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Die Schätze der Niederlausitz

Sulamith Sallmann

Die Schätze der Niederlausitz

Wander-Collection von komoot

Hier romantisch und wild, von endlosen Wasserstraßen durchzogen, dort karg und spröde, wo der Kohleabbau seine Spuren hinterlassen hat. So gegensätzlich zeigt sich die Niederlausitz, diese unscheinbare, dünn besiedelte Region ganz im Osten von Deutschland. Beim Wandern entlang der vielen Wasserläufe kommst du immer wieder vorbei an Mühlen, wie im verwunschenen Naturpark Schlaubetal. Auch kulturgeschichtlich gibt es einiges zu entdecken, die Slawenburg und der Branitzer Park sind zu jeder Jahreszeit lohnende Ausflugsziele. Wonach auch immer dir der Sinn steht, mit diesen neun Highlights bist du bestens gerüstet für ein kurzes Abenteuer.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    © OSM

    Branitzer Park

    Wander-Highlight

    Dieser aufregend von Fürst Pückler-Muskau gestaltete Park erstreckt sich über eine Fläche von 100 ha. Da würden also ungefähr 200 Fußballfelder reinpassen! Sonderbare Berge und Pyramiden erheben sich zwischen angelegten Gärten. Im Barockschlösschen findet sich eine Gemäldesammlung von Carl Blechen und das Fürst-Pückler-Museum. Der Fürst hat sich übrigens mit seiner Gattin die Wasserpyramide als letzte Ruhestätte ausgewählt.
    Von Mai bis Oktober kann man immer den ersten Sonntag im Montag seine Lieben zu einer Gondelfahrt einladen. Die Fahrten beginnen auf dem Blumensee und führen dann auf den künstlichen Wasserwegen durch den Park.
    Der Landschaftspark gehört zu Recht seit 2004 zu den UNESCO-Weltkulturerben.

    pueckler-museum.de/park-und-schloss/park.html

    Tipp von
    Sulamith
    © OSM

    Forsthaus Siehdichum

    Wander-Highlight

    Malerisch und abgeschieden liegt das ehemalige Fortshaus mitten im Wald am Ufer des Hammersees. Im einstigen Forsthaus findest du heute ein Gasthaus in dem du auch übernachten kannst. Morgens wirst du hier vom Ruf des Eichelhähers und vom Klopfen der Spechte geweckt.

    Mehr Infos und Reservierung unter forsthaus-siehdichum1.de

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  • © OSM

    Slawenburg Raddusch

    Wander-Highlight

    Über Lübbenau kommt man sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Raddusch. Dort kann man sich die Buschmühle anschauen, bevor man dann zur Slawenburg Raddusch ca. 30 min zu Fuß weiter wandert.
    Die Slawenburg wurde mindestens dreimal zerstört und wieder aufgebaut. Sie bot den Dorfbewohner samt dem Vieh Schutz vor Angreifern. In gab es einen Brunnen und Vorräte wurden im Inneren des Walls für Belagerungszeiten aufbewahrt, die die Schutzsuchenden bis zu vier Wochen versorgen konnten.
    Um sich die Slawenburg von innen, und das im Ringwall befindliche Museum, ansehen zu können, muss man Eintritt bezahlen.

    Tipp von
    Sulamith
    © OSM

    Einmal um den Großen Müllroser See

    Wander-Highlight (Abschnitt)

    Man geht durch den Kiefernwald, vorbei an Wiesen, überquert Bahngleise und kommt so zum See.
    An der Ostseite liegt ein gern genutztes kostenfreies Strandbad mit Spielplatz und Toiletten. Weiter unterhalb muss sich früher so etwas wie ein Ferienlager befunden haben, was nun zunehmends verfällt.

    Tipp von
    Sulamith
    © OSM

    Am stillen Schervenzsee

    Wander-Highlight

    Wunderschöner Weg direkt am Wasser. Und das Wasser lädt zum Baden ein. Viele einsame Badestellen. Absolute Ruhe (bis auf den Hauptstrand).

    Tipp von
    Sabine B
    © OSM

    Dem Tagebau in der Niederlausitz sind schon etliche Dörfer zum Opfer gefallen. Für die einen bedeutet es Umsiedlung und für die anderen ein Arbeitsplatz. Hat man die Möglichkeit sich eine Luftaufnahme anzusehen bekommt man einen Eindruck von den gigantischen Ausmaßen der Abbauflächen.
    Um selbst einen Blick darauf zu werfen, kann man z.B. mit der Buslinie 886 von Spremberg aus nach Welzow fahren. Von der Haltestelle aus muss man noch ca. ½ Stunde zu Fuß bis zum Tagebau gehen. Ein anderen guten Aussichtspunkt hat man von Neupetershain aus kommend.

    Tipp von
    Sulamith
    © OSM

    Die gelbe Spree bei Spremberg

    Wander-Highlight (Abschnitt)

    Sehenswert ist es leider nur bedingt

    © OSM

    Schlaubetal

    Wander-Highlight (Abschnitt)

    Das Schlaubetal wird seinem Ruf absolut gerecht. Die Schlaube verwandelt dieses Tal mit ihren Grün- und Blautönen in einen verwunschenen Märchenwald. Abseits des Asphalts läuft man hier über blätterüberzogene Pfade, sandige Waldwege und vorbei an moosüberzogenen Ufern. Ein Traum, der am besten im Spätsommer/Herbst genossen wird.

    Tipp von
    Carola K.
    © OSM

    Bremsdorfer Mühle

    Wander-Highlight

    Die Bremsdorfer Mühle ist ein guter Start- und Endpunkt für Wanderungen im Schlaubetal. Sie selbst ist zu einer urigen Gaststätte ausgebaut, wo man superleckere herzhafte Gerichte und selbstgebackene Kuchen bekommt. Außerdem kann man in der modernen Jugendherberge preiswert übernachten.

    Der Wald drumherum ist sehr naturbelassen und einige Abschnitte sind als Naturlehrpfad angelegt.

    Tipp von
    Sulamith

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