lifeCYCLE Magazin

Ruhrtal Gravel – Das Ruhrgebiet neu entdecken

lifeCYCLE Magazin

Ruhrtal Gravel – Das Ruhrgebiet neu entdecken

Collection von lifeCYCLE Magazin

Der Ruhrtal-Radweg ist einer der beliebtesten deutschen Radwege überhaupt. Er folgt der Ruhr von der Quelle bis zur Mündung und führt über rund 230 Kilometer durch eine spannende Mischung aus Natur und (Industrie-) Kultur. Dabei führt der Radweg aber die meiste Zeit über asphaltierte Wege, teils entlang der Hauptstraßen durch die zahlreichen Städte entlang der Route. Das ist schön, wenn man eine entspannte Radreise mit touristischen Stopps und gemütlichen Kaffeepausen machen möchte. Wenn du jedoch ein Abenteuer erleben willst und die Ruhe der Natur suchst, dann ist der Ruhrtal-Radweg oftmals zu hektisch und belebt. Und genau darum verließ ich die befestigten Wege entlang der Ruhr und machte mich auf die Suche nach einer stillen, holprigen Variante. Die Idee: Ich folge der Ruhr von der Quelle bis zur Mündung, aber auf unbefestigten Wegen und so ruhig und idyllisch, wie möglich. Herausgekommen ist mein „Ruhrtal Gravel“, den ich dir mit dieser Collection vorstellen möchte.Im Vergleich zur Original-Route ist die Gravel Variante deutlich fordernder. Der Grund dafür ist naheliegend: Während der Ruhrtal-Radweg weitestegehend unmittelbar dem Flussverlauf folgt und somit relativ flach verläuft, unternimmst du auf der Gravel-Variante immer wieder Abstecher in die schönen Hügel links und rechts vom Fluss und sammelst auf diese Weise viele Höhenmeter, häufig auf losem Untergrund. Du wirst erstaunt sein, wie abwechslungsreich das Ruhrgebiet ist! Übrigens: Ich habe dir zum Vergleich und für deine Planung die Original-Route des Ruhrtal-Radwegs mit in diese Collection gepackt. Auf diese Weise siehst du genau die Unterschiede zur Gravel-Variante und kannst dir deine eigene Route bei Bedarf anpassen. Wenn du dir zum Beispiel eine Stadt ansehen willst, die ich ausgelassen habe, kannst du an dieser Stelle einfach dem Ruhrtal-Radweg folgen. Außerdem ist die Original-Route immer dann bestens geeignet, wenn du etwas schneller vorankommen möchtest. Wenn es zum Beispiel abends knapp wird mit der Zugverbindung, kannst du so prima etwas Zeit aufholen.Während es mit entsprechender Fitness durchaus möglich ist, den Ruhrtal-Radweg an einem Stück zu fahren, wäre das für den Ruhrtal-Gravel nicht unmöglich, aber sehr fordernd. Deshalb habe ich die Route in drei Etappen aufgeteilt, die sich perfekt für ein langes Wochenende eignen, aber auch als einzelne Touren funktionieren. Das Coole dabei: Jede Etappe endet in einem Ort mit guter Bahnanbindung, sodass du ganz ohne Auto eine tolle Zeit auf dem Rad erleben kannst. Wenn du die Route als mehrtägigen Biwak-Trip angehen willst, solltest du bedenken, dass es im Ruhrgebiet grundsätzlich eher schwierig ist, einen wirklich ruhigen, abgelegenen Schlafplatz zu finden. Ich habe aber ein paar Stellen gefunden, die sich für ein Nachtlager eignen und sie in den Touren als Highlights markiert.Grundsätzlich habe ich mit dieser Route versucht, den Charakter des Ruhrtals und des Ruhrgebiets an sich rüberzubringen, gleichzeitig aber alle Stellen zu umfahren, die mir persönlich zu urban und zu hektisch sind. Trotzdem war es mir wichtig, dass die Ruhr im Fokus bleibt und dass die Route nicht zu sehr abschweift. Darum führe ich dich immer wieder mal über Abschnitte des Ruhrtal-Radwegs und mache Stopp in den Städten, dich mir gut gefallen oder die sich einfach als „Verpflegungsstopp“ eignen. Ganz praktisch bedeutet das, dass du nicht darauf angewiesen bist, große Energievorräte in deinem Gepäck zu verstauen. Es gibt genügend Möglichkeiten, unterwegs beim Bäcker oder im Supermarkt einzukaufen und dich mit allem zu versorgen, was du brauchst. So kannst du mit leichtem Gepäck fahren und dich voll und ganz auf die schönen Wege und die abwechslungsreiche Landschaft freuen. Ich wünsche dir viel Spaß beim Verlassen der aufgeräumten Touriwege und auf deiner Fahrt durch die „schmutzigen“ Hinterhöfe des Ruhrtals. Ich bin mir sicher: Auf den Gravel-Wegen von der Ruhrquelle in Winterberg bis zu ihrer Mündung in den Rhein wirst du das Ruhrgebiet aus einer ganz neuen Perspektive kennenlernen. Übrigens: Ich freue mich über dein Feedback. Lass mir doch einfach einen Kommentar da, wenn dir etwas besonders gut gefallen hat, aber auch, wenn du einen Verbesserungsvorschlag hast.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    08:57
    112 km
    12,5 km/h
    1 660 m
    2 190 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Nach dem kleinen Warmup-Ride vom Winterberger Bahnhof aus beginnt der Ruhrtral Gravel so richtig, wenn du die Quelle der Ruhr erreichst. Hier kannst du ruhig mal einen Moment innehalten und dir das kleine Rinnsal anschauen, das hier aus dem Boden plätschert. Kaum zu glauben, dass daraus ein großer Fluss wird, der einer ganzen Region seinen Namen verleiht! Hier beginnt auch der Ruhrtal-Radweg und weil der anfänglich über Schotterwege verläuft, folgst du ihm erstmal für ein paar Kilometer.Nach einer rasanten Abfahrt und der Überquerung der Bundesstraße nach Winterberg knickt die Route ab und sagt dem Ruhrtal-Radweg vorerst ade. Stattdessen fährst du einen (ziemlich steilen) Schotterweg hinauf. Eine typische „Forstautobahn“ – die Fireroad des Sauerlandes! Oben angekommen, musst du an einem großen Wegekreuz (der „Drehscheibe“) die richtige Ausfahrt nehmen, um wenig später einen Rastplatz samt Bildstock namens St. Blasius zu erreichen. Ab hier fährst du über einen malerischen Trail, von dem aus du eine herrliche Aussicht aufs Sauerland hast.In Wiemeringhausen überquerst du zum ersten Mal die Ruhr, die hier noch ein frischer Gebirgsbach ist. Du fährst durchs Rosendorf Assinghausen und folgst wieder ein Stück dem regulären Ruhrtal-Radweg. Von dem aus hast du Sicht auf die Ruhr, die sich in vielen Schleifen durchs Tal mäandert. Nachdem du die Bahngleise überquert hast, bist du wieder auf astreinem Gravel unterwegs.
    Nun folgt ein auf und ab über Wiesen, Felder und durch schattige Wälder. Ein schöner Mix aus Wirtschaftswegen, verkehrsfreien Straßen und Trails führt dich um Olsberg herum nach Bestwig und entlang der Ruhr bis nach Meschede. Die bekannte Stadt im Sauerland bietet eine praktische Gelegenheit für eine kurze Rast.
    Anschließend folgt ein etwas fordernder, aber wunderschöner Abschnitt hoch über dem Ruhrtal. Ein herrlicher Trail führt dich über einen Kamm mit teils wunderbarer Aussicht und später über eine steile Abfahrt runter in den Ort Calle. Weiter geht es entlang eines malerischen Kreuzwegs und schließlich auf dem Wennetal-Radweg, eine ehemalige Bahntrasse, bis nach Freienohl. Hier schließt du dich wieder für ein paar Kilometer dem Ruhrtal-Radweg an, bis du über ein Ruhrviadukt nach Rumbeck und von dort über schöne Gravelwege um den Hopfenberg radelst. Nach einer schnellen Abfahrt näherst du dich dem urbanen Highlight dieser Etappe: Arnsberg. Hier lohnt sich definitiv ein Abstecher in die schöne Altstadt und rauf zur Burgruine. Bei gutem Wetter hast du von dort aus eine atemberaubende Aussicht ins Sauerland und auf die Ruhr, die sich in einer großen Schleife um Arnsberg herum windet.Das letzte Stück der ersten Etappe ist nochmal richtig unterhaltsam und es kommt sogar ein bisschen Abenteuer-Feeling auf. Fernab von der Hektik auf der Bundesstraße jenseits der Ruhr genießt du hier eine unterhaltsame Mischung aus Natur und „Hinterhof“-Flair – das Ganze auf einem schönen Mix aus Trails und Feldwegen. Durch den Neheimer Stadtwald nimmst du schießlich Kurs auf Wickede, wo die Etappe endet.

    Schwer
    04:31
    59,8 km
    13,2 km/h
    340 m
    380 m
    Schwere Gravel-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Die zweite Etappe des Ruhrtal Gravels ist geprägt vom Übergang zwischen dem Sauerland und dem „richtigen“ Ruhrpott. Die letzten Ausläufer des Sauerlandes lässt du hinter Fröndenberg zurück, fortan wird das Landschaftsbild vom Ardeygebirge geprägt, dessen teils schroffen Hänge du gegen Ende der Tour bei Herdecke und Wetter genauer unter die Lupe nimmst. Diese Etappe ist relativ kurz und flach – heute kannst du also ein bisschen durchatmen und vom Ruhrtal Radweg und diversen Gravel-Abstechern aus in Ruhe die schöne Auenlandschaft genießen.Von Wickede aus folgst du zunächst eine Weile der Route des Ruhrtal-Radwegs. Der verläuft hier größtenteils über verkehrsfreie, aber asphaltierte Wege. Ein idyllisches Warmup Programm. Vor Fröndenberg erwarten dich dann erste Gravel-Abstecher. Ein schöner Feldweg führt dich direkt in die Ruhrauen und mitten durch ein Gebiet, in dem sich zahlreiche Wasservögel wohlfühlen. Der Abstecher zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf das Naturschutzgebiet Kiebitzwiese ist eine prima Gelegenheit für eine kurze Pause. Kurz darauf wartet die nächste Rastmöglichkeit auf dich: Mitten in Fröndenberg befindet sich das Rennradmuseum. Da es sich noch mitten in der Gründungsphase befindet, solltest du nur unbedingt vorab Kontakt aufnehmen, um einen Besichtigungstermin zu vereinbaren.Nun wird es richtig idyllisch. Ein schnurgerader Gravel-Weg führt dich mitten in die Ruhrauen hinter Fröndenberg. Die weite Wiesenlandschaft sorgt dafür, dass man sich fühlt, wie auf einer Fahrt fernab der Zivilisation. Am Ende geht der breite Weg in einen schmalen Pfad über, den du vielleicht sogar ein bisschen suchen musst – ein bisschen Abenteuer gehört eben auch dazu.Zum Durchatmen folgt nun wieder ein Stück Ruhrtal-Radweg, von dem du aber schon bald wieder abbiegst: Über eine verwunschene Brücke mit rostigem Geländer kommst du auf den schönen Weg durch das Naturschutzgebiet Bahnwald, das direkt am Stausee Hengsen vorbeiführt. Er ist der erste von sechs Stauseen entlang der Ruhr, die einst zur Reinigung des früher stark verschmutzen Industrieflusses angelegt wurden und die der Trinkwasserversorgung des Ruhrgebiets dienen. Übrigens: Heute zählt die Ruhr zu einem der saubersten Gewässer Deutschlands! Der Schotterweg durch den Bahnwald ist jedenfalls richtig schön.Und wieder ein Stück Ruhrtal-Radweg, der aber ganz und gar nicht langweilig ist. Immer wieder hast du tolle Aussicht auf die Ruhr. Zwischendurch sorgen Gartenanlagen, eine Kanu-Trainingsstrecke und beeindruckende Brückenbauten für Abwechslung, bevor du wieder auf unbefestigte Wege abbiegst. Kurz vor Herdecke wechselst du wieder das Ruhrufer und genießt von einem Schotterweg aus die tolle Aussicht und die ungewöhnliche Perspektive auf die Dortmunder Syburg.Gegen Ende der Etappe wird es nochmal richtig spannend. Schrebergärten, Schuttabladeflächen, Autobahnbrücken und Naturschutzgebiete sorgen für einen skurrilen Mix und eine Sicht aufs Ruhrgebiet, mit der du bestimmt nicht gerechnet hast. Eine kurze Schiebepassage befördert dich auf den schönen Höhenweg oberhalb vom Hengsteysee, fernab vom Trubel des Spazierwegs direkt am Ufer. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zur Stadt Wetter, wo die heutige Etappe endet.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

  • Schwer
    07:33
    96,4 km
    12,8 km/h
    1 180 m
    1 260 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Die dritte Etappe meines Ruhrtal Gravels ist nochmal ein ganz schönes Brett. Doch ich finde, dass die Zeit unterwegs wie im Fluge vergeht, auch wenn die Route etwas fordernd ist. Denn diese Tour mitten durch den Pott ist unglaublich abwechslungsreich. Wenn du das Ruhrgebiet nicht kennst, wirst du überrascht sein, wie grün und wie hügelig es hier sein kann!Die erste Lektion in Sachen Ruhrpott-Hügel beginnt direkt nach dem Start in Wetter. Vorbei am geheimnisvollen ehemaligen Verwaltungssitz des großen Kranherstellers Demag fährst du über Schleichwege durch ein Wohngebiet und rein in den schönen Wald. Hier führt ein hübscher Weg recht steil rauf auf den Ruhrhöhenweg. Bei gutem Wetter genießt du oben eine tolle Aussicht ins Ruhrtal – definitiv mal eine andere Perspektive als vom Ruhrtal Radweg aus.Weiter geht’s: Nachdem du durchs gemütliche Zentrum von Wengern mit vielen kleinen Fachwerkhäusern gerollt bist, bringt dich die neue Elbschetal Trasse zurück ans Ufer der Ruhr, wo du für ein paar Kilometer dem Ruhrtal Radweg folgst, der hier wunderschön gelegen über einen Schotterweg entlang der Ruhraue führt und dich direkt in die Wiege des Ruhrgebiets-Bergbaus bringt: ins Muttental. Die Zeche Nachtigall ist hier unbedingt einen Blick wert. Aber auch sonst solltest du deine Augen offen halten: Hier und da kannst du zwischen den Felsen die Eingänge alter Stollen entdecken. Kurz vor der Burgruine Hardenstein hast du die Möglichkeit, mit einer kleinen Fähre die Ruhr zu überqueren und dem Ruhrtal Radweg zu folgen – nur für den Fall, dass du gern ein paar Höhenmeter sparen und um den Kemnader See in Bochum radeln willst.Meine Route führt stattdessen wieder eine Weile bergauf und bringt dich ins herrlich abgelegene Kamperbachtal und von dort aus nach Witten Herbede, wo du kurz nach rechts abbiegen kannst, falls du dir beim Bäcker Proviant besorgen willst (Ganz in der Nähe vom Bäcker befindet sich der Radladen Metal Motion, nur für den Fall...). Wenn nicht, geht es direkt weiter: Du überquerst nun das Stauwehr des Kemnader Sees und folgst eine Weile dem Verlauf der Ruhr bis zu einem besonderen Highlight. Ein Stück original erhaltener Leinpfad wird dich ordentlich durchrütteln. Früher haben über solche Wege Pferde kleine Lastschiffe flussaufwärts gezogen.Jetzt verlässt du für eine Weile die Ruhraue. Ein kleiner Abstecher ins Weitmarer und ins Hörster Holz vor den Toren von Bochum sorgt für hügelige Abwechslung. Auch hier entdeckst du allerlei Relikte des Bergbaus. Vor allem aber genießt du richtig schöne Wege mitten im Wald, bevor die Route wieder für ein paar Kilometer dem Ruhrtal Radweg folgt, der in Essen Steele und durch die Heisinger Ruhraue wirklich schön verläuft.Statt dem Radweg entlang des Baldeneysees zu folgen, biegt die Route nun wieder ab: Schöne, teils steile Schotterwege durch den Schellenberger und den Kruppwald bringen dich ins Schwitzen. Hier und da genießt du grandiose Ausblicke auf die Ruhr, den Baldeneysee und die Villa Hügel – den prunkvollen, ehemaligen Wohnsitz der Industriellenfamilie Krupp. Ein schöner Trail führt zurück ans Ufer der Ruhr, wo du das Stauwehr des Baldeneysees überquerst. Da du hier ohnehin schieben solltest, kannst du kurz durchatmen.Aus Werden geht es steil hinauf, bis du schließlich von einem wunderschönen Wiesenweg aus einen tollen Blick zurück auf den Essener Stadtteil werfen kannst. Über einen abwechslungsreichen Mix aus Wirtschafts-, Waldwegen und Trails fährst du nun oberhalb vom Ruhrtal bis nach Essen Kettwig. In der wunderschönen Altstadt bietet sich eine Pause ein. Hier gibt es Kaffee, Kuchen und Eis, also alles, was hungrige RadfahrerInnen wieder munter macht.Langsam beginnt der „Endspurt“ des Ruhrtal Gravels. Wenn du die Mintarder Brücke siehst, wird der letzte Abschnitt eingeläutet. Ein schöner Abstecher in den Wald wartet aber noch auf dich: Durch das Wambachtal führen schöne Wege bis zur Styrumer Ruhraue, wo du schon fast den Duisburger Hafen sehen kannst. Dieser Abstecher ist die deutlich ruhigere Alternative zur Fahrt durch Mülheim, die mir persönlich einfach zu hektisch ist, auch wenn die Route gar nicht so schlecht ist. Wenn du lieber eine weitere Ruhrpottstadt kennenlernen willst, lässt du einfach den letzten Gravel-Schlenker aus und folgst stattdessen dem asphaltierten Ruhrtal Radweg.Der letzte Abschnitt entspricht fast vollständig der Original Route des Ruhrtal Radwegs, die über weite Teile wie fürs Gravelbike geschaffen ist. Sie führt dich mitten durchs Hafengelände zwischen Ruhr und Rhein-Herne-Kanal und das bis kurz vorm Ziel ganz ohne Autoverkehr. Nachdem du den Ruhrdeich überquerst hast, folgt der Radweg ganz kurz der Straße, bis er sich wieder dem Verlauf der Ruhr anschließt. Und dann siehst du sie schon: Die Rhein Orange, die das Ende des Ruhrtal Gravels sowie den Start beziehungsweise das Ziel des Ruhrtal Radwegs markiert. Hier mündet die Ruhr nach 219,3 Kilometern in den Rhein. Für dich endet eine abwechslungsreiche Fahrt mit viel Gravel, tollen Eindrücken und ganz neuen Perspektiven vom Ruhrgebiet.

    Schwer
    14:24
    234 km
    16,3 km/h
    870 m
    1 510 m
    Fähre
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Die Originalroute des Ruhrtal-Radwegs: Sie beginnt an der Quelle in Winterberg und führt bis zur Mündung in den Rhein und folgt der Ruhr auf Schritt und Tritt.

    Dieser Radwanderweg wurde vor allem in Hinblick auf „touristisches“ Radeln angelegt. Dementsprechend führt er über einfache, befestigte und meist asphaltierte Wege und ist mit jeder Art von Fahrrad (außer vielleicht an einigen Stellen mit dem Rennrad) gut befahrbar. Der Streckenverlauf ist meist flach und führt dich unterwegs durch viele Städte entlang der Ruhr. Somit ergibt sich ein oft recht urbaner Charakter und es gibt auch einige Passagen entlang stark befahrener Straßen. Nichtsdestotrotz ist der Ruhrtal-Radweg ein sehr schöner flussbegleitender Radweg. Aufgrund seiner „flotten“ Streckenführung eignet er sich für fitte FahrerInnen auch sehr gut als Ein-Tages-Challenge. Rund 230 Kilometer von der Quelle bis zur Mündung sind aber natürlich eine Challenge.

    Im Kontext meines Ruhrtal Gravels ist die Originalroute immer ein prima „Backup“, wenn sich mal dein Plan ändert. Denn um auf den Ruhrtal-Radweg zu stoßen, brauchst du im Grunde immer nur bergab in Richtung Ruhr zu fahren – irgendwann „triffst“ du ihn dann automatisch. Der Weg selbst fährt sich deutlich schneller, als meine Gravel-Variante. Wenn die Batterie deines Smartphones oder des Navis leer ist, das Wetter umschlägt oder du unbedingt schnell noch den letzten Zug nach Hause bekommen musst: Nimm einfach den Ruhrtal-Radweg 😎🚴‍♂️💪.

Dir gefällt diese Collection?

Kommentare

    loading

Collection Statistik

  • Touren
    4
  • Distanz
    502 km
  • Zeit
    35:24 Std
  • Höhenmeter
    4 050 m

Dir gefällt vielleicht auch

Einsame Wege mit Weitblickgarantie im Obermain•Jura
Fahrrad-Collection von
Obermain•Jura
Panorama-Wanderungen im Engadin
Wander-Collection von
Engadin St. Moritz
Wandern im Herz der Grünen Insel – Irlands Mitte
Wander-Collection von
OUTDOOR Magazin
lifeCYCLE Magazin

Ruhrtal Gravel – Das Ruhrgebiet neu entdecken