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Giroparco Gran Paradiso – wandern in Italiens ältestem Nationalpark

Giancarlo

Giroparco Gran Paradiso – wandern in Italiens ältestem Nationalpark

Wander-Collection von Marika Abbà

8-16

Tage

3-6 Std

/ Tag

65,9 mi

23 625 ft

27 475 ft

Der Giroparco Gran Paradiso ist eine Route mit acht Etappen, die dich durch den Osten und Süden des Nationalparks Gran Paradiso führt. In dieser Gegend wurde früher Jagd auf Steinböcke gemacht. Dieses Tier steht heute wie kein anderes für den Nationalpark. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren Steinböcke in den französischen, italienischen, slowenischen und österreichischen Alpen fast ausgestorben. In einem kleinen Gebiet an den Hängen des Gran Paradiso lebten noch etwa hundert Tiere.

Im Jahr 1821 verhängte Karl Felix von Savoyen ein Jagdverbot. Allerdings galt dieses Gesetz nicht für alle: Die Mitglieder der königlichen Familie konnten ungestört ihren geliebten Jagdausflügen nachgehen. Viktor Emanuel II. richtete dann 1856 ein „Königliches Jagdrevier“ ein. Im Jahr 1919 trat Viktor Emanuel III. dieses Gebiet an den Staat ab, mit dem Wunsch, einen Nationalpark zum Schutz von Tier- und Pflanzenarten einzurichten. Dieser Wunsch ging am 3. Dezember 1922 in Erfüllung, als der erste Nationalpark in Italien gegründet wurde: der Nationalpark Gran Paradiso.

Auf der Giroparco-Route wanderst du entlang von Saumpfaden, die einst die Jagdhütten miteinander verbanden und dir weite Blicke über das Soana- und das Orco-Tal schenken. Unterwegs entdeckst du kleine Kapellen und beeindruckende Kirchen, verlassene Weiler und malerische Dörfer. Tagsüber pausierst du an den idyllischen Ufern der Bergseen und abends erholst du dich unter dem funkelnden Sternenhimmel. Mit großer Wahrscheinlichkeit wirst du auch deinem Gastgeber, dem Steinbock, begegnen.

Die Route beginnt am Parkplatz unterhalb des Rifugio Città di Chivasso auf dem Colle Nivolet und endet offiziell am Rifugio Dondena. In dieser Collection endet die letzte Etappe in Champorcher, was praktischer für die Abreise ist.

Pack einen Schlafsack ein, denn einige Nächte verbringst du in Biwakschachteln, unbewirtschafteten Schutzhütten oder GTA-Etappenstationen (Grande Traversata delle Alpi). Ich empfehle dir, dich mit Proviant einzudecken, der wenig Platz braucht, aber sehr nahrhaft ist. Die Strecke verläuft hoch in den Bergen und nur durch kleine Dörfer, wo es keine Lebensmittelgeschäfte gibt. Zur Ausrüstung gehören außerdem atmungsaktive und regenfeste Kleidung, etwas Warmes zum Drüberziehen, Stöcke und festes Schuhwerk. Die beste Zeit für diese Wanderung ist von Mitte Juni bis Mitte September.

Du kannst deine Nächte auch im Zelt verbringen. Das ist allerdings nur in speziell dafür ausgewiesenen Bereichen erlaubt. Wildes Campen und Biwakieren ist im gesamten Nationalpark verboten. Biwaks sind nur in Notfällen erlaubt, wenn du an einem Ort übernachten musst, der weit von den Unterkünften entfernt ist, oder wenn du in einer Unterkunft keinen Platz mehr bekommst.

Den Colle Nivolet, wo die Wanderung beginnt, erreichst du mit einem Shuttleservice vom Nationalpark, der sowohl in Noasca als auch in Ceresole Reale abfährt. Die beiden letztgenannten Dörfer sind von Turin mit dem Bus zu erreichen. Weitere Informationen findest du hier: pngp.it/de/besuchen/anreise. Von Champorcher kannst du einen Bus nach Hône nehmen und dort in einen Zug umsteigen.

Auf der Karte

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Giroparco Gran Paradiso

64,3 mi

23 350 ft

27 300 ft

Zuletzt aktualisiert: 6. Juli 2022

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Touren & Highlights

  • Map data © OpenStreetMap-Mitwirkende

    Etappe 1: Rifugio Città di Chivasso zum Bivacco Giraudo – Giroparco Gran Paradiso

    Schwer
    06:09
    8,76 mi
    1,4 mi/h
    2 550 ft
    2 575 ft
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die erste Etappe des Giroparco beginnt am Colle del Nivolet, der sowohl mit dem Auto als auch mit Verkehrsmitteln erreichbar ist. Erreichen Sie die Città di Chivasso-Hütte, von wo aus Sie eine hervorragende Aussicht auf die Alpenseen von Nivolet genießen können. Sie befinden sich genau auf der Wasserscheide

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    von Marika Abbà

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  • Schwer
    05:40
    9,15 mi
    1,6 mi/h
    175 ft
    5 100 ft
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Verabschieden Sie sich vom gelben Biwak und machen Sie sich wieder auf den Weg. Dieser erste Abschnitt überschneidet sich mit der Route der Alta Via Canavesana, einem Rundwanderweg, der in zwölf Etappen ausgehend von Pont Canavese entlang der Höhenwege des Orco- und des Soana-Tals verläuft.

    

    Abstieg zur

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    von Marika Abbà

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  • Schwer
    06:22
    9,57 mi
    1,5 mi/h
    2 850 ft
    3 025 ft
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Verabschieden Sie sich von Noasca und begeben Sie sich auf den Saumpfad, der in der Vergangenheit die verschiedenen Dörfer des Tals verband. Die Umgebung um Sie herum ist geprägt von alten Kastanienbäumen, die bis ins 20. Jahrhundert eine wichtige Nahrungsquelle für die Alpenbevölkerung waren. Tatsächlich

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    von Marika Abbà

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  • Schwer
    07:51
    8,56 mi
    1,1 mi/h
    5 125 ft
    4 500 ft
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Verlassen Sie den Weiler San Lorenzo und nehmen Sie den Weg, der zum Vallone di Praghetta ansteigt. Der Saumpfad überquert die Alpe La Cà und führt weiter in Richtung Alpe Praghetta Inferiore und Superiore. Diese Seite hat eine hervorragende Belichtung, sie ist sehr sonnig, weshalb Sie beim Wandern hier

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    von Marika Abbà

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  • Schwer
    05:19
    6,72 mi
    1,3 mi/h
    2 900 ft
    3 800 ft
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Verabschieden Sie sich von Talosio und fahren Sie in Richtung Prascundù, einem weiteren kleinen Weiler, der für sein Heiligtum bekannt ist. Dieser religiöse Komplex wurde 1620 erbaut und beherbergt im Inneren eine Darstellung der Madonna von Loreto, der er gewidmet ist. Es heißt, die Jungfrau sei einem

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    von Marika Abbà

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  • Schwer
    05:56
    6,87 mi
    1,2 mi/h
    4 850 ft
    1 250 ft
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Von Ronco Canavese aus nehmen Sie den Weg zwischen den Lärchen nach Nivolastro, einem kleinen verlassenen Dorf, das noch alle typischen Merkmale der Bergdörfer der Gegend bewahrt. Bis zur zweiten Nachkriegszeit wurde es von etwa zwanzig Familien bewohnt, die von Ackerbau und Viehzucht lebten. Mit dem

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    von Marika Abbà

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  • Schwer
    04:04
    4,88 mi
    1,2 mi/h
    1 700 ft
    3 225 ft
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Verabschieden Sie sich von der Wallfahrtskirche San Besso und machen Sie sich auf den Weg, der zum Colle della Borra auf 2.578 Metern über dem Meeresspiegel führt. Das letzte Stück vor Erreichen des Passes ist von großen regelmäßigen Haarnadelkurven geprägt. In der Vergangenheit überquerten die Einwohner

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    von Marika Abbà

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  • Schwer
    07:40
    11,4 mi
    1,5 mi/h
    3 525 ft
    4 050 ft
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Hier stehen Sie am Beginn der achten und letzten Etappe des Gran Paradiso Gyropark. Lassen Sie Piamprato hinter sich und begeben Sie sich zum Sessellift La Ciavanassa.

    

    Der Aufstieg geht weiter entlang einer Reihe von Haarnadelkurven und biegt dann nach links ab, um Grange Ciavanassa zu erreichen. Steigen

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    von Marika Abbà

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Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    65,9 mi
  • Zeit
    49:00 Std
  • Höhenmeter
    23 625 ft27 475 ft

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