Tobias

Radpilgern auf der EuroVelo 3 – Norwegen bis Frankreich

Zotx

Radpilgern auf der EuroVelo 3 – Norwegen bis Frankreich

Fahrrad-Collection von Tobias
43-99 Tage
3-6 Std / Tag
4 716 km
28 270 m
28 120 m

Pilgern mit dem Fahrrad, geht das? Ja klar! Die EuroVelo 3 macht's möglich. Von Trondheim in Norwegen folgt sie als sogenannte Pilger-Route den bedeutsamsten Pilgerwegen Europas bis nach Santiago de Compostela.

Zu Beginn fährst du auf dem Olavsweg durch die Einsamkeit der zerklüfteten norwegischen Landschaft nach Schweden, gefolgt von dem Ochsenweg, der dich über Dänemark bis ins Norddeutsche Tiefland geleitet. Bei Hamburg schwenkst du in das Deutsche Jakobsweg-Netz ein und fährst danach auf der Via Mosana und der Via Monastica durch Belgien. Die darauffolgende Via Thiérache geht nach kurzer Zeit in den Chemin d'Estelle über und bringt dich mitten in Frankreichs pulsierendes Herz: Paris. Von dort fährst du auf der Via Turonensis bis kurz vor die Pyrenäen nach Saint-Jean-Pied-de-Port, wo der Camino Francés beginnt.

Die Gesamtstrecke der EuroVelo 3 beträgt knapp 5.500 Kilometer, weswegen ich sie der Übersichtlichkeit halber in zwei Collections aufgeteilt habe. Diese Collection bringt dich von Norwegen bis kurz vor die spanische Grenze. Den Camino Francés ab Saint-Jean-Pied-de-Port findest du unter folgendem Link: komoot.de/collection/1080662

Auf deiner Pilgerfahrt wirst du jede Menge spannende und unvergessliche Eindrücke sammeln. Du durchquerst atemberaubende Landstriche, die durch Klimazonen geprägt sind, die unterschiedlicher kaum sein können. Es wird Tage geben, an denen du an das Limit deiner Kraftreserven gelangst, andere, an denen du entspannt am Ufer eines Flusses vor dich hin radelst. Tolle Ausblicke, weite Ebenen, faszinierende Küsten und spannende Städte erwarten dich. Am Ende deiner Reise wirst du dir schwer tun, die Strecke nicht einfach nochmal zurück zu radeln.

Es wird eine Reise, die du dein Leben lang nicht vergisst – vielleicht wird sie dich sogar ein Stück weit prägen, verändern oder dich einfach nur anders als bisher durch die Welt schreiten lassen. Dabei ist es völlig unerheblich, welche Motivation deiner Reise zugrunde liegt – sei sie religiös oder rein spirituell, vielleicht bist du auf der Suche nach einer sportlichen Herausforderung, möchtest dich weiterbilden oder einfach ein bisschen Ruhe und Abstand zum Alltag finden.

Die insgesamt 44 Etappen des ersten Teils der EuroVelo 3 variieren von etwa 80 bis grob 150 Tageskilometer – je nach Schwierigkeitsgrad beziehungsweise Höhenmeter. Am Anfang der Reise sind die Etappen kürzer; sobald du dich etwas eingefahren hast, werden die Etappen dann länger. Da über hundert Kilometer im Tagesdurchschnitt natürlich nicht jeder leisten kann oder will, habe ich in allen Tourenbeschreibungen zusätzliche Infos zu Übernachtungsmöglichkeiten auf halber Tagesstrecke angegeben. Das senkt den Tagesdurchschnitt auf etwas mehr als 50 Kilometer, was die Pilger-Route auch für gemütliche Radler erfahrbar macht. Auch das E-Bike kann hierfür eine gute Option sein. Natürlich lässt sich die gesamte Pilger-Route auch in einzelnen Teilen fahren oder auf mehrere Urlaube aufteilen.

Unterkunftsmöglichkeiten findest du an oder in der Nähe jedes Etappenziels sowie etwa auf halber Strecke. Meistens sind davon genügend vorhanden. Eine Reservierung im Vorfeld ist dennoch zu empfehlen, denn nichts ist nach einer anstrengenden Tour schöner, als die Gewissheit, seine müden Beine in einem sicheren Bett ausstrecken zu können. Für alle, die mit dem Zelt unterwegs sind, habe ich zusätzlich Infos zu Campingplätzen in der Nähe der Etappenziele und wenn möglich auch auf halber Strecke angegeben.

Auch in Bezug auf das Reisegepäck wird die EuroVelo 3 zu einer kleinen Herausforderung – vorausgesetzt, du fährst sie an einem Stück. Denn während in Norwegen je nach Jahreszeit recht eisige Temperaturen herrschen, kommst du im Südwesten Europas viel schneller ins Schwitzen und benötigst kurze Kleidung. Außerdem ist es bei langen Strecken besonders wichtig, immer ausreichend Reiseproviant und natürlich auch Wasser dabei zu haben. Vor allem in Skandinavien aber auch in Dänemark fährst du oft stundenlang durch einsame Landstriche, ohne die Möglichkeit etwas einzukaufen – in wenigen Fällen kann sich eine derartige Durststrecke sogar auf ein bis zwei Tage ausdehnen.

Zu guter Letzt ist eines gewiss: Mit der EuroVelo 3 steht dir ein grandioses Abenteuer bevor, das sicherlich mehr in dir bewegen wird als nur deine Beine. Ich wünsche dir einen „Buen Camino!“.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    06:01
    85,0 km
    14,1 km/h
    1 260 m
    910 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Deine Reise auf der EuroVelo 3 beginnt im norwegischen Trondheim in der Provinz Trøndelag. Die Pilger-Route orientiert sich ab hier größtenteils am Olavsweg. Dieser gilt als der beliebteste von insgesamt sechs Nidaroswegen, die alle am Nidarosdom in Trondheim enden. Er ist durchgängig mit einem roten Kreuz markiert, um das ein Band geschlungen ist.

    Vom Fähranleger an der Küste, wo sich auch der Bahnhof befindet, machst du, bevor es richtig losgeht, noch einen kleinen Abstecher zum Nidarosdom, den du, anders als die anderen Pilger, zu Beginn deiner Reise besuchst. Fährst du die EuroVelo 3 bis zu ihrem Ende, erwartet dich dort ein weiteres Heiligtum: die Kathedrale in Santiago de Compostela.

    Über eine Anhöhe, von der du nochmals die Aussicht über Trondheim genießen kannst, verabschiedest du dich gen Süden. Nachdem du Heimdal passiert hast, schwenkst du in das Gauldalen (Dalen bedeutet übrigens Tal) ein, dem du bis nach Hovin folgst. Hier kannst du noch einen Abstecher zu einem Museumsdorf machen. Dann folgst du kleinen Flussläufen westwärts in die Berge, bis du am Frillsjøen (Jøen bedeutet See) dein Tagesziel erreichst.

    Eine Unterkunft für die Nacht findest du auf dem Frillsjøen Campingplatz. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, bietet sich der Valdøyan Campingplatz bei Lundamo an, den du nach 43 Tageskilometern auf etwa halber Strecke erreichst.

    Schwer
    05:38
    79,9 km
    14,2 km/h
    1 130 m
    930 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom Frillsjøen fährst du in einem kleinen Bogen südwärts nach Meldal, wo du in das Orkladalen einschwenkst. Etwa 16 Kilometer weiter südlich biegst du an der Mündung des Grana flussaufwärts nach Westen ab und folgst dem Gewässer zunächst bis zum Granasjøen. Während der Anstieg über die meiste Strecke recht moderat verläuft, folgt etwa zwei Kilometer hinter der Quelle des Grana noch ein kurzes, steileres Stück, dann hast du den höchsten Punkt der Etappe erreicht.

    Mit einer herrlichen Aussicht auf den See Skarvatnet folgst du der Route weiter südwärts – nun geht es ebenso sanft bergab, wie es vorher bergauf ging. In Oppdal kannst du deine Lebensmittelreserven auffüllen oder, wenn es die Zeit erlaubt, einen kleinen Ausflug auf einen der Berge machen, um die Aussicht zu genießen – die Liftanlagen stehen hierfür auch im Sommer zur Verfügung.

    Knappe acht Kilometer später erreichst du bei Driva mit dem Smegarden Campingplatz deine Unterkunft für die Nacht. Willst du die Etappe lieber auf zwei Tage aufteilen, sieht es mit den Übernachtungsmöglichkeiten auf halber Strecke eher etwas mau aus. Unter Umständen lohnt es sich im Orkladalen zu bleiben und über Berkåk nach Oppdal zu fahren. Dort findest du das Mjuklia Gjestegård, eine Art Jugendherberge, die auch Unterkünfte für Pilger anbietet.

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  • Schwer
    06:17
    101 km
    16,1 km/h
    960 m
    760 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Im Drivdalen durchquerst du heute die östlichen Ausläufer des Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalparks und folgst der Driva flussaufwärts, bis du am Tverrfjell-Pass den bisher höchsten Punkt deiner Reise auf über 1.000 Meter erreichst. Solltest du etwas Zeit im Rücken haben, lohnt sich hier unbedingt ein Abstecher zum westlich gelegenen Snøhetta-Aussichtspunkt.

    Du folgst der Folla flussabwärts und biegst bei Folldal Richtung Süden ab. Zu deiner Rechten erheben sich die Berge des Dovre- und des Rondane-Nationalparks. Ein herrlicher, majestätischer Anblick. Im Norden des Atnsjøen erreichst du dein Tagesziel.

    Am Øvre Nordli, einer kleinen Gruppe von hübschen, norwegischen Hütten, findest du deinen heutigen Schlafplatz. Kurz zuvor gibt es auch noch eine weitere Unterkunftsmöglichkeit entlang der Strecke. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, bieten sich diverse Unterkünfte in der Nähe des Tverrfjell-Passes an – ideal, um die Aussicht von den Bergen noch etwas länger zu genießen.

    Schwer
    04:30
    63,5 km
    14,1 km/h
    1 260 m
    1 160 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Fahrt geht weiter entlang des Ufers am Atnsjøen, wo du am Sohlbergplassen-Aussichtspunkt einen herrlichen Blick auf die Berge des Rondane-Nationalparks genießen kannst. Am südlichen Ende des Sees biegst du vom Fluss Atna in Richtung Süden ab und folgst nach der Passage von drei weiteren, etwas kleineren Seen der Vulda für ein Stück flussabwärts. Du biegst rechts ab und umfährst den Rondane-Nationalpark weiter an dessen südlichem Ende.

    Ein paar Höhenmeter sammelst du auf der weiteren Strecke noch, dann erwartet dich eine schöne Abfahrt hinab ins Gudbrandsdalen. Hier verweilst du jedoch nicht sehr lange und biegst bei Ringebu wieder ostwärts in die Berge ab. Der 650 Meter hohe Anstieg zieht sich über gut zehn Kilometer und sobald du an deinem Tagesziel am Måsåtjønnet ankommst, wirst du ordentlich ausgepowert sein.

    Im Friisvegen Tourist Center findest du ein paar hübsche Unterkunftsmöglichkeiten für die Nacht. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, bieten sich diverse Unterkünfte in der Nähe des Sees Søre Fiskeløysa an. Diesen erreichst du nach grob 34 Tageskilometern.

    Schwer
    08:31
    95,2 km
    11,2 km/h
    1 500 m
    1 550 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute steht dir eine ordentliche Berg- und Talfahrt bevor, die mit 1.500 Höhenmetern bergauf einiges an Kraft kosten wird. Nehme unbedingt ausreichend Proviant mit, denn du passierst so gut wie keine größeren Ortschaften auf dem Weg. Die einsame und idyllische Landschaft wird dich aber durchweg für deine Mühen entlohnen. Eine einfachere Alternativstrecke findest du, wenn du am Vortag ab Ringebu weiter dem Gudbrandsdalen bis nach Lillehammer folgst – hier musst du mit nahezu keinen Höhenmetern rechnen und triffst in Lillehammer wieder auf die EuroVelo.

    Über lange Streckenabschnitte fährst du heute zudem auf Schotterstraßen, was dir abermals etwas Energie abverlangen wird. Zum Glück erwarten dich die längsten Anstiege während des ersten Teils der Etappe, danach ist die Fahrt allenfalls hügelig. Nach den ersten 23 Kilometern lohnt sich zudem eine kurze Verschnaufpause – hierauf folgt nämlich ein besonders steiles Stück.

    Dein Tagesziel erreichst du in Nordseter, wo du ausreichend Unterkunftsmöglichkeiten findest und dich erstmal einem verdienten Abendessen widmen kannst. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, sieht es mit den Übernachtungsmöglichkeiten auf halber Strecke eher etwas mau aus. Über eine Abzweigung nach etwa 49 Tageskilometern erreichst du aber eine unbemannte DNT-Hütte in der Nähe von Djupslia. Mehr Infos unter: deutsch.dnt.no/die-htten

    Schwer
    05:29
    89,0 km
    16,2 km/h
    660 m
    1 260 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nach der gestrigen Meisterleistung hast du es dir heute verdient, das Rad auch mal etwas laufen lassen zu dürfen. So geht es für die ersten 13 Kilometer nahezu ausnahmslos bergab ins Gudbrandsdalen bis nach Lillehammer. Dort kannst du einen ausgiebigen Stopp einlegen, dir ein kräftigendes zweites Frühstück gönnen und die Stadt anschauen.

    Mit Lillehammer erreichst du auch Norwegens größten See, den Mjøsa. Diesem folgst du an seinem Ostufer in Richtung Süden bis du mit Hamar die zweite große Stadt des Tages passierst. Hier lohnt sich abermals ein Stopp, um sich die zahlreichen Sehenswürdigkeiten anzuschauen.

    Etwas weiter südlich befindet sich schon dein Tagesziel westlich von Stange. Am Zielpunkt selbst findet sich zwar keine Unterkunft, wohl aber auf dem Weg dorthin zwischen Hamar und Stange. Such dir einfach eine passende heraus. Alternativ findest du natürlich auch im elf Kilometer nördlich gelegenen Hamar eine Bleibe. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, bietet sich der Steinvik Campingplatz südlich von Moelv auf etwa halber Strecke an.

    Schwer
    06:19
    105 km
    16,6 km/h
    620 m
    710 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Für knapp die erste Tageshälfte folgst du weiter dem Ostufer des Mjøsa bis an seine Südspitze, wo der Fluss Vorma aus dem See fließt. Der letzte Teil der Strecke entlang des Sees verläuft gemütlich auf der alten Morskogan-Bahntrasse. Mit der idyllischen Einsamkeit der nordischen Wälder und Berge ist es nun zunehmend vorbei, dafür musst du dir aber auch kaum mehr Sorgen um dein Proviant machen.

    Über Jessheim führt dich die EuroVelo 3 weiter bis nach Lillestrøm, wo sich dein heutiges Tagesziel befindet. Hier findest du ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, bietet sich zum Beispiel der Storenga Campingplatz am südlichen Ende des Mjøsa auf etwa halber Strecke als Unterkunft an.

    Schwer
    05:30
    84,7 km
    15,4 km/h
    730 m
    840 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die heutige Strecke führt dich von Lillestrøm über Oslo weiter in den Süden bis nach Moss. Zwar streift die EuroVelo 3 die norwegische Hauptstadt nur an deren östlichen Ausläufern, es lohnt sich natürlich trotzdem, einen kleinen Ausflug dorthin zu machen. Ein paar schöne Sehenswürdigkeiten findest du mit dem Künstlerviertel nördlich des Stadtzentrums, dem Schloss mit seinem weitläufigen Park und schlussendlich dem Blick auf das Opernhaus über die Bucht. In Oslo endet/beginnt übrigens auch der Olavsweg.

    Nachdem die weitere Strecke größtenteils im Landesinneren verläuft, gelangst du zum Tagesende wieder an den Oslofjord. In Moss findest du eine handvoll Unterkunftsmöglichkeiten und kannst, sollte es die Zeit erlauben, auch noch einen kleinen Ausflug auf die Halbinsel Jeløy machen. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, bietet sich zum Beispiel der Ort Ski auf halber Strecke an. Natürlich lohnt es sich auch, einen Übernachtungsstopp in Oslo einzulegen. Das befindet sich zwar relativ am Etappenanfang, allerdings kannst du dir auf diese Weise richtig viel Zeit lassen, um die Stadt anzuschauen.

    Schwer
    06:15
    95,8 km
    15,3 km/h
    760 m
    750 m
    Fähre
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Heute führt dich die Strecke bis kurz vor die schwedische Grenze. Du folgst den Halbinsel-artigen Ausläufern des Festlandes am Oslofjord in Richtung Südosten – mal näher am Wasser, mal etwas weiter entfernt davon. In Fredrikstad lohnt sich ein Stopp, um die hübsche Altstadt anzuschauen. Ein paar Restaurants und Geschäfte finden sich hier ebenfalls.

    Im Süden an Sarpsborg vorbei geht die Fahrt weiter bis nach Høysand, wo du das Skjebergkilen-Naturschutzgebiet streifst und am weiter südlich gelegenen Strand Sandvika eine Pause einlegen kannst.

    Die Etappe endet nordwestlich von Isebakke kurz vor der Grenze. Unterkunftsmöglichkeiten findest du im westlich gelegenen Halden, musst hierfür aber ein paar Extra-Kilometer einplanen. Alternativ kannst du die Etappe bereits in Høysand beenden, wo du in Ufernähe einen hübschen Campingplatz findest. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, bietet sich Fredrikstad als Übernachtungsstopp an.

    Schwer
    05:48
    87,7 km
    15,1 km/h
    810 m
    800 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute passierst du deine erste Landesgrenze auf der EuroVelo 3. Über die Alte Svinesundbrücke geht es nach Schweden. Du hältst dich überwiegend in der Nähe der Schärenküste des Bohuslän, was dir einige kleinere Hügel auf der Strecke beschert. Nachdem du das skandinavische Gebirge während der ersten Etappen auf der EuroVelo 3 aber erfolgreich bezwungen hast, sollten diese kein größeres Problem für dich darstellen.

    Über Strömstad und Tanumshede fährst du bis nach Fjällbacka. Unterwegs begegnest du historisch bedeutsamen Stätten, wie etwa Steingräbern oder uralten Felszeichnungen, die deine Tour um das gewisse kulturelle Extra bereichern.

    In Fjällbacka hast du eine gute Auswahl an verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, bietet sich Strömstad nach dem ersten Etappendrittel als Übernachtungsstopp an. Alternativ kannst du auf etwa halber Strecke auch einen Abstecher zum Garviks Campingplatz auf die Insel Rossö machen.

    Schwer
    05:33
    87,3 km
    15,8 km/h
    800 m
    830 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Fjällbacka entfernt sich die Route heute zunächst ins Landesinnere, ehe sie auf etwa halber Strecke wieder auf die Küste trifft. Eine sanfte Hügellandschaft und ausgedehnte Waldgebiete, die sich mit Feldern und Wiesen abwechseln, prägen das Landschaftsbild. Etwa sieben Kilometer hinter Munkedal kannst du einen Abstecher in den Tierpark von Anneröd machen. Dort kannst du Elche in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.

    Über Uddevalla fährst du in Küstennähe bis nach Ljungskile. Die vielen Inseln vor der Küste lassen den Eindruck entstehen, beim Meer würde es sich viel eher um einen See handeln. Selten geben sie den Blick auf den Horizont frei.

    In Ljungskile liegt dein Tagesziel. Dort findest du eine handvoll Unterkünfte und einen Campingplatz im Süden der Bucht. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, findest du rund um Munkedal nach etwa der halben Tagesstrecke ein paar verstreute Unterkünfte, nördlich davon auch einen Campingplatz.

    Schwer
    08:41
    173 km
    19,9 km/h
    540 m
    540 m
    Fähre
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Nicht wundern, die heutige Etappe ist nur 82 Kilometer lang, keine 173. Der besseren Planbarkeit halber habe ich die Fährverbindung nach Dänemark jedoch mit in die Route eingezeichnet, deshalb die Extra-Kilometer.

    Von Ljungskile fährst du heute weiter südwärts und hältst dich überwiegend in Küstennähe. Nach etwa 40 Kilometern biegst du ins Landesinnere ab. Bei Kungälv querst du den nördlichen Mündungsarm des Flusses Göta älv. Dann wird es kurz vor deinem Ziel Göteborg nochmal etwas bergiger – zwei kleinere Anstiege stehen dir bevor.

    In Göteborg nimmst du die Fähre, um nach Frederikshavn in Dänemark überzusetzen. Das kannst du aber auch bequem am nächsten Morgen erledigen und den Abend in Göteborg verbringen. Wie du dich auch entscheidest, in beiden Städten findest du ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, bietet sich ein Bed & Breakfast an der Küste bei Tjuvkil an. Hierfür musst du allerdings einen kleinen Umweg in Kauf nehmen. Ansonsten finden sich Übernachtungsmöglichkeiten in Stenungsund und Kungälv.

    Schwer
    06:30
    95,0 km
    14,6 km/h
    550 m
    540 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    In Dänemark wird die Landschaft nun zunehmend flacher, das kommt aber auch dem Wind zu gute, der je nach Wetterlage auch mal aus der Gegenrichtung bläst. Von Frederikshavn fährst du heute bis nach Aalborg. Die Gegend ist dabei überwiegend ländlich geprägt. Nur ein paar wenige kleine Ortschaften werden dir unterwegs begegnen. Pack also genügend Proviant ein.

    In Aalborg überquerst du den Limfjord, eine enge Meeresstraße, die die Nordsee mit der Ostsee verbindet. Hier findest du auch ausreichend Unterkünfte für die Nacht. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, findest du ein paar wenige Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe von Østervrå und Flauenskjold. Alternativ gibt es auch einen Shelter auf halber Strecke, wo du biwakieren kannst.

    Schwer
    07:27
    112 km
    15,0 km/h
    780 m
    760 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Aalborg führt dich deine Reise auf der EuroVelo 3 weiter in Richtung Süden. Du durchquerst das Rold Skov, das zweitgrößte zusammenhängende Waldgebiet Dänemarks, kannst einen Abstecher nach Hobro machen, um deinen Blick über den Mariager Fjord schweifen zu lassen und fährst im Anschluss durch eine reiche Seenlandschaft, wo sich auch hin und wieder ein kleiner Umweg lohnt, um ans Ufer zu gelangen.

    Dein Tagesziel liegt in Viborg. Der kunstvoll angelegte Sønæs-Park am Søndersø im Süden der Stadt lädt zum abendlichen Flanieren ein. Und auch eine passende Unterkunft wird sich hier finden lassen. Möchtest du die Etappe lieber auf mehrere Tage aufteilen, bieten sich als Übernachtungsstopps Rebild oder Hobro auf jeweils einem Drittel der Gesamtstrecke an.

    Schwer
    06:24
    99,5 km
    15,6 km/h
    690 m
    610 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    In Viborg beginnt der Ochsenweg, jener historische Landweg, auf dem vom 16. bis zum 18. Jahrhundert die sogenannte Ochsendrift verlief – ein damals wirtschaftlich sehr bedeutender Viehtrieb. Ziel ist Wedel in Deutschland. Immer wieder werden dir auf dem Weg die Skulpturen zweier großer Hörner begegnen – das Symbol des Ochsenwegs. Der Jütländische Jakobsweg verläuft übrigens mehr oder weniger identisch zum Ochsenweg.

    Dein Tagesziel liegt heute in Jelling. Auf dem Weg dorthin durchquerst du große Waldgebiete, in denen rege Forstwirtschaft betrieben wird und fährst über weite Flur. Weihnachtsbäume, so scheint es, müssen wohl das Hauptexportgut dieser Region sein. Hin und wieder bietet sich ein See für eine Pause an.

    In Jelling findest du eine Handvoll Unterkünfte und einen Campingplatz. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, bietet sich die Gegend rund um Silkeborg auf etwa halber Strecke an.

    Schwer
    05:47
    95,6 km
    16,5 km/h
    330 m
    390 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Jelling fährst du heute in einem ausladenden Bogen südwärts bis in die Nähe von Haderslev. Du durchquerst eine überwiegend landwirtschaftlich geprägte Gegend und ein paar kleinere Waldgebiete. Das Streckenprofil bleibt dabei durchweg eben und es erwarten dich nur wenige Höhenmeter. Auch ein paar geschichtlich interessante Orte werden dir unterwegs begegnen, so zum Beispiel die Rekonstruktion einer Schiffssetzung – damals ein wichtiger Teil des Grabkultes der Wikinger.

    Rund um dein Tagesziel bei Vedsted findest du ein paar verstreute Übernachtungsmöglichkeiten, entweder direkt in Vedsted oder kurz zuvor in Vojens oder etwas abseits der Strecke bei Hammelev Sogn. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, bietet sich Vejen als Übernachtungsstopp an. Im Nordwesten davon findest du bei Gesten auch einen Campingplatz.

    Schwer
    07:15
    105 km
    14,5 km/h
    350 m
    380 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Weiter geht es auf dem Ochsenweg in Richtung Süden. Heute überquerst du die Grenze nach Deutschland. Nach den ersten sechs Kilometern erwartet dich zudem noch eine kleine historische Besonderheit: Du überquerst die älteste Brücke auf dem Ochsenweg – eine Steinbalkenbrücke aus dem Jahre 1786.

    Die Grenze erreichst du nach 57 Kilometern nahe Flensburg. Wenn du möchtest, kannst du einen kleinen Abstecher machen, um die Stadt an der Ostsee zu besichtigen. Ein paar kleinere Hügel erwarten dich im Naturschutzgebiet Fröruper Berge – auch wenn die Bezeichnung „Berge“ hier etwas übertrieben erscheint.

    Nach einem kurzen Stopp am Idstedter See erreichst du dein Tagesziel nördlich von Lürschau. Unterkunftsmöglichkeiten findest du etwas abseits des Ochsenweges im südöstlich gelegenen Schleswig. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, bietet sich die dänische Grenzstadt Padborg auf halber Strecke als Übernachtungsstopp an. Alternativ findest du ein paar Kilometer nördlich davon auch eine einfache Pilgerhütte.

    Schwer
    07:29
    116 km
    15,5 km/h
    440 m
    470 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Wenn du die Nacht in Schleswig verbracht hast, kannst du westwärts, nördlich von Friedrichsberg, aus der Stadt herausfahren und gelangst bei Hüsby wieder auf den Ochsenweg. In Deutschland begegnen dir nun auch zunehmend die typischen Ochsenweg-Skulpturen am Wegesrand. In Rendsburg unterquerst du den Nord-Ostsee-Kanal und hältst dich weiter Richtung Süden. Zum letzten Drittel der Strecke hin gilt es noch ein paar Höhenmeter am Luhnstedter Gehege bei Nindorf zu überwinden.

    Dein Tagesziel erreichst du in Itzehoe nahe der Elbe. Hier findest du auch eine passende Unterkunftsmöglichkeit. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, findest du in Jevenstedt auf halber Strecke einen gemütlichen Gasthof. Etwas mehr Auswahlmöglichkeiten für eine Übernachtung bieten sich ein paar Kilometer weiter nördlich in Rendsburg.

    Schwer
    05:47
    93,9 km
    16,2 km/h
    250 m
    260 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Itzehoe führt dich der Weg heute an die Elbe bis ins Herz von Hamburg. Über Elmshorn und Uetersen gelangst du nach Wedel, wo du auf das Elbufer triffst. Hier kannst du es dir am Elbstrand gemütlich machen und dem bunten Treiben zusehen. In Wedel endet nun übrigens auch der Ochsenweg.

    Die Fahrt entlang der Elbe bis nach Hamburg ist gemütlich und belohnt dich immer wieder mit neuen Aussichten auf den regen Schiffsverkehr. Langsam näherst du dich der Hansestadt. Hamburg selbst bietet fast zu viele Eindrücke für nur einen Abend – vielleicht möchtest du ja noch einen Tag dranhängen, um dir die Stadt genauer anzuschauen.

    Natürlich findest du in Hamburg zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten. Möchtest du jedoch lieber ein Camp aufschlagen, bietet sich der ElbeCamp Campingplatz am Elbufer östlich von Wedel als gute Option an. Bist du nicht ganz so flott unterwegs und fährst die Etappe lieber in zwei Tagen, kannst du einen Übernachtungsstopp in Elmshorn oder Uetersen einlegen.

    Schwer
    06:30
    102 km
    15,7 km/h
    460 m
    420 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Den Ausweg aus dem Großstadtgetümmel findest du im Süden von Hamburg. Die EuroVelo 3 orientiert sich von nun an an der Via Baltica – der nördlichsten Ost-West-Verbindung im deutschen Jakobswege-Netz. Du fährst durch das Naturschutzgebiet Buchenwälder im Rosengarten, wo sich sommergrüner Laubwald mit dunklem Nadelwald abwechselt. Hier geht es durchaus auch mal etwas in die Höh.

    Über landwirtschaftlich geprägte Flurstücke geht die Fahrt weiter über Zeven bis an deinen Zielort Nartum, wo ein paar einfache Pensionen zur Übernachtung einladen. Eine Campingmöglichkeit findest du südöstlich von Gyhum mit dem Waldcampingplatz Hesedorf. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, bietet sich die kleine Ortschaft Heidenau auf halber Strecke an. Etwas weiter entlang des Weges in Sittensen finden sich weitere Unterkunftsmöglichkeiten. Einen Campingplatz gibt es südöstlich von Heidenau bei Tostedt.

    Schwer
    06:38
    105 km
    15,8 km/h
    300 m
    310 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Von Nartum geht die Fahrt heute zunächst über Wilstedt an die Wümme. Weitläufige Wiesen prägen hier das Landschaftsbild. Die Wümme, die in Vegesack in die Weser mündet, verlässt du nördlich von Bremen und machst dich auf den Weg in die nächste Hansestadt. In der Altstadt von Bremen macht die Route einen kleinen Schlenker und führt dich durch die Böttchergasse – definitiv ein kulturelles und architektonisches Highlight. Da es mitunter recht eng zugeht, schiebst du hier besser dein Fahrrad.

    Am Flughafen und den Kladdinger Wiesen vorbei fährst du im Süden wieder aus der Stadt heraus und hältst dich zunehmend südwestlich. Die weitere Strecke führt dich durch den Naturpark Wildeshauser Geest bis an dein Ziel Goldenstedt. Hier findest du Camping- und andere Unterkunftsmöglichkeiten. Ist nichts passendes dabei, kannst du auch noch ein Stück weiter nach Vechta fahren. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, bietet sich eine Übernachtung in Bremen an.

    Schwer
    06:35
    107 km
    16,3 km/h
    400 m
    370 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die heutige Strecke führt zunächst am Rande des Naturraumes Goldenstedter Moor an Vechta vorbei. Zunehmend prägen Moorlandschaften und der damit verbundene Torfabbau das Landschaftsbild. Am Dümmer See kannst du eine erfrischende Pause einlegen. Über Damme und am Rande von Wallenhorst vorbei geht die Fahrt weiter bis nach Osnabrück.

    Hier befindet sich dein heutiges Tagesziel. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Unterkunftsmöglichkeiten sowie ein paar Campingplätze, die sich in den Randbezirken der Stadt befinden. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, bietet sich eine Übernachtung in der Umgebung des Dümmer Sees an. An dessen Ostufer findest du gleich eine ganze Handvoll an Campingplätzen. In Damme gibt es ein paar Gasthöfe.

    Schwer
    06:08
    99,6 km
    16,3 km/h
    480 m
    490 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Südlich von Osnabrück stellt sich der Teutoburger Wald der sonst eher flachen Landschaft des Münsterlands in den Weg – eine willkommene Abwechslung, denn so kannst du den herrlichen Weitblick übers Land auch mal von einem erhöhten Standpunkt aus genießen. Die Via Baltica ist nun ebenfalls zu Ende und macht dem westfälischen Jakobsweg Platz.

    Kurz vor Münster querst du den Dortmund-Ems-Kanal und tauchst dann in das Stadtgeschehen ein. Entlang des Aasees fährst du im Südwesten wieder aus der ringförmig angelegten Stadt heraus, querst auf der Höhe von Amelsbüren ein weiteres Mal den Kanal und durchquerst das größte zusammenhängende Waldgebiet der Region, die Davert.

    Dein Tagesziel liegt in Davensberg. Sowohl hier als auch etwas südlicher in Ascheberg findest du einige Unterkünfte. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, bietet sich eine Übernachtung in Ost- oder Westbevern auf etwa halber Strecke an.

    Schwer
    06:29
    110 km
    17,0 km/h
    340 m
    370 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    So langsam wird es Zeit, die Himmelsrichtung zu ändern. Falls dich bis jetzt ein hartnäckiger Wind aus dem Süden geplagt haben sollte, schafft der heutige Tag etwas Abhilfe: Es geht nach Westen. Über Lüdinghausen fährst du zwischen Lippe und Wesel-Datteln-Kanal nach Haltern am See. Dann folgst du dem Gewässer-Bündel weiter bis nach Wesel. Die wasserreiche Gegend ist überwiegend durch Auenwälder geprägt, was die Fahrt zu einem wahren Naturerlebnis macht.

    In Wesel ist der Esel als Symboltier der Stadt allgegenwärtig – kaum verwunderlich, entstand hier doch der bekannte Echoruf „Wie heißt der Bürgermeister von Wesel? Esel.“ Aber nicht nur Esel finden sich in Wesel, sondern auch zahlreiche Unterkünfte für die Nacht sowie ein Campingplatz. Dieser befindet sich im Westen am Auesee. Möchtest du die Etappe lieber in zwei Tagen fahren, bietet sich eine Übernachtung in Haltern am See an.

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Collection Statistik

  • Touren
    44
  • Distanz
    4 716 km
  • Zeit
    299:51 Std
  • Höhenmeter
    28 270 m28 120 m

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