Escape the noise – Micro-Adventures in der Sächsischen Schweiz

Wander-Collection von
adidas TERREX

Deine neuen Wanderschuhe wollen mit dir raus in die Natur, aber dir reicht eine einfache Tageswanderung nicht aus? Kein Problem, denn die Sächsische Schweiz ist der perfekte Ort für kleinere und größere Mehrtageswanderungen. Der Höhepunkt dabei ist mit Sicherheit eine Nacht unter freiem Himmel – ob im kleinen Trekkingzelt oder sogar bloß im Schlafsack beim traditionellen Boofen. Denn hier im Nationalpark und in den angrenzenden Wäldern kannst du an vielen Orten tatsächlich völlig legal in der Natur schlafen – ein großartiges Outdoor-Abenteuer direkt vor der Haustür.

Wir haben dir drei kleine Wochenendtouren zusammengestellt, auf denen du die einzigartige Schönheit des Elbsandsteingebirges erleben kannst. Und während sich die Tagestouristen nur an der Bastei und auf der Festung Königsstein aufhalten, führen wir dich mit unseren Touren auf kaum begangenen Pfaden tief hinein in die verwunschenen Wälder und auf die spannenden Felszinnen der Sächsischen Schweiz. Die drei Wanderungen haben dabei für jeden Outdoor-Liebhaber etwas zu bieten: Puristen nehmen sich die Tour „Boofen zwischen Sandsteinfelsen” vor und übernachten unter Felsüberhängen im Nationalpark. Trekkingfans packen ihr Zelt und ihre Ausrüstung in den Rucksack und erkunden die einsamen Wälder links der Elbe auf der „3-Tages-Trekking-Tour”. Und wer es ein wenig komfortabler mag, der schnappt sich die „2-Tages-Tour zu den Schrammsteinen” und übernachtet im liebevoll gepflegten Hotel Forsthaus. Alle Touren erreichst du von Dresden aus ganz bequem mit der S-Bahn.

Weil wir aber auch wissen, dass zwei oder drei Tage eigentlich nicht genug sind, um die ganze Schönheit der Sächsischen Schweiz zu erfassen, haben wir uns einen besonderen Trick ausgedacht. Alle drei Touren beginnen oder enden in Schmilka – und so kannst du auch zwei oder gleich alle drei Wanderungen miteinander kombinieren und damit bis zu einer Woche im Elbsandsteingebirge unterwegs sein.

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Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    03:39
    9,55 km
    2,6 km/h
    580 m
    390 m
    Fähre
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Boofen ist die ursprünglichste Form der Freiübernachtung in der Sächsischen Schweiz: Einfach eine Isomatte ausbreiten, Schlafsack drauf und fertig ist das Nachtlager. Das Boofen steht in der langen Tradition der sächsischen Kletterer und ist heute an 58 offiziellen Orten im Elbsandsteingebirge erlaubt. Besonders schön ist das Freiübernachten für mehrtägige Touren durch die Nationalpark-Kernzone, denn abseits der Tagestouristen an der Bastei und den Schrammsteinen geht es hier viel ursprünglicher zu. Damit das Boofen auch in Zukunft für Wanderer und Kletterer im Nationalpark möglich bleibt, gilt es unbedingt folgende Regeln zu beachten: Übernachtet wird nur an offiziellen Plätzen, es herrscht absolutes Rauch- und Feuerverbot, Müll muss komplett wieder mitgenommen werden und zum Schutze der seltenen Tiere gilt es, Lärm zu unterbinden. Wenn du dich an diese Regeln hältst, wird eine Nacht in der Sächsischen Schweiz zu einem unvergesslichen Erlebnis. Alle Regeln zum Boofen kannst du hier nachlesen: nationalpark-saechsische-schweiz.de/besucherinformation/sonstiges/freiuebernachten.Auf unserer Zweitagestour führen wir dich von Schmilka aus in einer weiten Schleife durch den Nationalpark und an den Affensteinen vorbei zurück zum Ausgangspunkt. Fürs Boofen im Nationalpark benötigst du nichts weiter als eine Isomatte, einen Schlafsack und genug Proviant für beide Tage.Vom Bahnhof Schmilka aus, der von der S1 aus Dresden angefahren wird, geht es zunächst mit der Fähre über die Elbe. Hier schlenderst du kurz durch das kleine Städtchen und machst dich dann auf dem Bergsteig hinauf zum Gipfel des Großen Winterbergs. Oben genießt du einen herrlichen Blick auf die Elbe und auf die umliegende Fels- und Waldlandschaft. Im Anschluss geht es sanft bergab und auf urigen, naturbelassenen Wegen durch den Nationalpark. Auf deinem Weg zur Boofe am Kleinen Lorenzstein stehen noch mehrere Aussichtspunkte zur Auswahl, die du besteigen kannst. Am Lorenzstein angekommen kannst du dir dein Abendessen zubereiten und dich auf die Nacht in der Natur freuen.

  • Mittelschwer
    03:52
    12,8 km
    3,3 km/h
    340 m
    530 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Schon der morgendliche Sonnenaufgang an der Boofe ist schlicht spektakulär: Langsam kriechen die ersten Strahlen über die Felsen und Baumwipfel des Nationalparks, während du noch im warmen Schlafsack liegst. Nach einem kleinen Frühstück geht es weiter in Richtung Himmelsleiter. Hierbei handelt es sich um eine schmale Eisentreppe, auf der du durch einen Felsenspalt zu einem grandiosen Aussichtspunkt aufsteigen kannst.Von hier aus wanderst du auf bequemen Wegen bergab, machst eine kleine Schleife durchs Kirnitzschtal und erreichst dann die Affensteine. Die zahlreichen Felstürme, die hier aus dem Wald aufragen, können zum Teil auch auf recht abenteuerlichen Steigen erkundet werden, aber wir führen dich auf einer Schleife unterhalb der Felsen entlang – die Aussicht ist übrigens nicht weniger spektakulär. Am Kleinen Dom geht es dann doch noch hoch hinaus und oben wirst du mit herrlichen Panoramablicken verwöhnt. Über die Treppenstufen der „Heiligen Stiege” wanderst du schließlich bergab und bis zum Tourenziel Schmilka.

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    oder
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  • Schwer
    04:00
    12,4 km
    3,1 km/h
    570 m
    300 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Links der Elbe sind die Sandsteinformationen nicht ganz so markant und zahlreich wie am gegenüberliegenden Ufer – das machen wir uns bei dieser 3-Tages-Tour zunutze. Denn in den weitläufigen Wäldern und Bachtälern außerhalb des Nationalparks sind nur wenige andere Wanderer unterwegs. Da keine Straßen durch die naturbelassenen Waldlandschaften führen, eignet sich dieser Teil ganz besonders für Mehrtagestouren. Das findet auch die Sächsische Forstverwaltung und darum wurden in den letzten Jahren mehrere Biwakplätze und Trekkinghütten eingerichtet, die von Anfang April bis Ende Oktober geöffnet haben.Auf unserer dreitägigen Trekkintour führen wir dich von Schmilka aus mit zwei Zeltübernachtungen durch die weiten Wälder links der Elbe. Ein paar Sandsteinfelsen und Tafelbeggipfel dürfen unterwegs natürlich auch nicht fehlen, bevor du in Königsstein die Tour beendest. Du benötigst für diese Wanderung ein Zelt (maximal für zwei Personen), einen Trekkingschlafsack, eine Isomatte, Proviant und vor allem Trinkwasser, da an den Biwakplätzen nur Brauchwasser vorrätig ist. Alternativ nimmst du dir Zubehör zum Wasseraufbereiten mit. An beiden Biwakplätzen gibt es außerdem kleine Hütten mit wenigen Schlafplätzen, falls du ohne Zelt unterwegs sein möchtest. Für die Übernachtung musst du dir im Vorfeld Trekkingtickets kaufen. Die Tickets kosten 5 Euro pro Übernachtung auf einem Biwakplatz und werden vor Ort ausgefüllt in einen bereitgestellten Briefkasten geworfen. Mehr Infos zu den Trekkingtickets findest du unter forststeig.sachsen.de/tickets-4123.html.Die erste Tagesetappe der Trekkingtour beginnt am Bahnhof Schmilka, der von der S-Bahnlinie S1 direkt aus Dresden angefahren wird. Hier verlässt du gleich das Elbtal. Im Anschluss steigst du zu den beiden Tafelbergen Kaiserkrone und Zirkelstein auf, die dir herrliche Panoramen auf das Elbsandsteingebirge bieten. Gleich darauf führt dich unsere Route hinein in das wildromantische und dicht bewaldete Tal des Gelobtbachs. Du wanderst am Bachlauf entlang stromaufwärts bis zur Einmündung des schmalen Hertelsgrundbachs. Hier verlässt du das Tal und wanderst bergauf in Richtung Zschirnstein. Nach dem Abstecher zur Gipfelaussicht erwartet dich dann der Biwakplatz Zschirnstein, wo du dein heutiges Nachtlager aufschlagen kannst.

  • Mittelschwer
    04:21
    15,0 km
    3,4 km/h
    350 m
    410 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einer erholsamen Nacht mitten in der Natur der Sächsischen Schweiz wärmst du dich erstmal mit einer dampfenden Tasse Kaffee und einer Schale Porridge, bevor du dich wieder auf den Weg machst. Die erste Hälfte der heutigen Etappe führt immer an der deutsch-tschechischen Grenze entlang mitten durch ursprüngliche Gebirgswälder. Am friedlichen Taubenteich findest du einen gemütlichen Rastplatz und außerdem einen weiteren Biwakplatz. Nach einer kleinen Pause geht es weiter. Wenig später verlässt du den Grenzverlauf und wanderst durch das Taubenbachtal. Nachdem sich der schmale Bach mit dem Fuchsbach vereinigt hat, führt dich unsere Route bergauf. Der Weg steigt sanft bergan und führt dich an mehreren Sandsteinfelsen vorbei. Einige davon können sogar auch ohne Kletterkenntnisse auf Eisenstufen bestiegen werden und so kommst du zum Ende der Etappe noch in den Genuss herrlicher Aussichten. Vom Spitzstein, dem letzten Felsen der Etappe, geht es sanft bergab zum gleichnamigen Biwakplatz.

  • Mittelschwer
    03:40
    11,6 km
    3,2 km/h
    380 m
    580 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit knapp elf Kilometer Strecke fällt die dritte Etappe ein wenig kürzer aus – so bleibt noch genug Zeit für die Rückreise oder sogar einen Abstecher zur Festung Königsstein. Zunächst packst du aber erstmal dein Zelt ein, rollst den Schlafsack zusammen und begibst dich wieder auf den Wanderweg. Nachdem du den Neuteich passiert hast, steigt der Weg ein wenig an und führt dich hinauf zur Aussicht am Lampertsstein. Von hier aus kannst du bereits das gesamte Gebiet der heutigen Etappe bis zur Festung Königsstein überblicken. Gleich darauf geht es bergab und im Tal des Cunnersdorfer Bachs überquerst du die Kirchleitenstraße, bevor es wieder aufwärts zum berühmten Pfaffenstein geht. Der Tafelberg verwöhnt dich nicht nur mit spektakulären Felsen und tollen Ausblicken, sondern auch mit einer Einkehr in der Berggaststätte Pfaffenstein. Frisch gestärkt steigst du durch das „Nadelöhr” bergab, durchquerst die Gemeinde Pfaffendorf und erreichst schließlich wieder das Elbtal. Auf einem gewundenen Wanderweg geht es hinab zum Bahnhof Königsstein, dem Ziel der Etappe. Von hier aus bringt dich die S1 bequem zurück nach Dresden.

  • Mittelschwer
    04:56
    16,0 km
    3,2 km/h
    580 m
    540 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Eine Übernachtung im Freien ist dir ein wenig zu spartanisch und du hast Lust auf eine abendliche Dusche? Auch kein Problem, denn in der Sächsischen Schweiz gibt es zahlreiche Hotels, Gasthäuser und Pensionen. Wir haben dir eine schöne Zweitagestour zusammengestellt, auf der du urwüchsige Waldpfade, herrliche Aussichten und spannende Gratwege mit einer gemütlichen Hotelübernachtung kombinieren kannst. Die Route führt dich dabei vom Kurort Rathen durchs Polenztal und Kirnitzschtal bis zum Hotel Forsthaus, wo du deine Nacht verbringst. Der zweite Tag führt dich dann hinauf zu den berühmten Schrammsteinen – wenn du früh aufstehst, kannst du sogar den Sonnenaufgang erleben. Über den Gratweg geht es schließlich hinab zum Tourenziel Schmilka.Die S1 bringt dich von Dresden aus ganz bequem bis zum Bahnhof Kurort Rathen. Hier setzt du noch kurz mit der Fähre ans andere Ufer über und schon kann es losgehen. Der Wanderweg schlängelt sich durch den Wald sanft bergab ins malerische Polenztal. Hier überquerst du den Fluss und steigst dann steil durch den Schulzengrund bergauf. Für den Anstieg wirst du mit der herrlichen Aussicht auf dem Brand belohnt – und mit einer Einkehr in der Brandbaude. Wenn es dir hier zu voll ist, auch kein Problem, denn nach der Durchquerung vom Tal des Tiefen Grundbachs erreichst du nur wenig später die Waitzendorfer Schänke. Von hier aus folgst du unserer Route sanft bergab ins Sebnitztal. Nach Überquerung des Flusses wanderst du nun über offene Wiesen und genießt einen fantastischen Fernblick. Ein letzter Abstieg und du stehst im Kirnitzschtal vor dem Hotel Forsthaus, wo dich bereits eine Dusche und ein gemütliches Bett erwarten.

  • Mittelschwer
    03:48
    12,4 km
    3,3 km/h
    420 m
    440 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Am zweiten Tag machst du dich gleich nach dem Frühstück wieder auf den Weg. Auf dem spannenden Flößersteig wanderst du für eine Weile am Ufer der Kirnitzsch entlang, bis dich unserer Route aus dem Tal fortführt. Der Wanderweg steigt sanft an und verläuft dann genau zwischen den Schrammsteinen und dem Falkenstein hindurch. Am Schrammsteintor kannst du bereits die ersten Kletterer an den Sandsteinfelsen erblicken. Kurz darauf geht es auf dem Wildschützensteig entlang eindrucksvoller Felsen steil nach oben. Dort angekommen, verwöhnt dich eine der spektakulärsten Ausblicke in der gesamten Sächsischen Schweiz: Direkt gegenüber der Aussichtsplattform ragen die Schrammsteine und der Falkenstein in den Himmel, um dich herum breitet sich weiter Wald aus und im Süden erahnst du das Elbtal. Auf dem schmalen Gratweg folgst du unserer Route nun nach Osten und kannst immer wieder spannende Blicke auf die umgebende Landschaft werfen. Zwischen Breite-Kluft-Wand und Breite-Kluft-Turm verlässt unsere Tour den Gratweg und du wanderst sanft bergab in Richtung Elbe. Am Aussichtspunkt Kleine Bastei legst du noch eine kleine Pause ein und schließlich erreichst du in Schmilka das Ziel der Tour. Von hier aus bringt dich die S1 wieder zurück nach Dresden.

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    89,7 km
  • Zeit
    28:17 Std
  • Höhenmeter
    3 210 m

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Wander-Collection von
adidas TERREX