© Montafon Tourismus GmbH | Daniel Zangerl

Höhenaktiv auf den schönsten Wanderwegen im Montafon

Wander-Collection von
Montafon

Hohe Gipfel, grüne Almwiesen und kleine Bergdörfer – das Montafon bietet die perfekte Alpenidylle. Aber das gemütliche Tal am Westrand von Österreich bietet noch mehr als nur erstklassige Fotomotive. Aktive Naturliebhaber können hier in den Tälern zwischen Rätikon und Silvrettamassiv einiges erleben. Spannende Bergtouren führen dich durch abgelegene Hochgebirgstäler, Themenwanderwege bringen dir die Kultur der Almwirtschaft näher und Almhütten verzaubern dich mit ihrem hausgemachten Bergkäse. Dank des dichten Netzwerks von Bergbahnen kommen aber auch gemütliche Bergwanderer und vor allem Familien ohne größere Anstrengung hinauf in die schönsten Wandergebiete.

Wir haben dir zehn herrliche Wanderungen in den Bergwelten des Montafon herausgesucht. Darunter finden sich gemütliche Spaziergänge am Seeufer, genüssliche Almwanderungen und sportliche Gipfeltouren. So ist für jeden Alpenurlauber etwas dabei. Egal für welche Wanderung du dich letztendlich entscheidest, bei allen erwartet dich ein authentisches Bergerlebnis. Stöbere einfach in unseren Touren und lass dich vom Charme des Montafon verzaubern.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    03:36
    8,53 km
    2,4 km/h
    470 m
    470 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Tour ist eine wahre Grenzerfahrung: Du wanderst auf den Spuren der Schmuggler zwischen Österreich und der Schweiz. Vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis weit in das 20. Jahrhundert hinein stellte das Schmuggeln eine wichtige Einnahme für die Bevölkerung dar, speziell im Montafon. In nächtlichen Märschen transportierten die Schmuggler Salz, Mehl, Tabak oder Kaffee, Seife und WC-Rollen, Bücher, Kuhglocken oder auch Fleisch und Felle über die Grenzen. Heute reicht es, wenn du dir für die gut acht Kilometer lange Wanderung etwas Proviant und dem Wetter angepasste Kleidung einpackst. Start ist am Bergrestaurant Schafberg Hüsli in Gargellen. Der erste Anstieg führt dich auf einem breiten Weg hinauf Richtung Bergstation der Kristallbahn. Oben angekommen zeigen dir Schilder den Weg zum St. Antönier Joch. Über grüne Wiesen geht es immer weiter bergauf, bis du das Joch auf 2.379 Meter Höhe erreichst und auf der Grenze zwischen der Schweiz und Österreich stehst. Der traumhafte Ausblick belohnt dich für den steilen Aufstieg.Für den nächsten Abschnitt ist Trittsicherheit gefordert: Über den Grat wanderst Du zum höchsten Punkt dieser Tour. Seile geben dir Sicherheit an den schmalen Stellen. Du läufst weiter auf der Schweizer Seite und kommst am wunderschönen Gafiersee vorbei, einem super Platz für eine aussichtsreiche Pause. Über Blockfelder führt dich der Weg dann noch einmal hinauf zum Gafierjoch (2.415 Meter). Die zahlreichen beeindruckenden Aussichtspunkte machen die Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Du überquerst erneut die Grenze und bist wieder auf österreichischem Boden. Vorbei am Speichersee wanderst du wieder zurück zum Ausgangspunkt. Im Bergrestaurant kannst du es dir auf der Sonnenterrasse bei einem süßen Apfelschmarren gut gehen lassen.Zum Schluss noch eine interessante Schmuggler-Info: Um die Zöllner zu irritieren und auf die falsche Fährte zu führen, haben sich einige der Grenzgänger ihre Schuhsohlen verkehrt herum auf die Schuhe genagelt. So zeigten die Spuren im Schnee genau in die entgegengesetzte Richtung.

  • Mittelschwer
    03:58
    11,5 km
    2,9 km/h
    70 m
    970 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf dem Themenwanderweg AlpkulTour dreht sich alles um die Geschichte der Alpwirtschaft. An insgesamt 13 Stationen findest du Kunstwerke des Montafoner Künstlers Roland Haas. Dieser hat mit traditionellen Materialien Skulpturen geschaffen, die dir einzelne Aspekte des Lebens in den Bergen näher bringen. So triffst du auf den Mythenbaum, die Käseharfe oder auf den Geweihbaum. Natürlich darf ein Abstecher zu einer echten Almhütte nicht fehlen, denn auf der Alpe Spora wird nach jahrhundertealtem Rezept der Montafoner Sura Kees zubereitet.

    Vom Staubecken Latschau fährst du ganz bequem mit den Gondeln der Golmerbahn bis hinauf zum Grüneck. Schon bei der Auffahrt genießt du die herrliche Aussicht auf die umgebende Berglandschaft. Nur wenige Meter von der Bergstation der Seilbahn entfernt triffst du bereits auf die erste Station des Themenwanderwegs. Am Eingangstor befindet sich auch eine kleine Übersichtskarte mit Infos zu den einzelnen Stationen. Von dort aus geht es auf gemütlichen Wanderwegen gemächlich abwärts. Der Weg verläuft oberhalb der Baumgrenze und so genießt du den tollen Ausblick ins Tal und auf die umgebenden Gipfel. Der Weg schlängelt sich am Hang entlang und bald passierst du kleine, lichte Waldstücke. Nach der Hälfte der Strecke erreichst du die gemütliche Lindauer Hütte. Wenn du magst, legst du bereits hier eine erste Rast ein. Alternativ wanderst du noch ein wenig weiter, bis du auf die Sporaalpe triffst. Hier kannst du den hausgemachten Käse auch gleich bei einer zünftigen Jause probieren. Durch das idyllische Gauertal wanderst du schließlich zurück zur Talstation der Golmerbahn.

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  • Schwer
    04:44
    13,0 km
    2,7 km/h
    480 m
    970 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der Wiegensee befindet sich innerhalb einer einzigartigen Moorlandschaft. Der See und seine direkte Umgebung sind heute ein Landschaftsschutzgebiet. Auf einer schönen Rundwanderung kannst du den See und die Moore entdecken. Dabei führt dich der Wanderweg über saftige Almwiesen und durch verwunschene Bergwälder. An vielen Stellen hast du eine fantastische Aussicht auf die Berge der Silvretta und auf den beeindruckenden Kops-Stausee.

    Von Partenen aus geht es mit den Gondeln der Tafamuntbahn bis hinauf zur Mittelstation. Du folgst dem Wanderweg hinein in einen dichten Bergwald. Der Weg steigt am Hang entlang auf und der Wald wird lichter. Bald erreichst du die Waldgrenze. Der Weg verläuft über eine weite, baumbestandene Bergwiese. Während du deine Wanderung fortsetzt, schweift dein Blick über die Berghänge und Gipfel. Zusehends verändert sich die umgebende Vegetation. Aus der saftig-grünen Bergwiese wird nun eine feuchte Moorfläche. Der Weg schlängelt sich durch das Moor und schließlich erreichst du den Wiegensee. Wenig später bleibt die Moorlandschaft zurück und der Wanderweg führt dich gemächlich abwärts zur Verbella Alpe. Nach einer wohlverdienten Pause setzt du deine Wanderung fort. Zunächst folgst du einem Schottweg, bis ein schmaler Wanderweg abzweigt. Über Wiesen und mit Blick auf den Kopssee geht es weiter abwärts in Richtung Tal. In einem Waldstück triffst du wieder auf den Schotterfahrweg. Du folgst dem breiten Weg hinab ins Verbellatal und wanderst am Bachlauf entlang zurück zum Ausgangspunkt deiner Tour.

  • Schwer
    06:33
    16,2 km
    2,5 km/h
    680 m
    670 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Silvretta ist ein beeindruckendes Gebirgsmassiv auf der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Viele Gipfel sind über 3.000 Meter hoch und zahlreiche Gletscher liegen in den kargen Hochtälern. Das Hohe Rad ist Teil der Gipfelgruppe und ragt auf 2.934 Meter Höhe auf. Auf der Rundtour ums Hohe Rad kannst du aber auch ohne Gletscherausrüstung die raue Natur der Silvretta kennenlernen. Vom Silvrettasee ausgehend umrundest du das Hohe Rad und genießt die Aussicht auf die gewaltigen Berggipfel. Diese Bergwanderung ist als mittelschwer eingestuft.

    Über die mautpflichtige Silvretta-Hochalpenstraße erreichst du den Wanderparkplatz am Ufer des Staussees. Am Nordufer entlang wanderst du in Richtung Hohes Rad. Du verlässt den Uferweg und stößt wenig später auf eine Weggabelung. Hier zweigt die Aufstiegsroute zum Hohen Rad nach Rechts ab. Du folgst dem Wanderweg weiter geradeaus hinein in das wildromantische Bieltal. Durch das karge Hochgebirgstal steigst du weiter auf und wanderst am Radsee vorbei. Über den steilen Hang des Hohen Rads übersteigst du den Radsattel, den höchsten Punkt der Wanderung. Von hier aus geht es gemächlich abwärts zur Wiesbadener Hütte. Hier legst du eine Pause ein und genießt die dramatische Bergkulisse. Der Wanderweg führt dich anschließend durch ein breites Tal hinab zum Silvretta-Stausee. Oberhalb vom Ufer wanderst du zurück zum Ausgangspunkt deiner Wanderung.

  • Schwer
    01:56
    5,41 km
    2,8 km/h
    110 m
    500 m
    Schwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Das Hochjoch ist ein 2.520 Meter hoher Gipfel im Verwallgebirge. Unterhalb seiner felsigen Hänge liegen zwei herrliche Bergseen. Eine schöne Wanderung führt dich von der Mittelstation der Sennigrat Bahn zum Herzsee und weiter zum Schwarzsee. Auf deinem weiteren Weg wanderst du außerdem noch am Speicherteich Seebligasee vorbei. Die Wanderung verläuft oberhalb der Baumgrenze und so ist Weitblick garantiert. Da du den Aufstieg mit der Gondelbahn bewältigst und auf gut gepflegten Wegen wanderst, gilt die im Montafon Tour als leichte Wanderung.

    Von Schruns aus fährst du zunächst mit der Hochjoch Bahn auf und steigst an der Bergstation in die Sennigrat Bahn um. Diese verlässt du an der Mittelstation und beginnst hier deine Wanderung. Folge zunächst dem ausgeschilderten Weg bis zur Wormser Hütte. Von der urigen DAV-Hütte geht es ein Stück bergauf bis zum Kreuzjoch. Hier genießt du den Ausblick und wanderst dann bergab zum Herzsee. Am Teufelsbach entlang geht es weiter abwärts bis zum Schwarzsee. Bei herrlicher Aussicht wanderst du von hier aus über einen schmalen Bergwanderweg weiter in Richtung Speicherteich. Du umrundest den Speicherteich Seebligasee und folgst nun einem breiten Schotterweg über grüne Bergwiesen. Wenig später erreichst du die Bergstation der Hochjoch Bahn. Bevor du wieder nach Schruns hinabfährst, kannst du hier noch eine Pause in der Alpe Vorderkapell einlegen.

  • Schwer
    06:03
    15,4 km
    2,5 km/h
    960 m
    960 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der 2.089 Meter hohe Itonskopf ist der Hausberg von Bartholomäberg. Der Gipfel ist die höchste Erhebung einer kleinen Bergkette zwischen dem Silbertal und dem Klostertal. Oben auf dem Itonskopf hast du daher eine herrliche 360-Grad Rundumsicht. Vom Dorf Bartholomäberg aus kannst du den Gipfel auf einer mittelschwierigen Bergwanderung besteigen.

    In der kleinen Gemeinde Bartholomäberg beginnt deine Gipfeltour. Auf wenig befahrenen Straßen wanderst du an einzelnen Bauernhöfen und weiten Bergweiden entlang. Nach einem kleinen Waldstück erreichst du bereits das Rellseck. Von hier aus hast du einen fantastischen Blick ins Montafon und auf die Stadt Bludenz. Außerdem lädt das Alpengasthaus Rellseck zu einer Rast ein. Von hier aus wanderst du nun auf einem Bergwanderweg weiter in Richtung Gipfel. Der Weg schlängelt sich am Hang entlang aufwärts. Bergwiesen und lichte Waldstücke wechseln sich auf diesem Abschnitt ab. Das letzte Wegstück zum Gipfel verläuft über den breiten Grat. Auf dem Itonskopf angekommen darfst du dir erstmal eine Pause gönnen und das herrliche Panorama auf das Montafon, die Silvretta und das Verwall genießen. Mit frischer Energie machst du dich dann an den Abstieg über den Südhang des Berges. Erst geht es über Bergwiesen und dann am Rande eines Waldes entlang bergab. Der Pfad wird zu einem breiten Schotterweg. Vom historischen Bergwerk oberhalb von Bartholomäberg aus folgst du dem alten Bergknappenweg hinab zum Ausgangspunkt deiner Tour.

  • Mittelschwer
    03:49
    12,4 km
    3,2 km/h
    150 m
    900 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Im Montafon wurde bereits in der Bronzezeit nach Mineralien und Metallen geschürft. Im Mittelalter entwickelte es sich schließlich zu einem der wichtigsten Bergbauzentren in Europa. Die Bergleute wurden früher auch Bergknappen genannt und bauten Eisen, Kupfer und Silber ab. Der Bergknappenweg führt auf dem historischen Pfad der Bergleute von Schruns über Bartholomäberg bis hinauf zur Bergbauzone. Hier wurde ein altes Bergwerk zu einem Museumsbergwerk aufgebaut. Wenn du in die Tunnels hinabsteigst, kannst du einen Einblick in die anstrengende Arbeit der Bergknappen bekommen.Deine Wanderung auf dem Bergknappenweg beginnt in der Gemeinde Silbertal bei der Bergstation der Kristbergbahn. Nach wenigen Metern erreichst du die Bergknappenkirche St. Agatha am Kristberg, die älteste Kirche vom Montafon. Das über 500 Jahre alte kulturelle Schmuckstück erzählt einen Teil der vor über 1000 Jahren schon stattgefundenen Bergbautätigkeiten im Montafon. Über frühere Knappenwege führt der aussichtsreiche Weg über Ganzaleita, Torasee und Fritzensee zum historischen Museumsbergwerk in Bartholomäberg. Nachdem du das Museum und die Stollen ausgiebig erkundet hast führt der Weg über den Themenweg „Bergknappenweg“ mit verschiedenen Stationen bis nach Schruns zur Litzkapelle.

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    82,4 km
  • Zeit
    30:39 Std
  • Höhenmeter
    2 900 m

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