Mareike

Südalpenweg – steirische Weinberge, Karawanken und Karnische Alpen

GeKo15 CC BY-SA 3.0 AT

Südalpenweg – steirische Weinberge, Karawanken und Karnische Alpen

Wander-Collection von Mareike

Auf aufregenden Kammwegen begleiten dich prächtige Blicke auf schroffe Felsriesen, malerische Täler und blau leuchtende Seen. Vom flachen Ufer der Mur folgst du dem Südalpenweg durch die Weinberge und über zwei Grenzgebirge. Die Hauptroute führt entlang der südlichen Grenze von Österreich und bringt dich von Bad Radkersburg in der Steiermark bis nach Sillian in Osttirol. In den Karawanken bist du nie weit von Slowenien entfernt und in den Karnischen Alpen machst du ab und an einen Abstecher nach Italien. Besonders praktisch für Liebhaber von Sauvignon Blanc und Riesling : In den Weinbergen sind die Etappen vergleichsweise einfach und es bleibt genügend Zeit für ein oder zwei Gläschen entlang des Weges.

Der Österreichische Weitwanderweg trägt die Nummer 03. Insgesamt verteilen sich die rund 500 Kilometer auf 25 offizielle Etappen. Einige davon lassen Varianten zu, die teilweise leichter oder anspruchsvoller sind. Mit ein paar Pausentagen wärst du also an die vier Wochen unterwegs, wenn du alles am Stück gehen möchtest. Du kannst den Weg aber auch gut auf mehrere Male aufteilen und zum Beispiel erst eine Woche in den niedrigeren Gefilden von Bad Radkersburg nach Lavamünd unterwegs sein und immer mal wieder ein Weinchen zwischendurch genießen. Der nächste Teil von Lavamünd nach Thörl-Maglern durch die Karawanken lässt sich in eineinhalb Wochen bewältigen. Als dritter Teil bleiben dann noch acht Tage auf dem Karnischen Höhenweg von Thörl-Maglern bis nach Sillian übrig.

Teilst du die Strecke auf, bist du auch flexibler mit deiner Reisezeit. In den Karawanken und den Karnischen Alpen kommst du vor allem auf Berghütten unter. Diese Etappen kannst du für den Sommer oder frühen Herbst planen, wenn die Berghütten geöffnet haben. Durch die südliche Steiermark kannst aber auch gut schon früher im Jahr oder im goldenen Herbst wandern. Dort übernachtest du überwiegend in Gasthöfen. Reserviere am besten alle Übernachtungen im Voraus, damit du am Ende des Tages nicht ohne Bett dastehst. Oft gibt es die Möglichkeit, tagsüber einzukehren oder auf den Berghütten eine Jause einzupacken – ein bisschen Proviant gehört aber auf jeden Fall in deinen Rucksack.

Der Südalpenweg beginnt gemütlich und recht flach am Ufer der Mur. In den Weinbergen wird er stetig anspruchsvoller und in den Karawanken und den Karnischen Alpen sind dann einige richtig knackige Etappen mit über 1.000 – und sogar über 1.500 – Höhenmetern dabei. In den zwei Grenzgebirgen ist das Gelände teilweise alpin und fordert Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit von dir.

Die An- und Abreise lassen sich gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln planen. Sowohl am Startpunkt in Bad Radkersburg als auch am Endpunkt in Sillian gibt es einen Bahnhof. Aktuelle Informationen zum Weg – zum Beispiel zu gesperrten Teilstücken oder geschlossenen Gasthöfen – findest du hier: alpenverein.at/weitwanderer/home/news/04_Neues_fuer_Weitwanderer.php.

Alpine Verlängerung gefällig? Bist du in Sillian angekommen, ist es nur noch ein Katzensprung nach Südtirol und damit sind die Dolomiten schon ganz nah. Etwa neun weitere Etappen würden dich durch die imposante Gebirgsgruppe bis nach Bozen bringen. Anhaltspunkte für die Etappenplanung findest du hier: alpenverein.at/weitwanderer/weitwanderwege/suedalpenweg.php.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    05:29
    21,6 km
    3,9 km/h
    60 m
    40 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die erste Etappe auf dem Südalpenweg eignet sich perfekt zum Einwandern für die kommenden Tage auf den Füßen. Ohne nennenswerte Höhenunterschiede wanderst du an der Mur entlang nach Westen und genießt die herrliche Landschaft am Flussufer.

    Der Bahnhof von Bad Radkersburg liegt etwas außerhalb im Norden des Ortes. Zu Fuß brauchst du über die Bahnhofstraße etwa 20 Minuten zum Ortszentrum. Dabei wanderst du auch geradewegs auf die Mur zu. Auf dem ersten Teil der Strecke lernst du die malerische Auenlandschaft noch etwas abseits des Wassers kennen. Später folgst du dem Flussufer dann direkt nach Mureck. Unterwegs laden mehrere Buschenschenken und Jausenstationen zu einer gemütlichen Pause ein. Vom Murturm genießt du einen schönen Blick – auch hinüber nach Slowenien, das auf der anderen Seite des Ufers liegt.

    Schwer
    05:02
    19,3 km
    3,8 km/h
    160 m
    120 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Am zweiten Tag auf dem Südalpenweg bleibst du die ersten zwei Drittel der Strecke direkt am Ufer der Mur. Auf dieser Etappe kommen im Vergleich zum ersten Tag nur ein paar Höhenmeter mehr dazu. Die ersten sanften Hügel bieten dir einen Vorgeschmack auf die nächsten Etappen. Für Abwechslung unterwegs sorgen Mühlen, die vom Wasser der Mur betrieben werden, und Weingüter mit verlockenden Angeboten im Glas.

    Immer mit Blick auf das slowenische Ufer wanderst du bis nach Spielfeld. Hier überquerst du den Fluss und wanderst am Bahnhof vorbei auf die Hügel hinauf. Mit ein wenig Auf und Ab gelangst du so nach Ehrenhausen an der Weinstraße, das wieder am Murufer liegt. Zum Abschluss der Etappe – oder vielleicht auch zum Sonnenuntergang – kannst du hinauf zum Mausoleum steigen und den herrlichen Blick über den Ort genießen.

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  • Mittelschwer
    04:32
    15,9 km
    3,5 km/h
    400 m
    310 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die dritte Etappe führt dich durch ein mit Wein bedecktes Hügelland, die Windischen Bühel. Ganz klar, dass du unterwegs auf den ein oder anderen Buschenschank treffen wirst. Die Anforderungen des Tages lassen auch durchaus ein Gläschen Wein zur Pause zu. Denk auf jeden Fall an ausreichend Sonnenschutz. Denn dort, wo der Wein gut gedeiht, kann es im Sommer ganz schön warm werden.

    Von Ehrenhausen wanderst du über Nebenstraßen zum hübschen Örtchen Gamlitz. Anschließend beginnt der Tagesanstieg durch die Weinreben. Wo es wieder bergab geht, spenden dir ab und zu kleine Wälder Schatten. In der Nähe deines Etappenziels Leutschach an der Weinstraße kommst du auch an Hopfenfeldern vorbei. Vielleicht darf es zum Abendessen dann doch ein Bier sein?

    Schwer
    05:46
    19,9 km
    3,4 km/h
    540 m
    460 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Du willst noch mehr Wein? Dann kannst du diese Variante über die Südsteirische Weinstraße wählen. Auf derselben Route wie Etappe 2 wanderst du bis nach Spielfeld, wo du dich in Richtung Slowenien wendest, anstatt nach Ehrenhausen weiterzugehen. Auf und ab wanderst du zwischen Reben und Weingütern hindurch. Dabei kannst du herrliche Ausblicke über die hügelige Landschaft genießen – zum Beispiel vom Lubekogel aus.

    Am Ende des Weges kommst du ebenso wie die dritte Etappe in Leutschach heraus. Entlang der Weinstraße gibt es viele Unterkünfte. Du kannst an deinem zweiten Tag auf dem Südalpenweg zum Beispiel bis nach Ratsch wandern und dort übernachten. Dann stehen dir am dritten Tag gemütliche 13 Kilometer bevor, die sich ganz wunderbar um ein paar Gläschen Wein ergänzen lassen.

    Schwer
    05:16
    17,6 km
    3,4 km/h
    710 m
    240 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Höhenmeter nehmen Tag für Tag zu. Auf der vierten Etappe bewegst du dich entlang des Bergkamms, der die Grenze zu Slowenien bildet. Auf den ersten paar Metern kannst du dich noch von den Weinreben verabschieden. Dann tauchst du in einen Wald ein, der dich hinauf auf den Kamm bringt. Diesem folgst du bis zur Remschnigg Alm. Sie ist die südlichste Alm der Steiermark, nur wenige Meter von der Grenze entfernt.

    Der Weg verläuft abwechselnd über Wiesen und durch Wälder. Immer wieder geht es kurz bergab und bergauf. Am Ende des Tages wartet dann noch ein steilerer, aber nicht allzu langer Anstieg, der dich nach Pongratzen führt. Hier kannst du für eine erholsame Nacht im Gasthaus unterkommen.

    Schwer
    08:06
    26,8 km
    3,3 km/h
    1 030 m
    560 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Wer sich fit fühlt, kann die vierte Etappe des Südalpenwegs auch um die Heiligengeistklamm erweitern. Mit einigen Kilo- und Höhenmetern mehr wird sie so ein Stück anspruchsvoller. Dafür wanderst du durch eine herrlich lauschige Klamm, die im Sommer einen angenehm kühlen Wegabschnitt verspricht.

    Von Leutschach wanderst du geradewegs nach Süden bis zum Eingang der Klamm. Von dort folgst du dem Lauf des Wassers bis zur slowenischen Grenze. Ganz in der Nähe befindet sich hier der südlichste Punkt der Steiermark. Nun orientierst du dich an der Grenze, die dich zunächst bergab und zwischen Hügeln hindurch nach Nordwesten führt. Langsam steigst du auf den Bergkamm hinauf, der Österreich und Slowenien trennt. Hier triffst du wieder auf die Hauptroute des Südalpenwegs, die dich bis nach Pongratzen bringt.

    Schwer
    07:46
    23,9 km
    3,1 km/h
    1 070 m
    1 000 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auch auf der fünften Etappe des Südalpenwegs wanderst du weiter entlang der slowenischen Grenze nach Westen. Dabei geht es so viel auf und ab, dass insgesamt 1.000 Höhenmeter zusammenkommen. Gleich morgens wartet der erste Höhepunkt auf dich: Von Pongratzen wanderst du steil hinauf auf den Bergkamm, wo dich eine Kirche mit fantastischer Sicht nach Österreich und Slowenien erwartet.

    Anschließend führt dich der Weg entweder direkt auf dem Kamm entlang oder auf österreichischer Seite um einige Erhebungen herum. Du passierst den Radlpass und einen Steinbruch, um dann nach St. Lorenzen aufzusteigen. Von dort geht es hauptsächlich durch Wald bergab ins Tal, wo sich die Feistritz und der Krumbach zur Bistrica vereinigen. Ein letzter, teilweise steiler Anstieg bringt dich hinauf zum Gasthof Strutz.

    Schwer
    05:53
    18,2 km
    3,1 km/h
    590 m
    1 160 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    An diesem Tag geht es mehr bergab als bergauf, denn dein Etappenziel befindet sich im Drautal. Von dort wanderst du am folgenden Tag hinauf in die Karawanken. Dies ist also die letzte Etappe durch die sanfteren Berge östlich der Drau. Zum Abschluss besteigst du den 1.522 Meter hohen Hühnerkogel.

    Vom Gasthof Strutz geht es recht steil hinauf auf einen Bergkamm, dessen Verlauf du nun gemütlicher nach Westen folgst. Er gipfelt im Hühnerkogel, von dem du eine schöne Aussicht nach Süden hast. Anschließend wanderst du stetig bergab dem Tal entgegen. Ein Großteil des Weges verläuft im Wald. Wo sich die Bäume lichten, kannst du herrliche Aussichten nach Süden und hinüber zu den Karawanken genießen. Am Ufer der Drau erreichst du schließlich Lavamünd, das dich für diese Nacht beherbergt.

    Schwer
    12:06
    37,7 km
    3,1 km/h
    1 810 m
    1 220 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Alternativ kannst du von Pongratzen über Eibiswald und Soboth nach Lavamünd wandern. Hinter Eibiswald durchwanderst du die abgelegenen und einsamen Waldgebiete der südlichen Steiermark. Diese Route ist etwas länger und auch schwieriger zu unterteilen, da es in der Mitte der Strecke keine praktisch gelegene Unterkunft gibt.

    Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, die vierte Etappe zu verlängern und bis Eibiswald weiterzuwandern, um dort zu übernachten. Insgesamt wäre der vierte Tag dann mit 27 Kilometern recht lang, aber von Pongratzen geht es quasi – bis auf den Aufstieg zur Kirche, der auch umgangen werden kann – nur noch bergab. Am nächsten Tag könntest du dann nach Soboth wandern und dort noch eine Nacht verbringen. Dann wären es am darauffolgenden Tag noch einmal rund 20 Kilometer nach Lavamünd, wo du dann mit der siebten Etappe weitermachen kannst.

    Schwer
    06:13
    20,2 km
    3,3 km/h
    760 m
    640 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der erste Tag in den Karawanken zeigt sich noch recht gemütlich. Du steigst zum sanften Kömmelgupf auf und wanderst dann wieder hinab ins Tal nach Bleiburg. In Lavamünd überquerst du die beeindruckende Drau und begibst dich geradewegs in den Wald. Mit kurzen steilen Stücken wanderst du stetig bergauf zwischen den Bäumen hindurch und immer wieder über Felder mit Höfen.

    Auch der Gipfel des Kömmelgupf ist teilweise bewaldet. Du kannst aber immer wieder einen schönen Fernblick erhaschen. Der Abstieg nach Bleiburg erfolgt anschließend gänzlich im Wald. An deinem Etappenziel hast du noch einmal die Möglichkeit, deinen Proviant aufzufüllen, denn die nächsten Tage verbringst du hoch oben in den Bergen und kannst dich nur auf den Hütten versorgen.

    Schwer
    11:54
    32,6 km
    2,7 km/h
    1 760 m
    1 690 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Zuerst einmal seien dir alle Sorgen genommen, die du vielleicht beim Blick auf die Zeitangabe hast: Ursprünglich brachte dich Etappe 8 bis nach Koprein, wo du eine Nacht im Gasthof Riepl verbringen konntest. Dieser Gasthof ist nun aber geschlossen. Deshalb hast du für diese Etappe zwei Möglichkeiten: Entweder du verkürzt den Aufstieg auf die Petzen mit einer Gondelfahrt und wanderst noch weiter nach Bad Eisenkappel. Oder du schiebst eine Nacht auf der Petzen ein. Dort kannst du an der Bergstation in der Alten Zollhütte übernachten und am nächsten Tag nach Bad Eisenkappel wandern.

    Mit dieser Etappe wird der Südalpenweg alpiner, felsiger und auch anstrengender. Du überwindest das erste Mal die 2.000er- Marke und hast einen herausfordernden Tag vor dir. Von Bleiburg wanderst du zunächst noch gemütlich zwischen Feldern und Wiesen hindurch nach Süden. Dann beginnt der lange und recht steile Aufstieg. Hier hast du die Möglichkeit, nach links zur Bergbahn abzubiegen. Der Weg hinauf verläuft schön schattig bis zur Bergstation der Gondel. Ab dort wanderst du in einer Schneise zwischen den Bäumen und lässt weiter die Höhenmeter unter dir, bis die Bäume weniger und die Felsen mehr werden. Hier erwartet dich mit dem Knieps der erste herrliche Aussichtsgipfel des Tages. Der zweite Gipfel, die Feistritzer Spitze, geht sich dann schon fast von selbst. Anschließend geht es viel durch Wald hinab nach Bad Eisenkappel.

    Schwer
    06:49
    13,6 km
    2,0 km/h
    1 580 m
    570 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die neunte Etappe kannst du auch gemütlicher gestalten, wenn du möchtest. Denn diese Route beinhaltet den Aufstieg zum Hochobir hinter der Bad Eisenkappler Hütte. Du kannst aber auch gleich auf der Hütte bleiben, denn sie ist dein Etappenziel. Nur bis dorthin sind es an diesem Tag knappe acht Kilometer und 1.100 Höhenmeter. Ob du den Hochobir noch besteigen möchtest, kannst du also ganz spontan entscheiden, wenn du auf der Hütte angekommen bist.

    Aber auch ohne Gipfel ist diese Etappe nicht ohne Herausforderung: Von Bad Eisenkappel geht es ordentlich bergauf. Dabei bewegst du dich viel im Wald und wanderst nur ab und zu mal über eine Lichtung. Die Baumgrenze übertrittst du erst im Anstieg zum Hochobir, von dem du einen fantastischen Blick hast. Der Gipfel lohnt sich also auf jeden Fall!

    Schwer
    05:42
    17,0 km
    3,0 km/h
    680 m
    930 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der zehnte Tag auf dem Südalpenweg ist mal wieder eine etwas gemütlichere Etappe. Du solltest dir nur bewusst sein, dass der Tagesanstieg dich erst auf dem letzten Drittel der Strecke erwartet; davor geht es hauptsächlich bergab. Von der Eisenkappler Hütte wanderst du zum Schaidasattel, wo du auf eine asphaltierte Passstraße triffst. Dafür entschädigt die tolle Aussicht.

    Anschließend geht es nur noch ein Stück hinab. Kurz bevor du auf eine weitere Straße triffst, wendest du dich nach Süden und gehst auf schmaleren Fahrwegen weiter. Hier geht es nun langsam durch ein Tal wieder bergauf. Im Talschluss steigst du auf einen Sattel, von dem es nur noch ein paar Meter bergab zum Koschutahaus sind.

    Schwer
    06:31
    15,1 km
    2,3 km/h
    740 m
    1 470 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf der elften Etappe sind der lange Abstieg ins beschauliche Waidisch und die Pfade über die steilen Waldhänge eine Herausforderung. Auf den ausgesetzten Wegen ist Trittsicherheit gefragt. Morgens wanderst du Richtung Norden bergab nach Zell-Pfarre, das idyllischer kaum liegen könnte. Ab dort geht es bergauf, zunächst auf einen Rücken, hinter dem du bei einer Hangquerung kurz verschnaufen kannst.

    Dann bleibt der Weg weiter knackig bis hinauf zum Sattel unter dem Jauernik. Die Alm auf der Hochebene, die der Weg kreuzt, ist von Bäumen umschlossen. Darüber spitzen die Felswände der Koschuta empor. Hier kannst du einen Abstecher auf den darüberliegenden Gipfel machen. Vom nächsten Sattel geht es dann auf Waldpfaden hinab ins Tal nach Waidisch.

    Schwer
    08:12
    13,2 km
    1,6 km/h
    1 590 m
    1 130 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    An diesem Tag wartet ein fantastischer Ausblick über Kärnten auf dich. Doch den bekommst du nicht umsonst: 1.200 Höhenmeter sind es von Waidisch bis auf den Gipfel des Ferlacher Horns, der diese Fernsicht verheißt. Nur ein wenig südlich von Waidisch geht es stetig steil hinauf auf den Aussichtsberg.

    Anschließend wanderst du auf einem Pfad den Rücken nach Westen entlang, um dann in vielen Kehren durch den Wald zur Loiblpass-Straße abzusteigen. Dort durchquerst du das schmale Tal und gewinnst auf der anderen Seite gleich wieder an Höhe. Hinter dem nächsten Kamm breitet sich das malerische Bodental aus.

    Schwer
    02:54
    7,17 km
    2,5 km/h
    720 m
    60 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Verglichen mit den anderen Etappen ist diese eher gemütlich. Dafür warten spannende Wege durch felsige Hänge auf dich. Vom Bodental wanderst du langsam die Südosthänge hinauf. Zunächst begleiten dich noch einige Gebäude auf deinem Weg. Dann tauchst du in den Wald ein und wanderst immer weiter bergauf, links an der Kosmatitza vorbei zur Ogrisalm.

    Bald darauf wird es felsig und der Stinzesteig beginnt. Für diesen musst du trittsicher sowie schwindelfrei sein, denn er ist ausgesetzt und du brauchst deine Hände, um dich festzuhalten. Dabei hilft dir auch das angebrachte Stahlseil. Am Ende dieses aufregenden Teilstücks erwartet dich die Klagenfurter Hütte. Dort kannst du im Anschluss also gleich wieder entspannen. Solltest du nachmittags noch Zeit und Lust haben, kannst du von hier noch die Bielschitza oder den Kosiak besteigen.

    Schwer
    07:28
    24,8 km
    3,3 km/h
    430 m
    1 510 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    An diesem Tag geht es hauptsächlich bergab – und das ziemlich weit. Sorge also dafür, dass deine Knie gut ausgeruht sind. Von der Klagenfurter Hütte wanderst du runter ins Bärental. Die Straße wird breiter und du passierst die ersten Gebäude. Dann biegst du aber auch schon wieder links ab und wanderst ein Stück hinauf zu einer Kapelle, von der du eine tolle Aussicht übers Tal hast.

    Anschließend geht es hoch über dem Bärental entlang stetig weiter bergab. Über Matschach machst du dann eine große Linkskurve und gehst nach Westen weiter. Hier wird es nun langsam flacher und gemütliche Wege bringen dich über Maria Elend zu deinem Etappenziel Rosenbach.

    Schwer
    10:23
    28,3 km
    2,7 km/h
    1 040 m
    2 110 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Variante von der Klagenfurter Hütte nach Rosenbach verläuft teilweise in Slowenien. Du wanderst also südlich des Bergkamms, der die Grenze markiert, entlang und genießt tolle Blicke Richtung Triglav Nationalpark auf der anderen Talseite. Unterwegs kannst du auf der Kahlkogelhütte übernachten, um die Strecke in zwei Etappen aufzuteilen. Zunächst folgt diese Route demselben Weg wie Etappe 14 hinab ins Bärental. Dann trennen sich die Wege und du steigst nach Westen auf den Bärensattel auf, wo du die Grenze zu Slowenien übertrittst.

    Nun wanderst du auf den Hängen unterhalb des Bergkamms entlang bis zur Kahlkogelhütte. Anschließend folgst du dem Weg links um den Hahnkogel herum und betrittst dann wieder österreichischen Boden. Hier steigst du ins Tal hinab und folgst dessen Verlauf bis nach Rosenbach.

    Schwer
    10:22
    21,4 km
    2,1 km/h
    1 810 m
    1 470 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Etappe hat so viele Höhenmeter, weil sie die Besteigung des Mittagskogels einschließt. Wenn du diesen Gipfel mitnehmen möchtest, kannst du sie ganz einfach auf zwei Tage aufteilen und eine Nacht in der Bertahütte übernachten, die 600 Höhenmeter unterhalb des Gipfels liegt. Lässt du den Gipfel aus, kannst du von den Streckenangaben 600 Höhenmeter und dreieinhalb Kilometer abziehen.

    Von Rosenbach wanderst du wieder ein Stück nach Süden ins Tal hinein, um dann am Rosenbach entlang nach Westen zu gehen. Über die Rossalm gelangst du immer höher bis auf den Sattel zwischen Mittagskogel und Ferlacher Spitze. Hier findest du die Bertahütte für eine Einkehr oder auch eine Übernachtung. Der Abstieg erfolgt steil durch den Wald nach Nordwesten. Die letzten vier Kilometer geht es ohne große Höhenunterschiede zum Baumgartnerhof.

    Schwer
    07:32
    23,4 km
    3,1 km/h
    980 m
    830 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Noch vor dem ersten Anstieg des Tages kannst du heute eine herrliche Fernsicht über den Faaker See und die Kärntner Landschaft genießen. Dann wird der Kreislauf in Schwung gebracht und es geht in mehreren Kehren rund 600 Meter durch Wald hinauf. An diesem Tag bleibst du unterhalb des Bergkamms und so querst du während der nächsten paar Kilometer die Hänge bei wenig Auf und Ab.

    Schon gegen Ende der Strecke besteigst du den Kamm am Steineberg dann doch noch. Hier hast du einen schönen Blick nach Süden Richtung Julische Alpen. Es folgt der Abstieg zum Wurzenpass, der Österreich und Slowenien verbindet. Hier lässt du dich am besten von deinem Gastgeber abholen, denn vor Ort gibt es keine Übernachtungsmöglichkeit.

    Mittelschwer
    04:28
    12,9 km
    2,9 km/h
    530 m
    940 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    An diesem Tag verabschiedest du dich von den Karawanken und auch von der Grenze zu Slowenien. Diese wird am Dreiländereck von der Grenze zu Italien abgelöst. Vom Wurzenpass geht es steil hinauf nach Westen. Zur Motivation trägt der fantastische Blick nach Süden zu den Julischen Alpen bei. Der Aufstieg ist an diesem Tag nicht allzu weit und oben wartet das Dreiländereck mit Blicken nach Slowenien, Italien und Österreich sowie Einkehrmöglichkeiten.

    Bergab folgst du zunächst dem Bergrücken und der Grenze zu Italien. Dann steigst du steil nach Norden ab und querst nach Westen. Unten im Tal findest du dein Etappenziel hinter der Autobahn und der Brücke über die Gailitz. Du kannst entweder in Thörl-Maglern übernachten (hier gibt es aber wenig Auswahl) oder mit der Bahn einen Ort weiter nach Arnoldstein fahren, wo es mehrere Nächtigungsmöglichkeiten gibt.

    Schwer
    08:29
    23,1 km
    2,7 km/h
    1 730 m
    930 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf dieser Etappe dringst du in die Karnischen Alpen vor. Dabei stehen dir sehr viele Höhenmeter bevor – steh also am besten früh auf und mach dich gleich morgens auf den Weg, damit du unterwegs genügend Zeit für Pausen hast. Aus dem Tal geht es gleich wieder hinauf in die Bergwelt. Zunächst folgst du den Kehren eines Fahrwegs, dann wechselst du auf einen Fußweg entlang der italienischen Grenze, der den Bergrücken auf die Göriacher Alm hinaufführt.

    Von dort verläuft der Weg kurz recht eben und dann bergab. So kannst du Kraft für den nächsten Aufstieg zur Feistritzer Alm sammeln. Dort ist der schwerste Teil des Tages schon geschafft. Bis zur Dolinza Alm, deinem Etappenziel, sind es von hier nur noch drei Kilometer und es geht fast nur noch bergab.

    Schwer
    08:47
    25,4 km
    2,9 km/h
    1 180 m
    1 120 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auch Etappe 19 verspricht nicht gerade, ein kurzer Tag zu werden. Dafür halten dich unterwegs allerlei Leckereien bei Laune. Unbedingt probieren solltest du den Gailtaler Käse, der hier auf den Almen hergestellt wird. Von der Dolinza Alm wanderst du hinauf zum Starhandsattel. Dort geht es wieder bergab und über malerische Wege zur Egger Alm. Hier kannst du zum Beispiel am Ufer des idyllischen Sees oder in der Alten Käserei pausieren.

    Anschließend wanderst du über die Kersnitzenalm nach Italien. Dort, wo du wieder die Grenze nach Österreich überquerst, beginnt der zweite große Anstieg des Tages. Über einen Sattel gelangst du zwischen felsigen Gipfeln hindurch in den Urlaubsort Nassfeld.

    Schwer
    07:30
    23,0 km
    3,1 km/h
    1 000 m
    800 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der zwanzigsten Etappe folgst du wieder ziemlich genau dem Karnischen Hauptkamm und damit auch der Grenze zwischen Österreich und Italien. Auf der Rattendorfer Schneid erinnert ein Schützengraben an den Ersten Weltkrieg. Gleich morgens steigst du nach Westen auf, um die Madritschen zu übersteigen. Dann geht es abwechslungsreich bergauf und bergab durch eine teils karge und felsige, alpine Landschaft.

    Du querst die steilen Hänge unterhalb des Trogkofels und gelangst vorbei am Zottachkopf zur Rattendorfer Schneid. Die Ringmauer passierend geht es noch bergab und dann wieder hinauf, unterhalb des Findenigkogels vorbei. Dann wird die Wanderung im letzten Abschnitt noch richtig gemütlich: Es geht immer wieder etwas bergab und an dem wunderschönen Zollnersee vorbei zur gleichnamigen Hütte.

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Collection Statistik

  • Touren
    30
  • Distanz
    615 km
  • Zeit
    219:13 Std
  • Höhenmeter
    29 150 m
Mareike

Südalpenweg – steirische Weinberge, Karawanken und Karnische Alpen