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Auf Waldentdeckungstour – Radtouren rund um Saarbrücken

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Auf Waldentdeckungstour – Radtouren rund um Saarbrücken

Fahrrad-Collection von Giant Deutschland

Einmal tief in den Wald eintauchen, durchatmen, die würzig frische Luft einsaugen, dann weiterfahren, bis es nicht mehr höher geht, die Aussicht genießen und entlang eines Flusslaufes entspannt ans Ziel rollen – so könnte eine perfekte Radtour aussehen. Moment mal, so sieht doch eine Radtour im Saarland aus! Mit dem kleinen Unterschied, dass du hier nicht nur einmal, sondern mindestens zweimal oder noch öfter in den Wald eintauchst. Denn – man höre und staune – ganze 40 Prozent des Saarlands sind von Wald bedeckt. Das bringt dem kleinen Bundesland immerhin einen der vordersten Plätze auf der „Waldrangliste“ ein. Doch da kommt noch mehr…

Gerade in der Region um Saarbrücken findet sich, außer den vielen einzigartigen Naturlandschaften wie etwa dem Bliesgau oder dem Saarbrücker Urwald, auch ein reiches industrielles Erbe. Dieser Kontrast zwischen Natur und Industriekultur schafft eine enorm reizvolle Umgebung, die es zu entdecken lohnt. Während die modernen, alternativen Nutzungsformen der ehemaligen Industrieanlagen für Begeisterung sorgen, kannst du vielerorts auch beobachten, wie sich die Natur ihren rechtmäßigen Platz still und heimlich zurückerobert und so völlig neue Landschaftsformen entstehen lässt – ein wahrlich faszinierender Anblick.

In dieser Collection haben wir sieben Touren für dich zusammengestellt, die dich dieser kontrastreichen und doch sehr natürlichen Welt ein Stück näher bringen. Du erkundest die tiefen, von Gewässern zerfurchten Wälder rund um Saarbrücken, begibst dich auf Entdeckertour ins Bliesgau, wo ein Hauch von Afrika in der Luft schwebt, und erlebst Industrieromantik pur entlang der Saar.

Fünf der sieben Touren starten direkt in der Saarbrücker Altstadt am Giant Store. Wenn du möchtest, kannst du vor deiner Tour hier noch einen kurzen Pitstop einlegen oder einen Blick auf neues, tolles Equipment werfen. Zwei weitere Touren starten etwas außerhalb. Sie entführen dich in die Osterhöhen am Rande des Nordpfälzer Berglandes und auf einen Abstecher in den Pfälzerwald bei Kaiserslautern. Mit dem Zug erreichst du die Startpunkte der beiden Touren ganz easy in unter einer Stunde.

Auch kulinarisch geht es fein her im Saarland, denn Essen ist hier wichtig – noch mehr denn anderswo und vor allem auf einer Radtour! „Hauptsach, gudd gess“, sagt der Saarländer über seine Küche. Und mehr muss man darüber auch nicht sagen. Hier kommt reichhaltig gut bürgerliche Küche auf den Tisch. Über die Energieversorgung muss sich also höchstens dein Akku Gedanken machen. In diesem Sinne: „Hauptsach, gudd radel!“

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    03:04
    50,5 km
    16,5 km/h
    730 m
    730 m
    Mittelschwere E-Bike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Grün, grüner, am grünsten – diese Tour führt dich tief in den Urwald nördlich von Saarbrücken. Damit es nicht ganz zu steil wird, folgst du kleinen Flusstälern durch das urwüchsige Dickicht. Am nördlichsten Punkt deiner Tour machst du schließlich kehrt, drehst dich um und kannst einen eindrucksvollen Weitblick über das langgezogene Waldgebiet genießen, bevor du dich auf den Rückweg machst.

    Los geht's am Giant Store Saarbrücken. Zwischen Malstatt und Ludwigspark fährst du im Norden aus der Stadt heraus und gelangst schon bald an den Eingang zum Urwald. Von hier folgst du dem Steinbach in den Wald hinein. Mehrere Weiher werden entlang der Strecke von seinem Wasser gespeist. Ein kurzes, steileres Stück erwartet dich schließlich am Fuße der Neuhauser Höhe. Oben angekommen kannst du am informativen Forsthaus erstmal eine kleine Pause einlegen und auf Erkundungstour durch die Waldausstellung gehen.

    Nun geht es an den Lauf des Hirschbachs, dem du auf abschüssiger Strecke ins Fischbachtal folgst. Wie du siehst, sind die idyllischen Waldseen hier keine Seltenheit. Überall wo der Bach die Möglichkeit hat, staut er sich zu kleinen Weihern auf, die dem heimischen Tier- und Pflanzenreich einen großzügigen Lebensraum bieten. Unten angekommen fährst du über Fischbach ins Naturschutzgebiet Hölzerbachtal, wo dich der Weg recht zügig wieder in die Höhe führt.

    Am Rande von Göttelborn erreichst du den Aussichtspunkt auf der Berghalde. Kurz zuvor wird der Weg nochmal deutlich steiler. Der tolle Rundblick, den du von oben hast, belohnt dich aber für deine Mühe. Ehe du wieder in den Wald eintauchst, fährst du noch durch die Ortschaften Göttelborn, Wahlschied und – passend zu dem, was hier in Hülle und Fülle wächst – Holz. Den Köllertaler Wald streifst du im Anschluss aber nur kurz entlang des Rödelbachs. Dann drehst du noch eine schnelle Runde über die Felder, ehe du in Güchenbach im Café Nostalgie auf eine süße Pause einkehren kannst.

    Wenn du mit dem Mountainbike unterwegs bist, lohnt sich bei Riegelsberg ein Abstecher zu den Mountainbike-Parcours am Waldrand. Ansonsten geht es direkt wieder hinein in den Saarbrücker Staatsforst. Dieses Mal folgst du der Burbach zurück ins Tal. Wenn du möchtest, kannst du auf der Strecke noch einen Abstecher in die alte Bergmann-Siedlung Von der Heydt machen – die alten Gebäude haben ihren Charme bis heute bewahren können und sind einen kurzen Besuch wert. Der Eingang zu einem alten Stollen ist ebenfalls zu bewundern. Am Burbacher Waldweiher kannst du nochmals eine gemütliche Pause einlegen, dann geht es zurück nach Saarbrücken, wo du der Saar für ein Stück bis in die Altstadt folgst.

    Das perfekte Rad für diese Tour: Giant Anytour E+
    giant-bicycles.com/de/bikes-anytour-eplus-2021

    Mittelschwer
    04:04
    66,5 km
    16,3 km/h
    510 m
    510 m
    Mittelschwere E-Bike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Tour entführt dich in die vergangenen Tage des industriellen Erbes dieser Region. Heutzutage sind die eindrucksvollen Anlagen und Steinbrüche meist „eingemottet“. Dass sich deshalb dort kein Leben mehr abspielt, stimmt aber mitnichten. Während die alten Industriegebäude inzwischen eine umfangreiche kulturelle Nutzungsform erfahren, erobert sich die Natur langsam, aber sicher das zurück, was man ihr ursprünglich einmal genommen hatte und lässt in diesem Zuge einzigartige Biotope entstehen.

    Du startest in der Altstadt am Giant Store Saarbrücken und fährst von dort an die Saar, die dich im Westen aus der Stadt herausführt. Auf Höhe des Stahlwerks wechselst du die Uferseite, so fährst du während des Rückwegs nicht auf „ausgetretenen“ Pfaden. Kurz bevor du wieder auf das andere Ufer wechselst, erwartet dich in Völklingen das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte – eine eindrucksvolle Anlage, die du auch von innen bewundern kannst.

    An Geislautern und Ludweiler vorbei fährst du in den Warndt, ein großes Waldgebiet, das sich über die Grenze hinweg bis nach Frankreich erstreckt. Am örtlichen Weiher kannst du eine schöne Pause in idyllischer Atmosphäre einlegen und im Gasthaus etwas zu dir nehmen. Dann geht die Fahrt über Lauterbach bis kurz vor die französische Grenze.

    Direkt auf der Grenzlinie erwartet dich hier eine Aussichtsplattform, die dir einen herrlichen Blick in den alten französischen Steinbruch Carrière Barrois gewährt – absolut bemerkenswert, wie sich der menschengemachte Eingriff in die Natur wieder mit ihr vereint und auf diese Weise neue Landschaftsformen entstehen. Hast du dich an dem Spektakel sattgesehen, geht es durch den Wildpark Karlsbrunn an den Nikolausweiher, ein weiteres landschaftliches Kleinod, und von dort zurück in Richtung Norden.

    Nach einem kurzen Abstecher zum Erlebnisbergwerk Velsen fährst du auf dem Bienenlehrpfad wieder nach Geislautern und von dort an die Saar, der du nun zurück in die Altstadt folgst. Ein beeindruckender Ausflug neigt sich dem Ende zu – nicht oft kann man Industrie und Natur auf derart dicht gedrängtem Raum in Harmonie erleben.

    Das perfekte Rad für diese Tour: Giant Anytour E+
    giant-bicycles.com/de/bikes-anytour-eplus-2021

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  • Mittelschwer
    04:24
    75,5 km
    17,1 km/h
    710 m
    710 m
    Mittelschwere E-Bike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    In den Osten Saarbrückens geht es auf dieser herrlichen Runde, während der du eine Vielzahl verschiedener Landschaftsräume durchquerst. Dich erwarten herrlich weite Waldgebiete, idyllische Flussauen im Bliestal und ein einzigartiges Biotop mit einer Tierwelt, als wärst du geradewegs nach Afrika geradelt.

    Los geht's am Giant Store Saarbrücken. Du hältst dich in Richtung Nordosten und nach nur wenigen Kilometern hast du bereits den Waldrand erreicht. Am Wildpark vorbei fährst du über das Universitätsgelände und folgst kurz darauf dem Rohrbach flussaufwärts nach St. Ingbert. An der Gustav-Clauss-Anlage kannst du eine Pause einlegen oder direkt weiter zum Glashütter Weiher fahren, den du kurz nach der Stadtgrenze erreichst.

    Bevor du hinter Kirkel in das Taubental einbiegst, kannst du dir überlegen, einen Abstecher zum Felsenpfad nahe des östlichen Ortsrandes zu machen. Unterhalb des Hirschbergs erwarten dich hier einzigartige Felsformationen aus Buntsandstein. Ein kleiner Weg führt an der Abbruchkante des Gesteins entlang, ist aber nicht mit jedem Rad passierbar – ein bisschen geländegängig sollte dein Rad deshalb schon sein. Alternativ kannst du den Weg natürlich auch kurz zu Fuß erkunden – es lohnt sich!

    Die Abfahrt durch das Taubental bringt dich direkt ins Biotop bei den Beedener Bliesauen – eine wirklich einzigartige Naturlandschaft, die ein Hauch von Afrika versprüht. Der Blies folgst du von hier Richtung Südwesten und biegst in Lautzkirchen an den Würzbach ab. Am Weiher in Niederwürzbach kannst du noch eine Pause zur Stärkung einlegen, dann geht es zunehmend in die Höhe – hinein ins Naturschutzgebiet Hirschental. Nachdem du den höchsten Punkt der Tour passiert hast, rollst du entspannt den Berg hinab – erst durch das angrenzende Naturschutzgebiet Rheinfels, dann durch das Wisch- und Wogbachtal.

    Dein Rückweg nach Saarbrücken führt dich im Anschluss durch ein enges Tal bis nach Fechingen und von dort zwischen den Saarwiesen und dem Halberg an den Gleisen entlang zurück in die Altstadt. Wenn du noch Zeit hast, kannst du alternativ auch über die Saarwiesen an den Osthafen fahren und dort der Sonne zusehen, wie sie hinter dem Horizont verschwindet.

    Das perfekte Rad für diese Tour: Giant Explore E+
    giant-bicycles.com/de/bikes-explore-eplus-2021

    Schwer
    05:33
    97,2 km
    17,5 km/h
    910 m
    910 m
    Schwere E-Bike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nicht zu unterschätzen ist diese schöne, aber auch etwas fordernde Tour durch den Bliesgau. Mit knapp hundert Kilometern und knapp tausend Höhenmetern wird sie selbst mit dem E-Bike zur kleinen Herausforderung – aber vielleicht bist du ja genau auf der Suche nach so etwas. Auf jeden Fall wird dir das „gudde“ Saarländer Essen nach dieser Tour besonders gut schmecken, soviel ist sicher. Kleiner Tipp: Spar dir deine Akkureserven bis zum letzten Drittel der Tour auf, denn dann wird es nochmal besonders bergig.

    Du startest in der Saarbrücker Altstadt am Giant Store. Von hier geht es im Osten der Stadt am Halberg vorbei und direkt ins Grumbachtal. Sanft aber doch stetig fährst du den Flusslauf bergauf, bis du kurz hinter Sengscheid ins nächste Tal übertrittst und dem Würzbach bis an seinen Weiher folgst. Hier kannst du eine erste Pause am Seeufer einlegen. Um den See herum findest du dafür auch ein paar Lokale zum Einkehren.

    Die ersten 20 Kilometer sind nun geschafft, die nächsten 20 führen dich vom Würzbach an die Blies und über einen kleinen Abstecher zum Römermuseum bei Schwarzenacker an den Schwarzbach. Auf dem Weg nach Zweibrücken bleibt es deshalb relativ eben und auch entlang des Hornbachs radelst du noch entspannt im Tal, bis du schließlich auf die gleichnamige Ortschaft triffst. Im südlichen Bliesgau angekommen wird die Tour nun deutlich bergiger und du durchquerst fortan die Täler, anstatt sie entlang zu fahren – dafür wirst du auch mit einigen grandiosen Aussichten über die Landschaft belohnt.

    Kurz vor Altheim erwartet dich zur Eingewöhnung der erste kleine Hügel, der eigentliche Auftakt folgt bei Medelsheim. Hier überquerst du die Kleine Hohl am Rande des Naturschutzgebiets Baumbusch. Nach einer rasanten Abfahrt zurück an die Blies läutet Rheinheim den Höhepunkt deiner Berg- und Talfahrt ein. Zwischen Willersberg und Hardt fährst du ins Naturschutzgebiet Südlicher Bliesgau/Auf der Lohe und überwindest dabei auf wenigen Kilometern ganze 180 Höhenmeter. Belohnt wirst du mit einer Liegebank kurz bevor es wieder ins Tal hinab geht. Hier kannst du erst mal die Beine hochlegen, durchatmen und den Ausblick genießen.

    Nach einer kurzen Senke bei Erfweiler-Ehlingen hast du in Ormersheim wieder so viel an Höhe gewonnen, dass du dich entspannt auf den Rest der Strecke freuen kannst. Die letzten 20 Kilometer stehen vor der Tür. Das Beste: Auf der verbleibenden Strecke geht es nun endlich deutlich mehr bergab als bergauf. Am östlichen Stadtrand von Saarbrücken drehst du noch eine kurze Runde über die Saarwiesen, dann führt dich die Tour entlang der Saar zurück in die Altstadt.

    Das perfekte Rad für diese Tour: Giant Explore E+
    giant-bicycles.com/de/bikes-explore-eplus-2021

    Mittelschwer
    03:08
    52,0 km
    16,6 km/h
    550 m
    550 m
    Mittelschwere E-Bike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf dieser Tour erkundest du die Saar und ihren Zufluss, die Blies, entlang der deutsch-französischen Grenze südlich von Saarbrücken. Am besten du checkst vor der Tour noch kurz die aktuelle Grenzsituation zwischen Deutschland und Frankreich, denn auf etwa 13 Kilometern führt dich die Strecke durch französisches Staatsgebiet.

    Du beginnst deine Tour am Giant Store in der Saarbrücker Altstadt. Nach nur einem Kilometer bist du bereits an der Saar und folgst ihr Richtung Süden aus der Stadt hinaus. Du streifst die Saarwiesen auf der gegenüberliegenden Uferseite, fährst auf dem Leinpfad durch Güdingen und passierst kurz vor Bübingen die Grenze zu Frankreich. Achte auf dem Weg auf die wilden Enten, die es sich gerne auf dem warmen Asphalt bequem machen und denen die Radfahrer ebenso egal sind, wie die Spaziergänger.

    Auf deinem weiteren Weg kommst du immer wieder an rustikalen Schleusenanlagen und in die Jahre gekommenen Frachtschiffen vorbei, die zum Teil zu Hausbooten umgerüstet wurden. In Sarreguemines fließt die Saar weiter Richtung Süden, weshalb du dich von nun an vorübergehend an der Blies hältst, um die Runde in Richtung Norden zu beenden.

    Vorbei am Gemeindewald Auersmacher-Bliesbogen entfernst du dich schließlich zunehmend von dem idyllischen Flusslauf und unternimmst bei Gräfinthal noch einen kurzen Höhen-Ausflug auf den Heidenkopf, wo du vom Aussichtsturm einen Blick bis in die Vogesen genießen kannst. Sollte es dir gerade nicht so nach einer Bergfahrt sein, kannst du diesen Teil der Tour auch etwas entspannter über Bliesransbach abkürzen. Der darauffolgende Ransbacher Berg lässt sich zwar nur schwer umgehen, ist aber auch nicht mehr ganz so hoch wie der Heidenkopf.

    Nach einer erfrischenden Abfahrt nach Eschringen folgst du ab hier dem Saarbach zurück in Richtung Landeshauptstadt. Wenn du möchtest, kannst du in Brebach direkt in Richtung Saarwiesen abbiegen und die Runde ganz entspannt am Osthafen beenden. Möchtest du noch ein bisschen mehr Höhen-Feeling, folgst du der Tour ins Scheidterbachtal für einen Ausflug auf den Schwarzenberg. Vom dortigen Aussichtsturm hast du abermals einen phänomenalen Fernblick über das Saarbrücker Umland. Die anschließende Abfahrt zurück in die Altstadt führt dich außerdem direkt an der Brauerei G.A. Bruch vorbei, wo du dich mit einem leckeren isotonischen Getränk belohnen kannst.

    Das perfekte Rad für diese Tour: Giant Anytour E+
    giant-bicycles.com/de/bikes-anytour-eplus-2021

    Mittelschwer
    02:20
    40,3 km
    17,3 km/h
    690 m
    690 m
    Mittelschwere E-Bike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Tour startet nordöstlich von Saarbrücken in dem schönen Örtchen Sankt Wendel. Der Startpunkt befindet sich direkt am örtlichen Bahnhof, den du von Saarbrücken mit der Regionalbahn in etwa einer dreiviertel Stunde erreichst. Mit dem Auto dauert die Anreise ähnlich lang.

    Es erwartet dich eine schöne Panoramarunde über die Osterhöhen am Rande des Nordpfälzer Berglandes. Die Anstiege sind zwar zahlreich, aber durchweg moderat und ehe du dich versiehst, bringt dich eine genussvolle Abfahrt schon wieder in das nächste Tal. Auf den Anhöhen bekommst du als Lohn für deine Mühen eine Fernsicht vom feinsten, die bereits Lust auf den nächsten Hügel weckt.

    Von Sankt Wendel aus geht es zunächst auf den Bosenberg hinauf. Du passierst ihn an seiner rechten Flanke und rollst auf einen kurzen Besuch ins Naturschutzgebiet Tiefenbachtal. Sehr tief geht es jedoch nicht hinab, denn über eine kleine Hügelkuppe führt dich der Radweg schnell ins nächste Tal an die Oster. Du folgst ihr für ein paar wenige Kilometer, dann erwartet dich am Labach bereits der nächste Anstieg, auf dessen Höhepunkt der Entenweiher mit einer minimal bewirtschafteten Hütte lockt.

    Genieß die kurze Abfahrt nach Frohnhofen, denn schon geht es auf den Buberg. Oben angekommen eröffnen sich weite Felder vor dir, die den Blick in die Ferne freigeben. Kurz vor Haupersweiler kreuzt du erneut das Tal der Oster und machst noch einen Schlenker über Oberkirchen, ehe es auf dem Fritz-Wunderlich-Radweg – einer ehemaligen Bahntrasse – entspannt nach oben geht.

    Auf Höhe des Solarparks erreichst du den höchsten Punkt der Tour auf grob 480 Metern, unterhalb der Eiselskist. Etwa 200 Meter hinter dem Solarpark führt rechts ein kleiner Pfad vom Weg ab. Wenn du möchtest, kannst du hier einen kleinen Abstecher zu einem versteckten alten Steinbruch machen, der nun als Biotop dient. Die darauffolgende abfahrtsreiche Strecke lässt die restlichen zehn Kilometer wie im Fluge vergehen und du kommst erfrischt in Sankt Wendel an.

    Das perfekte Rad für diese Tour: Giant Explore E+
    giant-bicycles.com/de/bikes-explore-eplus-2021

    Mittelschwer
    04:45
    76,6 km
    16,1 km/h
    870 m
    860 m
    Mittelschwere E-Bike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Was wäre ein Runde durch's Saarland ohne eine Runde durch den Pfälzerwald? Zwar startet diese Tour etwas entfernt von Saarbrücken am Kaiserslauterer Bahnhof, dieser ist mit der Regionalbahn aber entspannt von Saarbrücken aus zu erreichen und es dauert nicht mal eine Stunde bis du an deinem Startpunkt bist.

    Der Bahnhof liegt genau am südlichen Stadtrand von Kaiserslautern – eine prima Sache, denn so kannst du nach deiner Ankunft direkt in den Wald starten, ohne erst durch den Stadtverkehr zu radeln. Zwischen Betzenberg und Lämmchesberg geht es als Aufwärmprogramm schon mal ein kleines Stück bergauf, bis du am Drachentöterbrunnen in das erste Tal einfährst.

    Der zweite Anstieg lässt jedoch nicht lange auf sich warten und zieht sich dieses Mal auch etwas mehr in die Länge. Nach sechs Kilometern erreichst du den kleinen Pass in der Nähe des Antonihofs. Von hier fährst du noch einmal kurz bergab, querst die idyllische Senke entlang des Kottelbachs und hast kurz darauf auch schon wieder an Höhe gewonnen. Das Gröbste ist damit geschafft. Du befindest dich nun auf dem höchsten Punkt deiner Tour.

    Über das Haus der Nachhaltigkeit, wo du eine informative Pause einlegen kannst, fährst du zum Ursprung der Burgalb, die kurz darauf in den Schwarzbach übergeht. Dem anfangs noch kleinen Bach folgst du für die nächsten 15 Kilometer, bis sich das Tal erst etwas spärlich, dann immer weiter öffnet und du in der Ortschaft Waldfischbach-Burgalben ankommst. Wenn du Lust auf etwas Süßes hast, lohnt sich hier ein kleiner Abstecher zum lokalen Eiscafé. Ist dir lieber nach etwas Deftigem, bietet sich das Hermersberger Wasserhaus knappe fünf Kilometer weiter im Klapperbachtal für eine Pause an.

    Nach deiner Stärkung geht es nochmal ordentlich den Berg hinauf. Kurz darauf, in Hermersberg, kannst du dir selbst die Hand schütteln: Die heftigsten Aufstiege sind nun geschafft, jetzt wird es gemütlicher. Über Weselberg und Bann geht die Fahrt am Rande des Pfälzerwaldes weiter, dann tauchst du nochmal etwas tiefer in den Wald ein und ein letzter moderater Anstieg erwartet dich. Im Walkmühltal zeigt sich der Pfälzerwald schließlich nochmal von seiner schönsten Seite. Dann geht es über den Gelterswoog Weiher und Hohenecken zurück nach Kaiserslautern und ehe du dich versiehst, stehst du am Bahnhof.

    Das perfekte Rad für diese Tour: Giant Anytour E+
    giant-bicycles.com/de/bikes-anytour-eplus-2021

    © OSM

    Giant Store Saarbrücken

    Fahrrad-Highlight

    Das „Radhaus am Rathaus“ musst du in Saarbrücken gar nicht erst lange suchen – allein schon der Name verrät dir, wo du es findest. Mit über 500 Quadratmetern Verkaufsfläche ist es außerdem das größte Radgeschäft der Stadt. Frei nach dem Motto „Suchst du noch oder fährst du schon?“ bist du hier genau an der richtigen Adresse, wenn du dich für die neusten, coolen E-Bike Modelle von Giant interessierst. Aber auch wenn du vor deiner Radtour nur einen kurzen Boxenstopp einlegen willst, wird dir hier gerne und prompt geholfen.

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Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Highlights
    1
  • Distanz
    459 km
  • Zeit
    27:18 Std
  • Höhenmeter
    4 970 m

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