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Den Hermannshöhen ganz nah – 18 Rundtouren im Teutoburger Wald

Jürgen rockeropa

Den Hermannshöhen ganz nah – 18 Rundtouren im Teutoburger Wald

Wander-Collection von Top Trails of Germany

Über 226 Kilometer verläuft einer der schönsten Höhenwege Deutschlands über den Kamm von Teutoburger Wald und Eggegebirge: die Hermannshöhen. Hast du keine Zeit, ihn komplett zu gehen, aber die Landschaft mit ihren duftenden Wacholderheiden, sandigen Sennen, bizarren Felsformationen und rostroten Quellen hat es dir angetan? Dann kommt diese Collection genau richtig für dich. Auf 18 abwechslungsreichen Rundtouren, die sich über die Länge des gesamten Teutoburger Waldes erstrecken, bist du den Hermannshöhen immer ganz nah. Die Tageswanderungen zeigen dir zudem einzigartige Orte, die dir bei einer reinen Fernwanderung verborgen bleiben und lohnen sich auch als Erweiterung des Höhenwegs.

Übrigens: Das Wandermagazin sucht den schönsten Wanderweg 2021 und die Hermannshöhen sind nominiert. Allerdings entscheidet keine Fachjury über den Gewinner, sondern Wanderer und Outdoorliebhaber wie du! Stimme auch für uns ab, dann steigt unsere Chance, die Wahl zu gewinnen. Du kannst noch bis zum 30. Juni deine Stimme für uns abgeben.

Die nördlichste Tour zeigt dir die historischen Gebäude und Plätze der Stadt Rheine, führt dich in den kunstvoll gestalteten Landschaftspark Bentlage und zur eindrucksvollen Salinenanlage. Auf der südlichsten Tour genießt du unberührte Natur, das malerische Felsenmeer und erfreust dich an wuscheligen Wisenten. Dazwischen findest du auf 16 weiteren Touren nahe Osnabrück, Bielefeld und Paderborn das eine oder andere unerwartete Kleinod. Erkunde auf dem Schmetterlingsweg den Lebensraum des seltenen Kreuzenzian-Ameisenbläulings, bestaune den mächtigen Eisenbahn-Viadukt bei Altenbeken und genieße den Ausblick von der Schwedenschanze oder aus einer Hängematte bei Werther (Westf.).

Ist dir nur nach einem entspannten Spaziergang mit Abenteuerflair, sind der kurze Aufstieg zu den sagenhaften Dörenther Klippen, der TERRA.track zur Freedenblüte oder der Pivitker Wasserweg mit seinen zahlreichen Bächen und Quellen perfekt für dich. Willst du dich richtig auspowern, nimmst du die Ostschleife des „Weg für Genießer” zum Hengeberg mit rund 30 Kilometer Länge in Angriff.

Alle Touren bieten dir am Startpunkt eine Parkmöglichkeit und da es sich ausschließlich um Rundtouren handelt, brauchst du dir keine Gedanken zu machen, wie du am Ende wieder zu deinem Auto kommst. Viele Touren sind zudem bestens mit dem Bus oder sogar der Bahn erreichbar.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    04:20
    16,2 km
    3,7 km/h
    190 m
    190 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Wundervolle Natur und wuschelige Wisente – die rund 16 Kilometer lange KlimaErlebnisRoute Hardehausen verrät dir einiges über die verschiedenen räumlichen und zeitlichen Dimensionen des örtlichen Klimas. Du erfährst, wie die Landschaft klimatisch geprägt wurde und steigst bis ins kleinste Mikroklima ein. Spannung pur!

    Los geht's am Waldinformationszentrum Hammerhof mit angeschlossenem Café. Kurz hinter dem Spielplatz tauchst du schon in herrlichen Wald ein und folgst dem Lauf des säuselnden Hammerbachs. Der Weg windet sich an Hardehausen vorbei zum Alpenbach. Der Obere Hangweg führt dich direkt zu den Klippen und ins malerische Felsenmeer, wo seltene Tier- und Pflanzenarten heimisch sind.

    Immer wieder werden entlang des Weges die faszinierenden Wechselwirkungen von Natur, Klima und Gesundheit erlebbar. Klimaverhältnisse aus längst vergangenen Epochen spiegeln sich in der Landschaft wider. Nummerierte Kalksteine und Baumstämme zeigen dir Klimaphänomene am Wegesrand auf. Aber auch ein Blick in die mögliche Zukunft durch den Klimawandel wird dir gegeben.

    Unterwegs kannst du an der kleinen Schutzhütte Roters Eiche deine Pausenbrote genießen, dann geht es weiter zum idyllischen Waldsee. Du folgst seinem Zulauf, dem Schwarzbach bis zum tatsächlichen Höhepunkt der Tour: dem Aussichtsturm auf das Wisent-Gehege. Hast du dich an den prachtvollen Rindern sattgesehen, kannst du zum Abschluss der Tour im gemütlichen Café einkehren.

    Schwer
    05:07
    19,2 km
    3,8 km/h
    210 m
    210 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Im Gedenken an zwei regionale Förster wurde dieser rund 19 Kilometer lange Rundwanderweg geschaffen. Auch wenn der Wilderer-Wanderweg einen dunklen Ursprung hat, kannst du dich auf faszinierende Klippen, einen burgähnlichen Aussichtsturm und viel Natur freuen.

    Du startest im Zentrum von Lichtenau-Kleinenberg und spazierst zur schmucken Wallfahrtskirche. Du folgst dem Weg zur Gemarkung Sandfeld nach Schönthal, dann zieht sich die Route an der Alten Eisenbahn entlang. Kurz vor Erreichen der eindrucksvollen Teutonia Klippen stehst du vor zwei Försterkreuzen. 125 Jahre ist es her, da wurden die beiden Förster Gies und Steinsträter von Wilderern getötet und im Wald liegen gelassen. Der Rundweg mit diesen Kreuzen soll an das Drama erinnern.

    Etwas beschwingter geht es weiter zur beeindruckenden Felswand der Teutonia Klippen, die ganze 15 Meter empor ragen. Nur einen Katzensprung weiter kannst du auf den Turm Bierbaums Nagel klettern und die herrliche Aussicht genießen.

    Am Felsenmeer vorbei wanderst du nun auf schmalen Pfaden entlang der Eggesüdseite durch duftenden Wald. Dann endet die besinnliche Tour wieder im Ortskern von Lichtenau-Kleinenberg.

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  • Mittelschwer
    03:58
    14,3 km
    3,6 km/h
    260 m
    260 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Duftende Wiesen und einzigartige Muschelkalkhänge. Tauche mit dieser abwechslungsreichen Rundwanderung in die Welt der Schmetterlinge und leuchtenden Enziane ein. Auf rund 15 Kilometern erfährst du Spannendes über das Leben der bunten Falter.

    Der Bahnhof Willebadessen ist ein perfekter Einstieg in die Tour. Hier bringt dich der Bus und die Bahn hin, Parkplätze findest du ebenfalls. Da es sich um eine Rundwanderung handelt, kannst du natürlich auch an jedem anderen Punkt einsteigen. Du folgst ein Stück den Bahnschienen und wanderst dann am Südrand von Willebadessen durch schöne Parkanlagen und den angrenzenden Wald.

    Bald lässt du jedoch die Zivilisation hinter dir und spazierst durch ausgedehnte Schafweiden mit abertausenden Blüten und aromatischen Kräutern. Ein Paradies für Schmetterlinge! Mit etwas Glück erspähst du den absolut seltenen Kreuzenzian-Ameisenbläuling, der hier jede Menge leckeres Futter findet.

    Am Wildgehege Willebadessen begrüßen dich glücklich grunzende Wildschweine und fröhlich springende Hirsche, Rehe und Mufflons. Hier kannst du dir tierisch viel Zeit lassen, denn der Bahnhof ist nun gar nicht mehr weit weg.

    Schwer
    08:19
    30,1 km
    3,6 km/h
    520 m
    520 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Qualität, die sich sehen lassen kann, erwartet dich auf dem ausschweifenden Viadukt-Wanderweg. Auf 30 Kilometern erkundest du den mächtigen Eisenbahnviadukt, Altenbekens weithin sichtbares Wahrzeichen, von oben wie von unten. Sammler besorgen sich vorab die eigens für den Weg erstellte Stanzkarte, die an fünf Stationen entwertet werden kann. Am Ende winkt eine schmucke Urkunde und eine Wandernadel.

    Für die recht lange Rundtour planst du am besten einen ganzen Tag ein. Mit einer Brotzeit und Getränken im Rucksack bist du gut ausgestattet, es finden sich aber auch einladende Einkehrmöglichkeiten am Wegesrand. Immer wieder hast du schöne Ausblicke auf die Züge, die über den Viadukt fahren – mal gemütlich tuckernde Regionalbahnen, mal dahinsausende Schnellzüge. Und da die Tour bestens ausgeschildert ist, kannst du dich auch voll und ganz auf dieses einmalige Erlebnis konzentrieren.

    Aber nicht nur der allgegenwärtige Viadukt wird dich zum Staunen bringen. Ganz nebenbei passierst du auch die Max-und-Moritz-Quelle. Die Figuren sind in einen Stein gefasst und zaubern dir sicher ein Lächeln aufs Gesicht.

    Auf den letzten Kilometern wird es noch einmal besonders malerisch, denn du spazierst durchs weitläufige Dunetal und Egge-Idyll. Genieße die Idylle in vollen Zügen. Wenn du magst, kannst du nach der Tour die historische Dampflokomotive genau unter die Lupe nehmen, die am Ende auf dich wartet.

    Mittelschwer
    04:49
    17,0 km
    3,5 km/h
    360 m
    360 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Rund um die schöne Velmerstot erwartet dich auf den 17 Kilometern der KlimaErlebnisRoute Natur pur. Duftende Kiefern, weiche Waldpfade, säuselnde Bäche und fantastische Aussichten sind dir gewiss. Und ganz nebenbei lernst du an 18 Erlebnispunkten noch so einiges Spannende über das Klima und dessen Auswirkungen von damals, heute und morgen.

    Direkt am Waldrand, nördlich von Veldrom und Feldrom, beginnt deine Entdeckungsreise mit einem ordentlichen Anstieg über den herrlichen Waldweg und eine romantische Holzbrücke, die sich über den plätschernden Silberbach spannt. Es geht hoch zur Lippischen Velmerstot, einem wunderschönen Aussichtspunkt, an dem du erst einmal auf einer Bank verschnaufen und einen Snack zu dir nehmen kannst.

    Bist du wieder bei Kräften, spazierst du die nächsten Kilometer ohne nennenswerte Steigungen durch das Naturschutzgebiet Egge-Nord weiter. Das, was du aufgestiegen bist, geht es nun wieder hinab nach Kempen und auf der anderen Seite auch wieder hinauf in den Wald zurück.

    Die heftigsten Steigungen hast du damit geschafft und kannst voll und ganz den bezaubernden Märchenwald genießen, der dich umgibt. An der Schutzhütte Ebersberg findest du einen letzten Pausen-Spot, dann geht es hinab zum Ausgangspunkt der Tour.

    Leicht
    01:27
    5,41 km
    3,7 km/h
    60 m
    70 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Plätschernde Bäche, rostrote Quellen und idyllische Teiche – die entspannte, rund fünfeinhalb Kilometer lange Rundwanderung steht voll und ganz im Zeichen des Wassers. Der Pivitker Wasserweg zeigt dir einzigartige Moor- und Seenlandschaften und bringt dich gleich an drei Stauseen vorbei.

    Die feuchtfröhliche Tour beginnt am Parkplatz Donoper Teich und damit gleich am ersten Stausee. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde er für die Fischzucht aufgestaut und ist heute ein bekanntes Wanderziel. Über den Hermannsweg geht es weiter zum Krebsteich, der – wie du schon vermuten wirst – für die Zucht von Krebsen genutzt wurde.

    Nur ein wenig weiter plätschert rostrotes Wasser aus der Eisenquelle, die einen tollen Kontrast zum umgebenden Grün der Natur bildet. Die kunstvolle Steinvase, aus der das Wasser sprudelt, stammt aus dem 17. Jahrhundert. Ab hier folgst du dem Hasselbach zum gleichnamigen Stausee. Und auch dieser wurde für die Zucht verwendet, jedoch nicht von Wassertieren, sondern für Pferde.

    Nachdem du eine Brücke überquert hast, kommst du am dritten Stausee an: dem Blauen See mit kristallklarem Wasser. Folgst du dem Blauen Bach, bist du schon bald wieder beim Parkplatz angekommen.

    Mittelschwer
    02:27
    9,55 km
    3,9 km/h
    40 m
    30 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Kleiner Stadtbummel gefällig? Diese entspannte, rund neun Kilometer lange Rundtour führt dich zu historischen Gebäuden und Plätzen, der einzigartigen Kulturlandschaft des Naherholungsgebiets Bentlage, dem gleichnamigen Kloster und der faszinierenden Anlage rund um den Salinenkanal.

    Du startest ganz zentral am Bahnhof von Rheine. Dein erstes Ziel ist die imposante Pfarrkirche St. Dionysius. Das Gotteshaus stammt aus dem 15. oder 16. Jahrhundert und schmückt das Stadtzentrum. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung zur Ems.

    Ein Stück geht es nun am Wasser entlang, dann querst du die Bahnschienen und stehst vor der historischen Salinenanlage. Informationstafeln verraten dir mehr über die Hintergründe der ehemaligen Saline, für die Mitte des 18. Jahrhunderts der Kanal zur Soleförderung angelegt wurde.

    Nur ein paar Schritte weiter tauchst du in den kunstvoll gestalteten Landschaftspark Bentlage ein, spazierst am Kloster vorbei und wieder zur Ems. Auf der anderen Uferseite wanderst du Richtung Ortszentrum zurück und kannst in eines der zahlreichen Cafés und Restaurant einkehren.

    Schwer
    05:41
    21,0 km
    3,7 km/h
    310 m
    320 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Landschaft rund um den Hermannsweg ist absolut vielfältig. Diese Tour bringt dich in die mystische Sennenlandschaft mit sandigen Pfaden, zartlilafarbener Heidelandschaft und faszinierenden Moorgebieten. Ganz nebenbei besuchst du noch das Wahrzeichen von Oerlinghausen.

    Deine Wanderung startet zentral nahe der Alexanderkirche, wo du zahlreiche Parkplätze vorfindest. Die Bushaltestelle Brachtshof ist dein Ausgangspunkt, falls du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchtest. Von hier geht es schnurstracks hinauf zum Tönsberg, auf dem sich der Windmühlenstumpf Kumsttonne befindet: das Wahrzeichen der Stadt. Mitte des 18. Jahrhunderts verlor die Mühle ihre Flügel und blieb in diesem Zustand hier oben bestehen.

    Es bleibt bergig, denn nun spazierst du am Fuße einiger Berge entlang. Mit dabei: der Ravensberg, der Hermannsberg und der Hörster Berg – um nur einige zu nennen. Die Dörenschlucht wird dich mit ihren duftenden Kiefern verzaubern, dann wandelt sich die Landschaft in ausgedehnte Heideflächen mit viel Sand und niedrigen Bäumen.

    Du wanderst immer am Rand der Senne entlang und kannst zum Abschluss der Tour noch einen Blick ins Archäologische Freilichtmuseum werfen, welches Fundstücke der Gegend präsentiert.

    Mittelschwer
    02:08
    7,58 km
    3,5 km/h
    170 m
    170 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Gemütlich zwischen Burg und Berg flanieren und dabei Kultur und Natur genießen – diese schöne Rundwanderung führt dich über gut begehbare Wege und ist eine ideale Tour für die ganze Familie.

    Bevor du richtig loslegst, empfehlen wir dir einen Besuch in der prächtigen Sparrenburg. Die Festungsanlage stammt aus dem 13. Jahrhundert und bietet mit ihrem fast 40 Meter hohen Turm einen perfekten Ausblick auf Bielefeld. Nicht umsonst ist die Burg das Wahrzeichen der Stadt.

    Hast du die Gemäuer erkundet, geht es weiter entlang des Botanischen Gartens und zum Heimat-Tierpark Olderdissen. Der Eintritt ist gratis und Zeit genug für eine Stippvisite hast du auch. Immerhin leben hier mehr als hundert heimische Tierarten in großzügigen Gehegen.

    Entlang der Ochsenheide umfängt dich nun herrliche Natur und vor dir siehst du schon den Johannisberg, den es zu besteigen gilt. Und das lohnt sich, denn die historische Parkanlage hier oben gehört zu den ältesten der Stadt. Ein gelungener Höhepunkt zum Ende dieser schönen Tour.

    Schwer
    08:17
    29,2 km
    3,5 km/h
    640 m
    660 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Herrliche Aussichten sind dir auf dieser ausschweifenden, rund 30 Kilometer langen Tour garantiert. Da es zudem einige Höhenmeter zu meistern gilt, empfehlen wir dir, einen ganzen Tag einzuplanen. So kannst du die Ausblicke an den zahlreichen Rastplätzen in vollen Zügen genießen und die Anstiege langsam angehen.

    Der Weg für Genießer startet in Halle und verlangt deinen Waden schon gleich alles ab. Es geht hinauf auf den Hengeberg, wo dich neben einem klasse Panorama ein paar Holzbänke und sogar eine Hängematte erwarten. Zeit zu verschnaufen und einen ersten Snack zu verputzen.

    Durch die Wacholderheide auf dem Kammweg gelangst du direkt zur Schwedenschanze, auch bekannt als Kaiser-Friedrich-Gedächtnishütte. Mit etwas Glück ist diese sogar bewirtschaftet. In jedem Fall hast du auf rund 307 Meter Höhe einen perfekten Ausblick über die Landschaft.

    Auf deinem Weg von Steinhagen spazierst du durch unberührte Natur und an eindrucksvollen Denkmälern wie der Kaffeemühle vorbei. Im letzten Abschnitt führt dich der Weg in einen prachtvollen Buchenwald, wo du noch Spuren des ostwestfälischen Bergbaus entdecken kannst.

    Schwer
    05:48
    20,9 km
    3,6 km/h
    380 m
    380 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese aussichtsreiche Rundwanderung hätte auch durchaus den Titel „Die drei Türme“ verdient. Von ihnen eröffnen sich dir faszinierende Panoramen über das Grenzgebiet von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Und all das lag vor Jahrmillionen noch unter Wasser. Du wanderst quasi auf Meeresboden.

    Los geht's in Borgholzhausen, direkt mit einem schweißtreibenden Anstieg zum Luisenturm. Wo heute Bäume sprießen und kleine Siedlungen zwischen den Feldern hervorblitzen, befand sich in der Kreidezeit noch ein tropisches Meer. Der Luisenturm ist einer von drei „Leuchttürmen“, die dir einen sagenhaften Blick ermöglichen. Den höchsten Punkt der Tour hast du damit schon erreicht.

    Gemächlich geht es auf Kammhöhe weiter zum Aussichtsturm „Auf der Steinegge“ bei Dissen. Bist du zur breiten Aussichtsplattform hinaufgeklettert, liegt unter dir der Teutoburger Wald in all seiner Pracht. Von hier geht es nun erst einmal bergab zur Schwarzen Quelle, wo du deinen müden Füßen im herausplätschernden Wasser eine Abkühlung gönnen kannst.

    Sanft steigt der Weg wieder an und bringt dich zum dritten Turm, wo ein Gasthaus zur Einkehr lockt. Bist du wieder bei Kräften, kannst du beim Abstieg noch ein wenig verdauen. Dann folgt der nächste und letzte Anstieg hoch zum Neuenkirchener Berg. Damit hast du das Ende der Tour schon fast erreicht.

    Mittelschwer
    02:17
    8,26 km
    3,6 km/h
    150 m
    150 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Brummende Käfer und summende Bienen schätzen die lila-weiße Blütenpracht, die alljährlich im April die Hänge des Höhenzuges bei Bad Iburg schmückt. Zeit, die Wanderschuhe zu schnüren und die Freedenblüte ausgiebig zu erkunden.

    Am Ortsrand von Bad Iburg verschwindest du sogleich in herrlichem Mischwald. Bist du zur passenden Jahreszeit hier, kannst du das Phänomen „Der Freeden blüht“ miterleben. Dann taucht der Hohle Lerchensporn den Waldboden in eine unvergleichliche und für diese Region einzigartige Farbenpracht. Aber auch zu anderen Jahreszeiten ist der TERRA.track einfach ein Genuss.

    Schmale Pfade wechseln sich mit Waldwegen ab und die eine oder andere Schutzhütte lädt zu einer Pause ein. Sauge die frische Waldluft ein und lass den Alltag hinter dir. Über den Hermannsweg geht es waldreich langsam wieder zurück zu deinem Ausgangspunkt.

    Mittelschwer
    03:46
    13,3 km
    3,5 km/h
    290 m
    290 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Teutoschleife führt dich durch das urige Holperdolper Tal, über bunte Wiesen, weite Wälder und hinauf auf den aussichtsreichen Kamm mit der wohl nördlichsten Jausenstation, die dich mit bestem Alpenflair begrüßt.

    Die kontrastreiche Tour beginnt am Hallenfreibad Lienen, wo du auch parken kannst. Der Weg schlängelt sich am Waldrand entlang, vorbei an idyllischen Teichen und säuselnden Bächen. Ab jetzt geht es nach oben. Von einer Aussichtsplattform kannst du den Kalksteinbruch Lienen überblicken, der auch heute noch in Betrieb ist.

    Langsam steigst du durch den Wald, bis dieser sich öffnet und einen grandiosen Blick über die sogenannte Toskana des Teutoburger Waldes mit ihren zahlreichen Kirschbäumen freigibt. Nur ein kurzer Abschnitt führt dich übers offene Land, dann tauchst du wieder in den Wald ein.

    Im Zickzack windet sich die Teutoschleife durch die Landschaft und über den Lienener Berg, wo du in der weitbekannten Malepartus Waldschänke mit alpinem Ambiente zünftig den Tag beschließen kannst.

    Mittelschwer
    03:02
    10,5 km
    3,5 km/h
    260 m
    260 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Malerische Canyons findest du nicht nur in Amerika. Ganz in der Nähe des Hermannswegs glitzert türkises Wasser umgeben von weißen Kalksteinwänden im eindrucksvollsten Steinbruch der Region, dem „Lengericher Canyon“. Diese gut zehn Kilometer lange Schleife führt dich über schmale Pfade durch duftende Wälder und direkt zu einem fantastischen Canyon-Blick.

    Startpunkt ist der Ortsrand von Lengerich Stadt. Der zentrale Bahnhof ist nur ein paar hundert Meter entfernt, falls du mit der Bahn anreisen möchtest. Am ALVA Skulpturenpark vorbei führt der Weg ein wenig bergauf und schon gleich zum einzigartigen Ausblick über den Canyon. Der Steinbruch wurde bereits in den 1970er Jahren stillgelegt. Heute ist er ein Zufluchtsort für seltene Tier- und Pflanzenarten wie den Uhu, Echsen und bunten Orchideen.

    Die Teutoschleife schlängelt sich nun zwischen Feld und Wald hinauf zum Leedener Berg und endet mit weichen, schmalen Pfaden dort, wo du die Tour begonnen hast.

    Schwer
    05:25
    19,0 km
    3,5 km/h
    450 m
    450 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Fantastische Panoramen und weite Aussichten rund um Bad Driburg – das verspricht diese knapp 20 Kilometer lange Tour, die um das Mineral- und Moorheilbad herum führt. Während der Wanderung folgst du stets dem weißen Wegzeichen. Bequemer geht es kaum. Und ein wenig Wellness für deine Füße ist auch noch dabei.

    Vom Parkplatz am Freibad führt dich die Tour zunächst zum Mausoleum der Familie Graf von Oyenhausen-Sierstorpff. Die gepflegte Grabanlage ist einen Blick wert! Aussichtsreich wird es dagegen beim Reelser Kreuz, wo du die Badestadt einmal komplett überblicken kannst. Ein besonderes Highlight ist die Burgruine Iburg, wo du auf Informationstafeln einiges über ihre Geschichte erfährst.

    In der Sachsenklause gleich nebenan gibt es köstliche Windbeutel und eine klasse Aussicht gratis dazu. Hast du dich satt gegessen und gesehen, geht es erstmal ordentlich bergab. Den Höhepunkt der Tour lässt du damit wortwörtlich hinter dir. Am Waldrand entlang umrandest du Bad Driburgs Süden und meisterst mit dem Steinberg den letzten Anstieg, dann bist du am Ende der Runde angekommen.

    Mittelschwer
    02:55
    10,6 km
    3,6 km/h
    170 m
    180 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Urige Hohlwege, unberührte Natur und atemberaubende Felsformationen machen den Tecklenburger Bergpfad zu einer der schönsten Wanderungen in der Region. Auch wenn es der Name dieser Teutoschleife vielleicht anders vermuten lässt, so erwarten dich nur ein paar wenige Höhenmeter. Trotzdem wirst du mit herrlichen Aussichten und Eindrücken belohnt.

    Startpunkt der Rundtour ist der Parkplatz Münsterlandblick. Du kannst den Startpunkt aber auch in die Nähe des Bahnhofs Tecklenburg setzen, falls du mit der Bahn anreist. Zunächst spazierst du ein paar Meter auf dem Hermannsweg, verlässt ihn aber bald zu Gunsten des liebevoll gestalteten Waldlehrpfads.

    Auf schmalem Pfad geht es durch den malerischen Teutoburger Wald mit einem Abstecher zum Blücher Felsen. Die Gesteinsformation wurde nach dem preußischen General benannt, der in der Schlacht von Waterloo gegen Napoleon Bonaparte kämpfte. Die Steine bieten sich auch als ein schöner Rastpunkt an.

    Nachdem du die Bahnschienen überquert hast, wanderst du am Rande eines ehemaligen Kalksteinbruchs entlang, in dem das Wasser magisch in Türkistönen schimmert. Hast du die Bahnschienen ein weiteres Mal gekreuzt, windest du dich über den Hexenpfad langsam wieder zum Ausgangspunkt zurück.

    Mittelschwer
    02:41
    9,44 km
    3,5 km/h
    210 m
    210 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Unberührte Natur, faszinierende Gesteinsformationen und Ausblicke eingerahmt von waldreichen Pfaden verleihen dieser Teutoschleife ihren einzigartigen Charme. Auf kurzer Strecke erwarten dich einige Höhenmeter, die dir aber vor dem Hintergrund der wildromantischen Wanderung kaum auffallen werden.

    Los geht's am Parkplatz des Gasthauses Dörenther Klippen, das du dir gleich fürs Ende der Runde merken kannst. Ohne Umschweife führt dich der Weg direkt zu seinem Namensgeber, den eindrucksvollen Dörenther Klippen. Mit etwas Glück kannst du hier ein paar Kletterern bei der Ausübung ihres Sports zuschauen.

    Sobald der Weg auf den Hermannsweg trifft, lohnt sich ein Abstecher zu einer weiteren Felsformation: dem Hockenden Weib. Bist du schon hungrig, findest du köstliche Kleinigkeiten und kalte Getränke im Waldimbiss Almhütte. Die Strecke schlängelt sich weiter am Kammweg entlang, verlässt ihn hier und da mal und trifft später wieder auf den Hermannsweg. Einen weiteren lohnenswerten Abstecher bietet der Gipfel des Dreikaiserstuhls.

    Sobald du den Berg Schweinskopf umrundet hast, geht es wieder in die andere Richtung zurück und vorbei an einer Eisenquelle, aus der rostrotes Wasser den Boden kontrastreich einfärbt. Aussichtsreich wanderst du schließlich an der anderen Hangseite zum Parkplatz und Gasthaus zurück.

    Schwer
    06:28
    24,0 km
    3,7 km/h
    270 m
    270 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Eine geheimnisvolle Höhle, historische Fachwerkhäuser, aussichtsreiche Landschaften und Felsen, die zum Kraxeln einladen – auf der Hörsteler Teutoschleife gibt es jede Menge zu entdecken. Während den rund 24 Kilometern erkundest du emsige Schifffahrtsstraßen und flanierst durch den reizvollen Ortskern von Bevergern. Eine ideale Tagestour!

    Reist du mit der Bahn an, dann ist der Startpunkt am Bahnhof Hörstel perfekt für dich gelegen. Auch Parkplätze stehen dir hier zur Verfügung. Über einen Zuweg spazierst du an die Aa und am Mittellandkanal entlang. Das Treiben an der 100-jährigen Schleusenanlage verlockt dazu, ein paar Minuten inne zu halten und dem Tuckern der Frachtschiffe zu lauschen.

    Weiter geht es in Richtung Bevergern. Wenn du magst, wirf einen Blick in die mystische Hexenhöhle, die immerhin fast 30 Meter lang ist. Beim Heimatmuseum Bevergern angekommen, ragt stolz die alte Windmühle neben hübschen Fachwerkhäusern aus dem 18. Jahrhundert empor. Ein klasse Fotomotiv!

    Auf einer Brücke überquerst du den Dortmund-Ems-Kanal und tauchst auf der anderen Seite in den Teutoburger Wald ein. Neben einigen aussichtsreichen Bergkuppen lockt auch eine Liegebank zur Pause, während du drei Kilometer weiter dein Geschick beim Felsklettern prüfen kannst. Auf denselben Pfaden, aber immer wieder mit neuen Eindrücken, führt dich die Tour schließlich wieder zurück zum Bahnhof.

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Collection Statistik

  • Touren
    18
  • Distanz
    285 km
  • Zeit
    78:54 Std
  • Höhenmeter
    4 940 m

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