Teuflische Orte

Wander-Collection von
komoot

Nichts für schwache Nerven: Hier soll man einigen Sagen zufolge schon Belzebub gesichtet haben. Mal in loderndem Pech und Schwefel sitzend, mal als vermummten Herr und mal vom süßen Rotwein der Ahr benebelt. Wer sich entschließt, auf die Suche nach dem dunklen Gesellen zu gehen, soll gewarnt sein: mindestens ein Fläschchen Weihwasser und ein paar Kruzifixe sollten im Gepäck nicht fehlen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • © OSM

    Teufelstisch

    Wander-Highlight

    Der mächtige steinerne Teufelstisch, das Wahrzeichen des Dahner-Felsenlandes, ist umgeben von einer geheimnisvollen Sage.

    Eines Nachts ging der Teufel hier spazieren. Sehr müde und hungrig suchte er nach einem Rastplatz. Mit glühenden Augen durchforstete er den gesamten Pfälzerwald. Nirgends konnte er eine Stelle finden, die seinem Anspruch gerecht wurde. Voller Wut und Zorn ergriff er drei riesige Felsbrocken und richtete sie zu einem Tisch zusammen. Nachdem er dort gespeist hatte, brach er wieder auf. Den Tisch ließ er zurück.

    Als die ersten Sonnenstrahlen die Nacht vertrieben, erblickten die Menschen das Werk. Viele waren sich sicher „Hier muss der Teufel gespeist haben!“ Nur einer gab sich mutig und ungläubig. „Das kann nicht sein, dann will ich die folgende Nacht sogleich mit ihm speisen!“. Als die Sonne hinter den Felsen langsam verschwand, zog der junge Mann los.

    Zur zwölften Stunde unterbrach in weiter Ferne ein bitterlicher Schrei die Ruhe der Nacht. Der junge Mann ward nie wieder gesehen und das geheimnisvolle Werk bekam den Namen „Teufelstisch“.

    Tipp von
    Jonas Wind
  • © OSM

    Teufelskirche

    Wander-Highlight (Abschnitt)

    Die Teufelskirche ist eine Schlucht im Rähtsandstein. Zur Entstehung der Teufelskirche gibt es verschiedene Sagen. Eine davon geht so:

    Als während einer Jagd die Schützen nahe der Schlucht standen, wohin die Hasen getrieben wurden, traf kein einziger Schütze. So oft einer abdrückte, wurde ihm von unbekannter Hand der Gewehrlauf verrückt.

    Endlich bemerkte ein Jäger, wie eine dunkle Gestalt mit Krallen aus dem Rockärmel rasch an den Gewehrlauf eines zielenden Schützen stieß. Er machte Lärm, alle Jäger legten nun auf den Teufel an, der in seiner Angst in den Kessel stürzte und, als er sich auch da verfolgt sah, mit donnerähnlichen Krachen in die Felswand fuhr und die Stücke herausschleuderte, wie sie noch da liegen.

    Einer anderen Sage nach ist an dieser Stelle ein gottloser Ritter von der nahen Burg Thann auf der Jagd vom Teufel geholt worden. Sein Frevel soll es gewesen sein, trotz der Mahnung des Pfarrers am Karfreitag in dem unwegsamen Gelände einem Hirsch nachgestellt zu haben.

    Wer recht hat, lässt sich schwer entscheiden. Diese Schlucht ist aber auf alle Fälle mystisch.

    Tipp von
    Jonas Wind
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  • © OSM

    Teufelstisch

    Wander-Highlight

    Dieser Teufelstisch ist ein Pilzfelsen, der auf dem Eberhardsberg in der Gemeinde Igensdorf im bayerischen Landkreis Forchheim steht. Es ist eine Felsformation, welche von ihrer Form her an einen Tisch erinnert und den Status eines Naturdenkmals innehat. Zu dem Felsen führen zahlreiche Wanderwege und in Jahreszeiten ohne Belaubung kann man von dort oben Richtung Weißenohe und Eckental schauen.

    Der Legende nach hat ein Mönch des benachbarten Klosters Weißenohe oben auf dem Berg Feuer und Schwefel gesehen. Als er oben angekommen war, sah er den Teufel dort oben auf dem Tische sitzen und hat dann mit ihm um sein Leben spielen müssen.

    Tipp von
    Markus
  • © OSM

    Teufelsmühle

    Wander-Highlight

    Diese schöne und reich verzierte Fachwerk-Mühle wurde 1691 mit Hilfe des Teufels errichtet, sagt die Sage. Dieser soll mit dem Müller eine Wette eingegangen sein, wer am schnellsten einen Giebel fertiggestellt hat. Und obwohl der Teufel gewonnen hat, zerreißt er den Müller in der Luft.

    Tipp von
    Jonas Wind
  • © OSM

    Die Teufelsmauer Weddersleben

    Wander-Highlight (Abschnitt)

    Vor Urzeiten, als Gott und Teufel die Erde unter sich aufteilten, wurde zwischen beiden vereinbart, daß dem Teufel all das Land gehören sollte, welches er in einer Nacht bis zum ersten Hahnenschrei mit einer Mauer umbauen konnte. In jener Nacht, als der Teufel sein Bauwerk begann, war nun aber eine alte Frau unterwegs, die auf dem Markt einen Hahn verkaufen wollte. In der Dunkelheit stolperte sie, und der Hahn erschrak sich dabei und begann zu krähen. Der Teufel hörte dies und dachte, daß seine Zeit schon um sei und riß vor lauter Wut die Teufelsmauer wieder ein. Die Reste sind bis auf den heutigen Tag stehengeblieben.

    Tipp von
    Jonas Wind
  • © OSM

    Teufelsloch

    Wander-Highlight

    Der Teufel suchte einst das Tal der Ahr auf und fand an Land und Leuten, vor allem aber am vorzüglichen Rotwein derart Gefallen, dass er darüber seine Heimkehr vergaß. Da näherte sich ihm eines Tages, als er auf dem Berg gegenüber der Burg Are ruhte, seine Großmutter in der Gestalt einer schönen Jungfrau. In den Armen des verliebten Teufels verwandelte sie sich schnell in die ihm nur allzu gut bekannte, widerwärtige Alte zurück. Erbost packte er die Großmutter und schleuderte sie durch die Felswand hinunter in die Hölle zurück. So entstand das Teufelsloch, das bis heute oberhalb von Altenahr zu sehen ist.

    Tipp von
    Jonas Wind
  • © OSM

    Teufelsburg Felsberg

    Wander-Highlight

    Der Name "Teufelsburg", den die Burg im Volksmund trägt, lässt sich auf eine Sage zurückführen. Demnach soll ein Ritter der Burg vor einem Duell einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und seine Seele verkauft haben. Noch heute soll bisweilen sein Schreien zu hören sein, wenn er in die Hölle fährt.

    Tipp von
    Jonas Wind
  • © OSM

    Teufelssee

    Wander-Highlight

    Nach manchen Überlieferungen soll hier ein Teufelsaltar gestanden haben, auf dem keltische Priester Belzebub angebetet haben. Moore und dunkle Seen sind Stellen, an denen oft keltische Kultorte lagen. Die Kelten versenkten in ihren Ritualen wertvolle Gegenstände in Mooren und Seen. Der Brauch, eine Münze in einen Brunnen zu werfen, ist noch ein Überbleibsel der Quellen- und Seenverehrung. Vielleicht kannst du einen Ring oder eine Silbermünze in den See werfen?

    Inge Kiessig erzählt in ihrer Berliner Sagensammlung von einer anderen Sage um diesen düsteren See:

    „In dem dichten Schilfgürtel am Rande des Teufelssees lag früher ein Großer Stein. Man nannte ihn den Prinzessinnenstein, denn er zeigte die Stelle an, an der einmal ein prächtiges Schloß gestanden hatte, das eine Prinzessin bewohnte. Sie wurde verwünscht und ist samt ihrem Palast im Moor versunken. Zuweilen aber kam sie zum Vorschein."

    Tipp von
    Jonas Wind

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