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Die Hermannshöhen – Auf zu herrlichen Kultur- und Naturdenkmälern

© Teutoburger Wald Tourismus | Foto: I. Bohlken

Die Hermannshöhen – Auf zu herrlichen Kultur- und Naturdenkmälern

Wander-Collection von Top Trails of Germany
10-21 Tage
3-6 Std / Tag
234 km
4 340 m
3 960 m

Riesen aus Sandstein, sagenhafte Drachenhöhlen, Burgen, die einst mächtige Feldherren ihr Zuhause nannten, schmale Waldpfade, die sich sanft auf und ab schlängeln und mittendrin: ein Fernwanderweg. Lust, mal länger als eine Tageswanderung unterwegs zu sein? Dann schnür gedanklich schon mal deinen Rucksack und begib dich auf die Hermannshöhen. Auf 230 Kilometern Wegstrecke verbinden die Hermannshöhen die beiden traditionsreichen Kammwege „Hermannsweg“ und „Eggeweg“ und schaffen ein Wandererlebnis mit einer einzigartigen Kombination aus Kultur- und Naturdenkmälern.

Startest du im Norden in der beschaulichen Stadt Rheine, so liegt der nordwestliche Teil des Fernwanderweges mit all seinen Sehenswürdigkeiten vor dir. Am „Nassen Dreieck“ von Hörstel schaust du entspannt den Booten beim Schleusengang zu, weiter südlich bezaubern die Dörenther Klippen mit einem atemberaubenden Blick über die Tiefebene des Münsterlandes. Neben zahlreichen Burgen, die du unterwegs entdecken kannst, führt dich der Weg zum berühmten Hermannsdenkmal, das an die Schlacht im Teutoburger Wald erinnert. Nicht weniger bekannt und doch von ganz anderer Schönheit sind die Externsteine – majestätisch ragen die Sandsteinformationen zum Himmel empor und machen Erdgeschichte sichtbar. Dazwischen wanderst du über Hochplateaus, durch tiefgrüne Wälder, blühende Heidelandschaft und duftende Wiesen.

Je weiter südlich du gelangst, umso naturnaher wird der Weg. Rund ums Eggegebirge lässt du die Zivilisation weitgehend hinter dir und spazierst auf einem grünen Saumpfad über die Hermannshöhen. Immer wieder tauchen ganz unvermittelt Naturdenkmäler auf, wie die eindrucksvollen Teutonia Klippen inmitten des Waldes, die dich staunend zurücklassen.

Sowohl den Startpunkt in Rheine als auch den Endpunkt in Marsberg erreichst du bequem mit der Bahn. So kannst du entscheiden, in welche Richtung du die Hermannshöhen gehen möchtest. Rund um die Hermannshöhen findest du auch unterwegs immer mal Anschluss an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr, zum Beispiel in Halle (Westfalen), Bielefeld und Bad Driburg. Ideal, falls du den Fernwanderweg lieber in Teilabschnitten wandern möchtest.

Übrigens: Das Wandermagazin sucht den schönsten Wanderweg 2021 und die Hermannshöhen sind nominiert. Allerdings entscheidet keine Fachjury über den Gewinner, sondern Wanderer und Outdoorliebhaber wie du! Stimme auch für uns ab, dann steigt unsere Chance, die Wahl zu gewinnen. Du kannst noch bis zum 30. Juni deine Stimme für uns abgeben.

Einen Vorgeschmack, welche Schönheit und Leichtigkeit dich am Wegesrand der Hermannshöhen erwartet, bekommst du hier:

Dir hat es dich Landschaft rund um den Höhenzug angetan, aber dir fehlt die Zeit für die kompletten Hermannshöhen? Auf diesen 18 herrlichen Rundtouren kannst du die Natur und Kultur des Teutoburger Waldes als abwechslungsreiche Tageswanderungen erleben: komoot.de/collection/1069742/dem-hermannsweg-ganz-nah-18-rundtouren-im-teutoburger-wald

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    05:21
    20,8 km
    3,9 km/h
    100 m
    70 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Deine erste Etappe auf den Hermannshöhen beginnt in Rheine. Von hier aus wanderst du ein Stück flussaufwärts an der Ems entlang, die du an der sogenannten Soldatenbrücke überquerst. Schon hast du die Stadt hinter dir gelassen und die Hermannshöhen schlängeln sich durch weite Felder und kleine Waldstücke in Richtung Teutoburger Wald.

    Bald passierst du das Städtchen Bevergern und stehst wenig später am Ufer des Dortmund-Ems-Kanals. Bei Bevergern fließen am Nassen Dreieck der Dortmund-Ems-Kanal und der Mittellandkanal zusammen. Am gegenüberliegenden Ufer kannst du bereits den westlichsten Gebirgsausläufer des Teutoburger Waldes ausmachen.

    Von Bevergern kannst du noch einen Abstecher zum Kunsthaus Kloster Gravenhorst machen oder du suchst gleich deine Unterkunft auf. In Bevergern und in den nahegelegenen Nachbarorten Riesenbeck und Hörstel gibt es eine gute Auswahl an verschiedenen Unterkünften.

    Schwer
    05:13
    18,9 km
    3,6 km/h
    360 m
    260 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am zweiten Wandertag steht die erste Bergetappe an. Vom Nassen Dreieck aus geht es dann parallel zum Dortmund-Ems-Kanal auf den Kamm des Teutoburger Waldes hinauf. Hier täuscht der Name: Hierbei handelt es sich nicht nur um einen Wald, sondern vor allem um ein ausgeprägtes und lang gezogenes Mittelgebirge.

    Vom Ufer des Kanals geht es sanft bergauf zum Kammweg. Der Höhenzug ist hier dicht bewaldet, aber an verschiedenen Aussichtspunkten kannst du den weiten Blick aufs Münsterland genießen. Nachdem du einige Kilometer durch den stillen Wald gewandert bist, erwartet dich ein großartiger Höhepunkt: Die Dörenther Klippen sind spannende Sandsteinfelsen, die sich am Rande des Teutoburger Waldes erheben. Einzelne Felsen tragen Namen wie „Das Hockende Weib“ oder „Dreikaiserstuhl“. Gleich zwei Gasthäuser laden rund um die Klippen zu einer Pause ein.

    Nachdem du die Klippen ausgiebig erkundet hast, geht es am Rande von Brochterbeck über den Höhenzug weiter zum Etappenziel Tecklenburg. In dem mittelalterlichen Städtchen findest du mehrere gemütliche Hotels und Pensionen.

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  • Schwer
    06:11
    22,5 km
    3,6 km/h
    350 m
    370 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die dritte Etappe auf den Hermannshöhen beginnt in Tecklenburg. In Richtung Süden verlässt du die Stadt. Der Weg führt dich an den Königsseen vorbei, über die Autobahn und schon stehst du wieder mitten in der Natur.

    Mit kleinen Auf- und Abstiegen schlängeln sich die Hermannshöhen weiter über den Höhenzug des Teutoburger Waldes. Auf diesem Abschnitt ist er weit weniger bewaldet und daher hast du an vielen Stellen großartige Ausblicke auf die umgebende Landschaft. Ein besonderes Highlight ist dabei das alte Kalkabbaugebiet Lengerich, das heute als Blaue Lagune bekannt ist.

    Entlang der heutigen Etappe triffst du außerdem auf drei große, noch aktive Kalkabbaugebiete – der Ausblick ist in jedem Fall imposant. Bevor es abwärts zum Etappenziel geht, kannst du noch eine Rast in der gemütlichen Malepartus Waldschänke einlegen.

    Bad Iburg empfängt dich mit einer schönen Altstadt, einem Schloss, einem spannenden Baumwipfelpfad und einer guten Auswahl an Hotels und Gasthäusern.

    Mittelschwer
    04:43
    16,6 km
    3,5 km/h
    420 m
    290 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der vierten Etappe macht der Teutoburger Wald seinem Namen alle Ehre: Von Bad Iburg aus startend verlaufen die Hermannshöhen über fast die gesamte Strecke durch stille Wälder. Der erste Abschnitt führt dich durch das urwüchsige Naturschutzgebiet Freeden.

    Im Anschluss wanderst du ein Stück am Waldrand entlang und steigst dann recht steil zum Kammweg auf. Von hier aus geht es bald abwärts über die nächste Autobahn und gleich wieder hinein in den dichten Wald. Das Rauschen der Autos hast du bald vergessen, wenn du hier zwischen den Bäumen entlang wanderst.

    Damit aber auch Panoramaliebhaber nicht zu kurz kommen, hast du heute noch zwei Aussichtstürme zur Auswahl. Der erste Turm steht direkt am Kammweg oberhalb vom Ort Dissen und bietet dir einen tollen Blick auf die bewaldeten Berge des Teutoburger Waldes. Hier endet die heutige Etappe und du kannst bequem nach Dissen absteigen.

    Schwer
    05:22
    18,9 km
    3,5 km/h
    410 m
    480 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Frisch erholt startest du deine Wanderung in Dissen. Erstmal geht es wieder bergauf und bis zum hübschen Städtchen Borgholzhausen – Sonnenliege mit Ausblick inklusive. Danach folgst du den Hermannshöhen zur Burg Ravensberg, dem ersten großen Höhepunkt des Tages. Die gut erhaltene kleine Burg liegt mit ihrer Hofschänke auf einem Ausläufer des Teutoburger Waldes und ist ein schöner Ort für eine erste Rast.

    Von dort aus geht es im steten Auf und Ab über die Gipfel und durch die Täler des Gebirgskamms. Der Höhenzug ist hier ungleichmäßig bewaldet und so hast du immer wieder schöne Ausblicke auf die umgebende Landschaft.

    Nach rund 19 Kilometern erreichst du das heutige Etappenziel Halle (Westfalen). Bevor du von den Hermannshöhen hinabsteigst, kannst du nochmal die hübsche Aussicht auf das umliegende Flachland genießen.

    Mittelschwer
    04:36
    16,2 km
    3,5 km/h
    330 m
    390 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zu Beginn der sechsten Etappe steigst du von deiner Unterkunft in Halle (Westfalen) erstmal wieder bergauf zum ausgeschilderten Wanderweg. Nach einem letzten Blick auf das gestrige Etappenziel kann die Tour auch gleich beginnen.

    Die heutige Strecke verläuft dabei vollständig auf einem recht schmalen Höhenzug. Ohne nennenswerte Höhenunterschiede wanderst du gemütlich durch den Wald. Du kommst an verschiedenen Aussichtspunkten vorbei und kannst noch eine Rast in der Gaststätte Peter auf'm Berge einlegen, bevor du den Hermannshöhen bergab nach Bielefeld folgst, wo die sechste Etappe endet.

    Mittelschwer
    04:36
    16,6 km
    3,6 km/h
    330 m
    230 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die siebte Etappe der Hermannshöhen beginnt im Stadtzentrum von Bielefeld. Nach einem Abstecher zur Sparrenburg auf dem gleichnamigen Berg geht es über einen schmalen Grünstreifen aus der Stadt hinaus.

    Bald liegt Bielefeld hinter dir und du wanderst sanft bergauf zum Kamm des Teutoburger Waldes. Nächstes Ziel ist der Eiserne Anton. Eigentlich hieß dieser Aussichtsturm einst Bismarckturm, doch aufgrund seiner einzigartigen Stahlkonstruktion wird er heute nur noch Eiserner Anton genannt.

    Hier hast du übrigens auch den höchsten Punkt der heutigen Etappe erreicht und somit geht es ab jetzt vor allem bergab. Du überquerst eine weitere Autobahn und dann geht es an den Hängen des Teutoburger Waldes weiter bis zum Etappenziel Oerlinghausen.

    Schwer
    05:38
    20,0 km
    3,6 km/h
    460 m
    300 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der achten Etappe zeigt sich der Teutoburger Wald nochmals von seiner schönsten Seite. Wie schon zu Zeiten von Arminius, dem Cherusker, bedecken dichte Wälder den Höhenzug und seine weiten Hänge. Von Oerlinghausen geht es direkt zu Beginn hinauf zum Kammweg.

    Durch dichten Wald geht es dann gemächlich bergab. Auf kleinen Lichtungen am Wegesrand kannst du immer wieder mal einen Blick auf die umgebende Hügellandschaft und das in einiger Entfernung liegende Weser- und Wiehengebirge werfen.

    Ziel der heutigen Wanderung ist aber das gewaltige Standbild von Arminius, das Hermannsdenkmal auf dem Gipfel der Grotenburg. Mit einer Höhe von 26 Metern ist Hermann die höchste Statue Deutschlands. Allein das in die Höhe gereckte Schwert misst sieben Meter. Der Sockel der Statue ist nochmal genauso hoch und so ist das gesamte Denkmal wirklich sehr imposant. Sein Erschaffer, der Künstler und Bildhauer Ernst von Bandel, sah in dieser monumentalen Statue sein Lebenswerk. Schon zu Beginn machte er klar, dass er auf ein Künstlerhonorar verzichten würde, damit alle Spenden dem Bau zugutekommen könnten. Die kleine Hütte, in der von Bandel in den letzten Jahren des Baus direkt neben der Statue lebte, kann heute noch besichtigt werden. Über vierzig Jahre arbeitete er an seinem Traum, bis das Denkmal im Jahre 1875 feierlich eröffnet wurde.

    Vom Hermannsdenkmal ist es dann nur noch ein kurzes Stück bis ins schöne Städtchen Detmold, wo du problemlos eine Unterkunft finden kannst.

    Schwer
    05:13
    17,6 km
    3,4 km/h
    560 m
    510 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Deine neunte Etappe beginnt wieder am Fuße von Hermann, dem Cherusker. Hier steigst du von der Grotenburg ab und verlässt damit auch den Teutoburger Wald. Ab dem Örtchen Berlebeck, dem niedrigsten Punkt der Etappe, schließt sich direkt das Eggegebirge an. Hier solltest du auf keinen Fall Europas artenreichste und älteste Greifvogelwarte
    verpassen. Auf der Adlerwarte sind die Freiluftshows ein echtes Highlight.

    Durch Wälder geht es hier über kleine Berge und Hügel, bis du den Höhepunkt der neunten Etappe erreichst. Am Ufer eines großen Teiches ragen hier nämlich die berühmten Externsteine in den Himmel. Um die vier Felstürme ranken sich einige Legenden und schon seit Jahrhunderten pilgern Menschen zu diesem eindrucksvollen Ort.

    Von den Externsteinen aus schlängeln sich die Hermannshöhen weiter durch den Wald bis hinauf zum Gipfel des Velmerstot. Vom felsigen Gipfelplateau aus genießt du die schöne Aussicht auf die bewaldeten Hänge von Eggegebirge, Teutoburger Wald und Weserbergland, bevor du zum Etappenziel Leopoldstal absteigst.

    Mittelschwer
    04:04
    15,2 km
    3,7 km/h
    160 m
    210 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    In sanftem Auf und Ab führt dich die zehnte Etappe der Hermannshöhen zu sagenhaften Aussichten über die weite Gras- und Waldlandschaft und mitten durch das malerische Natura-2000-Gebiet Egge. Der Aussichts- und Startpunkt Lippische Velmerstot ist das Eingangsportal ins ausgedehnte Naturschutzgebiet. Nach nur wenigen hundert Metern ragt vor dir der markante Eggeturm in die Höhe. Klettere die paar Stufen des Holzturmes hinauf und genieße das einzigartige Rundum-Panorama über den Teutoburger Wald und das Eggegebirge.

    Weiter geht es über den dicht bewaldeten Kamm zum Feldromer Berg mit 446 Metern Höhe und einem schönen Blick auf die darunterliegenden Ortschaften. Hast du den Rehberg erreicht, steigst du einige Meter bergab und querst die Altenbecker Straße. Und schon geht es wieder hinauf zum Trötenberg. Mit der Hake- und Knochenhütte findest du am Wegesrand immer wieder einladende Pausenplätze für deine Brotzeit.

    Die Etappe endet an der Burgruine Iburg mit ihren moosüberzogenen Steinwällen. Ein Rundgang zum Abschluss der Etappe lohnt sich nicht nur wegen des tollen Blicks nach Bad Driburg. Direkt nebenan serviert die Sachsenklause leckeren Kuchen und Kaffee sowie regionale Speisen aus den heimischen Wäldern. Ein köstlicher Tagesabschluss!

    Mittelschwer
    04:30
    16,6 km
    3,7 km/h
    250 m
    200 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zehn Etappen voll einzigartiger Eindrücke liegen schon hinter dir. Und trotzdem gibt es immer noch reichlich Neues zu entdecken. Während auch heute dichte Mischwälder und faszinierende Kammblicke deine stetigen Begleiter sind, winken unterwegs kleine Dörfer mit ihrem Charme und ganz am Ende ein eindrucksvoller Turm.

    Von der Ruine der Iburg schlängelst du dich gemächlich den Eggeweg entlang und am Füllenberg vorbei. Für eine erste Pause steht die wildromantische Schutzhütte Klusenberg direkt am Wegesrand. Ganz schmal und naturnah windet sich der Pfad durch niedrige Blaubeerbüsche.

    Nach rund elf Kilometern taucht vor dir die nächste hölzerne Wanderhütte auf. Der besonders liebevoll gestaltete Wegweiser stiehlt ihr aber gekonnt die Show. Hast du verschnauft und dir einen Überblick in alle Himmelsrichtungen verschafft, führt dich der letzte Abschnitt zum Fernsehturm Willebadessen, der schon von weitem sichtbar ist. Eine Unterkunft findest du in der gleichnamigen Ortschaft um die Ecke.

    Schwer
    05:16
    19,2 km
    3,6 km/h
    290 m
    340 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die zwölfte Etappe wird dir einiges abverlangen. Mit fast 20 Kilometern Länge und rund 300 Höhenmetern im Auf- und Abstieg ist sie herausfordernd, aber da du schon super eingewandert bist, meisterst du sie mit links. Dafür sorgen zudem einige optische Schmankerl für die perfekte Belohnung.

    Nachdem du Willebadessen hinter dir gelassen hast, spazierst du zunächst ein wenig bergab, um die Höhenmeter nach der Überquerung des plätschernden Riekebachs gleich wieder gut zu machen. Nach viereinhalb Kilometern thronen die majestätischen Teutonia Klippen vor dir, die teilweise 15 Meter steil in die Höhe ragen.

    Herrlich waldig schlängelst du dich über den Eggeweg weiter, vorbei an gemütlichen Schutzhütten und schroffen Felsklippen. Bevor du recht steil ins malerische Schwarzbachtal absteigst, nimm dir ein paar Minuten Zeit für eine Pause auf dem Berg „Nadel“, dessen Kuppe von der Sonne aufgewärmt wird. Vom Schwarzbachtal windet sich der Weg noch einmal hoch nach Blankenrode, wo du ein Abendquartier findest.

    Mittelschwer
    04:18
    15,1 km
    3,5 km/h
    330 m
    320 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Gefühlt bist du gerade erst gestartet und schon steht die finale Etappe entlang der Hermannshöhen an. Dein Ziel ist Obermarsberg an der gemächlich fließenden Diemel. Der Weg dorthin ist geprägt von einem Wechsel aus tiefgrünem Wald, offenen Feldern und idyllischen Siedlungen. Und ganz am Ende erwartet dich sogar eine waschechte Drachenhöhle.

    Du verlässt das ruhige Blankenrode über die südliche Feldlandschaft, siehst von einer Brücke die Autos über die Autobahn unter dir hinwegsausen und verschwindest gleich danach im Wald. Die gemütliche Felshütte Oesdorf ist genau der richtige Ort für eine erste Pause. Du schlenderst Kilometer um Kilometer entlang weitläufiger Felder und kurz vor Niedermarsberg umfängt dich noch einmal das Grün der Hermannshöhen.

    Sobald du die glitzernde Diemel erreichst, bist du auch schon fast am Ende der Reise angekommen. Zeit für eine Pause und wenn du so willst, auch gleichzeitig, um auf deine tollen Erlebnisse anzustoßen. Nimm dir alle Zeit der Welt, denn ein wenig Energie brauchst du noch, um zur den sagenhaften Drakenhöhlen hinauf zu klettern. Ob hier wirklich Siegfried den Drachen Fafnir besiegt hat, bleibt ganz deiner Fantasie überlassen.

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Collection Statistik

  • Touren
    13
  • Distanz
    234 km
  • Zeit
    65:01 Std
  • Höhenmeter
    4 340 m3 960 m

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