Giant Deutschland

Herrliche Ausblicke und flüssiges Gold – Radtouren im Herzen der Frankenalb

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Herrliche Ausblicke und flüssiges Gold – Radtouren im Herzen der Frankenalb

Fahrrad-Collection von Giant Deutschland

Im Herzen der Fränkischen Alb gelegen, ist Hersbruck der perfekte Ausgangsort für traumhafte Radtouren durch dieses landschaftlich reizvolle Mittelgebirge, das die Schwäbische Alb bis kurz vor das Fichtelgebirge verlängert. Südlich des Mains und nördlich der Donau erwartet dich auf sieben ausgesuchten Tagestouren der geballte Charme Frankens. Und dank E-Power kannst du auf den Touren sogar ein paar Extra-Kilometer einlegen, um am Ende noch mehr Erlebnisse mit nach Hause zu nehmen.

Hersbruck gilt nicht von ungefähr als Tor zur Hersbrucker Schweiz. Mit deinem E-Bike kannst du hier unzählige Hügelkuppen erklimmen und oben angekommen deinen Blick über das grüne Dickicht schweifen lassen, aus dem hier und da ein schroffer Felsvorsprung herausragt. Ein weiteres markantes Merkmal der Mittleren Frankenalb sind die weitläufigen Kiefernwälder. Vereinzelt von binnenländischen Sanddünen unterbrochen, drücken diese der Landschaft einen ganz besonderen Stempel auf. Wäre das nicht schon Grund genug, sich längst auf den Sattel zu schwingen, liegt das Hopfenanbaugebiet Hersbruck am Rande der Fränkischen Bierstraße. Sprich, verdursten tut hier keiner!

In dieser Collection beginnen fünf der sieben abwechslungsreichen Touren direkt in Hersbruck und ermöglichen dir, die Gegend sternförmig in alle Himmelsrichtungen zu erkunden. Startpunkt ist der Giant Store Hersbruck, wo du kurz vor deinen Radel-Abenteuern noch einen kleinen Boxenstopp einlegen kannst. Vielleicht findest du dort auch ein neues Fahrrad, das du mal ausprobieren möchtest – im Testcenter stehen einige exklusiven Modelle dafür zur Auswahl. Zwei weitere Touren beginnen etwas außerhalb von Hersbruck, damit du die Fränkische Alb auch im Norden und Süden erkunden kannst. Die Startpunkte sind jeweils gut mit der Bahn oder alternativ mit dem Auto erreichbar.

Lass dich auf deiner Reise durch die Frankenalb ruhig ordentlich verwöhnen. Denn neben der bemerkenswerten Landschaft erwartet dich zusätzlich auch eine exzellente Küche: Ein gutes Schäufele mit Rotkraut und Knödeln hat noch jeden müden Radfahrer wieder auf den Sattel gebracht. Für die nötigen isotonischen Getränke ist natürlich ebenfalls gesorgt. Und wenn es im Sommer mal etwas wärmer ist, laden Flüsse und Seen zu einer erfrischenden Pause ein.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    03:08
    54,3 km
    17,3 km/h
    690 m
    690 m
    Mittelschwere E-Bike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese schöne Runde führt dich entlang der Flussauen an der Pegnitz über den Sebalder Reichswald hinein in die idyllische Hügellandschaft der nördlichen Frankenalb. Unterwegs sind dir herrliche Ausblicke in Richtung Fränkische Schweiz und auch der ein oder andere kulinarische Genuss vergönnt. Vergiss nicht, einen Stopp in einer Brauerei einzulegen, denn du fährst durch die Region mit der höchsten Brauereidichte Deutschlands – selten bekommt man ein Bier so frisch vom Fass wie hier. Die imposanten Hopfenfelder am Wegesrand werden dich daran erinnern.

    Du startest in Hersbruck am Giant Store Zweirad Teuchert und gelangst nach einem kurzen Ritt durch die Altstadt auch schon an die Pegnitz. Ihrem Lauf folgst du auf gemütlichen Überlandstraßen in Richtung Nürnberg, querst ein paar kleinere Ortschaften und gelangst alsbald nach Lauf an der Pegnitz, wo sich ein erster Stopp anbietet. Die Altstadt und die Burg von Lauf machen richtig was her und am Fluss findet sich das ein oder andere gemütliche Lokal, wo du eine Rast einlegen kannst.

    Das gewisse Extra an Energie wird dir guttun, denn von hier an biegst du von der Pegnitz in den Sebalder Reichswald ab – langsam aber sicher wird es hügeliger. An heißen Sommertagen ist es im Wald herrlich kühl. Durch das dichte Blätter- und Nadeldach dringt in der Regel nur wenig Sonnenlicht. Alsbald gelangst du auf eine Landstraße, die eine Schneise in den Wald schlägt. Neben ihr befindet sich ein gut ausgebauter Radweg. Auf dem glatten Asphalt kannst du nun kurz mal richtig Gas geben, ehe dich der weitere Weg hinauf nach Tauchersreuth führt.

    Am Rande des kleinen Örtchens bietet sich dir einer der besten Ausblicke der ganzen Tour. Auch kurz bevor du Tauchersreuth erreichst, lohnt es sich, sich kurz mal umzudrehen, denn bei guter Sicht kannst du von hier bis Nürnberg blicken. Nach einer herrlichen Abfahrt erreichst du Neunhof, wo du im Brauerei Gasthof Wiethaler auf ein isotonisches Getränk einkehren kannst. Sollte dich bereits der Hunger packen, bekommst du hier auch leckere fränkische Küche serviert.

    Nach einem kurzen Anstieg zwischen Neunhof und Bullach erwartet dich hinter Schnaittach der Berg des Tages: die Überquerung der Passstraße am Glatzenstein. Wenn du mit einem geländegängigen Rad unterwegs bist, lohnt es sich hier, ein oder zwei Abstecher von der Route zu machen: entweder zur Feste Rothenberg, die sich linker Hand von Siegersdorf befindet. Oder zum schroffen Gipfel des 572 Meter hohen Glatzensteins, der sich rechter Hand über den Baumwipfeln auftut. Von dort aus genießt du ein weiteres Mal eine phänomenale Aussicht.

    Über Oberkrumbach und Unterkrumbach gelangst du im Anschluss an den Sittenbach, dem du zurück in Richtung Hersbruck folgst. Kurz vor Erreichen des Ziels zweigst du noch für ein Stück von ihm ab und kürzt über den Michelsberg ab. Nach diesem letzten Anstieg der Tour kannst du hier deine Beine ausstrecken, den Ausblick über die Stadt genießen und zum Ende des Tages im örtlichen Biergarten einkehren.

    Das perfekte Rad für diese Tour: Giant Anytour E+
    giant-bicycles.com/de/bikes-anytour-eplus-2021

    Mittelschwer
    04:50
    84,9 km
    17,6 km/h
    400 m
    400 m
    Mittelschwere E-Bike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Dass es inmitten der Fränkischen Alb auch mal gänzlich ohne Hügel geht, erfährst du auf dieser Tour entlang der Pegnitz. Du erkundest die Auenlandschaften linker und rechter Hand des Flusses und folgst seinem Lauf bis nach Nürnberg, wo sich an den Ufern vor allem im Sommer ein illustres Völkchen tummelt. Dann geht es sogar noch ein Stück weiter bis nach Fürth. Hier an die „Spitz“, dem Zusammenfluss von Rednitz und Pegnitz, vereinen sich die Flüsse und fließen fortan als Regnitz weiter in Richtung Bamberg und münden dort in den Main.

    Los geht's am Giant Store Hersbruck. Zwischen Fluss und Bahnlinie folgst du den Straßen und Radwegen Richtung Nürnberg. Stellenweise verläuft der Radweg dabei direkt parallel zur Bundesstraße. Je weiter du jedoch in Richtung Westen fährst, desto öfter zweigt er von ihr ab und führt dich durch eine idyllische Auenlandschaft, die kurz vor Nürnberg im Naturschutzgebiet Pegnitztal Ost ihren Höhepunkt findet. Möchtest du unterwegs einkehren, bieten sich diverse Ortschaften an, darunter auch Lauf an der Pegnitz mit seiner historisch wertvollen Altstadt.

    Am Stadtrand von Nürnberg wird die Pegnitz deutlich breiter, weshalb sie hier auch Wöhrder See genannt wird. Am Ende des Sees verjüngt sich das breite Gewässer wieder zum schmalen Flusslauf, den du nun für einen kurzen Abstecher in das historische Nürnberg verlässt. Entlang der Stadtmauer fährst du auf den Burgberg hinauf. Die gut erhaltene Befestigungsanlage, die Türme und der Burggraben sind wahrlich imposante Bauwerke. Hier lohnt es sich, einfach mal kurz stehen zu bleiben, um ein paar Blicke über die Mauer zu werfen und im Hexenhäusla am Vestnertor auf ein kühles Seidla einzukehren.

    Über die historischen Pflastersteine der Altstadt fährst du wieder hinab an die Pegnitz und folgst ihr über die Hallerwiese in Richtung Führt. Hier herrscht vor allem im Sommer ziemlich viel Freizeitverkehr und du musst etwas aufpassen, um einen sicheren Weg zwischen den Inlineskatern, anderen Radfahrern, Joggern und Spaziergängern zu finden. In Führt erreichst du schließlich das Ende der Pegnitz. Hier tut sie sich mit der Rednitz zusammen, um fortan als Rednitz weiterzufließen. Nach dieser kleinen Flusshochzeit lohnt sich eine Einkehr in der gemütlichen Fürther Altstadt, ehe du den Rückweg antrittst.

    Zurück geht es nun, wann immer es möglich ist, auf der gegenüberliegenden Flussseite. An heißen Tagen kannst du noch auf einen Plantsch in den Wöhrder See springen und wenn du möchtest bei Laufamholz eine kleine Runde durch die Ruinen des Fabrikguts Hammer drehen. Dann sind es noch knapp 25 Kilometer und du bist zurück an deinem Ausgangspunkt in Hersbruck.

    Das perfekte Rad für diese Tour: Giant Fathom E+
    giant-bicycles.com/de/fathom-eplus-ex-2021

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  • Mittelschwer
    03:56
    64,9 km
    16,5 km/h
    820 m
    820 m
    Mittelschwere E-Bike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Auf dieser Runde im Osten von Hersbruck geht es hoch hinaus. Du fährst durch die herrliche Hügellandschaft der Mittleren Frankenalb. An Sulzbach-Rosenberg vorbei geht es über Illschwang auf den Bärenfelsen, von dem du eine fantastische Aussicht über die Fränkische Alb genießt. Zum Ende der Tour hin drehst du unterhalb der Houbirg noch eine Runde am Ufer des Happurger Stausees, wo du genüsslich den Tag ausklingen lassen kannst.

    Die Tour beginnt am Giant Store Hersbruck. Zunächst folgst du der Pegnitz bis nach Hohenstadt. Hier biegst du in östlicher Richtung von ihr ab und folgst dem Högenbach bis an seine Quelle. Dabei geht es langsam aber stetig bergauf – ideal, um sich schon mal für den weiteren Verlauf der Tour einzufahren. Kurz vor Sulzbach-Rosenberg machst du eine Kehrtwende und fährst über das Naturdenkmal „Sieben Quellen“ nun wieder in Richtung Südwesten. Wenn du möchtest, kannst du auch noch einen Abstecher nach Sulzbach-Rosenberg einlegen, um dir die Stadt anzuschauen.

    Auf der weiteren Strecke über Illschwang bis zum Bärenfelsen steht dir ein durchaus hügeliger Anstieg bevor, der kurz vor Erreichen des Gipfels mit um die zwölf Prozent Steigung nochmal richtig doll anzieht. Eventuell lohnt es sich, die letzten hundert Meter bis zum Aussichtspunkt zu schieben, da das Gelände hier etwas unwegsam wird. Dann hast du den Felsen erreicht und wirst für deine Mühen mit einem fantastischen Blick belohnt.

    Der höchste Punkt ist zwar erreicht, bis kurz vor Molsberg zeigt sich das Landschaftsprofil trotzdem noch von einer eher hügeligen Seite. Dann biegst du in das Molsberger Tal ein. Hier folgst du dem Molsbach durch eines der ältesten Naturschutzgebiete im Nürnberger Land und kannst dich währenddessen über die erfrischende Abfahrt freuen, die dich direkt bis an den Happurger Stausee bringt.

    Dort angekommen kannst du erstmal die Beine ausstrecken, dich im See erfrischen oder in einem der Restaurants oder Cafés rund um den See einkehren. Der See liegt direkt unterhalb der Houbirg. Wenn du noch Zeit hast, kannst du von hier noch einen kleinen Ausflug zum Aussichtspunkt „Hohler Fels“ machen. Dieser befindet sich an der Südflanke des Berges und ist über ein paar kleinere Wanderwege erreichbar. Wenn du mit dem Mountainbike unterwegs bist, kannst du dich ja an den Trails versuchen, bevor du nach Hersbruck zurückkehrst. Die Aussicht auf den See lohnt es auf jeden Fall.

    Das perfekte Rad für diese Tour: Giant Explore E+
    giant-bicycles.com/de/bikes-explore-eplus-2021

    Mittelschwer
    03:06
    51,2 km
    16,5 km/h
    820 m
    820 m
    Mittelschwere E-Bike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Diese herrliche Tour führt dich durch die Flechten- und Kiefernwälder der Mittleren Frankenalb südlich von Leinburg. Es erwartet dich hier eine einzigartige Flora und Fauna: Idyllische Waldweiher umgeben von urwüchsigen Kiefern, deren kahle Stämme dem Wald übrigens den Beinamen „Steggerlaswald“ eingebracht haben. Die gemütlich vor sich hin plätschernden Bäche haben im Laufe der Zeit genügen Sand angeschwemmt, sodass sich durch Windverwehungen im Wald ganze Dünen anhäufen konnten. Nicht von ungefähr wurde diese Region um Nürnberg früher scherzhaft auch „Sandbüchse des Reichs“ genannt.

    Vom Giant Store Zweirad Teuchert in Hersbruck fährst du über Henfenfeld nach Gersdorf. Hier erwartet dich eine kleine Ausfahrt auf den Moritzberg, er wird auch als Tor zur Fränkischen Schweiz bezeichnet und macht seinem Namen alle Ehre – die Auffahrt hat es wirklich in sich. Damit du oben nicht direkt vom Rad kippst, erwartet dich auf seiner Spitze ein gemütlicher Biergarten mit guter fränkischer Küche. Vom Moritzbergturm hast du zudem eine hervorragende Aussicht über die Fränkische Alb. Möchtest du den Anstieg lieber umgehen, kannst du von Gersdorf über Leinburg auch direkt nach Diepersdorf fahren, wo du wieder auf die Tour triffst.

    Am großen Birkensee kannst du eine herrliche Badepause mitten im Wald einlegen, dann geht es an die Röthenbachklamm. Hier kannst du dich nun entscheiden, ob du die Klamm komplett bis nach Ungelstetten fahren willst, oder lieber nach Querung der Hauptstraße auf die eingezeichnete Nebenstrecke ausweichst. Falls sich dein Fahrrad im Gelände schwer tut, lohnt es sich dennoch, den ersten Teil der Klamm zumindest zu Fuß zurückzulegen, so schön ist dieses Kleinod am Rande der Frankenalb. Schieben kannst du dein Rad hier übrigens ohne Probleme.

    Von Ungelstetten machst du nun einen Ausflug in die Flechten- und Kiefernwälder. An der Wolfsgrube angekommen, bietet sich dir ein eindrucksvoller Rundblick über die karg bewachsene Binnendüne. Du folgst der Düne den Hang hinab und musst hier eventuell für ein kurzes Stück dein Rad schieben. Der Untergrund ist wirklich extrem sandig, was aber auch gerade den Reiz dieser Gegend ausmacht. Hier verläuft übrigens auch der Fränkische Dünenweg.

    Über Weißenbrunn und Oberhaidelbach fährst du auf den Entenberg, das letzte Highlight dieser Runde. Beim Aufstieg kommt schnell Passstraßen-Feeling auf, vielleicht wirst du auch dem ein oder anderen Rennradler begegnen, der hier sein Training absolviert. Oben angekommen kannst du nochmals eine fantastische Aussicht genießen, ehe du über Engelthal und am Reschenberg vorbei wieder zurück nach Hersbruck radelst.

    Das perfekte Rad für diese Tour: Giant Anytour E+
    giant-bicycles.com/de/bikes-anytour-eplus-2021

    Mittelschwer
    02:39
    40,9 km
    15,5 km/h
    520 m
    520 m
    Mittelschwere E-Bike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Selbst diese vergleichsweise kurze Tour durch die Nördliche Frankenalb hat ein kleines Superlativ im Angebot: den höchsten Punkt im Landkreis Nürnberger Land. Zudem erwartet dich auf dieser Runde kein stetiges Auf und Ab. Vielmehr geht es einmal ordentlich hoch und kurz darauf wieder ordentlich runter, was die Fahrt etwas angenehmer macht und trotzdem ein paar tolle Ausblicke im Angebot hat.

    Los geht's am Giant Store in Hersbruck. An Obstplantagen vorbei fährst du im Osten aus der Stadt heraus und folgst dem Lauf der Pegnitz Richtung Norden. Nach 20 Kilometern erreichst du Rupprechtstegen und verlässt das Pegnitztal für einen Ausflug auf den Hohenstein. Erst kurz vor Erreichen der gleichnamigen Ortschaft zieht die Steigung deutlich an. Der Ausblick von der Burg lockt aber schon von weitem. Magisch anziehen wird dich auch das Windbeutel-Café der Familie Eckert in Hohenstein. Für seine Spezialität ist es weithin bekannt und wird auch dich nach dem Anstieg wieder mit etwas Energie versorgen. Aber Vorsicht: Die Windbeutel sind wirklich riesig!

    Nach einer ausgiebigen Pause erwartet dich eine ebenso ausgiebige Abfahrt hinunter ins Sittenbachtal, das du bei Aspertshofen erreichst. Von hier ist es nicht mehr weit und schon bist du zurück in Hersbruck. Wenn du noch etwas Zeit hast, kannst du zum Ende deiner Tour hin noch einen Abstecher auf den Michelsberg im Norden der Stadt machen. Mit dem dortigen Biergarten findest du den perfekten Ort, um deine Tour standesgemäß ausklingen zu lassen – das alles bei einem tollen Blick über Hersbruck und in Richtung Mittlere Frankenalb.

    Das perfekte Rad für diese Tour: Giant Anytour E+
    giant-bicycles.com/de/bikes-anytour-eplus-2021

    Schwer
    07:35
    133 km
    17,6 km/h
    1 100 m
    1 100 m
    Schwere E-Bike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Ein Ausflug in die Fränkische Schweiz gefällig? Dann ist diese Tour genau das Richtige für dich. Du solltest aber einen kompletten Tag einplanen und früh aufstehen, denn die 133 Kilometer sind nicht ohne. Natürlich kannst du die Tour auch in zwei Tagen fahren und auf halber Strecke übernachten, zum Beispiel auf dem Campingplatz von Oma Eichler im Trubachtal, wo sich stets auch ein illustres Klettervölkchen tummelt. Oder du kürzt die Strecke mit dem Zug ab, zum Beispiel von Bamberg zurück nach Kersbach, das spart gute 30 Kilometer ein.

    Los geht's am Bahnhof in dem kleinen Örtchen Kersbach südlich von Forchheim. Mit dem Regional-Express und der S-Bahn über Nürnberg brauchst du etwa eine Stunde vom Hersbrucker Bahnhof (rechts der Pegnitz) bis zum Startpunkt. Mit dem Auto geht es etwas schneller. Du fährst über Effeltrich auf die Felder und genießt von der Hügelkuppe einen weiten Ausblick. Hier verläuft übrigens auch ein Teil des Jakobsweges – von Bamberg nach Nürnberg.

    Hinter Neunkirchen am Brand schwenkst du in das Schwabachtal ein und folgst im Anschluss dem Aubach bis nach Weißenohe, wo du eine kleine Rast zur Stärkung einlegen kannst. Kurze Zeit später wartet die erste Bergetappe auf dich. Der Anstieg bei Gräfenberg hat es durchaus in sich. Wie gut, dass es auf halber Strecke im Ort ein paar schöne Brauereien gibt, die in ihren Biergärten zu einer Erfrischung einladen. Der zweite Teil des Anstiegs bis hinauf zur Lillinger Höhe ist nicht mehr ganz so wild und ehe du dich versiehst, befindest du dich zwischen Hopfenfeldern und Obstbäumen und ein frisches Lüftchen weht dir um die Nase.

    Am Horizont kündigt sich mit der Burg Hiltpoltstein bereits der letzte Anstieg dieses Berges an, dann geht es auf idyllischen Straßen hinab ins Trubachtal. Während du durch das Tal fährst, kannst du immer wieder einen Blick auf die schroffen Felsvorsprünge erhaschen, die an den Hängen zu deiner Seite aus dem Wald hervorragen. Die Fränkische Schweiz gilt nicht umsonst als Kletterparadies und stellt mit rund 12.000 Kletterrouten ein wahres Mekka für den Klettersport dar.

    Das Ende des Trubachtals erreichst du am Mündungsgebiet in die Wiesent bei Pretzfeld. Hier lohnt sich ein kurzer Stopp, um sich in dem herrlich kühlen Wasser des Flusses zu erfrischen. Wenn es die Zeit erlaubt, hast du etwas weiter nördlich bei Gasseldorf zudem die Möglichkeit, einen Abstecher nach Streitberg zu machen. Dort befindet sich der Eingang zur Binghöhle, ein insgesamt 300 Meter langes Höhlensystem.

    Sanft ansteigend kurbelst du dich der Leinleiter folgend hinauf auf den letzten großen Berg dieser Tour. Am Ende zieht die Steigung nochmals deutlich an, dann, kurz hinter dem Örtchen Lindach, hast du es geschafft und dich erwartet eine rasante Abfahrt hinab in Richtung Bamberg. Dort angekommen lohnt es sich, einen Abstecher von der Tour in Richtung Innenstadt zu machen. Schließlich geht es im Süden der Stadt an den Main-Donau-Kanal, das letzte Teilstück dieser Tour.

    Auf gemütlichen Radwegen folgst du dem Kanal in Richtung Süden. Hier und da lässt sich auch die Regnitz blicken, die von Nürnberg über Bamberg in den Main fließt. Stellenweise teilt sie sich das Flussbett auch mit dem Kanal. In Hirschaid lohnt sich ein Abstecher über die Brücke zum Biergarten der Brauerei Kraus. Hier kannst du dich nochmal stärken, ehe du dich an die letzten 18 Kilometer machst. Diese vergehen aufgrund der guten Wege aber wie im Fluge. Zu guter letzt zweigst du für einen kleinen Abstecher durch die Forchheimer Innenstadt vom Kanal ab, dann hast du dein Ziel erreicht. Wow! Was für eine Tour!

    Das perfekte Rad für diese Tour: Giant Fathom E+
    giant-bicycles.com/de/fathom-eplus-ex-2021

    Mittelschwer
    04:44
    83,0 km
    17,6 km/h
    820 m
    830 m
    Mittelschwere E-Bike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Diese Tour führt dich in den Süden der Frankenalb, genauer: in die Weißenburger Alb. An ihrem Fuße liegt der Große Brombachsee, ein wahres Naturparadies und außerdem eine der größten Talsperren Deutschlands. Du beginnst deine Tour am Bahnhof in Mühlstetten. Diesen erreichst du mit dem Regional-Express über Nürnberg. Vom Bahnhof Hersbruck (rechts der Pegnitz) dauert die Fahrt etwa eine Stunde. Mit dem Auto bist du ein paar Minuten schneller.

    Von Mühlstetten geht es direkt an den Großen Brombachsee, um den du immerhin eine 13 Kilometer große Runde drehst. Am Ufer des Sees findest du immer wieder wunderschöne Buchten, die zu einer ausgiebigen Pause einladen. Pass auf, dass du nicht in der Sonne eindöst, denn der größte Teil der heutigen Strecke steht dir noch bevor.

    Südlich des Sees lädt der Biergarten der Schlossbrauerei Ellingen zu einer weiteren Pause ein. Es kommt nicht oft vor, dass man in solch königlichem Ambiente sein Bier genießt – definitiv ein weiterer Grund, hier anzuhalten und sich für die folgende Strecke zu stärken. Denn nun geht es hinauf in die Weißenburger Alb. Der Anstieg ist nicht ohne, aber immerhin konstant. Nach zweieinhalb Kilometern hast du es geschafft. Wenn du nun noch ein bisschen Power in den Beinen übrig hast, lohnt sich der Abstecher von Geyern zu dem kleinen Aussichtspunkt im Westen des Ortes. Von dort kannst du bis zum Brombachsee blicken und bei guter Sicht sogar nach Nürnberg.

    Nach einer kleinen Runde über die Höhen der Weißenburger Alb erreichst du bei Thalmässing wieder ihren Trauf. Du biegst in Richtung Norden ab und fährst entlang der europäischen Wasserscheide nach Pyras, wo dich ein weiterer Brauereibesuch erwartet. Besonders zu empfehlen ist hier unter anderem auch das alkoholfreie Schankbier, so bleibst du fit für den Rest der Strecke. Durch ein ausgedehntes Waldgebiet, das in seiner Mitte von ein paar lichten Feldern durchzogen wird, trittst du schließlich deinen Rückweg nach Mühlstetten an.

    Das perfekte Rad für diese Tour: Giant Explore E+
    giant-bicycles.com/de/bikes-explore-eplus-2021

    © OSM

    Giant Store Hersbruck

    Fahrrad-Highlight

    Der Giant Store in Hersbruck rund um das freundliche Team von Zweirad Teuchert ist einer der ältesten Giant Händler in Deutschland. Hier werden bereits seit 1989 Räder der Marke GIANT verkauft. Komm doch einfach mal vorbei und schau dir auf der riesigen Verkaufsfläche auf drei Etagen und 450 Quadratmetern die neuesten Bikes an. Oder setz dich direkt auf den Sattel eines der vielen Modelle, die im Testcenter für eine Probefahrt zur Verfügung stehen. Solltest du für dein Bike nur einen kurzen Pitstop benötigen, bevor du auf große Tour gehst, bist du hier ebenfalls an der richtigen Adresse. Und falls dich dein eigener Sattel mal plagen sollte, gibt es hier zudem die Möglichkeit, dank speziell ergonomisch angepasster Fahrrad-Elemente, dem endlich Abhilfe zu schaffen. Somit steht einer unbeschwerten Radtour nichts mehr im Weg, bis auf die Frage, wo es denn hingehen soll.

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Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Highlights
    1
  • Distanz
    513 km
  • Zeit
    29:58 Std
  • Höhenmeter
    5 160 m

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