Berge mit unglaublichen Namen

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komoot
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Oft fragt man sich ja, woher eigentlich die ganzen Bergnamen kommen. Mal gebietet es die Lage, mal die Form, mal eine überlieferte Sage. Es gibt jedoch auch Berge, deren Namensgeschichte man lieber gar nicht hören möchte. Schonmal vom Kotzen, dem Großen Hundstod oder dem Bösen Weibl gehört? Das sind noch die harmlosen. Unsere Vermutung ist, dass die schlauen Namensgeber so andere Menschen von der Besteigung ihrer Lieblingsberge abhalten wollten. Schön sind sie nämlich alle, egal wie seltsam der Name ist.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • © OSM

    Aiguille du Croissant

    Bergtour-Highlight

    Das Aiguille du Croissant ist ein Vorgipfel des Grand Combin de Grafeneire. Beide liegen im Grand Combin, einem stark vergeltscherten Bergmassiv in den westlichen Walliser Alpen. Sehr geübte Alpinisten können den Grand Combin de Grafeneire mit passender Ausrüstung besteigen (Steigeisen, Schneeschuhe, Pickel, evtl. Ski).
    Wer zu Sonnenaufgang am Gipfel ist, hat nicht nur einen beeindruckenden Ausblick auf das knusprige Croissant und das schneebedeckte Gipfelmeer ringsum, sondern auch noch beste Schneequalitäten für den Abstieg.

    Tipp von
    Stephanie
  • © OSM

    Bschießer

    Wander-Highlight

    „Bschießer”, oder tirolerisch auch „Bscheißer” bedeutet, dass am Berg mit „herabschießenden” Lawinen oder Geröll zu rechnen ist. Wer diesen Berg besteigt, der glaubt das auch, beim Anblick der zerklüfteten Südflanke.

    Aber nicht nur hier ist das Gelände steil, auch die markierten Wanderwege zum Gipfel erfordern Trittsicherheit und Kondition, während man den Serpentinen folgt. Oben angekommen kann man den Blick herrlich schweifen lassen über die Tannheimer Berge und die Allgäuer Hochalpen.

    Tipp von
    Stephanie
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    Kotzen

    Wander-Highlight

    Über den Kotzen, einem überraschend einsamen Berg, führt der Kotzen-Rundwanderweg, unter anderem über die – wie sollte es anders sein – Kotzenalm. Die Wege sind wenig begangen und größtenteils nicht markiert, teilweise sehr schwer oder gar nicht zu finden. Was den Abenteurernerv des einen anstachelt, findet der andere zum K***** – langweilig wird eine Besteigung jedenfalls nicht.

    Tipp von
    Stephanie
  • © OSM

    Großer Möseler

    Bergtour-Highlight

    Eine beliebte Hochtour mit top Aussicht nach allen Seiten. Mit 3480m ist der Große Möseler, oder Mösele, der zweithöchste Berg der Zillertaler Alpen.

    Sehr beliebt ist der mittelschwere Aufstieg von Norden, evtl. mit Übernachtung im schönen Furtschaglhaus (Reservierung empfohlen). Dieser Weg hat alles, was das Bergsteigerherz höher schlagen lässt: einen langen Anstieg vorbei an einem Stausee, eine Gletscherbegehung, kurze steile Eispassagen und leichte Kletterei. Eine Gletscherausrüstung (Seil, Steigeisen,Eispickel), Helm und alpine Bergerfahrung sind empfohlen.

    Vom Süden lässt sich der Große Möseler im Sommer fast eisfrei besteigen, hier führt der Weg über die Chemnitzer Hütte.

    Und der Name, tja. Wer sich hier zu einem ersten Date verabredet kriegt auf jeden Fall Props von mir :)

    Tipp von
    Stephanie
  • © OSM

    Hochunnütz

    Bergtour-Highlight

    Der Hochunnütz (2075 m) bildet gemeinsam mit dem Hinterunnütz (2007 m) und dem Vorderunnütz (2078 m) das Bergmassiv Unnütze. Eine schöne Tour ist die Überschreitung von Aachenkirch nach Steinberg, allerdings nur für trittsichere und schwindelfreie Wanderer. Oben hat man einen fantastischen Ausblick auf den Achensee, das Karwendel und das Rofangebirge.

    Spätestens beim Abstieg über die Steinberger Kotalm fragt man sich, wer sich all die lustigen Namen ausgedacht hat – Wanderphilosophie at its best.

    Tipp von
    Stephanie
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    Großer Hengst

    Wander-Highlight

    Zum Gipfel des Großen Hengst auf 2156m gelangt man über den Langmannweg, einer schönen Kammwanderung. Ideal kombinierbar ist er mit dem Kleinen und dem Großen Bösenstein.

    Witzbolde werden auf diesem Rundweg ihren Spaß mit der Namensgebung haben, der Rest genießt einfach die vorzügliche Aussicht.

    Tipp von
    Stephanie
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    Böses Weibl

    Bergtour-Highlight

    Auch wenn der Name vielleicht einen adrenalinsteigernden Anstieg vermuten lässt, gehört das Böse Weibl zu den eher leichten 3000ern – was auch seine große Beliebtheit erklärt.

    Vom kegelförmigen Gipfel hat man einen traumhaften Ausblick auf den Großglockner und die Schobergruppe. Der Anstieg führt auf schönen Bergwegen über schöne Almwiesen, kurz vor dem Gipfel geht es über Geröll und Blockwerk.

    Tipp von
    Stephanie
  • © OSM

    Schrotthorn

    Bergtour-Highlight

    Wer die Einsamkeit am Berg schätzt, wird hier seine Freude haben. Als höchster Gipfel in der näheren Umgebung bietet das Schrotthorn von 2590m einen tollen Ausblick und ein 13m hohes Gipfelkreuz aus Holz. Der Aufstieg ist leicht und markiert, er führt über schöne Alpenwiesen und teils schrofiges Gelände. Starten kann man in Durnholz oder Schalders, wo sich die Wege treffen gelangt man über die Schalderer Scharte zum Gipfel.

    Wie der Berg in den Sarntaler Alpen zu seinem ungewöhnlichen Namen kam ist ungewiss, vielleicht in der Hoffnung ihn so schön einsam zu halten wie er ist.

    Tipp von
    Stephanie
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    Großer Hundstod

    Bergtour-Highlight

    Trittsicher und schwindelfrei sollte sein, wer die lange Bergtour mit steilem Anstieg über die schrofige Gipfelflanke plant. Der Weg ist markiert und führt am Ingolstädter Haus von Süden den Berg herauf.

    Der Große Hundstod ist mit 2593m der Hauptgipfel des Steinernen Meers und liegt auf der deutsch-österreichischen Grenze. Von oben hat man an schönen Tagen einen beeindruckenden Panorama-Blick.

    Laut der Watzmannsage hat in der Gegend ein grausamer König regiert, der eines Tages verflucht und zu Stein verwandelt wurde. Am Großen Hundstod sollen seine Hunde abgestürzt sein.

    Tipp von
    Stephanie
  • © OSM

    El Misti

    Bergtour-Highlight

    El Misti ist ein aktiver Vulkan in Peru. Die Besteigung des 5822m hohen Gipfels gilt als technisch einfach. Eine Begehung ist trotzdem anstrengend, da man auf weiten Teilen über lose Vulkanasche läuft und der Körper sich gleichzeitig akklimatisieren muss. Von oben hat man einen überwältigenden Weitblick zu den Salzseen bei Cacahuasi.Der Gipfel ist das gesamte Jahr über schneefrei, nur in den Wintermonaten benötigt man gelegentlich Steigeisen für den Anstieg. Im Krater sieht man an manchen Stellen Rauchsäulen aufsteigen, der letzte größere Ausbruch war aber im Jahr 1784.

    Tipp von
    Stephanie

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