Valerie

Die schönsten Seiten Salzburgs – 31 Etappen am Salzburger Almenweg

© Christiane

Die schönsten Seiten Salzburgs – 31 Etappen am Salzburger Almenweg

Wander-Collection von Valerie

Der Zivilisation, dem Alltag, der To-Do-Liste für einen Moment den Rücken kehren. Hinaus in die unberührte Natur, die stolze Bergwelt Salzburgs wandern. Für einen Tag, eine Woche, gerne auch länger. Sich mal wieder so richtig austoben und auspowern. Das kannst du hiermit zur Genüge. Denn heute stelle ich dir meine geliebte Heimat von ihrer urigen Seite vor: Auf geht’s – auf dem Salzburger Almenweg!

350 Kilometer, knappe 19.000 Höhenmeter, plusminus drei Wochen in der herrlichen Natur und den charmanten Ortschaften des Salzburger Landes. Das ist schon eine Ansage. Was für uns Salzburger natürlich auf keiner Wanderung fehlen darf, ist die urige Hütte. Zum Einkehren, zum Schmausen, zum Genießen der Aussicht. Und – wer möchte – um die strapazierten Waden in einem warmen Bettchen langzumachen. Und genau darum geht’s am Almenweg.

Das Salzburger Land hat von allen österreichischen Bundesländern die größte Dichte an Almen. Rund 550 Hütten verwöhnen Wanderer mit Köstlichkeiten aus der Region. An einer Vielzahl dieser wunderbaren Einkehrmöglichkeiten führt dieser Weg vorbei.

Du wanderst von Pfarrwerfen am Tennengebirge Richtung Hochkönig, dann über die Salzburger Sonnenterrasse nach Gastein und über Großarl und Hüttschlag weiter in die Salzburger Sportwelt mit den Orten Zauchensee, Flachau, Wagrain und Co. Die letzten Wandernadeln holst du dir in Filzmoos und St. Martin am Tennengebirge, bevor du wieder zum Startpunkt in Pfarrwerfen zurück marschierst. Den Enzian in Bronze erhältst du schon für eine Etappe am Almenweg, denn natürlich kannst du aus den einzelnen Abschnitten auch wunderbare Tagestouren machen. Silber gibt’s für fünf und Gold für zehn Etappen am Almenweg. Echte Bergfexe holen sich den diamantenen Enzian für alle 31 Etappen.

Falls du es bei dem ganzen Almen-Geschwärme auch schon kaum mehr aushältst, dann mach dich doch direkt bereit. Ein Rucksack mit reichlich Kleidungsschichten zum Wechseln ist ein Muss, angemessenes Schuhwerk, das dich auch nach drei Wochen Fußmarsch nicht hängen lässt, sowieso. Ich versorge dich in den einzelnen Tourenbeschreibungen noch mit Tipps zur Aufteilung und lass’ dich außerdem wissen, wo du nächtigen kannst, falls die Etappe mal nicht in einer Ortschaft endet. Ich hoffe, du lernst meine Heimat unterwegs so zu lieben, wie ich es tu!

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    04:59
    11,9 km
    2,4 km/h
    1 140 m
    160 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Wie du dir wahrscheinlich vorstellen kannst, gibt es viele Möglichkeiten, in den Salzburger Almenweg einzusteigen, ihn nach Lust und Laune abzukürzen oder zu variieren. Die offizielle Variante aber startet am Bahnhof von Pfarrwerfen. Du überquerst die Salzach und beginnst per steilem Güterweg bergwärts zu wandern. Erst marschierst du durch das Höllntal, dann hinauf zur Grünmaißalm.

    Ein paar Meter vor der Alm lässt du den Wald hinter dir und erfreust dich damit an einer grandiosen Aussicht auf den Hochthron. Abwechselnd über einen Steig, dann wieder über einen Forstweg wanderst du weiter zur Stegalm, dann zu deiner ersten Einkehrmöglichkeit, der Mitterfeldalm und schließlich bis zu deinem Ziel, dem Arthurhaus. Hier kannst du für die Nacht einchecken oder aber per Bus über Mühlbach und Bischofshofen zurück nach Pfarrwerfen gelangen.

    Schwer
    03:40
    11,8 km
    3,2 km/h
    270 m
    400 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute erwarten dich eine traumhafte Tour und der Hochkönig als dein ständiger Begleiter. Vom Arthurhaus marschierst du entlang der Südflanke des Riesens in Richtung Westen. Dabei kommst du an mehreren Quellen mit trinkbarem Wasser für deine Flasche und zahlreichen urigen Hütten zum Einkehren vorbei.

    Nach etwa dreieinhalb Stunden voller sehenswerter Natur, einkehrwürdiger Hütten und auch dem einen oder anderen schweißtreibenden Anstieg nimmt dich schließlich die Erichhütte in Empfang. Hier kannst du die Nacht verbringen. Solltest du allerdings am Sprung sein, führt dich der Wanderweg hinunter zum Dientner Sattel, wo du eine Bushaltestelle findest.

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  • Mittelschwer
    02:35
    4,84 km
    1,9 km/h
    560 m
    10 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Je nachdem, wo du die Nacht verbracht hast, oder ob du vielleicht sogar erst an dieser Stelle in den Almenweg einsteigst, beginnt die heutige Etappe entweder an der Erichhütte oder etwas weiter unten am idyllischen Dientner Sattel. Erst ein Stück bergab zur Dientalm, dann stetig bergauf durch den Wald führt dich der Wanderweg zur Tiergartenalm hinauf. Du lässt sie hinter dir und wanderst relativ eben weiter zur Klingelbergalm. Über ein mooriges Gebiet – den Hochkönig natürlich immer noch im Blick – steigst du auf zum Schneebergkreuz.

    Hier angekommen, bieten sich dir folgende Möglichkeiten: Entweder du steigst über die Karbachalm nach Mühlbach, oder über die Köckenalm nach St. Veit ab und suchst dir in einer der beiden Ortschaften eine Unterkunft. Als dritte Variante kannst du aber auch schon die nächste und einen Teil der übernächsten Etappe dranhängen und dir deinen Weg bis nach Goldegg/Weng bahnen. Direkt am Böndlsee steht ein Hotel, das dich gerne für die Nacht aufnimmt.

    Schwer
    03:16
    8,10 km
    2,5 km/h
    210 m
    840 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die vierte Etappe des Salzburger Almenwegs beginnt beim aussichtsreichen Schneebergkreuz und endet direkt auf der Sonnenterrasse der einladenden Meislsteinalm. Falls du die Nacht in Mühlbach verbracht hast, kommst du am besten mit der Mühlbacher Bergbahn zur Karbachalm und über das Bergrettungskreuz zum Startpunkt der Tour. Dann steigst du entlang des Grats in Richtung Süden hinab und entdeckst ein paar kleine idyllische Teiche, bevor du in den Wald tauchst.

    Erst durch einen Graben, dann über einen Anstieg gelangst du zum Hochegg, weiter durch Wald und über Almen zum Gamskögerl. Von hier ist es nicht mehr weit und geht vor allem nur noch abwärts bis zur Meislsteinalm. Wie schon in der letzten Etappe beschrieben, kannst du dir nach deiner Einkehr überlegen, noch weiter bis zum Böndlsee zu wandern und dort unten im Hotel die Nacht zu verbringen.

    Mittelschwer
    02:04
    6,76 km
    3,3 km/h
    20 m
    650 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die fünfte Etappe des Salzburger Almenwegs ist, was ihre Länge betrifft, überschaubar. Falls du dich am Ende von Etappe 4 dazu entschieden hast, die wenigen Kilometer mehr bis ins Tal zum Hotel am Böndlsee dranzuhängen, fällt noch einmal ein beträchtlicher Teil dieser Etappe weg. Das Stückchen hinunter nach Lend ließe sich damit wunderbar als eine Runde Eingehen an die Etappe 6 anhängen.

    Von der Meislsteinalm ausgehend wanderst du für diesen Abschnitt immer einen Güterweg entlang. Dabei kommst du erst an der urigen (und bewirtschafteten) Hackeralm vorbei und stehst wenige Kilometer später am Ufer des idyllischen Böndlsees. Wenn du Lust hast und es das Wetter zulässt, kannst du dich hier erfrischen. Dann marschierst du auch schon stetig bergab bis zum heutigen Etappenziel: Lend.

    Mittelschwer
    02:32
    5,92 km
    2,3 km/h
    780 m
    0 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute erwartet dich eine kurze, aber knackige Tour hinauf zur Drei-Waller-Kapelle. Dazu bahnst du dir erst einmal deinen Weg aus der kleinen Ortschaft Lend. Du wanderst über die Salzachbrücke und weiter die Hauptstraße hinauf, unter der Bundesstraße hindurch und kurz danach links hinauf zum Höhenwart.

    Was folgt, ist ein relativ steiler Forstweg. Dafür bietet er dir zwischendurch immer wieder tolle Ausblicke ins Salzachtal. Und führt dich am Ende an ein ebenso aussichtsreiches Ziel – so viel sei gesagt. Durch den Wald marschierst du bis zur Kögerlalm, deinem heutigen Nachtquartier, wenn du so willst. Aber vor der Einkehr musst du unbedingt noch weiter: durch den lichten Lärchenwald zur Drei-Waller-Kapelle. Keine Sorge, die meisten Höhenmeter hast du bereits hinter dir. Dort angekommen, genießt du einen herrlichen Ausblick ins Gasteinertal. Solltest du nicht in der Kögerlalm übernachten wollen, kannst du von hier auch nach Dorfgastein absteigen.

    Schwer
    04:36
    8,90 km
    1,9 km/h
    770 m
    520 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute steht Etappe 7 an und die beginnt wiederum an der hübschen Drei-Waller-Kapelle. Falls du die Nacht im Tal verbracht hast, gilt es also erst einmal von Unterberg über den Sagenwanderweg und die Huberalm hier hochzuwandern. Dann steigst du auch schon in den Salzburger Almenweg ein, der nicht lange um den heißen Brei redet, sondern dich auf direktem Wege aufs Rauchkögerl führt.

    Etwas unterhalb des Gipfels passierst du ein idyllisches Hochmoor sowie einige kleine Teiche und erreichst bald darauf den vorerst höchsten Punkt dieser Etappe – ein Kreuz unterhalb des Bernkogels auf 1.897 Metern. Du spazierst weiter auf den Bernkogel zu, biegst aber nach etwa 150 Metern rechts ab und umrundest den mächtigen Berg und mit ihm den Sladinkopf. Nach dem Sattel südlich des Sladinkopfes führt dich schließlich ein steiler Serpentinenweg hinunter zu deinem Etappenziel, der Heinreichalm. Du kannst die Nacht hier verbringen, noch ein Stück weiter zur Amoseralm wandern oder aber ins Tal hinabsteigen.

    Schwer
    04:22
    11,1 km
    2,5 km/h
    680 m
    660 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die achte Etappe des Salzburger Almenwegs führt dich tiefer hinein ins Gasteinertal. Auf gut elf Kilometern wanderst du von der Heinreichalm zur Biberalm. Das heißt: Sofern du auf Ersterer übernachtet hast. Ansonsten darfst du zunächst einmal den markierten Wanderwegen hier hoch folgen. Dann geht’s auch schon los: Als erstes führt dich ein Güterweg hinauf zu einer Hütte, dann zweigt rechts ein Fußweg ab, der dich bis zum höchsten Punkt der heutigen Tour – einem Sattel unterhalb des Tagkopfes – bringt.

    Über ein ausgedehntes Weidegebiet, durch die sogenannte „Saugruam“ und immer schön bergab erreichst du bald die Präau-Hochalm. Nach einer möglichen Rast marschierst du erst auf einem unbefestigten Fahrweg, dann auf einer Forststraße und schließlich auf einem eher holprigen Fußweg hinunter zur Wöflalm. Es folgen noch drei Almen, eine weiterhin traumhafte Landschaft und nach einem kurzen Aufstieg Richtung Hohe Scharte das Wetterkreuz, das dir eine spektakuläre Aussicht über das Gasteinertal offenbart. Von hier ist es nicht mehr weit bis zu deinem Etappenziel, der Biberalm.

    Schwer
    04:06
    9,60 km
    2,3 km/h
    770 m
    420 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Etappe 9 des Salzburger Almenwegs führt dich von der Biberalm zum Skihotspot Schlossalm in Bad Hofgastein. So viel sei vorab verraten: An Hütten mangelt es unterwegs nicht. Aufgewacht in der Biberalm, oder vom Tal aus den Weg hier hoch gebahnt, beginnst du deshalb schnurstracks in Richtung Wiedner Alm zu marschieren. Du querst den Almbach und findest dich nur kurze Zeit später an der Kerscher Alm wieder.

    Der Hytongasteig leitet dich hinunter zur bewirtschafteten Fundner Heimalm, die zu einer (ersten) Rast einlädt. Dann geht es über die Brücke des Leidalmbaches und eine Forststraße entlang weiter zur Brandner Hochalm, wo sich eine Einkehr ebenfalls bezahlt macht. Über idyllische, aber steile Wege marschierst du von hier hinauf zu einem 2.019 Meter hohen Sattel und dann vorbei an zahlreichen kleinen Bergseen weiter bis zur Kleinen Scharte. Hier steht auch die Bergstation der Schlossalmbahn, mit deren Gondeln du gemütlich hinunter ins Tal schweben kannst. Falls du die Nacht lieber am Berg verbringen möchtest, kannst du das im Naturfreundehaus etwas unterhalb der Bergstation tun.

    Schwer
    04:16
    12,1 km
    2,8 km/h
    250 m
    1 100 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Mit Etappe 10 des Salzburger Almenwegs erwarten dich erst einmal einige Bergab-Passagen und jede Menge herrlicher Natur. Sofern du nicht am Berg übernachtet hast, lässt du dich dafür zunächst per Gondel zur Bergstation „fliegen“. Dann kann es auch schon losgehen.

    Über das Weidegebiet der Schloss-Hochalm marschierst du hinüber zum Ochsenriedel, dann über den steilen Hermann-Kreilinger-Steig und einen anschließenden, erfrischend ebenen Weg hinunter zur bewirtschafteten Rockfeldalm. Es folgt ein kurzes Auf und Ab. Dann befindest du dich schon mittendrin in den landschaftlich besonders schönen Gadaunerer Hochalmen. Hier gibt es gleich mehrere Einkehrmöglichkeiten, in denen du dir das Gasteinertal und seine Besonderheiten so richtig schmecken lassen kannst. Ein breiter Forstweg nimmt dich, wenn du soweit bist, schließlich mit hinunter ins Angertal, dein heutiges Etappenziel. Von hier kannst du per Bus nach Bad Hofgastein fahren, wo du jede Menge Unterkünfte für die Nacht findest.

    Schwer
    05:37
    11,4 km
    2,0 km/h
    1 090 m
    690 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Nacht in Bad Hofgastein verbracht, hast du hoffentlich schon einen frühen Bus ins Angertal genommen. Denn heute stehen gut elf Kilometer und einige Höhenmeter auf dem Programm. Es geht vom Angertal nach Sportgastein. Doch freu dich drauf! Der Talschluss des Gasteinertals ist ein besonders malerisches Fleckchen Erde!

    Vom Parkplatz beziehungsweise der Bushaltestelle im Angertal querst du den Bach und folgst dem Weg rechts hinein in den Wald, vorbei am Waldgasthof Angertal bis zur Abzweigung Miesbichlscharte-Schattbachalm. Es geht bergauf: Erst durch den Wald bis zur bewirtschafteten Schattbachalm, dann oberhalb der Baumgrenze dem Rupertiweg folgend bis zur 2.233 Meter hohen Miesbichlscharte. Genieße die Aussicht und freu dich auf den Abstieg: Vorbei am Bockhartsee mit gleichnamiger Hütte steigst du ab ins wunderbare Nassfeld/Sportgastein, dem Ziel deiner heutigen Etappe. Dies kannst du von der Bockhartseehütte aus über einen steilen Steig oder den etwas sanfter verlaufenden Forstweg machen. Die Nacht kannst du auf Anfrage in der Viehhauseralm direkt in Sportgastein oder aber in Bad Gastein, das du per Bus von Sportgastein aus erreichst, verbringen.

    Mittelschwer
    02:41
    9,51 km
    3,5 km/h
    20 m
    510 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zwölfte Etappe des Salzburger Almenwegs meint es gut mit dir: Knappe zehn Kilometer erwarten dich – dabei geht es immer schön bergab. Gleichzeitig erfährst du eine der schönsten Seiten des Gasteinertals. Das beginnt schon im malerischen Sportgastein, führt sich auf dem naturbelassenen, mit eindrucksvollen Wasserfällen gespickten Wegverlauf fort und endet schließlich im historischen Kern von Bad Gastein. Solltest du zu den ehrgeizigen Wanderern dieser Welt gehören, kannst du Etappe 13 gleich mit dranhängen. Ich würde dir aber empfehlen, dir etwas Zeit zu lassen, denn in Bad Gastein gibt es neben dem an sich schon beeindruckenden Ortskern auch einige nette Cafés, kleine Geschäfte und ausgefallene Lokale zu entdecken.

    Aber genug geschwärmt: Nun darfst du erst einmal wandern. Vom Parkplatz und der Bushaltestelle in Sportgastein marschierst du entlang der Mautstraße zum Kraftwerk und dann links hinunter zur Ache. Du wanderst über ein paar robuste Brücken und zwischen den hohen Felswänden hindurch. Auf Höhe der beiden Astenalmen, die sich übrigens wunderbar zur Einkehr anbieten, mündet der Wanderweg schließlich in eine Forst- und etwas später in eine Asphaltstraße. Von Böckstein aus folgst du dann der Kaiserin Elisabeth-Promenade und mit ihr der Gasteiner Ache bis zur Talstation der Stubnerkogelbahn, deinem heutigen Ziel.

    Mittelschwer
    01:40
    5,08 km
    3,0 km/h
    160 m
    190 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 13 beginnt im charmanten Herzen Bad Gasteins, wo du ja vielleicht sogar die Nacht verbracht hast. Auf gemütlichen fünf Kilometern und immer entlang der „Franz Klammer-Laufstrecke“ führt sie dich hinein ins wunderbare Kötschachtal.

    Dazu bahnst du dir ausgehend von der Talstation der Stubnerkogelbahn erst einmal den Weg zur Bundesstraße, querst die Ache und zweigst anschließend auf die K. H. Waggerlstraße ab. Über die Palfnerstraße, die kurz darauf folgt, steigst du auf zum höchsten Punkt der Etappe, der Windischgrätzhöhe. Durch Wald und über Wiesen wanderst du bis zum Alpengasthaus Rudolfshöhe, einem möglichen Nachtquartier. Ansonsten immer weiter in Richtung Kötschachtal bis du schließlich mitten im ehemaligen Hoteldorf Grüner Baum und damit an deinem heutigen Etappenziel stehst.

    Schwer
    06:25
    14,3 km
    2,2 km/h
    1 020 m
    1 080 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die letzten beiden Etappen haben sich ja als recht gemütlich herausgestellt. Und das ist auch gut so. Denn für Etappe 14 des Salzburger Almenwegs geht es wieder hoch hinaus. Auf einer Gesamtlänge von gut 14 Kilometern lässt du das Gasteinertal hinter dir und wanderst über eine Scharte nach Hüttschlag. Dazu steigst du vom Hotel Grüner Baum erst einmal stetig hoch zur Poserhöhe. Eine relativ kurze Strecke, auf der du aber gleich stolze 450 Meter meisterst und an deren Ende du mit einem wunderbaren Blick über das Gasteinertal belohnt wirst. Nach einer möglichen Einkehr marschierst du weiter – zunächst etwas gemütlicher aber nach wie vor bergauf – zur Toferscharte.

    Auf der Scharte angekommen, lächelt dir der Gamskarkogel – mit 2.467 Metern der höchste Grasberg Europas – entgegen. Der Salzburger Almenweg führt allerdings talwärts in Richtung Hüttschlag. Steil, aber immer breiter werdend gestaltet sich der Fußweg, der dich langsam aber sicher und immer schön in der Nähe von steilen Gebirgsbächen, die sich an den steilen Flanken des Frauenkogels entlangschlängeln, ins Tal führt.

    Schwer
    07:19
    15,9 km
    2,2 km/h
    1 470 m
    710 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Etappe 15 des Salzburger Almenwegs bringt dich durch herrliche Natur und eindrucksvolle Bergwelten von Hüttschlag am Talschluss des Großarltals zum glitzernden Tappenkarsee und dann weiter zu den Draugsteinalmen. Die – nicht wenigen – Höhenmeter, die vor dir liegen, machen diese Tour sicherlich zu einer der anspruchsvollsten auf dem Weitwanderweg. Doch sie gehört definitiv auch zu den schönsten.

    Los geht’s in Hüttschlag, von wo aus du erst zur Wolfau, dann über den Karteisgraben bis zur gleichnamigen Alm wanderst. Einmal Karteis geht noch: Du erreichst bald auch das Törl mit dem klingenden Namen und marschierst ab da durch besonders schönes, offenes Gelände, das nur so sprießt vor Sträuchern und Lärchen. Vor allem erblickst du mit dem glitzernden Tappenkarsee von hier schon, wo es als Nächstes hingehen soll. Alternativ kannst du dir den Abstieg aber auch sparen über den Grat direkt zum Draugsteintörl wandern. Hast du das Seeufer und die beiden Hütten (die Tappenkarseehütte bietet sich übrigens für eine Zwischenübernachtung an) dort erreicht, geht es dann aber noch einmal bergauf: zum Draugsteintörl. Der Abstieg erfolgt entlang der Flanken des mächtigen Draugsteines, bis du dich früher oder später vor den beiden Draugsteinalmen und damit am Ziel der heutigen Etappe wiederfindest.

    Schwer
    03:33
    8,47 km
    2,4 km/h
    440 m
    430 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute geht es wieder etwas gemütlicher zu – das hast du dir nach den letzten beiden Etappen aber auch wirklich hart verdient. Von deinem Nachtquartier in einer der beiden Draugsteinalmen steigst du erst einmal gute 100 Höhenmeter zum Almenweg hinauf und bahnst dir entlang der Südwestflanke des Draugsteins deinen Weg zum Filzmoossattel.

    Damit hast du den höchsten Punkt der heutigen Tour auch schon erreicht! Es geht jetzt kontinuierlich hinab zur Filzmoosalm und dann parallel zum Hang bis zu deinem Etappenziel, der Ellmaualm, hinüber. Du kommst auf diesem Weg neben der Filzmoosalm und der Ellmaualm an zwei weiteren bewirtschafteten Almen, der Loosbühel- und der Weißalm, vorbei. Du kannst dir also aussuchen, wo du eine genüssliche Pause einlegst. Ach und apropos Hüttenvielfalt: noch einmal willkommen im Tal der Almen!

    Schwer
    05:26
    17,4 km
    3,2 km/h
    580 m
    660 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Eine mit über 17 Kilometern recht lange, dank ihres sanften Auf und Abs aber relativ leicht zu meisternde Tour erwartet dich im Zuge der Etappe 17 des Salzburger Almenwegs. Ausgehend von deinem gestrigen Etappenziel wanderst du dazu erst einmal hinüber zur Hennerbichlalm, dann etwas steiler bergauf zum Kartörl. Das Panorama, das dich hier erwartet, kannst du noch ein ganzes Stück genießen: bis du die Spatalm und wenig später die Kleinwildalm erreichst, um genau zu sein.

    Nun geht’s erst gleichmäßig bergab, dann durch einen herrlichen Fichten-Hochwald hinauf zur traditionellen Karseggalm. Über die Hochbruck-Jagdhütte, die Muggenfeldalm und die Maurachalm beginnst du bald kontinuierlich zum Sonntagskogel aufzusteigen. Von dem aussichtsreichen Gipfel erblickst du schon die Bergstation der Grafenbergbahn, das eigentliche Ziel deiner heutigen Tour. Damit du aber ein warmes Bett für die Nacht hast, kannst du dir überlegen, in der Gernkogelalm oder der Buchauhütte einzuchecken und erst morgen dorthin zu marschieren. Alternativ kannst du dich natürlich auch von der Bahn Richtung Tal schweben lassen und dort eine Unterkunft beziehen. Hauptsache du bist morgen gut ausgeschlafen für Etappe 18.

    Schwer
    05:08
    12,9 km
    2,5 km/h
    510 m
    1 220 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Um dich von Etappe 18 hinüber ins wunderbare Kleinarl leiten zu lassen, marschierst du von deinem Nachtquartier erst einmal zu Bergstation der Grafenbergbahn. Von hier aus geht es kurz bergab zum eigentlichen Almenweg und dann relativ gemächlich bis zur Auhofalm. Doch lass dich nicht täuschen – der Aufstieg zum Kitzstein („Gabel“) folgt auf dem Fuße.

    Damit hast du den anstrengenden Teil der Tour aber auch schon hinter dir! Vom Kitzstein geht’s nur noch minimal bergauf zum Penkkopf. Dann immer schön abwärts zur Kleinarler Hütte. Hier hast du dir eine Stärkung verdient. Du kannst dir den Bauch auch so richtig schön vollschlagen, denn ab der Hütte führt ein schöner Fußweg hinunter ins Zentrum von Kleinarl.

    Schwer
    05:52
    13,7 km
    2,3 km/h
    1 180 m
    340 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Tatsache, dass du in einem idyllischen Tal aufgewacht bist, kann nur eins bedeuten: Es geht wieder hinauf – auf die Almwiesen und Gipfel des Salzburger Landes. Etappe 19 führt dich auf gut 13 Kilometern von Kleinarl zur Kogelalm beziehungsweise zur Bergstation des „Flying Mozart“. Dazu lässt du den Kleinarler Ortskern erst einmal hinter dir und bahnst dir den (Güter-)Weg hinauf zur Jausenstation Ennskraxn. Es folgt ein schöner Waldweg durch den Steinkargraben. In Abwechslung mit einer Forststraße und bald begleitet vom Blick auf die Ennskraxn führt er dich bis zur Steinkaralm.

    Du steigst ein weiteres kurzes Stück bergauf, bis du einen Höhenrücken erreichst, auf dem du bis zu deinem Etappenziel auch bleibst – herrliches Panorama natürlich inklusive. So marschierst du erst vorbei an der bewirtschafteten Weißenhofalm, dann am Wildbühel und dem Mooskopf bis zur Bergstation der Kleinarler Bergbahn. Etwas bergab steigend gelangst du zum Frauenalmsattel. Ein letztes Mal kurz bergauf zum Saukarkopf, dann ist dein Ziel schon zum Greifen nah. Bei der Bergstation „Top Line“ hast du nun die Wahl: Entweder du wanderst über das Grießenkareck zur Bergstation des „Flying Mozart“ und begibst dich damit ins Tal, oder du marschierst zum Wagrainer Haus. Auch die Kogelalm, die nicht weit von hier entfernt ist, bietet Betten für die Nacht.

    Mittelschwer
    03:18
    8,49 km
    2,6 km/h
    40 m
    960 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach den Anstrengungen der letzten Tage meint es Etappe 20 wieder gut mit dir. Auf achteinhalb Kilometern geht’s stetig bergab. Bis du mittendrin in Flachau stehst. Los geht’s an der Bergstation der „Flying Mozart“ Bahn. Zu einem großen Teil durch das Skigebiet und vorbei an zahlreichen Einkehrmöglichkeiten, wie dem Latschenhof, der Jandlalm und dem Waldgasthof marschierst du immer schön talwärts.

    Ab dem Waldgasthof tauchst du bald in einen geschlossenen Hochwald, der dich immer weiter in Richtung Tal bringt. Kurz vor dem Ort Flachau triffst du schließlich auf den Grießenkarweg, der dich bis ins Zentrum hineinführt. Hier kannst du dir eine Bleibe für die Nacht suchen und dir in den bunten Cafés und Restaurants eine wohlverdiente Leckerei gönnen, bevor es morgen mit Etappe 21 und einer Gratwanderung weitergeht.

    Schwer
    07:09
    16,0 km
    2,2 km/h
    1 270 m
    630 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Magische Wälder, sanfte Almen und ein aussichtsreicher Grat begleiten dich auf deinem Weg von Flachau nach Zauchensee. Los geht’s im Herzen Flachaus und immer schön zur Lackenalm hinauf. Dort oben angekommen, genießt du nicht nur ein herrliches Panorama, sondern findest auch eine schöne Einkehrmöglichkeit vor. Lass es dir schmecken, bloß nicht zu gut – denn etwa die Hälfte der heutigen Höhenmeter liegt noch vor dir.

    Es geht noch einmal steil bergauf und du gelangst schon bald auf einen Höhenweg. An der Stelle, wo du zum Lackenkogel abzweigen kannst, hast du dir eine Rast verdient – 1.050 Höhenmeter liegen hinter, vielmehr unter, dir. Und so folgst du dem Höhenweg weiter bis zur Gamskogelhütte, von wo du entweder per Lift oder zu Fuß über Oberzauchensee an dein Ziel kommst. Alternativ zweigt kurz vor dem Anstieg zum Roßkopf bei einer Sesselliftstation ein Weg links ab – eine gelungene Abkürzung, die dich auf mindestens ebenso schönem Wege nach Zauchensee führt.

    Mittelschwer
    01:59
    5,61 km
    2,8 km/h
    160 m
    440 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Weil Etappe 22 zwar an Naturschönheiten kaum zu übertreffen ist, aber doch angenehm kurz und ohne merkliche Steigungen verläuft, würde ich dir empfehlen, sie direkt mit Etappe 23 zu verbinden. Es gibt auf der Gnadenalm, Ziel dieser Etappe, nämlich keine Möglichkeit, zu nächtigen.

    Von Oberzauchensee steigst du zur Stubhöhe auf. Auf ihren gut 1.700 Metern angekommen, kannst du erst einmal die frische Bergluft schnuppern und dir eine Pause gönnen – denn ab hier geht’s nur noch bergab. Du schreitest durch die herrliche Landschaft und vorbei an der Tauernkarleitenalm hinunter zur Vordergnadenalm, dem Ziel dieser Etappe.

    Schwer
    04:07
    11,0 km
    2,7 km/h
    580 m
    200 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute marschierst du vom Pongau in den Lungau – einen besonders naturbelassenen, ruhigen und idyllischen Teil des Salzburger Landes. Dein Ziel, Obertauern, fällt als bekannter Skiort zumindest im Winter vielleicht nicht gerade in die Kategorie „ruhig“, aber bis dahin darfst du dich an ganz viel Grün und noch mehr Stille erfreuen.

    Von der Vordergnadenalm folgst du einem Güterweg Richtung Süden bis zur Hintergnadenalm. Hier beginnt auch schon der einzige, aber knackige Anstieg zur Südwiener Hütte hinauf. Nach einer möglichen Einkehr in der urigen Alm hältst du dich am Sattel immer schön links und wanderst weiter in Richtung Osten. Der Hirschwandsteig übernimmt – er verläuft auf einer Höhe zwischen 1.750 und 1.650 Metern durch wunderbare Natur und unterhalb zahlreicher Schotterwiesen. Außerdem versorgt er dich mit einem wunderbaren Panorama. Bei der Felseralm taucht er in sanfte Lärchenwälder ein, du überquerst bald einen Bach und gelangst kurz darauf nach Obertauern.

    Mittelschwer
    04:13
    10,3 km
    2,4 km/h
    570 m
    370 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 24 des Salzburger Almenwegs beginnt direkt mit einem Anstieg. Falls du dir die gut 300 Höhenmeter sparen möchtest, kannst du dich von der Grünwaldkopfbahn auf den Berg hinauf „schweben“ lassen. Ansonsten startest du direkt im Herzen Obertauerns beim Wisenegg-Tauernhaus.

    Egal wie du hochkommst, beim Grünwaldsee treffen beide Varianten wieder aufeinander. Und es ist Fußkraft gefragt. Du wanderst erst in Richtung Seekarhaus und nach der Dikt’n Alm dann quer über eine Skipiste zum Knappenhaus. Es geht wieder bergauf zur Bergstation eines Sessellifts und von dort nur noch wenige Schritte mehr bis zur Seekarscharte. Durch interessante Karstformen wandernd, erreichst du bald einen 2.100 Meter hohen Sattel und damit den höchsten Punkt der Tour. Von dort steigst du in Richtung Oberhüttensattel ab und wendest dich kurz davor deinem Etappenziel, der Oberhütte, zu.

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Collection Statistik

  • Touren
    31
  • Distanz
    350 km
  • Zeit
    139:07 Std
  • Höhenmeter
    18 740 m

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Valerie

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