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Winter Himalaya: Mein Weg zum Everest Base Camp auf 5.364 Metern

Omar Di Felice

Winter Himalaya: Mein Weg zum Everest Base Camp auf 5.364 Metern

Mountainbike-Collection von Omar Di Felice

19

Touren

135:53 Std

1 294 km

33 630 m

Für alle, die Radfahren, Abenteuer und die Natur lieben, sind die hohen Berge der Welt sicherlich eine starke Motivation. Seit Jahren treibt mich der Wunsch an, einige der entlegensten Orte der Welt zu erkunden, und das in der Jahreszeit, die ich am meisten liebe: im Winter. Aus diesem Grund wollte ich diesen Weg fahren, der mich in einige der faszinierendsten Gebiete des asiatischen Kontinents führte, entlang des Himalayas durch Nepal. Ein großer Antrieb dabei war meine Neugier auf Orte wie das Mustang-Gebiet (die letzte tibetische Bastion auf nepalesischem Boden), von denen ich durch die Geschichten des italienischen Journalisten Tiziano Terzani und einige spektakuläre Dokumentarfilme erfahren hatte.

Wie bei anderen Abenteuern auch, legte ich zuerst ein Ziel fest: das Everest Base Camp. Dann begab ich mich auf die Suche nach einer Route, die bestimmte Kriterien erfüllen sollte. Sie sollte mich so gut wie möglich auslasten (am Ende wurden es 19 Radtage) und sich durch die Gebiete Mustang und Annapurna schlängeln, bevor das Khumbu-Tal mich hinauf zum Everest Base Camp bringen sollte. Nachdem ich die Route auf komoot geplant hatte, sah ich mir das Gelände genauer an und entschied, dass sich ein Mountainbike dafür am besten eignen würde.

Anschließend studierte ich für die Wahl meiner Ausrüstung das Klima vor Ort. Sie sollte mich für das wechselnde Wetter wappnen, das mich bei 5.000 Metern Höhenunterschied erwarten würde, denn die Strecke führt durch tiefe Täler und trockene (aber schneefreie) Gebiete bis ins Hochgebirge, was enorme Temperaturunterschiede mit sich bringt.

Die tägliche Routine einer abenteuerlichen Reise kommt nach den ersten zwei Tagen in Schwung, wenn man sich die Rhythmen und Zeiten der Orte aneignet, durch die man sich bewegt. Ich habe es immer als relativ einfach empfunden, mich anzupassen, weil einem im Grunde das Tageslicht den Rhythmus vorschreibt. Aufwachen, schnelles Frühstück und dann geht's los – Adrenalin und Gefühl in den Körper zu pumpen ist der beste Weg, um warm zu werden! Die acht bis zehn Stunden, die ich im Sattel verbrachte, um in die Pedale zu treten, Fotos zu machen und mir mein nächstes Nachtlager zu suchen, bestimmten meine Tage.

Als ich mich schließlich dem Everest Base Camp näherte und der höchste Berg der Welt vor mir auftauchte, verfolgte ich in Gedanken den Weg, der mich mit dem Fahrrad zu einem der symbolträchtigsten Orte der Welt geführt hatte. Ich durchlebte noch einmal die Jahre der Entbehrungen, die Wetten mit mir selbst, die Zweifel und Schwierigkeiten.

Ich war gerührt, ganz ohne Scham, wenn ich an all das dachte, und natürlich war Sara, meine Partnerin, im Geiste bei mir. Sie war die erste, die daran geglaubt hat, dass all dies eines Tages möglich sein würde. Diese Motivation reicht aus, um weiterzumachen, selbst in den schwierigsten Momenten. Die Erinnerung an das, was gewesen ist und wo man angefangen hat, ist der stärkste Antrieb, nicht aufzugeben, wenn die Reise manchmal verdammt schwer wird.

Auf der Karte

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Collection Statistik

  • Touren
    19
  • Distanz
    1 294 km
  • Zeit
    135:53 Std
  • Höhenmeter
    33 630 m

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