Heilige Berge und ihre Geschichte

Wander-Collection von
komoot

Mit der Besteigung eines Gipfels kommt immer ein bisschen Ehrfurcht. Vor der Natur und dem Himmel, dem man plötzlich so nahe ist. Bereits vor Tausenden Jahren haben Völker aller Erdteile sie verspürt und einige Berge als heilig erklärt. Um sie herum spinnen sich Geschichten und Sagen, welche die große Bedeutung dieser Orte verdeutlichen.

Einige sehr hohe Berge, darunter viele Vulkane, wurden als Wohnort von Göttern gesehen. Manche versorgten die Menschen mit lebenswichtigen Ressourcen wie Wasser und Bodenschätzen oder hatten aufgrund ihrer Lage direkten Einfluss auf das Wetter, weshalb sie mit der schöpfenden Kraft der Götter in Verbindung gebracht wurden. Heute haben wir dafür andere Erklärungen, die Magie der Orte aber bleibt. Hier findest du eine Auswahl von heiligen Bergen und deren Legenden, kreuz und quer über den Globus und durch viele Glaubensrichtungen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • © OSM

    Mytikas

    Bergtour-Highlight

    Der Olymp ist das höchste Gebirge Griechenlands, sein höchster Gipfel ist mit 2918m der Mytikas, gefolgt von den Gipfeln Skolio (2911 m), Stefani (2909 m) und Skala (2866 m). Zu dem lichterfüllten Ort, an dem laut griechischer Mythologie die Götter, ihre Abkömmlinge und Diener wohnen, gelangt man als Normalsterblicher über ausgebaute Bergwanderwege, darunter der Europäische Wanderweg E4.

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    Stephanie
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    Kraterrand des Ätna

    Wander-Highlight (Abschnitt)

    Der Ätna (italienisch Etna) ist der größte Vulkan Europas. Er ist bis heute aktiv, weshalb seine Höhe nicht exakt festgelegt werden kann, da sie sich oft verändert. Sie wird momentan mit rund 3323m angegeben. Er liegt auf der Insel Sizilien und wurde 2013 zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt.

    Seit der Antike wurden dem Ätna verschiedene mythologische Bedeutungen zugeschrieben. So galt er beispielsweise als Arbeitsstätte der Kyklopen, die dem Gott Hephaistos bei seiner Schmiedearbeit halfen. Hephaistos selbst galt als hässlichster aller Götter und soll immer dann, wenn er einen Seitensprung seiner Gattin Aphrodite vermutete, das Schmiedefeuer so heftig geschürt haben, dass der Vulkan ausbrach. Im Mittelalter tauchte der Vulkan in der Welt der Sagen häufig als Ort der Verdammnis auf.

    Um zum Krater zu gelangen, kann man von 2000 bis 2500 Meter eine Seilbahn und anschließend einen der Geländebusse bis circa 3000 Meter nehmen.

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    Stephanie
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    Damavand Summit

    Bergtour-Highlight

    Der Damavand überragt mit seinen 5604 m alle umliegenden Berge bei weitem und ist damit der höchste Berg des Irans und des gesamten Nahen Ostens. Er ist einer der höchsten freistehenden Berge der Welt.

    Laut iranischer Mythologie herrschte der Drache Zahak tausend Jahre über das Land, bis Fereydun ihn gefangen nahm und an eine Felswand des Damavand nagelte, wo er bis zum Ende aller Zeiten leben muss.

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    Stephanie
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    Danielsberg

    Wander-Highlight

    Wo heute eine Kirche auf dem 966m hohen Danielsberg in Kärnten steht, stand zuvor ein Herkulestempel. Hinweise auf eine Besiedelung und Nutzung als Kultstätte wurden durch steinzeitliche, bronzezeitliche, keltische und römische Funde gegeben.

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    Stephanie
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    Kibo (Uhuru Peak)

    Bergtour-Highlight

    Der Kibo ist mit 5895 m Höhe der höchste Gipfel des Kilimanjaro Bergmassivs und damit der höchste Punkt Afrikas. Er zählt zu den Seven Summits und ist Teil des UNESCO Weltnaturerbes.

    Kilimanjaro bedeutet »Berg des bösen Geistes«. Unter den Swahili gibt es die Legende, dass auf dem Kilimanjaro ein böser Gott wohne, der keinen Menschen auf seinem Berg dulde. Jedem, der es dennoch versuchte, würden Hände und Füße versteifen und danach abfallen.

    Es gibt mehrere Routen auf den Kibo. Technisch ist der Aufstieg nicht schwierig, die Höhe ist hier die größte Herausforderung für Bergsteiger. Wer sich auf den Weg zum Kibo macht sollte für Hin- und Rückweg mindestens fünf bis sieben Tage einplanen. Die Besteigung ist gebührenpflichtig, zusätzlich ist die Beauftragung örtlicher Träger vorgeschrieben.

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    Stephanie
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    Croagh Patrick

    Wander-Highlight

    Der heilige Patrick stieg einst auf den Gipfel dieses Berges, um 40 Tage lang zu fasten. Während dieser Zeit erbautet er eine Kapelle und vertrieb die Schlangen von Irland, indem er eine Glocke ins Tal warf. Noch heute pilgern jedes Jahr viele Menschen am Reek Sunday auf den Croagh Patrick.

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    Stephanie
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    Adam's Peak

    Wander-Highlight

    Der Adam’s Peak ist mit seinen 2243 m Höhe zwar nicht der höchste, aber der bekannteste Berg Sri Lankas. Dies ist dem Sri Pada zu verdanken, eine 1,80m lange Felsvertiefung nahe des Gipfels, die je nach Religion, als Fußabddruck Buddhas, des Gottes Shiva, Adams oder als der des Apostel Thomas gedeutet wird.

    Der Berg kann in der Pilgersaison zwischen Dezember-Vollmond und dem letzten Mai-Vollmond über eine 7 km lange Strecke aus Stufen und Klettersteigen bestiegen werden. Meist tut man dies nachts, um vom Gipfel den Sonnenaufgang zu erleben und den dreieckigen Schatten des Bergs im Nebel zu erleben, aber auch um der Hitze des Tages zu entgehen.

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    Stephanie
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    Helgafell

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    “Helgafell” bedeutet “Heiliger Berg” und verweist auf den Ort eines Wikingerheiligtums. Guðrún Ósvífursdóttir, die Hauptperson der islandischen Laxdæla Saga, lebte hier in einer Kirche bis zu ihrem Tod als Einsiedlerin. Sie liegt nahe der heutigen Kirche begraben.

    Dem Volksmund nach hat man drei Wünsche frei, während man den Helgafell zum ersten Mal besteigt. Dabei muss man vonGuðrúns Grab aus den Hügel hinauf gehen und darf sich nicht umdrehen, nicht reden und nicht über die Wünsche sprechen.

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    Stephanie

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