NaturWanderPark delux

Urzeitliche Wälder im Naturwanderpark DeLux

© Eifel Tourismus GmbH, Dominik Ketz

Urzeitliche Wälder im Naturwanderpark DeLux

Wander-Collection von NaturWanderPark delux

10

Touren

48:02 Std

167 km

3 720 m

Gerade noch wanderst du bei traumhafter Aussicht über die liebliche Hügellandschaft, als dich der Wanderpfad in einen dichten Buchenwald führt. Du folgst dem Weg, über dir rauschen leise die Blätter im Wind und die Sonne malt feine Schatten auf den Waldboden. Schon bald erkennst du zwischen den Baumstämmen Steine und Felsen und kurz darauf stehst du inmitten einer schmalen Schlucht. Zu beiden Seiten ragen die Sandsteinfelswände auf und hoch über dir erblickst du den blauen Himmel. Auf einer Metalltreppe geht es schließlich nach oben und auf der Felskrone, hoch über den Bäumen erwartet dich eine atemberaubende Aussicht – das ist Wandern in der Südeifel.

Wir haben dir zehn abwechslungsreiche Wanderwege ausgewählt, auf denen du die vielfältige Landschaft der Südeifel, der Luxemburger Ardennen und des Müllerthal – auch als Kleine Luxemburger Schweiz bekannt – erkunden kannst. Dabei führen dich die Wege immer mal wieder über die Grenze nach Luxemburg, die mal mitten im Wald und mal entlang von Flüssen verläuft. Die Touren sind hervorragend ausgeschildert und dank guter Wanderwege kannst du die abwechslungsreiche Natur in vollen Zügen genießen.

Der NaturWanderPark delux erstreckt sich zu beiden Seiten der deutsch-luxemburgischen Grenze. Ein ausgedehntes Netz aus insgesamt 23 Wanderwegen führt dich entlang von Wildbächen, zu idyllischen Stauseen, durch malerische Flusstäler, in tiefe Wälder und vor allem hinein in die mystischen Schluchten. An vielen Stellen kannst du Sandsteinfelsen, dunkle Höhlen und schmale Schluchten erkunden, von denen die Menschen schon seit Jahrhunderten fasziniert sind. Du willst alle Touren kennenlernen? Dann schau doch mal in unserem Profil vorbei: komoot.de/user/naturwanderparkdelux/tours

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    05:03
    18,8 km
    3,7 km/h
    230 m
    230 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Teufel selbst hat dieser Route seinen Stempel aufgedrückt. Sein Teufelswerk dokumentieren Schluchten und Klüfte in den Felsbastionen des Ferschweiler Plateaus – vor allem die 28 Meter tiefe nach ihm benannte Schlucht. Selten zeigt sich die Urkraft der Natur so imposant wie an den Irreler Wasserfällen. Auf einer Länge von 140 Metern kämpft sich das klare Wasser der Prüm zwischen mächtigen Felsblöcken hindurch. Die Wanderbrücke über die Prüm eröffnet einen faszinierenden Blick auf das Naturschauspiel.

    Apropos Blick: Von der hoch über dem Sauertal gelegenen Liboriuskapelle bietet sich ein herrlicher Ausblick auf das romantische Echternach. Seit dem 16. Jahrhundert bewohnten Einsiedlermönche die in Fels gehauene Klause unterhalb der Kapelle, deren Überreste noch zu bestaunen sind. Den Eingang zum Gutenbachtal markiert der Felsenweiher: Eine bizarre Anlage, umgeben von Terrassen, Bassins, Treppen und Brücken. Erlebnisangebote in dieser spektakulären Landschaft bietet das Naturparkzentrum Teufelsschlucht.

  • Mittelschwer
    03:43
    13,0 km
    3,5 km/h
    300 m
    310 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wer auf Spuren des Mittelalters wandern will, für den ist diese Route genau richtig. Auf romantischen Felsenpfaden führt sie rund um die Burg Neuerburg. Das mächtige Bauwerk bildet mit der Pfarrkirche Sankt Nikolaus, dem Glockenturm und dem heutigen Pfarrhaus – früheres Vogthaus – ein prächtiges Ensemble. Der Beilsturm, einst Wachturm, und der über eine alte Wehrmauer führende „Koblenzer Pfad“ lassen das Mittelalter noch einmal erstehen. Der Panoramaweg und die Kanzel bieten eindrucksvolle Aussichten in das Tal der Enz und in das Herz des malerischen Städtchens.

    Eligius- und Kreuzkapelle, die Mariensäule am Markt sowie das „Schwarzbildchen“ – in einer 700 Jahre alten Eiche ruhend – lassen die Frömmigkeit des Neuerburger Völkchens erahnen. Der farbenprächtige Stadtpark direkt am Enzbach lädt ein, die Seele baumeln und die Tour Revue passieren zu lassen. Der Marktplatz ist Start- und Endpunkt der Wanderung und bietet sich zur anschließenden kulinarischen Stärkung an.

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  • Mittelschwer
    04:36
    15,8 km
    3,4 km/h
    420 m
    420 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Route bietet alles, was das Wandererherz höher schlagen lässt – und das nicht nur durch den einen oder anderen Anstieg. Markanter Anziehungspunkt ist der Stausee Bitburg mit seinen Wassersportmöglichkeiten. Umrahmt von rotleuchtenden Buntsandsteinfelsen bietet die Seepromenade Gelegenheit zum Flanieren.

    Das landschaftlich reizvolle Prümtal ist geprägt durch wunderschöne Schleifen, sogenannte Mäander. Hier sind unter anderem Biber und Mufflons heimisch. Nur das fast musikalische Plätschern der Prüm selbst unterbricht die idyllische Ruhe.Der Hammer Büsch präsentiert sich als offener Hangwald mit einer herrlichen Aussicht auf Schloss Hamm. Die Burbesbergbesteigung ist im wahrsten Sinne des Wortes der Höhepunkt der Wanderung: Der Blick von hier reicht bis zum Erbes- und Idarkopf im Hunsrück.

  • Mittelschwer
    03:46
    11,9 km
    3,2 km/h
    460 m
    460 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Das Ourtal ist immer ein Garant für eine abwechslungsreiche Wanderung. Eine grandiose, uralte Mittelgebirgslandschaft zieht sich durch das Ourtal. Die Our erweist sich hier als wahrer Meister der Landschaftsgestaltung. Ein nahezu alpines Erlebnis gewährt der felsige Grenzsteig entlang des Lätges-Berges mit grandiosen Ausblicken. Nach soviel Auf und Ab lädt der Ourtalstausee – das Unterbecken des Pumpspeicherkraftwerkes – mit seiner Uferpromenade und den Ourstaden von Bivels zum erholsamen Flanieren ein.

    Auf einem Bergfels hoch über der Ourschleife thronen die Ruinen der Burg Falkenstein. Wenige Schritte flussabwärts residiert das mittelalterliche Städtchen Vianden mit seinem wiederaufgebauten Schloss – eine der bedeutsamsten und mächtigsten Burgen Europas.

  • Schwer
    05:25
    19,1 km
    3,5 km/h
    400 m
    400 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Wanderroute im NaturWanderPark delux ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Noch im letzten Jahrhundert klapperten an der Our zahlreiche Mühlen. An vielen Stellen entstanden Stauwehre – Sackgassen für die Bachbewohner. Auf der kompletten Strecke wirst du vom Plätschern des Flusses begleitet – vom Wanderparkplatz in Dasburg bis zum gleichnamigen Ort und auf der anderen Seite wieder zurück.

    Kürzlich wurden diese Wehre in einem grenzüberschreitenden Naturpark-Projekt zurückgebaut, Fischtreppen entstanden. Jetzt können die Bachforellen wieder flussaufwärts zu ihren Laichgewässern ziehen.

    Neben Mehl wurde Eichenrinde, die Lohe, in den Mühlen gemahlen. Eichenlohe enthält Gerbstoff zum Ledergerben. Die Eichenrinde wurde in Eichenniederwäldern, den Lohhecken gewonnen. Eine willkommene Einnahmequelle für die früher sehr arme Bevölkerung.

    Stolz thront die Dasburg über dem Tal und den gleichnamigen Ort. Hier steht sogar noch eine alte Gerberei, ein Abstecher zu diesem malerischen Flecken lohnt sich.

  • Mittelschwer
    03:48
    13,6 km
    3,6 km/h
    260 m
    260 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Tour verläuft wahrlich im Herzen Europas. Das Ourtal zwischen Tintesmühle und dem Ort Ouren ist hier eng, steil und urig. Tief hat sich der Fluss ins Rheinische Schiefergebirge gegraben. Früher beherbergte die Our Tausende von Flussperlmuscheln. Damit der Bestand sich wieder erholt, befindet sich in der Kalborner Mühle eine Aufzuchtstation dieser seltenen Flussbewohner. Auf der Hälfte der Tour erreicht man das Europadenkmal in Ouren. Für jedes der sechs Gründerländer des Vereinten Europa steht ein großer Steinblock in der Parkanlage des Europadenkmals.

    Nach einem kurzen und heftigen Aufstieg zur Königslei öffnen sich fantastische Ausblicke über die Baumwipfel. Munter zieht der Bach seine Schleifen. Libellen schillern in der Sonne und Bachforellen glitzern im glasklaren Wasser. Seltene Auwaldbestände flankieren die Our. Sie zählen zu den vitalsten Lebensräumen Europas! Hier jagen Eisvogel und Reiher. Vielleicht lässt sich sogar ein Schwarzstorch blicken.

  • Mittelschwer
    03:52
    14,3 km
    3,7 km/h
    190 m
    190 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Route macht ihrem Namen alle Ehre. Vier Bäche mit ganz unterschiedlichem Charakter sind dem Wanderer muntere Wegbegleiter. Auf alten Bergbaupfaden entlang des Alfbachs wird die Geschichte des schmucken Erholungsortes Bleialf wach. Hier wurde bis zur Mitte des 20. Jh. Bleierz gewonnen.

    Ab Halenfeld verläuft der Weg über Graswege am Donsbach entlang. Nach einem kurzen Hügelintermezzo mit grandioser Fernsicht liegt der nächste Bach zu Füßen: der Ihrenbach. Spuren emsiger Bautätigkeit verraten den Biber. Zahlreiche Teiche sind Jagdrevier blau- und grünschillernder Libellen. Wieder geht es über den offenen Hügelrücken.

    Weidend dahinziehende Schafe beleben als weiße Flecken das satte Grün der Wiesen- und Weidelandschaft. Krönender Abschluss der abwechslungsreichen Tour ist ein erholsames Plätzchen am romantischen Weiher bei Richelsberg.

  • Schwer
    06:24
    20,3 km
    3,2 km/h
    700 m
    720 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Das Bollendorfer Plateau auf der deutschen Seite, das luxemburgische Beforter Plateau und das tief eingeschnittene Sauertal als verbindendes Element machen diese Route zu einem unvergesslichen Erlebnis. Auf Schritt und Tritt zeigen sich die Felsensteige im Luxemburger Sandstein als wahres Eldorado für Felswanderer.

    Die Felskulissen bieten unzählige Szenerien und Färbungen. Auf der luxemburgischen Seite nennt man diese Landschaft „Kleine Luxemburgische Schweiz“. Seltene Kalktuffhöhlen, wie die Tränenlay, großartige Aussichten und klammartige Schluchten, mystische Felsenwege und Wurzelpfade, beeindruckende Felstürme und grenzenlose Flusspanoramen komponieren eine faszinierende Landschaft. Der historische Ortskern von Beaufort mit Schloss Beaufort sind ein Muss für jeden Kulturinteressierten.

    Aber auch Bollendorf mit dem Sauerstaden, der Burg Bollendorf, Schloss Weilerbach und der Römischen Villa hat vieles zu bieten.

  • Schwer
    07:21
    25,1 km
    3,4 km/h
    540 m
    540 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Drei große Landschaftselemente sind die Hauptakteure auf dieser Wanderroute im NaturWanderpark delux: das Ferschweiler Plateau auf der deutschen Seite, das luxemburgische Berdorfer Plateau und das tief eingeschnittene Sauertal als verbindendes Element. Die Komposition von grandiosen Panoramen und pittoresken Felskulissen sorgt für den unverwechselbaren Charme der Route, deren Fels- und Wurzelsteige zum Erkunden animieren.

    Türkenkopf, Schlösserlay, Brechlay sind nur einige Beispiele dafür, wie weit sich das Felsenband zwischen Schloss Weilerbach und Ferschweiler erstreckt. Apropos Schloss Weilerbach: hier solltest du unbedingt einen Stopp einlegen, um dieses kunst- und kulturhistorische Juwel zu genießen.

    Die Felsbastionen des Kalekapp und die Kletterfelsen der Wanterbach versprechen Abenteuer pur. Das Martbusch-Plateau bietet dir viele sehenswerte erdgeschichtliche Erscheinungsformen: Spalten, Schlüffe, Höhlen, Felsrutschungen.

    Tipp: Die Passage „Mandrack“ ist im Schulterbereich nur etwa 40 Zentimeter breit. Setze hier am besten den Rucksack ab und gehe seitlich.

  • Mittelschwer
    04:04
    15,0 km
    3,7 km/h
    220 m
    220 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Wanderung ist sicher die waldreichste aller Eifeltouren im NaturWanderpark delux. Mit jeder Jahreszeit wechselt die Farbpalette der Feucht- und Bruchwälder dieses höchsten Waldes im Naturpark Nordeifel.

    Fast eben geht es durch die Quellgebiete des Alfbachs, der sich aus dutzenden Rinnsalen, Mooren und Teichen speist. Zum Schutz von Fauna und Flora führt dich der Weg in besonders sensiblen Gebieten über Bohlenstege. Hier entdeckst du seltene Pflanzen wie zum Beispiel die Glockenheide oder das Wald-Läusekraut.

    Auf etwa halber Strecke öffnet sich die Waldkulisse zum grandiosen „Dreiländerblick“. Hier lädt eine Plattform zum Verweilen ein und bietet dir bei gutem Wetter eine einzigartige Fernsicht bis hin zu den Höhenzügen von Islek, Ösling und dem Hohen Venn.

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Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    167 km
  • Zeit
    48:02 Std
  • Höhenmeter
    3 720 m

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