Tamara

Von Wien nach Bad Reichenhall – Voralpenweg 04

Ceress

Von Wien nach Bad Reichenhall – Voralpenweg 04

Wander-Collection von Tamara
21-47 Tage
3-6 Std / Tag
444 km
15 350 m
15 280 m

Einmal von Wien im Osten Österreichs nach Bad Reichenhall in Bayern und dabei die unterschiedlichen Gesichter der Voralpen kennenlernen: Der Voralpenweg 04 führt bereits seit 1978 Weitwanderer durch die Bundesländer Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg. Herrliche Mischwälder, urige Hütten, weltbekannte Städte und beeindruckende Gipfel-Ausblicke erwarten dich.

Vom Kahlenberg bis nach Gresten kannst du zwischen einer nördlichen und südlichen Wienerwaldroute wählen. In dieser Collection stelle ich dir die Nordroute vor. Obwohl du auf diesem Weitwanderweg nie die Grenze von 2.000 Meter Seehöhe überschreitest, setzen die teils langen Etappen eine gute Kondition und örtlich auch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraus. Vor allem die Abschnitte durch das Salzkammergut gegen Ende des Voralpenweges verlangen dir einiges an Höhenmeter ab. Die gesamte Strecke von 444 Kilometern habe ich dir hier in 22 Etappen geteilt, die du jedoch nach eigenem Ermessen verbinden oder abkürzen kannst. In den Tourenbeschreibungen der besonders langen Tagesetappen findest du Tipps zu Übernachtungsmöglichkeiten am Weg.

Die ersten Tage durch den Wienerwald und die hügeligen Voralpen Niederösterreichs stellen ein gemütliches Eingehen dar – die Gipfel der Alpen hast du dabei immer im Blick. Über das Ennstal und das Steyrtal geht es an den Traunsee, der von mächtigen Felswänden begrenzt wird. Dann wanderst du durch das Höllengebirge mit seinen beeindruckenden Gipfeln und im Salzkammergut spazierst du an kristallklaren Seen entlang, die zu den schönsten Österreichs zählen.

Den absoluten Höhepunkt, im wahrsten Sinne des Wortes, erreichst du am 1.783 Meter hohen Schafberg. Am Fuschlsee vorbei verläuft der Voralpenweg dann über die Ramsau auf den Gaisberg: Von dort genießt du bereits unglaubliche Blicke auf die Stadt Salzburg, die du anschließend erreichst. Der offizielle Zielort ist schließlich Bad Reichenhall im Berchtesgadener Land in Bayern. Wenn du möchtest, kannst du den Voralpenweg durch die bayerischen Voralpen als Maximiliansweg nach Bregenz fortsetzen.

Für die Anreise zum Kahlenberg kannst du von Wien aus den Bus 38A nehmen. Am Ziel in Bad Reichenhall findest du Anschluss ans Bahnnetz. Auch entlang der Strecke kommst du immer wieder bei Bahnhöfen vorbei, für den Fall, dass du nicht den gesamten Voralpenweg auf einmal gehen möchtest. Die Nächte verbringst du in Gasthöfen und Berghütten, die du am besten im Voraus reservierst. Die beste Jahreszeit, um den gesamten Voralpenweg zu gehen, ist der Sommer – dann sind die höheren Gipfel im zweiten Teil des Weitwanderweges noch schneefrei und die Berghütten geöffnet.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    06:10
    21,9 km
    3,6 km/h
    400 m
    520 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Aussichtsreich und beeindruckend startet der Voralpenweg 04 am Kahlenberg, den du mit dem Bus 38A erreichst. Dein Blick schweift über Wien und das Donautal, bevor du mit dem Abstieg hinab nach Klosterneuburg beginnst. Dabei durchwanderst du den Wienerwald, streifst den Leopoldsberg und querst die Grenze zwischen Wien und Niederösterreich.

    Nach einem Abstecher zum imposanten Stift Klosterneuburg führt dich die Route wieder hinein in die Natur. Es geht durch herrlichen Mischwald zur idyllischen Hagenbachklamm, in der du auf schmalen Pfaden und über Holzbrücken am Wasser entlangspazierst. Nur wenig später erreichst du dein Etappenziel im kleinen Ort Unterkirchbach.

    Mittelschwer
    04:55
    17,2 km
    3,5 km/h
    460 m
    300 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die zweite Etappe startet in Unterkirchbach. Zu Beginn steht der Anstieg hinauf nach Hainbuch an, wo du die Europakapelle besichtigen kannst. Herrlicher Mischwald prägt den nächsten Abschnitt, der dich zur Leopold Figl Warte auf dem Tulbinger Kogel bringt. Die Aussicht von der Plattform ist einfach einmalig und nur wenige Schritte entfernt liegt ein gemütliches Gasthaus.

    Nach einer Einkehr folgst du dem Weg über die sanften Hügel des Wienerwaldes. Das nächste spektakuläre Panorama erwartet dich am Troppberg: Auch hier steht eine Warte, die du besteigen kannst – die Sicht reicht an klaren Tagen bis zu den Gipfel der Alpen. Auf schmalen Waldwegen wanderst du anschließend weiter zum Heinratsberg, wo du die Nacht im Hotel Wienerwaldhof verbringst.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

  • Schwer
    07:13
    24,6 km
    3,4 km/h
    790 m
    390 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einer Nacht im Wienerwaldhof startest du in Richtung Südwesten und durchstreifst dabei Wälder und Wiesen. Immer wieder eröffnen sich schöne Ausblicke auf die sanften Hügel Niederösterreichs. Du durchquerst Rekawinkel und wanderst kurze Zeit später über die Westautobahn. Schnell lässt du den Verkehr hinter dir und tauchst wieder in den Wald ein. Weiter geht es über den Jochgrabenberg und durch kleinere Dörfer auf den Hasenriegel. Dort lädt an Wochenenden die urige Falkensteiner Hütte zu einer Rast ein.

    Vorbei an den Wiesen des Golfclubs Wienerwald erreichst du das Gasthaus Forsthof. Eine kleine Stärkung kann nicht schaden, denn gegen Ende der dritten Etappe wartet noch ein knackiger Anstieg auf dich: Vom Forsthof geht es hinauf auf den Schöpfl, den höchsten Berg des Wienerwaldes. Das Schöpfl-Schutzhaus ist dein heutiges Ziel und die nahe Matraswarte bietet dir abschließend eine grandiose Rundumsicht.

    Schwer
    05:14
    16,4 km
    3,1 km/h
    540 m
    780 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Vom höchsten Gipfel des Wienerwaldes steigst du hinab nach Laaben. Dabei wanderst du auf ruhigen Waldpfaden und schönen Feldwegen dahin. In Laaben kannst du dich im Gasthof zur Linde für die restliche Strecke stärken. Der Voralpenweg verläuft anschließend durch eine bunte Kulturlandschaft, die mit traditionellen Höfen gespickt ist.

    Im Tal des Stössingbachs geht es durch den Ort Stössing, in dem du ein Gasthaus und einen Supermarkt für eine eventuelle Stärkung findest. Auf dem letzten Teil der vierten Etappe wanderst du auf den Hegerberg, wo du am Johann-Enzinger-Haus dein heutiges Ziel erreichst.

    Schwer
    07:53
    25,9 km
    3,3 km/h
    840 m
    810 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute steht ein Wechsel der Gebirgsgruppe bevor: Du verlässt die Hügel des Wienerwaldes und erreichst die Türnitzer Alpen. Am besten stärkst du dich im Johann-Enzinger-Haus mit einer Extraportion Frühstück, denn auf der fünften Etappe des Voralpenweges 04 erwarten dich 26 Kilometer und mehr als 800 Höhenmeter.

    Anfangs geht es vom Hegerberg hinab ins Tal des Michelbachs. Dann wanderst du durch den herrlichen Kyrnberger Wald ins Perschlingtal, wo du bei einer kleinen Burg vorbeikommst. Schon geht es wieder bergwärts: Auf der Traxelhofer Höhe kannst du am Waldrand eine Pause einlegen und die tolle Aussicht genießen.

    Die rustikale Ochsenburger Hütte verwöhnt dich nach der Hälfte der Strecke mit einem Stück Topfenstrudel. Gestärkt folgst du dem Weg dann hinab nach Wilhelmsburg und lässt damit den Wienerwald hinter dir. Nachdem du die Traisen überquert hast, marschierst du über die nördlichen Ausläufer der Türnitzer Alpen. Die gemütliche Kaiserkogelhütte am 723 Meter hohen Kaiserkogel ist dein heutiges Etappenziel.

    Schwer
    09:42
    32,2 km
    3,3 km/h
    930 m
    920 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    32 Kilometer und über 900 Höhenmeter fordert die sechste Etappe von dir. Wenn du die Strecke etwas verkürzen möchtest, kannst du zum Beispiel mit der Mariazellerbahn von Rabenstein bis nach Loich fahren. Nach einem leckeren Hüttenfrühstück am Kaiserkogel steigst du nach Rabenstein hinab. Du querst die Pielach und den Loizenbach, um auf der anderen Talseite zur Wetterluke hinaufzuwandern.

    In einem sanften Auf und Ab geht es durch das grüne Mostviertel. Unübersehbar sind die vielen Birnen- und Apfelbäume am Wegesrand – eine willkommene Wegzehrung. Durch ein buntes Mosaik aus Wäldern und Feldern folgst du dem Voralpenweg 04 hinauf zur Grüntalkogelhütte. An Wochenenden verwöhnt dich die Hütte mit leckeren Jausenbroten, die grandiose Aussicht kannst du jeden Tag genießen. Der letzte Abschnitt des heutigen Tages bringt dich auf den Plankenstein. Dort wartet die mächtige Burg Plankenstein auf dich, in der du die Nacht verbringst.

    Schwer
    09:06
    29,4 km
    3,2 km/h
    960 m
    1 270 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute wechselst du von den Türnitzer Alpen zu den Ybbstaler Alpen. Auch diese Etappe ist mit knapp 30 Kilometern und einigen Höhenmetern eine sportliche Herausforderung – darum empfehle ich dir, die Strecke auf zwei Tage aufzuteilen und eine Nacht in Scheibbs zu verbringen.

    Du startest in Plankenstein und wanderst anfangs über die grünen Hügel des Mostviertels. Wälder, Wiesen und Felder wechseln sich dabei ab und du kommst zur Erfrischung an einigen Bächen vorbei. Am Rainstein kannst du eine Pause einlegen und deinen Proviant am Rastplatz verspeisen. Im Zickzack geht es weiter Richtung Blassenstein, von wo du dann nach Scheibbs hinabsteigst.

    Wenn du möchtest, kannst du hier übernachten, ansonsten lohnt sich eine Einkehr in eines der Gasthäuser. Im Anschluss folgt der teils stramme Aufstieg hinauf zur Ginselhöhe. Von der aussichtsreichen Kuppe wanderst du hinab zur Ruine Reinsberg, die ein beliebter Veranstaltungsort ist. Sechs Kilometer weiter erreichst du schließlich dein Etappenziel Gresten.

    Schwer
    07:39
    25,7 km
    3,4 km/h
    760 m
    810 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die achte Etappe beginnt mit dem Aufstieg von Gresten zum Grestner Hochkogel. Du wanderst grasgrüne Hänge hinauf und kannst dich immer wieder über herrliche Weitblicke freuen. Von viel Natur umgeben, marschierst du am Waldrand entlang nach Sankt Leonhard, wo du eine Wallfahrtskirche und ein Gasthaus vorfindest.

    Nach einer verdienten Einkehr geht es weiter zum Bergrücken des Schobersbergs. Dort kannst du eine kleine Holzkapelle besichtigen und vom Rastplatz genießt du ein tolles Panorama. Dann windet sich der Voralpenweg 04 an Weilern und Höfen vorbei hinab ins Tal. Am Ufer der Ybbs liegt das malerische Waidhofen mit dem sehenswerten Schloss Rothschild, deinem heutigen Ziel.

    Mittelschwer
    04:26
    15,1 km
    3,4 km/h
    500 m
    260 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nach einem leckeren Frühstück verlässt du das schöne Waidhofen mit seinen bunten Barockfassaden und wanderst Richtung Westen. Wie bereits in den letzten Tagen marschierst du durch einen Fleckerlteppich aus Wald, Wiese und Feld. Der Voralpenweg 04 führt dich stetig sanft bergauf.

    Du passierst den Hochkogel und blickst an manchen Stellen weit ins Mostviertel hinein. Nach 13 Kilometern wechselst du von Niederösterreich nach Oberösterreich, dein drittes Bundesland auf dem Voralpenweg 04. Dein Etappenziel erreichst du im verträumten Maria Neustift, einem bekannten Wallfahrtsort.

    Schwer
    08:28
    27,3 km
    3,2 km/h
    750 m
    1 020 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Maria Neustift ist der Ausgangsort für die zehnte Etappe des Voralpenweges 04 – mit 27 Kilometern eine abermals weite Tagesstrecke, für die du früh genug starten solltest. Vom Wallfahrtsort geht es hinauf auf den Geierkogel. Dabei kommst du bei der kleinen Glasner Hütte vorbei, die zu einem Stück Kuchen einlädt. Durch den Wald wanderst du weiter zum Spadenberg, mit exakt 1.000 Metern der höchste Punkt der heutigen Etappe.

    Am Plattenberg vorbei geht es weiter zum Sonnberg, von wo du eine beeindruckende Sicht nach Süden zum Reichraminger Hintergebirge genießt. Auf der Loseralm steht eine kleine Hütte mit Getränkeautomat – perfekt für eine Pause! Hügelig und grün zeigt sich das Traunviertel, durch das du wanderst. Kurz vor Ternberg lädt der traditionelle Koglerhof zum Verweilen im Gastgarten ein. Der Paukengrabenbach begleitet dich im Anschluss ans Ufer der Enns, wo du den Etappenort Ternberg erreichst.

    Schwer
    09:06
    26,6 km
    2,9 km/h
    1 130 m
    980 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Da die elfte Etappe eine lange und fordernde Tagesstrecke ist, empfehle ich dir, eine Nacht in der urigen Grünburger Hütte zu verbringen. So kannst du die Strecke auf zwei Tage aufteilen und die schöne Landschaft intensiver genießen.

    Du startest in Ternberg im Ennstal und marschierst in Richtung Oberösterreichische Voralpen. Gleich zu Beginn windet sich der Voralpenweg 04 am Brandkogel vorbei zum Herndleck hinauf. Herrliche Ausblicke sind dir auf diesem Abschnitt garantiert. Auf über 1.000 Höhenmetern folgst du dem Pfad durch den Wald und gelangst schließlich zur Grünburger Hütte auf der Brettmaisalm. Almidylle pur und leckere Brettljausen erwarten dich hier.

    Wenn du die Nacht nicht auf der Hütte verbringst, steigst du anschließend hinab in den Dorngraben. Dort folgst du dem plätschernden Bach durch eine romantische Klamm bis ins reizvolle Steyrtal. Der smaragdgrüne Fluss leitet dich im Anschluss an Felsen und Weilern vorbei Richtung Süden. Dein Ziel erreichst du schließlich in Frauenstein, einem kleinen Wallfahrtsort nahe Klaus an der Pyhrnbahn.

    Schwer
    08:26
    29,4 km
    3,5 km/h
    580 m
    480 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Ausgangsort der heutigen Etappe ist Frauenstein in den Oberösterreichischen Voralpen. Entspannt wanderst du am Fluss Steyr entlang und querst diesen bei Klaus an der Pyhrnbahn. Am Klauser Stausee, der je nach Jahreszeit in einer anderen Farbe schimmert, biegst du rechter Hand ins Tal der Steyrling ein. Nach zehn Kilometern erreichst du den gleichnamigen Ort, in dem sich das Gasthaus „Kaiserin Elisabeth“ für eine Einkehr anbietet.

    Der Steyrling folgend, gelangst du ins idyllische Brunnental und später zur Bernerau. Der Weg wird stetig steiler und die Steyrling immer schmäler. Dann verlässt du das Bachufer und steigst im Wald zum aussichtsreichen Ringsattel hinauf. Vom Aussichtspunkt Herrentisch in der Nähe des Gipfels genießt du einen beeindruckenden Blick auf die beiden Ödseen. Im Anschluss wanderst du ins Tal des Straneggbaches zum Almtalerhaus hinab, wo genächtigt werden kann oder du folgst der Route weiter nach Habernau zum Gasthof Jagersimmerl.

    Schwer
    08:28
    27,8 km
    3,3 km/h
    760 m
    890 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Gleich drei traumhafte Seen erwarten dich auf dieser Etappe im bekannten Salzkammergut. Du startest in Habernau und wanderst ohne nennenswerte Höhenunterschiede zum schönen Almsee – ein märchenhafter Anblick, wie sich die Gipfel in der Wasseroberfläche spiegeln. Nach einer lohnenswerten Einkehr im Seehaus am Südufer beginnt der Aufstieg hinauf zum Gschirrsattel. Hier knackst du die 1.000 Höhenmeter Marke und folgst dem Voralpenweg weiter zum türkisen Offensee, der ein Naturschutzgebiet ist.

    Nach einer verdienten Abkühlung geht es am Grieseneckbach entlang durch stillen Mischwald. Nach einer kurzen Steigung lichten sich die Bäume kurz an der Fahrnaustube, bevor du in die wildromantische Rindbachschlucht eintauchst. Plätschernd und rauschend sucht sich der Rindbach seinen Weg durch das enge Tal und bringt dich nach Ebensee am Traunsee. Hier hast du dein Etappenziel erreicht.

    Schwer
    05:56
    12,4 km
    2,1 km/h
    1 410 m
    90 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die 14. Etappe des Voralpenweges beginnt mit einem herrlichen Abschnitt am südlichen Ufer des Traunsees. Nach einer Nacht in Ebensee steigst du zur Kalvarienbergkapelle hinauf, wo du eine herrliche Sicht auf den See genießt. Und weiter geht es bergan hinauf zum Gsoll auf 1.124 Metern. Im Zickzack schlängelt sich der Wanderweg unter der Gsoll-Bahn hinauf. Oben an der Bergstation angekommen, hast du dir eine Pause in der urigen Kranabethhütte wirklich verdient.

    Mit unglaublichen Ausblicken wanderst du weiter zur Gasselhöhe und wechselst dort auf den F.Haas-Weg, dem du durch weite Latschenfelder folgst. Am Totengrabengupf vorbei erreichst du schließlich die Rieder Hütte, dein heutiges Ziel. Mit Blick auf die Gipfel des Höllengebirges kannst du den Tag auf der Terrasse ausklingen lassen.

    Schwer
    04:18
    8,79 km
    2,0 km/h
    520 m
    730 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Etappe startet mit einem traumhaften Panorama an der Riederhütte. Nach einem kräftigen Frühstück wanderst du durch Latschenfelder und über Almwiesen zum Eiblgruben-Sattel an die Nordseite des Brunnkogels. Umgeben von den mächtigen Gipfeln und Hängen des Höllengebirges folgst du dem Weg bergab, bis du die Quelle eines kleinen Baches erreichst. Nach einem kurzen Stopp steigst du auf den Grünalmkogel hinauf, mit 1.821 Metern der bisher höchste Punkt des Voralpenweges 04.

    Die Aussicht am Gipfel ist wirklich unglaublich und nachdem du sie ausgiebig genossen hast, wanderst du zum Pfaffengraben hinab. Nun steht dir der letzte Aufstieg für diesen Tag bevor, der dich zum Fuße des Jagerköpfls bringt. Wenn du möchtest, kannst du einen Abstecher zum Gipfel unternehmen. Der letzte Abschnitt dieser Etappe führt dich zum Hochleckenhaus, das du bereits in der Ferne erblickst. In der beliebten Hütte auf der Grießalm verbringst du die Nacht.

    Mittelschwer
    04:41
    10,8 km
    2,3 km/h
    220 m
    1 310 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einer entspannten Nacht im Hochleckenhaus beginnt dieser Tag mit einer Traum-Aussicht auf den Attersee. Du verlässt die Grießalm, durchquerst ein Waldstück und wanderst anschließend auf herrlichen Pfaden zur Gaisalm. Durch weite Latschengebiete führt dich der Voralpenweg 04 weiter zur Brennerin-Alm, wo dich ein kleiner Rastplatz erwartet. Von dort kannst du einen lohnenden Abstecher zum Gipfel der Brennerin unternehmen, der weite Blicke ins Salzkammergut ermöglicht.

    Über den felsigen Dachsteinblick mit Gipfelkreuz wanderst du stets bergab. Mit dem Mahdlgupf wartet schon der nächste beeindruckende Aussichtspunkt auf dich und wenig später führt dich die Route auf den beliebten Schoberstein. Der folgende Abschnitt ist etwas ausgesetzt und erfordert Trittsicherheit. In unzähligen Kurven schlängelt sich der Pfad hinab ins Tal nach Weißenbach am Attersee, deinem Etappenziel.

    Schwer
    06:12
    15,2 km
    2,5 km/h
    1 400 m
    140 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute geht es auf einen der beliebtesten Berge des Salzkammergutes, nämlich den Schafberg. Zu Beginn wanderst du von Weißenbach aus am Ufer des Attersees entlang, auf dessen kristallklarem Wasser kleine Segelboote schaukeln. Bei Unterburgau verlässt du den See, biegst auf die Moosstraße – die keine Straße, sondern ein herrlicher Wanderweg ist – ab und folgst ihr durch den Wald.

    Es geht hinauf auf die malerische Moosalm. Über die Unter- und Oberackeralm erreichst du die weite Eisenaueralm am Fuße des Schafbergs. Die beiden Hütten, Buchberg- und Kienbergerhütte, laden zu einer Pause mit Topfenstrudel ein. Anschließend folgt der Aufstieg an der markanten Nordseite, dabei ragt der fast senkrechte Abbruch über dir empor. Für die Begehung des Himmelspfortenweges ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.

    Dann hast du es geschafft und erreichst auf 1.736 Metern die Himmelspforte – einmalige Ausblicke garantiert. Nur wenige Schritte weiter erwarten dich die Himmelspfortehütte und das Hotel Schafbergspitze, zwei aussichtsreiche Unterkünfte für diese Nacht.

    Schwer
    05:29
    14,4 km
    2,6 km/h
    430 m
    1 370 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Hoch über dem Salzkammergut beginnt diese Etappe auf dem Schafberg. Aussichtsreich wanderst du los und folgst dem Voralpenweg 04 hinab zur Schafbergalm, wo sich eine Station der Schafbergalm befindet. Schon beeindruckend, wie der Zug den steilen Hang hinaufdampft. Beim Gipfel des Aignerriedels wechselst du von der Alm in den Wald und steigst hinab nach Pucha.

    Es geht am Europakloster Gut Aich vorbei und am Plombergstein kannst du die Höhlen und Felsspalten am Fuße des Berges erkunden. Einen Abstecher in den malerischen Ort Sankt Gilgen am Wolfgangsee kannst du dir auf keinen Fall entgehen lassen. An warmen Tagen lädt das Strandbad zu einem Sprung ins kühle Nass ein. Von Sankt Gilgen spazierst du ein Stück am Kohlbach entlang und erreichst dann nach gut 14 Kilometern dein Ziel am Hochlackenhof.

    Mittelschwer
    04:11
    12,8 km
    3,1 km/h
    520 m
    470 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einer erholsamen Nacht im Hochlackenhof startet diese Etappe des Voralpenweges 04 ganz entspannt: Am Ellmaubach entlang wanderst du zum Fuschlsee, einem der schönsten Seen des Salzkammergutes. Zuvor kommst du noch bei der Rumingmühle vorbei, die zu einer kurzen Pause einlädt, und wenig später erreichst du den idyllischen Ort Fuschl am See. Hölzerne Bootshäuser und blumengeschmückte Häuser an kristallklarem Wasser machen diesen Ort so besonders.

    Nach einer Runde Schwimmen im See spazierst du beim beeindruckenden Hauptquartier von Red Bull vorbei. Im Anschluss beginnt der Weg anzusteigen, um dich mitten im Wald zum kleinen Filblingsee zu führen. Wenn du möchtest, kannst du von hier einen Abstecher zum Gipfel des Filblings machen. Abschließend geht es auf Wanderwegen und Nebenstraßen hinab nach Faistenau, deinem heutigen Ziel.

    Schwer
    05:59
    17,6 km
    3,0 km/h
    830 m
    630 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    An Tag 20 des Voralpenweges verlässt du morgens das Örtchen Faistenau und marschierst ans Ufer des Almbachs. Dort querst du die Staumauer, die den Bach zum Vordersee aufstaut, und wechselst dann auf den Metzgersteig. Dieser führt dich hoch über der Strubklamm durch den Wald – fantastische Tiefblicke sind dabei garantiert. Dem Almbach folgend, kommst du bei der Rossbachmühle vorbei und wechselst kurze Zeit später ans Ufer des Schwarzaubachs.

    In Ebenau hast du dann die Möglichkeit einzukehren, bevor du den Meierhofbach erreichst. Wieder geht es am Wasser entlang und nach 13 Kilometern startet dann der finale Aufstieg des heutigen Tages. Über den Klausberg wanderst du auf den Gaisberg mit seinem markanten Sendemast hinauf. Oben erwartet dich eine grandiose Aussicht auf Salzburg, das du am nächsten Tag erreichen wirst. Der letzte Abschnitt bringt dich hinab zur schönen Zistelalm, wo du die Nacht verbringst.

    Mittelschwer
    03:43
    11,5 km
    3,1 km/h
    280 m
    770 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von der malerischen Zistelalm an den Hängen des Gaisbergs geht es zu Beginn der vorletzten Etappe hinein in den Wald. Der Voralpenweg windet sich langsam hinab ins Tal und auf der Gersbergalm kannst du dir ein zweites Frühstück gönnen. Am Aussichtspunkt Heubergblick vorbei, wanderst du hinab ins Tal und erreichst die ersten Ausläufer der Stadt Salzburg.

    Nach einem kurzen Abstecher nach Gnigl und Schallmoos steigst du auf den Kapuzinerberg. Mit wechselnden Ausblicken auf die Stadt erreichst du das Franziskischlössl und folgst dem Pfad anschließend zum Kapuzinerkloster. Dort kannst du die Klosterkirche besuchen und im Anschluss geht es durch die Steingasse zum Mozartsteg, der dir ganz neue Perspektiven auf Salzburg ermöglicht. Durch die weltbekannte Altstadt marschierst du dann hinauf zur mächtigen Festung Hohensalzburg, wo diese Etappe endet. Die Nacht verbringst du in einer der vielen Unterkünfte in der schönen Stadt.

    Schwer
    05:47
    21,0 km
    3,6 km/h
    330 m
    360 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Das traumhafte Salzburg ist der Ausgangsort für die letzte Etappe des Voralpenweges 04. Mit einem letzten Blick auf die Festung verlässt du die Stadt Richtung Südwesten und kommst dabei am Schloss Leopoldskron vorbei. Die Gebäude werden langsam niedriger und bald begibst du dich ans Ufer der Glan. Diese führt dich nach Fürstenbrunn, wo du mit dem Aufstieg hinauf nach Langwiesen beginnst.

    Es geht durch stillen Mischwald und nach gut 13 Kilometern kannst du dich im Latschenwirt stärken. Mit neuen Kräften wanderst du nochmal ein Stück bergauf hinauf zur Wolfschwang Alm am Naturpark Untersberg. Von der Alm genießt du ein herrliches Alpenpanorama und im Anschluss marschierst du weiter nach Großgmain, wo du die Grenze zu Deutschland passierst.

    Schon tauchen die Mauern der Burg Gruttenstein vor dir auf und kündigen das Ende des Voralpenweges 04 an. In der bezaubernden Altstadt von Bad Reichenhall endet dein Wanderabenteuer. Bevor du in den Zug steigst und die Heimreise antrittst, kannst du noch durch die bunten Gassen streifen.

Dir gefällt diese Collection?

Kommentare

    loading

Collection Statistik

  • Touren
    22
  • Distanz
    444 km
  • Zeit
    143:02 Std
  • Höhenmeter
    15 350 m15 280 m

Dir gefällt vielleicht auch

Die schönsten Baumwipfelpfade im Süden
Wander-Collection von
komoot
Süffig & schmackhaft: Kulinarik am Wegesrand – VGN Genusstouren
Collection von
VERKEHRSVERBUND GROSSRAUM NÜRNBERG
7 Etappen auf dem Kocher-Jagst-Radweg durch Süddeutschland
Fahrrad-Collection von
Kocher-Jagst-Radweg
Tamara

Von Wien nach Bad Reichenhall – Voralpenweg 04