Tobias

Die Via Julia – auf neuen alten Straßen

Antranias

Die Via Julia – auf neuen alten Straßen

Fahrrad-Collection von Tobias

Jeder kennt den berühmten Satz „Die spinnen, die Römer!“. Was aber kaum einer weiß: Wir profitieren noch heute davon, dass die Römer damals als erste in Europa ein weit verzweigtes künstliches Wege- und Straßennetz aufgebaut haben. Primär diente es dem Aufbau und Erhalt ihres Imperiums und förderte den Handel. Doch schon damals tummelten sich allerlei Weggefährten auf den Straßen: Abseits des Militärs war von Geschäftsleuten über Pilger und Handwerker bis hin zu Vagabunden nahezu jeder Schlag Mensch auf den Straßen unterwegs – nur die Radfahrer fehlten noch.

Das Projekt „Via Julia“ hat es sich schließlich nach zwei Jahrtausenden zur Aufgabe gemacht, diese alten Straßen nun auch für den Radtourismus erfahrbar zu machen. Die Idee war gar nicht so weit hergeholt, denn schon damals sollten die Straßen möglichst „schnurgerade und ebenmäßig“ durch das Land verlaufen – ideal für den Fahrradfahrer von heute. Zur Zeit des römischen Reichs war die Via Julia übrigens eine wichtige Handels- und Militärstraße zwischen Augsburg (AVGVSTA VINELICVM) und Salzburg (IVVAVVM), nur der wohlklingende Name fehlte noch. Diesen gab man der Straße erst im Zuge des Projekts.

Auf einer Strecke von 329 Kilometern oder wahlweise 223 römischen Meilen führt der Fernradweg Via Julia von Günzburg über Augsburg bis kurz vor Salzburg an die österreichische Grenze. Auf deiner Reise kommst du an keltischen Kultstätten vorbei, streifst die Randbezirke Münchens, kannst hin und wieder letzte Zeitzeugen der alten Römerstraße am Wegesrand ausmachen und dich am wunderbaren Alpenpanorama über dem Chiemsee sattsehen. Weitere Highlights sind Rosenheim, die Eggstätt-Hemhofer Seenplatte und natürlich Salzburg – denn diese Collection endet nicht etwa wie der Fernradweg an der österreichischen Grenze, sondern führt dich noch mitten ins Herz der österreichischen Metropole.

Auch wenn die Kuriere des römischen Kaisers dank des Straßenbaus und einiger Pferdewechsel damals bis zu 88 Kilometer am Tag schafften, ist das noch lange kein Grund, es ihnen heute gleichzutun – höchstens vielleicht du fährst mit dem E-Bike. Damit du also auch in den Genuss der facettenreichen Landschaft und Kultur kommst, ohne dass dein Schatten am Abend immer länger wird, hab ich diese Collection für dich in sieben angenehm zu fahrende Etappen unterteilt. An etwas sportlicher Herausforderung wird es dennoch nicht mangeln, denn obgleich des flachen Höhenprofils sind die Etappen mit durchschnittlich 50 Kilometern pro Tag doch nicht ganz ohne.

Von Schwaben kommend führt dich der größte Teil der Strecke quer durch Oberbayern, was sich auch schnell in der Genusslandschaft bemerkbar macht: urige Biergärten, unzählige Brauereien und zünftige bayrische Küche lassen dein Radfahrerherz höher schlagen und sorgen für den nötigen Energienachschub. Als kleines Schmankerl bietet dir die Via Julia noch eine Alternativstrecke kurz vor Rosenheim. Diese führt direkt entlang der Mangfall und ist insbesondere im Sommer ein Genuss, da das idyllische Flüsslein mit vielen Badestellen lockt – ein Komfort, den sicherlich auch die Römer zu schätzen wussten.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    02:58
    37,8 km
    12,8 km/h
    270 m
    250 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Du beginnst deine Reise auf der alten Römerstraße in Günzburg. Günzburgs stadtgeschichtliche Ursprünge gehen übrigens auf ein römisches Kastell zurück, das damals zur Verteidigung des römischen Reichs an der Donaugrenze errichtet wurde. Deine Tour startet dort direkt am örtlichen Bahnhof, so kannst du geschickt und einfach mit dem Zug anreisen. Günzburg erreichst du mit den Zügen der Deutschen Bahn zum Beispiel aus westlicher Richtung von Ulm oder aus östlicher Richtung von München und Augsburg.

    Die erste Etappe führt dich über Burgau bis nach Zusmarshausen. Mit etwa 37 Kilometern ist diese um ein gutes Stück kürzer als die folgenden Etappen – ideal, um am Anreisetag noch ein bisschen Strecke zu machen. Wenn du möchtest, schau doch noch auf einen Sprung in der Günzburger Altstadt vorbei oder unternehme eine kleine Zeitreise leicht außerhalb der Stadt: Die sogenannte Zeitschnecke führt dir hier recht eindrücklich die Stadtgeschichte vor Augen, von den Ursprüngen bis zur Neuzeit – die perfekte Einleitung für die Via Julia.

    Über weite Felder fährst du nun in östlicher Richtung aus der Stadt heraus, vorbei am Schloss Harthausen und durch idyllische, kleine Dörfer. Am Silbersee kannst du eine erste Pause einlegen und dich in der örtlichen Pizzeria für die Weiterfahrt stärken. Dann geht es auf flachen Wegen, dem Flusslauf der Mindel folgend, bis nach Burgau.

    Hinter Burgau verändert sich das Landschaftsbild hin zu bewaldeten und auch leicht hügeligen Gebieten. Im Scheppacher Forst kannst du einen kleinen Abstecher zur geheimen Produktionsstätte des ersten Düsenjägers, Kuno I, machen. Ein eigens angelegter Museumsweg mit vielen Informationstafeln und Relikten der damaligen Zeit macht das Waldstück zu einer interessanten Erfahrung.

    Über Wollbach führt dich die Via Julia anschließend wieder aus dem Wald heraus bis nach Zusmarshausen, deinem Tagesziel. Hier findest du ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten und – wenn du deine Beine noch ein bisschen im Wasser baumeln lassen willst – im Osten leicht außerhalb des Ortes sogar einen See.

    Mittelschwer
    03:32
    51,0 km
    14,5 km/h
    290 m
    230 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Der zweite Tag auf der Via Julia führt dich von Zusmarshausen über Augsburg bis nach Merching. Mit 51 Kilometern erwartet dich heute zwar eine deutlich längere Strecke als am Vortag, das überwiegend flache Höhenprofil gleicht dies aber aus. So kannst du selbst in Augsburg eine ausgedehnte Besichtigungspause einlegen, ohne dass du mit der Zeit in Verzug gerätst.

    Von Zusmarshausen fährst du am Rothsee vorbei durch ein lichtes Tal und orientierst dich bis Horgauergreut an dem plätschernden Bächlein, das den See mit seinem Wasser speist. Dann schwenkst du auf die ehemalige Bahnstrecke der Weldenbahn ein, die inzwischen zu einem hervorragenden Radweg umgebaut wurde. Sie führt dich durch ein weiteres Waldstück bis an die Schmutter und in die Vororte von Augsburg. Wenn du möchtest, kannst du unterwegs für ein kurzes Stück vom Radweg abzweigen und dir die Reste der alten Römerstraße anschauen, die hier leicht parallel zum Radweg verläuft.

    In Augsburg führt dich die Via Julia mitten durch die Innenstadt, am Augsburger Dom und Augustusbrunnen vorbei. Nutze die Gelegenheit und gehe ein bisschen auf Entdeckungsreise in dieser geschichtsreichen Stadt, deren Name und Stadtwappen übrigens auch auf die Zeit während der römischen Besatzung zurückgehen.

    Über den Botanischen Garten fährst du im Süden der Stadt an den Lech, wo der Kuhsee zu einer zweiten, etwas erfrischenderen Pause einlädt. Dem Ziel bereits recht nahe folgst du dem Lech für die nächsten zehn Kilometer südwärts bis zum Mandichosee. Hier zweigst du nach Mering beziehungsweise deinem Zielort Merching ab. In beiden Ortschaften findest du ein paar vereinzelte Übernachtungsmöglichkeiten. Die Tour endet am Landgasthof Aumiller, wo du zudem noch hervorragend einkehren kannst.

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  • Mittelschwer
    03:05
    48,4 km
    15,7 km/h
    350 m
    320 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der dritten Etappe gilt es ein ähnliches Pensum an Strecke und Höhenmetern wie bereits am zweiten Tag zu erfüllen. Die Strecke orientiert sich zunächst noch am Lauf des Lechs, ehe sie nach etwa sechs Kilometern über lichte Felder und zwischen kleineren Waldstücken in Richtung Osten abzweigt.

    Die Via Julia verläuft heute zum größten Teil auf ruhigen Landstraßen und führt dich in den Süden von München bis nach Gauting, deinem heutigen Zielort. Kurz vor Jesenwang kreuzt du den örtlichen Sportflughafen. Hier kann es schonmal vorkommen, dass die Ampel auch für Radfahrer rot zeigt – nämlich dann, wenn die kleinen Propellermaschinen dicht über dem Radweg zu Start oder Landung ansetzen. Ein Schauspiel, für das man gern eine kurze Pause einlegt.

    Nur wenige Kilometer später lädt der örtliche Biergarten in Landsberied zu einer ersten, ausgiebigen Rast ein – eine gute Möglichkeit, sich für die letzten 20 Tageskilometer noch einmal gründlich zu stärken. So lässt sich auch der kleine Buckel hinter der Amper gut überwinden und ist dieser einmal geschafft, rücken auch immer öfter die Alpen am Horizont in dein Blickfeld.

    Möchtest du heute ausnahmsweise mal von der Via Julia abzweigen, um der bayerischen Landeshauptstadt einen Besuch abzustatten, bietet sich in Gauting entweder ein kurzer Ausflug mit der S-Bahn an oder du erledigst das Ganze standesgemäß mit dem Rad. Hierfür kannst du in Gilching zum Beispiel auf den Ammersee-Radweg abbiegen, der dich direkt ins Herz von München führt. Alternativ zur Übernachtung in Gauting lohnt es sich dann natürlich, die Nacht in der Hauptstadt zu verbringen. Wenn du am nächsten Tag dem Isar-Radweg Richtung Süden folgst, gelangst du in Grünwald ohne Probleme wieder auf die Via Julia.

    Mittelschwer
    04:07
    59,6 km
    14,5 km/h
    400 m
    460 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Von Gauting geht es heute über Grünwald an der Isar bis in den Norden von Bruckmühl. Die Tour steht ganz im Zeichen der Kelten, denn du kommst an den Überresten zweier Schanzen vorbei, deren Grundzüge noch gut in der Landschaft erkennbar sind. Infotafeln entlang der Strecke klären über die altertümlichen Anlagen und deren Bezug zur Römerstraße auf.

    In Grünwald kannst du nach 14 Kilometern eine erste Rast beim Brückenwirt einlegen und dich für den Rest der Strecke stärken. Durch dichten Wald fährst du nun auf herrlichen Radwegen über Deisenhofen bis nach Sauerlach, dann weiter nach Großhelfendorf. Nur selten kommst du an Ortschaften vorbei. Erst in der Nähe der Mangfall lichtet sich der Wald wieder und gibt den Blick auf weite Felder und die Alpen frei.

    Kurz hinter Aschbach teilt sich die Via Julia in die nördliche Variante und jene parallel der Mangfall auf. Möchtest du lieber in Flussnähe fahren – was sich aufgrund der zahlreichen Bademöglichkeiten vor allem im Sommer lohnt – wechselst du hier zur Alternativroute von Etappe 5, die du ebenfalls in dieser Collection findest. Die Strecken liegen jedoch in der Regel nur etwa zwei Kilometer voneinander entfernt und verlaufen durchgehend parallel. So kannst du auch zu jedem beliebigen späteren Zeitpunkt an den Flusslauf wechseln, wenn dir nach einer Abkühlung ist.

    Dein Ziel liegt heute in Kirchdorf am Haunpold nördlich von Bruckmühl. Dort findest du auch eine Handvoll Übernachtungsmöglichkeiten. Als Ausflugsmöglichkeit für den Abend bietet sich die Mangfall bei Bruckmühl oder die Seenlandschaft östlich von Kirchdorf an.

    Leicht
    01:36
    25,5 km
    15,9 km/h
    80 m
    130 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die heutige Etappe ist mit gerade mal 25 Kilometern vergleichsweise kurz. Das tut während einer längeren Radreise einfach auch mal gut und gibt dir Energie für die nächsten Tage. Zudem endet die Etappe in Rosenheim. Die Bekanntheit der weißblauen Bilderbuchstadt rührt nicht nur von der Fernsehserie „Rosenheim-Cops“. Die drittgrößte Stadt Oberbayerns weiß auch mit einem reichen Kulturgut zu beeindrucken und ist zudem herrlich am Inn gelegen – gut, hier auch mal etwas länger Zeit verbringen zu können.

    An der Seenlandschaft östlich von Kirchberg und Högling vorbei führt dich die Strecke über weite Felder bis an die Glonn nach Thürham. Auf ähnlichen Wegen geht die Fahrt weiter bis nach Großkarolinenfeld und an den Inn. Das Alpenpanorama im Süden behältst du dabei stets im Blick. Kurz vor Rosenheim lädt dieses dann noch zum obligatorischen Fotostopp inklusive „Skyline“ ein.

    Für ein kurzes Stück folgst du dem Radweg zwischen Hammerbach und Inn nun südwärts, bis du an der Mündung der Mangfall in Richtung Innenstadt abzweigst. Deine Tour endet standesgemäß am Biergarten der Brauerei Flötzinger, der dich mit frisch gebrauten isotonischen Getränken zu versorgen weiß. Wenn du ein Fan der bereits erwähnten Fernsehserie bist, kannst du noch auf einen Abstecher am Rathaus vorbeischauen – das hält in der Serie nämlich als Polizeipräsidium her.

    Leicht
    01:55
    30,5 km
    15,8 km/h
    20 m
    190 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Alternativroute zu Etappe 5 zweigt kurz vor Ende der vierten Etappe wie bereits erwähnt südlich von Aschbach in Richtung Mangfall ab und verläuft auf ganzer Strecke an deren Ufer, bis sie bei Rosenheim wieder auf die nördliche Route trifft.

    Sie eignet sich insbesondere für heiße Sommertage, denn der idyllische Flusslauf lädt nicht nur einmal zu einer verdienten Erfrischung im kühlen Nass ein. Zudem führt sie auf flachen Radwegen kontinuierlich bergab, was – wenn auch kaum bemerkbar – ein paar Höhenmeter einspart.

    Übernachtungsmöglichkeiten findest du unterwegs beispielsweise in Bruckmühl oder Bad Aibling. Alternativ kannst du die Etappe aufgrund der flachen Wege aber auch zu Etappe 4 hinzufügen, etwas Extra-Strecke machen und dir so einen Tag auf der Via Julia einsparen.

    Mittelschwer
    03:15
    44,3 km
    13,6 km/h
    360 m
    290 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute geht es an den Chiemsee, der dich mit herrlichen Ausblicken in Richtung Alpen verwöhnen wird. Du startest in Rosenheim und fährst zunächst am östlichen Innufer für knapp sieben Kilometer in Richtung Norden, ehe du von dem beeindruckenden Fluss nach Osten abzweigst.

    Auf entspannten Radwegen und Nebenstraßen fährst du über weite Felder und querst stellenweise auch mal eine Ortschaft oder ein kleines Waldstück. Nach etwa 30 Tageskilometern erreichst du die Eggstätt-Hemhofer Seenplatte. Solltest du etwas Extra-Zeit im Rücken haben, kannst du hier nicht nur eine ausgiebige Pause oder einen Badestopp einlegen, sondern die vielen verschiedenen Seen auf dem örtlichen Waldwegenetz erkunden – ein Abstecher durch eine herrliche Naturidylle, der sich nicht nur zwecks Erfrischung lohnt.

    Doch wartet nach kaum mehr als sechs Kilometern nun auch das Ufer des Chiemsees auf dich. Dieses bietet dir mindestens genauso tolle Bademöglichkeiten und lockt zudem noch mit sagenhaften Fernblicken – also nicht zu lange durch den Wald kurven.

    Du umrundest den Chiemsee an seiner nördlichen Spitze, wo sich dir die besten Ausblicke Richtung Alpen bieten. Am Chiemgau Camping Lambach kannst du noch eine gemütliche Rast am Seeufer einlegen oder direkt für die Nacht auf dem Campingplatz einkehren. Auch dein Tagesziel Seebruck ist von hier nur einen Katzensprung entfernt, so kannst du den Abend gemütlich an einem beliebigen Ort am See ausklingen lassen.

    Mittelschwer
    03:53
    62,4 km
    16,1 km/h
    410 m
    500 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der letzte Tag auf der Via Julia hat es nun doch nochmal in sich: 62 Kilometer und etwas mehr als 400 Höhenmeter stehen auf dem Programm. Dann ist es geschafft und du befindest dich in deinem Zielort: Salzburg. Ist dir das etwas zu viel Strecke für einen Tag, bietet sich mit Traunstein nach knapp 20 Kilometern eine gute Möglichkeit für einen Zwischenstopp zwecks Übernachtung – so kannst du lässig auch noch etwas mehr Zeit am Chiemsee verbringen und musst nicht hetzen.

    Von Seebruck führt dich der Weg am Nordost-Ufer des Chiemsees entlang, bis du bei Chieming in Richtung Osten abbiegst – Traunstein ist hier quasi fast schon in Sichtweite, wäre der kleine Buckel nicht im Weg. Die Stadt lädt mit einigen Brauhäusern und gemütlichen Stadtplätzen zur Rast und zum Verweilen ein. Dann geht es weiter auf kaum befahrenen, aber inzwischen doch deutlich hügeligeren Straßen.

    Kurz vor Teisendorf erfrischt eine kurze Abfahrt und weht dir kühlen Wind um die Nase – je nach Wetterlage vielleicht auch mit einem Hauch von Malz der örtlichen Brauerei versehen, die mit dampfenden Braukesseln abermals zur Stärkung einlädt. Wenn es sich zeitlich ausgeht, kannst du beim Wieninger übrigens auch eine Brauereiführung machen.

    Noch etwa acht Kilometer gilt es zu meistern, dann wird die Strecke wieder deutlich flacher – zwischen Sur und Saalach bleibt für einen Hügel auch einfach nicht viel Platz. Dann endet die Via Julia nach 53 Tageskilometern an der Grenze zu Österreich. Die Tour in dieser Collection führt dich nun noch neun Kilometer weiter, direkt ins Herz von Salzburg – wär ja auch zu schade, dieses Highlight einfach auszulassen. Schließlich endet sie am Salzburger Hauptbahnhof. Von hier fahren Züge zurück nach München und weiter über Augsburg nach Günzburg und Ulm.

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Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    359 km
  • Zeit
    24:21 Std
  • Höhenmeter
    2 180 m

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