Holger S.

Von der Zugspitze zum Comer See – MTB Transalp Lago di Como

Holger S.

Von der Zugspitze zum Comer See – MTB Transalp Lago di Como

Mountainbike-Collection von Holger S.

Mit dem Mountainbike von Nord nach Süd über die Alpen zu fahren ist heute – genau wie schon vor Jahrzehnten, als die ersten Wagemutigen dieses Abenteuer auf sich genommen haben – der Traum vieler leidenschaftliche Mountainbiker. Es hat sich viel getan seit den Pionierzeiten des Alpencrosses. In vielen Regionen wurden Trails ausgebaut und die Infrastruktur für Biker verbessert. Damit ergeben sich tolle Variationen, die den Pionieren auf ihren ungefederten Stahl Hardtails unbekannt waren.

Ich möchte dir hier eine Transalp zeigen, die von den klassischen Routen abweicht. Sie beginnt am Fuße der Zugspitze und endet nach sieben Etappen am Comer See. Du erlebst eine Strecke, die zwar einige klassische Alpencross Routen integriert, diese jedoch mit zahlreichen spannenden Variationen kombiniert und mit vielen spektakulären Trails begeistert. 475 Kilometer und etwa 11.600 Höhenmeter liegen vor dir.

Die Kulisse des Wettersteinmassivs mit der Zugspitze (2.962 m) als höchste Erhebung prägen die erste Etappe, die noch wenige Trails, dafür imposante Ausblicke bietet. Das ändert sich bereits am zweiten Morgen, nachdem du dich an der Hütte in den Sattel geschwungen hast. Auf dem berühmten Blindseetrail geht es zum Fernpass und weiter ins Inntal. Über abwechslungsreiche Wege gelangst du ins Paznaun nach Ischgl, wo das hochalpine Trail-Abenteuer so richtig beginnt. In den kommenden Tagen entdeckst du einsame Pfade und traumhafte Landschaften. Dir bieten sich Blicke in die Nationalparks Stilfser Joch und Schweizer Nationalpark. Endlos lange Trails werden dich fordern und vor Begeisterung überwältigen. Steile Anstiege werden dich vielleicht fluchen lassen. Du gelangst von Scuol im Engadin nach Livigno und weiter zu den schneeweißen Gletschern des Berninamassivs mit dem Piz Bernina (4.049 m) als einzigen Viertausender der Ostalpen. An den Oberengadiner Seen bei St. Moritz erwarten dich phänomenale Trails, wie du sie von den Covern der Mountainbike Magazine kennst. Nach dem Malojapass, im Bergell auf der Südseite der Alpen zeigt sich ein ganz anderes Bild. Einfachheit und eine beruhigende Ursprünglichkeit prägen das imposante Tal mit seinen tiefgrünen Kastanienwäldern und schroffen Granitflanken. Chiavenna ist die erste Stadt, die dich in Italien mit mediterranem Klima empfängt. Kurz vor dem Ziel schlägt die Route noch einen Haken und führt dich zu einem kleinem Bergdorf, das wie kaum ein anderes in Europa, abgelegen ohne Straßenanbindung in einem einsamen Tal liegt. Noch faszinierender und absolut einzigartig ist der Weg dahin. Zwölf Kilometer lang führt der Tracciolino Trail mit Blick auf den Comer See durch 22 bis zu 400 Meter lange Tunnel, 700 Meter über dem Tal bis in das Dorf Codera. Am letzten Tag erreichst du schließlich beinahe ohne Anstiege den Comer See.


Anforderungen

Ich empfehle dir diese Route, wenn du eine Transalp mit maximal vielen Trails erleben willst und trotzdem weitestgehend auf Liftunterstützung verzichten möchtest. Wie du in den Streckendaten erkennen kannst, setzt das eine super körperliche Verfassung voraus.
Auf den vorgeschlagenen Strecken bist du vor allem auf Singletrails, unbefestigten Wegen, Schotter- und Nebenstraßen mit wenig Verkehr unterwegs. Das hochalpine Gelände erfordert entsprechende fahrtechnische Skills. Ein Enduro-Profi musst du jedoch nicht sein. Die schwierigsten Trail-Abschnitte sind auf der Singletrail-Skala im Niveau S2 (bis S3 in Ausnahmefällen) zu bewerten. In der Regel liegen die Anforderungen jedoch deutlich darunter und es kommt viel Flow-Feeling auf. Eine Grundausstattung mit Protektoren für Knie und Ellenbogen ist empfehlenswert. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad schieben oder Tragen. Hinweise findest du dazu in den Kommentaren zur Tour.


Übernachten

Ausgelegt ist die Tour für Selbstversorger, die mit dem Rucksack oder ihrem Bike-Packing Equipment unterwegs sind. Letzteres ist natürlich nur empfehlenswert, wenn du auf anspruchsvollen Trails damit gut klar kommst. Unterkünfte findest du in den Etappenorten oder den empfohlenen Hütten.


Reisezeit

Die beste Reisezeit ist im Sommer. Zwischen Mitte Juni und Ende September sind die Pässe in aller Regel schneefrei.

Im August befindet sich fast ganz Italien im Urlaub. Solltest du nicht ohnehin unter freiem Himmel schlafen, empfehle ich dir deine Unterkünfte generell und insbesondere in den italienischen Regionen (Livigno und Colico) im besagten August vorab zu reservieren.


Anreise

Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald sind super mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Ein direkter Bahnanschluss besteht nach Deutschland und Österreich. Auch Fernbuslinien steuern die beiden Orte an.

Nicht ganz so einfach ist die Rückreise vom Comer See. Die Rückfahrt mit der Bahn ist umständlich. Viele Umstiege und Reisezeiten von mehr als zehn Stunden sind die Regel. Einfacher ist es einen Shuttle zu buchen, wie zum Beispiel: bikeshuttle.at/de/alpencross-transalp.html

Oder bei Transalp Tour Anbietern nachfragen, ob noch freie Plätze beim Rücktransfer der geführten Gruppen zur Verfügung stehen: ulptours.de/servicemenu/kontakt (in der Regel nur Samstags)


Viel Spaß bei deinem Alpencross zum Comer See! Lass es krachen und Kette rechts!

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    04:56
    53,4 km
    10,8 km/h
    1 880 m
    850 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Ein Alpencross ist eine große sportliche und mentale Herausforderung. Aus diesem Grund beginnt die erste Etappe für dich mit viel Panorama und landschaftlichen Highlights. Der Adrenalinausstoß hält sich noch in Grenzen und du kannst super akklimatisieren.


    Garmisch-Partenkirchen ist für viele klassische Transalp Touren ein perfekter Ausgangspunkt. Die Verkehrsanbindung ist gut und es bieten sich mehrere Möglichkeiten stressfrei zurück zum Ausgangsort deines Alpencross zurück zu gelangen.


    Sobald du das historische Olympia-Stadion mit der Skischanze von Garmisch hinter dir gelassen hast, bietet sich dir ein traumhafter Blick auf die Zugspitze. Der mit 2.962 Metern höchste Berg Deutschlands wird das Panorama während deiner ersten Etappe dominieren.


    Am malerischen Eibsee hast du bereits ein Drittel des ersten Anstiegs hinter dir. Weiter geht es bergauf, über die Grenze nach Tirol und auf einer schönen Panoramaabfahrt auf die Tiroler Seite der Zugspitze nach Ehrwald. Rechts von dir befindet sich das Tal der Loisach. Dahinter erheben sich die Ammergauer Alpen mit dem Daniel als höchstem Gipfel. Das idyllische Ehrwalder Talbecken durchquerst du bis nach Lermoos, wo dich bereits dein letzter Anstieg erwartet. Je höher du Richtung Grubigstein kurbelst, desto besser wird die Aussicht auf das Zugspitzmassiv, zur Ehrwalder Alm und die Mieminger Kette, die durch die markante Sonnenspitze (2.417 m) dominiert wird.


    Dein heutiges Etappenziel ist die Wolfratshauser Hütte. Informationen zur Übernachtung und Reservierung findest du hier: wolfratshauserhuette.eatbu.com/?lang=de


    Solltest du deine Kräfte heute noch für die kommenden Tage sparen wollen, dann gibt es die Möglichkeit in Lermoos die Grubigsteinbahn zu nutzen. Von der Bergstation Grubig II kannst du bis bis zur Hütte abfahren.


    Falls die Hütte ausgebucht ist, findest du in Lermoos, Ehrwald oder Biberwier reichlich alternative Übernachtungsmöglichkeiten.

    Schwer
    05:03
    59,2 km
    11,7 km/h
    1 770 m
    940 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Ähnlich wie Garmisch-Partenkirchen ist auch Mittenwald ein Klassiker unter den Transalp Startorten. Mehrfach hat hier sogar die Bike Transalp Challenge begonnen.


    Mittenwald ist etwas ruhiger und überschaubarer als Garmisch. Biker mit Alpencross-Erfahrung kennen oft die Strecken auf der Westseite der Zugspitze, weshalb du mit dieser Auftakt-Variante eine schöne Alternative findest. Im Vergleich zur anderen Variante befinden sich auf dieser Route deutlich mehr gemütliche Hütten und Einkehrmöglichkeiten.


    Nur wenige Kilometer, nachdem du Mittenwald hinter dir gelassen hast, verlässt du das Tal der jungen Isar und befindest dich in Tirol. Dich erwartet ein Anstieg von etwa 900 Höhenmetern auf fast 40 Kilometern. Du befindest dich auf Wegen, die durch die populäre Wettersteinumrundung bekannt sind. Die Zugspitze ist übrigens der höchste Gipfel des Wettersteinmassivs.


    Im schönen Leutaschtal folgst du dem Flüsschen entlang einem Radweg, bevor der Anstieg durch das malerische Gaistal, das von den imposanten Felsmassiven von Mieminger Kette und Wetterstein gesäumt wird, etwas anspruchsvoller wird. Zahlreiche Almen und urige Hütten erwarten hungrige und durstige Gäste. Das Panorama ist umwerfend und steigert sich bis zur Ehrwalder Alm am Fuße der Zugspitze, dem höchsten Punkt des langen Uphills.


    Am Igelsee habe ich dir einen kleinen Abstecher zum Seebensee eingebaut. Das sind etwa 120 Höhenmeter und sieben Kilometer, die du dir sparen könntest – aber nicht solltest – es sei denn das Wetter ist richtig mies. Der See liegt wie drapiert am vorderen Ende eines Kessels, der von den schroffen Felswänden der Sonnenspitze und dem Drachenkopf umschlossen wird. Das ist ganz großes Kino. Vor allem dann, wenn sich im glasklaren Wasser die Zugspitze spiegelt.

    Von der Ehrwalder Alm ins Tal hinab führt eine steile, aber nicht technische Abfahrt.

    Das idyllische Ehrwalder Talbecken durchquerst du bis nach Lermoos, wo dich bereits dein letzter Anstieg erwartet. Je höher du Richtung Grubigstein kurbelst, desto besser wird die Aussicht auf das Zugspitzmassiv, zur Ehrwalder Alm und die Mieminger Kette, die durch die markante Sonnenspitze (2.417 m) dominiert wird.


    Wie schon in Etappe 1 A erwähnt, ist die Wolfratshauser Hütte dein heutiges Tagesziel. Informationen zur Übernachtung und Reservierung findest du hier: wolfratshauserhuette.eatbu.com/?lang=de


    Falls die Hütte ausgebucht ist, findest du in Lermoos, Ehrwald oder Biberwier zahlreiche weitere Übernachtungsmöglichkeiten.

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  • Schwer
    06:11
    85,7 km
    13,9 km/h
    1 850 m
    2 210 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Der heutige Tag beginnt direkt mit einem Highlight, dass seit Jahren zahlreiche Seiten in Mountainbike Magazinen füllt.


    Der Blindsee Trail bietet ein traumhaftes Panorama auf den namensgebenden tiefblauen See am Ende der Abfahrt. Möchtest du das Panorama genießen, nimm dir die Zeit stehen zu bleiben. Der Trail fordert deine volle Konzentration. Für Mountainbiker mit solider Fahrtechnik ist er ein Genuss.


    Am Ende der Abfahrt heißt es kurz „Augen zu und durch“. Etwa 500 Meter folgst du der stark befahrene Fernpassstraße bis zur Passhöhe, bevor du dem schönen alten Römerweg, der Via Claudia Augusta, bis ins Inntal folgst.


    Entlang des Inns führt dich die Route mit schönem Panorama abseits der typischen Radwege entlang der bewaldeten Hänge. Auf Forstwegen und ein paar netten Trails gelangst du so nach Landeck. Diesen Abschnitt zwischen Imst und Landeck kannst du auch auf der Radroute des Inntalradweges zurücklegen, um Kräfte zu sparen.


    In Landeck beginnt der längste Anstieg des Tages. Etwa 600 Höhenmeter und zehn Kilometer steigt die Route nach Tobadill und weiter bis in den abgelegenen Weiler Hintergiggl an. Die Straße ist ruhig und dir bietet sich ein tolles Panorama auf die Lechtaler Alpen im Norden, das Verwall mit den Gletschern am Hohen Riffler (3.167 m) im Westen und die Samnaungruppe im Süden. Hier teilt sich das Tal. Vor dir liegt das Paznaun mit seinem berühmten Wintersportort Ischgl. Unterwegs findest du keine Möglichkeit zum Einkehren. Entweder du versorgst dich vor dem Anstieg in Landeck oder danach in See, dem ersten Ort des Paznaun.


    Zwischen Hintergiggl und See erwartet dich ein kurzer, aber spannender Singletrail. Von See bis zum Etappenziel Ischgl folgst du dem Paznauner Talweg. Das Tal ist extrem eng und die steilen Flanken bieten wenig Raum für Siedlungen und Landwirtschaft. Der Talweg bietet auf abwechslungsreichen Trails, Forstwegen und kleinen Sträßchen, die durch zahlreiche abgelegene Weiler führen, einen schönen und eindrucksvollen Einblick ins ursprüngliche Paznaun.


    Das heutige Etappenziel Ischgl bietet im Sommer tolle Übernachtungen zum Schnäppchenpreis, von denen du im Winter träumen würdest. Obendrauf gibt es eine Gästekarte, die einige Vorteile mit sich bringt. Die Silvretta Card ermöglicht dir die freie Nutzung der Bergbahnen inklusive deines Mountainbikes. Das wirst du auf deiner dritten Etappe auch ausnutzen.

    Schwer
    04:10
    48,0 km
    11,5 km/h
    1 370 m
    2 290 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Mit der dritten Etappe bist du mittendrin im hochalpinen Mountainbike Abenteuer. Den Tag beginnst du mit einer Liftfahrt zum Ischgler Grenzkamm. Versuche möglichst früh zu starten. Die Tagesetappe wird dir trotz der übersichtlichen Streckendaten einiges abverlangen.


    Die Silvrettabahn bringt dich zunächst zur Idalp. Dort steigst du in den Sessellift der Flimjochbahn und gelangst zum Grenzkamm am Äußeren Viderjoch auf 2.752 Meter. Entlang der Grenze zwischen der Schweiz und Österreich verläuft die Strecke nun bis ins Engadin, dem Schweizer Teil des Oberen Inntals.


    Doch zunächst heißt es gut durchatmen und mit kalten Gliedern die zwei steilen Rampen zur Greitspitz (2.872 m) zu überwinden. Dort beginnt der berühmte Schmuggler Trail, der teilweise dem Grenzverlauf am Berggrat folgt. Das ist schon sehr spektakulär. Doch es wird noch besser. Auf einsamen hochalpinen Trails gelangst du erst zum Fuorcla da Val Gronda (2.752 m) und schließlich zum Fimberpass (2.608 m). Du wirst dein Bike teilweise Schieben oder Tragen (etwa 45 Minuten am Val Gronda, weitere 30 Minuten am Fimberpass). Der Trail am Fimberpass ist legendär. Doch dieser ist noch nicht der Abschluss der heutigen Trail-Etappe. Sobald du den kleinen Weiler Griosch erreicht hast, taucht der Trail in einen herrlichen Wald ein und folgt einem wilden Gebirgsbach, den du zweimal über Hängebrücken überqueren wirst. Ab dem alten Kurhaus Val Sinestra, wo es angeblich spuken soll, kann sich dein Adrenalinspiegel langsam wieder normalisieren.


    Auf einem sehr schönen Panoramaweg oberhalb des Inntals gelangst du nach Scuol. Der Kurort ist die größte Gemeinde im Engadin und ein super Ausgangspunkt für zahlreiche Mountainbike Touren. Einige Brunnen im Ort sind einzigartig. Dort fließt neben normalem Bergquellwasser natürlich vorkommendes Mineralwasser mit gelöster Kohlensäure. Perfekt um den Durst zu stillen und aufzutanken für die letzten Kilometer zum Zielort S-charl.


    Für etwa 12 Kilometer und 700 Höhenmeter solltest du noch Reserven am Ende des Tages haben. S-charl erreichst du durch die spektakuläre Clemgia-Schlucht. Das kleine abgelegene Bergdorf am Rand des Schweizer Nationalparks hat seinen Ursprung im Bergbau. Nach Unwettern kann es passieren, dass die Straße in den Ort nicht mehr passierbar ist. Die Spuren solcher Ereignisse in Form von immensen Geröllmassen sind in der Schlucht nicht zu übersehen.

    Du solltest die Unterkunft in S-charl auf jeden Fall reservieren. Es gibt nur zwei Hotels und ein kleines Gästehaus. Alternative Übernachtungsmöglichkeiten (auch günstigere) findest du in Scuol.

    Sollte die Kraft am Ende der Etappe nicht mehr ausreichen, dann gibt es eine Postbus-Linie. Der Preis für eine Fahrt, inklusive Bike, ist jedoch ähnlich hoch, wie mit einem DB Sparpreis-Ticket von München nach Hamburg. Infos findest du hier: postauto.ch/de/ausflugstipps/scuol-val-s-charl-linie

    Schwer
    05:11
    50,5 km
    9,7 km/h
    1 600 m
    1 600 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Weiter geht das hochalpine Abenteuer. Der Tag beginnt zunächst mit einem Ritt bergauf durch die kitschig schöne Landschaft des Val S-charl. Der rauschende Bach fließt neben dir und Kühe äsen in den saftig grünen Alp-Wiesen. Wäldchen von duftenden Zirben - hier im Engadin rätoromanisch Arven genannt - säumen den Weg. Das ist richtig kitschig schön. An der Alpe Astras öffnet sich das Talbecken. Zu deiner linken befindet sich der God Tamangur. Bis auf 2.300 Meter wachsen hier die teils hunderte Jahre alten Arven und bilden den höchstgelegen zusammenhängende Arvenwald der Alpen.


    An der urigen Alp Astras kannst du dich kurz stärken. Bis zum Fuorcla Funtauna da S-charl wirst du dein Bike teilweise schieben oder tragen. Insgesamt 400 Höhenmeter steigt der Weg bis zum Erreichen der Abfahrt an. Dich erwartet ein traumhaft schöner hochalpiner Singletrail ins einsame Valbella und zum Ofenpass. Du befindest dich an der Grenze zum Schweizer Nationalpark. Der schmale Weg ist teilweise ausgesetzt und sollte mit entsprechender Vorsicht befahren werden.


    Am Ofenpass geht es direkt mit einem schönen, angelegten Flowtrail weiter. Dieser endet an der Alp Buffalora. An der Alp kannst du deine Wasserreserven auftanken. An einer kleinen Hütte bekommst du frische Milch und andere Getränke für ein paar Franken in die Kasse des Vertrauens. Der kurze Anstieg zur traumhaften Hochfläche des Jufplaun ist megasteil. Nur wenige Biker schaffen das. Oben erwartet dich erneut Bilderbuchlandschaft und pfeifende Murmeltiere.


    An der Alp del Gallo überquerst du die Grenze von der Schweiz nach Italien. Ein herrlicher Singletrail führt dich zunächst ans Steilufer des Lago di Livigno, der tiefblau eingekesselt von Bergwänden, wie ein skandinavisches Fjord vor dir liegt. Der Weg führt dich weiter an die Stauseen Laghi di Cancano.


    Am Ufer des ersten Sees, dem Lago di San Giacomo di Fraele, kannst du auf ebener Strecke ausruhen. Der letzte Pass des Tages führt dich über die Alp Trela nach Livigno. Unweit des Abzweigs in das Seitental befindet sich eine schöne Hütte mit gutem regionalen italienischen Essen und Blick auf den See. Wenn die Energiereserven noch reichen, kannst du die steile Auffahrt zur Alp Trela überwinden und dort an der Hütte eine wohlverdiente Pause einlegen. Auf 1,8 Kilometern überwindest du zur Alp 220 Höhenmeter. Gerade noch hast du dich mit einer Felswand konfrontiert gesehen, schon findest du dich wieder in einem herrlichen Talkessel. Du solltest bis 16 Uhr dort sein, wenn du noch bewirtet werden möchtest. Danach widmen sich die Wirtsleute ihrer ursprünglichen Beschäftigung: Kühe eintreiben und melken, um Butter und Käse herstellen zu können.


    An der Hütte beginnt der Singletrail der noch weitere 130 Höhenmeter bis zur Passhöhe von 2.295 Metern am Passo di Val Trela ansteigt. Die Beschaffenheit des Weges bergauf spiegelt die Qualität des Trails bis nach Livigno wieder. Beginnend von der Passhöhe bis direkt ans Ufer des Lago di Livigno erwartet dich ein herrlicher Flowtrail von fast sieben Kilometern Länge.


    Das erste Gebäude auf dem Weg ins Dorf ist die Latteria di Livigno. Hier produziert man neben richtig gutem Käse auch mega leckeres Eis. Das ist auch der Grund warum hier so ein Menschenauflauf herrscht. Während du das köstliche Eis genießt, kannst du deine Füße im Bach eintauchen und die Beine für die nächste Tagesetappe regenerieren.


    Von der Latteria bis ins Dorf ist es nur noch ein Katzensprung. Nutze am besten den Radweg Richtung Dorfzentrum am Mottolino Lift vorbei. In der Fußgängerzone des Ortes ist vor allem in der Hauptsaison im August so viel los, dass du mit dem Fahrrad nur im Schritttempo oder schiebend durchkommst. Solltest du zu dieser Zeit einen Trip nach Livigno planen, dann empfehle ich dir auf jeden Fall schon im Voraus eine Unterkunft zu reservieren.

    Schwer
    05:35
    66,7 km
    12,0 km/h
    1 790 m
    1 800 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Die hochalpinen Highlights deines Alpencross reihen sich auch heute wieder aneinander, wie die Glieder deiner Fahrradkette.


    Eine abwechslungsreiche Mischung aus Radwegen und Singletrails führt dich zum Passo Forcola di Livigno. Die morgendlichen Temperaturen des auf 1.800 Meter liegenden Livignos sind oft sehr kühl, weshalb du dich sicher über die kurzen Intervalle auf dem Talweg-Singletrail freuen wirst. Bis zum Pass steigt die Mountainbikeroute schließlich stetig an bis sie in einer letzten steilen 80 Höhenmeter Spitzkehren Passage endet. Diese ist fahrbar, aber grenzwertig. Die zahlreichen Murmeltiere pfeifen Applaus. Am Pass gibt es in der hippen Bar “Foresteria 2315” super leckeren Kaffee und schmackhafte Snacks. Für das Mittagessen wird es noch zu früh sein, oder? Im (zollfreien) Shop kannst du dich für ein späteres Picknick mit regionalen Leckereien eindecken.


    Am Pass befindet sich die Grenze zur Schweiz. Direkt nach der Zollwache beginnt der Singletrail über den Fuorcla Minor zum Berninapass. Das ist ganz ganz großes Kino. Eingeläutet wird mit einem kleinen fotogenen See und Gletscherpanorama im Hintergrund, dann folgt eine langer flowiger Abschnitt quer zum Hang bevor der Weg in einigen Kurven zum Pass ansteigt. Über die letzten Jahre wurde der Weg so ausgebaut, dass er bis auf wenige Passagen komplett fahrbar ist – in beiden Richtungen. Das Gletscherpanorama mit dem Piz Bernina (4.048 m) und dem Piz Palü (3.899 m) ist überwältigend.


    Wunderbare Trails führen dich zum Lago Bianco und weiter auf den Bernina Express Trails bis zum Fuße des Morteratsch. Ein versteckter Trail führt dich ins mondäne Pontresina.


    Nachdem du das Tal des jungen Inns bei Samedan durchquert hast, folgt der Anstieg zu den Panorama Trails von St. Moritz. Gut ausgebaute Flowtrails bieten dir ein Wahnsinns-Panorama auf die Oberengadiner Seen und die gewaltigen Gletscher und Gipfel des Berninamassivs. Den Tagesabschluss bildet schließlich die Kombination aus dem WM-Trail und Foppettas Flow Trail. Hiernach ist das Grinsen wahrscheinlich nicht mehr aus deinem Gesicht zu bekommen. Die letzten Kilometer rollst du am Ufer des Champfèrersee (Lej da Champfèr) bis nach Silvaplana.


    In Silvaplana, Surlej und Sils Maria findest du zahlreiche Unterkünfte in verschiedenen Kategorien zu landestypischen Preisen. Eine günstige Jugendherberge gibt es in St.Moritz.

    Schwer
    05:17
    81,3 km
    15,4 km/h
    1 590 m
    2 610 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Üblicherweise enden Transalp Touren nach der Abfahrt vom Malojapass durchs Bergell noch am gleichen Tag am Ufer des Comer Sees. Das könntest du natürlich tun. Ab Verceia am Lago di Mezzola würdest du, wie in der siebten und letzten Etappe beschrieben, der Radroute nach Colico folgen. Viel besser ist jedoch mein Vorschlag für einen absolut einzigartigen Abschluss deiner Transalp. Die Einzelheiten dazu erkläre ich dir auf den letzten Zeilen.Zunächst startest du am Morgen an den Oberengadiner Seen. Wie schon am Vortag wird dir auffallen, dass es recht kühl ist auf 1.800 Metern über Meereshöhe. Im Oberengadin kommt es nicht selten zu einem ganz besonderen Wetterphänomen. Es nennt sich mystischerweise “Maloja-Schlange”. Die steilen Felswände des Bergells im Süden werden bereits früh von der aufgehenden Sonne aufgewärmt. Die Warme Luft steigt über den kalten Luftschichten im schattigen Tal zum Malojapass auf und kühlt sich ab. Der teils heftige Malojawind ist die Folge. Für Kiter am Silvaplanersee ein Traum. Beim Abkühlen wird die Luft gesättigt und es entstehen Wolken, die über die Seen streichen und langsam nach Norden ins Engadin abfallen. Die Form der entstehenden Wolkenschwaden erinnert an eine riesige Schlange. Im Tal hast du das Gefühl der Himmel wäre bedeckt. Doch die Höhe der Wolke ist nicht stark. Oft reichen zweihundert Höhenmeter oder weniger, um auf die Wolke zu schauen und den absolut blauen Himmel mit dem herrlichen Bergpanorama darüber genießen zu können. Sobald die Sonne hoch genug steht, schwächt der Wind ab und auch die Wolken verschwinden mit den steigenden Temperaturen.
    Wenn du früh startest, kannst du das Phänomen hautnah erleben. Der Abstecher ins malerische Val Fex bietet dir einen sensationellen Blick auf die Seen und das umliegende Bergpanorama – und die Maloja-Schlange, wenn das Wetter die Bedingungen dafür bietet.
    Nette Trails führen dich schließlich zum Malojapass, wo das Engadin in Richtung Bergell verlässt. Der Malojapass am Alpenhauptkamm ist Übergang von Nord nach Süd, Wettergrenze und Wasserscheide. Der Inn, der nur wenige Kilometer oberhalb des Passes entspringt, fließt über die Donau ins Schwarze Meer, während das Flüsschen Maira zunächst als zweitgrößter Zufluss den Comer See speist und schließlich vereinigt im Fluss Adda (Quelle am Lago di San Giacomo di Fraele – erinnerst du dich?) weiter in den Po und in die Adria fließt.Ein kurzer Abfahrtsrausch auf der Malojapassstraße ist unausweichlich. Ehrlich gesagt sogar eine riesige Gaudi – obwohl es eine Straße ist. Ernsthafte, fahrbare Alternativen zu den zahlreichen Serpentinen gibt es ohnehin nicht. Sobald du den Talboden erreicht hast, zweigt eine Nebenroute ab und du folgst durch das ganze Bergell einer wunderschönen abwechslungsreichen Route mit Trails und Radwegen. Es geht stetig bergab. Die urigen Ortschaften des Bergell lassen dich eine Zeitreise antreten. Uralte Häuser, Kastanienwälder die verlassene Höfe überwuchern und die schroff aufragenden Granitwände der flankierenden Berge bieten eine faszinierende Kulisse. Je weiter du das Tal verlässt und je tiefer du gelangst, umso wärmer wird es. Eine Brandung aus warmer Luft strömt dir entgegen.In Castasegna überquerst du die Grenze nach Italien und erreichst bald Chiavenna mit seiner schönen historischen Innenstadt. In den Gassen der Fußgängerzone lässt sich ein entspannter Stopp zu Pizza, Eis und Espresso einlegen, bevor es auf Radwegen dem Fluss Maira folgend weiter dem Comer See entgegen geht. Die Passage zwischen Chiavenna und dem Lago di Mezzola ist, abgesehen von der tollen Bergkulisse ringsum, wenig reizvoll. Bist du mit Freunden unterwegs, lohnt es sich im “Belgischen Kreisel” die Strecke zu überbrücken. Am Lago di Mezzola, wie bereits eingangs erwähnt, hast du die Wahl zwischen schnellem Ende oder spektakulärer Kür. Die Kür beginnt mit einem Anstieg von etwa 700 Höhenmetern. Die schmale Bergstraße ist eine Sackgasse, die auf Asphalt beginnt und nach etwa der Hälfte in groben Schotter übergeht. Zwar liegen weite Teile der Strecke im Kastanienwald, doch ist der Schatten der Bäume in der Mitte des Tages, wenn die Sonne im Zenit steht, eher vernachlässigbar. Am Morgen noch in hochalpinen Gefilden, treiben dir nun die ungewohnt mediterranen Temperaturen den Schweiß auf die Stirn. Fülle dir vor dem Anstieg deine Wasserreserven auf. Zwar gibt es am Weg ein paar Quellen und Brunnen, doch sind sie unscheinbar und werden leicht übersehen. Am Rastplatz San Sciucc auf etwa 820 Metern befindet sich der letzte Brunnen vor der Bergankunft. Die Bergankunft endet überraschend an einer Eisenbahnlinie. Diese wurde einst für den Bau von zwei Wasserkraftwerken im Valle dei Ratti und Val Codera errichtet. Der Strang in Richtung Codera ist nur noch auf wenigen hundert Metern in Betrieb. Manchmal steht da sogar noch der kleine Triebwagen der Schmalspurbahn. Hier beginnt der Tracciolino Trail. Auf zwölf Kilometern schlängelt sich der Weg fast komplett eben auf einer Höhe von etwa 910 Metern an der Felswand entlang. Dabei durchquert er 22 bis zu 400 Meter lange Tunnels. Der Weg ist eine Sensation. Der Blick auf den Comer See, den Lago di Mezzola und die Flussebene der Maira (ital.: Mera), dem Piano di Chiavenna, absolut traumhaft. Der Weg ist einfach zu befahren. Ein Licht solltest du vorsichtshalber dabei haben, auch wenn die Tunnels in der Regel beleuchtet sind. Hin und wieder spinnt die Technik, die am Berg das ganze Jahr hindurch widrigsten Witterungsbedingungen ausgesetzt ist. Bis nach dem ersten langen Tunnel (Lichtschalter rechts) enden die alten Gleise und du kannst die volle Wegebreite ausnutzen. Der ausgesetzte Weg ist mit hohen Metallzäunen gesichert. Bitte beachte, dass hier auch Fußgänger unterwegs sind. Vor allem in den engen Tunnels ist Rücksicht geboten. Für die Bewohner von Codera ist dieser Weg der einfachste Weg zu ihrem Dorf, da sie das Auto am Ende der Auffahrt abstellen können, die auch du genutzt hast.Kurz vor Codera endet der Weg. Entweder du schließt dein Bike hier ab und läufst bis ins Dorf oder du nimmst die schöne aber technische Abfahrt mit und schiebst oder trägst dein Rad nach Codera, wo du ein paar sehr schöne und einfache Übernachtungsmöglichkeiten findest. Codera ist außergewöhnlich für eine Westeuropäische Siedlung. Es gibt keinen Straßenanschluss und keine Autos. Nur Pfade führen in das abgelegene Bergdorf mit seinem einmaligen Ambiente. Informationen zur Übernachtung und Reservierung findets du hier:
    lalocandacodera.it
    osteriaalpina.it
    Noch abgelegener ist das Rifugio Bresciadega auf 1.224 Metern. Es befindet sich weiter hinten im Val Codera in einem offenen Talkessel und kann über einen fahrbaren, jedoch teils steilen Weg erreicht werden.
    Hinweis: Im Höhenprofil werden für den Abschnitt des Tracciolino Trail einige Höhenmeter angegeben (circa 400), die aufgrund der Tunnel falsch angezeigt werden. Die Strecke des Tracciolino ist vom Anschluss an die Schotterstraße von Verceia bis zur Talquerung bei Codera beinahe eben. Die Höhenmeter können auf diesem Abschnitt vernachlässigt werden.

    Schwer
    01:58
    29,4 km
    14,9 km/h
    540 m
    1 140 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Der Tag beginnt so spektakulär, wie er geendet hat. Du verlässt das Val Codera auf dem gleichen Weg, wie du es am Vortag erreicht hast. Der Tracciolino Trail bringt dich mit ganz neuer Perspektive zurück auf die Zufahrtsstraße nach Verceia. Dort hast du die Wahl zwischen der alten Mulatteria oder der vom Vortag bekannten Bergstraße. Im oberen Teil kannst du testen, ob dir der Trail taugt. Er kehrt mehrfach zurück auf die Straße. Zwar schlängelt sich der alte Eselspfad wunderschön durch die Kastanienwälder und vorbei an teils verfallenen Höfen, doch er hat es in sich. Flow-Gefühl kommt wahrscheinlich nur bei geübten Enduro-Fahrern auf. Hohe Stufen, Spitzkehren und loses Geröll sind die Messlatte des sehr spannenden und langen Trails, der ein hohes Maß an fahrtechnischen Können fordert. Ab einer Höhe von etwa 500 Metern kannst du für die kommenden 250 Tiefenmeter nicht mehr zurück zur Straße. Dieser Abschnitt ist auch der schwierigste Teil der Abfahrt.


    Wenn du Verceia am Lago di Mezzola erreicht hast, beginnt die Schlussetappe zum Comer See. Ich empfehle dir bereits am Lago di Mezzola in die glasklaren Fluten zu springen und dich abzukühlen. Das Nordufer des Comer Sees ist oft etwas enttäuschend trüb. Highlights auf dem Weg zum Ziel sind rar. Du fährst fast komplett eben auf dem Radweg durch die Schwemmebene zwischen den beiden großen Seen, die einst durch die abgelagerten Sedimente der Zuflüsse in zwei Teile getrennt wurden. Bitte bleib auf dem vorgegebenen Radweg, auch wenn es auf den ersten Blick nach einem Umweg aussieht. Die Alternative über die Straße ist extrem gewagt. Die Hauptstraße ist stark befahren und ziemlich eng. Das wirst du kurz bei der Überquerung der Brücke über die Adda spüren, die ein Nadelöhr darstellt, durch das jeder auf der Route durch muss. Vielleicht wird irgendwann einmal eine Brücke für die Radfahrer gebaut oder die bestehende erweitert.


    Am Strand von Colico erreichst du den Comer See. Zeit zum Baden und Anstoßen. Direkt an der ersten Liegewiese befindet sich eine Strandbar mit kühlen Getränken. Wenn du der Route bis zum Ende folgst erreichst du die Piazza Giuseppe Garibaldi. Hier biete sich nochmals ein schöner Blick über den See. Ein paar schöne Restaurants, Bars und Eisdielen laden ein, um deine erfolgreiche Alpenüberquerung zu feiern.


    Hinweis: Im Höhenprofil werden für den Abschnitt des Tracciolino Trail einige Höhenmeter angegeben (circa 400), die aufgrund der Tunnel falsch angezeigt werden. Die Strecke des Tracciolino ist vom Anschluss an die Schotterstraße von Verceia bis zur Talquerung bei Codera beinahe eben. Die Höhenmeter können auf diesem Abschnitt vernachlässigt werden.

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Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    474 km
  • Zeit
    38:20 Std
  • Höhenmeter
    12 400 m

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Holger S.

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