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Auf dem EuroVelo13 durch Niederösterreich

Ins Nirgendwo, bitte!

Auf dem EuroVelo13 durch Niederösterreich

Collection von Ins Nirgendwo, bitte!

5

Touren

16:43 Std

153 mi

7 800 ft

Keine drei Monate ist es her, dass ich auf dem EuroVelo9 durch Niederösterreich geradelt bin. Im Juni war das, und es war mein erstes Mal. Alles: auf einem der europäischen Fernradwege unterwegs zu sein, und in Niederösterreich unterwegs zu sein.Beides hat mich so begeistert, dass ich mich direkt wieder auf mein Rad geschwungen habe. Wieder in Niederösterreich, wieder auf einem der europäischen Fernradwege. Und doch war diese Tour eine völlig andere – aber keinesfalls weniger schön ☺️Der EuroVelo13 ist besser bekannt als Iron Curtain Trail, weil er ziemlich viel Geschichte in sich trägt: Vom norwegischen Kirkenes führt er bis zur bulgarischen Schwarzmeerküste – genau dort, wo der „Eiserne Vorhang“ die Länder des Warschauer Pakts einst vom übrigen Europa trennte.
Dabei legt er ganze 10.400 Kilometer zurück und ist der längste Radweg Europas. Gut beschildert ist er in beide Richtungen.
Durch Niederösterreich schlängelt sich der EuroVelo13 auf rund 400 Kilometern und quert dabei immer wieder die Grenzen zu Tschechien und der Slowakei. Genau das macht die Vielfalt des Weges aus: weil sich nicht nur immer wieder die Landschaft wandelt, sondern auch die Kultur, das Gefühl der Dörfer und die Ausstrahlung ihrer Bewohner*innen.Ich selbst war rund 250 Kilometer an fünf Tagen auf dem Iron Curtain Trail in Niederösterreich (und Tschechien) unterwegs. Ein paar praktische Infos zu diesen Etappen:🚲 Ich war mit meinem recht schweren Trekkingrad unterwegs, das besonders auf Etappe 3 (auf dem Abschnitt durch den wunderschön wilden Podyjí Nationalpark) das ein oder andere Mal zu kämpfen hatte. Oder vielmehr ich mit dem Rad, wenn der Weg über ein paar Wurzeln oder recht loses Gestein geführt hat. Kein Problem, wenn man die Zeit einkalkuliert, die man auf dieser Strecke vielleicht länger braucht. Man ist nämlich ein bisschen verwöhnt, weil der Weg ansonsten unglaublich gut ausgebaut ist 🙃🚲 Die Route ist so angelegt, dass wir abends für die Übernachtung immer einen Ort erreichen. Dort gibt es dann auch Möglichkeiten zur Verpflegung. Die gibt es meist auch fürs Mittagessen, wir hatten aber immer selbst was dabei, um unabhängiger zu sein. Das gilt auch für die Wasserversorgung: manchmal gibt es recht lange keine Möglichkeit zum Nachfüllen, deswegen ist es gut, morgens genug mitzunehmen.🚲 Wir sind die Route von Süd nach Nord gefahren – irgendwann hat sich aber wohl ursprünglich mal wer gedacht, dass andersrum die "reguläre" Fahrtrichtung verläuft. Einen wirklich großen Unterschied macht das aber nicht.🚲 Etappe 2 und 4 sind bei mir doppelte Etappen: da habe ich jeweils zwei der offiziellen Etappen zu einer langen zusammengelegt. Natürlich kann man beide aber auch aufteilen und etwas entspannter angehen.
Diese Flexibilität ist grundsätzlich ein sehr schöner Vorzug des EuroVelo13: dass es wahnsinnig viele Möglichkeiten unterwegs gibt, um zum Beispiel zu übernachten. Die offiziellen Etappenlängen können wir also ganz unkompliziert als genau das betrachten: Vorschläge. Und unsere Radreise dabei an unsere Bedürfnisse anpassen.
In diesem Sinne: Ganz viel Spaß beim Radfahren! 🚲🇦🇹

Auf der Karte

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Touren & Highlights

  • Auf dem EuroVelo13 durch Niederösterreich | Etappe 5 🇦🇹

    02:31
    22,2 mi
    8,8 mi/h
    1 000 ft
    1 200 ft

    Ich hab längst aufgehört, meine Pausen auf dieser letzten Etappe auf dem EuroVelo13 zu zählen. Die hab ich nicht eingelegt, weil sie nötig gewesen wären – sondern vielmehr, weil ich nicht wollte, dass diese Radreise vorbeigeht.

    

    Der Iron Curtain Trail hat mir den Abschied dann noch besonders schwer gemacht

    von Ins Nirgendwo, bitte!

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    Ansehen
  • 04:52
    46,6 mi
    9,6 mi/h
    2 650 ft
    2 100 ft

    Bis zum Horizont und darüber hinaus – so weit habe ich heute schauen können. Den ganzen Tag lang, und der war mit 75 Kilometern auf dem EuroVelo13 kein kurzer (deswegen gibt es von dieser Etappe genau auch nur ein Foto 🤭).

    

    In meinem Kopf hingegen habe ich tausend Bilder abgespeichert, und da ist vor

    von Ins Nirgendwo, bitte!

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  • 03:09
    31,7 mi
    10,1 mi/h
    875 ft
    425 ft

    Liebes Niederösterreich, es ist so schön, wieder hier zu sein!

    

    Unser Start auf dem EuroVelo13 hätte schöner nicht sein können: wir haben endlos weite Felder an uns vorbeiziehen lassen, Wildgänse gesichtet, hatten Rückenwind und Sonne auf der Nase. Echtes Radreise-Glück also. Und heute war nur der Anfang

    von Ins Nirgendwo, bitte!

  • 04:03
    31,5 mi
    7,8 mi/h
    2 025 ft
    1 900 ft

    Tag 2 auf dem EuroVelo13 – und ich bin fix und fertig. Nochmal, um dem Ganzen mehr Ausdruck zu verleihen:

    

    Fix und fertig.

    

    Nach dem Sonnenaufgang heute Morgen ist nämlich noch ganz schön viel passiert. Es ging geschätzt (und gefühlt, zumindest, wenn man jetzt meine Beine fragt) mindestens 597 Mal bergauf

    von Ins Nirgendwo, bitte!

  • 02:08
    20,6 mi
    9,7 mi/h
    1 275 ft
    1 075 ft

    Wie ist es da landschaftlich so?

    

    Das bin ich nun schon einige Male gefragt worden, wenn ich von Niederösterreich erzählt habe, von meiner letzten Radtour auf dem EuroVelo9 oder meiner jetzigen auf dem EuroVelo13.

    

    Was soll ich darauf nur antworten, um alledem gerecht zu werden? Frag ich mich dann selbst

    von Ins Nirgendwo, bitte!

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Fragen und Kommentare

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Collection Statistik

  • Touren
    5
  • Distanz
    153 mi
  • Zeit
    16:43 Std
  • Höhenmeter
    7 800 ft

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