Dominik Ketz, Tourismusagentur Ostbelgien

Vielfalt erleben – wandern in Ostbelgien

Wander-Collection von
Ostbelgien

Viel Abwechslung und Nähe zur Natur auf einem relativ kleinen Gebiet – das bietet dir die Region Ostbelgien. Raue Hochmoore, rauschende Wildbäche, tolle Aussichtspunkte und blühende Wiesen kannst du auf deinen Wanderungen im Schnittpunkt der Sprach- und Kulturregionen Belgien, Deutschland, Niederlande und Luxemburg entdecken. In dieser Collection stellen wir dir sieben besonders schöne Wanderungen vor, die dir die Schönheit der Landschaft Ostbelgiens zeigen. Die Touren unterscheiden sich in Länge und Schwierigkeit. Eins haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie lassen dich voll und ganz in die Natur eintauchen.

Die Wanderwege in der Region sind super ausgeschildert. Falls du auf den Geschmack gekommen bist, dann kannst du die beiden Etappen auf den Fernwanderwegen GR 573 und GR 56 auch noch nach Lust und Laune verlängern. Wenn du einen längeren Aufenthalt in Ostbelgien planst, dann kannst du dein Basislager beispielsweise in Malmedy aufschlagen. Der Ort liegt zentral zwischen den Startpunkten der Wanderungen und hat im Sommer einen besonderen Charme, wenn sich die Straßen in ein Blütenmeer verwandeln. Doch auch die anderen Städte der Region überraschen dich mit ihren Eigenheiten, die zur besonderen Vielfalt der Region beitragen.

Schnüre deine Wanderschuhe, pack dir ein Picknick in deinen Rucksack und genieße die atemberaubenden Landschaften zwischen Eifel und Ardennen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    02:47
    10,1 km
    3,6 km/h
    170 m
    180 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der Höhe von Montenau verschwindet die Amel im sogenannten Wolfsbusch, einem Tannen- und Buchenwald, der sich über die Grenzen Ostbelgiens erstreckt. Gemächlich windet sich der Fluss durch die schöne Waldlandschaft – und du kannst ihn auf seiner Reise auf dieser zehn Kilometer langen Wanderung ein Stück begleiten. Start der Tour ist in dem beschaulichen Ort Montenau.Die ersten Kilometer läufst du durch den dichten Wolfsbusch. Der Name des Walds erinnert daran, dass bis ins 19. Jahrhundert der Wolf in den Ardennen noch heimisch war. Nach gut vier Kilometern hörst du schon leise das Plätschern der Amel, die du dann überquerst. Der Name Amel ist übrigens keltisch und bedeutet Wasser. Auf ebenen Waldwegen wanderst du weiter und folgst einem Abschnitt des Fernwanderwegs GR 56. Du überquerst wieder eine Brücke und entdeckst Spuren früherer Goldgräberaktivitäten und längst begrabener Träume von schnellem Reichtum. Kurz bevor du wieder in Montenau eintrudelst, führt dich der Weg am Kloster vorbei. Ein alter Landsitz, den der Antwerpener Kaufmann Grisar nur wenige Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs erbauen ließ. Du hast Hunger? Dann lohnt sich noch ein kleiner Abstecher zur Schinkenräucherei Montenau. Hier kannst du unter der Woche bei der Herstellung des original Ardenner Schinkens zuschauen und die herzhafte Köstlichkeit dann natürlich auch probieren.

  • Mittelschwer
    03:21
    12,1 km
    3,6 km/h
    210 m
    210 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Start dieser zwölf Kilometer langen Wanderung ist in dem Dörfchen Ouren. Bevor du den Ort Richtung Norden verlässt, kannst du noch einen Abstecher zur Burg machen und den Archäologen bei den Ausgrabungsarbeiten zuschauen. Die ersten Kilometer folgst du der Our, bevor du dann auf die belgisch-luxemburgische Grenze abbiegst und den Aufstieg beginnst.Nach 210 gemeisterten Höhenmetern wirst du mit einem im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlosen Panorama belohnt: Über Landesgrenzen hinaus überblickst du schöne Hügel und Täler. Nach den Wäldern der Ardennen beginnt hier auf der Anhöhe die Eifel, das andere große Waldgebiet am Rande Ostbelgiens. Vor dir liegen Wiesen und Felder.Der Weg führt dich durch einen Fichtenwald wieder sanft bergab zum Europadenkmal am Dreiländereck. Hier treffen Belgien, Deutschland und Luxemburg aufeinander. Und auch die Our gesellt sich wieder dazu. Auf den letzten Kilometern führt dich der Weg durch Peterskirchen, bis du wieder am Ausgangsort ankommst und am Ufer der Our entspannen kannst.

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  • Mittelschwer
    02:37
    9,52 km
    3,6 km/h
    170 m
    140 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Am Bach entlang – so lautet das Motto dieser gut neun Kilometer langen Wanderung. Genieße die Natur in vollen Zügen und beobachte die Schmetterlinge, die um die Blumen am Wegesrand flattern. Atme den süßen Duft der Mähwiesen. Freu dich über die kühlen Schatten in den Mischwäldern und lass dich vom Plätschern der Bachläufe verzaubern. Startpunkt der Wanderung ist an der Lourdes Grotte in Schönberg. Du wanderst einen sanften Anstieg hinauf. Auf dem Knieberg angelangt führt die Route nach Osten in ein anderes Tal, das unter Naturschutz steht. Hier windet sich der Großweberbach durch die Landschaft. Dein Weg führt dich am Ufer entlang. Zum Ende der Tour erreichst du dann wieder das breite Tal der Our und machst noch einen kurzen Abstecher zum Aussichtspunkt Bürgerschaft. Denn von hier hast du einen besonders schönen Blick. In Schönberg findest du mehrere Möglichkeiten zum Einkehren.

  • Mittelschwer
    02:43
    10,4 km
    3,8 km/h
    70 m
    70 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Dir ist nach einem rundum aktiven Tag? Dann ist der See von Bütgenbach genau das Richtige für dich. Hier kannst angeln, segeln, schwimmen, Kanu fahren, Windsurfen und natürlich auch wandern. Wie wäre es zum Start eines abwechslungsreichen Tages mit einer zehn Kilometer langen Tour rund um den See? Los geht's in Worriken. Du wanderst am Ufer des Stausees entlang, bis du nach anderthalb Kilometern die Staumauer erreichst. Das Bauwerk ist 23 Meter hoch, 140 Meter lang und besteht aus mehrere Gewölbebögen. Der Weg führt dich über die Mauer und bietet dir einen tollen Einblick in die Architektur. Weiter geht es am Ufer des Sees entlang. Immer wieder kommst du an schönen Rastplätzen vorbei, an denen du ein kleines Picknick machen und das Seepanorama genießen kannst. Nach knapp acht Kilometern bekommst du einen Einblick in das Naturschutzgebiet der Warche. Hier kannst du typische Alpengewächse wie den Fenchel und die schwarze Flockenblume entdecken.Nicht mehr lang, dann hast du den See umrundet und kommst wieder am Ausgangspunkt an. Zur Erfrischung kannst du im Seebad in das kühle Wasser springen und entweder ganz aktiv oder doch eher entspannt den restlichen Tag am See genießen.

  • Schwer
    05:19
    20,2 km
    3,8 km/h
    180 m
    180 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Eine Wanderung, wie durch eine andere Welt – auf dieser 20 Kilometer langen Rundtour tauchst du ein in eine Heidelandschaft, die an Tundragebiete in nördlicheren Ländern erinnert. Begleitet wirst du auf deinem Weg durch die wilde Natur vom Eschbach. Start der Wanderung ist am Parkplatz Petergensfeld bei Roetgen.Auf dem ersten Wegabschnitt begleitest du die Weser, von der dann der Eschbach abzweigt. Hohe Farne und Gräser geben dir einen ersten Vorgeschmack auf die Heidelandschaft, die im Osten des Hohen Venns gedeiht. Dieser Teil der grenzübergreifenden Hochfläche zwischen Deutschland und Belgien ist unbekannter, dafür umso ursprünglicher und rauer. Nach gut acht Kilometern kannst du am Reinartzhof, dem höchsten Punkt deiner Tour, eine Pause machen und deinen Proviant genießen.Du wanderst durch den Wald sanft bergab, bis du wieder am Flussufer stehst und dem idyllischen Weg am Wasser entlang folgst. Begleitet vom Plätschern des Eschbachs wanderst du auf einer wunderschönen Strecke wieder zurück zu deinem Ausgangspunkt. Dort kannst du dich im Café Wanderbar mit Kaffee und Kuchen belohnen.Falls du noch Zeit für einen Abstecher hast, dann lohnt sich ein Besuch an der nahegelegenen Wesertalsperre, eine beeindruckende und mächtige Stauanlage. Auf einem Plateau oberhalb der Mauer befindet sich das „Besucherzentrum Wesertalsperre“. Dort findest du ein Restaurant mit Außenterrassen, Spielplätzen sowie einen 33 Meter hohen Aussichtsturm. Dieser wurde in den letzten Jahren zusätzlich zu einem Kletterturm umfunktioniert.

  • Schwer
    06:50
    25,2 km
    3,7 km/h
    490 m
    100 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese abwechslungsreiche Wanderung bringt dich zum höchsten Punkt Belgiens. Du wanderst auf der 25 Kilometer langen Strecke am Ufer der Hill entlang, auf Holzstegen über die Hochebene des Hohen Venns bis zum Signal de Botrange auf 694 Meter. Die Strecke ist eine Etappe des 160 Kilometer langen Fernwanderwegs GR 573. Das weiß-rote Wanderzeichen gibt dir die Richtung vor.Start der Wanderung ist in Eupen. Nachdem du den Ort verlassen hast, wanderst du auf einem idyllischen Waldweg an der Hill entlang. Du überquerst weitere Bäche, wanderst über Fels- und Wurzelpassagen bevor du den Hertogenwald wieder verlässt und den Herzogenhügel erreichst. Auf der Hochebene des Hohen Venns erwartet dich eine andere Welt: Torfgras bestimmt hier die Vegetation. Über Holzstege passierst du die raue wie auch wunderschöne Landschaft des Hochmoors. Die letzten Kilometer bis zum Signal de Botrange gehst du über breite Graswege. Vom Aussichtsturm hast du einen super Rundumblick.Vom Naturparkzentrum Botrange kommst du mit der Buslinie 394 wieder zurück nach Eupen. Pack für die Wanderung auf jeden Fall Proviant ein, da es unterwegs keine Einkehrmöglichkeiten gibt.

  • Schwer
    06:26
    23,4 km
    3,6 km/h
    270 m
    580 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Wanderung führt dich vom „Dach Belgiens“ auf gut 23 Kilometern hinab ins Warchetal nach Malmedy. Start der abwechlsungsreichen Tour ist am Naturzentrum in Botrange. Die Wanderung ist eine Etappe des Fernwanderwegs GR 56. Vom Startpunkt ist es nicht weit bis zum höchsten Punkt Belgiens, dem Signal de Botrange auf 694 Meter Höhe. Von hier wanderst du sanft bergab durch das Venn und folgst dann einem der schönsten Wildbäche der Gegend, dem Trô Maret, talabwärts. Nach gut fünf Kilometern wanderst du auf breiten Kieswegen durch die schöne Landschaft des Polleur-Venn. Genieße die raue Landschaft dieser Region und lass die Schönheit der Natur auf dich wirken. Bald erwartet dich der kurze und knackige Anstieg zur kleinen Ortschaft Bernister.Vom Ortsausgang führt dich der Weg direkt ins Tal, vorbei am Denkmal für den Dichter Guillaume Apollinaire. Der steile Weg bringt dich schnell hinunter nach Malmedy. Unten angekommen überquerst du über eine alte Bruchsteinbrücke die Warche und hast dein Ziel erreicht. In Malmedy findest du mehrere Restaurants für einen gelungen Abschluss des Wandertages. Zum Startpunkt der Tour kommst du von Malmedy mit dem Bus.

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    111 km
  • Zeit
    30:04 Std
  • Höhenmeter
    1 550 m
Vielfalt erleben – wandern in Ostbelgien
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Ostbelgien