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Echte Radweg-Geheimtipps im Norden Baden-Württembergs

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Echte Radweg-Geheimtipps im Norden Baden-Württembergs

Fahrrad-Collection von radfahren-bw

Einsame Radwege zwischen duftenden Wiesen und Obstgärten; Flusstäler, die sich an Weinberge schmiegen und Feldränder, die mit Mohnblumen bemalt sind – so schön kann Radfahren in Baden-Württemberg sein! Besonders dann, wenn du den Radweg ganz für dich hast.

Eine kleine Auswahl solcher Geheimtipps, die dich abseits des Mainstreams durch die herrliche Landschaft nahe der Flusstäler von Kocher, Jagst und Neckar führen, möchten wir dir in dieser Collection vorstellen. Es erwarten dich sechs abwechslungsreiche Radtouren, die dich Baden-Württemberg auf nahezu unbekannten Wegen neu entdecken lassen.

Bringst du etwas Zeit mit oder bist sogar auf der Suche nach einer kleinen Radreise, hält der Odenwald-Madonnen-Radweg von Tauberbischofsheim nach Speyer eine Unmenge an Erlebnissen für dich bereit. Ambitionierte Radler können sich des Weges auch an einem Wochenende annehmen. Ebenso spannend gestaltet sich der Skulpturenradweg am Rande des Naturparks Neckartal-Odenwald. Hier wechselt sich das stetige Auf und Ab mit eindrucksvollen Kunstwerken am Wegesrand ab. Eine genussreiche Weintour erwartet dich hingegen auf dem Literarischen Radweg unfern des Naturparks Stromberg-Heuchelberg. Gemütlich wird's auch in den kleinen Seitentälern von Kocher und Jagst bei Möckmühl. Inmitten der Höhen des Schwäbisch-Fränkischen Walds nahe Schwäbisch Hall kannst du dich schließlich wieder mit ein paar Bergen messen.

Wie du siehst, erwartet dich ein herrlich breites Spektrum an Touren, die unterschiedlicher nicht sein können – und das alles auf bislang kaum „ausgetretenen“ Radwegen. Alle Touren sind übrigens problemlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, und auf den Rundtouren erübrigt sich der Rückweg ganz von selbst. Über den Link am unteren Seitenrand kannst du dir zudem ein kostenloses Set an Radkarten von der Radregion an Kocher, Jagst und Neckar bestellen.

Wenn du noch weitere Ideen für Radtouren in Baden-Württemberg suchst, findest du alle Infos über den Kocher-Jagst-Radweg und den Neckartal-Radweg sowie weitere Tagestouren in den folgenden Collections: komoot.de/collection/1109023 und komoot.de/collection/914307/zwischen-odenwald-weinbergen-das-radland-an-kocher-jagst-neckar

Auf dem Radtourenportal Radfahren-BW gibt es neben unseren Touren noch viele hilfreiche Tipps und Informationen für die Urlaubs- und Anreiseplanung – zum Beispiel auch gedruckte Radkarten!

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    05:10
    78,8 km
    15,3 km/h
    970 m
    970 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Dieser Radweg ist etwas ganz Besonderes, denn er verbindet Kunst und Natur. Entlang des Skulpturenradwegs findest du 25 Kunstinstallationen, die von den Kunstakademien Stuttgart, Karlsruhe und Halle (Saale) aufgestellt wurden.

    Startpunkt des rund 77 Kilometer langen Rundwegs ist in Buchen (Odenwald). Von hier radelst du in fröhlichem Auf und Ab und in mehreren Schlenkern und Schleifen durch die wunderbare Landschaft des Odenwalds. Abwechselnd umgeben dich idyllische Felder, saftige Wiesen oder stille Wälder.

    Eingebettet in die malerische Natur tauchen die Skulpturen am Wegesrand auf. Teilweise stellen sie mit ihrem futuristischen oder industriellen Aussehen einen starken Kontrast zur Umgebung dar. Auf Infotafeln kannst du nachlesen, was die Ideen hinter jeder Installation sind.

    Mittelschwer
    02:16
    36,2 km
    16,0 km/h
    290 m
    290 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Für den Tourstart empfehlen wir dir die Hölderlin- und Weinstadt Lauffen am Neckar. Bei Anreise mit der Bahn kannst du direkt am Bahnhof starten. Zudem befindet sich ein kostenloser Parkplatz direkt in der Innenstadt sowie am Lamparter Park, in der Nähe des Bahnhofs.

    Entlang des kleinen Flüsschens Zaber und einigen beeindruckenden Steillagen geht es in die Heuss-Stadt Brackenheim. Hier kannst du das Theodor-Heuss-Museum besichtigen. Weiter in Richtung Cleebronn begleitet dich der Herrenwiesenbach, bevor schließlich die ersten Höhenmeter auf dem Programm stehen. Durch die Rebzeilen führt der Weg die Hänge am Michaelsberg hinauf. An Sonn- und Feiertagen lädt der Weinausschank im Steinbruch Näser zu einem Zwischenstopp mit schöner Aussicht ein.

    Wenn ein paar Höhenmeter extra für dich kein Problem sind, empfehlen wir dir den kompletten Weg hinauf auf den Michaelsberg – die Aussicht ist ein wahres Erlebnis und wurde 2020 zur „Schönsten Weinsicht Württembergs“ gekürt.

    Nach diesem „Höhepunkt“ geht es durch die Weinberge und den historischen Ortskern von Bönnigheim wieder hinunter an den Neckar. Der letzte Abschnitt der Tour folgt dem Neckar und einer alten Neckarschleife durch kleine Naturschutzgebiete zurück nach Lauffen. Im Lamparter Park am Neckar oder im historischen Städtle an der Burg Lauffen kannst du die Tour schließlich gemütlich bei einem edlen Glas Wein ausklingen lassen.

    Die Tour ist durchgehend mit dem Signet „Blaue Feder – Literaturland Baden-Württemberg“ beschildert. Weitere Infos sowie Empfehlungen für Rast & Einkehr findest du unter heilbronnerland.de/Rad-Z4

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  • Mittelschwer
    02:14
    35,3 km
    15,8 km/h
    370 m
    380 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die kleinen Seitentäler von Kocher und Jagst sind charmante Geheimtipps für Naturfreunde und Ruhesuchende. Hier radelst du auf kleinen Nebenstraßen und idyllischen Waldwegen entlang der „Flusstäler“ von Kessach und Hergstbach. Unter dem Motto „Abseits radeln“ geht es zu urigen Dörfern und kleinen Weilern – Rast und Einkehr wollen auf dieser Tour ein wenig geplant sein.

    Für die Anreise mit der Bahn empfehlen wir dir den Toureinstieg in Möckmühl-Ruchsen. Vom Bahnhof Möckmühl sind es über den Kocher-Jagst-Radweg nur zwei Kilometer zur Tour. Bei der Anreise mit dem Auto ist Widdern ein guter Einstiegspunkt.

    Durch das kleine Tal der Kessach führt dich die Tour ein wenig zurück in der Zeit. Ehemalige Weinberge – heute der Natur überlassene Kleinode mit einer selten gewordenen Pflanzen- und Tierwelt – begleiten deinen Weg. Wenn Du ausreichend Zeit mitgebracht hast, dann nimm doch auf einer Bank am Wegesrand Platz und genieße die Ruhe.

    In Unterkessach und Oberkessach scheint die Zeit fast ein wenig still zu stehen. Im Hofladen von „Hörcher's Pfarrer-Mayer-Hof“ in Unterkessach kannst du dir, wenn du möchtest, Proviant für ein Picknick organisieren, denn während der nächsten 18 Kilometer gibt es keine Einkehrmöglichkeit mehr.

    Hinter Oberkessach fallen während des „Talwechsels“ vom Kessach- ins Hergstbachtal die einzig nennenswerten Höhenmeter der Tour an. Flussabwärts führt die Tour nun über Korb wieder zurück an die Jagst. Das Landschaftsbild ist hier von Steinriegeln und aufgelassenen Weinbergen geprägt.

    Weitere Infos sowie Empfehlungen für Rast & Einkehr findest du unter heilbronnerland.de/rad-kj5

    Schwer
    04:57
    67,2 km
    13,6 km/h
    760 m
    760 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der WälderTour erwartet dich eine herrliche Runde durch schattige Wälder und zu mittelalterlichen Höhepunkten. Die Route ist mit 67 Kilometern und 760 Höhenmetern sicherlich etwas anstrengender, du kannst die Tour aber auch an zwei Tagen absolvieren.

    Der Startpunkt der Tour ist in der Faschingshochburg Bühlerzell. Wenn du mit dem Zug anreist, eignet sich Schwäbisch Hall als Ausgangspunkt. Von Bühlerzell geht es gleich zu Beginn kurz steil hinauf auf die Ellwanger Berge. Anschließend gelangst du zu einem idyllischen Abschnitt inmitten einer weitläufigen Waldfläche. Der Weg führt dich durch wunderbare, naturnahe Bachlandschaften entlang dem Tal der Blinden Rot.

    Auf der Spitze des Hohenberg erblickst du am Rande des Waldes die Jakobuskirche, eine Wallfahrtsstätte des fränkisch-schwäbischen Jakobsweges. Hier lohnt es sich, einen Abstecher zu machen. Weiter geht es durch Wälder und offene Landschaft mit immer wieder tollen Ausblicken.

    Die mittelalterliche Stadt Vellberg eignet sich sehr gut für eine Verschnaufpause. Ein Schwedencafé, eine Eisdiele und mehrere Restaurants laden zum Verweilen ein. Die nächste Etappe auf deinem Weg ist Schwäbisch Hall, wo du ein schönes Panorama auf die Klosteranlage Großcomburg genießt.

    Die weitere Strecke führt dich durch das herrliche Waldgebiet in den Limpurger Bergen. Auf der schnurgeraden Kohlenstraße fährst du durch den schattigen Wald bis Geifertshofen. Dort kannst du in der Dorfkäserei leckeren Käse probieren. Anschließend sind es nur noch zwei Kilometer bis zu deinem Ausgangspunkt.

    Schwer
    04:20
    64,0 km
    14,8 km/h
    860 m
    870 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die gut 63 Kilometer lange LandhegTour Ost führt dich entlang der historischen Haller Landhege. Dabei handelt es sich um ein umfangreiches Territorium, welches Schwäbisch Hall im 14. und 15. Jahrhundert erwarb. Auf der Route überwindest du mehrere, teilweise langgezogene Steigungen, weshalb du eine gute Grundkondition mitbringen solltest.

    Los geht es in der mittelalterlichen Stadt Schwäbisch Hall. Die Stadt bezaubert mit ihren hübschen Fachwerkhäusern. Nach einer kurzen Fahrt durch die Stadt überwindest du die erste Steigung auf die Hohenloher Ebene. Über die offene Landschaft geht es weiter, bis du über eine Abfahrt wieder in das Kochertal gelangst. Das Tal verlässt du auf einem langen und kurvenreichen Anstieg. Über kleine Dörfer fährst du weiter in Richtung Gailenkirchen. Wie wäre es mit einem kurzen Abstecher ins Freilandmuseum Wackershofen?

    Danach fährst du noch einmal hinauf auf die Höhenzüge der waldreichen Waldenburger Berge, bevor dich nach einer steilen Abfahrt der Neumühlsee erwartet. Im Sommer lädt der See zum Baden und Abkühlen ein. Weiter geht es durch das idyllische Biberstal, wo der nächste See, der Starkholzbacher See, für Abkühlung sorgt.

    Hügelig geht es weiter bis du schließlich kurz vor Schwäbisch Hall wieder den Kocher erreichst. Beim Kochersteg, einem technischen Kulturdenkmal, bietet sich ein kurzer Halt an. In Schwäbisch Hall erwarten dich zahlreiche Cafés und Restaurants für eine Stärkung nach der steigungsreichen Tour durch die Haller Landhege.

    Die Route ist durchgehend mit „LandhegTour” ausgeschildert.

    Schwer
    02:39
    39,9 km
    15,0 km/h
    460 m
    310 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom beschaulichen Tauberbischofsheim führt dich der Odenwald-Madonnen-Radweg durchs Madonnenländle. Das trägt seinen Namen, da hier besonders viele Wegkapellen, Bilderstöcke und natürlich Madonnenbildnisse zu bewundern sind. In der Zeit der Gegenreformation war die Gegend ein wichtiges Zentrum des neu erstarkenden katholischen Glaubens. Auf deinem Weg nach Buchen radelst du durch kleine Dörfer und Städte und genießt den Ausblick auf die weiten Felder der südlichen Ausläufer des Odenwalds.

    Von Tauberbischofsheim radelst du sanft bergan durch das Brehmbachtal. Hinter Königheim trennen sich eure Wege und der Odenwald-Madonnen-Radweg führt dich weiter bergauf nach Schweinberg. Am Ortsrand lohnt sich ein kleiner Stopp an der Herz-Jesu-Kapelle. Von hier aus lässt du dann dein Rad ganz gemütlich bergab nach Hardheim rollen.

    In Hardheim kannst du die St. Albankirche besichtigen, die aufgrund ihrer imposanten Größe auch liebevoll als „Erfataldom” bezeichnet wird. Wenn du magst, dann drehst du noch eine Runde durch Hardheim und kehrst in einem der Cafés oder Restaurants ein.

    Im Anschluss erwartet dich der letzte Anstieg des Tages. Der Weg führt dich über weite Felder abseits der Straßen und bei herrlicher Aussicht gewinnst du langsam an Höhe. Kurz nachdem du Höpfingen passiert hast, erreichst du Walldürn. Der kleine Ort ist ein wichtiger Wallfahrtsort, den hier ereignete sich im Jahre 1330 das sogenannte Blutwunder. Mehr über das Wunder kannst du bei einem Besuch der beeindruckenden Wallfahrtsbasilika erfahren.

    Von Walldürn aus radelst du schließlich ganz gemütlich und ohne größere Höhenunterschiede bis zum Etappenziel Buchen.

    Mittelschwer
    02:49
    40,5 km
    14,4 km/h
    310 m
    470 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der zweiten Etappe des Odenwald-Madonnen-Radwegs steht das Naturerlebnis im Vordergrund. Zunächst geht es von Buchen durch den Wald nach Mudau. Von hier aus radelst du auf der umgebauten Trasse einer alten Schmalspurbahn abseits der Straßen durch kleine Dörfer und malerische Natur. Entlang der Strecke zum Etappenziel Mosbach eröffnen sich auch immer wieder schöne Aussichten auf die bewaldeten Berge des Odenwalds.

    Von Buchen aus startend geht es zunächst am Waldfreibad vorbei und dann mitten durch den Wald bis nach Mudau. Am alten Bahnhof Mudau kannst du eine der kleinen Dampfloks bewundern, die früher auf der Trasse von hier bis nach Mosbach im Neckartal gezockelt sind. Heute ist die Trasse asphaltiert, trägt den Namen Wanderbahn und ist damit eine herrliche Radlerstrecke.

    Die Wanderbahntrasse führt dich über weite Wiesen, durch dichte Waldstücke und entlang von kleinen Dörfern und Bauernhöfen. Immer wieder laden Bänke und Rastplätze zu einer Pause ein und Infotafeln erzählen dir die Geschichte der Schmalspurbahn, die damals auch den Spitznamen „Odenwald-Express” trug.

    Etwa nach der Hälfte der Strecke gelangst du nach Limbach, das sich mit mehreren Restaurants perfekt für eine ausgiebige Pause eignet. Frisch gestärkt folgst du im Anschluss wieder der Wanderbahn, die sich gemächlich durch die Landschaft des Odenwalds bergab zum Etappenziel Mosbach schlängelt.

    Mittelschwer
    03:22
    51,7 km
    15,4 km/h
    450 m
    490 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Mosbach aus schlängelt sich der Neckar in einem malerischen Flusstal durch den Odenwald bis nach Heidelberg. Die heutige Etappe des Odenwald-Madonnen-Radwegs führt dich direkt am Ufer des Flusses durch die beeindruckende Tallandschaft. Während eine Hauptstraße immer auf der rechten Uferseite des Neckars durch das Tal führt, verläuft der Radweg fast über die gesamte Strecke am linken Ufer – so hast du hier deine Ruhe und kannst die idyllische Natur bewundern.

    Am Flusslauf der Elz entlang radelst du durch Mosbach und Neckarelz, bis der kleine Wasserlauf in den Neckar einmündet. Wenig später überquerst du den Neckar auf einer Brücke und radelst am linken Ufer über eine weite Auwiese. Hier befindest du dich am südlichen Rand des Odenwalds und das Neckartal ist noch weit und offen – erst weiter flussabwärts wird das Tal schmaler und die Hänge immer steiler.

    Schon wenige Kilometer später bekommst du einen Vorgeschmack auf die beeindruckende Tallandschaft. Der Neckar windet sich ab jetzt in zahllosen Schleifen entlang der dicht bewaldeten Hänge des Odenwalds und an kleinen Fachwerkstädten vorbei. Bei Neckargerach wechselst du für einige Kilometer ans andere Ufer, doch schon bei Zwingenberg geht es wieder zurück über den Neckar. Ab hier ragen beide Talflanken hoch über dem Fluss auf und bieten ein herrliches Panorama.

    Nach rund 28 Kilometer Strecke führt dich der Odenwald-Madonnen-Radweg an Eberbach vorbei, das am anderen Flussufer liegt. Hier lohnt sich unbedingt ein Abstecher, denn in der gepflegten Altstadt locken viele Cafés und Restaurants. Im Anschluss geht es dann am linken Neckarufer weiter. Der gut ausgebaute Radweg bietet dir immer wieder tolle Ausblicke auf den Fluss und die umliegende Landschaft, bis du schließlich dein Etappenziel Neckargemünd erreichst.

    Mittelschwer
    02:46
    46,4 km
    16,8 km/h
    160 m
    160 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die vierte Etappe des Odenwald-Madonnen-Radwegs führt dich aus dem Neckartal bis nach Heidelberg. Hier solltest du dir für den Besuch der Altstadt und des Schlosses unbedingt genug Zeit einplanen. Im Anschluss verlässt du den Odenwald und radelst über die weite Rheinebene bis zum Etappenziel Speyer, wo dich der weltberühmte Dom bereits erwartet.

    Ab Neckargerach wechselt die Hauptstraße ans weniger steile linke Flussufer, du hingegen radelst abseits der Straße am aussichtsreichen rechten Ufer entlang. Von hier aus eröffnet sich dir dann auch das beeindruckende Stadtpanorama von Heidelberg: Direkt über den Fluss führt die Alte Brücke aus Buntsandstein, dahinter liegt die malerische Altstadt und über allem thront die gewaltige Ruine des Schlosses.

    Um in die Stadt zu gelangen, überquerst du die Alte Brücke. An Wochenenden und im Sommer kann es hier schon mal voll werden, denn Touristen aus der ganzen Welt wollen das Bauwerk bestaunen. Bevor du deine Radtour fortsetzt, kannst du erstmal in aller Ruhe durch die Straßen der Altstadt schlendern und die Heiliggeistkirche besuchen.

    Im Anschluss führt dich der Odenwald-Madonnen-Radweg am Ufer des Neckars entlang und ab dem Bismarckplatz in Richtung Süden aus der Stadt heraus. Auf ruhigen Straßen und schönen Radwegen geht es für dich durch die weite Rheinebene. Hier kannst du den Blick über die Felder und Wiesen schweifen lassen. Als Zwischenstopp mit Mittagspause bietet sich dann Walldorf an. Hier findest du eine gute Auswahl an Einkehrmöglichkeiten, in denen du dich für das letzte Stück stärken kannst.

    Über offene Felder und Wiesen radelst du weiter bis zur Rheinbrücke bei Speyer. Schon von der Brücke aus kannst du die vier markanten Türme des Speyerer Doms sehen. Ein Abstecher zur gewaltigen Kirche ist in Speyer ein Muss: Sie ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und gilt als die größte noch erhaltene romanische Kirche der Welt. Ein Besuch des Doms und ein Bummel durch die Altstadt bilden dann den krönenden Abschluss deiner Radtour auf dem Odenwald-Madonnen-Radweg.

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Collection Statistik

  • Touren
    9
  • Distanz
    460 km
  • Zeit
    30:33 Std
  • Höhenmeter
    4 630 m

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