Leichte Gletscherwanderungen

Wander-Collection von
komoot

Wer sich gerne auf Gipfeln herumtreibt weiß nur zu gut: Zu Abenteuern in den Bergen gehört auch die Anhäufung von Wissen zu Ausrüstung, Sicherung, Wetter und Geologie. Hat man sich dieses einmal erarbeitet, sehen so manche Herausforderungen auf einmal machbar aus.

Gletschertouren sind zwar etwas für fortgeschrittene Bergsteiger, aber auch hier gibt es gewaltige Unterschiede in der Schwierigkeit. Wir haben für dich ein paar leichte Gletschergipfel herausgesucht, mit denen du in die Welt der Hochtouren hereinschnuppern kannst. Denn auch hier gilt: Einfach mal vornehmen und machen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • © OSM

    Gran Paradiso

    Bergtour-Highlight

    Der Gran Paradiso (4061m) ist nicht nur wegen seines verheißungsvollen Namens ein beliebter Viertausender, sondern vor allem auch weil sich die technische Schwierigkeit in Grenzen hält. Trotzdem: Sehr gute Kondition, Gletschererfahrung und -ausrüstung, sowie Obacht vor Gletscherspalten sollten auf jeden Fall mit von der Partie sein. Am oft sehr bevölkerten Gipfelgrat heißt es dann einen kühlen Kopf bewahren, damit die Seilschaften nicht durcheinander kommen. Eine Übernachtung am Rifugio Vittorio Emanuele II. oder Rifugio Chabod sei übrigens jedem ans Herz gelegt, so sind am Gipfeltag "nur" 1300 Höhenmeter zu überwinden. Reservieren nicht vergessen ;)

    Tipp von
    Stephanie
  • 6
    © OSM

    Wildspitze

    Bergtour-Highlight

    Wenn man hier oben auf 3798 m am Gipfel steht, ist der Blick bei klarem Wetter nur durch die Erdkrümmung begrenzt - wenige Berge sind so dominant wie die Wildspitze. Den zweithöchsten Berg Österreichs besteigt man am leichtesten und schnellsten von Vent aus. Konditionell sehr starke Bergsteiger machen die Hochtour an einem Tag, wer es langsamer angehen möchte kann eine Nacht auf der urigen Breslauer Hütte verbringen.

    Bei guten Wetterbedingungen, keinem Neuschnee und einigermaßen trockenem Felsgrat am Schlussanstieg ist diese Tour, bis auf eine Schlüsselstelle, nicht wirklich schwierig. Der gesamte Klettersteig ist ansonsten mit guten Stahlseilen ausreichend gesichert.

    Tipp von
    Stephanie
  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

    oder
    Mit E-Mail registrieren
  • © OSM

    Monte Cevedale

    Bergtour-Highlight

    Auch wenn sie generell als eher weniger schwierige Hochtour gilt, bei einer Besteigung des Monte Cevedale sollten Gletscherausrüstung, entsprechendes Alpinwissen und sehr gute Kondition mit im Gepäck sein. Je nachdem, wie ambitioniert man es am letzten Gipfeltag angehen möchte, empfiehlt sich eine Übernachtung auf der Schaubachhütte (2581 m) oder der Casatihütte (3269 m) bevor es hoch auf 3769 m geht. Der finale Gipfelaufschwung ist bis zu 40 Grad steil und kann bei Vereisung schwierig sein, ständige Konzentration und die Vermeidung von Fehltritten ist oberstes Gebot. Zu fortgeschrittener Tageszeit kann es durch die Erwärmung zu Steinschlag kommen. Oben angekommen heißt es dann endlich Durchatmen und den fantastischen Ausblick genießen. Wer noch nicht genug hat, geht über den Grat zur Zufallspitze weiter.

    Tipp von
    Stephanie
  • 5
    © OSM

    Großvenediger

    Bergtour-Highlight

    Der Großvenediger ist ein stark vergletscherter Hauptgipfel in den Hohen Tauern und mit 3657m einer der höchsten Berge Österreichs. Die weltalte Majästät, wie der Großvenediger oft genannt wird, kann über mehrere Routen von Salzburg oder Osttirol aus bestiegen werden. Technisch sind die Touren zwar weniger schwierig, allerdings führen alle Routen über stark vergletschertes Gelände, das aufgrund der Spaltengefahr nicht zu unterschätzen ist.

  • 4
    © OSM

    Allalinhorn, 4046 m

    Bergtour-Highlight

    Einmal 4000er Luft schnuppern, ohne sich unsäglichen körperlichen Strapazen auszusetzen? Das Allalinhorn ruft! Bis auf 500m unter den Gipfel bringt einen die Metro Alpin-Bahn von Saas Fee, bis auf 4027m sind es von hier ein Katzensprung. Obwohl sich der Gipfel gut für eine Tagestour eignet, sollte man die Höhe nicht unterschätzen – hier wird die Luft schon dünn. Wer keine Erfahrungen mit Höhenbergsteigen hat, ist gut beraten, sich einen Bergführer zu nehmen.

    Tipp von
    Stephanie
  • 1
    © OSM

    Marmolada Punta Penia

    Bergtour-Highlight

    Der Punta Penia ist mit 3343m der höchste Punkt der Dolomiten und die Aussicht von hier oben unglaublich schön. Diese muss allerdings hart erkämpft werden. Über den Westgrat Klettersteig ("Hans-Seyffert-Weg") gelangt man im Sommer am einfachsten auf den Gipfel des Marmolada, wobei die Schwierigkeit des Aufstiegs sehr vom Wetter und den Schneebedingungen abhängt. In jedem Fall notwendig sind eine Ausrüstung für eine alpine Hochtour und entsprechendes Wissen zur Benutzung und Verhalten in eventuellen Notsituationen. Gipfelambitionierte sollten konditionell in bester Verfassung sein und einen Aufstieg zur Berghütte Pian dei Fiacconi am Vortag in Betracht ziehen, um die über 1000 Höhenmeter aufzuteilen.

    Tipp von
    Stephanie
  • 2
    © OSM

    Mettelhorn

    Bergtour-Highlight

    Das Mettelhorn ist ein vergleichbar leicht zu begehender Dreitausender, dessen ausgesetzter Gipfel auf 3406m mit einem atemberaubenden Blick zum Matterhorn die Anstrengungen des letzten Wegstücks vergessen lässt. Auf der anderen Seite fällt der Berg einige hundert Meter steil ab, es kann vorkommen, dass ein Helikopter unterhalb durchs Tal fliegt.

    Der Weg zum Mettelhorn führt über die Trifthütte zum Hohlichtgletscher, von dem man je nach Schneelage zumindest ein kleines Stück überqueren muss. Besondere Ausrüstung ist nicht erforderlich, Stöcke sind hilfreich und Vorsicht auf jeden Fall geboten.

    Tipp von
    Stephanie
  • 1
    © OSM

    Schwarzenstein

    Bergtour-Highlight

    Anseilen schadet nie? Der Schwarzensteingletscher hat Spaltensysteme, in denen man wunderbar verschwinden kann. Wir hatten mit unserer Seilschaft einen Spaltensturz, bei dem unser Seilpartner 4m tief in der Spalte hing, nach rechts und links endlose Spaltenlabyrinthe sah und lieber nicht nach unten schaute. Von oben nur eine glatte Firnfläche sichtbar, und nur kurz weiter pilgern die Scharen von der italienischen Seite zum Gipfel, seilfrei. Wenn Gletscher, dann Seil. Immer.

    Tipp von
    Juny

Dir gefällt diese Collection? Teil sie mit deinen Freunden!

Dir gefällt vielleicht auch

Einzigartige Winterwanderungen in Lech Zürs
Wander-Collection von
Lech Zürs
Eintauchen ins Winterwunderland: Lenzerheide
Wander-Collection von
Lenzerheide
Der Schwarzwald – Radeln im Reich der Bollenhüte
Fahrrad-Collection von
Schwarzwald Tourismus