Romy von Etappen-Wandern

Meine 25 schönsten Highlights im Harz

Romy von Etappen-Wandern

Meine 25 schönsten Highlights im Harz

Wander-Collection von Romy von Etappen-Wandern

Das nördlichste Mittelgebirge Deutschlands mag sich hier und da noch ein wenig angestaubt zeigen, aber Eines kann man dem Harz nicht vorwerfen: Er sei langweilig. Ich selbst bin schon durch viele deutsche Mittelgebirge gewandert, aber keines hat sich mir so vielfältig und abwechslungsreich präsentiert wie der Harz. Ob man wie Goethe als Forschungsreisender unterwegs sein und nebenbei literarische Exkurse machen, Burgen und Schlösser erkunden, ein Stück innerdeutsche Geschichte kennenlernen oder einfach nur faszinierende Naturschauspiele bewundern will – die Berge im Norden bieten für nahezu jeden Geschmack etwas.

Gemeinsam mit meinem Wanderhund Lotte bin ich mittlerweile fast 1.000 Kilometer durch den Harz gewandert. Mal auf der Mehrtagestour Harzer-Hexen-Stieg und viele Tage auf Tagestouren zu jeder Jahreszeit. Dabei pflegen wir ein eher ambivalentes Verhältnis zum „Gebirge um die Ecke“. Als Alpenliebhaber sind uns die Berge zu klein, die Wege zu einfach und die Wälder dank der trockenen Sommer und dem Borkenkäfer zu krank. Doch das alles ist für uns nichtig, wenn wir als Rudel zu Fuß durch den Harz streifen.

Sobald wir Pfoten und Wanderschuhe auf die Waldböden setzen, umhüllt uns diese typische Harz-Stimmung. Irgendwie mystisch, meist mit Nebel statt Sonne und immer wieder überraschend schön. Wir staunen auf den Gipfeln über die fantastischen Aussichten, stehen am Rande von steilen Klippen oder vor rauschenden Wasserfällen und spannenden, historischen Bewässerungskanälen des UNESCO-Weltkulturerbes Oberharzer Wasserregal. Jedes Mal aufs Neue bin ich ergriffen, wenn wir an Überbleibseln der Mauer, die Deutschland bis 1989 teilte, oder Grenztürmen vorbeiwandern. Ich bin fasziniert welch tiefe Schluchten, unberührte Täler und groteske Felsen die Natur in diesem kleinen Gebirge geschaffen hat. Nicht zuletzt entdecken wir immer wieder überraschende Details.

Meine besten Highlights, mit denen du nun deine nächsten Harz-Touren planen kannst, habe ich dir hier zusammengestellt.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    © OSM

    Teufelsmauer Kammweg

    Wander-Highlight (Abschnitt)

    Die Teufelsmauer im Harz gehört zu den wohl spektakulärsten Felstürmen des Harzes. Dabei liegt die 20 Kilometer lange Wand aus Sandstein mit ihren markanten Einzelfelsen nicht einmal im Herzen des Harzes, sondern im Harzvorland. Die bizarren Felsformationen entstanden durch Erosion und Abtragung von weicheren Gesteinsschichten und sind bis zu 20 Meter hoch. Bei einer Erkundungstour über den Kammweg darf man sich über hohe Stufen schwingen, durch enge Schluchten quetschen und hier und da an Eisengeländern festhalten – natürlich nicht, ohne zwischendurch innezuhalten, die sich vor uns auftürmenden grotesken Felsen und die tollen Aussichten zu genießen. Mit dem Hamburger Wappen, drei markant herausragende Felsen, erinnert der Harz sogar mit ein bisschen Fantasie an die Drei Zinnen der Dolomiten.

    Wanderstöcke sind sinnvoll. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind bei der Wanderung erforderlich.

    © OSM

    Vom weit und breit höchsten Punkt hat man logischerweise auch die beste Aussicht. Wenn, ja, wenn da nicht das Problem mit dem Nebel wäre. Es hat ein Jahr gegeben, da lag der höchste Gipfel des Harzes ganze 330 Tage im Nebel. Nicht zuletzt wegen seiner nebelreichen Tage wurde sogar Heinrich Heine folgender Satz angedichtet: „Viele Steine, müde Beine, Aussicht keine, Heinrich Heine“. Auch wir hatten bisher nur ein einziges Mal Glück mit der Sicht, obwohl es schon ganze zehn Aufstiege waren.

    Wenn du jedoch einen der wenigen Tage mit klarer Sicht erwischst, kannst du vom Brockenplateau 163 Kilometer weit bis zum Kahler Asten (NRW) blicken. Rein äußerlich betrachtet ist der Brocken mit seinen 1.141 Metern ziemlich rund, obendrauf steht ein Funkturm und eine Radarkuppel – ein Grund, warum man ihn von vielen Aussichtspunkten im Harz sofort wiedererkennt.

    Man sagt über den Brocken, dass hier aufgrund seiner exponierten Lage ein isländisches oder alpines Klima herrscht. Ohne Zweifel ist es ein Ort extremer Wetterbedingungen, vergleichbar mit einem alpinen Gipfel um die 2.000 Meter. Das führt dazu, dass man bis auf die Hochsommermonate immer mit kurzzeitigen Wintereinbrüchen rechnen muss. Also: Meist ist’s auf dem Brocken kalt. Oder neblig. Oder beides. Also unbedingt warme Kleidung mitnehmen.

    Wer nur eine Strecke schafft, kann mit der berühmten Harzer Schmalspurbahn zurückfahren (bis Schierke, Drei Annen Hohne, Wernigerode). Der schönste Aufstieg führt von Ilsenburg über den Heinrich-Heine-Weg hinauf, der anspruchsvollste von Schierke über den Eckerlochstieg und der einfachste von Torfhaus über den Goetheweg.

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  • © OSM

    Der Aufstieg zur Hallesche Hütte über den Jägerstieg ist mein absoluter Lieblingsanstieg im Harz. So steile Wege findet man nur selten. Die Belohung in Form einer phänomenalen Aussicht über den Harz hat man sich nach den knapp 300 Höhenmetern von Romkarhalle definitiv verdient. Nicht vegessen auch den Wasserfall in Romkarhalle anzuschauen!

    © OSM

    Poppenberg

    Wander-Highlight

    Der Südharz ist völlig zu Unrecht unterschätzt! Dort gibt es nämlich nicht nur tolle Wege und interessante Ausflusgziele, sondern auch einige feine Berge. Wie der Poppenberg, der mit 600,6 Meter Höhe eine fantastische Aussicht über den gesamten Südharz bietet. Allerdings ist der Berg selbst bewaldet und bietet diese Aussicht nur, wenn man auf den Poppenbergturm steigt. Der 33,5 Meter hohe Aussichtsturm ermöglicht freie Sicht bis zum Brocken und auf den Kyffhäuser.

    Am besten kombiniert man bei einer Wanderung den Poppenberg mit der Burgruine Hohnstein. Wer gut zu Fuß unterwegs ist, sollte auch die Ilfelder Wetterfahne sowie den Breitenstein mitnehmen. Ich war von dieser Tour hier total begeistert: komoot.de/tour/309051619.

    © OSM

    Bodetal

    Wander-Highlight (Abschnitt)

    Das Bodetal ist wohl das schönste Tal des Harzes und gehört auch zu den schönsten Schluchten in Deutschland. Es wird mancherorts auch als Grand Canyon des Harzes bezeichnet. Bis zu 280 m hoch steigen die Granitfelsen rechts und links des Flusses Bode auf. Dieser entspringt am Brocken und bahnt sich einen beeindruckenden Weg durch Granit und Gestein. Die vielen, vom reißenden Wasser glatt geschliffenen Felsen laden zum Pausieren und Abkühlen der heiß gelaufenen Füße an vielen Stellen ein.

    Eine Wanderung durch das Bodetal gehört zu den schönsten Wanderwegen im Harz. Leider wissen das auch andere. Daher muss man sich auf einen regen Publikumsverkehr einstellen, wenn man durch die Bodeschlucht wandert. Die etwa 9 Kilometer lange Wanderung von Thale nach Treseburg am besten frühmorgens starten, dann ist weniger los. Der Rückweg kann mit dem Bus zurückgelegt werden.

    © OSM

    Die Burgruine ist schnell und einfach von Neustadt aus zu erwandern. Sie soll bereits um 1120 erbaut worden sein und bietet eine beeindruckende Kulisse. Sie kann jederzeit besichtigt werden und eine Eisentreppe führt auf die Turmruine, von der man einen herrlichen Blick hat. Etwas unterhalb der Burgruine gibt es eine sehr gute Gastwirtschaft. Wer noch mehr sehen will, sollte noch bis zum Poppenberg weitergehen.

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    Wurmberg

    Wander-Highlight

    Den höchsten Berg von Niedersachsen muss man als passionierter Harzwanderer natürlich besteigen. Allerdings wird der Berg sehr stark touristisch genutzt, sodass er womöglich für Naturliebhaber nicht unbedingt der beste Ort ist. Im Winter wird hier Skigefahren, im Sommer ist ein großer Bikepark in Betrieb. Daher empfehle ich einen Besuch des Wurmbergs entweder sehr früh am Morgen oder in der Zwischensaison, wenn die Lifte still stehen. Der Aufstieg über den Grenzweg von Osten ist vor allem im Winter sehr schön und ruhig.

    Impressionen von meiner Wanderung im Winter zum Sonnenaufgang gibt es hier: komoot.de/tour/310860072.

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    Rosstrappe

    Wander-Highlight

    Der hoch oben weit vorspringende Rosstrappe-Felsen in der Nähe von Thale beeindruckt vor allem mit seinen steilen Abbruchkannten und seiner Aussicht. Hier fallen hunderte Meter Steilflanken ab und irgendwo ganz unten fließt rauschend die Bode. Die Rosstrappe ist meist gut besucht, sodass man sie an Wochenenden meiden sollte. Die Aussicht aber lohnt sich allemal.

    Typisch Harz: Den Namen hat die Rosstrappe einer Sage zu verdanken. Prinz Bodo stellte der Königstochter Brunhilde nach, die sich durch einen kühnen Sprung ihres Rosses vom Hexentanzplatz (dem gegenüber der Rosstrappe gelegenen Felsen) über das Bodetal bis zur Rosstrappe rettete. Das Pferd des Prinzen schaffte es hingegen nicht, es stürzte in die Tiefe (Bode) und Bodo verwandelte sich in einen schwarzen Hund. Angeblich soll man den Hufabdruck von Brunhildes Landung noch auf der Rosstrappe erkennen.

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    Carlsturm (HWN 051)

    Wander-Highlight

    Den Carlsturm sollte man auf jeden Fall besuchen, wenn man im Südharz unterwegs ist. Ich mochte vor allem den Aufstieg von Sophienhof sehr gern. Allerdings sollte man schwindelfrei sein, denn selbst dann ist der 50 Meter hohe Turm sehr beeindruckend. Wenn man die 155 Stufen endlich geschafft hat, ist die Aussicht jedoch phänomenal! Nur fliegen ist schöner.

    © OSM

    687,4 Meter hoch ist der höchste Berg im Südharz und die Aussicht von hier ist toll und entschädigt für den Aufstieg. Wer die 700-Meter-Marke noch knacken will, kann auf den 20 Meter hohen Aussichtsturm, den Knollenturmm, gegen Gebühr steigen und die Aussicht noch ein bisschen verbessern. Es gibt eine gute Einkehrmöglichkeit direkt auf dem Gipfel.

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    Ilsetal

    Wander-Highlight

    Das romantische Tal findet sich im Oberharz, genauer gesagt auf dem Weg von Ilsenburg zum Brocken. Das Ilsetal trägt den Namen des Flusses Ilse, der am Brocken entspringt. Auf seinem Weg nach Ilsenburg überwindet das wilde Flüsschen auf einem Abschnitt von etwa einem Kilometer einen Höhenunterschied von 120 Metern. An diesen Ilsefällen bildet das Wasser kleine und größere Kaskaden und stürzt lautstark über Felsen hinab. Das Ufer lädt zum Verweilen ein und verspricht an heißen Tagen Abkühlung.

    Am besten lässt sich das Ilsetal auf dem Heinrich-Heine-Weg erkunden. Der berühmte Namensgeber des Weges wanderte 1824 an den Wasserfällen entlang. Er verschaffte dem Naturschauspiel durch eines seiner bekanntesten Werke – die „Harzreise“ – weltweite Bekanntheit.

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    Rabenklippe (HWN 170)

    Wander-Highlight

    Eine beeindruckende Klippe im Harz ist die Rabenklippe. Ein wunderschöner Ort, von dem man einen tollen Blick hinüber zum Brocken hat. Sie befindet sich nur wenige hundert Meter von der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Vom Waldgasthaus Rabenklippe kann man einen herrlichen Panoramablick genießen, immerhin auf 555 Metern.

    Das Luchsgehege liegt direkt daneben. Am besten die Tour so planen, dass man pünktlich zur Luchsfütterung vor Ort ist. Zwar bieten uns die bildschönen Raubkatzen auch beim Fressen kein Spektakel, aber wir sehen sie aus der Nähe und erfahren viele wissenswerte Dinge. Auch, warum sich diese zuckersüßen Vertreter nicht zum Auswildern eignen und dass heute wieder bis zu 100 Luchse im Harz leben. Wem die Wanderung von Bad Harzburg zu kurz ist, der sollte noch bis zum Kreuz des Deutschen Ostens weitergehen.

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    Sie prägen die Landschaft des Oberharzes in besonderem Maße: Talsperren, Wassergräben und unterirdische Wasserläufe. Viele davon entstanden über Jahrhunderte und bilden heute ein ausgeklügeltes Wasserleitsystem. Früher wurden die Stauseen und Kanäle gebaut, um vor allem die Bergwerke kontinuierlich auch in heißen Sommern mit Wasser zu versorgen. Heute erfüllen sie Funktionen im Hochwasserschutz und dienen der Stromerzeugung. Insgesamt gibt es 22 verschiedene Routen im Harz, die zu den Wasserwegen des UNESCO Weltkulturerbes „Oberharzer Wasserregal“ führen.

    Eine davon führt an dieser Schöpfstation vorbei. Am besten geht man dazu von Altenau nach Torfhaus oder biegt vorher auf den Butterstieg und besucht noch die Wolfswarte. Meinen Tourenvorschlag gibt es hier: komoot.de/tour/306907526.

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    Wolfswarte (HWN 135)

    Wander-Highlight

    Der höchste Berg Niedersachsens, der Wurmberg, ist über die Grenzen des Bundeslandes hinaus bekannt. Wie so oft steht der zweitplatzierte jedoch im Schatten des Rampenlichts. Der Bruchberg ist mit etwa 927 Metern zudem nicht sonderlich attraktiv, da er nicht mehr als eine locker bewaldete Hochfläche ist. Nicht einmal ein Wanderweg führt hinauf. Allerdings hat er einen außergewöhnlichen Nebengipfel, die Wolfswarte. Sie liegt etwa 700 Meter entfernt und hat eine außergewöhnlich exponierte Lage. Die waldlose Kuppe präsentiert sich schroff und besonders aussichtsreich. Von ihren Felsen aus haben Wanderer eine fantastische Sicht auf den Brocken und die anderen umliegenden Berge. Seinen Namen hat sie übrigens nicht exklusiv: Ganze drei Wolfswarten gibt es im Harz. Sie dienten den Jägern vor vielen Jahren als Punkt, um mit Ködern angelockte Wölfe zu jagen.

    Der Aufstieg hinauf zur Warte erfolgt auf stufigem, wurzelreichem und oft nassem Weg. Nach ergiebigen Regenfällen unbedingt wasserdichte Schuhe anziehen.

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    Ottofels (HWN 27)

    Wander-Highlight

    Nun, genau genommen ist der Ottofelsen nur einer von vielen Klippen und Felsen im Harz. Was hin und wieder eher an das Elbsandsteingebirge erinnert, ist ebenso fester Bestandteil im Harz: Schroffe Klippen, steil emporragende Felsen, die oft wie durcheinander geworfene Gesteinsblöcke wirken. Manchmal schaffen es auch kleine Sträucher oder Bäume ihre Wurzeln in die Felsspalten zu drücken. Das wirkt, als wenn sie direkt aus dem Gestein entspringen. Viele dieser Harzklippen sind Naturdenkmäler und fast jede hat ihre eigene Sage. Sie alle sind durch die Witterung geformt oder durch Regenwasser und Frost in vielen tausend Jahren entstanden. Sie sind in Mitteleuropa außerhalb der Alpen sehr selten.

    Der 36 Meter hohe Ottofelsen in der Nähe von Drei Annen Hohne wurde 1892 aufwändig durch Eisenleitern zugänglich gemacht und kann erklommen werden. Er ist ein bisschen Abenteuerspielplatz der Natur und eine Besteigung lohnt auf jeden Fall. Von Drei Annen Hohne aus kann man neben dem Ottofelsen auch noch die Leistenklippe, Hohneklippen und Zeterklippen an einem Tag besuchen. Wer gern einkehrt, sollte noch bis zur Steinernen Renne weiterwandern.

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    Köthener Hütte

    Wander-Highlight

    Die Köthener Hütte ist mit Abstand die schönste Schutzhütte im ganzen Harz. Liebevoll als kleines Kirchlein gestaltet und noch dazu mit einer feinen Aussicht. Das Selketal ist ebenfalls eine Wanderung wert, es ist nämlich das naturbelassenste Tal des ganzen Harzes und wird weniger oft besucht als beispielsweise das Bodetal. Allerdings muss man auch ein bisschen leidensfähig sein, wenn man beispielsweise bei seiner Wanderung durch Mägdesprung marschiert. Der Verfall des kleinen Örtchens ist traurig anzuschauen.

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    Steinbergturm (HWN 111)

    Wander-Highlight

    Der Steinbergturm ist bei schönem Wetter definitiv ein Highlight. Am nördlichen Harzrand gelegen ist er nur einen Katzensprung von Goslar entfernt. Der auf 472 Metern gelegene Turm bietet eine tolle Aussicht auf die Granetalsperre sowie das Harzvorland. Es bietet sich eine Runde über die Steinbergalm an, in die man einkehren kann.

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    Agnesberg (HWN 31)

    Wander-Highlight

    Von nirgendwo hat man einen schöneren Blick auf das Schloss Wernigerode, als vom Agnesberg. Von dem hübschen Harz-Städtchen ist er in einer kurzen Wanderung erreichbar und vor allem zum Sonnenuntergang ein beliebtes Ausflugsziel. Er hat eine Höhe von 395 Metern. Zudem kann man in wenigen Minuten von hier bis zum Schloss wieder hinabsteigen.

    © OSM

    Rotestein (HWN 054)

    Wander-Highlight

    Der Rotestein ist ein Aussichtspunkt, den man nicht so leicht vergisst. Er ist bequem über einen Wanderweg von der Köhlerei Stemberghaus erreichbar und bietet mit seinen 505 Meter Höhe einen fantastischen Ausblick über die Rappbodetalsperre, die volumenmäßig größte Talsperre des Harzes. Allerdings kann man vom Rotestein nicht die etwa 100 Meter hohe Staumauer erblicken. Dafür kann man bei klarer Sicht Wurmberg und Brocken erspähen. Vor allem zum Sonnenuntergang ein toller Aussichtspunkt!

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    Josephshöhe - HWN 215

    Wander-Highlight

    Das Josephskreuz ist ein Muss im süd-östlichen Harz. Es steht auf der Josephshöhe und ist sozusagen ein Stück Paris im Harz. Das Josephskreuz ist das größte eiserne Doppelkreuz der Welt, das nach dem Vorbild des Eifelsturms 1896 erbaut wurde. Die 38 Meter hohe Stahlfachwerkkonstruktion wird von etwa 100.000 Nieten zusammengehalten und wiegt 125 Tonnen. Gegen Gebühr kann man den Aussichtsturm erklimmen.

    In einer kurzen Wanderung erreicht man es am besten vom Parkplatz Auerberg. Wer eine ausgedehntere Wanderung machen will, startet am besten von Stolberg.

    © OSM

    Jedes Mal aufs Neue bin ich ergriffen, wenn ich an Überbleibseln der Mauer, die Deutschland bis 1989 teilte, oder Grenztürmen vorbeiwandere. Das Freiluftmuseum am „Ring der Erinnerung“ ist für mich nach vielen Kilometern auf den Grenzwegen im Harz das eindrücklichste. Auch, wenn der Grenzturm ein bisschen an ein Trabant-Fabrikat erinnert (er wirkt etwas klein und irgendwie nicht sonderlich solide), verursacht er bei mir eine Gänsehaut. Auf dem Grenzweg kommen wir vorbei an Resten der „Mauer“, laufen auf einem breiten Kolonnenweg vorbei am Beobachtungsturm und treffen auf weitere Überreste des Grenzzauns, einer Beobachtungstation und so weiter.

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    Gustav-Adolf-Stabkirche

    Wander-Highlight

    Stabkirchen (Mastenkirchen) sind aus Holz gebaute Kirchen, die man eigentlich nur in Skandinavien findet – und eben im Harz. Die Gustav-Adolf-Stabkirche in Hahnenklee ist eine freie Nachbildung der Stabkirche von Borgund, sehr gut erhalten und unbedingt einen Besuch wert. Die Öffnungszeiten findest du unter: stabkirche.de.

    Es gibt übrigens noch eine zweite Stabkirche im Harz, die Stabkirche in Stiege. Sie jedoch steht verlassen in einem Harzer Wäldchen und wird nun wegen Einbrüchen und Zerstörung umgesetzt und in den Ort gebracht.

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    Hahnenkleeklippen

    Wander-Highlight

    Die Hahnenkleeklippen im Oberharz bieten einen herrlichen Blick über das Odertal, teilweise blickt man hier 200 Meter tief von den bis zu 758 Meter hohen Klippen hinab. Etwa 800 Meter entfernt, am gegenüberliegenden Ende des Tals liegen die hohen Klippen am Rehberg. Wer eine lange Wanderung plant, kann von St. Andreasberg über den Rehberger Graben bis zum Oderteich wandern und an den Hahnenkleeklippen vorbei zurückwandern. Wer's kürzer mag, startet von Königskrug aus zu den Klippen.

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    Achtermannshöhe Gipfel

    Wander-Highlight

    Die Achtermannshöhe ist der vierthöchsten Berg im Harz. Sie liegt sozusagen im Windschatten des Brockens und ermöglicht damit natürlich auch eine fantastische Sicht auf den großen Bruder. Der Aufstieg hinauf ist vom Parkplatz in Oderbrück eher ein mäßiger Spaziergang. Ehrlicherweise muss man aber sagen, dass das Gebiet rund um die Achtermannshöhe sehr stark vom Borkenkäfer befallen ist und der Wald hier weniger schön ist. Allerdings ist die Panorama-Aussicht fantastisch.

    Am allerschönsten ist ein Besuch der Achtermannshöhe zum Sonnenaufgang. Dann nämlich kommt die Sonne direkt hinter dem Brocken empor.

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