Sebastian Gliem

Durch die deutsche Toskana – Wandern auf dem AhrSteig

Anke DAV Solingen

Durch die deutsche Toskana – Wandern auf dem AhrSteig

Wander-Collection von Sebastian Gliem
5-11 Tage
3-6 Std / Tag
113 km
2 880 m
3 320 m

Deutsche Toskana? Ja, denn das Ahrtal bietet als nördlichstes Weinbaugebiet Deutschlands viel mediterranes Flair. Ob malerische Weinberge, schroffe Felsen oder idyllische Orte, all dies und mittendrin die sanft fließende Ahr lassen dich bei Sonnenschein geistig in Richtung Siena wandern. Und der AhrSteig ist die perfekte Möglichkeit, das Ahrtal von A bis Z zu erkunden.

Der AhrSteig startet an der Quelle der Ahr in Blankenheim und wird offiziell in sieben Etappen eingeteilt. Die Einteilung habe ich übernommen, da sie stimmig ist und an jedem Tag gute Übernachtungsmöglichkeiten bietet. Das Ziel am siebten Tag ist die Mündung der Ahr in den Rhein in Sinzig. Und dazwischen liegen wunderbare Tage in der "deutschen Toskana".

Der prämierte AhrSteig ist knapp 110 Kilometer lang, weshalb manchem sieben Etappen viel erscheinen mögen, aber glaub mir: Du bereust es nicht, wenn du dir diese Zeit nimmst und auch mal eine halbe Stunde mit deiner Brotzeit auf einer Bank sitzen und den Ausblick genießen kannst. Und das kommt nicht nur einmal während einer Etappe vor. Daher nimm dir ruhig Zeit, gehe den AhrSteig in den sieben Etappen und lasse den Abend mit einem Glas Ahrwein ausklingen. Denn verlaufen kannst du dich bei der Kombination von App und hervorragender Beschilderungen sowie nicht.

Der erste Tag fühlt sich noch sehr "eiflisch" an, doch von Tag zu Tag ändert sich die Landschaft und wenn du am letzten Tag in Sinzig am Rhein angekommen bist, wirst du überrascht sein, wie sich Natur, Landschaft und Ortschaften auf 85 Kilometern verändern können. Übernachten kannst du übrigens in allen Etappenorten, Gasthäuser oder Pensionen sind überall vorhanden. Und nach einem Abendessen empfehle ich dir immer noch einen kleinen Stadtspaziergang.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    03:27
    12,4 km
    3,6 km/h
    210 m
    230 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die erste Etappe des AhrSteigs ist perfekt zum Reinkommen und bringt dich auf elf Kilometern von Blankenheim nach Freilingen am Freilinger See. Solltest du per Zug anreisen und am Bahnhof Blankenheim (Wald) starten, hast du noch einmal zusätzliche fünf Kilometer vor dir, um nach Blankenheim zu gelangen. Falls du die Nacht aber schon in Blankenheim verbracht und vielleicht sogar in der Jugendherberge auf der Burg geschlafen hast, kannst du direkt zur Ahrquelle aufbrechen, ansonsten ist ein Blick auf die prächtige Burg ein toller Start - und natürlich ein Blick von der Burganlage hinaus auf das Ahrgebirge.

    Danach führt dich dein Weg aber zur skurrilen Ahrquelle - denn diese entspringt in den Kellergewölben eines alten Fachwerkhauses, worauf dich eine Tafel hinweist. Wenn du Lust hast, kannst du nun entweder deine Wanderung beginnen oder noch einen Abstecher in das Eifelmuseum machen, um ein bisschen Hintergrundwissen über die Region zu erhalten.

    Wie auch immer du dich entscheidest - du wirst Blankenheim irgendwann verlassen und dem Oberlauf der Ahr zum Schwanenweiher folgen. Während die Ahr dort "hindurchfließt", spazierst du lieber einmal um den Weiher herum und triffst auf der andere Seite wieder auf die noch als kleinen Bach dahinplätschernde Ahr. Folge einfach dem bestens ausgeschilderten AhrSteig, du kannst dich nicht verlaufen. Langsam wird es etwas steiler und du kannst auf verschiedenen Ruheorten entlang des Weges deine Blicke über die Eifel und das Ahrgebirge schweifen lassen. Besonders die großen Liegen und Bänke mit herrlichen Fernblicken wirst du nicht übersehen können und mehr Pausen einlegen, als du eigentlich geplant hast. Wenn du Lust hast, kannst du unterwegs einen kurzen Abstecher zum Viadukt Oberahreck machen - dort hast du vom Viadukt aus auf Holzbänken einen schönen Blick über die Ahr und das Ahrtal.

    Am Freilinger See angekommen, hast du nun die Wahl, ob du in Freilingen in einer Ferienwohnung oder in einer Hütte direkt am Freilinger See übernachten möchtest. Wenn du Badesachen dabei hast, kannst du im See auch schwimmen gehen oder auch einfach nur auf der Liegewiese entspannen.

    Mittelschwer
    03:44
    13,0 km
    3,5 km/h
    330 m
    250 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die zweite Etappe auf dem AhrSteig nenne ich gerne "Etappe der Blicke". Denn zwischen Freilingen und Aremberg wirst du reichlich davon genießen können. Die Ausblicke und Fernsichten sind die wirklichen Highlights der Etappe, die über freie Flächen und durch Naturschutzgebiete etwas ab von der Ahr führt.

    Du verlässt Freilingen und wirst bis zum Abschluss der Etappe keinen Ort mehr durchqueren – viel mehr Natur ist kaum möglich. Erst einmal wanderst du durch das Naturschutzgebiet Obere Ahr und kannst an mehreren Stellen noch einmal einen Blick auf Freilingen werfen, denn du bist bergauf unterwegs. Und bergauf bedeutet natürlich weite Blicke über das Ahrtal bis hin zur Nürburg. Und alle Blicke sind unverbaut, kein Haus steht deinen Blicken im Weg. Ganz toll ist die Aussicht vom Hühnerberg bei Lommersdorf - dort kannst auf einer gemütlichen Holzbank Platz nehmen und über die Nordeifel bis zur Hohen Acht, der höchsten Erhebung der Eifel, schauen.

    Anschließend durchquerst du das Naturschutzgebiet Westliches Ahrgebiet über kleine Waldpfade und entlang duftender Wiesen, triffst unterwegs auf das eine oder andere Wandersofa oder eine kleine Kapelle und merkst gar nicht, was du heute nicht gesehen hast: die Ahr!

    Die bekommst du aber morgen wieder zu Gesicht, heute hast du, bei Aremberg angekommen, die Möglichkeit, die zweite Etappe ausklingen zu lassen oder, was ich empfehle, noch ein letztes Highlight anzusteuern: hinauf zur Burgruine Aremberg! Ein letzter Anstieg und du bist oben auf dem Gipfel. Dort steht Burg Bremberg beziehungsweise, was von ihr erhalten ist und gepflegt wird. Eine ausführliche Infotafel füttert dich mit Informationen, bevor du den Rückweg antrittst und dich in Aremberg vielleicht in der Burgschänke mit einem Abendessen stärken wirst? Auf jeden Fall kannst du von der Sonnenterrasse aus noch einmal einen der schönsten Fernblicke des AhrSteigs genießen, der bis zur Nürburg reicht.

    Übernachten kannst du auch in Aremberg in einer Pension oder direkt in den Gästezimmern der Burgschänke.

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  • Schwer
    05:48
    19,6 km
    3,4 km/h
    450 m
    770 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die dritte Etappe des AhrSteigs führt dich von Aremberg hinab zur Ahr, die du dann stets an deiner Seite haben wirst. Die knapp 20 Kilometer lange Etappe verwöhnt dich diesmal aber nicht nur mit tollen Fernblicken, sondern hat noch weitere Highlights zu bieten.

    Wenn du gestern nicht mehr auf den Gipfel des Arembergs gewandert bist, hast du heute noch einmal die Gelegenheit, denn dein Weg führt dich unterhalb des Berges entlang. Ein kurzer Abstecher ist daher noch möglich. Ansonsten darfst du dich erst einmal an der absteigenden Route erfreuen und natürlich auch weiter das Ahr-Panorama in dich aufsaugen. Recht steil bergab geht es teilweise, bis du Eichenbach erreichst und dich ab jetzt langsam wieder der Ahr näherst.

    Bei deinem Abstieg in Richtung Fuchshofen kannst du sie schon erblicken und beim kleinen Weiler Streitenau überquerst du den inzwischen schon breiteren Strom. Und auch der Weg ändert sich nun – er wird schroffer und schmaler, die Hänge steiler. Die vorherige Etappe scheint ganz weit weg zu sein. Es geht auf und ab entlang von Sandsteinwänden der Schulder Hardt und in Schuld angekommen, kannst du dich von diesem wirklichen coolen Abschnitt der Etappe am Wanderrastplatz an der Ahrbrücke erholen – der Tisch ist übrigens ein alter Mühlstein!

    Dein nächstes Ziel ist die Spicher Ley, ein beeindruckendes Felsmassiv, das du über einen ursprünglichen und rustikalen Pfad erreichst. Natürlich wirst du auch hier mit tollen Blicken von der Aussichtskanzel belohnt, dein Blick schweift über Schuld bis zum Start der Etappe, dem Aremberg. Auf dem letzten Abschnitt der Etappe nach Insul folgst du dem auch hier top ausgeschilderten Weg über Feld, Wald und Wiese. Unterwegs kommst du noch am Prümer Tor vorbei, einer Felswand mit einem etwas breiteren Einschnitt.

    In Insul angekommen, hast du wieder mehrere Übernachtungsmöglichkeiten direkt im Ort.

    Schwer
    05:23
    18,1 km
    3,4 km/h
    540 m
    580 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die vierte Etappe des AhrSteigs führt dich heute wieder bergauf und serviert dir gewohnt herrliche Blicke ins Tal und in die Ferne, aber auch steile Anstiege und am Ende in Richtung Kreuzberg das genaue Gegenteil.

    Doch erst einmal erwartet dich ein knackiger Anstieg in Richtung Sierscheid, der aber auch im Sommer sehr angenehm zu gehen ist, denn das Blätterdach des Waldes spendet stets Schatten. Wenn du magst, kannst du den Weg bei Sierscheid kurz verlassen und mal einen Blick in das kleine Örtchen werfen, du wirst überrascht sein!

    Kurz nach Sierscheid erreichst du einen der spektakulärsten Ausblicke des AhrSteigs - die Dümpelhardt. Du kannst in alle Himmelsrichtungen sehen, unter anderem die Hohe Acht, den Aremberg und den Fernsehturm Cassel. Für ein Erinnerungsfoto mit Ahrtal-Panorama steht sogar ein Bilderrahmen neben der Relaxliege bereit. Es war übrigens nicht der letzte Bilderrahmen, den du auf dieser Etappe finden wirst!

    Nun geht es wieder bergab in Richtung Liers, du wirst den Ort aber nicht erreichen, bis zum nächsten Ortsdurchgang hast du noch einige Kilometer Wälder und Wiesen vor dir.

    Fast stetig bergauf erreichst du nach einigen Kilometern Lind und die Linder Höhe. Ich muss es eigentlich kaum erwähnen, aber auch hier bietet sich dir ein atemberaubender Rundumblick über das Ahrtal. Du umrundest Lind und kommst bei an der kleinen Krippenkapelle vorbei. Danach tauchst du in das waldreiche Kotzbergmassiv mit urigen Waldpfaden ein.

    Und dann geht es hinunter zur Ahr, genauer gesagt nach Kreuzberg. Wenn die Sonne scheint, glaubst du bei dem Blick über die Weinberge kaum, dass du eigentlich durch die Eifel wanderst, sondern dass du viele hundert Kilometer weiter südlich sein musst.

    In Kreuzberg hast du einen guten Blick auf die Burg Kreuzberg, die über dem Ort thront, und natürlich findest du auch hier Übernachtungsmöglichkeiten.

    Schwer
    05:35
    17,3 km
    3,1 km/h
    580 m
    640 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die fünfte Etappe des AhrSteigs ist für mich die schönste der sieben Abschnitte. Du kannst dich auf tolle Blicke über die Weinberge freuen, die du dir auf großteils naturbelassenen Pfaden erwanderst.

    Die knapp 18 Kilometer startest du mit einem Anstieg hoch zum Lindenberg. Hier kannst du dich noch einmal umdrehen und die Burg Kreuzberg aus der anderen Richtung als auf der vorherigen Etappe bestaunen. Du umrundest auf der Anhöhe Altenburg und befindest dich dabei in einer engen Schleife der Ahr. Hier bietet dir der AhrSteig ein besonderes Highlight – das Teufelsloch. Das Teufelsloch befindet sich in einer schroffen Felslandschaft und bietet ein tolles Fotomotiv und natürlich einen prächtigen Ausblick.

    Du wanderst weiter in Richtung Ahrschleife bei Altenahr, wo Burg Are über der Stadt thront. Wenn du Lust hast, kannst du dir die Stadt ansehen und einen Spaziergang zur Burg machen, beides lohnt sich. An der Ahr befinden sich übrigens mehrere Restaurants und Cafes mit "Ahr-Terrasse", falls du also eine Kuchenpause machen möchtest – einen schöneren Ort dafür wirst du schwer finden!

    Nachdem du Altenahr verlassen hast, wartet der nächste Teufel auf dich – die Teufelsley möchte erklommen werden! Du kannst oben angekommen an der Teufelsley vorbeiwandern oder den Trail nehmen, der für alpines Wanderfeeling in der Eifel sorgt. Nach der Teufelsley führt dich der Weg erst einmal wieder abwärts und sorgt für einen schönen Blick über Mayschoss. Entlang der Saffenburgruine hast du bald Rech und die Ahr erreicht, wo du erst einmal entspannt und flach entlang des Ufers weitergehen kannst.

    Doch sobald du die Ahr vor Dernau wieder verlässt, heißt es wieder "Bergsteigen", denn der Krausberg wartet! Über eine Hohlweg und einen felsigen Steig erreichst du das Wahrzeichen Dernaus mit einem sagenhaften Blick bis weit über das Ahrtal hinaus.

    Auch der Abschnitt hinunter nach Walporzheim ist grandios. Aussichten, Serpentinen mit engen Trails, der Weg wird dir definitiv Spaß machen. Entlang eines schmalen Pfades näherst du dich nun deinem Tagesziel Walporzheim mit Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants und gutem Wein zum Abschluss der "Königsetappe" des AhrSteigs.

    Mittelschwer
    03:28
    12,1 km
    3,5 km/h
    290 m
    310 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die sechste Etappe des AhrSteigs von Walporzheim nach Bad Neuenahr ist mit zwölf Kilometern nicht allzu lang, aber bietet dir aufgrund der Kürze die Möglichkeit, auch mal den Weg zu verlassen. Ich lege dir zum Beispiel einen Abstecher in die Altstadt Ahrweilers ans Herz, die sich wirklich sehen lassen kann. Mit ihren Fachwerkhäusern und der mittelalterlichen Wehranlage ist sie auf jeden Fall einen Besuch wert! Ebenso sind die Römervilla und die Dokumentationsstätte Regierungsbunker höchst interessant – aber vielleicht möchtest du ja noch einmal wiederkommen und dir ein paar Kleinigkeiten aufheben, wie den auf der gegenüberliegenden Seite der Ahr gelegenen Rotweinwanderweg!

    Der AhrSteig selbst führt dich hinein in die Weinberge der Ahr. Kleine, verschlungene Pfade entlang des Wingsbach im Maibachtal mit kleinen Brücken säumen deinen Weg dorthin. Auf und ab verläuft der Weg und führt dich zur Lourdeskapelle, die versteckt im Wald liegt. Dein Weg für dich anschließend wieder in Blickrichtung Ahrweiler und Bad Neuenahr - beide Orte kannst du von hier oben bestens überblicken und gleichzeitig die Weinreben aus der Nähe begutachten (nur mit den Augen!).

    Ein letzter sanfter Anstieg steht dir nun noch bevor und wenn du keine Höhenangst hast, solltest du dem Waldkletterpark Bad Neuenahr einen Besuch abstatten. Bergab folgst du einfach dem AhrSteig am Klarissenkloster vorbei, bis du an der Maria-Hilf-Brücke die Ahr überquerst. Entlang der Ahr kannst du ja einmal an die erste Etappe und die Ahrquelle denken – und wie aus diesem Rinnsal dieser prächtige kleine Fluss wurde.

    In Bad Neuenahr angekommen, kannst du vor deiner abendlichen Rast durch einen der schönen Parks flanieren und dir die Stadt ansehen. Die alten Gebäude aus einer früheren Epoche sind auch heute noch eindrucksvoll und zeigen den Glanz vergangener Tage. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in der Stadt mehr als ausreichend, auch gute Restaurants findest du und natürlich die eine oder andere Weinstube mit einem lokalen Tropfen

    Schwer
    06:03
    21,0 km
    3,5 km/h
    500 m
    540 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die siebte und letzte Etappe des AhrSteigs zeigt dir noch einmal die ganze Schönheit der Region, bevor du dich in Sinzig bei der Mündung in den Rhein von deiner fließenden Begleitung verabschiedest.

    Aber erst einmal geht es hinauf auf den Neuenahrer Berg, der dir einen Blick bis ins Siebengebirge bietet – und natürlich eine famose Aussicht auf die Kurstadt. Der Anstieg zum Berg und der Abstieg in Richtung Heimersheim sind teilweise steil, aber sehr gut zu laufen. Vorher geht es aber noch einmal ruppig über kleine Serpentinen hinauf, bevor du wieder bergab durch Streuobstwiesen und Kornfelder Heimersheim erreichst.

    Das nächste Ziel ist der kleine Ort Ehlingen, von wo aus du durch die Weinberge und am Weinlokal Winzerhäuschen vorbei in Richtung Sinzig wanderst. Unterwegs triffst du dabei auf den Feltenturm mit seinem Viertälerblick über das Rheintal, Ahrtal, Hellenbachtal und Harbachtal, auch Sinzig kannst du von hier oben gut erkennen.

    Und nun heißt es für dich: ein letztes Mal bergab. Sinzig wartet und bietet dir neben der Mündung auch ein wunderschönes Schloss mit einem gepflegten Park. Schau dich ruhig um und verzöger den Abschied, aber irgendwann wird es soweit sein und du erreichst entlang der Ahr ihre Mündung in den Rhein.

    In Sinzig kannst du natürlich auch übernachten oder du gehst zum Bahnhof, um mit dem Zug in Richtung Köln/Bonn oder Mainz in Richtung Heimat aufzubrechen.

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Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    113 km
  • Zeit
    33:27 Std
  • Höhenmeter
    2 880 m3 320 m

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Durch die deutsche Toskana – Wandern auf dem AhrSteig