The Round Villages of the Wendland

Hiking Collection by
Komoot

There is a distinct feature that the places Jabel, Gühlitz, Köhlen or Lübeln have in common: The round settlement form, which is almost unique worldwide! But why were they built like that? At present, historians are still trying to find out. The so-called "Rundlingsdörfer" are the hallmarks of the region and can be observed with a full body rotation only. Even without 3D glasses. Especially the easternmost tip of Lower Saxony entails many of these beautifully restored and well-preserved half-timbered houses. A visit is especially worthwhile in autumn and winter, when the trees have lost their leaves and cleared the view to the artistic buildings. In order to get to these extraordinary villages, simply follow our eight recommendations of the most beautiful ones.

  • Bussau

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    Idyllisch am Rande eines Wiesentals gelegen befindet sich ein kleines Dorf mit dem Namen Bussau. Ein schmaler Weg führt in den Rundling hinein. Hier stehen 7 alte Steilgiebelhäuser ganz nah beieinander und strahlen Beschaulichkeit und wendländische Ruhe aus. Wer in der Mitte des Dorfplatzes steht, hat die beste Sicht auf die schmucken Fachwerkgebäude.

    Kleiner Tipp: Beim Vierständerhaus mit der Hausnummer 8 lohnt es sich genauer hinzusehen. Der Baum im Garten ist nämlich mit dem Haus verwurzelt - ein seltener und kurioser Anblick.

  • Jabel

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    Abseits der großen Durchgangsstraßen liegt Jabel. Der kleine Ort bietet ein sehr hübsches Halbrund-Ensemble mit 7 sanierten Fachwerkfassaden, das unter Denkmalschutz steht. Man kann sich bildlich vorstellen, wie sich Fuchs und Hase in diesem idyllischen Kleinod “Gute Nacht” sagen.

    Tipp: Leckere hausgemachte Kuchen und Quiches gibt es im Café Jabel. Wer es deftiger mag, bestellt schmackhaftes Galloway-Gulasch (www.cafejabel.de).

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  • Lübeln

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    Lübeln ist das touristische Aushängeschild des Wendlands. Insgesamt 12 Höfe umrunden den autofreien Dorfplatz und beherbergen kleine Cafés und das erste deutsche Kartoffel-Hotel, in dem sich - wie der Name bereits vermuten lässt - alles um die essbare Knolle dreht (www.kartoffel-hotel.de). Der Frage “Wieso sind die Dörfer rund?” geht das Freilichtmuseum Wendlandhof auf den Grund. Außerdem zeigt es das Leben unserer Vorfahren vor rund 200 Jahren. Ein Blick in die alte Dorfschmiede und die Werkstatt des Stellmachers, wo Museumshandwerker arbeiten, lohnt sich. Sie freuen sich, wenn man ihnen über die Schulter schaut (www.rundlingsmuseum.de).

    Kleiner Wermutstropfen: In der Saison ist der Ort etwas überlaufen. Wer jedoch außerhalb der Rushhour-Zeiten unterwegs ist, findet Lübeln fast menschenleer vor – insbesondere an Herbst- und Wintertagen.

  • Satemin

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    Satemin ist mit ursprünglich 12 Höfen der größte wendländische Rundling. Sein besonders einladender Dorfplatz und die im Halbrund liegenden Vierständerhäuser machen den Ort zu Recht zu einem beliebten Ausflugsziel. Wer sich die Giebelinschriften an den Häusern durchliest, wird feststellen, dass sie alle einen verheerenden Brand beklagen. Einer Überlieferung nach tropfte am 15. August 1850 Fett in eine Feuerstelle, ein Haus brannte nieder. Der Wind trieb die Flammen auch in die übrigen Gebäude. Bis auf die Kirche und das Spritzenhaus lag alles in Schutt und Asche. Doch kurze Zeit später wurde alles wieder so aufgebaut, wie es heute zu sehen ist.

    Tipp: Einen Besuch wert ist die etwas abseits gelegene Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert.

  • Schreyahn

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    Schreyahn zählt wegen seiner vielen kulturellen Aktivitäten zu den bekanntesten Orten im Wendland. Der Dorfkern besteht aus 10 sehr gut erhaltenen Fachwerk-Vierständerhäusern, die aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen. Seit 1979 beherbergt ein Haus den “Künstlerhof Schreyahn”. Hier erstellen Stipendiaten in aller Abgeschiedenheit ihre literarischen oder musikalischen Werke. Regelmäßig werden daher im Jahr verschiedene Veranstaltungen durchgeführt, unter anderem für die Kulturelle Landpartie und den Lüchow-Dannenberger Bücherfrühling.

  • Breese im Bruche

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    Breese im Bruche versteckt sich abseits der großen Straßen. Westlich des Dorfplatzes stehen wendländische Hallenhäuser, welche alle drei Grundtypen darstellen: ein Zweiständerhaus von 1708, ein Dreiständerhaus von 1750 und ein Vierständerhaus von 1823. Früher gab es hier auch einen großen Gutshof, von dem leider nur die Gutskapelle aus dem 16. Jahrhundert übrig geblieben ist. Sie ist aber ein ganz besonderes Kleinod im Renaissancestil. Als Abbild der Schlosskapelle in Celle erbaut sind in ihrem Innern hübsche Deckenmalereien zu sehen.

  • Jameln

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    Im Ortskern von Jameln befindet sich ein sehr gut erhaltener Rundling, um dessen Dorfplatz eine kleine Ringstraße führt. Ein Zweiständerhaus macht besonders auf sich aufmerksam – das „100 Taler Haus“ aus dem Jahre 1681. Der Erbauer hielt im Spruchbalken die Baukosten für sein Gebäude fest.

    Tipp: Wer eines der Fachwerkhäuser von innen sehen möchte und zugleich ein gutes Restaurant sucht, sollte in „Das alte Haus“ einkehren. Egal, ob Antipasti, Salatbuffet oder Fleischgericht, hier wird jeder hungrige Gast satt (www.jameln.de).

  • Jeetzel

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    Jeetzel ist ein hübsches Rundlingsdorf mit einer langgestreckten Elipsenform. Die Vierständerhäuser im Dorfkern stammen vorwiegend aus dem 19. Jahrhundert und bilden aufgrund ihrer eher ungewöhnlichen Ausrichtung ein einzigartiges Ensemble. Erwähnenswert ist die kleine Kapelle des Ortes, deren Geschichte bis in das frühe Mittelalter zurückgeht. Ihr ursprünglich freistehender Turm ist aus schweren handgesägten Eichenbrettern errichtet worden. Die heute noch vorhandene Glocke stammt aus dem 15. Jahrhundert. Prädikat: lohnenswert!

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