Biwaks – in einer Schachtel schläft es sich gut

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komoot

Sonnenuntergang mit Logenplatz, Sterne schauen von der eigenen Warte aus und das oftmals in völliger Einsamkeit. Eine Übernachtung im Biwak hat so einiges zu bieten. In Berghütten herrscht meist Trubel und Ruhe sucht man vergebens. Kochen musst du dir im Biwak zwar selber aber das macht das ganze noch viel idyllischer. Ein Gaskocher, ein Topf, Wasser, Nudeln, fertig ist das Festmahl. Kein Geräusch weit und breit - außer vielleicht ein rauschender Bach oder ein Vogel im Wind. Schlafen wirst du nach einer langen Tour hervorragend und der nächste Morgen könnte frischer und schöner nicht sein.

Die Biwakschachteln sind grundsätzlich als Notlager gedacht, wenn man vom Wetter überrascht wird oder es nicht mehr vor Dunkelheit ins Tal schafft. Heute sind Biwaks aber oft schon fixer Bestandteil geplanter Touren. Kein Wunder bei all der wilden Romantik, die man hier erfährt. Diese Biwaks unter 2.600 Höhenmetern sind geradezu perfekt, um eine Nacht weg von der Zivilisation und doch im Schutze von 4 Wänden zu verbringen.

Auf der Karte

Die Highlights

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    Lagginbiwak

    Wander-Highlight

    Das Biwak im Laggintal im Monte Rosa Gebiet liegt auf 2428 m Seehöhe. Nachdem das Biwak im Jahre 1981 von einer Staublawine zerstört wurde, ist es an neuer Stelle wieder aufgebaut worden und umfasst heute 10 Schlafplätze, einen Holzofen und ein Notfunkgerät mit K-Kanal. Das Biwak wird gerne beim Begehen des Laggi Höhenweges genutzt oder dient als Stützpunkt für die Besteigung eines der zahlreichen Drei- und Viertausender der Region.

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    Musatti Biwak

    Wander-Highlight

    Wir haben im Bivacco Musatti übernachtet, als wir auf dem Dolomitenhöhenweg Nr. 5 unterwegs waren. Kurz bevor wir das Biwak erreicht haben, sind wir auf eine große Herde Steinböcke gestoßen und haben ihnen lange beim Spielen und grasen zugesehen. Richtig schön. Das Biwak ist eine typische 9-Mann-Schlafplatz Schachtel und liegt über dem Val del Boite auf 2.111 m Seehöhe. Es gibt ein paar Minuten unterhalb des Biwaks eine Quelle, wir waren im Juli unterwegs und da sprudelte es nur so. Bei uns lag auch noch Schnee aber wie man als erfahrener Bergsteiger weiß, den zu schmelzen dauert und ist etwas mühselig.

    Die Aussicht und der Sonnenuntergang sind absolut atemberaubend! Ich würde sofort wieder dahin. Zu uns in die Schachtel gesellten sich noch 3 italienische Kletterer, die wir am nächsten Morgen bereits in der Wand auf den Gipfel hinter dem Biwak beobachten konnten. Der Höhenweg Nr. 5 ist aber ausgesprochen einsam. Wir haben tagelang kaum Menschen außerhalb der Refugios getroffen. Ein wahrer Genuss.

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    Idyllisch auf einem großen Felsen auf 2510 m Seehöhe gelegen bietet dieses Biwak einen traumhaften Ausblick über das Valle del Ferro. Es befindet sich unweit bzw. liegt auf dem wundervollen Höhenweg Sentiero Roma und bietet Schutz bei Schlechtwettereinbruch, sowie Nachtlager für Wanderer, denen die Hütte zu voll sind.

    Das Biwak ist nach den beiden Bergsteigern Mario Molteni und Giuseppe Valsecchi benannt, die im Jahr 1937 nach der Erstbegehung der Nordostwand des Pizzo Badile vom Wetter überrascht wurden und es wegen Erschöpfung nicht mehr zurück geschafft haben. Heute passiert so etwas glücklicherweise eher selten und die kleinen Notlager auf den Bergen werden oft nicht als Notunterkunft genutzt sondern als fester Bestandteil in die Touren mit eingeplant.

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    Bivacco Ferrario

    Wander-Highlight

    Das Biwak Ferrario liegt direkt auf dem Gipfel Grignetta / Grigna Meridionale (2184 m). Der Weg zur "Mondkapsel", hoch über dem Comer See, führt über die sogenannte "Direttissima" auf schmalen Bergpfaden und seilversicherten Felsenbändern den Berg hinauf. Die beiden nahegelegensten Refugios sind das Rif. Rosalba und das Rif. Porta. Der Sonnenuntergang, sowie -aufgang sind aber ganz oben doch immer am schönsten.

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    Bivacco Costanzi

    Wander-Highlight

    Das Biwak liegt auf dem Costanzi Weg, welcher quer durch die Brenta Dolomiten führt. Das Holzhäuschen liegt etwa 30 min. vom dalla Selletta della Nana entfernt auf 2365 m Seehöhe eingebettet in einer grünen Wiese unterhalb der grauen Riesen. Sie ist auch der erste Stützung auf dem Dolomiti di Brenta Trek und daher auch immer wieder gut besucht. Neben der Hütte gibt es übrigens auch eine Quelle, perfekt also um die Wasservorräte aufzufüllen und abends zu kochen.

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    Bivacco Suringar

    Wander-Highlight

    Das Biwak Suringar steht ziemlich spektakulär auf einem Felsband am Montasch auf 2340 Metern. Der Findenegg-Weg ist anspruchsvoll und weist auch immer wieder leichte Kletterstellen (II) auf. Um das Biwak zu erreichen folgt man nicht gleich dem Weg zu Richtung Findenegg-Schlucht nach oben sonder geht noch etwa 150 Meter geradeaus. Die Lage der roten Schachtel direkt über der Schlucht ist schon schwindelerregend aber vor allem für Sonnenaufgänge absolut perfekt.

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    Bivacco Silvestri

    Wander-Highlight

    Das Biwak Silvestri liegt am Westhang des höchsten Gipfel des Valsassina, dem 2609 Meter hohen Monte Legnone. Die Hütte ist ein uriges aus Steinen erbautes Mauerwerk, das aber "nur" zwei steinerne Bänke und einen Kamin enthält. Auf 2146 m entschädigt aber die Umgebung und vor allem die Gämsen und Steinböcke, die quasi im Hinterhof spielen, für den fehlenden Komfort. Aber als Bergsteiger beschweren wir uns darüber ohnehin nicht, sondern freuen uns sogar auf Übernachtungen wie diese. Bergliebe!

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    Karl-Schuster-Biwak

    Fahrrad-Highlight

    Die Tour auf den Laliderer Spitz (2588m) ist eine typische Bike & Hike Tour. Auch ein wenig leichte Kletterei zum Schluss solltest du nicht scheuen. Das Marsmobil-ähnliche Karl Schuster Biwak auf 2495 m ist optisch schon ein interessanter Unterschlupf. Wie du an der Umgebung schnell erkennen kannst, gibt es hier oben kein Trinkwasser! Und Schnee schmelzen geht bekanntlich nur, wenn Schnee liegt. ;-)

    Vom Biwak bis zum Gipfel sind es nur gute 20 Minuten über den Karwendel-typischen schottrigen, losen Untergrund. Auf diesem Gipfel steht kein Gipfelkreuz, sondern eine Alubox. Wir nahmen an, es wäre Material für die Bergrettung oder ähnliches. Die Aussicht da oben ist fantastisch und vor allem der Sonnenuntergang & -aufgang ist eine Übernachtung im Biwak Wert.

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    Das Schutzhaus liegt nur etwas 10 Meter unter dem Gipfel des Cima di Bo auf 2556 m Seehöhe. Hier haben mit 10-15 Personen weit mehr Leute Platz als für Biwaks üblich aber die Hütte ist ja auch keine Schachtel sondern ein "gemauertes" Rifugio. Die Aussicht ist auf jeden Fall der Wahnsinn, hier könntest du sicher auch eine längere Auszeit verbringe, vorausgesetzt du hast dementsprechend Vorräte dabei. ;-)

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    Babenstuber Hütte

    Wander-Highlight

    Die Babenstuber Hütte liegt Mitten im Wilden Kaiser auf 2300 Metern Seehöhe, direkt unter dem Gipfel des Ellmauer Halts. Auf den Gipfel kommt man entweder über den leichten Gamsänger Klettersteig, den geübte auch ohne Klettersteigset gehen - wobei aber ein Helm IMMER zu empfehlen ist, da sehr viel Steinschlag herrscht. Oder aus dem Kaisertal heraus über den Kaiserschützensteig, den wesentlich weniger begangenen Klettersteig zum Ellmauer Halt.

    Die Hütte wird meistens von Kletterern als Stützpunkt genutzt um zB früh in die Routen um den Kopftörlgrat einzusteigen. Aber auch bei plötzlich aufziehender Wetterfront, kannst du dich in das Kleine Holzhaus zurückziehen.

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