Viamala Tourismus

Viamala – Das Wanderparadies im Herzen Graubündens

© Viamala Tourismus

Viamala – Das Wanderparadies im Herzen Graubündens

Wander-Collection von Viamala Tourismus

Die Region Viamala im Herzen Graubündens ist ein Wanderparadies für alle Sinne: dunkle Schluchten, sagenumwobene Burgruinen, historische Handelswege und himmlisch schöne Berge. Die herrliche Natur der Viamala wartet mit viel Platz auf den unterschiedlichen Wanderwegen auf dich und in gemütlichen Berggasthäusern und urigen Beizlis wirst du mit Schweizer Köstlichkeiten verwöhnt.

Nicht nur die einzigartige Natur des Erfahrungsreiches Viamala mit ihren Seen, Gipfeln und Tälern überzeugt, sondern auch ihre wechselhafte Geschichte: Schon zur Zeit der Römer zog sich eine wichtige Handelsroute, die Süddeutschland mit Italien verband, durch dieses Gebiet. Entlang dieser Route entstanden im Verlauf der Jahrhunderte malerische Orte mit mächtigen Burgen und herrschaftlichen Häusern. In dieser Collection stellen wir dir die zwölf schönsten Wanderung in der Viamala vor. Zehn sind Tagestouren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und Länge, zwei – die Via Capricorn und die Via Spluga – sind als kürzere mehrtägige Wanderungen ausgelegt.

Auch auf das Element Wasser stößt du in der Viamala immer wieder: Glasklare Seen wie die Surettaseen und rauschende Gebirgsbäche wie der Hinterrhein, der sich in der Viamala Schlucht besonders spektakulär präsentiert, werden dich verzaubern. Im Naturpark Beverin triffst du auf eine wilde Steinbock-Kolonie und kratzt auf dem markanten Piz Beverin an der 3.000-Meter-Marke. Im Domleschg warten Obstgärten und alte Schlösser auf dich und sonnige Bauerndörfer wie Feldis laden zum Verweilen ein. Zudem genießt du weite Panoramablicke vom Graubündenstein und den vielen Pässen wie dem Glas- oder Splügenpass.

Die Ausgangspunkte der einzelnen Touren erreichst du per Bus, Seilbahn oder Auto. Genauere Infos dazu findest du in den jeweiligen Tourenbeschreibungen. Die beiden Mehrtagestouren kannst du so aufteilen, wie du möchtest – in der Beschreibung findest du Vorschläge für die Etappen und Übernachtungsmöglichkeiten.

Egal ob eine einfache Runde mit der Familie, eine fordernde Gipfeltour oder ein mehrtägiges Wanderabenteuer – das Wegenetz in der Viamala lässt jedes Wandererherz höher schlagen!

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    02:40
    10,1 km
    3,8 km/h
    640 m
    10 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese, vor allem im letzten Teil, anspruchsvolle Bergwanderung führt dich vom Ort Hinterrhein ins Ursprungsgebiet des Hinterrheins. Abgelegen und ursprünglich präsentiert sich die Natur am Talschluss bei Hinterrhein, wo deine Wanderung startet.

    Du kannst entweder mit dem Auto oder mit dem Bus anreisen. Anfangs geht es flach am Wasser entlang über den Panzerschießplatz der Schweizer Armee. Bitte erkundige dich vor der Tour nach den Schießzeiten, an den Wochenenden ist normalerweise kein Betrieb (+41 (0)58 482 11 11).

    Nachdem du den Platz hinter dir gelassen hast, beginnt der idyllische Teil der Strecke: Auf schmalen Pfaden wanderst du an der Talflanke entlang und genießt dabei traumhafte Ausblicke auf mächtige Dreitausender wie das Zapporthorn oder das Rheinquellhorn. Je näher du dem Quellbereich des Hinterrheins kommst, desto steiler wird der Weg.

    Nach zehn Kilometern taucht dann die urige Zapporthütte vor dir auf, die in den Sommermonaten bewirtet ist. Wenn du möchtest, kannst du in dieser einzigartigen Umgebung die Nacht verbringen. Ansonsten wanderst du nach einer verdienten Stärkung auf demselben Weg zurück zum Ausgangspunkt.

    Mittelschwer
    04:35
    12,5 km
    2,7 km/h
    800 m
    800 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Ausgangspunkt für diese abwechslungsreiche Rundwanderung ist das Passdorf Splügen. Da Splügen an der A13 liegt, ist die Anreise per Auto oder Bus ganz einfach. Zu Beginn lässt du die traditionellen Walserhäuser hinter dir und querst den Hinterrhein. Schon machst du die ersten Höhenmeter gut und steigst durch den Fugschtwald zum Franzisch Grind hinauf, einem Aussichtspunkt an der Waldgrenze.

    Nach gut vier Kilometern erreichst du einen kleinen Bachlauf, an dem du links abbiegst. Ein schmaler Pfad führt dich durch eine alpine Landschaft zu den beiden Surettaseen, die tiefblau in der Sonne glitzern. Am Ufer des Ober Surettasees findest du eine unbewirtschaftete Hütte vor, an deren wärmender Außenwand du eine Rast einlegen kannst. Oder du drehst eine Runde mit dem Ruderboot auf dem See.

    Dann verlässt du das Hochplateau inmitten der steinigen Bergwelt und wanderst zurück zur Wegkreuzung. Du querst die Splügenpassstraße bei Bodmastafel und folgst anschließend der bekannten Via Spluga. Durch herrliche Wälder geht es am Hüscherabach entlang zurück nach Splügen – eine Einkehr oder eine Übernachtung in diesem malerischen Dorf ist der perfekte Ausklang für diese Wanderung.

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  • Schwer
    07:36
    16,1 km
    2,1 km/h
    1 430 m
    1 430 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der Piz Beverin ist einer der markantesten und gleichzeitig bekanntesten Aussichtsberge Graubündens. Diese fordernde Tour mit Bergsteigpassagen belohnt dich mit weiten Ausblicken vom 2.997 Meter hohen Gipfel. Du startest in Mathon, das du per Bus oder Auto erreichst. Gleich zu Beginn geht es knackig bergauf durch ein Waldstück, dann wird der Weg etwas flacher.

    An der Alp Tumpriv triffst du auf ein Netz aus klaren Bergbächen, die zu einer Abkühlung einladen. Geschwungen windet sich der Pfad anschließend bergwärts. An der Wegkreuzung hältst du dich links und steigst zur Beverin Lücke auf, für deren Begehung Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig sind. Über den felsigen Grat erklimmst du schließlich den Gipfel des Piz Beverin, der durch seine vorgeschobene Lage in den Adula Alpen ein eindrucksvolles Panorama bietet.

    Die Abstiegsroute führt über einen schmalen Pfad und eine acht Meter hohe Leiter zum Beverin Pintg. Im Zickzack geht es zurück zur Wegkreuzung, wo du auf den dir bekannten Weg zur Alp Tumpriv abbiegst. In Mathon angekommen, kannst du ins Restaurant Muntsulej einkehren, bevor du dich auf den Heimweg machst.

    Mittelschwer
    04:09
    13,4 km
    3,2 km/h
    470 m
    780 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese aussichtsreiche Wanderung führt von Obertschappina über den Glaspass und an drei kleinen Bergseelis vorbei nach Flerden. Der Startpunkt liegt an der Bushaltestelle bei der Reformierten Kirche. Auf dem alten Glaserweg wanderst du durch Wald- und Wiesengebiete zum Glaspass auf 1.846 Metern.

    Umgeben von bunten Alpwiesen geht es weiter zur Lüschalp, die zu einer Rast mit hausgemachtem Kuchen einlädt. Mit neuen Kräften in den Waden folgst du dem Alpweg zum Bischolpass. Dort erwarten dich der Bischolsee, der unter Naturschutz steht, und der Pascuminersee, in dessen glasklarem Wasser du eine Runde schwimmen kannst.

    Anschließend geht es talwärts und in Oberurmein triffst du mit dem Patrutgsee auf den dritten See dieser Wanderung. Nun nimmst du das letzte Teilstück unter die Füße und wanderst nach Flerden. Von dort nimmst du ganz entspannt den Bus zurück nach Obertschappina.

    Mittelschwer
    02:55
    7,77 km
    2,7 km/h
    470 m
    430 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auch diese Wanderung startet wie die Tour auf den Piz Beverin im Örtchen Mathon, ist aber im Vergleich dazu einfach zu begehen und weniger als acht Kilometer lang. Vom Postplatz führt dich ein steiler Wanderweg durch ein Waldstück zum Maiensäss Mursenas.

    Beim Hinaufwandern taucht nach und nach mehr vom beeindruckenden Piz Beverin vor dir auf – sein Anblick begleitet dich durch artenreiche Trockenwiesen und Weiden. Von Mursenas spazierst du zum idyllisch gelegenen Libi-See, dessen Wasserstand je nach Jahreszeit variiert. Eingebettet in eine malerische Landschaft liegt am Ufer des Sees ein Rastplatz, wo du deine Füße ausruhen kannst.

    Bevor du ein weiteres Mal in den Wald eintauchst, kannst du dich über weite Talblicke freuen. Dein Ziel ist das Bergdorf Lohn, wo mit dem „Klangwald“ bereits das nächste Highlight auf dich wartet. Nachdem du dich in einem der beiden Gasthäuser gestärkt hast, geht es mit dem Bus zurück nach Mathon.

    Schwer
    05:09
    15,4 km
    3,0 km/h
    750 m
    750 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Eine reiche Flora und glitzernde Bergseen machen das Feldiser Hochland, das Gebiet rund um den Dreibündenstein, so besonders. Das sonnenverwöhnte Feldis ist der Startpunkt dieser Rundtour – das Dorf erreichst du per Bus, Auto oder Seilbahn. Vorbei an traditionellen Holzfassaden spazierst du anfangs hinauf zum Plaun Graund, ein von hohen Bäumen umringter See.

    Steiler geht es anschließend weiter hinauf zur Alp da Veulden, einer kleinen Siedlung. Die Aussicht ins Churer Rheintal und auf die Gipfel des Calanda-Massivs ist wirklich traumhaft. Doch nicht nur der Blick in die Ferne lohnt sich, sondern auch der Blick in die Wiesen: Das Feldiser Hochland ist Heimat einer seltenen und bunten Alpen-Flora.

    Auf 2.166 Metern erreichst du dann den Dreibündenstein, der den Grenzpunkt der ehemaligen drei rätischen Bünde markiert. Vom Gipfel blickst du auf die Berge über Arosa, die Lenzerheide und die Tektonikarena Sardona. Beim Abstieg zurück ins Tal kommst du bei der Alp dil Plaun vorbei, die unbedingt eine Einkehr lohnt.

    Mit Blick ins Domleschg, zum Heinzenberg und zum mächtigen Piz Beverin gelangst du zurück nach Feldis. Während der Betriebszeiten der Sesselbahn Feldis-Mutta kannst du den Abstieg mit einer Sesselbahnfahrt verkürzen.

    Leicht
    01:34
    5,71 km
    3,7 km/h
    90 m
    90 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese einfache Rundwanderung hält, was sie verspricht: bezaubernde Panoramablicke über die Bergwelt Graubündens mit dem majestätischen Piz Beverin, dem Tödi und der Calanda-Gruppe. Die flachen Wege eignen sich für einen Ausflug mit der ganzen Familie.

    Die Sesselbahn bringt dich von Feldis in ungeahnte Höhen bei Mutta auf über 2.000 Meter. Von dort spazierst du gemütlich über die malerischen Alpwiesen der Alp Ragutta und bei der Feldiser Skihütte biegst du rechts ab. Am Waldrand entlang erreichst du die bewirtschaftete Alp dil Plaun, die sich perfekt für eine Pause eignet.

    Im Anschluss geht es in einem Bogen sanft bergauf, die Aussicht wird dabei immer besser. Du wanderst an Feuchtwiesen vorbei zur Alp da Veulden, einer kleinen Siedlung mit Blick ins Rheintal. Zurück nach Feldis nimmst du wieder die Sesselbahn oder du verlängerst die herrliche Wanderung und steigst zu Fuß ab.

    Mittelschwer
    03:03
    11,3 km
    3,7 km/h
    780 m
    780 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese herrliche Tour ist ein wahrer Geheimtipp und bringt dich in eine unberührte Natur: Der Startpunkt liegt in Avers-Cresta, das auf einer Höhe von 1.960 Metern liegt. Du kannst entweder mit dem Bus oder dem Auto anreisen. Bevor du dich an den Aufstieg hinauf zu den Bandseen machst, lohnt sich ein Abstecher zum Juferrhein, der sich rauschend seinen Weg durch ein felsiges Tal sucht.

    Auf dem Weg zum Flussufer kommst du außerdem an der beeindruckend gelegenen Kirche von Avers-Cresta vorbei – wie ein weißer Monolith liegt sie abseits vom Dorf inmitten einer herrlichen Landschaft. Vom oberen Dorfausgang steigst du dann in östlicher Richtung auf. Oberhalb des Maleggabaches verläuft der geschwungene Pfad immer weiter bergwärts.

    Auf über 2.200 Metern schlägt der Bach eine Kurve Richtung Tälifurgga ein, du folgst jedoch den Wegmarkierungen in die entgegengesetzte Richtung. Schon siehst du den Oberen Bandsee schimmern, der von einer felsigen Umgebung begrenzt wird. Am Ufer kannst du rasten, die Stille genießen und deine Füße im Wasser abkühlen. Zurück nach Avers-Cresta geht es auf demselben Weg.

    Mittelschwer
    04:35
    16,3 km
    3,6 km/h
    100 m
    750 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Alte Averserstrasse zwischen Rofflaschlucht und Juf ist ein historischer Verkehrsweg, der 1895 erbaut und in den letzten Jahren wieder begehbar gemacht wurde. Los geht es im urigen Dorf Avers-Cresta mit seiner sehenswerten reformierten Kirche. Ein Stück spazierst du an der neuen Averserstrasse entlang, bis du links zum Juferrhein abbiegst.

    Auf einer romantischen Steinbrücke querst du den Gebirgsbach und wanderst anschließend durch den Wald. Die Alte Averserstrasse führt stetig sanft bergab und dabei stößt du mehrmals auf die neue Straße, die sich durch das Hochtal zieht. Entlang des Averser Rheins kommst du bei traditionellen Siedlungen mit teils über 400 Jahre alten Walserhäusern vorbei.

    Bei Innerferrera wird der Averser Rhein aufgestaut und du passierst ein Kraftwerk. In Ausserferrera erreichst du nach 16 Kilometern dein Ziel und nach einer Einkehr ins Gasthaus Edelweiss nimmst du den Bus zurück nach Avers-Cresta.

    Mittelschwer
    04:31
    14,4 km
    3,2 km/h
    870 m
    180 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Wanderung führt dich durch eines der schönsten Täler Graubündens – das Domleschg. Geprägt durch den Hinterrhein, ist es bekannt für sein mildes Klima und die mehr als 20 Burgen und Ruinen. Du startest an der Bushaltestelle in Scharans und wanderst auf flachen Wegen nach Almens mit seinen zwei Kirchen. Am Ortsausgang wird der Blick auf die Burgruine Neu-Süns frei, der du einen Besuch abstatten kannst.

    Vorbei am blauen Canovasee, in dem du dich abkühlen kannst, spazierst du in das Dorf Paspels. Auch hier triffst du auf Überreste der bewegten Vergangenheit des Domleschgtals: die Ruine Alt-Süns aus dem 12. Jahrhundert und das romantische Schloss Paspels. Tomils ist das letzte Dorf in der fruchtbaren Ebene, das du passierst, bevor es bergauf nach Scheid geht.

    Im Zickzack wanderst du abwechselnd durch schattige Waldstücke und über aussichtsreiche Wiesen. Nach 15 Kilometern erreichst du schließlich das sonnenverwöhnte Feldis mit seinen bekannten Walserhäusern. Von hier nimmst du entweder das Postauto oder die Seilbahn Rhäzüns-Feldis zurück ins Tal.

    Schwer
    18:24
    49,6 km
    2,7 km/h
    2 870 m
    2 870 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Rundtour Via Capricorn bringt dich dem Wappentier des Kantons Graubünden ganz nah: In drei Tagesetappen wanderst du durch eine unberührte, alpine Berglandschaft, in der eine Steinbock-Kolonie mit rund 350 Tieren lebt. Für die Begehung dieses Fernwanderweges wird Trittsicherheit und alpine Erfahrung vorausgesetzt.

    Der Startpunkt liegt im schönen Wergenstein, das du mit dem Bus oder dem Auto erreichst. Die erste Etappe bringt dich gleich zu Beginn in panoramareiche Höhen: Auf stetig ansteigenden Pfaden wanderst du durch die felsige Natur des Naturparks Beverin.

    Besondere Ausblicke erwarten dich am Tguma und am 2.605 Meter hohen Carnusapass, bevor du zum ersten Etappenziel, dem Glaspass, hinabsteigst. Von Juli bis Ende Oktober fährt an Wochenenden von Wergenstein bis zur Alp Anarosa der Bus Alpin Beverin – so kannst du die erste Etappe etwas verkürzen (busalpin.ch).

    Auf der zweiten Etappe, welche die kürzeste der Via Capricorn ist, wanderst du vom Glaspass durch eine idyllische Walser Kulturlandschaft nach Safien Platz hinab. Im Örtchen Camana kannst du das Heimatmuseum besuchen und die Nacht verbringst du im Berggasthof Turrahus.

    Am dritten Tag stehen nochmal einige Höhenmeter auf dem Programm: Vom Turrahus steigst du steil zum Beobachtungspunkt Farcletta hinauf, von dem aus du sehr gute Chancen hast, das imposante Steinwild in freier Wildbahn zu beobachten. Vom 2.659 Meter hohen Gipfel führt dich die Via Capricorn zum schimmernden Gebirgssee Lai Grand hinab und nach insgesamt 49 Kilometern bist du wieder zurück am Ausgangspunkt in Wergenstein.

    Hier findest du auch die einzelnen Etappen: komoot.de/collection/1120888/-via-capricorn-wanderparadies-viamala

    Schwer
    23:36
    70,7 km
    3,0 km/h
    2 270 m
    2 650 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf der grenzüberschreitenden Via Spluga wanderst du in vier Etappen auf den Spuren der abwechslungsreichen Geschichte und Kultur des Gebiets rund um den Splügenpass. Schon im Mittelalter trafen hier – auf der direkten Handelsroute von Süddeutschland in die Lombardei – die Schicksale der Rätoromanen, Walser und Lombarden aufeinander.

    Der 70 Kilometer lange Fernwanderweg startet im geschichtsreichen Ort Thusis in der Schweiz. Von dort geht es am Ufer des Hinterrheins entlang zur beeindruckenden Viamala Schlucht, deren Felswände bis zu 300 Meter hoch sind. Durch den Ort Reischen mit seinen zwei Burgruinen und durch schattige Wälder wanderst du nach Zillis, wo du die Nacht verbringst.

    Das Highlight der zweiten Etappe ist die unwegsame Rofflaschlucht, die sich wild und ungezähmt präsentiert. Außerdem durchquerst du urige Walserdörfer und erreichst schließlich im Passdorf Splügen dein zweites Etappenziel.

    Weiter führt die Route am Hüscherabach entlang von Splügen hinauf zum Splügenpass, über den die Grenze zu Italien verläuft. Vom 2.115 Meter hohen Pass gelangst du auf alten Saumpfaden an das Ufer des türkisen Lago di Monte Spluga. Anschließend erwartet dich die wildromantische und berüchtigte Cardinelloschlucht, bevor du in Isola dein Nachtquartier beziehst.

    Auf der letzten Etappe der Via Spluga marschierst du vom Fluss Liro begleitet durch das grüne Val San Giacomo. Du passierst malerische Dörfer mit mediterranem Flair und kommst schließlich im schönen Chiavenna an. Dort findest du nicht nur historische Bauten und sehenswerte Museen, sondern auch einen Anschluss ans italienische Bahnnetz.

    Hier findest du auch die einzelnen Etappen: komoot.de/collection/1120889/-via-spluga-wanderparadies-viamala

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Collection Statistik

  • Touren
    12
  • Distanz
    243 km
  • Zeit
    82:47 Std
  • Höhenmeter
    11 550 m

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