Vennbahn – mit den Kindern durch drei Länder

Fahrrad-Collection von
komoot

Der Vennbahn Radweg bringt Radfahrer auf alten Wegen durch drei Länder: Deutschland, Belgien und Luxemburg, von Aachen über den Hohen Venn bis nach Troisvierges. Mit Anstiegen von nur zwei Prozent geht es gemütlich durch die wundervolle Landschaft entlang des Grenzgebietes. Besonders für Kinder ist das Hin-und-Her-Radeln zwischen den Ländern spannend.

Über hundert Jahre war die Vennbahn die eiserne Verbindung zwischen den Kohlefeldern von Aachen und dem Norden von Luxemburg. Die frühere Industrieverbindung brachte mit ihren Zügen Wohlstand und Fortschritt in diese einzigartige und kulturell wertvolle Landschaft entlang der Deutsch-Belgischen Grenze. Die Vennbahn hat zwischen 1889 und 1990 turbulente Zeiten durch- und überlebt, letztendlich wurde der Bahnbetrieb eingestellt.

Heute schaut das Ganze etwas anders aus. Stahlschienen und Schwellen-Hölzer haben Platz gemacht für eine entspannte Radtour entlang des grün-gesäumten Bandes. Hier erlebt man 125 Kilometer großartigen erneuerten Fahrweg entlang der geschichtsreichen Vennbahn-Route. Viele Anekdoten, Kuriositäten und Geschichten dieser Charmanten Region warten darauf, entlang der Strecke gehört und entdeckt zu werden. Die Touren sind auch perfekt für Kinder geeignet, wir haben sie in Tagesetappen von höchstens 34 km aufgeteilt. Die Distanzen sind kurz, die Steigungen gering, das Erlebnis in der abwechslungsreichen Landschaft groß - perfekt für ein Abenteuer mit der ganzen Familie. Die einzelnen Etappen können sehr gut auch als Tagestouren geplant werden.

Auf der Karte

Die Touren

  • Mittelschwer
    01:34
    24,1 km
    15,3 km/h
    230 m
    70 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Vennbahn-Route beginnt in der ehemaligen Kaiserstadt Aachen. Diese ist an sich schon einen Besuch wert. Vor allem den Aachener Dom sollte man unbedingt anschauen, wenn man schon mal hier ist. Das geschäftige Treiben und der Straßenverkehr rund um den Bahnhof Rothe Erde, lässt man auf dem Weg schnell hinter sich. Kornelimünster, eine ehemalige Abteistadt, wartet mit einer wundervollen mittelalterlichen Kulisse auf. Perfekt für eine Pause und um sich ein wenig umzusehen. Später kommt man noch durch Wahlheim, wo sich am Bahnhof noch alte Dieselloks bestaunen lassen. Weiter geht’s durch Wiesen und Wälder, bis man das heutige Tagesziel in Raeren erreicht.

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  • Mittelschwer
    02:08
    34,1 km
    15,9 km/h
    250 m
    70 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom alten Raerener Bahnhof, mit seinen stummen Zeugen vergangener Tage, geht es gleich durch den Wald, immer im Grenzgebiet von Deutschland und Belgien. Man fährt zum „Tor der Eifel“, nach Roetgen. Hier geht es einmal durch Belgien, dann wieder durch Deutschland. Richtung Lammersdorf und Konzen wird der Wald etwas lichter. Mit einem Ausblick, der leicht an die Schweiz erinnert, radelt man in die ehemalige Tuchmacherstadt Monschau, die mit ihren prachtvoll erhaltenen Fachwerkhäusern beeindruckt.

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  • Mittelschwer
    01:35
    27,1 km
    17,1 km/h
    170 m
    180 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vorbei am alten Bahnhof von Monschau geht es nach Mützenich, einer ehemaligen Schmugglerhochburg. Danach über den Viadukt von Reichenstein, von wo aus man eine schönen und abenteuerlichen Ausblick auf die Umgebung hat.Bei Kalterherberg geht es wieder über die Grenze nach Belgien. Kurz nach der deutschen Exklave "Ruitzhof" kündigt die einzigartige Heidelandschaft den Naturpark Hohes Venn-Eifel an. Das faszinierende Hochmoorgebiet ist quasi ein gigantischer Wasserspeicher und kreiert eine Vielzahl von Bachläufen und Flüssen der Umgebung. Wenig später geht am alten Bahnhofsgebäude von Sourbrodt vorbei. Hier schlängelt sich die Vennbahn-Trasse zwischen den beiden Seen von Robertville und Bütgenbach hindurch und endet schließlich in Waimes.

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  • Leicht
    01:03
    18,4 km
    17,5 km/h
    100 m
    160 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Weismes aus geht es vorbei an saftig grünen Hügeln auf denen viele Pferdekoppeln ihren Platz gefunden haben. Ein herrlicher Anblick am Wolfsbusch. Hier geht es weiter Richtung Montenau. Ab Born führt die Strecke zur Abwechslung unter einem Viadukt hindurch, anstatt drüber oder vorbei und es weiter in die lebendige Kleinstadt St. Vith. Hier kann man ein nettes Heimatmuseum nochmal in die bewegte Vergangenheit der Vennbahn eintauchen, an der man ja ständig entlang radelt.

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  • Mittelschwer
    01:01
    15,5 km
    15,2 km/h
    100 m
    200 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Nach St. Vith geht es wieder auf geteerten Pfaden weiter. Kurz geht es durch den Wald und unter eine hohe Autobahnbrücke hindurch weiter nach Neidingen. Entlang kleiner Bäche und schönen Flüssen geht es abwechslungsreich durch die Landschaft. Bei Lommersweiler geht es durch einen Tunnel in das malerische Ourtal. Weiter nach Hemmeres geht es wieder über die Grenze. Zurück in Belgien erscheint nach ein paar Kilometern die hoch am Reuländer Ouberg thronende Kapelle Weweler am Horizont. An der Burgruine von Reuland findet die heutige Tagesetappe auch ihr Ende.

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  • Mittelschwer
    01:21
    18,0 km
    13,4 km/h
    240 m
    190 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nun startet die letzte Etappe nach Troisvierges. Einmal noch zurückschauen auf den imposanten Wehrturm und los gehts. Landschaftlich unglaublich reizvoll geht es dahin bis man bei Lengeler den zweiten Tunnel der Reise erreicht. Diesen kann man aber leider nicht durchfahren, das hat aber einen guten Grund: Eine seltene Fledermausart hat in der dunkle Röhre nach Luxemburg ihr neues Zuhause gefunden und will nicht gestört werden. Aber eine kleine Fahrt zum Tunneleingang hin, ist den Anblick schon Wert. Dieser ist nämlich zugewuchert und mit Moos bewachsen. Die Befestigungsmauern wirken dadurch besonders schön und mystisch. Da man den Tunnel umfahren muss, kommt hier auf einer kurze Strecke eine starke Steigung auf die Radfahrerbeine zu. Aber kurz absteigen und ein Stück schieben ist ja auch okay. Hat man das erst mal geschafft, sind es nur noch wenige Kilometer und man hat sein Ziel, den Bahnhof in Troisvierges erreicht. Woohooo! Das war eine super Strecke.

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