Schwäbische Alb

21 hochgehberge – aussichtsreich Wandern auf der Schwäbischen Alb

© hochgehberge/Foto: Angela Hammer

21 hochgehberge – aussichtsreich Wandern auf der Schwäbischen Alb

Wander-Collection von Schwäbische Alb

Hochgehen, um runterzukommen: Das ist das Motto der hochgehberge. Die Bewegung an der frischen Luft und der Kontakt zur Natur schenken dir Erholung ab dem ersten Schritt. Auf diesen Touren auf der Schwäbischen Alb steht das Naturerlebnis und nicht die sportliche Herausforderung im Vordergrund. So kannst du diese Wanderungen ganz gemütlich angehen und die wunderbare Landschaft, die von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgewiesen ist, ausgiebig genießen.

Dabei entdeckst du Schluchten und Täler, Wacholderheiden und Buchenwälder, Weinberge und Streuobstwiesen. Markante Felsen, Gipfel und Aussichtstürme sorgen entlang der Wege dafür, dass dein Blick in die Ferne schweifen kann – bei klarer Sicht sogar manchmal bis in die Schweizer Alpen. Besonders beeindruckend sind auch die steilen Abbrüche des Albtraufs, an dem du manchmal direkt an der Kante entlangwanderst.

Unterwegs erwartet dich eine Reihe besonderer Erlebnisse: Schlösser und Burgruinen öffnen dir ein Fenster in die Vergangenheit – darunter das märchenhafte Schloss Lichtenstein, die wehrhafte Festung Hohenneuffen sowie zahlreiche Ruinen. Der Blick geht aber nicht nur zurück in der Zeit, sondern auch unter die Erde: In der Nebelhöhle bestaunst du beeindruckende Tropfsteine und die Wimsener Höhle erkundest du zu Wasser mit einem Boot. So wird aus einer Wanderung ganz einfach ein vielseitiger Tagesausflug.

Vom abwechslungsreichen Spaziergang mit nur wenigen Kilometern bis zur ausgedehnten Wanderung ist die Auswahl groß. So ist für alle die richtige Tour dabei: vom Nachwuchs bis zu den Alteingewanderten. Diese Collection besteht nur aus Rundwanderungen, also hast du nie denselben Hin- und Rückweg und kannst so noch mehr von der Schwäbischen Alb entdecken.

Alle Routen dieser Collection sind vom Deutschen Wanderinstitut beziehungsweise vom Deutschen Wanderverband zertifiziert. Sie verlaufen möglichst wenig auf Asphalt und bringen dich mitten in die Natur. Um diese zu erhalten, sollen die Wanderwege gleichzeitig die Umwelt schützen und Pflanzen sowie Tieren ihren Lebensraum lassen. Ebenfalls zum Naturschutz – und auch zu deinem persönlichen Genuss – tragen die Erzeuger von regionalen Lebensmitteln bei. Auf deinen Wanderungen kommst du an Hof-Cafés, urigen Landgasthäusern und Bio-Restaurants vorbei. Lege eine Pause ein und lass dich mit regionalen Leckereien verwöhnen, denn Liebe geht bekanntlich durch den Magen – auch die Liebe zur Schwäbischen Alb.

Damit unsere traditionsreiche Kulturlandschaft auf der Schwäbischen Alb in all ihrer Schönheit erhalten bleibt, gibt es unseren Verhalteskodex „hochgehregelt”:
➤ Sei achtsam zur Natur
➤ Hilf mit, die Wege zu erhalten
➤ Respektiere die Tierwelt
➤ Lerne die Natur kennen
➤ Reise umweltfreundlich mit Bus und Bahn an
➤ Unterstütze die regionale, bäuerliche Landwirtschaft
Mehr Infos findest du unter hochgehberge.de/ruecksichtsvoll-unterwegs.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    04:16
    13,3 km
    3,1 km/h
    540 m
    550 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Jeder kennt das Sprichwort: „Das Beste kommt zum Schluss“. Nur nicht dieser Premiumwanderweg: Er bietet dir gleich mehrere grandiose Highlights. Direkt zu Beginn, während der gesamten Tour und, ja, auch am Ende.

    Dazu beginnst du am Startpunkt der Tour, dem Wanderparkplatz Hörnle, erst einmal in Richtung Süden zu wandern. Über einen breiten Waldweg erreichst du die Burg Teck, das erste Highlight deiner Wanderung. Wenn du möchtest, kannst du hier schon eine erste Pause einlegen und dir eine Erfrischung gönnen. Jedenfalls solltest du aber den Ausblick für eine Weile auf dich wirken lassen. Dann wanderst du ein Stück der Strecke zurück und anschließend entlang des Albtraufs in Richtung Gelber Felsen, der dir eine grandiose Sicht aufs Lenninger Tal eröffnet.

    Für eine Weile geht es bergab, dann über einen steilen Serpentinenpfad hinauf auf die Albhochfläche. Schilder führen dich zur mystisch im Wald gelegenen Ruine Rauber, bei der du dir nach dem anstrengenden Aufstieg definitiv eine Pause verdient hast. Wie praktisch, dass es hier auch einen Grillplatz gibt. Frisch gestärkt, wanderst du dann durch die einzigartige Flora und Fauna des Albrandes in Richtung Osten. Unterwegs triffst du auf einen der letzten aktiven, privaten Friedhöfe Baden-Württembergs und einen schönen Feldweg später auf das Mörike-Haus in Ochsenwang, in dem einst der deutsche Lyriker Eduard Mörike lebte. Auch das ein oder andere Gasthaus kommt dir unter, in das du für eine Rast einkehren kannst.

    Dann folgt bald auch schon der nächste Höhepunkt – der Felsvorsprung Breitenstein, der dir ein grandioses Panorama auf das Albvorland und die drei Kaiserberge eröffnet. Und von da an geht’s bergab: über den Nordrandweg bis zum Fuße der Schwäbischen Alb. Über einen Serpentinenweg durch den Wald wanderst du bis zum Ortsrand von Bissingen. Ein Highlight hat die Tour noch in petto: Folge der Beschilderung hinauf zum Hörnle, genieße die herrlichen Streuobstwiesen, die du dabei durchquerst und schenke deiner Tour mit dem traumhaften Panorama dort oben einen gebührenden Abschluss.

    Mittelschwer
    02:19
    7,22 km
    3,1 km/h
    300 m
    300 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Eine aussichtsreiche Burg, spannende Felsformationen und eine malerische Heidelandschaft erwarten dich auf dieser Wanderung bei Neuffen. Als Zuckerle obendrauf erkundest du auch noch die sonnenverwöhnten Weinhänge. Diese Runde entlang des Albtraufs richtet sich an sportliche Wanderer, die trittsicher auf schmalen Pfaden gehen.

    Mit dem Zug kommst du bequem zum Bahnhof in Neuffen. Von dort ist es nicht weit bis zum Einstieg der Wanderung. Von Anfang an geht es gleich richtig los: Durch den dichten Buchenwald steigst du über steile Hänge hinauf zur Burg Hohenneuffen. Sie thront isoliert auf einem Bergrücken und bietet so einen tollen Blick in mehrere Richtungen. Bis zum Stuttgarter Fernsehturm kannst du von den alten Gemäuern sehen.

    Anschließend wanderst du an der Kante des Albtraufs entlang. Du kommst an einem Startplatz für Gleitschirmflieger vorbei, von dem du einen schönen Blick zurück zur Burg werfen kannst. Dann erkundest du die sogenannten Höllenlöcher. Die tiefen Gräben sind Zeichen der Erosion im Gestein. Es geht steil bergab und du wendest dich wieder nach Norden. Hier am Fuße des Albtraufs wandelt sich die Landschaft fast mit jedem Schritt. Wo du aus dem Wald heraustrittst, öffnet sich die Neuffener Heide. Dann durchquerst du die Weinberge und findest schließlich zurück zum Ausgangspunkt.

    Tipp für Sommertage: Ganz in der Nähe liegt das Höhenfreibad von Neuffen, das dich zu einer Abkühlung einlädt.

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  • Mittelschwer
    03:32
    9,47 km
    2,7 km/h
    360 m
    360 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Spektakuläre Ausblicke von einem Turm und einem Felsen erwarten dich auf dieser Rundwanderung südlich von Pfullingen, die zu den sportlicheren der hochgehberge gehört. Gleich zu Beginn geht es knackig bergauf. Schnell wird dann die Steigung aber wieder moderater und du wanderst von Westen her den Schönberg hinauf. Dann wendest du dich nach Süden und folgst dem Weg immer durch den Wald bis zum Wackerstein, der mit einem Kreuz markiert ist. Einst gehörte diese Felskante zu einem Meeresriff – das ist heute kaum mehr vorstellbar. Hier kannst du erst einmal durchatmen und den Wahnsinnsausblick genießen.

    Dann steigst du nach Süden ab und verabschiedest dich mit einem schmalen Pfad auf einem felsigen Grat vom Wackerstein. Du querst einen steilen Hang und befindest dich dann wieder an einer Wegkreuzung, die du schon kennst. Dieses Mal wählst du den rechten Weg, der dich geradewegs zum Schönbergturm führt. Dieser wird von den Einheimischen mit einem Augenzwinkern „Onderhos“, also Unterhose genannt. Ganz oben von dem untypisch geformten Bauwerk hast du eine fantastische Aussicht.

    Am Fuß des Turms hat am Wochenende ein Kiosk geöffnet. Wenn du dich mit Selbstmitgebrachtem stärken möchtest, kannst du die Wiese mit Grillstelle und Sitzmöglichkeiten nutzen. Zurück zum Ausgangspunkt findest du nach einer ausgiebigen Rast in Richtung Norden. Der Weg führt dich über eine Wiese, auf die ein steiler Abstieg folgt, der durch Kehren etwas entschärft wird.

    Mittelschwer
    02:40
    6,33 km
    2,4 km/h
    180 m
    180 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    „Swigger“ hat nichts mit hippem Jugendslang zu tun, dabei handelt es sich um den Vornamen des IV. Herrschers von Gundelfingen aus dem 12. Jahrhundert. Der gut sechs Kilometer lange „Hochgehswiggert“ führt dich auf den Spuren des Herrschers durch das Naherholungsgebiet Großes Lautertal. Startpunkt der Tour ist am Wanderparkplatz Heiligental.

    Du wanderst über Wacholderheiden und auf gesäumten Wegen durch das malerische Tal der Lauter. Unterwegs kommst du an zahlreichen Liegewiesen, Einkehrmöglichkeiten und Grillstellen vorbei. Lass die Rundwanderung also ruhig entspannt angehen und gönne dir hier und da eine ausgiebige Pause.

    Unterwegs genießt du immer wieder herrliche Ausblicke auf die schöne Landschaft. Besonders aussichtsreich hast du es auf der Burg Derneck und der Ruine Hohengundelfingen. Lass dich von der Schönheit des Lautertals verzaubern. So wie das bestimmt schon Swigger früher gemacht hat.

    Mittelschwer
    02:58
    9,55 km
    3,2 km/h
    340 m
    330 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zwischen Neuffen und Beuren lädt diese ausgedehnte Wanderung zu schönen Stunden in der Natur ein. Alles, was du dafür brauchst, sind ein bisschen Kondition und Trittsicherheit. Dann steht dieser Runde zu schönen Ausblicken in einer abwechslungsreichen Kulturlandschaft nichts mehr im Wege. Unterwegs besuchst du die wehrhafte Burg Hohenneuffen, den Vulkanembryo Hohbölle und einen idyllischen Weiher.

    Die Route beginnt im Süden von Beuren am Friedhof. Du startest gen Westen und wanderst über eine Streuobstwiese am Ortsrand von Balzholz entlang. Dann tauchst du in den Wald ein und meisterst den steilen Anstieg zur Burg Hohenneuffen. Hier kannst du bei einer fantastischen Aussicht erstmal durchatmen.

    Dann steigst du ein kurzes Stück auf demselben Weg wieder ab und wanderst hinab zum Waldrand. Auf dem sogenannten Philosophenweg hast du eine herrliche Aussicht über Beuren und auch auf den Hohbölle. Viele Bänke und Holzliegen laden dazu ein, diesen Blicken ordentlich Zeit zu schenken. Sollten dir auch ein paar philosophische Gedanken kommen, findest du an einer der Sitzgelegenheiten ein Bankbuch, in das du dich eintragen kannst. Am Tobelweiher vorbei gelangst du schließlich wieder hinab ins Tal, wo du dir den Hohbölle noch einmal aus der Nähe ansehen kannst, bevor du durch die Wiesen zurück zum Ausgangspunkt schlenderst.

    Zur Entspannung bietet sich im Anschluss ein Besuch in der Panoramatherme von Beuren an.

    Schwer
    05:44
    14,6 km
    2,5 km/h
    300 m
    290 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Sich frei fühlen, wie ein Vogel. So lautet das Motto dieses Wanderweges. Mit seinen atemberaubenden Aussichten, etwa von den unzähligen unterwegs wartenden Aussichtspunkten oder dem Turm Hohe Warte, wird er dir Höhenflüge der besonderen Art bescheren. Für die nötige Bodenhaftung solltest du in Form von festem Schuhwerk aber dennoch sorgen.

    Auf geht’s am Parkplatz des Gestütshof St. Johann. Vorbei am Gasthof wanderst du dich erst einmal warm – mit einem ersten Anstieg rauf zur Hohen Warte. Dort oben thront auch ein Turm. Er ist frei zugänglich und eröffnet dir mit seiner stolzen Höhe von 23 Metern einen Ausblick der Extraklasse: weit über die Schwäbische Alb, hinab ins Ermstal mit seinen Streuobstwiesen und farbenfrohen Weinbergen. Bei gutem Wetter siehst du das Neckartal, bis zum Stuttgarter Fernsehturm und mit etwas Glück sogar die Alpen. Erfreu dich ruhig kurz daran. Danach geht es leicht bergab und vorbei am Fohlenhof St. Johann zum nächsten Aussichtspunkt und wenig später zu den spektakulären Höllenlöchern.

    Der Weg wird schattiger und führt durch dichtes Gehölz. Bis zum Rossfeld, wo sich die Landschaft öffnet und du einen traumhaften Weitblick über die Hochebene bis hin zu den Olgafelsen genießt. Über einen leichten Anstieg kommst du am Grünen Fels vorbei und lässt deinen Blick noch einmal über die Landschaft schweifen. Dann folgt der Endspurt – der Hans-Widmann-Weg bringt dich zurück nach St. Johann.

    Mittelschwer
    03:37
    10,9 km
    3,0 km/h
    200 m
    190 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Eine Route für Tagträumer: Diese wunderbare Rundwanderung führt an einer Tropfsteinhöhle und einem Märchenschloss vorbei; ganz zu schweigen von den sagenhaften Ausblicken und der verwunschenen Burgruine. Deshalb planst du am besten einen ganzen Tag ein, damit du genug Zeit hast, unterwegs alles zu entdecken. Außerdem gibt es reichlich Einkehrmöglichkeiten, wo du ausgiebig Pause machen kannst.

    Die Wanderung beginnt gleich neben Schloss Lichtenstein. So weißt du gleich, auf was du dich am Ende der Wanderung freuen kannst. Du wanderst nämlich zunächst nach Osten. Bei leichtem Auf und Ab geht es über weitläufige Wiesen und an einem Steinbruch vorbei. Anschließend wendest du dich nach Norden, wo du in einem Wald den Eingang zur Nebelhöhle findest. Da du sie ohne Führung besichtigen kannst, lässt sie sich ohne lange Wartezeiten in die Wanderung integrieren. Dafür packst du dir am besten etwas Warmes zum Überziehen ein.

    Nun bleibst du immer oberhalb des Hanges, der steil ins Tal hinabfällt. Es geht nach Westen zwischen lichten Bäumen hindurch und dann zum Aussichtspunkt Gießstein. Gleich darauf folgt der nächste schöne Blick vom Breitenstein. Von dort ist es nur noch ein guter Kilometer zurück zum Schloss Lichtenstein. Gehst du anschließend noch ein Stück weiter nach Osten, findest du dort den Vorgänger des Schlosses, die Ruine Alt-Lichtenstein. Hast du nun immer noch Energie übrig, kannst du im Hochseilgarten neben dem Schloss hoch hinaus klettern – und wenn du mehr Lust auf eine gemütliche Rast hast, kannst in der Schloßschenke einkehren.

    Mittelschwer
    03:06
    9,42 km
    3,0 km/h
    150 m
    150 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Wanderung greift ganz tief in die Schatzkiste der Natur: Dich erwarten malerische Täler, imposante Felsen und eine Höhle, die du zu Wasser entdecken kannst. Zu Recht ist diese Region als UNESCO-Biosphärenreservat geschützt. Nach der Wanderung kannst du die einzigartige Wimsener Höhle entdecken, die du mit einem Boot befährst.

    Vom Parkplatz der Wimsener Höhle wanderst du nach Norden durch das idyllische Tal. Bald kommst du an Schloss Ehrenfels vorbei, an dem du dich von außen erfreuen kannst. Es folgt ein traumhafter Abschnitt durch das Glastal: Der kristallklare Bach ist von mächtigen Felsen und lichtem Wald eingefasst. An einer Gabelung folgst du dem Schweiftal nach rechts und wanderst in einer Schlaufe an Hayingen vorbei. Hier hast du die Möglichkeit, einen Abstecher in die historische Altstadt einzufügen. Anschließend bringt dich der Weg zum Digelfeld, einer weitläufigen Wacholderheide.

    Dort, wo wieder der Wald beginnt, findest du einen großen Grillplatz, der sich für eine Pause anbietet. Dann setzt du deinen Weg im Glastal fort, das du nun von der Nordseite betrittst. Auf diesem Abschnitt sind die Felsen noch ein bisschen höher und beeindruckender. Der Talweg bringt dich wieder zum Ausgangspunkt der Wanderung. Nur wenige Meter weiter befindet sich der Eingang zur Wimsener Höhle – wo es auch ein Bio-Restaurant gibt – und die Biosphären-Infostelle Wimsener Mühle.

    Tipp für den Besuch der Wimsener Höhle: An gut besuchten Tagen kannst du dir die Wartezeit sparen, wenn du online reservierst unter tress-gastronomie.de/wimsener-hoehle/eintrittspreise.

    Mittelschwer
    03:13
    11,1 km
    3,5 km/h
    240 m
    250 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese wunderschöne Runde führt dich zu verwunschenen Burgruinen und herrlichen Aussichten im Lautertal. Als Appetithäppchen bringt dich gleich der erste Anstieg vom Wanderparkplatz Anhausen hinauf zur Ruine Maisenburg, die sich im Wald versteckt und dir von ihren alten Gemäuern schöne Blicke übers Tal schenkt.

    Weiter geht es zwischen Feldern, Wiesen und Wald hindurch zunächst nach Süden und dann nach Osten, wo du wieder auf das Lautertal triffst. Du steigst bergab zum Fluss, überquerst ihn und gewinnst auf der anderen Seite gleich wieder an Höhe. Hier oben thront die Burgruine Wartstein, die dir ebenfalls eine tolle Aussicht hinab zeigt. Ähnlich fantastisch ist der Blick vom nahe gelegenen Aussichtspunkt Gemsfels.

    Von dort gehst du wieder hinab ins Tal und lässt die Wanderung gemütlich ausklingen. Am Wegesrand wartet noch allerlei Zerstreuung: Ein kleiner Wasserfall, imposante Felsen und mysteriöse Löcher in den Steinwänden gestalten den Rest des Weges kurzweilig.

    Mittelschwer
    02:24
    9,03 km
    3,8 km/h
    90 m
    90 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Wanderung bei Nürtingen ist eine erholsame Runde mit wenigen Höhenmetern auf leicht begehbaren Wegen. Auch wenn es nicht hoch hinaus geht, kannst du unterwegs fantastische Blicke nach Südosten genießen, wo sich der Albtrauf am Horizont entlangzieht. Bei klarer Sicht können sich einige Burgen zeigen: rechts Hohenzollern, ziemlich geradeaus Hohenneuffen und weiter links dann Teck. Ganz links zeigen sich an solchen Tagen die Drei Kaiserberge.

    In Nürtingen gibt es einen Bahnhof; du kannst also bequem mit dem Zug anreisen. Am Anfang der Runde spazierst du durch den Galgenbergpark nach Norden, der dir bereits einige Ausblicke schenkt. Sobald du das Wohngebiet Oberensingen betrittst, wendest du dich nach links und folgst der Straße bis zu den Überresten eines 2.000 Jahre alten, römischen Gutshofs, einer sogenannten Villa Rustica. Hier kannst du die alten Gemäuer durchstreifen und die Aussicht über den Ort genießen.

    Anschließend wanderst du über Wiesen in einen Wald hinein. Wo du wieder zwischen den Bäumen hervortrittst, befindest du dich ganz in der Nähe der Alpakafarm Schaber, die geradeaus schon zu sehen ist. Unzählige der flauschigen Tiere grasen auf den Weiden ringsherum. Da kann man kaum ungerührt vorbeiwandern.

    Weiter geht es am Waldrand entlang. Links von dir erstrecken sich weitläufige Felder. In der Ferne zeigt sich der Albtrauf. Hier streifst du auch den Wildrosenlehrpfad und kannst dich zur richtigen Jahreszeit vom Duft der Blüten betören lassen. Dann biegst du ab nach Osten und spazierst auf einem Feldweg weiter zum Wengerthäusle, das zu einer kleinen Pause einlädt. Anschließend folgst du dem Weg geradeaus an den Feldern vorbei. Diese grobe Richtung behältst du bei, bis du wieder am Ausgangspunkt angelangt bist.

    Leicht
    01:50
    6,65 km
    3,6 km/h
    120 m
    120 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Wanderung kannst du auf vielen Ebenen genießen: Neben der Natur und den Aussichten kannst du dich auch an regionalen Leckereien erfreuen. Denn du kommst dort vorbei, wo sie ihren Ursprung haben. An Kirsch- und Apfelbäumen wachsen die Grundzutaten für Schnaps, Most und Gsälz – also Schwäbische Konfitüre.

    Möchtest du einen Blick in die Vergangenheit werfen, kannst du die Wanderung gut mit einem Besuch im Freilichtmuseum Beuren verbinden, denn dort beginnt die Runde. Am Museumsgelände vorbei gelangst du über einen Pfad auf einen Schotterweg. Hier wanderst du rechts weiter und hast gleich einen schönen Blick über die historischen Gebäude. Du wanderst zwischen Wiesen und Feldern bis zur Deponie Blumentobel. Hier kannst du einen Abstecher zum kleinen Tobelsee machen. An zwei Schutzhütten vorbei gelangst du zu einem Wald, an dem du mit Blick auf die Burg Hohenneuffen entlanggehst.

    Es geht kurz bergab und du findest dich zwischen dich zwischen Obstbäumen und einem kleinen Weinberg wieder. Schon fast zurück am Freilichtmuseum umgehst du linksherum den Engelberg, der zu den Vulkanschloten gehört, die vor mehreren Millionen Jahren auf der Schwäbischen Alb ausbrachen. Dabei eröffnen sich schöne Blicke zu den Burgen Teck und Hohenneuffen, dem Beurener Fels sowie den drei Kaiserbergen.

    Mittelschwer
    01:51
    4,82 km
    2,6 km/h
    220 m
    220 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Runde ist eine klassische Gipfelbesteigung für trittsichere Wanderer: einmal hoch und dann wieder runter. Auf der kurzen Strecke über schmale Pfade warten dabei einige Höhenmeter auf dich und es wird auch mal steil. Zur Belohnung gibt’s – auch ganz klassisch – eine fantastische Aussicht über das liebliche Albvorland und den markanten Albtrauf bis zum Schwarzwald. Mit etwas Glück ist die Sicht so klar, dass sie bis in die Schweizer Alpen reicht.

    Die Route beginnt am Schützenhaus von Gönningen, hinter dem direkt der Wald beginnt. Zunächst querst du die steilen Hänge nach Westen, um dann in mehreren Kehren zum Gipfel des Roßbergs aufzusteigen. Der ist zwar bewaldet, du hast aber trotzdem mehrere Möglichkeiten, die Aussicht zu genießen: Vom Quenstedt-Denkmal erkennst du deutlich den Albtrauf im Westen und vom Aussichtsturm ist der Blick in alle Richtungen unverstellt. Auf ein erfrischendes Getränk kannst du im Wanderheim einkehren.

    Bergab folgst du dem Weg auf der Ostseite, der ebenfalls größtenteils durch den Wald führt und teilweise recht steil ist. Oberhalb des Schützenheims hast du die Möglichkeit, deine Wanderung mit einem Nachmittag an der Grillstelle abzurunden.

    Mittelschwer
    03:47
    13,3 km
    3,5 km/h
    300 m
    310 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Wanderung ist abwechslungsreich und führt mit einigem Auf und Ab durch die schöne Landschaft bei Zwiefalten, das für sein barockes Münster bekannt ist. Unterwegs entdeckst du das herrliche Achtal sowie die Wimsener Höhle und kommst an zahlreichen Einkehrmöglichkeiten vorbei.

    Von der Rentalhalle führt dich der Weg durch das hübsche Rental zum Ortsteil Sonderbuch. Noch vor den ersten Häusern machst du aber schon wieder kehrt nach Westen. Hier kannst du gleich einen Abstecher zu einer kleinen Lourdesgrotte machen. Nun noch ein kurzes Stück zwischen Feldern hindurch und du bist beim Lorettohof, der etwa das erste Drittel der Strecke markiert. Hier hast du schon den längsten Aufstieg des Tages hinter dich gebracht und kannst dich mit ein paar Köstlichkeiten aus dem Holzofen belohnen.

    Weiter geht es durch den Wald hinab ins Tal zur Wimsener Höhle. Sie ist einzigartig in Deutschland, denn du steigst in ein Boot, um sie zu erkunden. Falls du die Höhle auf der Wanderung besuchen möchtest, ist eine gute Planung praktisch, damit du hier nicht lange warten musst. Deine Eintrittszeit kannst du online reservieren: tress-gastronomie.de/wimsener-hoehle/eintrittspreise. Hier bist du etwa auf der Hälfte der Wanderung angelangt und kannst in einem Bio-Restaurant einkehren.

    Anschließend wanderst du das Tal entlang nach Süden. Kurz bevor der Wald endet, steigst du rechts den Hang hinauf, um mit fantastischen Blicken oberhalb des Zwiefalter Achtals entlangzuwandern. Dann steigst du hinab nach Gossenzugen, von wo es nur noch ein Kilometer zurück nach Zwiefalten ist. Den schönen Abschluss der Wanderung bildet das barocke Münster des Ortes – und natürlich die schönen Einkehrmöglichkeiten wie die Brauereigaststätte Zwiefalter Klosterbräu oder den Biergarten „Bierhimmel”.

    Mittelschwer
    02:27
    6,09 km
    2,5 km/h
    140 m
    140 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Großteil dieser Wanderung ist eigentlich recht gemütlich. Nur gegen Ende hat es der Aufstieg zum Schachenberg ganz schön in sich: Ein schmaler Pfad führt steil den Hang hinauf und fordert Schwindelfreiheit sowie Trittsicherheit von seinen Begehern. Dabei darfst du dich auf den fantastischen Blick von oben freuen.

    Die Route startet am Wanderparkplatz Reichartsberg. Anfangs wanderst du ziemlich eben zwischen Wiesen und Feldern hindurch bis zum historischen Grenzstein, der einst Württemberg von Fürstenberg trennte. Weiter geht es noch ein Stück durch Felder, bis du zu einem Wald gelangst, durch den du hinab nach Bichishausen zum Fuß des Schachenbergs wanderst.

    Hier kommst du direkt am Bootshaus vorbei, wo du dich im Biergarten stärken und auch zu einer Kanufahrt auf der Lauter aufbrechen kannst – falls du einen abwechslungsreichen Tagesausflug machen willst. Hast du deine Energiereserven wieder aufgeladen, folgt schließlich der knackige Aufstieg: Ein steiler Pfad durch eine Wacholderheide bringt dich langsam hinauf zu einer phänomenalen Aussicht. Anschließend geht es nur noch leicht bergauf zurück zum Ausgangspunkt.

    Ist dir diese Tour zu kurz? Dann kannst du die Tour „hochgehbürzelt“ direkt anhängen: komoot.de/tour/312808870

    Mittelschwer
    01:39
    3,99 km
    2,4 km/h
    110 m
    110 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Hoch über dem Lautertal bei Gundelfingen liegt der herrliche Aussichtspunkt Bürzel. Aufregende Pfade oberhalb von steilen Hängen erwarten dich. Trittsichere Füße bringen dich zu fantastischen Blicken über Hügel und Burgruinen.

    Du startest am Wanderparkplatz Steighof, wo es einen Grillplatz gibt, an dem du deine Wanderung kulinarisch abschließen kannst. An der Gabelung wählst du den linken Weg und wanderst zunächst über die Alte Steige durch den Wald und dann auf einem Schotterweg durch die Weiden hinunter ins Tal. Unten an der Lauter angekommen, kannst du rechts am Hang einen Abstecher zu einem interessanten Höhlenhaus machen. Du folgst dem Lauf des Flusses nach Gundelfingen, wo du einkehren kannst. Oder du machst eine kleine Pause hinter der Holzbrücke und kühlst deine Füße im klaren Wasser der Lauter ab.

    Vorbei an dem Hügel, auf dem sehr prominent die Ruine Niedergundelfingen thront, steigst du im Wald wieder bergauf bis an die Kante des Lautertaltraufs. Dieser folgst du bis zum Aussichtspunkt Bürzel, wo du das Lautertal mit Gundelfingen und seinen zwei Ruinen noch einmal ausgiebig bestaunen kannst. Von dort ist es nur noch ein kurzes Stück zurück zum Ausgangspunkt.

    Möchtest du noch weiter wandern? Diese Tour lässt sich ganz einfach mit den Rundwegen „hochgehswiggert“ (komoot.de/tour/165617291) oder „hochgehgrenzt“ (komoot.de/tour/312730893) verbinden.

    Leicht
    01:32
    3,94 km
    2,6 km/h
    80 m
    80 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Viel Ursprünglichkeit auf kurzer Strecke: Diese Rundwanderung bei Münsingen führt auf naturbelassenen Wegen durch das Naturreservat auf dem Berg Beutenlay. Du entdeckst eine typische Wacholderheide, die von Schafen gepflegt wird, die Dreifelderwirtschaft und den Hutewald. Entlang des Weges gibt es viele Möglichkeiten zum Hinsetzen und auch zum Hinlegen.

    Los geht es am Wanderparkplatz Hofgut Hopfenburg, wo du deine Wanderung nachher auf dem weitläufigen Grillplatz abschließen kannst. Nach einem kurzen Stück zwischen Bäumen gelangst du schnell wieder auf freie Flur, die dir einen schönen Blick über die Landschaft und ins Heutal schenkt.

    Anschließend steigst du hinab bis zur Bahnlinie, der du nach rechts folgst, um einmal am Beutenlay vorbeizugehen. Auf der anderen Seite, kurz vor den ersten Häusern Münsingens, wanderst du dann wieder hinauf zum Aussichtspavillon. Kurz darauf erreichst du im Hutewald den höchsten Punkt der Wanderung und des Beutenlays. Von dort findest du schnell wieder hinab zum Ausgangspunkt.

    Im Anschluss kannst du noch einen Abstecher nach Münsingen machen und dort das Biosphärenzentrum besuchen, um noch mehr über die regionale Natur zu erfahren. Im Ort gibt es auch mehrere Möglichkeiten zur Einkehr.

    Mittelschwer
    02:32
    8,67 km
    3,4 km/h
    230 m
    240 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Rundwanderung bringt dir die Tiere und Pflanzen der Wacholderheide näher. Auf dem höchsten Punkt geht es dann auf einem Aussichtsturm noch höher hinaus, sodass du den Blick in alle Richtungen genießen kannst.

    Zu dieser Wanderung kommst du einfach und bequem von den Bahnhöfen in Offenhausen und Gomadingen. Reist du mit dem Zug an, steigst du am besten an der nördlichen Schleife in die Wanderung ein. Du kannst aber auch direkt am Wanderparkplatz südwestlich des Sternbergs losgehen. Von dort wanderst du schon bald über eine weitläufige Wacholderheide, wo sich der Forstweg auf der Wiese verliert und es auch eine Grillstelle gibt. Du nimmst nicht den kürzesten Weg, sondern gönnst dir eine große Kurve durch die herrliche Landschaft.

    Hier bist du dem Schönbergturm zwar schon ganz nah, entscheidest dich aber für eine weitere große Schleife nach Südosten durch Wacholderheide und Wald. Schließlich steigst du dann aber doch ganz nach oben auf den Schönberg. Bei klarer Sicht schenkt dir der Turm einen Blick, der bis zu den Alpen reicht. Nebenan im Wanderheim kannst du eine erfrischende Pause einlegen.

    Auf dem anschließenden Abstieg kommst du am Brünnele vorbei. Dass so hoch oben das Wasser aus dem Berg sprudelt, hat mit der vulkanischen Aktivität auf der Schwäbischen Alb vor Millionen von Jahren zu tun. Mit frischem Wasser im Gepäck machst du dich auf zum letzten Teil des Weges. Nun weißt du schon, wie der Hase läuft: Du nimmst nicht den direkten Weg, sondern machst noch eine Runde nach Norden. Dabei kannst du einen Abstecher zum Einkehren nach Gomadingen oder Offenhausen einfügen, bevor du zurück zum Ausgangspunkt wanderst.

    Mittelschwer
    02:19
    7,74 km
    3,3 km/h
    220 m
    230 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Name dieser Tour ist Programm, denn sie startet schon hochgelegen. Der Wanderparkplatz Baßgeige befindet sich nördlich von Erkenbrechtsweiler auf der Albhochfläche. Ein paar Höhenmeter kommen aber doch zusammen, denn du steigst unterwegs einmal ins Tal ab. Hauptsächlich wanderst du auf dieser Runde auf Waldpfaden, die trittsichere Füße verlangen.

    Vom Startpunkt geht es ohne viel Steigung zwischen den Bäumen hindurch zum ersten Höhepunkt der Tour: Vom Beurener Fels hast du einen phänomenalen Ausblick über die Traufhänge, den Hohenneuffen und das Albvorland. Ist das Wetter dir gut gesonnen, kannst du sogar bis zum Schwarzwald und in die Vogesen sehen. Direkt unter dir erstreckt sich der Ort Beuren mit den historischen Gebäuden des Freilichtmuseums. In diese Richtung steigst du anschließend auch ab. Du kannst dir also überlegen, ob du deinen Ausflug um einen Museumsbesuch erweitern möchtest.

    Dann wanderst du am unteren Waldrand entlang nach Osten, um dort wieder aufzusteigen und gleich den nächsten traumhaften Aussichtspunkt zu besuchen. Der Brucker Fels lädt mit einer Bank zur Pause mit Aussicht übers Lenniger Tal und zur Burg Teck ein. Von dort sind es nur noch eineinhalb Kilometer zurück zum Wanderparkplatz. Kurz davor kommst du noch an einer rekonstruierten Toranlage vorbei, die an eine keltische Siedlung erinnert. Überreste dieser wurden hier oben auf der Albhochfläche verteilt zwischen Erkenbrechtsweiler und Grabenstetten gefunden.

    Leicht
    01:33
    4,94 km
    3,2 km/h
    40 m
    40 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Rundwanderung auf der Albhochfläche oberhalb von Neuffen ist besonders erholsam, da kaum Höhenmeter zu überwinden sind. Dabei kannst du an schönen Aussichtspunkten neue Kraft tanken. Direkt vom Parkplatz Hochholz geht es gleich zum ersten tollen Blick über das Neuffener Tal. Dort steht eine große Skulptur einer Brille, durch deren Fassung du auch hindurchsehen kannst.

    Entlang der Albkante bewegst du dich dann nach Norden. Auf gemütlichen Wald- und Wiesenwegen wird es abwechslungsreich: Du kommst an den Höllenlöchern, tiefen Gräben direkt an der Albkante, vorbei. Gleich darauf kannst du rechts einen Abstecher zur Molach machen, dem Überbleibsel eines kleinen Vulkans. Wieder zurück am Hauptweg kommst du sogleich am Drachenfelsen vorbei. Bei den richtigen Bedingungen kannst du hier den Gleitschirmfliegern beim Start zuschauen. Außerdem hast du einen schönen Blick über Neuffen und zur Burg.

    Ein paar Meter weiter kannst du einen Abstecher zur Burg Hohenneuffen einschieben, wenn du möchtest. Sonst machst du nun eine Kurve über die Schanz – eine große Wiese, die einst zur Verteidigungsanlage der Burg gehörte – und wanderst dann langsam wieder zurück. Am Steinbruch vorbei folgst du ein Stück dem Astropfad. Dort, wo du auf die Straße triffst, liegt gegenüber das Grabhügelfeld am Burrenhof, das an die Zeiten erinnert, in denen die Kelten auf der Albhochfläche siedelten. Dort gibt es auch einen Gasthof.

    Leicht
    01:34
    5,77 km
    3,7 km/h
    90 m
    80 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese gemütliche Runde führt durch die Wälder südwestlich von Reutlingen. Unterwegs besuchst du an einem Wildgehege ein paar Waldbewohner und kommst am idyllischen Breitenbachsee vorbei. Ihren Namen hat die Route von den vielen hohen Bäumen, die hier stehen. Also ruhig auch mal den Blick nach oben wenden.

    Los geht es geradewegs in den Wald hinein. Bald schon kommst du am Naturtheater vorbei, dessen Freilichtbühne im Sommer bespielt wird. Vielleicht steht ja was Interessantes auf dem Programm? Dann beschreibt die Route eine Schlaufe und bringt dich zu dem Damwild, das hier in einem Gehege haust. Von hier kannst du anschließend einen Abstecher zum Restaurant Schützenhaus machen, das nur wenige Meter weiter liegt.

    Anschließend bahnst du dir deinen Weg durch den Wald und gelangst schließlich auf eine Wiese mit großzügigen Grillmöglichkeiten und einer Schutzhütte. Dann überquerst du eine hölzerne Brücke und bist sogleich am Breitenbachsee angekommen. Sein malerisches Ufer umwanderst du nun, wobei zahlreiche Bänke zu einer geruhsamen Pause einladen. Lass dir dabei ruhig Zeit, denn zurück ist es nicht mehr weit.

    Mittelschwer
    02:58
    9,27 km
    3,1 km/h
    100 m
    100 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf dieser herrlichen Rundwanderung lernst du das malerische Tiefental kennen und bist abwechslungsreich zwischen Wacholderheide und Wiesen, Wäldern und Feldern unterwegs. Dabei hast du nicht viele Höhenmeter zu überwinden und bist die meiste Zeit recht gemütlich auf breiten Wegen unterwegs, aber auch mal auf schmalen Pfaden, die Trittsicherheit erfordern.

    Du wanderst am Wanderparkplatz des Phäno-Pfads los, dem du auch sogleich ein Stück folgst und so auf den ersten Metern deiner Runde noch ein paar spannende Phänomene kennenlernen kannst. Dann wanderst du durch den Wald und über Felder weiter. Dabei kommst du den Orten Pfronstetten und Aichstetten zwar nah, bleibst aber in der Natur.

    Dann steigst du hinab ins Tiefental, das dich wieder zurück zum Ausgangspunkt bringt. Vielleicht begegnest du der Schafherde, die hier immer wieder weidet. In jedem Fall aber wirst du die beeindruckenden Felsen zu Gesicht bekommen, die aus Riffkalk bestehen. Dieses Gestein erinnert daran, dass die Region vor unvorstellbar langer Zeit einmal von Meer bedeckt war.

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Collection Statistik

  • Touren
    21
  • Distanz
    176 km
  • Zeit
    57:53 Std
  • Höhenmeter
    4 320 m

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