Nadine

Felsriesen & Almwiesen – entdecke den Kalkalpenweg

Margit

Felsriesen & Almwiesen – entdecke den Kalkalpenweg

Wander-Collection von Nadine
9-19 Tage
3-6 Std / Tag
171 km
8 160 m
7 650 m

Entdecke den Reichtum des Nationalparks Kalkalpen: Helle Felsriesen, die über grünen und teils mit Alpenblumen bedeckten Almen thronen, Moorgebiete mit seltener Flora und Fauna, steile Auf- und Abstiege mit unvergesslichen Panoramen – all das erlebst du auf mehr als 170 Kilometern, mehr als 8.000 Höhenmetern und elf Etappen auf dem Kalkalpenweg.

Du wanderst zu den schönsten Highlights im und um den Nationalpark Kalkalpen. Der Kalkalpenweg verbindet das Ennstal von Reichraming mit dem Toten Gebirge bei Hinterstoder. Dabei führt der Weitwanderweg über das Sengsengebirge nach Windischgarsten und über Spital am Pyhrn auf die Wurzeralm. Von dort geht es schließlich über Hinterstoder und den Flötzersteig nach Sankt Pankraz.

Auf verschiedenen Themenwegen tauchst du in die Erdzeitgeschichte der Region ein und erfährst auf Infotafeln alles Wissenswerte über die Entstehung der mächtigen Kalkberge. Auf sanften Waldwegen, felsigen Steigen und vorbei an mystischen Seen erlebst du mit jedem Schritt pure Natur und Erholung. Zudem wandelst du auf den Spuren der Trift, die damals dazu diente, Holz ins Tal zu transportieren. Zahlreiche Rastplätze und Einkehrmöglichkeiten laden dich immer wieder auf deiner Tour ein, innezuhalten, lecker zu speisen und einfach zu entspannen.

Jede der Etappen endet entweder an einer Berg- beziehungsweise Almhütte oder in einer Ortschaft mit zahlreichen Unterbringungsmöglichkeiten. Ich empfehle dir, deine Unterkünfte im Voraus zu buchen, damit garantiert ein gemütlicher Schlafplatz für dich reserviert ist. Sowohl der Anfangspunkt in Enns als auch der Endpunkt in Sankt Pankraz ist mit dem Bahnnetz verbunden.

Einige der Etappen kannst du auch problemlos mit der Seilbahn abkürzen, um entweder Höhenmeter im Auf- oder Abstieg zu sparen. Darauf weise ich aber in jeder Tour nochmal hin. Teilweise musst du recht viel Strecke und Höhe meistern. Eine gute Fitness und Trittsicherheit sind bei dieser Weitwanderung unerlässlich. Wanderstöcke, Sonnenschutz und genügend Trinkwasser sind empfehlenswert. Die Etappen kannst du auch beliebig kombinieren – oder einfach eine Etappe als Tagestour begehen. Freu dich auf unvergessliche Tage im Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich!

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    06:05
    17,2 km
    2,8 km/h
    1 290 m
    250 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die erste Etappe auf deinem Fernwander-Abenteuer Kalkalpenweg startet entspannt am Bahnhof in Großraming. Dein heutiges Tagesziel ist die gemütliche Ennser Hütte, die du nach sportlichen 17,2 Kilometern und 1.290 Höhenmetern erreichst. Ansteigend über Wiesen und Wälder wanderst du zunächst bis zum Parkplatz Bamacher.

    Weiter geht es auf dem Waldweg etwas steiler bergauf bis zu einer Forststraße. Nun heißt es kurz Zähne zusammenbeißen, weil es hier ein kurzes Stück richtig steil wird. Bald erreichst du einen ersten Aussichtspunkt: den 837 Meter hohen Rotstein. Lass deinen Blick kurz über das Tal schweifen und gönn dir eine Rast. Mehr als 500 Höhenmeter liegen noch vor dir. Der letzte Anstieg führt in Serpentinen durch den Wald, bis du die Ennser Hütte schon durch die Bäume erkennen kannst – das erste Etappenziel ist bald erreicht.

    Von hier hast du einen traumhaften Panoramablick auf die Haller Mauern, das Reichraminger Hintergebirge und das Sengsengebirge bis hin zum Toten Gebirge und das Alpenvorland. Wie wäre es noch mit einem Abstecher zum Sonnenuntergang auf den 1.513 Meter hohen Almkogel? Für den Aufstieg müsstest du deine müden Beine nochmal 45 Minuten motivieren. Dein leckeres Abendessen auf der Hütte hast du dir in jedem Fall verdient.

    Schwer
    07:38
    22,0 km
    2,9 km/h
    940 m
    1 200 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die zweite Etappe führt dich von der Ennser Hütte über den Gamsstein zur Gschwendt-Alm und weiter über Brunnbach auf die Anlaufalm im Nationalpark Kalkalpen. Nach einem kräftigenden Frühstück geht es an der Ennser Hütte auf dem Danzersteig in Richtung Gamsstein los. Unterhalb des Gamsstein beginnt der erste Aufstieg für heute. In Serpentinen geht es etwa eine halbe Stunde steil durch den Wald bergauf, zum Ende hin auch mit Seilversicherung.

    Einmal kurz durchschnaufen und den Blick schweifen lassen: Vor dir eröffnet sich ein herrliches Panorama auf das Reichraminger Hintergebirge, das Sengsengebirge, die Haller Mauern, die Gesäuseberge und auf der anderen Seite zum Schieferstein, ins Alpenvorland und bis weit nach Niederösterreich hinein.

    Weiter geht es hinunter auf eine Almweide, auf der sich die 300 Jahre alte Gschwendtalm auf 954 Metern befindet. Du hast schon Hunger? Dann gönn dir hier Dampfnudeln oder den Schweinsbraten vom Holzofen. Leichten Schrittes geht es nun weiter bergab, bis du in der kleinen Ortschaft Brunnbach ankommst. Schau dich ruhig kurz im Ort um. Die denkmalgeschützte Kirche ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Nach etwa drei weiteren Kilometern ist Halbzeit auf deiner Tour – und es geht wieder bergauf.

    Leicht ansteigend wanderst du strammen Schrittes bis zu deinem heutigen Ziel – die Anlaufalm. Einige Hundert Meter vor der Alm könntest du noch einen Abstecher auf den 1.157 Meter hohen Hochkogel wagen. Der Umweg kostet dich nur etwa 20 Minuten und offenbart dir ein weiteres Mal herrliche Ausblicke. Zufrieden und glücklich machst du es dir anschließend auf der Alm gemütlich.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

  • Mittelschwer
    04:57
    15,5 km
    3,1 km/h
    660 m
    550 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der dritten Etappe wird es historisch, denn es geht tief in den Nationalpark Kalkalpen hinein und du wanderst auf den Spuren der ehemaligen Triftwirtschaft. Dein Tagesziel ist nach nur 15,5 Kilometern und 660 Höhenmetern die gemütliche Ebenforstalm. Unterwegs kannst du heute auch mal ein wenig entspannen – Zeit hast du dafür auf jeden Fall. Entlang des Großen Baches wanderst du gemütlich auf dem Hintergebirgsradweg bachabwärts bis zur Großen Klaushütte auf 488 Meter Höhe. Die Große Klaushütte war einst Quartier der Holzknechte im Hintergebirge und ist heute eine beliebte Einkehrmöglichkeit.

    Nach der Stärkung in der Großen Klaushütte erreichst du nach wenigen Gehminuten einen Tunnel. Links vor dem Tunnel geht es zur „Kleinen Klaushütte“, von wo du auch einen Blick auf die ehemalige Große Klause werfen kannst. Gleich nach dem Tunnel führen ein paar Stufen zur ehemaligen Großen Klause hinunter. Seit dem Mittelalter wurde das Holz aus dem Hintergebirge mit Hilfe der Holztrift auf den Flüssen bis nach Reichraming gebracht. An verschiedenen Punkten wurden Holzklausen (Stauwerke) errichtet und mit dem Schmelzwasser im Frühjahr wurde dann das Holz getriftet.

    Nun geht es durch einen zweiten Tunnel weiter bachabwärts, bis du auf den Begsteigersteig stetig ansteigend zur Ebenforstalm, deinem Tagesziel, wanderst. Vor der Hütte erwartet dich aber noch der Themenweg „Wollgras, Alm und Wasserschwinde“, auf dem du die Besonderheiten der Almlandschaft entdecken kannst. Auf einem Holzsteg wanderst du direkt über dem Wald- und Almboden und kannst im späten Frühjahr Trollblumen, Torfmoose, Wollgras, Sonnentau und verschiedenste Orchideen wie breitblättriges Knabenkraut, Mücken-Händelwurz und Fuchs-Knabenkraut entdecken. Glücklich und zufrieden beziehst du dein Zimmer auf der Alm und träumst schon von der nächsten Etappe.

    Schwer
    06:26
    19,0 km
    3,0 km/h
    670 m
    1 150 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die vierte Etappe führt von der Ebenforstalm im Nationalpark Kalkalpen über den Bodinggraben und Steyrsteg zum Wurbauerkogel und nach Windischgarsten. Die Tour hat es in sich: Mit 25,7 Kilometern und mehr als 1.300 Höhenmetern ist sie eine der längeren Etappen der Tour. Zunächst geht es durch dichten Wald in die kleine Siedlung Bodinggraben in einer Höhe von 641 Metern. Hier triffst du auch auf die Jägeralm für eine erste Einkehr. Nach zehn Kilometern tut ein erfrischender Holundersaft gespritzt wahre Wunder.

    Nun wird es zunehmend alpiner. Das Tal verengt sich, die Bergflanken werden steiler und felsiger. Bald befindest du dich in der Schlucht der Krummen Steyrling, eines der schönsten Durchbruchstäler im voralpinen Raum mitten im Nationalpark Kalkalpen. Wenig später triffst du auf hohe Betonmauern – einem Relikt aus den 1960er Jahren, als hier ein Kraftwerksspeicher entstehen sollte. Das Projekt wurde nie zu Ende geführt.

    Du lässt die Betonwände hinter dir und der Talgrund weitet sich ein wenig. Glasklare Wassertümpel laden zum erfrischenden Baden ein. Du überquerst kurz darauf eine Betonbrücke und erreichst den Nationalpark Campingplatz Steyrsteg. Im Frühling und Sommer verwandelt die Alpenflora den Talgrund in ein buntes Blütenmeer. Du kannst Trollblumen, Türkenbund und rotes Kohlröserl begutachten.

    Einen ersten Ausblick auf das Windischgarstnertal erhältst du auf der Kuppe des Kleinerberges auf 1.287 Meter Höhe, den du über den Leitersteig erreichst. Für das spektakuläre Panorama lohnen sich die Extrameter: Ennstaler Alpen, Teile der Niederen Tauern, Warscheneck- und Prielgruppe, Höllengebirge, Kasberg, Traunstein, Sengsengebirge, Hintergebirge und Hengstpassgebiet.

    Weiter geht es zum Nationalpark Panoramaturm. Vom Turm aus hast du einen Blick auf 21 Zweitausender. Falls deine Knie hier schon schlapp machen, kannst du entweder mit dem Sessellift oder der Sommerrodelbahn nach Windischgarsten abkürzen. Alle anderen machen sich nun an den Abstieg. Im Ort angekommen, kannst du dich auf eine schöne Brotzeit, ein kühles Getränk und ganz viel Entspannung freuen.

    Mittelschwer
    03:42
    10,8 km
    2,9 km/h
    740 m
    10 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die fünfte Etappe ist mit knapp elf Kilometern und 740 Höhenmetern ein angenehmer Spaziergang im Vergleich zum Vortag. Von Windischgarsten wanderst du nach Spital am Pyhrn und weiter auf die Gowilalm. Nach nur wenigen hundert Metern solltest du kurz stehen bleiben und dich umblicken: An diesem Punkt genießt du einen besonderen Panoramablick auf Windischgarsten und die schöne Bergkulisse dahinter.

    Weiter geht es entlang eines aufgeregt sprudelnden Baches zum Talgrund des Fraitgrabens. Auf dem Forstweg taleinwärts erreichst du bald die Ramitscheder Mühle. Weiter bachaufwärts gelangst du dann zum Haus Stanglmühle und später zur Dansbacher Kapelle. Danach erreichst du Oberweng, ein beliebter Ausgangsort für Wanderungen. Falls dir schon nach einer Einkehr ist, dann empfiehlt sich eine Rast in der Jausnstub'n Singerskogel. Gestärkt geht es weiter über Almwege und Forststraßen.

    Kurz vor deinem Tagesziel genieße noch einmal einen herrlichen Panoramablick. Wenig später gelangst du an der Gowilalm an. Spätestens hier kannst du nochmals einen Prachtblick auf den weiten Talraum des Garstnertales und die umliegende Bergwelt erhaschen. Da deine Wanderung heute relativ kurz war, hast du nun noch genügend Zeit, die Sonnenterrasse zu genießen, einen Kaiserschmarrn zu essen und entweder einfach nur zu dösen – oder ein Buch zu lesen. Heute heißt es Kräfte sammeln, um morgen mit neuem Elan die sechste Etappe in Angriff zu nehmen.

    Mittelschwer
    04:06
    10,9 km
    2,6 km/h
    320 m
    1 030 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Hoch hinaus und tief hinunter! Der sechste Tag führt von der aussichtsreichen Gowilalm über die Dr. Vogelgesang-Klamm in den Stiftsort Spital am Pyhrn. Nach einem ausgiebigen Frühstück startest du mit Blick auf das mächtige Bergmassiv und wanderst hinunter in den Holzeralmboden. Weiter geht es zur Hofalmhütte auf 1.305 Meter Höhe. Die Hütte liegt auf der Westseite des Großer Pyhrgas und lädt zu einer ersten Rast ein. Auf der verhältnismäßig kurzen Tour bist du immerhin schon auf der Hälfte angelangt.

    Ab der Hofalmhütte geht es südlich hinauf zum Hofalmsattel auf 1.400 Meter. Weiter geht es durch Wald und Weidegelände am Südhang des Großen Pyhrgas mit teils schönen Ausblicken Richtung Gesäuseberge und Bosruck zum Rohrauerhaus am Pyhrgasgatterl. Nachdem du auch noch die Bosruckhütte hinter dir gelassen hast, geht es weiter talabwärts. Hier wartet ein besonderes Naturschauspiel auf dich.

    Du wanderst durch die wildromantische, wasserdurchtoste Dr. Vogelgesang-Klamm. Sie ist etwa eineinhalb Kilometer lang. Auf Holzstegen gehst du direkt am Wasser entlang und kannst die Gischt auf deiner Haut spüren. Vor allem an heißen Tagen eine angenehme Erfrischung. Trotzdem ist ein wenig Vorsicht geboten, weil die Holzbohlen glatt sein können. Unten gehst du am Mauthäuschen vorbei und kommst bachabwärts an einem E-Werk und an den Häusern des Ortsteiles Grünau vorbei, bis du im Ortszentrum von Spital am Pyhrn ankommst. Deinen Nachmittag und Abend kannst du mit Sightseeing und Eis essen verbringen.

    Schwer
    05:08
    14,3 km
    2,8 km/h
    1 050 m
    210 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der siebten Etappe zieht es wieder etwas an. Mehr als 1.000 Höhenmeter stehen heute auf dem Programm – die du auch gekonnt um 600 Höhenmeter abkürzen kannst. Du wanderst von Spital am Pyhrn über das höchstgelegene Hoch- und Niedermoor der nördlichen Kalkalpen auf der Wurzeralm bis zur Dümlerhütte.

    Nach einem schönen Frühstück in der Spitaler Altstadt verlässt du den beliebten Sommertourismus- und Wintersportort im Süden Oberösterreichs. Zunächst geht es nur leicht ansteigend voran, bis der Weg immer steiler wird. Du erreichst aber gerade noch rechtzeitig die Talstation der Wurzeralm-Standseilbahn, bevor sich die ersten Schweißperlen auf deiner Stirn bilden. Falls du 600 Höhenmeter und eineinhalb Stunden abkürzen willst, ist das deine Alternative zum Aufstieg.

    Ansonsten wanderst du frohen Mutes südlich der Talstation in nordwestliche Richtung empor zum Almdorf Wurzeralm auf 1.427 Meter Höhe. Hier findest du mehrere Einkehrmöglichkeiten, in denen du deine Energiereserven wieder auftanken kannst. Bald erreichst du den moorigen, von der Teichl mäanderförmig durchflossenen Hochtalboden mit Latschenmoor und eigener Flora. Vor etwas 7.000 Jahren soll sich hier noch ein See befunden haben. Auf dem Themenweg „2 Millionen Jahre in 2 Stunden“ erfährst du noch viel mehr über die Erdzeitgeschichte der Region.

    Von den idyllisch gelegenen, im Sommer bewirtschafteten Filzmoos-Almen am Fuße der Steilwand des Stubwieswipfel führt dich nun dein Weg Richtung Halssattel auf 1.600 Metern. Von hier aus genießt du einen schönen Rückblick auf das markante Bergprofil des Stubwieswipfel. Nun geht es wieder leicht bergab, bis du endlich dein Tagesziel erreichst – die Dümlerhütte. Freu dich auf ein leckeres Abendessen und eine erholsame Nacht.

    Mittelschwer
    04:58
    10,8 km
    2,2 km/h
    880 m
    790 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die achte Etappe wird wieder etwas gemächlicher, aber obwohl du nur knapp elf Kilometer zurücklegst, bist du trotzdem fünf Stunden unterwegs. Du wanderst vorbei am idyllischen Windhagersee bei Vorderstoder zur Zellerhütte am Nordabfall des Warscheneckgebirges.

    Von der Dümlerhütte aus geht es abwärts zur Tommerlalm. Dort biegst du links in die Forststraße ab. Am Ende dieser Straße kommt die Weisries, welche du auf einem schmalen, steinigen Weg querst. Nach einigen Serpentinen gelangst du auch schon zur nächsten Forststraße, welche zum Windhagersee führt, einem sehr idyllischen Bergbiotop. Hier bietet sich eine gemütliche Rast an.

    Der Aufstieg zur Zellerhütte hat es wieder in sich. In kleinen Kurven über Stock und Stein führt der Weg über 500 Höhenmeter aufwärts zu deinem Etappenziel, der Zellerhütte. Von der Ostseite der Hütte öffnet sich der Blick nach Vorderstoder und in das Windischgarstnertal. Die Sitznischen an der oberen Seite der Zellerhütte geben den wunderbaren Blick auf die Prielgruppe des Toten Gebirges frei. Der höchste Berg der Region, der Große Priel, und die markante Spitzmauer dominieren das Bergpanorama. Lehn dich zurück und genieße deinen Feierabend.

    Schwer
    05:45
    14,9 km
    2,6 km/h
    780 m
    990 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der neunten Etappe wird dein Bergsteigerherz noch einen Takt schneller schlagen. Heute genießt du atemberaubend schöne Ausblicke auf die umliegende Bergwelt, die sich mit ihrem hellen Fels von der saftig grünen Umgebung abhebt. Mit Blick zu den schönsten Gipfeln des Toten Gebirges wanderst du über eines der höchst gelegenen Bergdörfer, Vorderstoder, zur Edtbauernalm auf die Hutterer Böden in Hinterstoder.

    Nach einem aussichtsreichen Frühstück auf der Zellerhütte geht es abwärts, vorbei am Schafferteich zur Mostschenke Binder. Weiter geht es zum Parkplatz Schafferteich, von wo du wieder aufwärts zum Almgasthof Baumschlagerberg wanderst. Weiter geht es zur urigen Almhütte des Steyrsbergerreith, die eine wunderbare Einkehr- und Rastmöglichkeit mit Almspezialitäten darstellt.

    Entlang der Forststraße führt dein Weg in geringen Steigungen bis zum Redlstein. Ab hier wird es noch einmal anstrengend. Oben angelangt, erblickst du schon sehr bald die Almweiden der Hutterer Böden. Von hier ist es nicht mehr weit bis zu deinem Etappenziel, der Edtbauernalm. Freu dich auf einen schönen Tagesausklang bei Bier und Brotzeit.

    Schwer
    06:02
    19,4 km
    3,2 km/h
    480 m
    1 050 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die zehnte und vorletzte Etappe steht heute auf dem Programm, mit gerade einmal 500 Höhenmetern im Aufstieg richtig human. Sie führt dich von den Hutterer Böden über das Weissenbachtal, vorbei an Polsterlucke und Schiederweiher bis in den Ski-Weltcup-Ort Hinterstoder. Nach einem leckeren Frühstück verabschiedest du dich von der Edtbauernalm.

    Du folgst dem Wanderweg über das Plateau und erreichst bereits nach kurzer Zeit die Lögerhütte und die Mittelstation der Bergbahnen Hinterstoder. Hier kannst du dich entscheiden, ob du den langen Abstieg von mehr als 1.000 Höhenmetern nicht doch lieber mit der Bahn abkürzen willst. Auf diese Weise würdest du aber wirklich ein paar schöne Highlights verpassen. Alle Fußgänger dürfen ab jetzt auf einem schmalen Waldweg in kleinen Serpentinen 700 Höhenmeter bis zum Ober-Buchebnerreith bergab gehen.

    Durch das Weißenbachtal bis zur Polsterlucke und dem gleichnamigen Gasthof wird es dann wieder etwas flacher und deine Knie können sich kurz erholen. Weiter geht es zu einem der großen Highlights deiner heutigen Tour: dem Schiederweiher. Hier solltest du dir eine ausgiebige Fotopause gönnen – ein solch schönes Motiv findet man selten. Über den Flötzersteig erreichst du das Etappenziel, Hinterstoder. Dein vorerst letzter Abend auf dem Kalkalpenweg bricht an.

    Schwer
    04:55
    16,8 km
    3,4 km/h
    370 m
    440 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die elfte Etappe ist gleichzeitig auch deine letzte Etappe auf dem Kalkalpenweg. Nach einem gemütlichen Frühstück in Hinterstoder wanderst du entlang der Steyr, vorbei an einer Mühle und dem Strumboding-Wasserfall und schließlich nach Sankt Pankraz. Zunächst wanderst du auf dem Flötzersteig. Schon nach kurzer Zeit erreichst du den Kneipp-Platz, an dem du deine müden Wandererbeine auf Trab bringen kannst und wenig später die Abzweigung zur Mühle.

    Entlang der Steyr führt dein Weg zunächst auf den Poppenberg, von dem du eine wunderschöne Aussicht auf Hinterstoder und die umgebende Bergwelt genießt. Weiter geht es zum mächtigen Wasserfall, dem Stromboding. Hier zeigt der kleine Bach seine wilde Seite. Weiter flussabwärts verlässt der Kalkalpenweg das Ufer der Steyr und navigiert dich oberhalb über Wiesen und eine Dorfstraße zur Flötzerstubn. Hier lohnt sich eine Einkehr.

    Durch den Salmeranger führt dein Weg wieder zurück zur Steyr, die dich bis zur Steyrbrücke begleitet. An der Steyrbrücke angekommen, gibt es nicht nur einen Gasthof, sondern auch Europas einzigartiges Wilderermuseum. Bereits nach kurzer Zeit erreichst du von hier den Bahnhof in Hinterstoder. Noch drei Kilometer weiter und du bist an deinem Ziel in Sankt Pankraz angelangt. Elf erlebnisreiche und wunderschöne Tage gehen zu Ende. Mit vielen tollen Erinnerungen im Gepäck trittst du die Heimreise an.

Dir gefällt diese Collection?

Kommentare

    loading

Collection Statistik

  • Touren
    11
  • Distanz
    171 km
  • Zeit
    59:41 Std
  • Höhenmeter
    8 160 m7 650 m

Dir gefällt vielleicht auch

Nadine

Felsriesen & Almwiesen – entdecke den Kalkalpenweg