
3-6 Std / Tag
615 km
31 280 m
31 490 m

Passüberquerungen sind ein ganz besonderes Erlebnis: der schweißtreibende Aufstieg, eine imposante Bergkulisse und dazu die Spannung, welche Landschaft dich auf der anderen Seite erwartet. Auf dem Alpenpässe-Weg kannst du genau diese Momente ausgiebig genießen: Der Fernwanderweg durch die Schweiz führt dich über einige der schönsten Übergänge der Bündner und Walliser Alpen. Mit seinen mehr als 600 Kilometern und über 31.000 Höhenmetern ist der Weg kein Zuckerschlecken, dafür wirst du mit purer Alpenidylle, majestätischen Bergmassiven, malerischen Tälern, romantischen Seen und urigen Dörfchen belohnt. Ein Wanderweg, der die Herzen von Bergfexen höher schlagen lässt und Waden zum Glühen bringt. Bist du bereit für das Abenteuer?

Startpunkt des Wanderwegs ist in Chur im Kanton Graubünden. Über zahlreiche Pässe wanderst du durch die Kantone Tessin und Wallis nach Saint-Gingolph am Genfersee. Ich habe dir den Weg in 34 Etappen aufgeteilt, die entweder in einem Ort oder an einer Berghütte enden. So sind dir jeden Abend ein Dach über dem Kopf und eine schmackhafte Mahlzeit sicher. Da die Auswahl an Unterkünften oft begrenzt ist, lohnt es sich auf jeden Fall die Übernachtungen bereits vorab zu buchen. Dann bist du auf der sicheren Seite, musst dir darüber unterwegs keine Gedanken mehr machen und kannst unbeschwert die traumhafte Landschaft genießen. Falls du nicht die kompletten 34 Etappen am Stück durchmarschieren möchtest, kannst du dir auch einzelne Teile des Wegs heraussuchen. Da du immer wieder hinab ins Tal steigst, hast du so auch regelmäßig Anschluss an den Nahverkehr. Start- und Endpunkt des Fernwanderwegs erreichst du übrigens auch ganz entspannt mit dem Zug.

Für den Alpenpässe-Weg solltest du auf jeden Fall fit sein und dich auf alpine Höhen einstellen. Das bedeutet: festes Schuhwerk, Sonnenschutz, passende Kleidung für schnelle Wetterwechsel, ausreichend zu trinken und Proviant für den kleinen Hunger unterwegs. Empfehlenswert sind zudem Wanderstöcke. So hast du auch bei losem Untergrund einen festeren Tritt und kannst deine Knie bei den teils langen Abstiegen schonen.

Jetzt hast du so richtig Bock auf Berge? Dann freu dich auf ein eindrucksvolles Wander-Abenteuer, bei dem du ein Highlight nach dem anderen überschreitest und die eindrucksvollen Panoramen der Schweizer Bergwelt dich einfach nur staunen lassen. Erlebe maximalen Berggenuss auf dem Alpenpässe-Weg.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    03:04
    11,1 km
    3,6 km/h
    200 m
    120 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die erste Etappe auf dem Alpenpässe-Weg startet mit ihren gut elf Kilometern ganz entspannt. Du wanderst von Chur am Rhein entlang nach Tamins. Bevor du mit der eigentlichen Tour beginnst, lohnt es sich noch eine Runde durch Chur, die älteste Stadt der Schweiz, zu drehen.

    Danach verlässt du Chur Richtung Westen, überquerst bald schon den Rhein und läufst an der Südflanke des Calanda entlang bis zu deinem heutigen Etappenziel Tamins. Im Ort findest du eine kleine Auswahl an Unterkünften und Einkaufmöglichkeiten. In Reichenau, einem Ortsteil von Tamins, treffen übrigens der Vorder- und der Hinterrhein zusammen und fließen als Rhein weiter Richtung Norden.

    Schwer
    07:34
    25,3 km
    3,3 km/h
    760 m
    720 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der zweiten Etappe des Alpenpässe-Wegs lernst du die eindrucksvolle Rheinschlucht kennen. Entlang der gut 25 Kilometer langen Strecke von Tamins nach Ilanz genießt du ganz verschiedene Perspektiven auf und in die Schlucht des Vorderrheins – sei es von der Versamer Tobelbrücke aus oder direkt am Ufer des Flusses.

    Du wanderst in einem spaßigen Auf und Ab durch die herrliche Landschaft des Kantons Graubünden und lässt deinen abwechslungsreichen Wandertag in Ilanz, deinem Etappenziel am Ufer des Vorderrheins, entspannt ausklingen. Falls du noch Zeit hast, dann lohnt sich ein Besuch im Museum Regiunal Surselva, das sich im Casa Carniec befindet. Das Heimatmuseum gibt dir einen interessanten Einblick in die Besonderheiten der Region.

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  • Schwer
    08:14
    25,8 km
    3,1 km/h
    1 300 m
    540 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 3 auf dem Alpenpässe-Weg hat es mit ihren knapp 26 Kilometern und 1.300 Höhenmetern ziemlich in sich. Dafür lernst du das malerische Val Lumnezia, Tal des Lichts, mit seinen malerischen Bergdörfern, kulturhistorischen Schätzen und sonnigen Hängen kennen. Die erste Hälfte des Weges wanderst du stetig bergauf. Deine Mühen werden jedoch mit einzigartigen Ausblicken belohnt.

    Vrin, dein heutiges Etappenziel, versprüht einen ganz besonderen Charme. Nicht umsonst wurde dem Ort bereits der sogenannte Wakkerpreis verliehen. Mit dieser Auszeichnung ehrt der Schweizer Heimatschutzverein Gemeinden, die sich für einen beispielhaften Ortsbildschutz einsetzen. Vrin ist also der perfekte Platz, um einen langen Wandertag ganz entspannt zu beschließen. Kümmere dich am besten vorab um deinen Schlafplatz, in Vrin gibt es nur ein Hotel.

    Schwer
    08:08
    18,3 km
    2,2 km/h
    1 350 m
    590 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die vierte Etappe auf dem Alpenpässe-Weg verlangt von deinen Waden einiges an Power ab: Auf der gut 18 Kilometer langen Etappe von Vrin zur Capanna Scaletta gilt es immerhin 1.350 Höhenmeter zu knacken. Hast du jedoch den langen Aufstieg auf die Hochebene Plaun da Greina gemeistert, erwartet dich eine spannende Bergwelt mit ganz unterschiedlichen Gesteinsschichten und einer herrlichen Kulisse.

    Auf der Hochebene kannst du dich in der Terrihütte stärken und eine verdiente Pause einlegen. Danach wanderst du auf einer relativ ebenen Strecke weiter durch die alpine Welt bis zu deinem heutigen Etappenziel, der Capanna Scaletta – traumhaft gelegen am westlichen Zugang zur Greina-Ebene.

    Mittelschwer
    03:44
    11,8 km
    3,2 km/h
    0 m
    1 290 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die fünfte Etappe auf dem Alpenpässe-Weg kannst du ganz entspannt angehen lassen: Auf deinem Weg nach Olivone warten knapp zwölf Kilometer auf dich – und die wanderst du ausschließlich bergab. So kannst du zum morgendlichen Kaffee die wunderschöne Landschaft rund um die Capanna Scaletta ausgiebig genießen. Danach geht es dann über den Greinpass und stets in der Nähe des Brenno talabwärts.

    Unterwegs passierst du einige kleine Ortschaften, in denen du Einkehrmöglichkeiten findest. Oder du machst es dir am Flussufer bequem und lässt dir deinen eigenen Proviant schmecken und die traumhafte Landschaft auf dich wirken. In Olivone erwarten dich dann gemütliche Gasthäuser, in denen du dich für die Nacht einquartieren kannst.

    Schwer
    04:24
    11,0 km
    2,5 km/h
    1 020 m
    160 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die sechste Etappe des Alpenpässe-Wegs ist zwar nur elf Kilometer lang, dafür geht es auf deinem Weg von Olivone nach Acquacalda quasi stetig bergauf. Du wanderst durch das idyllische Valle Santa Maria, das sich von Olivone bis hinauf zum Passo del Lucomagno erstreckt. Im beschaulichen Ort Dötra kannst du es dir auf der Terrasse des Grotto Dötra bequem machen und die Schönheit der Natur rings um dich genießen.

    Auf deinem weiteren Weg bergauf wanderst du an malerischen Bergblumenwiesen mit hochmoorähnlichem Charakter entlang. Hast du das Croce Portera erreicht, sind die Höhenmeter für heute geschafft und dein Etappenziel nicht mehr weit. In Acquacalda erwartet dich das Pro Natura Zentrum Lucomagno mit einem Zeltplatz, Bungalows oder Hotelzimmern. Reserviere am besten vorab: pronatura-lucomagno.ch/de. Falls du deine Wanderung hier beenden möchtest, dann kannst du von Juni bis Oktober den Busverkehr hinab ins Tal nutzen (checke davor aber auf jeden Fall den Fahrplan).

    Schwer
    08:31
    26,1 km
    3,1 km/h
    780 m
    1 370 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf der siebten Etappe des Alpenpässe-Wegs lernst du eine der größten und stillsten Hochebenen der Schweizer Alpen kennen: das Val di Piora. Freu dich auf eine atemberaubende Landschaft und die einzigartige Stille, die man so einfach nur in alpiner Höhe erleben kann. Los geht die gut 26 Kilometer lange Wanderung in Acquacalda.

    Du wanderst zu Beginn zum Passo del Sole hinauf. Die Landschaft um dich verändert sich, das Gestein wechselt von Sediment zu Granit. Auf der Hochebene geht es dann weiter: Du spazierst durch das weitläufige Hochtal, vorbei an grasenden Rindern, scheuen Murmeltieren und lässt dich von der dich umgebenden Ruhe einlullen. Im Val di Piora liegen mehrere Seen, am Lago Ritóm wanderst du direkt am Ufer entlang. Der Weg führt dich danach hinab ins Tal zu deinem Etappenziel Airolo. In dem Ort findest du Unterkünfte, Restaurants und Anschluss an den Nahverkehr.

    Schwer
    09:05
    25,3 km
    2,8 km/h
    1 670 m
    510 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 8 auf dem Alpenpässe-Weg erwartet dich mit der geballten Ladung an traumhaften Aussichten. Auf deinem Weg von Airolo zur Capanna Corno-Gris liegen zwar mehr als 25 Kilometer und gute 1.600 Höhenmeter vor dir – die Landschaft ist jedoch ein absoluter Genuss. Nach deinem ersten schweißtreibenden Aufstieg wanderst du durch das herrliche Val Bedretto, umgeben von den Felsriesen der Alpen.

    Das letzte Stück der Tour steigt dann nochmal knackig an, bald kannst du jedoch die Capanna Gorno-Gries in der Ferne erkennen. Die Berghütte liegt traumhaft schön mitten in den Lepontinischen Alpen und bietet dir ein gemütliches Dach über dem Kopf sowie ein herzhaftes Essen. Dank ihrer eigenwilligen Form wird sie auch Alpenraumschiff genannt.

    Mittelschwer
    04:32
    13,4 km
    3,0 km/h
    240 m
    1 220 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 9 auf dem Alpenpässe-Weg führt dich von der Capanna Corno-Gries nach Ulrichen. Du verlässt die Höhen des Val Corno und wanderst hinab ins Goms. So warten auf der gut 13 Kilometer langen Etappe kaum Anstiege auf dich, du steigst hauptsächlich sanft bergab. Nach einem ausgiebigen Frühstück auf 2.338 Meter Höhe schnürst du deine Wanderstiefel und startest in den Tag.

    Nach gut vier Kilometern erreichst du den Griessee, einen der höchstgelegenen Stauseen der Schweiz auf 2.386 Meter Höhe. Herrlich blau setzt sich das Wasser des Sees von den umliegenden Felsen ab. Danach beginnt dann der lange Abstieg nach Ulrichen. In dem Ort an der Rhone hast du eine gute Auswahl an Unterkünften sowie Anschluss ans Schienennetz.

    Mittelschwer
    04:26
    14,8 km
    3,3 km/h
    430 m
    520 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 10 auf dem Alpenpässe-Weg führt dich auf ihren knapp 15 Kilometer Länge oberhalb der Rhone durch das Goms. In einem entspannten Auf und Ab wanderst du an Berghängen entlang, durch Wälder und über Alpwiesen. Große Anstiege hast du heute nicht zu meistern. Unterwegs bieten sich dir trotzdem immer wieder traumhafte Blicke ins Tal.

    Das Goms erlebte im 17. und 18. Jahrhundert eine wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit. Die mehr als 70 Kirchen und Kapellen in den urigen Ortschaften, die sich bis heute ihren besonderen Charme erhalten haben, zeugen von dieser Zeit. Falls du dir eines der Dörfer genauer anschauen möchtest, kannst du auch einfach die Höhe verlassen und unten an der Rhone bis zum Etappenziel Blitzingen weiterlaufen.

    Schwer
    04:52
    16,4 km
    3,4 km/h
    450 m
    370 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die elfte Etappe auf dem Alpenpässe-Weg führt dich von Blitzingen ein gutes Stück an der Rhone entlang, bevor du dann Richtung Binn abbiegst. Freu dich entlang der gut 16 Kilometer langen Strecke auf eine malerische Landschaft, moderate Anstiege und tolle Ausblicke.

    Du verlässt Blitzingen, wanderst ein Stück durch den Wald bergauf und dann durch mehrere urige Weiler hindurch. Der Weg führt dich immer weiter am Ufer der Rhone, in dieser Gegend auch Rotten genannt, entlang und bietet dir wunderschöne Ausblicke in das grüne Tal. Du passierst Ernen und verlässt schon bald den Fluss, der seine Reise zum Mittelmeer fortsetzt. Das nächste Flusstal lässt jedoch nicht lange auf sich warten: Die Binna schlängelt sich gemächlich durch den Landschaftspark Binntal und führt dich durch die Twingischlucht bis zu deinem Etappenziel Binn.

    Schwer
    06:29
    16,2 km
    2,5 km/h
    1 230 m
    710 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 12 auf dem Alpenpässe-Weg bringt dich hoch hinaus: Vom Saflischpass auf 2.563 Meter Höhe öffnet sich dir erstmals der Blick auf die Walliser Viertausenderwelt. Dieses Panorama gilt es natürlich vorab verdienen: Deshalb warten auf der gut 16 Kilometer langen Wanderung von Binn nach Rosswald 1.230 Höhenmeter auf dich.

    Dein Etappenziel Rosswald ist ein malerisches Terrassendorf mit traumhaftem Blick ins Rhonetal. Auf 1.800 Metern am Rande des Simplons findest du einige Übernachtungs­möglichkeiten. Rosswald ist hauptsächlich auf den Wintersport ausgerichtet, doch auch für Wanderer ist das Dorf ein willkommener Stopp. Falls du deine Wanderung auf dem Alpenpässe-Weg vorerst hier beenden willst, dann kannst du mit der Seilbahn hinab ins Tal gondeln.

    Schwer
    08:39
    19,6 km
    2,3 km/h
    940 m
    800 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Etappe 13 auf dem Alpenpässe-Weg wird abwechslungsreich: Die knapp 20 Kilometer lange Tour von Rosswald führt dich hinauf in die alpinen Höhen und dann aussichtsreich auf der Passstraßengalerie bis zum Simplonpass. Besonders viel Wanderspaß erwartet dichauf dem Gibjeri-Weg – vorausgesetzt du bist schwindelfrei. Doch keine Sorge, alle schmalen Stellen sind mit Drahtseilen versichert.

    Nach einer Stärkung in der Bortelhütte geht es dann auf und ab durch alpines Gelände. Den letzten Abschnitt des Weges wanderst du wieder ein Stück bergab bis zum Simplonpass auf knapp 2.000 Meter Höhe, dein heutiges Etappenziel. Am Pass gibt es zwei Hotels, Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und mehrere kleine Seen für einen abendlichen Spaziergang.

    Schwer
    08:16
    23,7 km
    2,9 km/h
    810 m
    920 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Den Startpunkt der 14. Etappe auf dem Alpenpässe-Weg markiert dir der acht Meter hohe Steinadler auf dem Simplonpass. Hier beginnst du die knapp 24 Kilometer lange Wanderung nach Gspon. Gleich zu Beginn erwartet dich ein knackiger Aufstieg auf den Bistinepass – danach geht es jedoch genussvoll und aussichtsreich weiter. Du blickst auf die vergletscherten Berge über dem Simplon und kannst im Norden die Berner Alpen erkennen.

    Auf der Hochebene wanderst du durch eine traumhafte Berglandschaft und lässt deinen Blick über die majestätischen Gipfel ringsherum schweifen. Du passierst das Obers Fulmoos und wanderst gemütlich bergab bis zu deinem Etappenziel Gspon. Das verträumte Örtchen befindet sich hoch über dem Vispertal inklusive weitem Blick ins Saastal und zum 3.800 Meter hohen Balfrin.

    Schwer
    06:04
    17,4 km
    2,9 km/h
    700 m
    810 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf der 15. Etappe des Alpenpässe-Wegs kannst du dich auf eine traumhafte Höhenwanderung freuen. Auf der gut 17 Kilometer langen Tour von Gspon nach Saas Fee erwarten dich keine langen Anstiege, der Genuss steht also im Vordergrund. Du gehst an Berghängen entlang, durch Wälder und über Alpweiden. Und dazu gibt es ein traumhaftes Panorama auf die Kette der Viertausender.

    Besonders schön wandert es sich über die Hochebene des Siwibodu. Genieße die fantastische Landschaft, gönne dir hin und wieder eine Pause und lass die Ruhe der Alpen auf dich wirken. Schon bald verlässt du die alpine Höhe und steigst hinab ins Saastal zu deinem Etappenziel Saas Fee. Der beliebte Wintersportort ist im Sommer optimal auf Wanderer eingestellt und bietet dir alles, was du nach einem langen Wandertag brauchst.

    Schwer
    08:17
    19,7 km
    2,4 km/h
    990 m
    1 110 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die 16. Etappe auf dem Alpenpässe-Weg bietet dir grandiose Tiefblicke ins Saastal und traumhafte Aussichten zu Fletschhorn, Lagginhorn und Weissmies. Die knapp 20 Kilometer lange Etappe von Saas Fee nach Grächen verläuft größtenteils parallel zum Saastal und biegt dann an der Hannigalp links ab Richtung Mattertal. Der Weg ist teilweise sehr exponiert, an kniffligen Passagen sind jedoch Drahtseile zur Sicherung angebracht.

    Nachdem du ausgiebig die Aussicht genossen hast, kannst du in der Hannigalp einkehren – und dabei noch mehr Bergpanorama genießen. An dieser atemberaubenden Bergwelt kann man sich doch schlichtweg kaum sattsehen. In deinem Etappenziel Grächen findest du mehrere Unterkünfte für dich Nacht sowie einen Supermarkt. Ein Stück tiefer im Tal, in St. Nikolaus, gibt es zudem einen Bahnhof.

    Schwer
    11:04
    22,3 km
    2,0 km/h
    1 810 m
    1 640 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Stärke dich für die 17. Etappe auf dem Alpenpässe-Weg mit einem guten Frühstück. Die gut 22 Kilometer lange Etappe von Grächen nach Gruben erwartet dich nämlich mit mehr als 1.800 Höhenmetern im Aufstieg. Das ist eine Ansage – aber mittlerweile bist du ja schon mehr als gut im Training. Du läufst von Grächen hinunter ins Mattertal, überquerst die Mattervispa und beginnst dann den langen Aufstieg hinauf auf den Augustbordpass.

    Die Aussicht auf dem knapp 2.900 Meter hohen Gebirgspass ist gewaltig: Du blickst auf die Mischabelberge, zu denen der Dom gehört. Der 4.545 Meter Gipfel zählt als höchster Berg, der komplett in der Schweiz liegt. Eine kurze Verschnaufpause hast du dir mehr als verdient. Der herausfordernde Teil für heute ist geschafft, ab jetzt geht es nur noch bergab bis zu deinem Etappenziel Gruben.

    Schwer
    08:51
    21,4 km
    2,4 km/h
    1 170 m
    1 300 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mehr als die Hälfte des Alpenpässe-Wegs liegt bereits hinter dir – klopf dir für diese Leistung ruhig mal auf die Schulter. Dann werden die Wanderstiefel geschnürt und es geht weiter mit Etappe 18 des Fernwanderwegs. Die gut 21 Kilometer lange Wanderung führt dich von Gruben nach Zinal. Gleich zu Beginn geht es stramm bergauf auf den Meidpass – danach wanderst du genussvoll weiter.

    Auf dem Meidpass (2.790 Meter) angekommen, bietet sich dir ein herrlicher Ausblick über das Bishorn und das Weisshorn. Den Weg zum Weisshorn legst du auf dem schön gestalteten Planetenweg zurück. Entspannt geht es dann auf einer relativ ebenen Strecke die letzten Kilometer bis zu deinem Etappenziel Zinal. In dem Ferienort erwartet dich eine große Auswahl an Unterkünften und Restaurants sowie ein Schwimmbad.

    Schwer
    10:26
    22,2 km
    2,1 km/h
    1 790 m
    1 810 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der 19. Etappe des Alpenpässe-Wegs erwartet dich ein blaues Schmuckstück: Wie ein Saphir liegt der Lac de Moiry in der malerischen Bergwelt. Auf deiner gut 22 Kilometer langen Wanderung von Zinal nach La Sage genießt du traumhafte Ausblicke auf den Stausee – und meisterst außerdem währenddessen noch knapp 1.800 Höhenmeter.

    Du verlässt Zinal und startest gleich mit dem ersten strammen Anstieg hinauf zum Col de Sorebois. Hast du diesen überquert, wanderst du ein Stück bergab bis zum Ufer des Lac de Moiry. Am Ufer des Sees auf knapp 2.250 Meter Höhe kannst du eine Pause einplanen – die Kulisse ist einfach nur traumhaft schön.

    Der nächste Anstieg auf den Col de Torrent wartet bereits auf dich – das herrliche Bergpanorama bleibt dir jedoch treu. Hast du auch diesen Pass gemeistert, wanderst du steil bergab zu deinem Etappenziel La Sage.

    Mittelschwer
    03:26
    10,4 km
    3,0 km/h
    570 m
    240 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit ihren gut zehn Kilometern bietet dir die 20. Etappe auf dem Alpenpässe-Weg einen entspannten Wandertag – was auch mal ganz gut für zwischendurch ist. Du kannst den Tag also ganz entspannt angehen lassen und nach einem ausgiebigen Frühstück in La Sage aufbrechen.

    Du wanderst im Val d’Arolla durch herrliche Wälder und über blühende Wiesen. In Les Haudères triffst du auf die Borgne, der du auf ihrem Weg Richtung Sion folgst. Du kommst an mehreren schönen Rastplätzen vorbei, an denen du eine entspannte Pause einlegen kannst – Zeit genug hast du. In deinem Etappenziel Arolla angekommen, kannst du den restlichen Tag entspannt in einem der Hotels ausklingen lassen. Die morgige Etappe wird wieder knackiger, gönne dir also mit gutem Gewissen etwas Ruhe.

    Schwer
    07:42
    18,2 km
    2,4 km/h
    1 310 m
    640 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 21 des Alpenpässe-Wegs bringt dich den 3.000 Metern nahe: Auf deinem Weg von Arolla zur Cabane de Prafleuri überschreitest du nämlich den Col de Riedmatten mit seinen 2.918 Meter Höhe. Klar, dass die Aussichten auf der gut 18 Kilometer langen Wanderung wieder einmal gewaltig werden. Der Aufstieg hinauf zum Pass hat es jedoch in sich, die ersten sechs Kilometer der Strecke geht es stramm bergauf.

    Hast du den Pass überquert, liegt der Lac des Dix vor dir, der malerisch in die Berglandschaft eingebettet ist. Du wanderst am Ufer des Stausees entlang und kannst dir gerne eine Pause gönnen und Kraft tanken. Einige Höhenmeter warten nämlich auf deinem Weg über den Col de Roux noch auf dich. Hast du diesen Pass jedoch überquert, ist dein Etappenziel, die Cabane de Prafleuri am Fuße des Mont Blava, bereits in Sichtweite.

    Schwer
    10:06
    21,8 km
    2,2 km/h
    1 060 m
    1 880 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf der 22. Etappe des Alpenpässe-Wegs überquerst du gleich vier Pässe und erlebst beeindruckende Blicke auf die Gletscherzungen der Walliser Alpen. Unterwegs kannst du mit etwas Glück Edelweiss, Gämsen und Steinböcke an den steilen Hängen sehen – mehr Bergidylle geht wohl kaum. Nach einem ausgiebigen Frühstück in der Cabane de Prafleuri startest du die knapp 22 Kilometer lange Tour nach Mauvoisin.

    Auf der heutigen Etappe stehen zwar wieder mehr als 1.000 Höhenmeter auf dem Programm, doch es erwartet dich kein langer Aufstieg. So wanderst du ganz genussvoll durch die herrliche Alpenwelt und erreichst ungefähr zur Halbzeit den Lac de Louvie. Der Bergsee fügt sich traumhaft in die Landschaft ein und wirkt nahezu paradiesisch. Such dir ein schönes Plätzchen am Ufer für eine Pause und koste dieses verdiente Panorama maximal aus. In deinem Etappenziel kannst du dich im Hôtel de Mauvoisin einmieten. Und da man sich an Bergseen wohl nur schwer sattsehen kann, gibt's zum Feierabend noch den Ausblick auf den Lac de Mauvoisin.

    Schwer
    09:31
    21,1 km
    2,2 km/h
    1 630 m
    1 010 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der 23. Etappe des Alpenpässe-Wegs geht es gleich zu Beginn in die Vollen: Von Mauvoisin wanderst du steil den Berg hinauf zum Col des Otanes (2.846 Meter). Die Landschaft besteht hier oben hauptsächlich aus Felsen und Eis: Über dir thront der Grand Combin, unter dir siehst du den Corbassière-Gletscher.

    Du wanderst auf der anderen Pass-Seite wieder bergab und dann auf einer relativ ebenen Strecke weiter durch die herrliche Bergwelt. Unterwegs erwarten dich einige Cabanes mit herzhaften Stärkungen. Kurz vor Ende der gut 21 Kilometer langen Etappe gilt es dann nochmal einige Höhenmeter zu verdienen: Du wanderst hinauf auf den Col de Mille. Das heutige Etappenziel, die Cabane du Col de Mille, ist dafür schon in Sichtweite, sobald du oben angekommen bist.

    Mittelschwer
    04:14
    12,3 km
    2,9 km/h
    120 m
    930 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 24 auf dem Alpenpässe-Weg wird zur Abwechslung mal wieder entspannter: Auf deinem Weg von der Cabane du Col de Mille nach Bourg-Saint-Pierre liegen nur gute zwölf Kilometer vor dir und diese wanderst du nahezu nur bergab. Zum Start in den Tag genießt du ein traumhaftes Panorama auf das Mont Blanc- und Grand Combin-Massiv – besser kann ein Tag in den Alpen wohl kaum starten.

    Über ausladende Alpweiden geht es dann gemütlich hinab ins Val D’Entremont. In dem beschaulichen Ort Bourg-Saint-Pierre findest du ein Hotel für die Nacht. Das Dorf mit seinen alten Häusern und der renovierten Mühle versprüht einen ganz besonderen Charme. Als Tor zu Italien am Grossen Sankt Bernhard hatte Bourg-Saint-Pierre in der Vergangenheit zahlreiche Besucher: römische Truppen, Teile des Napoleonischen Heers, Millionen von Pilgern, Reisende, Händler und wahrscheinlich auch Hannibal auf seiner Überquerung der Alpen.

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Collection Statistik

  • Touren
    34
  • Distanz
    615 km
  • Zeit
    234:57 Std
  • Höhenmeter
    31 280 m31 490 m

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