Alpenpässe – 10 Klassiker für dich und dein Bike

Mountainbike-Collection von
komoot

Hochalpine Alpenübergänge sind das Salz in der Suppe für echte Biker. Doch nicht alle sind geeignet, um sie mit dem Mountainbike zu bezwingen. In der folgenden Collection findest du zehn der besten Pässe in den Ostalpen die mit dem Bike machbar sind - Panorama und Action inklusive.

Bevor es losgeht, frage dich kurz kritisch, ob du über eine gute Kondition, gute Fahrtechnik und alpine Erfahrung verfügst. Denn es geht zum Teil bis auf 3.000 Meter hinauf – und dort oben herrschen mitunter raue Bedingungen. Also Wetter checken, trotzdem auf alles vorbereitet sein und ab nach oben!

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • © OSM

    Eisjöchl

    Mountainbike-Highlight

    Das Eisjöchl ist einer der höchsten und gleichzeitig schönsten Übergänge in den Ostalpen, der mit dem Mountainbike zu bewältigen ist. Kondition, Trittsicherheit und alpine Erfahrung sollten jedoch vorhanden sein. Schließlich befindet sich die Passhöhe auf 2895 Meter. Die beste Richtung ist von Pfelders ins Pfossental. Zwar muss man hier das Rad mehrere Stunden bergauf tragen und schieben, aber die Abfahrt ins Pfossental ist für etwas technisch versierte Fahrer einer der schönsten Singletrails im ganzen Alpengebiet (S2-S3).

    Vor der Tour sollte man sich genau über die Verhältnisse oben am Joch informieren, da es auch im Sommer noch Alt- oder Neuschnee geben kann. Knapp unterhalb des Übergangs, von Pfelders kommend, befindet sich die Stettiner Hütte. Dort kann man sich für die letzten Höhenmeter und die kommende Abfahrt stärken.

    Tipp von
    Thorsten
  • © OSM

    Forcellina di Montozzo

    Mountainbike-Highlight

    An der Forcellina di Montozzo oder Montozzo-Scharte findet sich noch ein Schützengraben aus dem ersten Weltkrieg. Auch eine Gedenktafel ist hier aufgestellt.

    Tipp von
    Florian
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    Fimberpass

    Mountainbike-Highlight

    Ein sehr schöner, wenn auch etwas beschwerlicher Übergang von Österreich in die Schweiz ist der, den meisten Mountainbikern mindestens namentlich bekannte, Fimberpass.
    Von Ischgl pedaliert man, vorbei an der Bodenalpe (bodenalpe.com/index.htm), bis zur Heidelberger Hütte. Hat man genug Zeit, lohnt sich hier eine Übernachtung im Alpenkino. So kann man den Aufstieg am nächsten Tag ausgeruht angehen. Und der hat es in sich - ohne Schieben und Tragen wird man die auf 2.600 Metern gelegene Passhöhe nicht erreichen. Aber das gehört schließlich zu einer zünftigen Passüberquerung dazu. Und schließlich wird man für die Plackerei mit einer super Abfahrt auf einem tollen Singletrail belohnt. In Vna stößt man schließlich wieder auf die Zivilisation und man erreicht das Inntal im Engadin.

    Tipp von
    Thorsten
  • © OSM

    Pass da Costainas

    Mountainbike-Highlight

    Rein von den Daten ist der Pass da Costainas kein gigantischer Pass. Auf lediglich 2.251 Meter ist die Passhöhe gelegen. Dafür ist die Kulisse gigantisch und der Singletrail durch den höchsten Arvenwald Europas ist sehr schön und flüssig zu fahren. Vorher muss man allerdings von Scoul aus dem Inntal nach S'charl, ein nie besonders steiler Weg, der sich dafür aber ganz schön in die länge zieht. In dem Örtchen S'charl kann man nochmals die Vorräte auffrischen, bevor man den Pass bezwingt. Das ist übrigens komplett im Sattel machbar. Nach einem kurzen Downhill auf einem Trail wechselt man auf einen Schotterweg, der einen in die kleine Ortschaft Lü bringt. Noch ein paar Kilometer und man hat das Val Müstair erreicht.

    Tipp von
    Thorsten
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    Schlinigpass

    Mountainbike-Highlight

    Der Schlinigpass dürfte vielen Alpencrossern ein Begriff sein - ist er doch einer der berühmtesten in den Ostalpen. Das liegt zum einen an der grandiosen Uinaschlucht, zum anderen an der beliebten Sesvennahütte (sesvenna.it). Die Hütte ist nur wenige Meter vom Übergang entfernt und lädt zum Übernachten in der tollen Kulisse ein. Aber auch Tagesgäste kehren hier gerne ein.
    Die Passhöhe selbst ist relativ unspektakulär, dafür gibt es einen netten Trail von der Schlucht bis zur Hütte bzw. umgekehrt. Je nach Jahres- und Uhrzeit kann es hier allerdings etwas eng hergehen, da sich viele Wanderer und Mountainbiker den Weg teilen.
    Sollte man den Übergang in eine Tagestour einplanen, macht die Süd-Nord-Richtung übrigens mehr Sinn.

    Tipp von
    Thorsten
  • © OSM

    Schneebergscharte

    Mountainbike-Highlight

    Die Schneebergscharte dürfte vielen Alpencrossern ein Begriff sein. Der Übergang über die Scharte sollte jeder ernsthafte Alpenüberquerer gemacht haben. Doch man darf diesen Pass nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn dort befindet sich schon das Rad...
    Der Anstieg beginnt vom Bergbaumuseum im Talschluss des Ridnauntals auf 1.400 Meter. Bis zum Poschhaus (facebook.com/poschhaus) auf 2.113 Meter kann man pedalieren, ab da beginnt der mühsame Aufstieg. Es geht auf einem steilen, jedoch gut ausgebauten Steig weiter hinauf zur Schneebergscharte auf 2.700 Meter. In Serpentinen führt der Weg steil hinunter zum zerstörten Mundloch des Kaindlstollens und anschließend leicht absteigend auf einem breiten Weg talauswärts zur Schutzhütte Schneeberg (schneeberg.org). Für den gesamten Weg benötigt man 4 Stunden Gehzeit, der gesamte Wegverlauf ist mit der Wegnummer 28 gekennzeichnet. Mountainbiker mit einer guten Fahrtechnik können den Abstieg von der Schneebergscharte im Sattel schaffen. Je näher man der Schutzhütte kommt, desto "einfacher" wird der Weg. Eine Einkehr zum Stärken oder gar Übernachten ist auf der 2.355 Meter gelegenen Schutzhütte sehr empfehlenswert.

    Tipp von
    Thorsten
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    Vigiljoch

    Mountainbike-Highlight

    Möchte man aus dem Vinschgau ins Ultental gibt es zwei Möglichkeiten. Der Tarscher Pass und der Weg über das Vigiljoch. Von Naturns pedaliert man auf einer guten Schotterpiste bis zur Naturnser Alm (Tel. +39 340 522 2769). Hier besteht die Möglichkeit zu übernachten oder einzukehren. Ab da wechselt man auf Trails, von denen viele fahrbar sind.
    Das Vigiljoch ist also der bessere Übergang ins Ultental, da der Tarscher Pass bergauf wie bergab eine ziemliche Schinderei ist.

    Tipp von
    Thorsten
  • © OSM

    Rinner Sattel

    Mountainbike-Highlight

    Der Rinner Sattel hat einen berühmten Bruder - den Jaufenpass. Der ist allerdings stark frenquentiert und für Mountainbiker, die von Sterzing in Richtung Meran wollen nicht die erste Wahl. Und wem die Schneebergscharte zu extrem ist dürfte mit dem Rinner Sattel als Übergang gut beraten sein. Aus dem Ratschingstal geht es über die Rinneralm (facebook.com/bergrestaurant.rinneralm) hinauf zum Sattel. Bis auf die letzten paar Höhenmeter ist alles gut fahrbar. Technisch und konditionell sehr starke Biker schaffen wohl die ganze Strecke im Sattel. Der Übergang an sich ist relativ unspektakulär. Den einzigen Nervenkitzel bieten die Wildpferde (die so wild gar nicht sind) die hier oben frei herum laufen.
    Nach ein paar Trailmetern bergab trifft man auf die Jaufenpassstraße und kann hinab ins Passeiertal rollen. Möchte man die Straße meiden, gibt es einen Geheimtipp:
    Kurz vor der Jaufenalm biegt nach rechts der 17er Wanderweg ab. Eine mehr als lohnende Alternative für technisch fitte Mountainbiker.

    Tipp von
    Thorsten
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    Rabbijoch

    Mountainbike-Highlight

    Ein Klassiker der Alpenübergänge für Mountainbiker ist das Rabbijoch. Vom Ultental fährt man bergauf durch einen imposanten Talkessel aufwärts bis zur Bärhap-Alm (2.295m). Neben dem Weg mäandert ein kleines Bächlein im Talgrund. Große umherliegende Felsblöcke zeigen, dass auch die Berge nicht ewig währen. Von solch einem Koloss möchte man bei einem Felsrutsch nicht getroffen werden. Kurz hinter der Alm wird der Schotterweg für ein paar Höhenmeter sehr steil und für die Meisten bedeutet das: Schieben.
    Später wechselt der Weg auf einen Trail. Hier kann man immer wieder etwas fahren, doch oft muss man auch schieben. Nach der letzten Schiebestrecke erreicht man das Hochplateau, auf dem das Rabbijoch (2.460 m) liegt. Von nun an geht es bergab. Zunächst bis zur Haselgruber Hütte (Übernachtung; leckeres,einfaches Essen). Ab der Hütte führt ein sehr schöner, flüssig zu fahrenderTrail am Hang weiter bergab. Achtung - hier können viele Wanderer unterwegs sein. Ab 2016 gibt es eine Änderung auf der Strecke. Der stark erodierte Teil weiter unten ist nun für Biker gesperrt und man wechselt wieder auf Schotter.
    Angesichts des wirklich zerstörten Weges ist das aber nicht weiter tragisch. Zu guter letzt erreicht auf Asphalt das Val di Rabbi.

    Tipp von
    Thorsten
  • © OSM

    Madritschjoch

    Mountainbike-Highlight

    Einmal sollte jeder Mountainbiker, der sich in den Alpen bewegt über das Madritschjoch gefahren sein bzw. geschoben haben.
    Das Madritschjoch ist einer der höchsten Übergänge in den Alpen überhaupt. 3.123 Meter. Hier obern muss man wirklich mit allem rechnen und sich vorher gut über die Schnee- und Wettersituation informieren. Von Sulden muss man 1.200 Höhenmeter bezwingen, bis man auf dem höchsten Punkt steht. Mit Schiebeabschnitten muss man rechnen, da zum einen die Luft immer dünner wird und zum anderen der Weg immer Steiler. Hat man es bis oben geschafft, hat man allerdings eine grandiose Aussicht auf das Ortlermassiv. Die ersten 100 Höhenmeter auf dem Singletrail hinab ins Martelltal sind durchaus schwierig und viele werden schieben müssen. Danach wird der Trail einfacher und man kann die Abfahrt auf meist S1-Niveau genießen.
    Zwei Hütten bieten die Möglichkeit, Energie aufzunehmen oder zu übernachten.
    Die Schaubachhütte (schaubachhuette.it) in der Auffahrt und die Zufallhütte (zufallhuette.com/de) in der Abfahrt.

    Tipp von
    Thorsten

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