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Auf dem GR20 durch Korsika – der härteste Fernwanderweg Europas

Wander-Collection von
komoot

Raue Landschaften, Einsamkeit, extreme Hitze, klirrende Kälte und kaum Trinkwasser. Und dazu klingelt jeden Morgen um halb sechs der Wecker. Das klingt auf dem ersten Blick nicht wirklich einladend? Für viele ist der GR20 aber trotzdem der perfekte Wanderurlaub. Warum? Der französische Grande Randonnée Nr. 20 – kurz GR20 – gehört nicht nur zu den härtesten, sondern auch zu den aufregendsten Weitwanderwegen Europas. Auf 15 Etappen schlängelt er sich 180 Kilometer vom Norden Korsikas durch traumhafte Landschaften in den Süden der Insel. Die weiß-rote Markierung leitet dich den gesamten Weg von Calenzana über Vizzavona nach Conca.

Der nördliche Teil bis nach Vizzavona zählt allgemein zum anspruchsvolleren und schöneren Teil und wird daher auch mehr begangen. Aber auch die südlichen Etappen, 10 bis 15, lassen das Wanderherz höher schlagen. Tief eingeschneite Kare, Trogtäler und Gletscherseen erzählen von der eiszeitlichen Vergangenheit. Landschaftlich top und auch für erfahrene Berggeher unglaublich mächtig. Dadurch zählt dieser Fernwanderweg wohl zu den härtesten und auch zu den besten Touren, die du je gemacht hast.

Trittsicherheit, eine gute Kondition und überlegte Planung sind für den GR20 entscheidend. Auch Trinkwasser und Essen sollte man auf Vorrat im Rucksack haben, da viele Schutzhütten nicht bewirtschaftet sind. Bei Hüttenplatz, Mietzelt und Biwakplatz empfiehlt es sich bereits im Vorhinein online zu reservieren, um auch sicher einen Platz zu bekommen.

Das Wetter auf Korsika ist sehr unterschiedlich: Während an der Küste mediterranes Klima – heiße Sommer und milde Winter – vorherrschen, sind die korsischen Berge von kontinentalem bis alpinem Klima geprägt. So kannst du dort auch noch im Hochsommer auf Schneefelder treffen. Die bewirtschafteten Hütten auf dem GR 20 starten im Mai mit ihrer Saison und sind bis Oktober bewirtschaftet. Von einem Wanderstart vor April wird generell abgeraten. Im September sind bereits viele Quellen durch die Sommerhitze ausgetrocknet. Die Monate Juni und Juli sind daher optimal für deine Tour. Mit plötzlichen Wetterumschwüngen und Schlechtwettertagen musst du aber das ganze Jahr über zu rechnen.

Das alles schreckt dich nicht ab sonder weckt dein Interesse? Dann bist du genau richtig auf dem GR20!

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    08:35
    12,0 km
    1,4 km/h
    1 420 m
    90 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Herzlich willkommen auf dem härtesten Fernwanderweg Europas. Die erste Etappe des GR 20 hat es gleich in sich: Auf den zwölf Kilometern von Calenzana bis zum Refuge d’Ortu di u Piobbu meisterst du 1.420 Höhenmeter. Unterwegs wirst du jedoch mit tollen Aussichten auf die wilde Berglandschaft und das blaue Meer entlohnt.

    Finde dein eigenes Tempo am ersten Tag und starte in dein 15-tägiges Wanderabenteuer. Du kommst immer wieder an schönen Rastplätzen vorbei, an denen du durchatmen und die atemberaubende Aussicht genießen kannst.

    In Calenzana, dem Startpunkt deiner Wanderung im Norden Korsikas, findest du eine Auswahl an Restaurants, Cafés und Supermärkten. Ideal, um sich den alltäglichen Komfort noch einmal zu gönnen bevor die große Tour beginnt und um dich mit dem nötigen Proviant einzudecken. In deinem heutigen Etappenziel, dem Refuge d’Ortu di u Piobbu hast du die Auswahl zwischen einem Schlafsaal oder dem Zelt. Eine Kochmöglichkeit steht dir zur Verfügung und eine kleine Auswahl an Lebensmitteln findest du ebenfalls.

  • Schwer
    05:44
    7,47 km
    1,3 km/h
    590 m
    870 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Berge, Berge und noch mehr Berge. Auf der heutigen Tagesetappe kommst du hoch hinaus und knackst die 2.000 Meter Marke. Vom Refuge d’Ortu di u Piobbu wanderst du knapp acht Kilometer bis zum Refuge de Carezza.

    Die erste Hälfte der Etappe führt dich durch die beeindruckende und karge Berglandschaft den Großteil der 600 Höhenmeter hinauf. In der Ferne siehst du das Meer, um dich herum steile Felswände und imposante Gipfel. Genieße das eindrucksvolle Panorama entlang der Strecke.

    Der Weg führ dich weiter über den Gebirgspass Bocca di L'Innominata, danach geht es die letzten zwei Kilometer bergab zum deinem heutigen Etappenziel, dem Refuge de Carrozzu. Hier kannst du dich entweder im Schlafsaal einmieten oder im Zelt oder Biwak übernachten. Falls du nicht selber kochen willst, findest du hier auch ein kleines Restaurant.

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  • Schwer
    06:39
    5,31 km
    0,8 km/h
    710 m
    550 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Aller guten Dinge sind drei: An Tag drei wanderst auf herrlichen Pfaden durch die fantastische Berglandschaft Korsikas. Der Weg schlängelt sich durch die schroffen Felsformationen in den hohen Lagen, begleitet von einem atemberaubenden Panorama.

    Die Wanderung ist zwar nur gut fünf Kilometer lang, doch von deinem Nachtlager, dem Refuge de Carrozzu, geht es die ersten drei Kilometer stetig bergauf. Du wanderst gleich zu Beginn über eine Hängebrücke und meisterst dann die 710 Höhenmeter bis zum Bocca di Stagnu. Lass dir Zeit beim Aufstieg und dich von der wunderschönen Landschaft verzaubern, bevor du dann wieder bergab zu deinem Etappenziel Refuge Haut Asco wanderst.

    Am Zielort erwartet dich eine gute Infrastruktur: Du findest Hotels, kannst im Schlafsaal, Zelt oder Biwak nächtigen und kannst dich bekochen lassen oder selbst noch den Kocher anwerfen. In einem Shop findest du zudem das Nötigste.

  • Schwer
    07:18
    9,94 km
    1,4 km/h
    1 230 m
    990 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Neuer Tag, neuer Anstieg. Die heutige Etappe führt dich über den Pass des Monte Cinto. Du überschreitest die 2.600 Höhenmeter und damit die höchste Stelle des gesamten GR20. Falls du noch höher hinaus willst, dann kannst du noch einen Abstecher auf den Gipfel des Berges machen und stehst somit auf dem Dach Korsikas. Mit seinen 2.706 Meter Höhe ist der Monte Cinto der höchste Berg der Insel. Starte also heute besonders früh, dass du dich bei den 1.230 Höhenmetern nicht unnötig stressen musst.

    Unweit vom Refuge d'Asco-Stagnu startet der stetige Aufstieg. Nachdem du eine Holzbrücke überquert hast, beginnt der alpine Teil des Weges. Lass dich nicht hetzen und achte auf deine Schritte. Hin und wieder musst du etwas klettern, doch insgesamt ist der Aufstieg gut zu meistern – und auch an Tag vier wird dich der Ausblick noch begeistern.

    Falls du noch genügend Puste hast, lohnt sich auf jeden Fall ein Abstecher zum Gipfel des Monte Cinto. Vom König der korsischen Berge hast du ein atemberaubendes Panorama , da sind die Strapazen des Anstiegs schnell vergessen.

    Du wanderst wieder zurück auf den eigentlichen Weg, der dich für heute nur noch bergab führt. Nach gut sieben Kilometern siehst du auf der linken Seite auf den Lac du Cinto hinunter, der auf 2.289 Metern Höhe liegt. Der kristallklare Bergsee schmiegt sich perfekt in die malerische Bergkulisse ein. Von hier ist es nicht mehr weit, bis du die Dächer des Refuge Tighiettu siehst, dein heutiges Etappenziel.

    Seit 2015 ist die Variante über den Cirque de la Solitude nach einem Unglück gesperrt. Jegliche Kletterhilfen wurden auf dem Weg entfernt.

  • Schwer
    05:00
    7,09 km
    1,4 km/h
    650 m
    360 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute heutige Etappe startet entspannt – was nach dem gestrige Wandertag ganz passend kommt. Vom Refuhe Tighiettu geht es zunächst sanft bergab. Der Anstieg beginnt erst nach der Hälfte, doch die 650 Höhenmeter schaffst du locker.

    Nach knapp einem Kilometer kommst du an einer hübschen Badegumpe vorbei. Warum nicht hier schon eine erste erfrischende Pause einlegen? Die nächsten Kilometer führt dich der Weg durch eine traumhafte Landschaft mit fantastischen Aussichten. Purer Wandergenuss!

    Nach circa vier Kilometern wirst du dann noch einmal gefordert. Bis zum heutigen Etappenziel hast du noch 650 Höhenmeter vor dir. Nimm dir Zeit und lass dich von der traumhaften Landschaft ablenken. Je höher du steigst, umso karger und felsiger wird die Gegend. Das Grün der Wiesen weicht dem grau der Felsen – ein toller und abwechslungsreicher Abschnitt des Weges.

    Nach gut sechs Kilometern hast du auch diesen Anstieg geschafft und das Refuge Ciottulu di i Mori ist nur noch ein Katzensprung entfernt. Von der Die höchst gelegenen Berghütte auf dem GR20 hast du einen traumhaften Blick ins Golo-Tal. Die Hütte ist super ausgestattet und erwartet dich mit einem guten Essen. Du kannst entweder im Matrazenlager schlafen, ein Zelt leihen oder biwakieren.

  • Mittelschwer
    04:49
    9,16 km
    1,9 km/h
    170 m
    730 m
    Mittelschwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute wanderst du zur Abwechslung mal mehr bergab statt bergauf. Vom Refugio Ciotulli di Mori geht es die ersten fünf Kilometer bergab, danach verläuft der Weg relativ eben bis zu deinem heutigen Ziel Hôtel Castel De Vergio.

    Du startest auf fast 2.000 Meter Höhe, stell dich also auch in den warmen Monaten auf frostige Bedingungen ein. Umso tiefer du kommst und umso länger die Sonne den Tag begleitet, je angenehmer wird es. Nach der kargen Landschaft der letzten Tag, wanderst du heute durch ein sattes Grün. Nach gut vier Kilometern kommst du an einem Wasserfall vorbei, ein idealer Ort für eine Pause. Setz dich ins Gras und lausche der Kraft des Wassers.

    Nach gut neun Kilometern erreichst du das Castel De Vergio. Nach den rustikaleren Übernachtungen der vergangenen Nächste, kannst du dich hier über etwas Hotel-Feeling freuen.

  • Schwer
    08:22
    15,5 km
    1,9 km/h
    640 m
    430 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Weiter geht es heute über grüne Wiesen und kleine Wäldchen. Zwar warten heute wieder über 600 Höhenmeter und 15 Kilometer Strecke auf dich, doch bist du mittlerweile im besten Training. Die ersten vier Kilometer kannst du dich auf ebener Strecke warmlaufen.

    Dann beginnt der Aufstieg. Der Weg führte dich über Weideflächen die von wilden Pferden beheimatet sind und vorbei an vom Wind zerzausten Bäumen. Nach knapp acht Kilometern hast du den höchsten Punkt der heutigen Etappe, den Bocca a Reta (1.883 Meter) erreichst. Nicht mehr lang, dann erreichst du den Lac de Nino. Dieser Bergsee ist bis zu sechs Monaten im Jahr zugefroren und liegt wunderschön eingebettet in der malerischen Landschaft.

    Falls dich schon der Hunger plagt, kannst du in der Bergerie de Vaccaghia ein Pause einlegen und dich für das letzte Stück des Weges stärken. Von hier sind es nur noch zwei Kilometer bis zu deinem heutigen Tagesziel – zwei Kilometer durch eine traumhafte Landschaft mit weiten Schluchten, großen Steinbrocken und grünen Wäldern. Ein wunderschöner Abschluss für diesen abwechslungsreichen Wandertag.

  • Schwer
    06:32
    8,53 km
    1,3 km/h
    770 m
    550 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Halbzeit – die Hälfte des GR20 hast du bereits gemeistert. Das gibt Motivation für die heutige Etappe. Vom Refuge de Manganu wanderst du über den Punta alle Porta, weiter über den Bocca Soglia bis zum kleinen und gemütlichen Refuge Petra Piana.

    Die ersten drei Kilometer wanderst du stetig bergauf. Der Gipfel des Punta alle Porta liegt nicht direkt auf dem GR20, doch der kleine Abstecher inklusive Kraxelei lohnt sich auf jeden Fall. Die Aussicht von 2.313 Meter Höhe ist grandios!

    Du wanderst Richtung Bocca Soglia weiter und kannst die grandiose Berglandschaft genießen. Halte Ausschau nach dem Lac du Capitello, ein malerischer Bergsee im Restonica-Tal. Falls du Zeit und Energie hast, lohnt sich ein Abstecher zum See und dem benachbarten Lac de Melo.

    Der Weg führt dich weiter durch die schroffe Berglandschaft, hin und wieder musst du etwas klettern. Du findest jedoch Hilfen, um den Weg gut zu meistern. Am Refuge Petra Piana angekommen kannst du dich auf ein warmes Abendessen bei einem entspannten Gläschen Wein freuen. Das kleine Refuge bietet 28 Betten und ausreichend Platz für Zelte.

  • Schwer
    05:03
    13,9 km
    2,8 km/h
    190 m
    1 210 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Neuer Tag, neues Wanderglück. Heute wanderst du fast nur bergab – zur Abwechslung auch mal nett. Deine Badesachen kannst du auch oben auf den Rucksack packen, du kommst nämlich gleich an zwei tollen Badestellen vorbei. Dein Ziel heute: der kleine Ort Tattone.

    Schon nach knapp vier Kilometern kommst du an einem Wasserfall vorbei, dessen Becken perfekt für ein erfrischenden Sprung ins Wasser sind. Auf den großen Felsen kannst du dich dann wieder trocknen. Du wanderst weiter bergab und erreichst nach gut sechs Kilometern die Bergerie de Tolla. Dort kannst du deine Wasserreserven auffüllen und ein Pause unter Schatten spendenden Bäumen einlegen. Nicht weit entfernt kommst du dann auch schon an der nächsten Badestelle vorbei.

    Der Weg wird immer ebener und bald siehst du schon die Dächer des kleinen Bergdorfs Vivario vor dir. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zu deinem Etappenziel Tattone. Auf dem Camping le Soleil kannst du dich auf eine knusprige Pizza freuen. Der perfekte Abschluss für einen entspannten Wandertag.

  • Schwer
    09:54
    17,8 km
    1,8 km/h
    1 140 m
    340 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach dem entspannten gestrigen Tag hast du heute wieder genügend Kraft für die nächsten 1.140 Höhenmeter. Von Tattone führt dich der Weg die ersten fünf Kilometer nach Vizzavona noch gemächlich durch die schöne Landschaft. Du wanderst über schattige Waldwege und hast immer wieder schöne Blicke auf die dich umgebenden Berge. Im Ort angekommen, kannst du dir erstmal ein zweites Frühstück gönnen.

    Die nächsten fünf Kilometer geht es nun bergauf. Da du zur Zeit jedoch voll im Training bist, schaffst du den Aufstieg mit links. Der weitere Weg verläuft wieder auf ebener Fläche.

    Du wanderst durch malerische Wälder und vorbei an der Schäferei Bergeries de Scarpaccedié, die im Sommer bewohnt ist. Von hier ist sind es weniger als zwei Kilometer bis zu deinem heutigen Ziel in Capanelle. Hier findest du zwei Übernachtungsmöglichkeiten in direkter Nachbarschaft.

  • Schwer
    10:15
    17,8 km
    1,7 km/h
    910 m
    700 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach zehn Tagen ist dir das Wandern schon in Fleisch und Blut übergegangen. Heute, auf deiner elften Etappe, kannst du dich auf ein schönes Auf und Ab durch eine – wiedermal – fantastische Natur freuen. Vom Refuge de Capanelle steigst du in den schönen Singletrail ein. Lass dich von der schönen Natur einlullen und schnell hast du deinen Schritt gefunden. Am Wegesrand stehen knorrige Bäume und verwilderte Steinhäuser. Und immer wieder bietet sich dir ein unglaublicher Ausblick in die Ferne.

    An einem heiße Tag kannst du dich über die schattigen Waldwege freuen. So wanderst du entspannt weiter und genießt einfach. Nach 13 Kilometern warten noch einmal drei Kilometer Aufstieg auf dich. Hast du diesen jedoch gemeistert, dann hast du dein Etappenziel, das Refuge de Prati, quasi schon vor Augen. Auf 1.820 Meter Höhe hast du eine grandiosen Ausblick – besser als jeder Fernseher.

  • Schwer
    06:31
    10,4 km
    1,6 km/h
    600 m
    660 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute lohnt es sich besonders früh aufzustehen. Die Morgenstimmung am Refuge de Prati ist einmalig, wenn die Sonne sich langsam den Horizont hinaufschiebt und die Kälte der Nacht vertreibt. Nach so einem wunderschönen Start in den Tag, laufen sich die ersten Höhenmeter auf den Punta de Cappella fast von alleine.

    Die nächsten vier Kilometer wanderst du dann bergab – bevor du dann wieder einige Höhenmeter hinter dir lässt. Der Aufstieg auf den Monte Formicula hat noch einmal in sich, doch auch hier wirst du mit einem fantastischen Ausblick belohnt.

    Noch zwei Kilometer entspannt bergab, dann ast du auch die heutige Wanderetappe gemeistert. Im Refuge d'Usciolu kannst du dich auf ein herzhaftes Essen freuen, dich mit anderen Wanderern austauschen und dich im Shop mit den nötigsten Dingen eindecken.

  • Schwer
    09:49
    19,0 km
    1,9 km/h
    770 m
    990 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    So langsam neigt sich der GR20 zu Ende – umso mehr Grund, die verbleibenden Etappen in vollen Zügen zu genießen. Die heutige Etappe beginnt ziemlich entspannt, der Anstieg des Tages erwartet dich erst am Ende der Tour. Bis dahin kannst du aber erst noch puren Wanderspaß genießen: weite Wiesen, schöne Wege und kaum Höhenmeter.

    Technisch ist diese Strecke nicht anspruchsvoll, so kannst du die Augen offen halten nach den Blumen und Pflanzen am Wegesrand und deinen Blick in die Ferne schweifen lassen. Ganz abschalten solltest du allerdings nicht, immerhin wanderst du weiterhin über Stock und Stein.

    Besonders in der Hauptsaison lohnt es sich, zeitig im heutigen Ziel, dem Refuge d´Asiano, anzukommen. So kannst du dir einen der begehrten Plätze sichern mit Blick auf die Aiguilles de Bavella, zu deutsch die Bavella-Nadeln. Der Gebirgszug ist durch seine sieben markanten Granit-Türme leicht zu erkennen.

  • Schwer
    07:51
    12,5 km
    1,6 km/h
    570 m
    1 030 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Das wunderschöne Bavella-Massiv wird dich auch an dem heutigen Weg noch etwas begleiten. Die ersten Kilometer vom Refuge d'Asiano führt dich der Weg auf ebener Fläche zügig voran. Nach gut fünf Kilometern wird es dann zackiger: Das Punta della Vaca-Massiv ragt aus der sanften Wald- und Wiesenlandschaft heraus und bietet einen beeindruckenden Kontrast.

    Ab jetzt geht es nur noch bergab. Du genießt atemberaubende Aussichten auf die markanten Bavella-Türme und kannst in der Ferne schon das Meer erahnen. Nach gut zwölf Kilometern voller eindrucksvoller Landschaft kommst du im Refuge de Paliri an. Ist morgen tatsächlich schon der letzte Tag?

  • Schwer
    07:17
    13,3 km
    1,8 km/h
    250 m
    1 070 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Augen auf, Gedanken ordnen, letzter Tag! Du hast es fast geschafft, noch 13 Kilometer liegen zwischen dir und deinem Zielort Conca. Auf deinem Weg überwiegend bergab tauchst du immer weiter in die üppig grüne Landschaft Korsikas ein. Hier erscheint es dir unwirklich, dass du noch vor wenigen Tag durch karge Felslandschaften gewandert bist.

    Auf dem Weg spenden dir die Bäume viel Schatten – besonders dankenswert an heißen Tagen. Immer wiedder kommst du an Quellen und kleinen Teichen vorbei, an denen du dich erfrischen und ausruhen kannst.


    Bald siehst du die Dächer von Conca vor dir und in der Ferne das Meer. Nun heißt es Abschied nehmen von einem Weg, der dich 15 Etappen lang begleitet hat. Wenn du in deinem finalen Zielort einmarschierst, dann weißt du, dass sich die Anstrengung, der Schweiß und die Mühen allemal gelohnt haben. Belohne dich mit einem üppigen Essen in einem der Restaurants, Das hast du dir mehr als verdienst, denn du hast den anspruchsvollsten Fernwanderweg gemeistert.

Collection Statistik

  • Touren
    15
  • Distanz
    180 km
  • Zeit
    109:39 Std
  • Höhenmeter
    10 610 m10 560 m

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